Inderal 10 mg - Filmtabletten

Inderal 10 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Propranolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Atnahs Pharma Netherlands B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.11.1981
ATC Code C07AA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Atnahs Pharma Netherlands B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Inderal 40 mg - Filmtabletten Propranolol Atnahs Pharma Netherlands B.V.
HEMANGIOL 3,75 mg/ml, Lösung zum Einnehmen Propranolol Pierre Fabre Dermatologie

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Inderal enthält als Wirkstoff Propranolol-Hydrochlorid, der zur Gruppe der Betarezeptorenblocker gehört und die Wirkung von Stresshormonen (Adrenalin, Noradrenalin) auf Zielorgane hemmt. Durch Stressabschirmung des Herzens wird der Sauerstoffverbrauch des Herzens reduziert, ein erhöhter Blutdruck gesenkt und unter anderem bestimmten Herzrhythmusstörungen entgegengewirkt.

Nach der Einnahme einer Filmtablette tritt die maximale Wirkung nach 1 bis 2 Stunden ein.

Inderal wird angewendet

Erwachsene(ab 18 Jahren):

  • bei Bluthochdruck
  • bei Angina pectoris (unzureichende Durchblutung der Herzkranzgef√§√üe mit anfallsartigem Engegef√ľhl in der Brust)
  • zur vorbeugenden Langzeitbehandlung nach einem Herzinfarkt
  • zur vorbeugenden Behandlung der Migr√§ne
  • bei genetisch bedingter Erkrankung des Herzmuskels ( hypertrophisch-obstruktive Kardiomyopathie)
  • bei bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (Tachyarrhythmien)
  • als Zusatztherapie bei Angst oder Angstzust√§nden (Angst-Tachykardie)
  • bei Zitterkrankheit (essentieller Tremor)
  • als Zusatzbehandlung bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion
  • bei einer bestimmten Tumorerkrankung der Nebenniere (Ph√§ochromozytom ‚Äď nur in Kombinationstherapie mit Alpharezeptorenblocker)
  • zur vorbeugenden Behandlung von Blutungen aus Krampfadern der Speiser√∂hre verursacht durch hohen Blutdruck im Leberkreislauf (Pfortaderhochdruck), wenn eine Ver√∂dung nicht m√∂glich ist (unter strenger √úberwachung durch Fachabteilungen)

Kinder und Jugendliche:

ausschließlich bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmien)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Inderal darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Propranolol-Hydrochlorid, andere Arzneimittel dieser Art (sogenannte Beta-Rezeptoren-Blocker) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block II. und III. Grades, Sick-Sinus-Syndrom sowie h√∂hergradigem sinuatrialem Block) leiden und keinen Herzschrittmacher haben
  • bei deutlich verlangsamtem Puls (weniger als 50 Schl√§ge pro Minute).
  • bei nicht behandelter Herzmuskelschw√§che.
  • wenn Sie an Prinzmetal Angina (Sonderform der Angina pectoris) leiden.
  • bei Schock.
  • bei niedrigem Blutdruck (unter 90 mmHg systolisch).
  • bei hohem Blutdruck im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie).
  • bei bestimmten Lungenerkrankungen mit Verengung der Atemwege (Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen).
  • wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmer) behandelt werden.
  • wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Calciumantagonisten (blutdrucksenkende Arzneimittel wie Verapamil und Diltiazem) behandelt werden.
  • nach langem Fasten.
  • bei Harnvergiftung (Ur√§mie).
  • bei √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • wenn Sie an schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen leiden.
  • wenn Sie zu Unterzuckerung (niedriger Blutzuckerspiegel) neigen.
  • bei unbehandeltem Ph√§ochromozytom (Tumor der Nebenniere).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Inderal einnehmen, insbesondere

  • wenn Sie an Herzschw√§che leiden.
  • bei Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen; diese k√∂nnen durch Inderal verst√§rkt werden.
  • bei Beendigung der Therapie (ganz besonders, wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen des Herzens leiden). Inderal darf nicht abrupt abgesetzt werden.
    Die entsprechende Dosierung kann vom behandelnden Arzt mit einem anderen Betablocker ersetzt werden, oder Inderal wird schrittweise abgesetzt.
    Wenn Sie Inderal gleichzeitig mit Clonidin (blutdrucksenkendes Arzneimittel) erhalten haben; dann sollte zuerst Inderal langsam abgesetzt und erst einige Tage später Clonidin schrittweise reduziert werden.
  • wenn Sie an bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block I. Grades) leiden; es ist eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden. Durch Inderal kann die Blutzucker senkende Wirkung von Insulin verl√§ngert werden. Die Blutzuckerwerte sind in k√ľrzeren Abst√§nden zu √ľberwachen. Inderal verursacht in einigen F√§llen zu niedrigen Blutzucker, sogar bei nicht zuckerkranken Patienten, z.B. √§lteren Patienten, Patienten mit Nierenversagen (die dialysiert werden) oder Patienten mit chronischen Lebererkrankungen.

Inderal kann die √ľblichen Reaktionen auf zu niedrigen Blutzucker (z.B. rascher Herzschlag, Schwei√üausbruch,‚Ķ) ver√§ndern.

Bei sehr niedrigem Blutzuckerspiegel kann eine √úberdosierung zu Anf√§llen und Bewusstseinsverlust f√ľhren.

Bei Patienten mit einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion k√∂nnen die Anzeichen einer massiven √úberfunktion (sehr schneller Herzschlag, Zittern) durch gleichzeitige Einnahme von Inderal verborgen bleiben.

Inderal verringert aufgrund seiner pharmakologischen Wirkung die Herzfrequenz. Sollten bei Ihnen Beschwerden wie Schwindel oder Kollaps mit kurzfristiger Bewusstlosigkeit auftreten, soll die Dosis vom behandelnden Arzt verringert werden.

Betarezeptorenblocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergie ausl√∂senden Substanzen und die Schwere von √úberempfindlichkeitsreaktionen erh√∂hen. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, wenn Sie fr√ľher schon schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen hatten.

Besondere Vorsicht ist auch geboten unter einer Desensibilisierungstherapie (Behandlung bei Neigung zu allergischen Reaktionen).

Bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion und bei älteren Patienten ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

Bei Patienten mit Pfortaderhochdruck kann sich die Leberfunktion verschlechtern und es kann sich eine hepatische Enzephalopathie (Funktionsstörung des Gehirns, die durch eine unzureichende Entgiftungsfunktion der Leber entsteht) entwickeln.

Die Anwendung von Inderal zur vorbeugenden Behandlung von Blutungen aus der Speiseröhre wegen Krampfadern darf nur vom Facharzt im Krankenhaus erfolgen.

Sollten Sie sich einer Operation unterziehen m√ľssen, ist der An√§sthesist √ľber die Einnahme von Inderal zu informieren.

Kommt es zur anfallsartigen Verengung der Atemwege, m√ľssen entsprechende Gegenmittel (Bronchodilatatoren) verabreicht werden.

Sollten Sie an einem Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere) leiden, darf Inderal grundsätzlich nur zusammen mit anderen Arzneimitteln (Alpha-Rezeptorenblocker) genommen werden.

Sollten Sie oder jemand in Ihrer Familie an Schuppenflechte leiden oder gelitten haben, sollte die Anwendung von Inderal - Filmtabletten nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, kann Ihnen die verminderte Tränenproduktion durch Inderal das Tragen unangenehm machen.

Sollten sie Leistungssport betreiben, informieren Sie ihren Arzt, da das Arzneimittel bei bestimmten Sportarten bei Wettkampfkontrollen nicht nachweisbar sein darf.

Die Anwendung des Arzneimittels Inderal kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Wenn Sie Raucher sind, kann die Wirkung von Inderal abgeschwächt sein.

Andererseits kann die Wirkung bei gleichbleibender Dosis stärker werden, wenn Sie aufhören zu rauchen. In diesem Fall verständigen Sie Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls w√§hrend der Behandlung Nebenwirkungen auftreten, falls Sie schwanger werden oder stillen. Die Behandlung darf nicht eigenm√§chtig, sondern nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt beendet werden, wobei Inderal langsam √ľber mehrere Tage ausgeschlichen werden soll.

Kinder

Die Verwendung von Inderal bei Kindern mit Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) ist möglich, die individuelle Dosierung muss jedoch vom Arzt besonders sorgfältig durch allmähliche Dosiserhöhung festgesetzt werden.

Inderal verursacht in einigen Fällen zu niedrigen Blutzucker, sogar bei nicht zuckerkranken Patienten, wie Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern.,

Einnahme von Inderal zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen können auftreten bei gemeinsamer Einnahme von Inderal und

  • Pr√§paraten gegen Zuckerkrankheit
  • Pr√§paraten gegen Herzrhythmusst√∂rungen wie Disopyramid, Amiodaron, Chinidin, Propafenon
  • Herzglykosiden
  • Blutdrucksenkern wie Nitropr√§paraten, Verapamil, Diltiazem, Nifedipin, Reserpin, alpha- Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin.
  • Adrenalin
  • Pr√§paraten zur Neutralisation bzw. Verminderung der Magens√§ure (z.B. Cimetidin)
  • Hydralazin (Gef√§√üerweiterungsmittel)
  • Pr√§paraten gegen Migr√§ne (z.B. Rizatriptan, Ergotamine)
  • entz√ľndungshemmenden bzw. schmerzstillenden Medikamenten (z.B. Indometacin, Ibuprofen und Dextropropoxyphen)
  • das Nervensystem beeinflussenden Arzneimitteln (z.B. Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie manche Antidepressiva)
  • Narkosemitteln (√Ąther, Cyclopropan, Trichlorethylen und Lidocain)
  • bestimmten Medikamenten gegen Depressionen (MAO-Hemmer)
  • Muskel entspannenden Pr√§paraten (z.B. Suxamethonium, Tubocurarin)
  • Fettsenkern wie Cholestyramin
  • Medikamenten zur Malariaprophylaxe
  • Medikamenten gegen Infektionen (z.B. Rifampicin)
  • Medikamenten gegen Asthma (z.B. Theophyllin)
  • Warfarin (bestimmtes Blutverd√ľnnungsmittel)

Einnahme von Inderal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Es wird empfohlen, die Filmtabletten vor den Mahlzeiten mit ausreichend Fl√ľssigkeit (vorzugsweise Leitungswasser) einzunehmen.

Die gleichzeitige Gabe von Alkohol kann den Plasmaspiegel von Inderal erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Inderal darf während der Schwangerschaft und Stillperiode nur in unbedingt notwendigen Fällen und nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden.

Das Stillen wird nicht empfohlen, da Inderal in die Muttermilch √ľbergeht.

Die Risiken beinhalten eine mögliche Wehenauslösung bei der Mutter, Kleinwuchs und langsamen Herzschlag beim ungeborenen Kind, sowie zu niedrigen Blutzuckerspiegel, zu langsamen Herzschlag und verminderte Atemtätigkeit beim Neugeborenen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Inderal kann durch die individuell auftretenden unterschiedlichen Reaktionen insbesondere zu Behandlungsbeginn, bei Präparatewechsel und in Zusammenwirkung mit Alkohol, die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Inderal enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Inderal erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die Filmtabletten sind unzerkaut vor den Mahlzeiten mit ausreichend Fl√ľssigkeit (vorzugsweise Leitungswasser) einzunehmen.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Die Dosierung ist dem individuellen Bedarf des Patienten schrittweise anzupassen. Eine Dosissteigerung ist in mehrtägigen bis mehrwöchigen Intervallen möglich.

Daf√ľr steht eine Darreichungsform mit h√∂herer Wirkst√§rke zur Verf√ľgung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis bei

Bluthochdruck:

Verteilt auf 2 Einzeldosen sollen anfangs 80 - 160 mg täglich genommen werden, nach einer Woche kann je nach Bedarf gesteigert werden.

Die √ľbliche Dosierung liegt zwischen 160 und 320 mg t√§glich, die Tagesh√∂chstdosis darf 640 mg nicht √ľberschreiten.

Propranolol ist nicht geeignet zur Notfalltherapie (hypertensive Krise)!

Angina pectoris, Migräne, Angstzustände, Zitterkrankheit (essentieller Tremor):

Verteilt auf 2 bis 3 Einzeldosen anfangs 40 - 120 mg täglich, Steigerung in wöchentlichen Abständen. Bei Migräne, Angstzuständen und Zitterkrankheit sind 80 - 160 mg täglich ausreichend,

bei Angina pectoris liegt die optimale Dosis meist bei 120 - 240 mg täglich.

Die Mindestdosierung bei der Zitterkrankheit beträgt 40 mg, meist wird ein Ergebnis jedoch bei einer Dosierung von 80 mg bis 160 mg erzielt.

Die Tagesh√∂chstdosis darf bei Angstzust√§nden und Zitterkrankheit 160 mg , bei Migr√§ne 240 mg und bei Angina pectoris 320 mg nicht √ľberschreiten.

Bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen, Angst-Tachykardie, Erkrankungen des Herzmuskels √úberfunktion der Schilddr√ľse:

Mit 30 - 120 mg täglich - verteilt auf 3 bis 4 Einzeldosen - ist in den meisten Fällen ein ausreichender Erfolg zu erzielen. Dosissteigerungen in Einzelfällen auf 160 mg täglich.

Nach Herzinfarkt:

Die Behandlung soll zwischen dem 5. und 21. Tag nach dem Infarkt mit 160 mg t√§glich - aufgeteilt auf 4 Einzeldosen f√ľr 2 bis 3 Tage - begonnen werden. Zur Vereinfachung der Anwendung kann die Gesamttagesdosis danach - aufgeteilt auf 2 Einzeldosen (2 x 80 mg t√§glich) - eingenommen werden.

Phäochromozytom:

Propranolol darf grundsätzlich nur zusammen mit einem Alpharezeptorenblocker gegeben werden. Vor der Operation: 3 Tage lang 60 mg täglich, verteilt auf mehrere Einzeldosen.

Wenn keine Operation erforderlich ist: 30 mg täglich, aufgeteilt auf 3 Einzeldosen.

Krampfadern der Speiseröhre verursacht durch hohen Blutdruck im Leberkreislauf (Pfortaderhochdruck):

Anfangs 80 mg t√§glich - aufgeteilt auf 2 Einzeldosen - bis 160 mg t√§glich - aufgeteilt auf 2 Einzeldosen. Die Tagesh√∂chstdosis soll 320 mg t√§glich - aufgeteilt auf 2 Einzeldosen - nicht √ľberschreiten.

Die Dosissteigerung erfolgt in Abhängigkeit von der Verträglichkeit.

Dosierung bei Kindern:

Inderal kann unter bestimmten Umst√§nden f√ľr die Behandlung von Kindern mit Arrhythmien (Herzrhythmusst√∂rungen) angewendet werden. Die Dosierung wird von Ihrem Arzt an Alter und Gewicht Ihres Kindes angepasst.

Dosierung bei älteren Patienten, eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion:

Die Dosierung wird Ihnen Ihr Arzt entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung mit Inderal individuell empfehlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Inderal eingenommen haben, als Sie sollten oder Anzeichen einer Überdosierung auftreten,

verständigen Sie sofort einen Arzt, der weitere therapeutische Schritte einleiten wird. Propanolol ist bei Überdosierung stark giftig.

Anzeichen oder Beschwerden bei einer Überdosierung können sein:

Zu langsamer Puls, schwerer Blutdruckabfall (Schwarzwerden vor den Augen, Schwindelgef√ľhl), Schl√§frigkeit, Herzversagen, Schock, Herzstillstand, Atembeschwerden, krampfartige Verengung der Atemwege, Erbrechen, Krampfanf√§lle, Koma.

F√ľr den Arzt:

Zur Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Inderal vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme in gewohnter Weise fort.

Wenn Sie die Einnahme von Inderal abbrechen

Die Behandlung darf nicht eigenm√§chtig, sondern nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt beendet werden, wobei Inderal langsam √ľber mehrere Tage ausgeschlichen werden soll.

Entsprechende Dosierungsvorschreibungen erhalten Sie von Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die H√§ufigkeit der unerw√ľnschten Wirkungen wird wie folgt eingeteilt:

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die folgenden möglichen Nebenwirkungen wurden mit Inderal berichtet:

Häufig: Schlafstörungen, Albträume, insbesondere zu Behandlungsbeginn: Schwindel, Verwirrtheit

Langsamerer Herzschlag, haltungsbedingter Blutdruckabfall, Kollaps, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Verschlechterung einer Herzschwäche

Kalte Finger und Zehen, Taubheitsgef√ľhl und -Kr√§mpfe in den Fingern, gefolgt von W√§rmegef√ľhl und Schmerz (Raynaud-Ph√§nomen) Allergische Hautreaktionen: R√∂tung, Juckreiz, Ausschlag, Haarausfall M√ľdigkeit und/oder Abgeschlagenheit (oft vor√ľbergehend)

Gelegentlich: Muskelschwäche

√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung

Selten: Verminderung von Blutplättchen

Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Psychosen oder Wahnvorstellungen (nach zu raschem Absetzen), Missempfindungen

Trockene Augen, Sehstörungen

Verschlechterung von Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen

Anfallsartige Verengung der Atemwege oder Verschlechterung von Atembeschwerden bei Asthmatikern (Fälle mit tödlichem Ausgang sind beschrieben)

Mundtrockenheit

kleinste rote Hautflecken (Purpura), großflächiger Haarverlust, Schuppenflechte-artige Hautreaktionen (auch nach Jahren), Verschlechterung einer Schuppenflechte Benommenheit

Sehr selten: Mangel oder sehr starke Verminderung an weißen Blutkörperchen

vor√ľbergehender Anstieg bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (transiente Eosinophilie) Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, Ver√§nderung bestimmter Blutfettwerte (Verminderung des HDL-Cholesterins, Anstieg der Triglyceride)

Verschlechterung einer bestimmten krankhaften Muskelschwäche (Myastenia gravis), Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen

Bindehautentz√ľndung

vermehrtes Schwitzen Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe

bei Langzeitbehandlung: Gelenkerkrankung

Verschlechterung der Nierenfunktion bei schweren Nierenfunktionsstörungen Libido- und Potenzstörungen

Anstieg bzw. Erhöhung bestimmter Blutwerte (GOT, GPT, ANA)

Nicht bekannt: Erniedrigte Blutzuckerspiegel bei älteren Patienten, Patienten mit chronischem Nierenversagen (Dialysepatienten) oder Zuckerkranken aber auch bei länger dauerndem Fasten und bei Patienten mit chronischer Lebererkrankung,

Ein Absetzen des Arzneimittels (auch wegen oben genannter Reaktionen) sollte erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt und im Allgemeinen schrittweise erfolgen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Nicht bekannt: Erniedrigte Blutzuckerspiegel bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern Krampfanfälle bedingt durch den erniedrigten Blutzuckerspiegel bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. Trocken lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei

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Weitere Informationen

Was Inderal 10 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Propranolol. 1 Filmtablette enthält: 10 mg Propranolol-Hydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind:

Bestandteile des Tablettenkerns: Lactose

Carmellose-Calcium Gelatine Magnesiumstearat

Bestandteile der Tablettenh√ľlle:

Hypromellose E464

Glycerol E422

Titandioxid E171

Karminrot E120

Wie Inderal 10 mg aussieht und Inhalt der Packung

Rosa, runde, beidseitig gew√∂lbte Filmtabletten mit der Pr√§gung ‚Äě10‚Äú auf der einen Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Packungsgrößen: 20 und 50 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Atnahs Pharma Netherlands B.V. Copenhagen Towers

√ėrestads Boulevard 108, 5.tv Dk-2300 K√łbenhavn s D√§nemark

Hersteller:

AstraZeneca Reims Production

Parc Industriel de la Pompelle

Chemin de Vrilly

Reims, 51689

Frankreich

Z.Nr.: 13.294

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2021.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapeutische Maßnahmen bei Überdosierung:

Prim√§re Giftelimination (Magensp√ľlung, Verabreichung von Aktivkohle und eines Laxans zur Verhinderung der Absorption ) und intensivmedizinische √úberwachung der Vitalparameter, Atropin 0,5 ‚Äď 2 mg als Bolus i.v.,

Glukagon initial 1-10 mg i.v., anschließend 2-2,5 mg/h als Dauerinfusion

Sympathomimetika in Abhängigkeit vom Körpergewicht und Effekt: z.B. Orciprenalin (0,25- 0,5 mg), Dobutamin, Isoprenalin und Adrenalin.

Bei therapierefrakt√§rer Bradykardie sollte eine tempor√§re Schrittmachertherapie durchgef√ľhrt werden. Ein Bronchospasmus sollte mit Beta-2-Sympathomimetika und/oder Theophyllin behandelt werden. Zur Aufhebung der durch Propranololhydrochlorid herbeigef√ľhrten Betablockade k√∂nnen hohe Dosen erforderlich sein, die entsprechend ihrer Wirkung titriert werden sollten.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von Diazepam.

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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2022

Quelle: Inderal 10 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Propranolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Atnahs Pharma Netherlands B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.11.1981
ATC Code C07AA05
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden