Zipsilan 40 mg Hartkapseln

Abbildung Zipsilan 40 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.07.2012
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zipratom 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Ziprasidon-sigillata 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Ziprasidon-Actavis 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Teva B.V. Beiname: Teva Generics
Zipratom 60 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Ziprasidon Nordic 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Nordic Pharma B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zipsilan Hartkapseln gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden.

Zipsilan Hartkapseln werden bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und Sp√ľren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an Dinge, die nicht wahr sind; √ľberm√§√üiges Misstrauen; Abwesenheitsgef√ľhl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten; Nervosit√§t; Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Weiterhin werden Zipsilan Hartkapseln bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren St√∂rung eingesetzt, einer psychischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gem√ľtszust√§nden einhergeht. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivit√§t und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zipsilan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einem der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung oder Atemproblemen zeigen.
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt

hatten.

wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen. Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Zipsilan zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter

unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zipsilan einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie an Krampfanf√§llen oder Epilepsie leiden oder litten.
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden und ein erh√∂htes Schlaganfallrisiko haben.
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) an Salzmangel leiden.
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Be- wusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag mit Blasen, einschlie√ülich Geschw√ľren im Mund, Absch√§lung der Haut, Fieber und Flecken auf der Haut k√∂nnen Symptome des Stevens- Johnson Syndroms sein. Diese Hautreaktionen k√∂nnen potenziell lebensbedrohlich sein.
  • Zipsilan kann Schl√§frigkeit, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Schwindelgef√ľhl und Gangst√∂rungen verursachen, was zu St√ľrzen f√ľhren kann. Es ist daher Vorsicht geboten, insbesondere, wenn Sie ein √§lterer Patient oder geschw√§cht sind.

Wenn bei Ihnen ein Labortest (z. B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie Zipsilan einnehmen, da sich hierdurch die Testergebnisse ver√§ndern k√∂nnen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.

Einnahme von Zipsilan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nehmen Sie Zipsilan nicht ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa:

Klasse-IA- und Klasse-lll-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadyl-acetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus indem sie das QT-Intervall verlängern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zipsilan einnehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor Kurzem Arznei- mittel zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:

  • Bakterielle Infektionen; derartige Arzneimittel sind als Antibiotika wie z. B. Makrolidantibiotika oder Rifampicin bekannt;
  • Stimmungsschwankungen (k√∂nnen von depressiven Zust√§nden bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende
    Arzneimittel, wie etwa Lithium, Carbamazepin oder Valproat;
  • Depressionen; einschlie√ülich bestimmte serotonerge Arzneimittel, z. B. SSRIs, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin oder pflanzliche Arzneimittel/Naturheilmitttel, die Johanniskraut enthalten;
  • Epilepsie; z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid;
  • Parkinsonsche Krankheit; z. B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol.
  • Oder wenn Sie derzeit oder vor Kurzem eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.

Beachten Sie hierzu auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZipsilan darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Zipsilan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Zipsilan MUSS ZUSAMMEN MIT EINER HAUPTMAHLZEIT EINGENOMMEN WERDEN.

W√§hrend der Behandlung mit Zipsilan sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Da dieses Arzneimittel möglicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie Zipsilan nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Zipsilan im letzten Trimenon (in den letzten drei Monate der Schwangerschaft) eingenommen haben, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit

W√§hrend der Behandlung mit Zipsilan d√ľrfen Sie nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen.

Empf√§ngnisverh√ľtung

Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie w√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels eine geeignete Verh√ľtungsmethode anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Zipsilan k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit wieder abgeklungen ist.

Zipsilan enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Zipsilan erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut im Ganzen und zu einer Mahlzeit ein. Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln nicht zerbeißen, da hierdurch die Aufnahme des Arzneimittels im Darm verändert werden kann.

Zipsilan sollte zweimal t√§glich eingenommen werden, eine Hartkapsel morgens bei einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck und eine abends beim Abendessen. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis ist 40 bis 80 mg zweimal täglich zu den Mahlzeiten.

Bei einer l√§ngeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maxi- maldosis von 160 mg t√§glich sollte nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche mit bipolarer Störung

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie opti- male Dosis festlegen. Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximal- dosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg sollte eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zipsilan in der Behandlung von Schizophrenie bei Kin- dern und Jugendlichen wurden nicht untersucht.

√Ąltere Personen (√§lter als 65 Jahre)

Wenn Sie √§lter sind, wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosierung bei √ľber 65-J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosierung mitteilen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie Zipsilan in einer niedrigeren Dosis einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Wenn Sie eine größere Menge von Zipsilan eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei die Tablettenschachtel von Zipsilan mit.

Wenn Sie zu viele Zipsilan Hartkapseln eingenommen haben, kann es zu M√ľdigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Krampfanf√§llen und unwillk√ľrlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Zipsilan vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Zipsilan jeden Tag regelm√§√üig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, au√üer, es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall einfach die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Zipsilan abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Zipsilan einnehmen m√ľssen. Sie sollten die Anwendung von Zipsilan nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.

Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zur√ľckkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vor√ľbergehend. Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen haben, beenden Sie die Einnahme von Zipsilan und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Unwillk√ľrliche/ungew√∂hnliche Bewegungen, besonders im Gesicht oder der Zunge

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gest√∂rte Herzfunktion sein kann. Dies k√∂nnten Beschwerden einer Er- krankung sein, die als orthostatische Hypotonie bekannt ist.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Schwellungen im Gesicht, der Lippen, der Zunge oder im Hals, Schluck- oder Atemprobleme, Nesselfieber. Dies k√∂nnen Zeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie z. B. ein Angio√∂dem sein.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollenen Lymphknoten k√∂nnen Symptome der sogenannten Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sein. Diese Reaktionen k√∂nnen potenziell lebensbedrohlich sein.
  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte Temperatur, Schwei√üausbruch, fehlende Koordination der

Muskulatur, Muskelzucken. Dies können Zeichen eines so genannten Serotonin-Syndroms sein.

  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag und Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen f√ľr eine Torsade de pointes genannte, lebensgef√§hrliche Erkrankung sein k√∂nnen.
  • Ungew√∂hnliche, schmerzhafte Dauererektion des Penis.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind

im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schlafst√∂rungen
  • Schl√§frigkeit oder starke Schl√§frigkeit tags√ľber
  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Laufende Nase
  • √úberm√§√üig heiterer Gem√ľtszustand, merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t, Aufgeregtheit oder Angst
  • Unruhe
  • Bewegungsst√∂rungen einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, Muskelstarrheit, verlangsamte Bewegungen
  • Schwindelgef√ľhl
  • Sedierung
  • Verschwommenes Sehen oder Sehst√∂rungen
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung, Mundtrockenheit, erh√∂hter Speichelfluss
  • Ausschlag
  • Sexuelle Probleme beim Mann
  • Fieber
  • Schmerzen
  • Gewichtsabnahme oder ‚Äďzunahme
  • Ersch√∂pfung
  • Allgemeines Krankheitsgef√ľhl

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Hohe Prolactinwerte im Blut
  • Gesteigerter Appetit
  • Panikattacke
  • Nervosit√§t und depressive Stimmung
  • Verminderte sexuelle Lust
  • Bewusstlosigkeit
  • Probleme bei gezielten Bewegungen/unwillk√ľrlichen Bewegungen
  • Ruhelose Beine
  • Engegef√ľhl im Hals, Albtr√§ume
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Augenbewegungen in eine bestimmte Richtung, Unge- schicklichkeit, Sprachst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Aufmerksamkeitsst√∂rungen, Sabbern
  • Herzklopfen (Palpitationen), Kurzatmigkeit
  • Lichtempfindlichkeit, trockene Augen, Ohrger√§usche, Ohrschmerzen
  • Halsschmerzen, Bl√§hungen, Magenbeschwerden
  • Juckender Hautausschlag, Akne
  • Muskelkr√§mpfe, steife oder geschwollene Gelenke
  • Durst, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen
  • Sodbrennen, Magenschmerzen
  • Haarausfall
  • Ungew√∂hnliche Haltung des Kopfes (Schiefhals)
  • Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Abnormaler Milchfluss
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • Ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Herz- oder Blutuntersuchungen
  • Ungew√∂hnliche Werte beim Leberfunktionstest
  • Schwindel
  • Allgemeines Schw√§chegef√ľhl und M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Abnahme der Kalziumspiegel im Blut
  • Verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit
  • Gesichtsmuskelschw√§che
  • L√§hmung
  • Teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust der Sehf√§higkeit auf einem Auge, Augenjucken
  • Schwierigkeiten beim Sprechen, Schluckauf
  • D√ľnner Stuhlgang
  • Hautirritationen
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
  • Abgeschw√§chter Orgasmus
  • Hitzegef√ľhl
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen)
  • Erhabene und entz√ľndete rote Hautflecken, die mit wei√üen Schuppen bedeckt sind und als Psoriasis bekannt sind

Nebenwirkungen mit unbekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Bei √§lteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesf√§llen beobachtet
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Zipsilan enthält

    • Der Wirkstoff ist Ziprasidon.
      Jede Hartkapsel enthält 40 mg Ziprasidon als Ziprasidonsulfat (1:1) x H2O.
    • Die sonstigen Bestandteile sind:
      Kapselinhalt: vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon (K-25), Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
      Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172). Siehe Abschnitt 2 ‚ÄěZipsilan enth√§lt Lactose‚Äú.

Wie Zipsilan aussieht und Inhalt der Packung

Das Kapseloberteil ist dunkelgr√ľn und das Kapselunterteil lindgr√ľn. Die Kapsel enth√§lt ein leicht rosafarbenes bis br√§unliches Pulver.

Blisterpackungen (PVC/PVDC-Al): 30 und 100 Hartkapseln pro Faltschachtel (10 Hartkapseln pro Blisterpackung).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Str. 5 27472 Cuxhaven Tel.: (04721) 606-0 Fax: (04721) 606-333 E-Mail: info@tad.de

Hersteller

KRKA, d.d., Novo mesto ҆marjeҰka cesta 6 8501 Novo mesto Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Name des MitgliedstaatesName des Arzneimittels
√ĖsterreichZiprasidon Krka 40 mg Hartkapseln
BulgarienZypsila 40
Tschechische RepublikZypsilan 40 mg
DänemarkZiprasidon Krka
EstlandYpsila 40 mg
FinnlandZiprasidon Krka
DeutschlandZipsilan 40 mg Hartkapseln
UngarnYpsila 40
LitauenZypsilan 40
LettlandYpsila 40 mg cietas kapsulas
PolenZypsila
SlowenienZypsila 40
SlowakeiZypsilan 40 mg tvrdé kapsuly
SpanienZiprasidona Krka 40 mg capsulas duras
SchwedenZiprasidon Krka
RumänienZypsila 40 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2022

Quelle: Zipsilan 40 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.07.2012
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden