Bifril 30 mg Filmtabletten

Abbildung Bifril 30 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Zofenopril
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Menarini International Operations Luxembourg S.A.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.03.1999
ATC Code C09AA15
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Menarini International Operations Luxembourg S.A.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bifril 7,5 mg Filmtabletten Zofenopril Menarini International Operations Luxembourg S.A.
Bifril 60 mg Filmtabletten Zofenopril Menarini International Operations Luxembourg S.A.
Zofenil 60 mg - Filmtabletten Zofenopril Menarini
Bifril plus 30 mg/12,5 mg Filmtabletten Zofenopril Hydrochlorothiazid (HCT) Menarini International Operations Luxembourg S.A.
Bifril 15 mg Filmtabletten Zofenopril Menarini International Operations Luxembourg S.A.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bifril enthält 7,5 mg, 15 mg, 30 mg bzw. 60 mg Zofenopril-Calcium, das zu einer Gruppe blutdrucksenkender Arzneimittel, den sogenannten ACE-Hemmern (Angiotensinkonversionsenzym- Hemmern), gehört.

Bifril wird angewendet zur Behandlung von:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bifril darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Zofenopril-Calcium oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie bereits einmal eine allergische Reaktion auf einen anderen ACE-Hemmer wie Captopril oder Enalapril hatten.
  • wenn Sie in der Vergangenheit massive Schwellungen und Juckreiz im Gesicht, der Nase und dem Rachen hatten (Angio√∂dem), die mit einer vorhergegangenen ACE-Hemmer-Therapie in Verbindung standen oder wenn Sie an einem angeborenen/idiopathischen Angio√∂dem leiden (schnelle Anschwellung der Haut, des Gewebes, des Verdauungstraktes oder anderer Organe).
  • wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden.
  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterien leiden.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • nach dem dritten Schwangerschaftsmonat (Es ist ebenso besser Bifril in der fr√ľhen Schwangerschaft zu vermeiden ‚Äď siehe dazu den Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú.).
  • wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, es sei denn, Sie verwenden eine geeignete Verh√ľtungsmethode.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Bifril einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

  • einen hohen Blutdruck und Leber- oder Nierenprobleme haben.
  • einen hohen Blutdruck haben, der durch ein Nierenproblem oder eine Verengung der Nierenarterien hervorgerufen wird (renovaskul√§re Hypertonie).
  • sich k√ľrzlich einer Nierentransplantation unterzogen haben.
  • sich einer Dialyse unterziehen.
  • eine LDL-Apherese bekommen (ein Verfahren √§hnlich der Nierendialyse, bei dem sch√§dliches Cholesterin aus dem Blut entfernt wird)
  • abnormal hohe Werte des Hormons Aldosteron im Blut haben (prim√§rer Aldosteronismus)
  • eine Verengung der Herzklappe (Aortenstenose) oder eine Verdickung der Herzw√§nde
    (hypertrophe Kardiomyopathie) haben.
  • an einer Schuppenflechte (Psoriasis) leiden oder gelitten haben (Hautkrankheit, die durch schuppige, violette Stellen ausgepr√§gt ist).
  • eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektenstiche (‚ÄěAllergie-Injektionen‚Äú) erhalten.
  • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet ‚Äď z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren
  • eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erh√∂ht sich das Risiko eines Angio√∂dems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):
    • Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren (werden zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet)

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abschnitten √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěBifril darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Ihr Blutdruck kann mit Bifril eventuell zu tief abfallen, speziell nach Einnahme der ersten Dosis (dies ist umso wahrscheinlicher bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika, wenn Sie zu wenig getrunken haben [dehydriert sind] oder auf einer salzarmen Di√§t sind). Informieren Sie in so einem Fall unverz√ľglich Ihren Arzt und legen sich dann auf den R√ľcken.

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen, sprechen Sie mit Ihrem An√§sthesist, dass Sie Bifril einnehmen, bevor die Narkose durchgef√ľhrt wird. Dies wird ihr/ihm helfen, Ihren Blutdruck und die Herzfrequenz w√§hrend des Eingriffs zu kontrollieren.

Des Weiteren, wenn Sie an einem Herzinfarkt (akuter, myokardialer Infarkt) leiden und

  • einen niedrigen Blutdruck (< 100mmHg) haben oder sich in einem Stadium eines Kreislaufschocks (als Resultat einer Herzerkrankung) befinden ‚Äď wird Bifril f√ľr Sie nicht empfohlen.
  • √ľber 75 Jahre alt sind ‚Äď sollte Bifril mit besonderer Sorgfalt verwendet werden.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Bifril in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Bifril darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da die Einnahme von Bifril in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").

Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da die Sicherheit f√ľr diese Altersgruppe nicht erwiesen ist.

Einnahme von Bifril zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen (kaliumsparende Diuretika wie z.B. Spironolacton, Triamteren, Amilorid oder Kalium-Erg√§nzungsmittel), kaliumh√§ltige Salzersatzstoffe, andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem K√∂rper erh√∂hen k√∂nnen (wie Heparin und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol).
  • Lithium (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)
  • Narkosemittel (An√§sthetika)
  • Bet√§ubungsmittel (wie Morphin)
  • Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen (zur Behandlung der Schizophrenie und √§hnlicher Erkrankungen)
  • Trizyklische Antidepressiva, z.B. Amitryptilin und Clomipramin
  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel und gef√§√üerweiternde Substanzen (einschlie√ülich Beta- Blocker, Alpha-Blocker und Diuretika wie Hydrochlorothiazid, Furosemid, Torasemid)
  • Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen:
    Wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěBifril darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Nitroglycerin und andere Nitrate, zur Behandlung von Brustschmerzen (Angina pectoris)
  • Antazida einschlie√ülich Cimetidin (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschw√ľren)
  • Ciclosporin (verwendet nach Organtransplantationen) und andere immunsupprimierende Arzneimittel (Arzneimittel, die das k√∂rpereigene Abwehrsystem unterdr√ľcken)
  • Allopurinol (zur Behandlung der Gicht)
  • Insulin oder andere antidiabetische Arzneimittel
  • Zytostatische Substanzen (zur Behandlung von Krebs oder Krankheiten, die das k√∂rpereigene Abwehrsystem beeintr√§chtigen)
  • Kortikosteroide (starke entz√ľndungshemmende Arzneimittel)
  • Procainamid (zur Kontrolle eines unregelm√§√üigen Herzschlages)
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (Nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Mittel, NSAIDs, wie Acetylsalicyls√§ure oder Ibuprofen)
  • Sympathomimetische Substanzen (Arzneimittel, die auf das Nervensystem wirken, einschlie√ülich solcher, die zur Behandlung von Asthma oder Heuschnupfen angewendet werden, und blutdrucksteigernde Amine, z.B. Adrenalin)
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Einnahme von Bifril zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bifril kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden, aber am besten wird die Filmtablette mit etwas Wasser eingenommen.

Alkohol erhöht die hypotensive (blutdrucksenkende) Wirkung von Bifril; fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Alkohol konsumieren möchten und gleichzeitig dieses Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ihr Arzt wird Sie √ľblicherweise anweisen, die Einnahme von Bifril zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel anstelle von Bifril verschreiben. Die Anwendung von Bifril in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Bifril darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da die Einnahme von Zofenil in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Die Einnahme von Bifril wird stillenden M√ľttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen m√∂chten, besonders dann, wenn Ihr Kind neugeboren ist oder fr√ľhgeboren wurde.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Dieses Arzneimittel kann Schwindel oder M√ľdigkeit hervorrufen. Falls eine solche Wirkung bei Ihnen auftritt, f√ľhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.

Bifril enthält Lactose

Dieses Produkt enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Zofenil erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bifril kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden. Die Tablette wird am besten mit Wasser eingenommen.

Hinweis zur Teilung von Bifril 15 mg, 30 mg, 60 mg

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Behandlung von Bluthochdruck (Hyptertonie)

Die √ľbliche Anfangsdosis von Bifril betr√§gt 15 mg einmal t√§glich. Ihr Arzt wird (normalerweise im Abstand von jeweils vier Wochen) die einzunehmende Dosierung anpassen, um die f√ľr Sie beste Dosis zu finden. √úblicherweise betr√§gt die wirksame Dosis, um eine Langzeitwirkung in der Blutdrucksenkung zu erreichen, 30 mg Bifril einmal t√§glich. Die maximale Tagesdosis betr√§gt 60 mg pro Tag, eingenommen als Einzeldosis oder als zwei Teildosen.

Wenn Sie einen Salz- oder Fl√ľssigkeitsmangel haben oder Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú) einnehmen, kann es notwendig sein, die Behandlung mit 7,5 mg Bifril zu beginnen.

Leber- oder Nierenprobleme

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Beeintr√§chtigung der Leberfunktion oder eine mittelschwer bis schwer beeintr√§chtigte Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt die Behandlung mit der halben therapeutischen Dosis von Bifril (15 mg) beginnen. Dialysepatienten erhalten als Anfangsdosis ¬ľ der

√ľblichen, therapeutischen Dosis (7,5 mg).

Herzinfarkt (akuter myokardialer Infarkt)

Die Behandlung mit Bifril sollte innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten von ersten Symptomen begonnen werden.

Sie werden Bifril Tabletten zweimal täglich, morgens und abends, wie folgt, erhalten:

  • 7,5 mg zweimal t√§glich am ersten und zweiten Behandlungstag
  • 15 mg zweimal t√§glich am dritten und vierten Behandlungstag
  • Vom f√ľnften Tag an sollte die Dosierung auf 30 mg zweimal t√§glich erh√∂ht werden.
  • Ihr Arzt kann aufgrund Ihrer Blutdruckwerte Ihre Dosierung oder die Maximaldosis, die Sie erhalten, anpassen.
  • Die Behandlung wird dann f√ľr weitere sechs Wochen oder l√§nger, wenn die Symptome einer Herzschw√§che andauern, fortgesetzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Bifril eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Bifril eingenommen haben, als Sie sollten, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses in Verbindung und nehmen Sie verbleibende Filmtabletten, die Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation wenn möglich mit.

Die häufigsten Symptome und Anzeichen einer Überdosierung sind niedriger Blutdruck mit Ohnmacht (Hypotonie), sehr langsamer Herzschlag (Bradykardie), Elektrolytstörungen und Nierenstörungen.

Wenn Sie die Einnahme von Bifril vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn allerdings eine längere Verzögerung aufgetreten ist (z.B. mehrere Stunden), sodass die nächste Dosis schon bald fällig ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste, geplante normale Dosis zur gewohnten Zeit. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bifril abbrechen

Fragen Sie immer einen Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Bifril beenden, unabhängig davon ob Sie dieses Arzneimittel gegen hohen Blutdruck oder nach einem Herzinfarkt einnehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die meisten Nebenwirkungen, die mit ACE-Hemmern in Verbindung gebracht werden, sind vor√ľbergehend und verschwinden nach Beendigung der Therapie.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Allgemeine Schw√§che
  • Muskelkr√§mpfe
  • Hautausschlag

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Rasch auftretende Schwellungen und Juckreiz, besonders im Gesicht, Mund und Rachen, m√∂glicherweise mit Atembeschwerden.

Zus√§tzlich zu den Nebenwirkungen, die f√ľr Zofenil berichtet wurden, traten die nachfolgenden allgemein bei der Einnahme von ACE-Hemmern auf:

  • starker Blutdruckabfall zu Behandlungsbeginn oder wenn die Dosis erh√∂ht wird, verbunden mit Schwindel, Beeintr√§chtigung des Sehverm√∂gens, Ohnmacht (Synkope)
  • Erh√∂hter oder unregelm√§√üiger Herzschlag, Herzklopfen und Brustschmerzen (Herzinfarkt oder Angina pectoris)
  • Bewusstseinsst√∂rung, pl√∂tzlicher Schwindel, pl√∂tzliche Sehst√∂rungen oder Schw√§che und/oder Verlust des Tastsinns auf einer K√∂rperseite (vor√ľbergehende isch√§mische Attacke oder Schlaganfall)
  • Periphere √Ėdeme (Ansammlung von Wasser in den Gliedma√üen), Blutdruckabfall beim Aufstehen, Brustschmerzen, Muskelschmerzen und/oder ‚Äďkr√§mpfe
  • eingeschr√§nkte Nierenfunktion, √Ąnderung des t√§glichen Harnvolumens, Auftreten von Proteinen im Harn (Proteinurie), Impotenz
  • Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit
  • Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz , Absch√§len der Haut, R√∂tung, Hautabl√∂sung und Blasenbildung (toxische epidermale Nekrolyse, Verschlechterung einer bestehenden Schuppenflechte (Psoriasis; eine Hauterkrankung, die durch schuppige, violette Stellen gekennzeichnet ist), Haarausfall (Alopezie)
  • Vermehrtes Schwitzen und Hitzegef√ľhl
  • Stimmungsschwankungen, Depression, Schlafst√∂rungen, ver√§nderte Hautempfindungen wie Brennen, Kribbeln oder Prickeln (Par√§sthesien), Gleichgewichtsst√∂rungen, Verwirrtheit, Ohrger√§usche (Tinnitus), Geschmacksst√∂rungen, verschwommenes Sehen
  • Atemprobleme, Verengung der Atemwege (Bronchospasmen), Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis), laufende oder verstopfte Nase (Rhinits), Entz√ľndung der Zunge (Glossitis), Bronchitis
  • Gelbf√§rbung der Haut (Gelbsucht), Entz√ľndung der Leber oder der Bauchspeicheldr√ľse (Hepatitis, Pankreatitis), Darmverschluss (Ileus)
  • Ver√§nderungen bei Laborwerten wie Anzahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen, Blutpl√§ttchenzahl oder eine Verminderung aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie).
    Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie leicht blaue Flecken oder unerklärbare Halsschmerzen oder Fieber bekommen.
  • Erh√∂hte Werte von Leberenzymen (Transaminasen), Bilirubin, Harnstoff und Kreatinin im Blut
  • Blutarmut durch vermehrten Zerfall roter Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie), der auftreten kann, wenn Sie an einem G6PD (Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase)-Mangel leiden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Bifril enthält

  • Der Wirkstoff ist Zofenopril-Calcium 7,5 mg, 15 mg, 30 mg bzw. 60 mg.
  • Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose Natrium, Magnesiumstearat, hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400 und Macrogol 6000 (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěBifril enth√§lt Lactose‚Äú).

Wie Bifril aussieht und Inhalt der Packung

Bifril 7,5 mg sind weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten, die in Packungen zu 12, 14, 15, 28, 30, 48, 50, 56, 90 oder 100 Filmtabletten und in Packungen mit perforierten Einzeldosis- Blisterpackungen zu 50 und 56 Filmtabletten erhältlich sind.

Bifril 15 mg sind weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe, die in Packungen zu 12, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 90 oder 100 Filmtabletten und in Packungen mit perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen zu 50 und 56 Filmtabletten erhältlich sind.

Bifril 30 mg sind weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe, die in Packungen zu 7, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 90 oder 100 Filmtabletten und in Packungen mit perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen zu 50 und 56 Filmtabletten erhältlich sind.

Bifril 60 mg sind weiße, längliche Filmtabletten mit Bruchkerbe, die in Packungen zu 14, 15, 28, 30, 50, 56, 90 oder 100 Filmtabletten und in Packungen mit perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen zu 50 und 56 Filmtabletten erhältlich sind.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Menarini International Operations Luxembourg S.A. 1, Avenue de la Gare L-1611 Luxembourg, Luxemburg

Hersteller

A. Menarini Manufacturing Logistics and Services Srl

Via Campo di Pile, 67100 L'Aquila, Italien

Menarini ‚ÄďVon Heyden GmbH

Leipziger Straße 7-13, 01097 Dresden, Deutschland

Medizinische Information in √Ėsterreich

A. MENARINI Pharma GmbH, Wien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Bifril
Belgien: Zopranol
Frankreich: Teoula
Griechenland: Zofepril
Irland: Bifril
Island: Bifril
Italien: Zofepril
Luxemburg: Zopranol
Niederlande: Zopranol
Portugal: Zopranol
Vereinigtes Königreich: Bifril

Bifril 7,5 mg Filmtabletten, Z.Nr.: 1-22935

Bifril 15 mg Filmtabletten, Z.Nr.: 1-22936

Bifril 30 mg Filmtabletten, Z.Nr.: 1-22937

Bifril 60 mg Filmtabletten, Z.Nr.: 1-22938

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2018.

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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.03.1999
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Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden