Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln

Abbildung Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.03.2012
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

ALIUD PHARMA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ziprasidon HEXAL 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Hexal Aktiengesellschaft
Zipsilan 80 mg Hartkapseln Ziprasidon TAD Pharma GmbH
Ziprasidon-sigillata 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Ziprasidon beta 40 mg Hartkapseln Ziprasidon betapharm Arzneimittel GmbH
Ziprasidon HEXAL 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ziprasidon AL gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.

Ziprasidon AL wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychiatrische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und Sp√ľren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an Dinge, die nicht wahr sind; √ľberm√§√üiges Misstrauen; Abwesenheitsgef√ľhl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten; Nervosit√§t; Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Weiterhin wird Ziprasidon AL bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren St√∂rung eingesetzt, einer psychiatrischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gem√ľtszust√§nden einhergeht. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf,

Konzentrationsmangel oder Hyperaktivität und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ziprasidon AL darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung oder Atemprobleme zeigen;
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten;
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen. Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ziprasidon AL zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ziprasidon AL einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht,
  • wenn Sie Leberprobleme haben,
  • wenn Sie an Krampfanf√§llen oder Epilepsie leiden oder litten,
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden,
  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfall-Risiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben,
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) an Salzmangel leiden,
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten:

Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschw√ľre im Mund, H√§utung, Fieber und zielscheiben√§hnliche Punkte auf der Haut umfassen k√∂nnten, welche Symptome des Stevens-Johnson-Syndroms sein k√∂nnen. Diese Hautreaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.

Wenn bei Ihnen ein Labortest (z.B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie Ziprasidon AL einnehmen, da sich hierdurch die

Testergebnisse verändern können.

Einnahme von Ziprasidon AL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Nehmen Sie Ziprasidon AL NICHT ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa

  • Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus indem sie das QT-Intervall verl√§ngern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor Kurzem Arzneimittel zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:

  • Bakterielle Infektionen; derartige Arzneimittel sind als Antibiotika wie z.B. Makrolidantibiotika oder Rifampicin bekannt;
  • Stimmungsschwankungen (k√∂nnen von depressiven Zust√§nden bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende Arzneimittel, wie etwa Lithium, Carbamazepin oder Valproat;
  • Depressionen; einschlie√ülich bestimmte serotonerge Arzneimittel, z.B. SSRIs, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, oder pflanzliche Arzneimittel/Naturheilmittel, die Johanniskraut enthalten;
  • Epilepsie; z.B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid;
  • Parkinsonsche Krankheit; z.B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol
  • oder wenn Sie derzeit eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.

Beachten Sie hierzu auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZiprasidon AL darf NICHT eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Ziprasidon AL zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Ziprasidon AL muss zusammen mit einer Hauptmahlzeit (Fr√ľhst√ľck oder Abendessen) eingenommen werden.

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon AL sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Da dieses Arzneimittel m√∂glicherweise Ihrem Baby schaden kann, d√ľrfen Sie Ziprasidon AL nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Verwenden Sie stets eine wirksame Verh√ľtungsmethode. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Ziprasidon AL schwanger werden, vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Ziprasidon AL im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon AL d√ľrfen Sie nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen. Wenn Sie beabsichtigen zu stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon AL k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit wieder abgeklungen ist.

Ziprasidon AL enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Ziprasidon AL erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Die √ľbliche Dosis ist 40 bis 80 mg zweimal t√§glich zu den Mahlzeiten.

Bei einer l√§ngeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich sollte nicht √ľberschritten werden.

√Ąltere Patienten (√§lter als 65 Jahre)

Wenn Sie √§lter sind, wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosierung bei √ľber 65-J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosierung mitteilen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie Ziprasidon AL in einer niedrigeren Dosis einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit bipolarer Störung

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie optimale Dosis festlegen. Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximaldosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg sollte eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon zur Behandlung von Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht nachgewiesen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die die Hartkapseln sollten unzerkaut im Ganzen und m√ľssen zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln nicht zerbei√üen, da hierdurch die Aufnahme des Arzneimittels im Darm ver√§ndert werden kann.

Ziprasidon AL sollte zweimal t√§glich eingenommen werden, eine Hartkapsel morgens bei einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck und eine abends beim Abendessen. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ziprasidon AL eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei die Tablettenschachtel von Ziprasidon AL mit.

Wenn Sie zu viel Ziprasidon AL eingenommen haben, kann es zu M√ľdigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Krampfanf√§llen und unwillk√ľrlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon AL vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ziprasidon AL jeden Tag regelm√§√üig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, au√üer, es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall einfach die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon AL abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ziprasidon AL einnehmen m√ľssen. Sie sollten die Anwendung von Ziprasidon AL nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.

Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zur√ľckkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vor√ľbergehend. Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen haben, BEENDEN Sie die Einnahme von Ziprasidon AL und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf!

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gest√∂rte Herzfunktion sein kann. Dies k√∂nnten Beschwerden einer Erkrankung sein, die als orthostatische Hypotonie bekannt ist.
  • Unwillk√ľrliche/ungew√∂hnliche Bewegungen, besonders im Gesicht oder der Zunge.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Schwellungen im Gesicht, der Lippen, der Zunge oder im Hals, Schluck- oder Atemprobleme, Nesselfieber. Dies k√∂nnen Zeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie z.B. ein Angio√∂dem sein.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit dem Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen

(DRESS-Syndrom) sein könnten. Diese Reaktionen könnten potenziell lebensgefährlich sein.

  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte Temperatur, Schwei√üausbruch, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten Serotonin-Syndroms sein.
  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag und Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen f√ľr eine Torsade de pointes genannte, lebensgef√§hrliche Erkrankung sein k√∂nnen.
  • Anhaltende, abnorme und schmerzhafte Peniserektion.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Ruhelosigkeit,
  • Bewegungsst√∂rungen einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, Muskelsteifigkeit und -starrheit, verlangsamte Bewegungen, Sch√ľttelbewegungen, allgemeine Kraftlosigkeit und M√ľdigkeit,
  • Schwindelgef√ľhl,
  • Schl√§frigkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Verstopfung, √úbelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung, Mundtrockenheit, erh√∂hter Speichelfluss,
  • verschwommenes Sehen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • gesteigerter Appetit,
  • Probleme, kontrollierte Bewegungen auszuf√ľhren,
  • Aufgeregtheit oder Angst, Engegef√ľhl im Hals, Albtr√§ume,
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Augenbewegungen in eine bestimmte Richtung, Ungeschicklichkeit, Sprachst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Konzentrationsst√∂rungen, Sabbern, starke Schl√§frigkeit tags√ľber, Ersch√∂pfung,
  • Herzklopfen (Palpitationen), das Gef√ľhl, beim Aufstehen vom Sitzen ohnm√§chtig zu werden, Atemlosigkeit,
  • Lichtempfindlichkeit, Ohrger√§usche,
  • Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, geschwollene Zunge, Durchfall, Bl√§hungen, Magenbeschwerden,
  • juckender Hautausschlag, Akne,
  • Muskelkrampf, steife oder geschwollene Gelenke,
  • Durst, Schmerzen, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

laufende Nase,

  • Abnahme der Kalziumspiegel im Blut,
  • Panikattacken, depressive Verstimmung, verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit,
  • Schiefhals (Tortikollis), L√§hmung, Syndrom der ruhelosen Beine,
  • teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust der Sehf√§higkeit auf einem Auge, Augenjucken, trockene Augen, Sehst√∂rungen,
  • Ohrenschmerzen,
  • Schluckauf,
  • Sodbrennen,
  • d√ľnner Stuhlgang,
  • Haarausfall, Gesichtsschwellung, Hautirritationen,
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen,
  • Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Harnretention (wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Blase vollst√§ndig zu entleeren),
  • verminderte oder verst√§rkte Erektion, abgeschw√§chter Orgasmus, anormaler Milchfluss,
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei Frauen und M√§nnern,
  • Hitzegef√ľhl, Fieber,
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen),
  • ungew√∂hnliche Werte beim Leberfunktionstest,
  • hoher Blutdruck,
  • ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Blut- oder Herzfrequenzuntersuchungen,
  • erhabene und entz√ľndete, rote Hautflecken, die mit wei√üen Schuppen bedeckt sind und als Psoriasis bekannt sind.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • schwere allergische Reaktion.
  • Bei √§lteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesf√§llen beobachtet.
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • Einschlafst√∂rungen, unwillk√ľrliches Wasserlassen,
  • √ľberm√§√üig heiterer Gem√ľtszustand, merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t,
  • Bewusstlosigkeit,
  • gro√üe Quaddeln mit starkem Juckreiz,
  • Gesichtsmuskelschw√§che,
  • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln enthält

Der Wirkstoff ist Ziprasidon.

Jede Hartkapsel enthält 40 mg Ziprasidon als Ziprasidonhydrochlorid- Monohydrat (Ph.Eur.).

Die sonstigen Bestandteile sind

Kapselinhalt

Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte St√§rke (Mais), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. Kapselh√ľlle

Titandioxid (E171), Gelatine, Indigocarmin (E132), Erythrosin (E127), Eisen(II,III)-oxid (E172).

Wie Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln aussieht und Inhalt der Packung

Die Ziprasidon AL Kapseln sind Hartkapseln aus Gelatine. Blaue Hartkapseln der Größe 3, Länge ca. 15,9 mm.

Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln ist in Packungen mit 30 und 100 Hartkapseln erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ALIUD PHARMA¬ģ GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 19 D-89150 Laichingen info@aliud.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Ziprasidon STADA 40 mg Hartkapseln Deutschland: Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Ziprasidon AL 40 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.03.2012
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden