Ziprasidon Mylan 40 mg Hartkapseln

Abbildung Ziprasidon Mylan 40 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.10.2011
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Mylan Germany GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ziprasidon Mylan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.

Ziprasidon Mylan wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychiatrische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und Sp√ľren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind, Glauben an Dinge, die nicht wahr sind, √ľberm√§√üiges Misstrauen, Abwesenheitsgef√ľhl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten, Nervosit√§t, Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Weiterhin wird Ziprasidon Mylan bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren St√∂rung eingesetzt, einer psychiatrischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gem√ľtszust√§nden einhergeht. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivit√§t und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ziprasidon Mylan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung oder Atemprobleme zeigen.
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten.
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen. Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ziprasidon Mylan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ziprasidon Mylan einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie Krampfanf√§lle oder Epilepsie haben oder hatten.
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden und ein erh√∂htes Schlaganfallrisiko haben.
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) an Salzmangel leiden.
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

Wenn bei Ihnen ein Labortest (z. B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie Ziprasidon Mylan einnehmen, da sich hierdurch die Testergebnisse ver√§ndern k√∂nnen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten:

  • Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschw√ľre im Mund, H√§utung, Fieber und zielscheiben√§hnliche Punkte auf der Haut umfassen k√∂nnten, welche Symptome des Stevens-Johnson-Syndroms sein k√∂nnen. Diese Hautreaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Ziprasidon Mylan kann Schl√§frigkeit, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Schwindelgef√ľhl und Gangst√∂rungen verursachen, was zu St√ľrzen f√ľhren kann. Es ist daher Vorsicht geboten, insbesondere, wenn Sie ein √§lterer Patient oder geschw√§cht sind.

Einnahme von Ziprasidon Mylan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Ziprasidon Mylan nicht ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa:

Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus indem sie das QT-Intervall verlängern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt reden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor kurzem Arzneimittel zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:

  • Bakterielle Infektionen; derartige Arzneimittel sind als Antibiotika bekannt, z. B. Rifampicin
  • Stimmungsschwankungen (k√∂nnen von depressiven Zust√§nden bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende Arzneimittel, wie z. B. Lithium, Carbamazepin oder Valproat
  • Depressionen; einschlie√ülich bestimmte serotonerge Arzneimittel, z. B. SSRIs, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin oder pflanzliche Arzneimittel/Naturheilmittel, die Johanniskraut
    (Hypericum perforatum) enthalten
  • Epilepsie; z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid

Parkinsonsche Krankheit; z. B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol

Beachten Sie hierzu auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZiprasidon Mylan darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Ziprasidon Mylan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Ziprasidon Mylan Hartkapseln m√ľssen zusammen mit einer Hauptmahlzeit eingenommen werden.

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon Mylan sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Da dieses Arzneimittel m√∂glicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie Ziprasidon Mylan nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Ziprasidon Mylan Kapseln schwanger geworden sind oder wenn Sie vorhaben, schwanger zu werden. Das Absetzen der Behandlung w√§hrend einer Schwangerschaft sollte schrittweise erfolgen, ihr Arzt wird Sie dar√ľber aufkl√§ren.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern die Ziprasidon Mylan im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit, und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit
W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon Mylan Kapseln d√ľrfen Sie nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen. Wenn Sie vorhaben zu stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Empf√§ngnisverh√ľtung
Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie w√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels eine geeignete Verh√ľtungsmethode anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon Mylan Hartkapseln k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit wieder abgeklungen ist.

Ziprasidon Mylan enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Ziprasidon Mylan daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut im Ganzen und zu einer Mahlzeit ein. Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln nicht zerbeißen, da hierdurch die Aufnahme des Arzneimittels im Darm verändert werden kann.

Die Ziprasidon Mylan Hartkapseln sollten zweimal t√§glich eingenommen werden, eine Hartkapsel morgens bei einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck und eine abends beim Abendessen. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis ist 40 bis 80 mg zweimal täglich zu den Mahlzeiten.

Bei einer l√§ngeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich sollte nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche mit bipolarer Störung

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie optimale Dosis festlegen. Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximaldosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg sollte eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon Mylan in der Behandlung von Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen wurden nicht untersucht.

√Ąltere Patienten (√§lter als 65 Jahre)

Wenn Sie √§lter sind, wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosierung bei √ľber 65-J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosierung mitteilen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie Ziprasidon Mylan Hartkapseln in einer niedrigeren Dosis einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Wenn Sie eine größere Menge Ziprasidon Mylan eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei den Umkarton von Ziprasidon Mylan mit.

Wenn Sie zu viele Ziprasidon Mylan Hartkapseln eingenommen haben, kann es zu M√ľdigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Krampfanf√§llen und unwillk√ľrlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon Mylan vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ziprasidon Mylan jeden Tag regelm√§√üig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, au√üer, es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall einfach die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon Mylan abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ziprasidon Mylan einnehmen m√ľssen. Sie sollten die Anwendung von Ziprasidon Mylan nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.

Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zur√ľckkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vor√ľbergehend. Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei sich bemerken:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schwere Brustkorbschmerzen, Kopfschmerzen mit Verwirrtheit und verschwommenem Sehen, √úbelkeit, Erbrechen, gro√üer Angst oder Kurzatmigkeit. Dies sind Anzeichen eines sehr hohen Blutdrucks, der Ihre Organe beeintr√§chtigen kann (Hypertensive Krise).
  • Krampfanf√§lle.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

  • Schwere allergische Reaktionen mit folgenden Anzeichen: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, die Schluck- oder Atemprobleme ausl√∂st, Nesselfieber, Juckreiz.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Anzeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte Temperatur, Schwei√üausbruch, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten Serotonin-Syndroms sein.
  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag mit Ohnmachtsanf√§llen, was Zeichen f√ľr eine Torsade de pointes genannte, lebensgef√§hrliche Erkrankung sein k√∂nnen.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sein k√∂nnten. Diese Reaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Geringe oder ausbleibende Urinproduktion, schmerzhaftes oder unangenehmes Wasserlassen, tr√ľber oder dunkelgef√§rbter Urin, mit Schmerzen im unteren R√ľcken. Diese k√∂nnen Anzeichen f√ľr schwere Nierenprobleme sein.
  • Anhaltende abnorme und schmerzhafte Peniserektion.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Blutgerinnsel in den Venen, insbesondere in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Laufende Nase,
  • Erh√∂hte Aktivit√§t und euphorische Stimmung, die f√ľr eine Woche oder l√§nger anhalten (Manie), Unruhegef√ľhl, Angstgef√ľhl,
  • Unruhe, Unf√§higkeit still zu sitzen,
  • Bewegungsst√∂rungen einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, wiederholende Bewegungen, Muskelsteifigkeit und -starrheit, verlangsamte Bewegungen, Sch√ľttelbewegungen, allgemeine Kraftlosigkeit und M√ľdigkeit,
  • Schwindelgef√ľhl,
  • Verschwommenes Sehen, andere Sehst√∂rungen,
  • Schneller Herzschlag, hoher Blutdruck,
  • Verstopfung, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Magenverstimmung, Mundtrockenheit, erh√∂hter Speichelfluss,
  • Unfreiwillige/ungew√∂hnliche Bewegungen, insbesondere des Gesichts oder der Zunge,
  • Ausschlag,
  • St√∂rung der sexuellen Erregung beim Mann,
  • Fieber, Schmerzen, Gewichtszunahme oder -abnahme.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Andere allergische Reaktionen,
  • Hohe Prolaktinwerte im Blut, was bei Blutuntersuchungen festgestellt werden kann,
  • Gesteigerter Appetit,
  • Panikattacken, Nervosit√§t, Niedergeschlagenheit,
  • Verminderte Libido,
  • Ohnmachtsanf√§lle,
  • Probleme bei gezielten Bewegungen, ruhelose Beine,
  • Engegef√ľhl im Hals,
  • Albtr√§ume,
  • Unwillk√ľrliche Augenbewegungen die in einer starr nach oben gerichteten Stellung enden, trockene Augen, Probleme mit dem Sprechen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Aufmerksamkeitsst√∂rungen, Sabbern, starke Schl√§frigkeit tags√ľber, Ersch√∂pfung,
  • Gleichgewichts-, Koordinations- und Sprachst√∂rungen (Ataxie),
  • Schneller, unregelm√§√üiger, deutlich sp√ľrbarer Herzschlag (Palpitationen), Gef√ľhl, beim Aufstehen ohnm√§chtig zu werden, niedriger Blutdruck, Kurzatmigkeit,
  • Lichtempfindlichkeit, Ohrger√§usche, Drehgef√ľhl beim Stehen oder Sitzen (Vertigo),
  • Ohrenschmerzen,
  • Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Probleme mit der Zunge, Bl√§hungen, Magenbeschwerden,
  • Entz√ľndungen im Magen-Darm-Bereich, die zu Aufgebl√§htheit, Schmerzen, Erbrechen von Blut und schwarzem Stuhl f√ľhren kann,
  • Sodbrennen,
  • Nesselausschlag, Akne, flache rote Flecken auf der Haut, bedeckt von kleinen Beulen, Haarausfall,
  • Ungew√∂hnliche Kopfhaltung (Schiefhals),
  • Schmerzen in Armen, Beinen, H√§nden oder F√ľ√üen, Muskel- und Gelenkbeschwerden,
  • Muskelkrampf, steife Gelenke,
  • Unf√§higkeit, das Wasserlassen zu kontrollieren, Schmerzen oder Probleme beim Wasserlassen,
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei Frauen und M√§nnern, ungew√∂hnliche Milchproduktion der Br√ľste, Ausbleiben der Periode bei Frauen,
  • Durst, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen,
  • Ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Untersuchungen zur Leberfunktion (bei Blutuntersuchungen nachgewiesen),
  • Ungew√∂hnliche Herzfrequenz, die im EKG erkannt werden kann.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

