Ziprasidon Aurobindo 40 mg Hartkapseln

Abbildung Ziprasidon Aurobindo 40 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aurobindo Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.07.2013
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Aurobindo Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ziprasidon Biogened 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Biogened S.A.
Ziprasidon Mylan 60 mg Hartkapseln Ziprasidon Mylan Germany GmbH
Ziprasidon Nordic 60 mg Hartkapseln Ziprasidon Nordic Pharma B.V.
Ziprasidon Aurobindo 60 mg Hartkapseln Ziprasidon Aurobindo Pharma GmbH
Ziprasidon Nordic 80 mg Hartkapseln Ziprasidon Nordic Pharma B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ziprasidon Aurobindo gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.

Ziprasidon Aurobindo wird zur Behandlung der Schizophrenie bei Erwachsenen angewendet. Dabei handelt es sich um eine psychiatrische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an etwas, das unwahr ist; ungew√∂hnliches Misstrauen; Gef√ľhl der Abwesenheit und Schwierigkeiten beim Aufbau von sozialen Beziehungen; Nervosit√§t, Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Ziprasidon Aurobindo wird dar√ľber hinaus bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren, die an einer bipolaren St√∂rung leiden, zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades eingesetzt. Diese psychiatrische Erkrankung ist durch abwechselnde Phasen von euphorischer (manischer) und depressiver Stimmung gekennzeichnet. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivit√§t und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ziprasidon Aurobindo darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Zeichen einer allergischen Reaktion k√∂nnen Ausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts oder der Lippen sowie Atemprobleme sein.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben oder hatten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt erlitten haben.
  • wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen oder Arzneimittel einnehmen, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen.

Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ziprasidon Aurobindo zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Ziprasidon Aurobindo einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie an Krampfanf√§llen oder Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben.
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden.
  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfallrisiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben.
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder aufgrund der Anwendung von ‚ÄěWassertabletten‚Äú (Diuretika) an Salzmangel leiden.
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben; da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten:

Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschw√ľre im Mund, H√§utung, Fieber und zielscheiben√§hnliche Punkte auf der Haut umfassen k√∂nnten, welche Symptome des Stevens-Johnson-Syndroms sein k√∂nnen. Diese Hautreaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.

Wenn bei Ihnen eine Laboruntersuchung (z.B. eine Blut- oder Urinuntersuchung, ein Leberfunktionstest oder eine Untersuchung des Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte vorher Ihren Arzt, dass Sie Ziprasidon Aurobindo einnehmen, da dies die Testergebnisse beeinflussen kann.

Einnahme von Ziprasidon Aurobindo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Ziprasidon Aurobindo nicht ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, einnehmen,wie z.B.:

  • Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus, indem sie das QT-Intervall verl√§ngern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ziprasidon Aurobindo einnehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie zur Behandlung folgender Erkrankungen und Beschwerden Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben:

  • bakterielle Infektionen ‚Äď diese Arzneimittel werden als Antibiotika bezeichnet. Beispiele hierf√ľr sind Makrolidantibiotika oder Rifampicin.
  • Stimmungsschwankungen (von depressiven Zust√§nden bis hin zur Euphorie), Agitiertheit und Verwirrtheit ‚Äď diese Arzneimittel werden als Stimmungsstabilisatoren bezeichnet. Beispiele: Lithium, Carbamazepin oder Valproat.
  • Depressionen ‚Äď zu diesen Arzneimitteln z√§hlen bestimmte serotonerge Arzneimittel, z.B. SSRIs wie Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin ebenso wie pflanzliche Arzneimittel bzw. Naturheilmittel, die Johanniskraut enthalten.
  • Epilepsie ‚Äď z.B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid.
  • Parkinson-Krankheit ‚Äď z.B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol, Pramipexol.
  • oder wenn Sie eins der folgenden Arzneimittel zurzeit einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.

Beachten Sie bitte auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZiprasidon Aurobindo darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Ziprasidon Aurobindo zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ziprasidon Aurobindo MUSS ZU EINER HAUPTMAHLZEIT EINGENOMMEN WERDEN.

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon Aurobindo sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft:

Da dieses Arzneimittel m√∂glicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie Ziprasidon Aurobindo w√§hrend der Schwangerschaft nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt es Ihnen ausdr√ľcklich verordnet hat. Verwenden Sie stets eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Ziprasidon Aurobindo schwanger werden oder wenn Sie vorhaben, schwanger zu werden.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Ziprasidon Aurobindo im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit:
Sie d√ľrfen w√§hrend der Einnahme von Ziprasidon Aurobindo nicht stillen, da kleine Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen. Wenn Sie planen, Ihr Baby zu stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln grundsätzlich Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es kann sein, dass Sie sich nach der Einnahme von Ziprasidon Aurobindo schl√§frig f√ľhlen. Falls Sie Schl√§frigkeit versp√ľren, d√ľrfen Sie so lange kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge verwenden oder Maschinen bedienen, bis Sie sich nicht mehr schl√§frig f√ľhlen.

Ziprasidon Aurobindo enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Ziprasidon Aurobindo daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Hartkapseln m√ľssen unzerkaut als Ganzes und zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Es ist wichtig, dass die Hartkapseln nicht zerkaut werden, da hierdurch die Aufnahme des Wirkstoffs durch den Darm beeintr√§chtigt werden kann.

Ziprasidon Aurobindo wird zweimal t√§glich eingenommen und zwar eine Hartkapsel morgens zusammen mit einem kompletten Fr√ľhst√ľck und eine Hartkapsel am Abend w√§hrend des Abendessens. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnehmen.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis betr√§gt 40‚Äď80 mg zweimal t√§glich und wird jeweils zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen.

Bei l√§ngerer Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Die Maximaldosis von 160 mg t√§glich darf nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche mit bipolarer Störung

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zusammen mit einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie optimale Dosis festlegen. Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg darf eine Maximaldosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen sind nicht nachgewiesen.

√Ąltere Patienten (√§lter als 65 Jahre)

Bei √§lteren Patienten bestimmt der Arzt die geeignete Dosis. Die Dosis bei √ľber 65- J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosis mitteilen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie eine niedrigere Dosis von Ziprasidon Aurobindo einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ziprasidon Aurobindo eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder gehen Sie unverz√ľglich zur n√§chsten Notaufnahme eines Krankenhauses. Nehmen Sie die Schachtel von Ziprasidon Aurobindo mit.

Wenn Sie zu viel Ziprasidon Aurobindo eingenommen haben, k√∂nnen folgende Beschwerden auftreten: Schl√§frigkeit, Zittern, Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Bewegungen von Kopf oder Hals.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon Aurobindo vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ziprasidon Aurobindo regelm√§√üig und jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie es bemerken, es sei denn, es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie in diesem Fall einfach nur die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon Aurobindo abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie Ziprasidon Aurobindo einnehmen m√ľssen. Beenden Sie die Anwendung von Ziprasidon Aurobindo nur, wenn Ihr Arzt dies ausdr√ľcklich angeordnet hat.

Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh abbrechen, kehren die Symptome m√∂glicherweise zur√ľck.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die meisten Nebenwirkungen treten jedoch nur vor√ľbergehend auf. Oft ist es schwierig, die krankheitsbedingten Beschwerden von den Nebenwirkungen zu unterscheiden.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt, BEENDEN Sie die Einnahme von Ziprasidon Aurobindo und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Unwillk√ľrliche/ungew√∂hnliche Bewegungen, insbesondere des Gesichts oder der Zunge.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gest√∂rte Herzfunktion sein kann. Dies k√∂nnen Symptome einer Erkrankung sein, die als orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen) bezeichnet wird.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Schluck- oder Atembeschwerden, Nesselfieber. Dies k√∂nnen Zeichen einer schwerwiegenden allergischen Reaktion sein, z.B. eines Angio√∂dems.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Zittern, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Zeichen einer Erkrankung sein, die als malignes neuroleptisches Syndrom bezeichnet wird.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) sein k√∂nnten. Diese Reaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, Schwitzen, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies k√∂nnen Symptome einer Erkrankung sein, die als Serotoninsyndrom bezeichnet wird.
  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag und Ohnmachtsanf√§lle, dies k√∂nnen Zeichen einer lebensgef√§hrlichen Erkrankung sein, die Torsade de pointes genannt wird.
  • Anhaltende abnorme und schmerzhafte Peniserektion.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese m√∂glichen Nebenwirkungen sind im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn Sie jedoch an einer Nebenwirkung leiden, die schwerwiegend ist oder l√§nger andauert, sollten Sie Ihren Arzt informieren. Sehr h√§ufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schlafst√∂rungen
  • Schl√§frigkeit oder starke Schl√§frigkeit tags√ľber
  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Laufende Nase
  • √úberm√§√üig heiterer Gem√ľtszustand, merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t, Aufgeregtheit oder Angst
  • Unruhe
  • Bewegungsst√∂rungen, einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, Muskelstarre, verlangsamte BewegungenSchwindelgef√ľhl
  • Sedierung
  • Verschwommenes Sehen oder Sehst√∂rungen
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung, Mundtrockenheit, vermehrter Speichelfluss
  • Ausschlag
  • Sexuelle Probleme beim Mann
  • Fieber
  • Schmerzen
  • Gewichtsabnahme oder ‚Äďzunahme
  • Ersch√∂pfung
  • Allgemeines Krankheitsgef√ľhl

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Hohe Prolaktinwerte im Blut
  • Gesteigerter Appetit
  • Panikattacke
  • Nervosit√§t oder depressive Verstimmung
  • Verminderte sexuelle Lust
  • Bewusstlosigkeit
  • Probleme bei gezielten Bewegungen, bzw. unwillk√ľrliche Bewegungen
  • Ruhelose Beine
  • Engegef√ľhl im Hals, Albtr√§ume
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Bewegungen der Augen in eine bestimmte Richtung, Ungeschicklichkeit, Sprachst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Konzentrationsst√∂rungen, Sabbern
  • Herzklopfen (Palpitationen), Kurzatmigkeit
  • Lichtempfindlichkeit, trockene Augen, Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • Halsschmerzen, Bl√§hungen, Magenbeschwerden
  • Juckender Hautausschlag, Akne
  • Muskelkr√§mpfe, steife oder geschwollene Gelenke
  • Durst, Schmerzen, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen
  • Sodbrennen, Magenschmerzen
  • Haarausfall
  • Ungew√∂hnliche Haltung des Kopfes (Schiefhals)
  • Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Abnormaler Milchfluss
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • Ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Herz- und Blutuntersuchungen
  • Ungew√∂hnliche Werte beim Leberfunktionstest
  • Schwindel
  • Allgemeines Schw√§chegef√ľhl

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Abnahme des Calciumspiegels im Blut
  • Verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit
  • Gesichtsmuskelschw√§che
  • L√§hmung
  • Teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust des Sehverm√∂gens auf einem Auge, Augenjucken
  • Schwierigkeiten beim Sprechen, Schluckauf
  • D√ľnner Stuhlgang
  • Hautirritationen
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
  • Abgeschw√§chter OrgasmusHitzegef√ľhl
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutk√∂rperchen (bei Blutuntersuchungen)
  • Erhabene und entz√ľndete, rote Hautbereiche, die mit wei√üen Schuppen bedeckt sind (Psoriasis).

Nebenwirkungen mit unbekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bei √§lteren Personen mit Demenz, die Antipsychotika einnahmen, wurde im Vergleich zu Patienten, die keine Antipsychotika erhielten, eine leichte Zunahme der Todesf√§lle beobachtet.
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen

verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Flasche nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30¬įC aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ziprasidon Aurobindo enthält

Der Wirkstoff ist: Ziprasidon.

Ziprasidon Aurobindo 20 mg Hartkapseln

Jede Hartkapsel enthält Ziprasidonhydrochlorid-Monohydrat (Ph.Eur.), entsprechend 20 mg Ziprasidon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Ethylcellullose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].

Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Natriumdodecylsulfat. Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Ziprasidon Aurobindo 40 mg Hartkapseln

Jede Hartkapsel enthält Ziprasidonhydrochlorid-Monohydrat (Ph.Eur.), entsprechend 40 mg Ziprasidon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Ethylcellullose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].

Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Natriumdodecylsulfat. Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Ziprasidon Aurobindo 60 mg Hartkapseln

Jede Hartkapsel enthält Ziprasidonhydrochlorid-Monohydrat (Ph.Eur.), entsprechend 60 mg Ziprasidon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Ethylcellullose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].

Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), Natriumdodecylsulfat.

Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Ziprasidon Aurobindo 80 mg Hartkapseln

Jede Hartkapsel enthält Ziprasidonhydrochlorid-Monohydrat (Ph.Eur.), entsprechend 80 mg Ziprasidon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Ethylcellullose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].

Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Natriumdodecylsulfat. Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Wie Ziprasidon Aurobindo aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapsel.

Ziprasidon Aurobindo 20 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln, Gr√∂√üe 5, mit blauem, undurchsichtigem Kapseloberteil mit der Aufschrift ‚ÄěF‚ÄĚ in schwarzer Tinte und grauwei√üem, undurchsichtigem Kapselunterteil mit der Aufschrift ‚Äě26‚Äú in schwarzer Tinte, gef√ľllt mit cremefarbenem bis leicht rosa gef√§rbtem k√∂rnigem Pulver.

Ziprasidon Aurobindo 40 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln, Gr√∂√üe 3, mit blauem, undurchsichtigem Kapseloberteil mit der Aufschrift ‚ÄěF‚ÄĚ in schwarzer Tinte und blauem, undurchsichtigem Kapselunterteil mit der Aufschrift ‚Äě38‚Äú in schwarzer Tinte, gef√ľllt mit cremefarbenem bis leicht rosa gef√§rbtem k√∂rnigem Pulver.

Ziprasidon Aurobindo 60 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln, Gr√∂√üe 2, mit grauwei√üem, undurchsichtigem Kapseloberteil mit der Aufschrift ‚ÄěF‚ÄĚ in schwarzer Tinte und grauwei√üem, undurchsichtigem Kapselunterteil mit der Aufschrift ‚Äě39‚Äú in schwarzer Tinte, gef√ľllt mit cremefarbenem bis leicht rosa gef√§rbtem k√∂rnigem Pulver.

Ziprasidon Aurobindo 80 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln, Gr√∂√üe 1, mit blauem, undurchsichtigem Kapseloberteil mit der Aufschrift ‚ÄěX‚ÄĚ in schwarzer Tinte und grauwei√üem, undurchsichtigem Kapselunterteil mit der Aufschrift ‚Äě66‚Äú in schwarzer Tinte, gef√ľllt mit cremefarbenem bis leicht rosa gef√§rbtem k√∂rnigem Pulver.

Ziprasidon Aurobindo ist in HDPE-Flaschen mit Polypropylenverschluss und Siliciumdioxid-Gel als Trockenmittel erhältlich.

Packungsgröße: 100 Hartkapseln

Pharmazeutischer Unternehmer

Aurobindo Pharma GmbH

Willy-Brandt-Allee 2

81829 M√ľnchen

Hersteller

APL Swift Services (Malta) Limited

HF26, Hal Far Industrial Estate

BBG 3000 Hal Far Birzebbugia

Malta

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Ziprasidon Aurobindo 20 mg, 40 mg, 60 mg und 80 mg Hartkapseln Malta: Ziprasidone Aurobindo 20 mg / 40 mg / 60 mg / 80 mg capsules,

hard

Portugal: Ziprasidona Aurobindo

Spanien: Ziprasidona Aurobindo 60 mg / 80 mg c√°psulas duras EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2017.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Ziprasidon Aurobindo 40 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aurobindo Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 01.07.2013
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden