Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg

Abbildung Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg
Wirkstoff(e) Ticlopidin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.03.2005
ATC Code B01AC05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ticlopidin-ratiopharm Ticlopidin Ratiopharm GmbH
Ticlopidin-Puren 250 mg Ticlopidin Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Tiklyd Ticlopidin Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Ticlopidin STADA 250mg Filmtabletten Ticlopidin Stadapharm GmbH
Ticlopidin Hexal Ticlopidin Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg ist ein Arzneimittel zur Hemmung der Zusammenballung und des Verklumpens von Blutplättchen (Thrombozytenaggregationshemmer).

Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg wird angewendet:

zur Vorbeugung (Prophylaxe) von thrombotischem Hirninfarkt bei Patienten nach vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (transitorische isch√§mische Attacke; TIA), bei reversiblem isch√§mischem neurologischem Defizit (RIND; Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn mit vor√ľbergehenden neurologischen Ausf√§llen, wie z. B. L√§hmungen oder Sehst√∂rungen) bzw. zur Vorbeugung bei Patienten, die einen thrombotischen Hirninfarkt durchgemacht haben (Sekund√§rprophylaxe).

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Diese Anwendungsgebiete gelten nur f√ľr Patienten, bei denen eine Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure (ASS) nicht vertretbar ist.

  • zur Vermeidung von Blutgerinnseln (Thrombozytenaggregation) bei Patienten mit Gerinnungsproblemen im k√∂rperfremden Blutkreislauf bei der Blutw√§sche (Shuntkomplikationen bei H√§modialyse), wenn Unvertr√§glichkeit gegen√ľber Acetylsalicyls√§ure-haltigen Pr√§paraten besteht.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Ticlopidinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg sind
  • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung (h√§morrhagischen Diathesen)
  • bei Erkrankungen mit Verl√§ngerung der Blutungszeit
  • bei Organsch√§digungen mit Blutungsgefahr, wie z. B. akute Magen-Darm- Geschw√ľre oder Gef√§√üblutungen im Gehirn (h√§morrhagischer apoplektischer Insult)
  • bei bestehenden oder aus der Vorgeschichte bekannten Blutbildver√§nderungen, wie z. B. die Verminderung von bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen oder der Blutpl√§ttchen (Neutropenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie)

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg ist erforderlich

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen d√ľrfen. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.

Sollten Sie unter einer erh√∂hten Blutungsneigung leiden, z. B. nach Verletzungen, Operationen oder anderen krankhaften Zust√§nden, muss die Therapie mit Ticlopidin- neuraxpharm 250 mg sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt so fr√ľh wie m√∂glich, wenn bei Ihnen Operationen, auch kleinere Eingriffe (z. B. das Ziehen eines Zahnes), bevorstehen. Sofern die hemmende Funktion von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg auf die Blutpl√§ttchen nicht erw√ľnscht ist, wird der Arzt die Behandlung 10 Tage vor der Operation absetzen.

Im Falle einer nicht geplanten Operation kann der Arzt geeignete Maßnahmen zur Korrektur einer verlängerten Blutungszeit bzw. zur Verringerung eines Blutungsrisikos einleiten (z. B. die Gabe von Kortikosteroiden wie Methylprednisolon, von Desmopressin oder im Akutfall die Transfusion von Blutplättchenkonzentrat).

Vor Beginn und w√§hrend der ersten 3 Monate der Behandlung mit Ticlopidin- neuraxpharm 250 mg sind zum fr√ľhzeitigen Erkennen einer beginnenden Blutbildver√§nderung Kontrollen des Differentialblutbildes und der Thrombozytenzahl in 14-t√§gigen Abst√§nden erforderlich.

Sinkt die Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (neutrophile Granulozyten) unter 1500/mm3 ab, so ist sofort eine weitere Blutuntersuchung durchzuf√ľhren. Best√§tigen Laboruntersuchungen eine Verminderung der Anzahl spezieller wei√üer Blutk√∂rperchen

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

(Neutropenie; < 1500 neutrophile Granulozyten/mm3) oder einen R√ľckgang der Blutpl√§ttchenzahl (Thrombozytopenie; < 100.000 Thrombozyten/mm3), so wird die Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg abgebrochen.

Gew√∂hnlich f√ľhrt der Therapieabbruch zu einer Normalisierung des Blutbildes. Die Laboruntersuchungen sollten bis zur Normalisierung des Blutbildes fortgef√ľhrt werden.

Diese Blutbildveränderungen werden im Allgemeinen während der ersten 3 Monate nach Beginn der Behandlung gesehen und sind nicht immer mit Anzeichen einer Infektion oder anderen Beschwerden kombiniert.

Wird die Therapie mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg aus anderen Gr√ľnden innerhalb der ersten drei Monate abgebrochen, so ist 14 Tage nach Behandlungsende eine Kontrolle des Blutbildes notwendig.

Infektionen k√∂nnen Anzeichen einer Verminderung der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Neutropenie) sein. Bitte benachrichtigen Sie deshalb beim Auftreten von Fieber, Halsentz√ľndungen oder Mundgeschw√ľren sofort Ihren Arzt. Ihr Arzt wird die Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg gegebenenfalls abbrechen.

Bei einer Verminderung der f√ľr die Blutgerinnung wichtigen Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) k√∂nnen verl√§ngerte und ungew√∂hnliche Blutungen, vermehrt kleine Blutungen in die Haut oder in den Schleimh√§uten sowie Bluterg√ľsse auftreten. Beobachten Sie ungew√∂hnliche Blutungen sowie h√§ufig Bluterg√ľsse, so benachrichtigen Sie ebenfalls den behandelnden Arzt. Er wird nach einer Blutbildkontrolle entscheiden, ob die Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg abgebrochen oder fortgesetzt wird.

Haut- und Schleimhautblutungen sowie vermehrte und verlängerte Blutungen während und nach Operationen können ebenfalls auftreten.

In seltenen F√§llen kann eine besondere Art von Blutgerinnungsst√∂rung (thrombotisch- thrombozytopenische Purpura; TTP; Moschcowitz-Syndrom) auftreten, die t√∂dlich verlaufen kann. Anzeichen daf√ľr sind: Verringerung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Fieber, Zeichen einer Nierensch√§digung oder Erscheinungen, die denen einer vor√ľbergehenden Durchblutungsst√∂rung im Gehirn (transitorische isch√§mische Attacke; TIA) oder eines Schlaganfalls gleichen. Die Anzeichen k√∂nnen in unterschiedlicher Auspr√§gung und Kombination auftreten. Die meisten F√§lle treten innerhalb der ersten 8 Wochen nach Therapiebeginn auf.

Sie sollten bei den ersten Anzeichen auf eine TTP Ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Ihr Arzt wird die Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg gegebenenfalls abbrechen.

Die beschriebenen Blutbildver√§nderungen und Blutungskomplikationen k√∂nnen unter bestimmten Umst√§nden lebensbedrohlich verlaufen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die notwendigen Kontrolluntersuchungen nicht ordnungsgem√§√ü durchgef√ľhrt oder die Nebenwirkungen zu sp√§t erkannt und falsch behandelt werden oder bei gleichzeitiger Anwendung von anderen die Blutungsneigung f√∂rdernden Arzneimitteln (Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicyls√§ure und andere so genannte nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer; siehe Abschnitt ‚ÄěBei Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Bitte suchen Sie daher regelmäßig Ihren Arzt zu den Kontrollterminen auf.

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Bei der Einnahme bestimmter weiterer Arzneimittel sind ebenfalls Laborkontrollen erforderlich (siehe Abschnitt ‚ÄěBei Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Da Ticlopidin haupts√§chlich in der Leber abgebaut wird, sollte Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg bei Patienten mit Lebererkrankungen nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Insbesondere w√§hrend der ersten 4 Behandlungsmonate kann es zu Leberfunktionsst√∂rungen wie Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Gelbsucht (Ikterus) kommen, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich verlaufen k√∂nnen (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Bei Verdacht auf Leberfunktionsstörungen sollten die Leberwerte kontrolliert werden, besonders während der ersten 4 Monate der Behandlung.

Sollten Sie Zeichen f√ľr eine St√∂rung der Leberfunktion, wie Gelbf√§rbung der Haut, heller Stuhl, dunkler Urin, unter Umst√§nden auch in Kombination mit Anzeichen einer vor√ľbergehenden Durchblutungsst√∂rung des Gehirns oder eines Schlaganfalls (z. B. Schwindelattacken, Gangunsicherheit, Sprachst√∂rung, Schw√§che einer K√∂rperh√§lfte), bei sich beobachten, nehmen Sie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg nicht weiter ein und suchen Sie bitte sofort Ihren Arzt auf.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion kann es n√∂tig sein, die Dosis von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg zu reduzieren oder die Behandlung sogar vollst√§ndig abzusetzen, wenn es zu Blutungen oder Problemen bei der Blutbildung kommt. Ihr Arzt wird Sie, insbesondere w√§hrend der ersten 3 Monate der Behandlung, sorgf√§ltig auf Nebenwirkungen hin √ľberwachen.

Kinder und Jugendliche:

Die Anwendung von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen

  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (einschlie√ülich, aber nicht beschr√§nkt auf Fluoxetin oder Fluvoxamin), Arzneimittel, die in der Regel zur Behandlung von Depressionen angewendet werden.
  • Pentoxifyllin, ein Arzneimittel, das bei Durchblutungsst√∂rungen in den Armen und Beinen angewendet wird.

Es kann zu einer Verstärkung der Wirkung von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg oder der gleichzeitig eingenommenen Arzneimittel kommen

Andere die Blutungsneigung fördernde Arzneimittel, wie z. B. orale Antikoagulanzien und Heparin (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung), Acetylsalicylsäure,

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

sonstige Salicylate und nicht-steroidale Antirheumatika (Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen):

Die Begleitbehandlung mit anderen die Blutungsneigung f√∂rdernden Arzneimitteln sollte vermieden werden. L√§sst sich eine Kombination von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg mit solchen Arzneimitteln nicht vermeiden, so wird Ihr Arzt regelm√§√üig Laborkontrollen zur √úberpr√ľfung der Blutgerinnung durchf√ľhren.

Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel:

Bei Umstellung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln auf Ticlopidin- neuraxpharm 250 mg ist zu beachten, dass eine noch vorhandene Wirkung von Acetylsalicylsäure durch Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg verstärkt werden kann.

Arzneimittel, die √ľber bestimmte Leberenzyme (Cytochrom-F450-System) abgebaut werden, z. B. Phenazon (fiebersenkendes und schmerzlinderndes Arzneimittel):

Die Ausscheidung von Phenazon (fiebersenkendes und schmerzlinderndes Arzneimittel), das √ľber bestimmte Leberenzyme (Cytochrom-F450-System) abgebaut wird, verl√§ngert sich bei der gleichzeitigen Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg um 25 %. F√ľr Substanzen, die auf √§hnliche Weise abgebaut werden (z. B. bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel), ist die gleiche Wirkung zu erwarten.

Cimetidin (Arzneimittel, das die Magensäureproduktion hemmt):

Die länger dauernde Verabreichung von Cimetidin (Arzneimittel, das die Magensäureproduktion hemmt) erhöht die Ticlopidin-Konzentration im Blut deutlich.

Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma):

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg und Theophyllin (Asthmamittel) wird die Ausscheidung von Theophyllin vermindert. Daher muss der Arzt die Theophyllin-Dosis während und auch nach einer Behandlung mit Ticlopidin- neuraxpharm 250 mg anpassen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Patienten mit Lebersch√§den ist mit einer Verl√§ngerung der Ausscheidung einiger Arzneimittel zu rechnen. In diesen F√§llen wird der Arzt insbesondere f√ľr Arzneimittel, die nur in einem engen Dosisbereich angewandt werden k√∂nnen, zu Beginn und am Ende einer Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg eine Anpassung der Dosierung vornehmen, um die am besten wirksamen Konzentrationen im Blut aufrechtzuerhalten.

Es kann zu einer Abschwächung der Wirkung von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg oder der gleichzeitig eingenommenen Arzneimittel kommen

Antazida (magensäurebindende Arzneimittel):

Die Gabe von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg zusammen mit Antazida (magens√§urebindende Arzneimittel) f√ľhrt zu einer 20- bis 30-prozentigen Senkung der Konzentration von Ticlopidin im Blut.

Digoxin (Herzglykosid, z. B. zur Behandlung einer Herzmuskelschwäche):

Bei gleichzeitiger Gabe von Digoxin (Herzglykosid) kommt es zu einer leichten Abnahme (ca. 15 %) der Digoxin-Konzentration im Blut. Dies l√§sst kaum eine √Ąnderung der Wirkung von Digoxin erwarten.

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Ciclosporin (hemmt das Immunsystem):

Bei gleichzeitiger Gabe von Ticlopidin und Ciclosporin kann sich der Ciclosporin- Blutspiegel verringern. Wenn Sie also Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg und Ciclosporin gemeinsam einnehmen, wird der Arzt die Ciclosporin-Spiegel im Blut kontrollieren und gegebenenfalls die Dosis anpassen.

Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie):

Eine gleichzeitige Behandlung mit Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg und Phenytoin (Arzneimittel gegen epileptische Anf√§lle) sollte nur mit Vorsicht erfolgen. In Einzelf√§llen wurde bei gleichzeitiger Behandlung √ľber erheblich erh√∂hte Phenytoin- Konzentrationen im Plasma und durch Phenytoin bedingte unerw√ľnschte Wirkungen auf das Zentralnervensystem, z. B. Krampfanf√§lle und Ged√§chtnisst√∂rungen, berichtet. Gegebenenfalls sollten vom Arzt die Phenytoin-Konzentrationen im Plasma bestimmt und die Phenytoin-Dosis angepasst werden.

Bei Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol, da dieser Ihre Reaktionsfähigkeit zusätzlich negativ beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg nicht eingenommen werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen beim Menschen vorliegen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Da bei der Anwendung von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg Nebenwirkungen wie Schwindel und √úbelkeit auftreten k√∂nnen, kann auch bei bestimmungsm√§√üigem Gebrauch die F√§higkeit zum F√ľhren eines Kraftfahrzeuges und/oder zum Bedienen von Maschinen eingeschr√§nkt sein. Wenn Sie derartige Nebenwirkungen an sich merken, sollten Sie deshalb nicht selbst Auto fahren oder Maschinen bedienen. Fragen Sie in Zweifelsf√§llen Ihren Arzt. Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrst√ľchtigkeit verschlechtert!

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Ticlopidin- neuraxpharm 250 mg

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Erwachsene

Erwachsene nehmen 2-mal täglich je eine Filmtablette Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (entsprechend täglich 500 mg Ticlopidinhydrochlorid).

Die Tagesdosis von 2 Filmtabletten Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg sollte nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Da Ticlopidin, der Wirkstoff von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg, haupts√§chlich in der Leber abgebaut wird, sollten Patienten mit Lebererkrankungen Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg nur mit Vorsicht einnehmen (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg ist erforderlich‚Äú).

Art der Anwendung

Bitte nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein.

Um m√∂gliche unerw√ľnschte Wirkungen im Magen-Darm-Trakt wie √úbelkeit und Durchfall zu vermeiden, sollen die Filmtabletten auf jeden Fall morgens und abends zu den Hauptmahlzeiten, jeweils nach der H√§lfte des Essens, eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Bei einer Überdosierung ist eine verlängerte Blutungszeit zu erwarten. Außerdem können Störungen im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt, der gegebenenfalls den Wirkstoff mit entsprechenden Ma√ünahmen aus dem Magen entfernt (induziertes Erbrechen, Magensp√ľlung) und weitere unterst√ľtzende Ma√ünahmen ergreifen kann.

Ihr Arzt kann die Blutungszeit gegebenenfalls mit Kortikosteroiden (Methylprednisolon), Desmopressin oder mit Thrombozytentransfusionen therapeutisch beeinflussen.

Ticlopidin kann nicht durch Blutwäsche (Dialyse) aus dem Blut entfernt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg vergessen haben

Haben Sie eine oder mehrere Anwendungen vergessen, nehmen Sie die vergessenen Filmtabletten nicht nachträglich ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis zu den gewohnten Zeiten fort. Da Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

√ľber mehrere Tage wirkt, besteht auch bei fehlender Einnahme √ľber einige Tage eine - wenn auch abnehmende - Wirkung.

Wenn Sie die Einnahme von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder abbrechen, geht die Wirksamkeit von Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg verloren. Bitte besprechen Sie daher in solchen Fällen mit Ihrem Arzt, ob Sie diese oder gegebenenfalls eine andere Therapie fortsetzen sollen.

Wenn Sie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg absetzen, kann die Wirkung des Arzneimittels noch bis zu 10 Tage nachweisbar sein. Dies kann f√ľr die Einnahme anderer Arzneimittel wichtig sein, au√üerdem besteht √ľber diesen Zeitraum eine erh√∂hte Blutungsneigung.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig:Häufig:
mehr als 1 Behandelter von 101 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:Selten:
1 bis 10 Behandelte von 1.0001 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Herzerkrankungen

Selten: Herzklopfen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: Blutbildveränderungen wie Abnahme weißer Blutkörperchen (Neutropenie, Agranulozytose, typischerweise mit Reduktion der blutbildenden Zellen im Knochenmark).

Gelegentlich: Verminderte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), manchmal in Verbindung mit einem gleichzeitigen Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie), Blutvergiftung mit Schock als Folge des Mangels an Blutzellen (Agranulozytose).

Selten: Bestimmte Form der Blutarmut (aplastische Anämie, die mit Veränderungen des Knochenmarks (medulläre Aplasie)) einhergeht; Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie); besondere Art von Blutgerinnungsstörung (thrombotisch-thrombozytopenische Purpura; Moschcowitz-Syndrom), die tödlich verlaufen kann.

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Anzeichen f√ľr eine solche Blutgerinnungsst√∂rung: verminderte Anzahl von Blutpl√§ttchen, Aufl√∂sung der roten Blutk√∂rperchen (H√§molysezeichen), Fieber, Erscheinungen, die denen einer Durchblutungsst√∂rung im Gehirn (TIA) oder eines Schlaganfalls gleichen, oder Zeichen einer Nierensch√§digung. Sollten diese Anzeichen auftreten, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.

Häufigkeit nicht bekannt: Blutbildveränderungen und Blutungen mit lebensbedrohlichem Verlauf.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.

Gelegentlich: Sensibilitätsstörungen (periphere Neuropathie).

Selten: Befindlichkeitsstörungen wie Benommenheit, Sensibilitätsstörungen, Veränderung der Geschmacksempfindung.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Selten: Ohrgeräusche (Tinnitus).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Störungen im Magen-Darm-Trakt (z. B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen). Diese meist mäßig ausgeprägten Begleiterscheinungen treten vor allem in den ersten 3 Monaten auf und klingen im Verlauf der Behandlung häufig innerhalb von 1-2 Wochen spontan ab. Bei schwereren Verlaufsformen ist ein Therapieabbruch notwendig.

Gelegentlich: Magen- Darm-Geschw√ľre.

Sehr selten: Schwere Durchf√§lle mit Colitis. Bei schweren Verlaufsformen ist ein Therapieabbruch notwendig. Im Falle schwerer Durchf√§lle muss auf gen√ľgend Fl√ľssigkeitszufuhr geachtet werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschläge, Juckreiz, Nesselsucht.

Sehr selten: Stark ausgeprägte Hautausschläge, die auch in ausgebreiteter Form auftreten können; schwere Hautreaktionen (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom).

H√§ufigkeit nicht bekannt: Allergische Hautreaktionen (z. B. Hautausschl√§ge, Juckreiz oder Nesselsucht). Falls Nebenwirkungen auftreten, so sind sie gew√∂hnlich innerhalb der ersten 3 Behandlungsmonate nach einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 11 Tagen zu sehen. Wenn die Behandlung unterbrochen wird, bilden sich die Krankheitszeichen innerhalb weniger Tage zur√ľck.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Appetitlosigkeit (Anorexie).

Gefäßerkrankungen

Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen (z. B. Hautblutungen, Nasenblutungen, Blut im Urin, Blutungen im Auge, Magen-Darm-Blutungen); vermehrte Blutungen während und nach Operationen oder Blutungen im Kopfbereich (intrakranielle Blutungen).

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Schw√§chegef√ľhl (Asthenie), Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation. Selten: Schwitzen, Unwohlsein.

Sehr selten: Isoliert auftretendes Fieber.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: K√∂rpereigene Abwehrreaktionen (immunologische Reaktionen) mit verschiedenen Erscheinungsbildern, wie z. B. allergische Reaktionen, Schwellung von Haut und Schleimhaut (Quincke-√Ėdem), Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis), Gelenkschmerzen (Arthralgie), allergische Lungenerkrankung (Pneumopathie), Lupus erythematodes (Gef√§√üentz√ľndung mit m√∂glichen Ver√§nderungen an Haut und inneren Organen) oder Nierenentz√ľndung (Nephritis).

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: W√§hrend der ersten Behandlungsmonate kann es zu Leberfunktionsst√∂rungen, wie Leberentz√ľndung (Hepatitis) und Gelbsucht infolge eines Gallenstaus, kommen, in der Regel mit einem starken Anstieg bestimmter Laborwerte (alkalische Phophatase, konjugiertes Bilirubin, Transaminasen). Die h√∂chsten Werte werden w√§hrend der ersten 4 Behandlungsmonate gemessen.

Sehr selten: Fälle von Leberfunktionsstörungen mit tödlichem Ausgang wurden berichtet.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Es wurden F√§lle einer t√∂dlich verlaufenden Leberentz√ľndung (fulminante Hepatitis) berichtet.

Psychiatrische Erkrankungen

Selten: Nervosität, Schlaflosigkeit, depressive Verstimmung.

Untersuchungen

H√§ufigkeit nicht bekannt: Die Langzeitbehandlung mit Ticlopidin f√ľhrt zur Erh√∂hung der Blutfettwerte (Anstieg von HDL, LDL, VLDL, Cholesterin und Triglyceriden). 1 bis 4 Monate nach Beginn der Behandlung liegen Konzentrationen im Blut 8 bis 10 % √ľber den Ausgangswerten. Ein weiterer Anstieg wird nicht beobachtet. Das Verh√§ltnis der verschiedenen Blutfettbestandteile (insbesondere HDL- zu LDL-Cholesterin) bleibt unver√§ndert. Diese Wirkung ist nicht abh√§ngig von Alter, Geschlecht, Alkoholgenuss oder Diabetes mellitus. Auch besteht kein erh√∂htes Risiko f√ľr Herz- und Gef√§√üerkrankungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

Text Gebrauchsinformation Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg (Filmtabletten)

Version:
   

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren!

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen: Nicht √ľber 25 ¬įC lagern!

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Weitere Informationen

Was Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg enthält

Der Wirkstoff ist Ticlopidinhydrochlorid.

Eine Filmtablette enthält 250 mg Ticlopidinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Hyprolose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171).

Wie Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg aussieht und Inhalt der Packung

Runde, cremefarbene Filmtabletten.

Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg ist in Packungen mit 20, 50, 90 und 100 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH Elisabeth-Selbert-Stra√üe 23 ‚ÄĘ 40764 Langenfeld Tel. 02173 / 1060 - 0 ‚ÄĘ Fax 02173 / 1060 - 333

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Ticlopidin-neuraxpharm 250 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ticlopidin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.03.2005
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Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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