  • Abnahme des Calciumspiegels im Blut,
  • Erh√∂hte Aktivit√§t und euphorische Stimmung, die f√ľr weniger als eine Woche anhalten (Hypomanie), verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit,
  • herabh√§ngendes Gesicht, Muskelschw√§che (Parese),
  • teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust der Sehf√§higkeit auf einem Auge, Augenjucken,
  • W√ľrgen und Schwierigkeiten zu atmen oder sprechen (Laryngospasmus),
  • Schluckauf,
  • Lockerer Stuhlgang,
  • Gesichtsschwellung, Hautirritationen und -r√∂tung,
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen,
  • Bettn√§ssen,
  • Verst√§rkte Erektion oder Erektionsprobleme, Unf√§higkeit einen Orgasmus zu erreichen,
  • Hitzegef√ľhl,
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen nachgewiesen),
  • Blutdruckschwankungen,
  • ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Blutuntersuchungen,
  • erhabene und entz√ľndete, rote Hautflecken, die mit wei√üen Schuppen bedeckt sind und als Psoriasis bekannt sind,
  • Arzneimittelentzugssyndrom bei Neugeborenen (siehe Abschnitt 2).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • bei √§lteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesf√§llen beobachtet,
  • Merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung oder dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Ziprasidon Mylan enthält

Der Wirkstoff ist Ziprasidon.

Jede Hartkapsel enthält Ziprasidonhydrochlorid-Monohydrat, entsprechend 40 mg Ziprasidon. Sonstige Bestandteile:

Kapselinhalt: Polacrilin-Kalium, Lactose-Monohydrat, Povidon (K30), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Kapselh√ľlle: Brilliantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), Gelatine

Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Kaliumhydroxid

Wie Ziprasidon Mylan aussieht und Inhalt der Packung

Hartgelatinekapsel Gr√∂√üe 3 (15,6 mm bis 16,2 mm) mit blauem undurchsichtigem Kapseloberteil und blauem undurchsichtigem Kapselunterteil sowie mit axialem Aufdruck ‚ÄěMYLAN‚Äú √ľber ‚ÄěZE40‚Äú in schwarzer Tinte auf dem Kapseloberteil und auf dem Kapselunterteil.

Ziprasidon Mylan Hartkapseln sind in Blisterpackungen mit 30 und 100 Hartkapseln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Mitvertrieb:

Mylan Healthcare GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Hersteller

McDermott Laboratories Ltd. (T/A Gerard Laboratories)

35/36 Baldoyle Ind. Estate, Grange Road

Dublin 13

Irland

oder

Mylan Hungary Kft.

Mylan utca 1

Kom√°rom 2900

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

DeutschlandZiprasidon Mylan
PortugalZiprasidona Mylan
SlowakeiZiprasidon Mylan
SpanienZiprasidona MYLAN
Tschechische RepublikZiprasidon Aurobindo

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2022

Quelle: Ziprasidon Mylan 40 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.10.2011
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden