Genotropin 12 mg - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung

ATC Code
H01AC01
Medikamio Hero Image

Abacus Medicine ApS

Biologika Human
Wirkstoff
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 16.03.2018
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypophysenvorderlappenhormone und analoga

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Alle Informationen

Autor

Abacus Medicine ApS

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Genotropin ist ein rekombinantes menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin genannt). Es hat die gleiche molekulare Struktur wie das natürliche menschliche Wachstumshormon, das zum Wachstum von

Knochen und Muskeln benötigt wird. Außerdem trägt es dazu bei, dass sich Fett - und Muskelgewebe im richtigen Maße entwickeln. Die Bezeichnung „rekombinant” bedeutet, dass dieses Wachstumshormon nicht

aus menschlichem oder tierischem Gewebe hergestellt ist.

Bei Kindern wird Genotropin zur Behandlung der folgenden Wachstumsstörungen angewendet:

  • Bei Kleinwuchs und unzureichender Ausschüttung von Wachstumshormon.
  • Bei Turner Syndrom. Das Turner Syndrom ist ein Chromosomenfehler bei Mädchen, der das Wachstum beeinträchtigen kann; betroffene Kinder werden vom Arzt hierauf angesprochen.
  • Bei chronisch eingeschränkter Nierenfunktion. Wenn die Nieren ihre normale Funktionsfähigkeit verlieren, kann dies das Wachstum beeinträchtigen.
  • Bei Prader-Willi-Syndrom (eine Chromosomenstörung). Wachstumshormon trägt bei Kindern, die sich noch im Wachstum befinden, zu einem verbesserten Längenwachstum bei und verbessert darüber hinaus die Körperzusammensetzung. Überschüssiges Fett geht zurück, während die verringerte Muskelmasse zunimmt.
  • Bei zu geringer Geburtslänge oder zu geringem Geburtsgewicht. Wachstumshormon kann bei Kindern, die bis zum Alter von 4 Jahren oder später diesen Wachstumsrückstand nicht aufholen oder kein normales Wachstum beibehalten konnten, zu einem verbesserten Längenwachstum führen.

Bei Erwachsenen wird Genotropin zur Behandlung von ausgeprägtem Wachstumshormonmangel angewendet. Dieser kann im Erwachsenenalter beginnen oder sich aus der Kindheit fortsetzen.

Bei Patienten, bei denen ein Wachstumshormonmangel während der Kindheit mit Genotropin behandelt wurde, wird deren Wachstumshormonstatus nach Abschluss des Wachstums erneut untersucht. Sollte sich ein schwerer Wachstumshormonmangel bestätigen, so wird der Arzt dazu raten, die Behandlung mit Genotropin fortzusetzen.

Dieses Arzneimittel sollte nur von einem Arzt verabreicht werden, der Erfahrung mit der Wachstumshormonbehandlung hat und der die Diagnose bestätigt hat.

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Wie wird es angewendet?

Empfohlene Dosierung

Die Dosis richtet sich nach Ihrer Körpergröße, der Erkrankung, die behandelt wird, und danach, wie gut Wachstumshormon bei Ihnen wirkt. Jeder Mensch ist anders. Ihr Arzt wird Ihnen Ihre individuelle Dosis Genotropin in Milligramm (mg) mitteilen. Diese wurde entweder anhand Ihres Körpergewichts in Kilogramm (kg) oder anhand Ihrer Körperoberfläche in Quadratmetern (m2) - ermittelt aus Ihrer Größe und Ihrem Gewicht - berechnet. Außerdem werden Sie über die Anwendungshäufigkeit informiert. Dosierung und Anwendungshäufigkeit dürfen Sie ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht verändern.

Kinder mit Wachstumshormonmangel:

Täglich 0,025 bis 0,035 mg pro kg Körpergewicht oder 0,7 bis 1,0 mg pro m2 Körperoberfläche. Höhere Dosen können angewendet werden. Wenn ein Wachstumshormonmangel bis ins Jugendalter hinein andauert, sollte die Behandlung mit Genotropin fortgesetzt werden bis eine vollständige körperliche Entwicklung erreicht ist.

Kinder mit Turner Syndrom:

Täglich 0,045 bis 0,050 mg pro kg Körpergewicht oder 1,4 mg pro m2 Körperoberfläche.

Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz:

Täglich 0,045 bis 0,050 mg pro kg Körpergewicht oder 1,4 mg pro m2 Körperoberfläche. Höhere Dosen können erforderlich sein, wenn das Wachstum zu langsam voranschreitet. Nach 6- monatiger Behandlung kann eine Dosisanpassung erforderlich werden.

Kinder mit Prader-Willi-Syndrom:

Täglich 0,035 mg pro kg Körpergewicht oder 1,0 mg pro m2 Körperoberfläche. Eine tägliche Dosis von 2,7 mg sollte nicht überschritten werden. Die Behandlung sollte nicht bei Kindern durchgeführt werden, bei denen das Wachstum nach der Pubertät nahezu abgeschlossen ist.

Kinder mit zu geringer Geburtslänge oder zu geringem Geburtsgewicht und mit Wachstumsstörung: Täglich 0,035 mg pro kg Körpergewicht oder 1,0 mg pro m2 Körperoberfläche. Es ist wichtig, dass die Behandlung bis zum Erreichen der Endgröße fortgesetzt wird. Falls kein Ansprechen zu beobachten ist oder die Endgröße erreicht und das Wachstum abgeschlossen ist, sollte die Behandlung nach dem 1. Therapiejahr beendet werden.

Erwachsene mit Wachstumshormonmangel:

Bei Personen, die die Therapie mit Genotropin nach einem Wachstumshormonmangel in der Kindheit fortsetzen, wird empfohlen, die Behandlung mit einer Dosis von 0,2 bis 0,5 mg täglich zu beginnen. Die Dosis sollte schrittweise entsprechend den Ergebnissen der Blutuntersuchungen, sowie dem klinischen Ansprechen und Nebenwirkungen erhöht oder reduziert werden.

Bei Personen, bei denen Wachstumshormonmangel erst im Erwachsenenalter festgestellt wird, sollte die Behandlung mit 0,15 bis 0,3 mg täglich beginnen. Die Dosis sollte schrittweise entsprechend den Ergebnissen der Blutuntersuchungen sowie dem klinischen Ansprechen und Nebenwirkungen erhöht werden. Die tägliche Erhaltungsdosis ist selten höher als 1,0 mg. Frauen können höhere Dosen benötigen als Männer. Die Dosierung sollte alle 6 Monate überprüft werden. Bei Personen über 60 Jahren sollte die Therapie mit einer Dosis von 0,1 bis 0,2 mg täglich beginnen und entsprechend den individuellen Bedürfnissen langsam erhöht werden. Die kleinste wirksame Dosis sollte angewendet werden. Die tägliche Erhaltungsdosis ist selten höher als 0,5 mg. Befolgen Sie immer die Anweisungen Ih res Arztes.

Wie wird Genotropin injiziert?

Genotropin ist zur Anwendung unter der Haut (subkutan) vorgesehen. Das heißt, dass es durch eine kurze

Injektionsnadel in das Fettgewebe unmittelbar unter die Haut gespritzt wird. Ihr Arzt sollte Ihnen bereits gezeigt haben, wie Sie Genotropin anwenden. Injizieren Sie Genotropin immer genau nach Anweisung Ihres Arztes. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Gebrauchsanweisung für die Anwendung des GoQuick®-Fertigpens finden Sie im Karton des Fertigpens.

Die Gebrauchsanweisung für die Anwendung der Genotropin Zweikammerpatrone mit dem Genotropin Pen finden Sie in der Verpackung des Injektionsgerätes.

Lesen Sie diese Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie Ihr Arzneimittel anwenden.

Wenn Sie einen Fertigpen oder ein Pen-Injektionsgerät benutzen, muss die Injektionsnadel vor dem Vermischen aufgeschraubt werden. Für jede Injektion ist eine neue Injektionsnadel zu verwenden. Die Injektionsnadeln dürfen nicht wiederverwendet werden.

Vorbereitung der Injektion:

Sie können Genotropin eine halbe Stunde vor der Injektion aus dem Kühlschrank nehmen. Ihr Wachstumshormon kann sich so etwas erwärmen, was die Injektionen angenehmer macht.

In dem GoQuick-Fertigpen befindet sich die Zweikammerpatrone, die sowohl das Wachstumshormon als auch das Lösungsmittel enthält. Wachstumshormon und Lösungsmittel werden durch Schwenken der Patronenhalterung vermischt (siehe hierzu die ausführliche Anleitung in der Gebrauchsanweisung). Ein weiteres Injektionsgerät ist nicht erforderlich.

Genotropin in einer Zweikammerpatrone enthält sowohl das Wachstumshormon als auch das Lösungsmittel und muss in einem Genotropin-Injektionsgerät (Genotropin-Pen) verwendet werden. Wachstumshormon und Lösungsmittel in der Zweikammerpatrone können durch Zusammenschrauben des Genotropin-Pens vermischt werden.

Sowohl bei dem GoQuick-Fertigpen als auch bei der Zweikammerpatrone lösen Sie das Pulver auf, indem Sie es vorsichtig 5- bis 10-mal hin- und herschwenken, bis sich das Pulver aufgelöst hat.

Wenn Sie Ihr Genotropin vermischen, SCHÜTTELN SIE DIE LÖSUNG NICHT, sondern schwenken Sie sie vorsichtig hin und her. Das Schütteln der Lösung könnte dazu führen, dass Ihr Wachstumshormon schäumt und der Wirkstoff beschädigt wird. Überprüfen Sie die Lösung und verwenden Sie sie nicht, wenn sie trüb ist oder Partikel enthält.

  • Durchführung der Genotropin-Injektion:

Denken Sie daran, sich zuerst die Hände zu waschen und die Haut zu reinigen.

Injizieren Sie Ihr Wachstumshormon täglich etwa zur gleichen Zeit. Hierfür bietet sich das Zubettgehen an, weil man sich leicht daran erinnert. Hinzu kommt, dass der Wachstumshormonspiegel nachts von Natur aus erhöht ist.

Die meisten Personen wählen den Oberschenkel oder das Gesäß als Einstichstelle. Setzen Sie die Injektion in den Bereich, den Ihnen ihr Arzt gezeigt hat. An der Einstichstelle kann das Fettgewebe unter der Haut schrumpfen. Um dies zu vermeiden, sollte die Einstichstelle jeden Tag leicht verändert werden. So hat die Haut und der Bereich unter der Haut Zeit, um sich von einer Injektion zu erholen, bevor eine weitere Injektion an derselben Stelle vorgenommen wird.

Denken Sie daran, Ihr Genotropin direkt nach der Injektion wieder zurück in den Kühlschrank zu stellen.

Wenn Sie eine größere Menge von Genotropin angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine viel größere Menge als vorgesehen injizieren, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker so

schnell wie möglich. Ihre Blutzuckerwerte könnten zu stark abfallen und später zu stark ansteigen, Sie könnten sich zittrig, verschwitzt, schläfrig oder als “nicht Sie selbst” fühlen und Sie könnten das

Bewusstsein verlieren.

Wenn Sie die Anwendung von Genotropin vergessen haben

Verwenden Sie keine doppelte Dosis als Ausgleich für eine vergessene Dosis.

Am besten wenden Sie Ihr Wachstumshormon regelmäßig an. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, so nehmen Sie die nächste Injektion zur üblichen Zeit am nächsten Tag vor. Notieren Sie sich die ausgelassenen Injektionen und informieren Sie Ihren Arzt bei der nächsten Untersuchung hierüber.

Wenn Sie die Anwendung von Genotropin abbrechen

Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie die Anwendung von Genotropin abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Genotropin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Diese sehr häufigen und häufigen Nebenwirkungen bei Erwachsenen können innerhalb der ersten Behandlungsmonate einsetzen und entweder spontan oder bei Dosisreduzierung abklingen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Bei Erwachsenen:

  • Gelenkschmerzen,
  • Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fußgelenke äußern).

Häufige Nebenwirkungen (kannbis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Bei Kindern:

Vorübergehende Rötung, Juckreiz oder Schmerz an der Einstichstelle,

  • Gelenkschmerzen.
  • Ausschlag
  • pickelartiger juckender Hautausschlag
    Bei Erwachsenen:
  • Empfindungsstörungen/Kribbeln,
  • Steifheit in Armen und Beinen, Muskelschmerzen,
  • Schmerzen oder Brennen an Händen oder Unterarmen (bekannt als Karpaltunnelsyndrom).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kannbis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann (Gynäkomastie) Bei Kindern:
  • Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fußgelenke für kurze Zeit nach dem Beginn der Behandlung äußern).
  • Juckreiz

Seltene Nebenwirkungen (kannbis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Bei Kindern:

  • Empfindungsstörungen/Kribbeln,
  • Leukämie (Dies wurde bei einer geringen Anzahl von Patienten mit Wachstumshormonmangel berichtet, von denen einige mit Somatropin behandelt wurden. Es gibt allerdings keine Hinweise dafür, dass die Häufigkeit von Leukämie bei mit Wachstumshormon behandelten Patienten ohne prädisponierende Faktoren erhöht ist.),
  • Anstieg des Hirndrucks (der Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen hervorruft),
  • Muskelschmerzen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Diabetes Typ II,
  • Verminderte Konzentrationen des Hormons Cortisol im Blut.
  • Gesichtsschwellung

Bei Kindern:

Steifheit in Armen und Beinen.

Bei Erwachsenen:

  • Anstieg des Hirndrucks (der Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen hervorruft),
  • Rötung, Juckreiz oder Schmerz an der Einstichstelle.
  • Ausschlag
  • Juckreiz
  • pickelartiger juckender Hautausschlag

Bildung von Antikörpern gegen das eingespritzte Wachstumshormon, doch scheinen diese die Wirkung des Wachstumshormons nicht zu verhindern.

Die Haut um die Einstichstelle kann uneben oder knotig werden, doch sollte dies nicht vorkommen, wenn Sie die Einstichstelle jedes Mal wechseln.

Eine sehr seltene Nebenwirkung, die wegen des Konservierungsmittels Metacresol auftreten kann, ist eine Muskelentzündung an der Injektionsstelle. Wenn Ihr Arzt bestätigt, dass das bei Ihn en aufgetreten ist, sollten Sie eine Genotropin-Zubereitung ohne Metacresol verwenden.

Seltene Fälle von plötzlichem Tod wurden bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom berichtet. Allerdings konnte kein Zusammenhang zwischen diesen Fällen und der Behandlung mit Genotropin festgestellt werden.

Falls Sie während der Behandlung mit Genotropin Beschwerden oder Schmerzen in der Hüfte oder den Knien haben, könnte Ihr Arzt die Möglichkeit einer Hüftkopflösung oder einer Legg-Calve-Perthes- Krankheit in Erwägung ziehen.

Andere mögliche Nebenwirkungen in Verbindung mit Ihrer Behandlung mit Wachstumshormon könnte folgende inkludieren. Sie (oder Ihr Kind) könnten hohe Blutzuckerwerte oder verminderte Schilddrüsenhormonwerte aufweisen. Dies kann von Ihrem Arzt überprüft werden und bei Bedarf wird Ihnen Ihr Arzt eine entsprechende Behandlung verschreiben. In seltenen Fällen wurde bei mit Wachstumshormon behandelten Patienten auch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse berichtet.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Facherpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Vor Rekonstitution:

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Die Zweikammerpatrone im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vor dem Öffnen darf das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen werden, ohne es wieder zurückzulegen, jedoch für maximal 1 Monat bei einer Aufbewahrungstemperatur nicht über 25 °C, danach muss es verworfen werden.

Nach Rekonstitution:

Für maximal 4 Wochen im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) aufbewahren. Nicht einfrieren. Dabei sollten der GoQuick-Fertigpen im GoQuick-Umkarton oder die Zweikammerpatrone im Umkarton des Pens aufbewahrt werden, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Verwenden Sie das Arzneimittel nicht, wenn Sie Partikel bemerken oder wenn die Lösung nicht klar ist.

Genotropin nicht einfrieren und vor Frost schützen. Verwenden Sie es nicht mehr, wenn es gefroren war.

Werfen Sie die Nadeln oder halbvolle bzw. leere Patronen nie in Ihren normalen Abfall. Wenn Sie eine Nadel verwendet haben, müssen Sie sie sorgfältig entsorgen, so dass niemand sie wieder verwenden oder sich damit stechen kann. Von Ihrem Krankenhaus oder Ihrer Fachpraxis können Sie hierfür einen speziellen Spritzenbehälter bekommen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Genotropin enthält

    • Der Wirkstoff ist Somatropin*.
    • Eine Patrone enthält 12 mg Somatropin*.
    • Nach Rekonstitution beträgt die Konzentration von Somatropin* 12 mg pro ml.
    • Die sonstigen Bestandteile im Pulver sind Glycin (E640), Mannitol (E421), wasserfreies Natriumdihydrogenphosphat (E339) und wasserfreies Natriummonohydrogenphosphat (E339).
    • Die Bestandteile im Lösungsmittel sind Wasser für Injektionszwecke, Mannitol (E421) und Metacresol.

* hergestellt durch rekombinante DNA-Technologie in ESCHERICHIA COLI Zellen.

Wie Genotropin aussieht und Inhalt der Packung

Genotropin ist ein Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Zweikammerpatrone. In der einen Kammer befindet sich das Pulver und in der anderen das Lösungsmittel (12 mg/ml). Die Patrone kann in einem Fertigpen enthalten sein.

Genotropin ist in Packungsgrößen mit 1 oder 5 Fertigpens und 1, 5 oder 20 Patronen erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Stärken und Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Es handelt sich um ein weißes Pulver und ein klares Lösungsmittel.

Sie können die Patronen in einem speziellen Genotropin Pen-Injektionsgerät anwenden. Die Genotropin Patronen sind farbcodiert und müssen mit den ebenfalls farbcodierten, passenden Genotropin Pens angewendet werden, um die richtige Dosierung zu erhalten: Die violette Genotropin 12 mg Patrone ist mit dem violetten Genotropin Pen 12 zu verwenden.

Die Gebrauchsanweisung für das Injektionsgerät befindet sich in dessen Verpackung. Wenn Sie nicht bereits eines besitzen, sollten Sie Ihren Arzt auf ein Injektionsgerät ansprechen.

Verfügbare Packungsgrößen in Österreich: 5 Zweikammerpatronen

Injektionsgerät: Genotropin Pen 12

Import und Vertrieb:

Abacus Medicine A/S

Vesterbrogade 149

DK-1620 Kopenhagen V

Dänemark

Umpackung:

Abacus Medicine B.V.

Diamantweg 4

NL-1812RC Alkmaar

Niederlande

Zulassungsinhaber:

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller

Pfizer Manufacturing Belgium NV, Puurs, Belgien

Genotropin® ist eine eingetragene Marke von Pfizer Health AB.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Genotropin: Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Vereinigtes Königreich

Genotonorm: Belgien, Frankreich, Luxemburg Genotonorm Kabipen: Spanien

Z.Nr.: 1-23002- F

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2020.

GoQuick®-Fertigpen

GEBRAUCHSANWEISUNG

Wichtige Informationen

Lesen Sie diese Anweisung bitte vor Gebrauch des GoQuick-Fertigpens vollständig durch.

Für Fragen bezüglich Ihrer Dosis oder zur Behandlung mit Genotropin wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Über den GoQuick-Fertigpen

GoQuick ist ein Multidosis-Fertigpen, der 12,0 mg Somatropin enthält und nach dem Aufbrauchen der Gesamtdosis zu entsorgen ist. Das Genotropin im Pen wird nur einmal gemischt, wenn Sie einen neuen Pen in Betrieb nehmen. Ein einzelner Pen kann nach dem Mischen bis zu 28 Tage verwendet werden. Ein Wechsel der Patronen ist nicht erforderlich. Sie beginnen mit einem neuen Pen, wenn der alte Pen aufgebraucht ist.

Der Pen besitzt einen Dosisspeicher (Dose-Memory). Bei einem neuen Pen muss die Dosis nur einmal eingestellt werden. Der Pen gibt dann bei jeder Injektion dieselbe Dosis ab. Je nach Wunsch können Sie den Pen mit oder ohne Nadelsichtschutz verwenden.

Bevor Sie den GoQuick-Fertigpen anwenden

  • Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal in den Gebrauch des Pens einweisen.
  • Stellen Sie fest, wie hoch Ihre Dosis ist. Machen Sie sich mit den einzelnen Teilen des Pens vertraut.
  • Achten Sie darauf, dass Sie den Pen mit dem violetten Injektionsknopf haben.
  • Waschen Sie sich die Hände vor jedem Gebrauch.
          Violetter
Spitze der Patronenhalterung Kerbe Violettes Logo Weißer Zeiger Injektions-
        Memory-Fenster knopf
         
          Graue
        Schwarzer Ring Einstell-
Weiße Verschlusskappe Patronenhalterung     Schwarzer Kolben scheibe
     

NADEL (nicht in der Packung enthalten)

NADELSICHTSCHUTZ (nicht in der Packung enthalten) mit ausgefahrenem Nadelschutz

Äußere Innere Nadel Verschluss-      
Nadelschutz- Nadelschutz- siegel Schwarze Nadelschutz Schwarzer
kappe kappe  
  Verschluss-   Entsicherungsknopf
       
      kappe    

Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens Schritt 1: Anbringen der Nadel

  1. Ziehen Sie die weiße Kappe gerade vom Pen ab.
  2. Ziehen Sie das Verschlusssiegel von einer neuen Nadel ab.
  3. Halten Sie die Patronenhalterung fest in der Hand (Abbildung 1).
  4. Stecken Sie die Nadel auf die Spitze der Patronenhalterung.
  5. Schrauben Sie die Nadel vorsichtig auf den Pen. Nicht zu fest anziehen.
  6. Lassen Sie die beiden Nadelschutzkappen auf der Nadel.

Schritt 2: Mischen des Genotropins

  1. Halten Sie den Pen so, dass die Nadel nach oben zeigt und das „A“ Ihnen zugewandt ist (Abbildung 2).
  2. Drehen Sie die Patronenhalterung kräftig in den Pen hinein, bis „B“ in die Kerbe einrastet.

Schwenken Sie den Pen leicht hin und her. Schütteln Sie den Pen nicht. Schütteln kann das Wachstumshormon beschädigen.

  • Überprüfen Sie, ob die Flüssigkeit in der Patrone klar ist. Das Pulver muss vollständig aufgelöst sein.
    • Sollte das nicht der Fall sein, schwenken Sie den Pen etwas länger leicht hin und her.
  • Überprüfen Sie nochmals die Flüssigkeit. Vergewissern Sie sich, dass sie jetzt klar ist.
    • Wenn die Flüssigkeit klar ist, gehen Sie zu Schritt 3.
    • Nehmen Sie einen neuen Pen, falls die Flüssigkeit immer noch trüb ist, oder weiterhin Pulver zu sehen ist.

    Schritt 3: Entfernen der Luft

    1. Ziehen Sie die äußere Nadelschutzkappe von der Nadel ab. Bewahren Sie diese auf um die Nadel zu entfernen (Abbildung 3a).
    2. Lassen Sie die innere Nadelschutzkappe auf der Nadel stecken.
    3. Halten Sie den Pen mit der Nadel nach oben (Abbildung 3b).
    4. Klopfen Sie leicht auf die Patronenhalterung, damit eingeschlossene Luft nach oben steigen kann.
    5. Drehen Sie die Patronenhalterung kräftig in den Pen hinein, bis „C“ in der Kerbe einrastet.

    Es kann etwas Flüssigkeit um die innere Nadelschutzkappeherum austreten.

    Nehmen Sie die Patronenhalterung fest in die Hand

    Spitze der

    Patronenhal terung

    Kerbe

    Aufbe- wahren

    Innere Nadel- schutz-

    kappe

    Schritt 4: Anbringen des Nadelsichtschutzes (optional, z. B. bei Nadelphobikern)

    1. Entfernen Sie die schwarze Verschlusskappe vom Nadelsichtschutz (Abbildung 4a).
    • Falls der Nadelschutz herausrutscht, drücken Sie ihn in den Nadelsichtschutz zurück, bis er mit einem Klickeneinrastet.

    Nadelsichtschutz

    Abziehen An dieser Seite am
    Pen befestigen
    1. Halten Sie den Pen unterhalb des violetten Logos mit der einen Hand, mit der anderen halten Sie den Nadelsichtschutz am unteren Ende fest (Abbildung 4b).
    2. Bringen Sie das schwarze Logo auf dem Nadelsichtschutz mit dem violetten Logo auf dem Pen auf eine Linie. Schieben Sie den Nadelsichtschutz vorsichtig auf den Pen, bis er einrastet.

    Nadelsichtschutz

    Schritt 5: Befüllen des Pens

    1. Ziehen Sie die innere Nadelschutzkappe ab und werfen Sie sie weg (Abbildung 5a).
    2. Überprüfen Sie, ob im Memory-Fenster 0,3 mg eingestellt ist.
    3. Drehen Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung5b).
    1. Halten Sie den Pen mit der Nadel nach oben (Abbildung 5c mit und ohne Nadelsichtschutz).
    2. Drücken Sie den violetten Injektionsknopf bis Flüssigkeit austritt.
    3. Falls bei Schritt „e“ keine Flüssigkeit austritt, wiederholen Sie die Schritte
      „b“ bis „e“ in diesem Abschnitt noch bis zu zweimal.
    4. Falls immer noch keine Flüssigkeit austritt, verwenden Sie den Pen nicht.

    Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Fragenund Antworten“ am Ende des Textes.

    Wegwerfen

    Graue Einstellscheibe

      Ohne
      Nadelsicht-
    Nadel- schutz
    sicht-  
    schutz  

    Violetter Injektions- knopf

    h. Falls Sie den Nadelsichtschutz verwenden, drücken Sie den schwarzen Entsicherungsknopf, um den Nadelschutzauszufahren (Abbildung 5d).

    Schwarzer Entsicherungs -

    knopf Nadel- schutz

    Schritt 6: Einstellen der Dosis

    • Verwenden Sie den schwarzen Ring, um die Dosis einzustellen. Achten Sie darauf, dass sich beim Einstellen der Dosis die graue Einstellscheibe nicht mitdreht.
    1. Halten Sie den schwarzen Ring wie in Abbildung 6 dargestellt.
    2. Drehen Sie den schwarzen Ring, bis Ihre Dosis und der weiße Zeiger auf einer Linie stehen. Ihr Arzt bzw. das medizinische Fachpersonal haben Ihnen die Dosis mitgeteilt.
    3. Falls Sie Ihre Dosis über den weißen Zeiger hinaus gedreht haben, drehen Sie den schwarzen Ring einfach bis zur richtigen Dosiszurück.
    4. Wenn Sie Ihre Dosis einmal eingestellt haben, verändern Sie diese nicht mehr, es sei denn, es wird von Ihrem Arzt bzw. dem medizinischen Fachpersonal angeordnet.

    Hinweis: Wenn Sie den schwarzen Ring nicht drehen können, drücken Sie den violetten Injektionsknopf, bis kein Klicken mehr zu hören ist. Fahren Sie dann mit

    der Dosiseinstellung mittels des schwarzen Rings fort (weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt„Fragen und Antworten“am Ende des Textes).

      Schwarzer Graue
    Weißer Ring Einstell-
    Zeiger   scheibe

    Schritt 7: Aufziehen der Dosis

    1. Drehen Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung7a).
    2. Ihre Dosis auf dem schwarzen Kolben und der weiße Zeiger befinden sich auf einer Linie.

    Graue

    Einstellscheib e

    Weißer Zeiger

    Schwarzer Kolben

    1. Überprüfen Sie, dass die Dosis, die Sie auf dem schwarzen Kolben aufgezogen haben, mit der im Dose-Memory-Fenster übereinstimmt.Ein Beispiel zeigt Abbildung 7b.
    2. Falls das nicht der Fall sein sollte, vergewissern Sie sich, dass Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile gedreht haben, bis kein Klicken mehr zu hören ist.

    Schritt 8: Verabreichen einer Injektion

    1. Bereiten Sie die Injektionsstelle so vor, wie es Ihnen von Ihrem Arzt bzw. dem medizinischen Fachpersonal gezeigt wurde.
    2. Halten Sie den Pen über die Injektionsstelle.
    3. Drücken Sie den Pen nach unten, um die Nadel durch die Haut zu stechen.
    4. Drücken Sie nun mit dem Daumen den violetten Injektionsknopf hinunter, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung8).

    Zählen Sie langsam bis 5 (5 Sekunden), bevor Sie die Nadel wieder aus der Haut ziehen. Halten Sie, während Sie zählen, den Daumen weiterhin leicht auf den Injektionsknopfgedrückt.

  • Ziehen Sie den Pen gerade aus der Haut heraus.
  • Überprüfen Sie, dass die Dosis übereinstimmt

    5 Sek.

    Schritt 9: Entfernen der Nadel, Verschließen und Aufbewahren des Pens

    Schritt 9a: Mit Nadelsichtschutz

    1. Stecken Sie die äußere Nadelschutzkappe wieder auf den Nadelschutz (Abbildung 9a).
    2. Benutzen Sie die Nadelschutzkappe, um den Nadelschutz hinunterzudrücken, bis er einrastet.
    3. Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab und entsorgen Sie sie in einem für gebrauchte Nadeln geeigneten Sammelbehälter.
    4. Lassen Sie den Nadelsichtschutz auf dem Pen.
    5. Stecken Sie die schwarze Verschlusskappe auf den Nadelsichtschutz. Bewahren Sie den Pen im Kühlschrank auf.

    Schritt 9b: Ohne Nadelsichtschutz

    1. Berühren Sie die Nadel nicht.
    2. Bedecken Sie die Nadel vorsichtig mit der äußeren Nadelschutzkappe (Abbildung 9b).
    3. Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab und entsorgen Sie sie in einem für gebrauchte Nadeln geeigneten Sammelbehälter.
    4. Stecken Sie die weiße Verschlusskappe auf den Pen. Bewahren Sie den Pen im Kühlschrank auf.

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    Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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