Metrobactin 250 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen

Abbildung Metrobactin 250 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen
Wirkstoff(e) Metronidazol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Dechra Regulatory B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.12.2015
ATC Code QP51AA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Dechra Regulatory B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Metrobactin 250 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen

Metronidazol

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung von Infektionen des Gastrointestinaltraktes hervorgerufen durch Giardia spp. und

Clostridium spp. (d. h. C. perfringens oder C. difficile).

Zur Behandlung von Infektionen des Urogenitaltraktes, der Maulhöhle, des Rachens und der Haut hervorgerufen durch Metronidazol-empfindliche obligat anaerobe Bakterien (z. B. Clostridium spp.).

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei Lebererkrankungen.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zum Eingeben.

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt 50 mg Metronidazol je kg Körpergewicht tĂ€glich ĂŒber 5–7 Tage. Die Tagesdosis kann auch gleichmĂ€ĂŸig aufgeteilt zweimal tĂ€glich verabreicht werden (d. h. 25

mg/kg Körpergewicht zweimal tÀglich).

Um die Verabreichung der korrekten Dosis zu gewÀhrleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.

Die Tabletten können fĂŒr eine genaue Dosierung in 2 oder 4 gleiche Teile geteilt werden. Dazu wird die Tablette mit der eingekerbten Seite nach oben und der konvexen (abgerundeten) Seite nach unten auf eine ebene FlĂ€che gelegt.

HĂ€lften: Mit den Daumen beide Seiten der Tablette nach unten drĂŒcken.

Viertel: Mit den Daumen die Mitte der Tablette nach unten drĂŒcken.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die folgenden Nebenwirkungen können nach Verabreichung von Metronidazol auftreten: Erbrechen, HepatotoxizitÀt und Neutropenie. In sehr seltenen FÀllen können neurologische Symptome auftreten.

Die Angaben zur HĂ€ufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr hĂ€ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • HĂ€ufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugĂ€nglich fĂŒr Kinder aufbewahren. Haltbarkeit der geteilten Tabletten: 3 Tage

FĂŒr dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dĂŒrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton angegebenen Verfalldatum nach dem „Verwendbar bis“nicht mehr anwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Anzeige

Weitere Informationen

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Anwendung bei Tieren

Aufgrund der wahrscheinlich vorhandenen VariabilitĂ€t (zeitlich, geographisch) im Auftreten von Metronidazol-resistenten Bakterien wird eine bakteriologische Probennahme und eine EmpfindlichkeitsprĂŒfung empfohlen.

Das Tierarzneimittel sollte möglichst nur nach erfolgter EmpfindlichkeitsprĂŒfung angewendet werden. Offizielle nationale und regionale Antibiotika-Richtlinien sollten bei der Anwendung des Tierarzneimittels berĂŒcksichtigt werden.

Die Tabletten sind aromatisiert. Um eine versehentliche Aufnahme zu vermeiden, sollten die Tabletten außerhalb der Reichweite von Tieren aufbewahrt werden.

Insbesondere nach lÀngerer Behandlung mit Metronidazol können neurologische Symptome auftreten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr den Anwender

Metronidazol zeigte bei Labortieren und auch beim Menschen nachweislich mutagene und genotoxische Eigenschaften. FĂŒr Labortiere wurde Metronidazol als Karzinogen bestĂ€tigt und es entfaltet möglicherweise auch bei Menschen karzinogene Wirkungen. Es liegen jedoch keine hinreichenden Beweise fĂŒr die KarzinogenitĂ€t von Metronidazol bei Menschen vor.

Metronidazol kann fĂŒr das ungeborene Kind schĂ€dlich sein.

Haut- sowie Schleimhautkontakt einschließlich Hand-zu-Mund-Kontakt ist zu vermeiden. Um derartige Kontakte zu vermeiden sind undurchlĂ€ssige Handschuhe wĂ€hrend der Handhabung des Produkts und/oder wĂ€hrend der direkten Verabreichung in das Maul des Tieres zu tragen.

Es ist zu verhindern, dass behandelte Hunde Menschen gleich nach einer Behandlung belecken. Nach Hautkontakt den betroffenen Hautbereich grĂŒndlich waschen.

Um eine versehentliche Aufnahme, speziell durch Kinder, zu vermeiden, sollten nicht verwendete BruchstĂŒcke von Tabletten in den offenen Blister zurĂŒck gelegt, der Blister wieder in die Faltschachtel gelegt und diese an einem sicheren Platz außer Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Übrig gebliebene BruchstĂŒcke sollten fĂŒr die nĂ€chste Behandlung verwendet werden.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzĂŒglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Nach Anwendung die HĂ€nde grĂŒndlich waschen. Metronidazol kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber Metronidazol sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

TrÀchtigkeit und Laktation

Untersuchungen an Labortieren erbrachten widersprĂŒchliche Ergebnisse hinsichtlich teratogener/embryotoxischer Wirkungen von Metronidazol. Deshalb wird die Anwendung wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit nicht empfohlen. Da Metronidazol in die Milch ĂŒbergeht, wird die Anwendung wĂ€hrend der Laktation nicht empfohlen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Metronidazol kann sich hemmend auf den Abbau anderer Arzneimittel, wie Phenytoin, Cyclosporin und Warfarin, in der Leber auswirken.

Cimetidin kann die hepatische Metabolisierung von Metronidazol herabsetzen und dadurch zu einer erhöhten Serumkonzentration von Metronidazol fĂŒhren.

Phenobarbital kann die hepatische Metabolisierung von Metronidazol steigern und dadurch zu einer verminderten Serumkonzentration von Metronidazol fĂŒhren.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel)

Nebenwirkungen treten mit höherer Wahrscheinlichkeit auf, wenn die Dosierung und die Behandlungsdauer das empfohlene Behandlungsschema ĂŒbersteigen. Treten neurologische Symptome auf, so ist die Behandlung abzubrechen und der Patient symptomatisch zu behandeln.

Anzeige

Wirkstoff(e) Metronidazol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Dechra Regulatory B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.12.2015
ATC Code QP51AA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden