Ziprasidon beta 80 mg Hartkapseln

Abbildung Ziprasidon beta 80 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.10.2010
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

betapharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ziprasidon-ratiopharm 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Ratiopharm GmbH
Ziprasidon Zentiva 80 mg Hartkapseln Ziprasidon Zentiva Pharma GmbH
Zipratom 20 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Zipratom 40 mg Hartkapseln Ziprasidon Sigillata Ltd.
Zipsilan 40 mg Hartkapseln Ziprasidon TAD Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ziprasidon beta gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.

Ziprasidon beta wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: H√∂ren, Sehen und Sp√ľren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an Dinge, die nicht wahr sind; √ľberm√§√üiges Misstrauen; Abwesenheitsgef√ľhl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten; Nervosit√§t; Depressionen oder √Ąngstlichkeit.

Weiterhin wird Ziprasidon beta bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren St√∂rung eingesetzt, einer psychischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gem√ľtszust√§nden einhergeht. Die typischen Symptome w√§hrend der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, √ľbertriebene Selbsteinsch√§tzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivit√§t und wiederholtes hochriskantes Verhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ziprasidon beta darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung oder Atemprobleme zeigen;
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten;

    1 -

  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen.

Beachten Sie hierzu bitte auch den Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Ziprasidon beta zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú weiter unten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Ziprasidon beta einnehmen,

  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht;
  • wenn Sie Leberprobleme haben;
  • wenn Sie an Krampfanf√§llen oder Epilepsie leiden oder litten;
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre) und an Demenz leiden;
  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfallrisiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben;
  • wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/ oder wissen, dass Sie m√∂glicherweise
    infolge von anhaltenden schweren Durchf√§llen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) an Salzmangel leiden;
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag, Ohnmachtsanf√§lle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelm√§√üige Herzfunktion sein kann.

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Wie wird es angewendet?

3 -

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Hartkapseln unzerkaut im Ganzen und zu einer Mahlzeit ein. Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln nicht zerbeißen, da hierdurch die Aufnahme des Arzneimittels im Darm verändert werden kann.

Ziprasidon beta sollte zweimal t√§glich eingenommen werden, eine Hartkapsel morgens bei einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck und eine abends beim Abendessen. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis beträgt 40 bis 80 mg zweimal täglich zu den Mahlzeiten.

Bei einer l√§ngeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich sollte nicht √ľberschritten werden.

Kinder und Jugendliche mit bipolarer Störung

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die f√ľr Sie optimale Dosis festlegen.

Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximaldosis von 80 mg t√§glich und bei Kindern √ľber 45 kg sollte eine Maximaldosis von 160 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung von Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen wurden nicht untersucht.

√Ąltere Personen (√§lter als 65 Jahre)

Wenn Sie √§lter sind, wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosis bei √ľber 65- J√§hrigen ist manchmal niedriger als bei j√ľngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie geeignete Dosis mitteilen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie Ziprasidon beta in einer niedrigeren Dosis einnehmen m√ľssen. Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ziprasidon beta eingenommen haben, als Sie sollten,

informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei die Faltschachtel von Ziprasidon beta mit.

Wenn Sie zu viel Ziprasidon beta eingenommen haben, kann es zu M√ľdigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Krampfanf√§llen und unwillk√ľrlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon beta vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ziprasidon beta jeden Tag regelm√§√üig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, au√üer es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall einfach die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ziprasidon beta abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ziprasidon beta einnehmen m√ľssen. Sie sollten die Anwendung von Ziprasidon beta nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.

Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zur√ľckkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten

  • Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschw√ľre im Mund, H√§utung, Fieber und zielscheiben√§hnliche Punkte auf der Haut umfassen k√∂nnten, welche Symptome des Stevens-Johnson-Syndroms sein k√∂nnen. Diese Hautreaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Ziprasidon beta kann Schl√§frigkeit, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Schwindelgef√ľhl und Gangst√∂rungen verursachen, was zu St√ľrzen f√ľhren kann. Es ist daher Vorsicht geboten, insbesondere, wenn Sie ein √§lterer Patient oder geschw√§cht sind

Wenn bei Ihnen ein Labortest (z. B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie Ziprasidon beta einnehmen, da sich hierdurch die Testergebnisse ver√§ndern k√∂nnen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.

Einnahme von Ziprasidon beta zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

NEHMEN SIE ZIPRASIDON BETA NICHT EIN, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa

  • Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus, indem sie das QT-Intervall verl√§ngern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

    2 -

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ziprasidon beta einnehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor Kurzem Arzneimittel zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:

  • bakterielle Infektionen; derartige Arzneimittel sind als Antibiotika wie z. B.
  • Makrolidantibiotika oder Rifampicin bekannt;
  • Stimmungsschwankungen (k√∂nnen von depressiven Zust√§nden bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende Arzneimittel, wie Lithium, Carbamazepin oder Valproat;
  • Depressionen; einschlie√ülich bestimmter serotonerger Arzneimittel, z. B. SSRIs wie z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin oder pflanzliche Arzneimittel/ Naturheilmittel, die Johanniskraut enthalten;
  • Epilepsie; z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid;
  • Parkinsonsche Krankheit; z. B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol;
  • oder wenn Sie derzeit oder vor Kurzem eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.

Beachten Sie hierzu auch den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěZiprasidon beta darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Einnahme von Ziprasidon beta zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

ZIPRASIDON BETA MUSS ZUSAMMEN MIT EINER HAUPTMAHLZEIT EINGENOMMEN WERDEN.

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon beta sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko f√ľr das Auftreten von Nebenwirkungen erh√∂hen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft
Da dieses Arzneimittel möglicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie Ziprasidon beta nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Ziprasidon beta im letzten Trimenon (letzte 3 Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/ oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, m√ľssen Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit
W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon beta d√ľrfen Sie nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen.

Empf√§ngnisverh√ľtung
Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie w√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels eine geeignete Verh√ľtungsmethode anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Ziprasidon beta k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit wieder abgeklungen ist.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vor√ľbergehend. Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen haben, BEENDEN Sie die Einnahme von Ziprasidon beta und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

unwillk√ľrliche/ ungew√∂hnliche Bewegungen, besonders im Gesicht oder der Zunge

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gest√∂rte Herzfunktion sein kann. Dies k√∂nnten Beschwerden einer Erkrankung sein, die als orthostatische Hypotonie bekannt ist.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellungen in Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Schluck- oder Atemprobleme, Nesselfieber. Dies k√∂nnen Zeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie z. B. ein Angio√∂dem, sein.
  • Fieber, beschleunigte Atmung, Schwei√üausbruch, Muskelsteifigkeit, Sch√ľttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsf√§higkeit. Dies k√∂nnen Zeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
  • Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) sein k√∂nnten. Diese Reaktionen k√∂nnten potenziell lebensgef√§hrlich sein.
  • Verwirrtheit, Agitiertheit, erh√∂hte Temperatur, Schwei√üausbruch, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies k√∂nnen Zeichen eines so genannten Serotonin- Syndroms sein.
  • schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag und Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen f√ľr eine Torsade de pointes genannte, lebensgef√§hrliche Erkrankung sein k√∂nnen.
  • Anhaltende abnorme und schmerzhafte Peniserektion.

Sie k√∂nnen eine der nachfolgend aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind im Allgemeinen leicht bis m√§√üig ausgepr√§gt und k√∂nnen im Laufe der Zeit auch wieder zur√ľckgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
-

Schlafstörungen

Schl√§frigkeit oder starke Schl√§frigkeit tags√ľber Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • laufende Nase
  • √ľberm√§√üig heiterer Gem√ľtszustand, merkw√ľrdige Denkmuster und √úberaktivit√§t, Aufgeregtheit oder Angst
  • Unruhe

    5 -

  • Bewegungsst√∂rungen einschlie√ülich unwillk√ľrliche Bewegungen, Muskelstarrheit, verlangsamte Bewegungen
  • Schwindelgef√ľhl
  • Sedierung
  • verschwommenes Sehen oder Sehst√∂rungen
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung,
  • Mundtrockenheit, erh√∂hter Speichelfluss
  • Ausschlag
  • sexuelle Probleme beim Mann
  • Fieber
  • Schmerzen
  • Gewichtsabnahme oder -zunahme
  • Ersch√∂pfung
  • allgemeines Krankheitsgef√ľhl

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • hohe Prolactinwerte im Blut
  • gesteigerter Appetit
  • Panikattacke
  • Nervosit√§t oder depressive Verstimmung
  • verminderte sexuelle Lust
  • Bewusstlosigkeit
  • Probleme bei gezielten Bewegungen/ unwillk√ľrliche Bewegungen
  • ruhelose Beine
  • Engegef√ľhl im Hals, Albtr√§ume
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Augenbewegungen in eine bestimmte Richtung,
  • Ungeschicklichkeit, Sprachst√∂rungen, Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Konzentrationsst√∂rungen, Sabbern
  • Herzklopfen (Palpitationen), Kurzatmigkeit
  • Lichtempfindlichkeit, trockene Augen, Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • Halsschmerzen, Bl√§hungen, Magenbeschwerden
  • juckender Hautausschlag, Akne
  • Muskelkr√§mpfe, steife oder geschwollene Gelenke
  • Durst, Beschwerden im Brustbereich, Gangst√∂rungen
  • Sodbrennen, Magenschmerzen
  • Haarausfall
  • ungew√∂hnliche Haltung des Kopfes (Schiefhals)
  • Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • abnormaler Milchfluss
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen bei M√§nnern
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • ungew√∂hnliche Ergebnisse bei Herz- oder Blutuntersuchungen
  • ungew√∂hnliche Werte beim Leberfunktionstest
  • Schwindel
  • allgemeines Schw√§chegef√ľhl und M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Abnahme des Calciumspiegels im Blut
  • verz√∂gerte Denkvorg√§nge, Emotionslosigkeit
  • Gesichtsmuskelschw√§che
  • L√§hmung
  • teilweiser oder vollst√§ndiger Verlust der Sehf√§higkeit auf einem Auge, Augenjucken
  • Schwierigkeiten beim Sprechen, Schluckauf

    6 -

  • d√ľnner Stuhlgang
  • Hautirritationen
  • Unf√§higkeit, den Mund zu √∂ffnen
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
  • abgeschw√§chter Orgasmus
  • Hitzegef√ľhl
  • Abnahme oder Zunahme der wei√üen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen)
  • erhabene und entz√ľndete rote Hautflecken, die mit wei√üen Schuppen bedeckt sind und als Psoriasis bekannt sind

Nebenwirkungen mit unbekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bei √§lteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesf√§llen beobachtet.
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 D-Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ziprasidon beta enthält

Der Wirkstoff ist Ziprasidon.

Jede Hartkapsel enthält 20 mg, 40 mg, 60 mg oder 80 mg Ziprasidon (als Ziprasidonhydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat (Ph Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium, vorverkleisterte Stärke aus Mais.

Kapselh√ľlle:

Gelatine, Titandioxid (E 171). F√ľr 20 mg, 40 mg, 80 mg Hartkapseln zus√§tzlich: Indigocarmin (E 132).

Wie Ziprasidon beta aussieht und Inhalt der Packung

Ziprasidon beta 20 mg Hartkapseln:

Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem weißen Unterteil und einem blauen Oberteil.

Ziprasidon beta 40 mg Hartkapseln:

Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem blauen Unter- und Oberteil.

Ziprasidon beta 60 mg Hartkapseln:

Hartgelatinekapseln der Größe 3 mit einem weißen Unter- und Oberteil.

Ziprasidon beta 80 mg Hartkapseln:

Hartgelatinekapseln der Größe 2 mit einem weißen Unterteil und einem blauen Oberteil.

Packungsgrößen

Blisterpackung mit 30, 60 und 100 Hartkapseln

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

betapharm Arzneimittel GmbH Kobelweg 95, 86156 Augsburg

Tel.: 0821/748810, Fax: 0821/74881420

Hersteller

Actavis ehf.

Reykjavikurvegur 78

IS-220 Hafnarfjördur

Island

oder

Actavis Ltd

BLB016 Bulebel Industrial Estate

Zejtun ZTN 3000

Malta

oder

betapharm Arzneimittel GmbH Kobelweg 95, 86156 Augsburg

oder

Specifar S.A.

1, 28 Octovriou str. 12351 Ag. Varvara Athens

Griechenland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 04.07.2022

Quelle: Ziprasidon beta 80 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ziprasidon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.10.2010
ATC Code N05AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden