Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln

Abbildung Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hormosan Pharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.01.2013
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Hormosan Pharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ziprasidon - 1 A Pharma 60 mg Hartkapseln Ziprasidon 1 A Pharma GmbH
ZELDOX 20 mg/ml Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Ziprasidon Pfizer OFG Germany GmbH
Ziprasidon-Actavis 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Teva B.V. Beiname: Teva Generics
Zipratom 80 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Ziprasidon AWD 80 mg Hartkapseln Ziprasidon AWD.pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ziprasidon-Hormosan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.

Ziprasidon-Hormosan Hartkapseln werden bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und Sp√ľren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an Dinge, die nicht wahr sind; √ľberm√§√üiges Misstrauen; Abwesenheitsgef√ľhl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten; Nervosit√§t; Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Weiterhin werden Ziprasidon-Hormosan Hartkapseln bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren St√∂rung eingesetzt, einer psychischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gem√ľtszust√§nden einhergeht. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivit√§t und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ziprasidon-Hormosan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Ziprasidon oder einem der Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung, oder Atemprobleme zeigen;
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten;
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen.

Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ziprasidon-Hormosan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ziprasidon-Hormosan einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht;
  • wenn Sie Leberprobleme haben;
  • wenn Sie an Krampfanf√§llen oder Epilepsie leiden oder litten;
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden;
  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfallrisiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben;
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) an Salzmangel leiden;
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten:

Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschw√ľre im Mund, H√§utung, Fieber und zielscheiben√§hnliche Punkte auf der Haut umfassen k√∂nnen, welche Symptome des Stevens-Johnson-Syndroms sein k√∂nnen. Diese Hautreaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.

Wenn bei Ihnen ein Labortest (z.B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie Ziprasidon- Hormosan einnehmen, da sich hierdurch die Testergebnisse ver√§ndern k√∂nnen.

Einnahme von Ziprasidon-Hormosan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Ziprasidon-Hormosan nicht ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa

  • Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel

beeinflussen den Herzrhythmus, indem sie das QT-Intervall verlängern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ziprasidon-Hormosan einnehmen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor kurzem Arzneimittel

zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:

  • bakterielle Infektionen, derartige Arzneimittel sind als Antibiotika, wie z. B. Makrolidantibiotika oder Rifampicin bekannt;
  • Stimmungsschwankungen (k√∂nnen von depressiven Zust√§nden bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende Arzneimittel, wie Lithium, Carbamazepin oder Valproat;
  • Depressionen; einschlie√ülich bestimmter serotonerger Arzneimittel, z.B. SSRIs wie z.B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin oder pflanzliche Arzneimittel/Naturheilmittel, die Johanniskraut enthalten;
  • Epilepsie; z.B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid;
  • Parkinsonsche Krankheit; z.B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol;
  • oder wenn Sie derzeit oder vor kurzem eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.

Beachten Sie hierzu auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZiprasidon-Hormosan darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Ziprasidon-Hormosan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Hartkapseln M√úSSEN ZUSAMMEN MIT EINER HAUPTMAHLZEIT EINGENOMMEN WERDEN. W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon-Hormosan sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Da dieses Arzneimittel m√∂glicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie Ziprasidon- Hormosan nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Verwenden Sie stets eine wirksame Verh√ľtungsmethode. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Ziprasidon-Hormosan schwanger geworden sind oder wenn Sie vorhaben, schwanger zu werden.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Ziprasidon-Hormosan im letzten Trimenon (letzten drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit
W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon-Hormosan d√ľrfen Sie Ihr Baby nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen. Wenn Sie vorhaben zu stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon-Hormosan k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit wieder abgeklungen ist.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit zu den Mahlzeiten einnehmen.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis beträgt 40 bis 80 mg zweimal täglich zu den Mahlzeiten.

Bei einer l√§ngeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich sollte nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche mit bipolaren Störungen

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie optimale Dosis festlegen. Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximaldosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon-Hormosan in der Behandlung von Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.

√Ąltere Patienten (√§lter als 65 Jahre)

Wenn Sie √§lter sind, wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosis bei √ľber 65- J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosierung mitteilen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie Ziprasidon-Hormosan in einer niedrigeren Dosis einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Wenn Sie eine größere Menge Ziprasidon-Hormosan eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, oder suchen Sie die n√§chstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei die Faltschachtel von Ziprasidon-Hormosan mit. Wenn Sie zu viel Ziprasidon-Hormosan eingenommen haben, kann es zu M√ľdigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Krampfanf√§llen und unwillk√ľrlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon-Hormosan vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ziprasidon-Hormosan jeden Tag regelm√§√üig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, au√üer es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall einfach die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorhergehende Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon-Hormosan abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ziprasidon-Hormosan einnehmen m√ľssen.

Sie sollten die Einnahme von Ziprasidon-Hormosan nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.

Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zur√ľckkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vor√ľbergehend. Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen haben, BEENDEN Sie die

Einnahme von Ziprasidon-Hormosan und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

unwillk√ľrliche/ungew√∂hnliche Bewegungen, besonders des Gesichts oder der Zunge

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gest√∂rte Herzfunktion sein kann. Dies k√∂nnten Beschwerden einer Erkrankung sein, die als orthostatische Hypotonie bekannt ist.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Schluck- oder Atemprobleme, Nesselfieber. Dies k√∂nnen Zeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie z.B. ein Angio√∂dem, sein.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) sein k√∂nnten. Diese Reaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte Temperatur, Schwei√üausbruch, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies k√∂nnen Zeichen eines so genannten Serotonin-Syndroms sein.
  • schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag und Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen f√ľr eine ‚ÄěTorsade de pointes‚Äú genannte, lebensgef√§hrliche Erkrankung sein k√∂nnen.
  • Anhaltende abnorme und schmerzhafte Peniserektion.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhalten ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schlafst√∂rungen
  • Schl√§frigkeit oder starke Schl√§frigkeit tags√ľber
  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • laufende Nase
  • √ľberm√§√üig heiterer Gem√ľtszustand, merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t, Aufgeregtheit oder Angst
  • Unruhe

Bewegungsst√∂rungen, einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, Muskelstarrheit, verlangsamte Bewegungen

Schwindelgef√ľhl Sedierung

verschwommenes Sehen oder Sehstörungen Bluthochdruck

Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung, Mundtrockenheit, erhöhter Speichelfluss

Ausschlag

sexuelle Probleme beim Mann Fieber

Schmerzen

Gewichtsabnahme oder -zunahme Erschöpfung

allgemeines Krankheitsgef√ľhl

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • hohe Prolactinwerte im Blut
  • Gesteigerter Appetit
  • Panikattacken
  • Nervosit√§t oder depressive Verstimmung
  • verminderte sexuelle Lust
  • Bewusstlosigkeit
  • Probleme bei gezielten Bewegungen/unwillk√ľrliche Bewegungen
  • ruhelose Beine
  • Engegef√ľhl im Hals, Albtr√§ume
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Augenbewegungen in eine bestimmte Richtung, Ungeschicklichkeit, Sprachst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Konzentrationsst√∂rungen, Sabbern
  • Herzklopfen (Palpitationen), Kurzatmigkeit
  • Lichtempfindlichkeit, trockene Augen, Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • Halsschmerzen, Bl√§hungen, Magenbeschwerden
  • juckender Hautausschlag, Akne
  • Muskelkr√§mpfe, steife oder geschwollene Gelenke
  • Durst, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen
  • Sodbrennen, Magenschmerzen
  • Haarausfall
  • ungew√∂hnliche Haltung des Kopfes (Schiefhals)
  • Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • abnormaler Milchfluss
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Herz- oder Blutuntersuchungen
  • ungew√∂hnliche Werte beim Leberfunktionstest
  • Schwindel
  • allgemeines Schw√§chegef√ľhl und M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Abnahme des Calciumspiegels im Blut
  • Verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit
  • Gesichtsmuskelschw√§che
  • L√§hmung
  • teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust der Sehf√§higkeit auf einem Auge, Augenjucken
  • Schwierigkeiten beim Sprechen, Schluckauf
  • d√ľnner Stuhlgang
  • Hautirritationen
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
  • abgeschw√§chter Orgasmus
  • Hitzegef√ľhl
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen)
  • erhabene und entz√ľndete rote Hautflecken, die mit wei√üen Schuppen bedeckt und als Psoriasis bekannt sind.

Nebenwirkungen mit unbekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • bei √§lteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesf√§llen beobachtet.
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ziprasidon-Hormosan enthält

Der Wirkstoff ist Ziprasidon.

Eine Hartkapsel 20 mg enthält 21,72 mg Ziprasidonhydrochlorid, entsprechend 20 mg Ziprasidon.

Eine Hartkapsel 40 mg enthält 43,44 mg Ziprasidonhydrochlorid, entsprechend 40 mg Ziprasidon.

Eine Hartkapsel 60 mg enthält 65,16 mg Ziprasidonhydrochlorid, entsprechend 60 mg Ziprasidon.

Eine Hartkapsel 80 mg enthält 86,88 mg Ziprasidonhydrochlorid, entsprechend 80 mg Ziprasidon.

Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt:

Magnesiumstearat (Ph. Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium, vorverkleisterte Stärke aus Mais.

Kapselh√ľlle:

Ziprasidon-Hormosan 20 mg Hartkapseln

Unterteil: Titandioxid (E171) und Gelatine

Oberteil: Indigocarmin (E132), Titandioxid (E171) und Gelatine

Ziprasidon-Hormosan 40 mg Hartkapseln

Indigocarmin (E132), Titandioxid (E171) und Gelatine

Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln

Titandioxid (E171) und Gelatine

Ziprasidon-Hormosan 80 mg Hartkapseln

Unterteil: Titandioxid (E171) und Gelatine

Oberteil: Indigocarmin (E132), Titandioxid (E171) und Gelatine

Wie Ziprasidon-Hormosan aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapsel

Ziprasidon-Hormosan 20 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem weißen Unterteil und einem blauen Oberteil.

Ziprasidon-Hormosan 40 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem blauen Unter- und Oberteil.

Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln der Größe 3 mit einem weißen Unter- und Oberteil.

Ziprasidon-Hormosan 80 mg Hartkapseln

Hartgelatinekapseln der Größe 2 mit einem weißen Unterteil und einem blauen Oberteil. Packungsgrößen

Ziprasidon-Hormosan 20 mg Hartkapseln

Blisterpackungen mit 30 und 100 Hartkapseln

Ziprasidon-Hormosan 40 mg Hartkapseln

Blisterpackungen mit 30, 60 und 100 Hartkapseln

Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln

Blisterpackungen mit 30 und 100 Hartkapseln

Ziprasidon-Hormosan 80 mg Hartkapseln

Blisterpackungen mit 30 und 100 Hartkapseln

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Hormosan Pharma GmbH Wilhelmshöher Straße 106 60389 Frankfurt am Main Tel. (0 69) 47 87 30

Fax (0 69) 47 87 316 E-Mail: info@hormosan.de www.hormosan.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2017.

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Zuletzt aktualisiert: 04.07.2022

Quelle: Ziprasidon-Hormosan 60 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hormosan Pharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.01.2013
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden