Wirkstoff(e) Artemether Lumefantrin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Novartis Pharma Schweiz AG
Suchtgift Nein
ATC Code P01BF01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Malariamittel

Zulassungsinhaber

Novartis Pharma Schweiz AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Riamet¬ģ Dispersible Lumefantrin Artemether Novartis Pharma Schweiz AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Riamet wird zur Behandlung von akuten, unkomplizierten Malariaerkrankungen verwendet, die durch Plasmodium falciparum (ein bestimmter Typ von Malariaerregern) hervorgerufen werden. Riamet enthält die 2 Wirkstoffe Artemether und Lumefantrin. Es wirkt durch Abtötung des Malariaerregers.

Die Ansteckung mit Malaria erfolgt, wenn Anopheles-M√ľcken durch ihren Stich Malariaerreger (Plasmodien) auf den Menschen √ľbertragen. Fr√ľhestens 1 Woche nach dem M√ľckenstich k√∂nnen Krankheitszeichen der Malaria auftreten (siehe ¬ęWie verwenden Sie Riamet?¬Ľ). Riamet kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern ab 5¬†kg K√∂rpergewicht eingesetzt werden.

Riamet kann Reisenden in ein Malariagebiet auch als Arzneimittel f√ľr die Notfallbehandlung verordnet werden, z.B. bei Reisen in abgelegene Gebiete, wo es unter Umst√§nden nicht m√∂glich ist, rasch √§rztliche Hilfe zu bekommen.

Bitte beachten Sie, dass eine solche Behandlung eine Erste-Hilfe-Massnahme ist, d.h. nur bei Verdacht auf eine Malariaerkrankung eingenommen werden darf und dass trotzdem so rasch wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss.

Riamet wird nicht zur Verhinderung der Malaria oder zur Behandlung eine schweren Malaria (wenn das Gehirn, die Lungen oder Nieren befallen sind) verwendet.

Riamet darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin eingenommen werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Riamet als Notfallbehandlung kann die folgenden Schutzmassnahmen nicht ersetzen. Sch√ľtzen Sie sich vor M√ľckenstichen. Anopheles-M√ľcken stechen vor allem vom Einbruch der D√§mmerung an bis zum Tagesanfang.

Es empfiehlt sich daher, in dieser Zeit:

  • M√ľckenschutzmittel zu verwenden,
  • Kleider zu tragen, die die Haut m√∂glichst bedecken,
  • Nachts, in nicht vor M√ľcken gesch√ľtzten Schlafr√§umen, ein Moskitonetz zu verwenden.

Denken Sie daran, dass Riamet nicht wahllos gegen alle Malariaerreger und in jedem Gebiet anwendbar ist. Um Komplikationen zu vermeiden, die durch die Einnahme eines falsch gew√§hlten oder nicht richtig dosierten Malaria Arzneimittels hervorgerufen werden k√∂nnen, d√ľrfen Sie Riamet (auch bei sp√§teren Reisen in ein Malariagebiet) nicht ohne Konsultation Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Riamet Vorsicht geboten?

Nach der Einnahme von Riamet kann/k√∂nnen Schwindel oder/und M√ľdigkeit auftreten; die Fahrt√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen kann beeintr√§chtigt sein.

Wenn sich Ihr Zustand verschlechtert oder Sie sich zu krank f√ľhlen, um zu essen oder zu trinken, setzen Sie sich bitte unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin in Verbindung. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird m√∂glicherweise vor und w√§hrend der Behandlung einen Test namens Elektrokardiogramm (EKG) durchf√ľhren und die Konzentration von Elektrolyten wie Kalium und Magnesium in Ihrem Blut pr√ľfen.

Wenn Sie andere Malariamittel nehmen oder genommen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin dar√ľber sprechen, denn einige dieser Medikamente d√ľrfen nicht zusammen mit Riamet gegeben werden.

Riamet kann die Wirksamkeit von hormonellen Verh√ľtungsmethoden beeinflussen. Wenn Sie eine hormonelle Verh√ľtungsmethode anwenden, sollten Sie deshalb zus√§tzlich eine nicht-hormonelle Methode zur Empf√§ngnisverh√ľtung verwenden (siehe auch ¬ęDarf Riamet w√§hrend einer Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ).

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin, wenn Sie in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft sind, oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin werden Ihnen m√∂glicherweise ein anderes Arzneimittel zur Behandlung der Malaria verabreichen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS nehmen.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Darf Riamet während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Riamet sollte w√§hrend der Schwangerschaft und der Stillzeit ausschliesslich nach R√ľcksprache mit dem Arzt bzw. der √Ąrztin eingenommen werden.

Riamet sollte w√§hrend der ersten 3 Monate der Schwangerschaft nicht angewendet werden, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen ein anderes Arzneimittel zur Behandlung der Malaria verabreichen kann, da dies schwerwiegende Folgen f√ľr das ungeborene Kind haben k√∂nnte. Zu sp√§teren Zeitpunkten der Schwangerschaft sollten Sie Riamet nur einnehmen, wenn dies klar notwendig ist.

Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmethoden ben√ľtzen, m√ľssen Sie eine weitere nichthormonelle Methoden der Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin √ľber die geeigneten Verh√ľtungsmethoden.

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie schwanger geworden sind w√§hrend der Behandlung mit Riamet, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Da Riamet w√§hrend den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden darf, wird Frauen im geb√§rf√§higen Alter, welche Riamet als Notfallarzneimittel bei sich haben, geraten, f√ľr die Dauer Ihrer Reise, w√§hrend der Anwendung von Riamet als auch bis zum Einsetzen der n√§chsten Menstruation nach der Behandlung eine wirksame Verh√ľtungsmethode anzuwenden.

Sie sollten nicht stillen, w√§hrend Sie Riamet nehmen. Nach dem Absetzen von Riamet sollten Sie fr√ľhestens 4 Wochen nach Einnahme der letzten Tablette wieder mit dem Stillen beginnen.

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Wie wird es angewendet?

Eine durch Plasmodium falciparum hervorgerufene Malaria ist eine schwere, lebensbedrohende Erkrankung und muss vollst√§ndig behandelt werden. Daher ist es sehr wichtig, dass Riamet wie vom Arzt bzw. von der √Ąrztin verschrieben eingenommen wird und dass alle verschriebenen Tabletten eingenommen werden, selbst wenn Sie sich nach einiger Zeit besser f√ľhlen. Wenn Sie die Einnahme der Tabletten zu fr√ľh beenden, k√∂nnten die Symptome wiederkehren.

Falls Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin Riamet vor der Reise in ein Malariagebiet mit der Empfehlung abgegeben hat, Riamet beim Auftreten von Malariasymptomen einzunehmen (Notfallbehandlung), beachten sie folgende Hinweise:

Eine Malaria muss immer dann vermutet werden, wenn Sie von unerkl√§rlichem Fieber mit oder ohne weiteren Anzeichen wie Kopf- und Muskelschmerzen, Schw√§che, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Husten zu leiden beginnen. Diese Symptome k√∂nnen im Zeitraum von einer Woche nach m√∂glichem erstem Kontakt mit Malaria (d.h. nach Einreise in ein Malariagebiet) bis zu 2 Monaten nach dem letzten m√∂glichen Kontakt auftreten. In einigen F√§llen kann es sogar l√§nger als 2 Monate dauern. In jedem Fall sollten Sie beim Auftreten der beschriebenen Symptome unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin konsultieren.

Zur Eigenbehandlung sollte Riamet nur verwendet werden, wenn innerhalb der n√§chsten 24 Stunden kein Arzt bzw. keine √Ąrztin erreichbar ist.

Die Selbstbehandlung soll auch nur dann durchgef√ľhrt werden, wenn Sie sich schon mindestens 8 Tage in einem Gebiet aufhalten, wo Malaria auftritt.

Trotz der Selbstbehandlung sollten Sie so rasch wie m√∂glich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin aufsuchen, der/die feststellen kann, ob Sie an Malaria oder an einer anderen Krankheit leiden und der/die eventuell zus√§tzliche Therapiemassnahmen einleiten kann.

Patientinnen bzw. Patienten mit akuter Malaria haben oft Probleme mit Essen. Sie sollten jedoch darauf achten, sobald wie möglich normal zu essen, da dadurch die Aufnahme und somit die Wirksamkeit von Riamet verbessert wird.

Wenn Sie innerhalb 1 Stunde nach Einnahme der Tabletten erbrechen, sollten Sie noch einmal die verschriebene Anzahl Tabletten einnehmen.

Die Tabletten sollten mit fetthaltigen Getränken oder Nahrung, z.B. Milch, eingenommen werden. Ein Fettgehalt von 30 bis 60 g pro Tag oder Muttermilch reichen aus.

F√ľr die Behandlung werden √ľber 3 Tage insgesamt 6 Dosen (1 bis 4 Tabletten pro Dosis) gem√§ss nachfolgender Tabelle eingenommen. Die empfohlene Dosis nicht √ľberschreiten.

Die erste Dosis wird zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome eingenommen; die zweite Dosis wird 8 Stunden sp√§ter eingenommen. An jedem der beiden folgenden Tage wird zweimal t√§glich (morgens und abends im Abstand von 12 Stunden) eine Dosis eingenommen. Insgesamt erfolgen 6 Einnahmen √ľber 3 Tage, gem√§ss nachfolgender Tabelle:

Erwachsene + Kinder ab

35 kg oder ab 12 Jahren

Kinder
25 ‚Äď <35 kg
Kinder
15 ‚Äď <25 kg
Kinder
5 ‚Äď <15 kg
bis zum Alter von 12 Jahren
1. Einnahme: sofort 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
2. Einnahme: 8 Stunden später 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
3. Einnahme: 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
4. Einnahme: 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
5. Einnahme: 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
6. Einnahme: 4 Tabletten 3 Tabletten 2 Tabletten 1 Tablette
Total 24 Tabletten 18 Tabletten 12 Tabletten 6 Tabletten


Die Tablette(n) k√∂nnen f√ľr die Verabreichung an Kleinkinder und Kinder unmittelbar vor der Verabreichung zerstossen werden, wobei sichergestellt werden muss, dass die ganze vorgeschriebene Dosierung geschluckt wird. F√ľr die Verabreichung an Kleinkinder und Kinder stehen auch dispergierbare Tabletten zur Verf√ľgung.

Die vom Arzt bzw. von der √Ąrztin verordnete Dosierung genau einhalten und nur die ben√∂tigte Tablettenzahl verwenden.

Die restlichen Tabletten dem Apotheker bzw. der Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zur√ľckgeben.

Was tun, wenn Sie eine Dosis vergessen haben?

Sollten Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie es bemerken. Nehmen Sie dann die nächste Dosis wieder zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Was ist zu tun bei √úberdosierung?

Falls Sie versehentlich viel mehr Tabletten eingenommen haben, als Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin verschrieben hat, sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin oder die Notfallstation des n√§chstgelegenen Spitals aufsuchen oder sicherstellen, dass jemand f√ľr sie einen Notarzt konsultiert. Nehmen Sie das Medikament oder die leere Packung mit.

Was tun, wenn die Symptome nach Behandlung wieder auftreten?

Treten nach der Behandlung erneut Zeichen einer Malariaerkrankung auf, so ist in jedem Fall unverz√ľglich ein Arzt bzw. eine √Ąrztin aufzusuchen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird √ľber die weitere Behandlung der Malaria entscheiden.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Riamet nicht eingenommen werden?

Riamet darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie auf einen der im Pr√§parat enthaltenen Wirk- oder Hilfsstoffe allergisch reagieren. Wenn Sie denken, Sie k√∂nnten allergisch sein, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um Rat.
  • Wenn Sie andere Arzneimittel gegen Malaria, welche den Wirkstoff Halofantrin oder Chinin enthalten, einnehmen.
  • wenn Sie an schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz leiden,
  • bei einer schweren Malariaerkrankung, bei welcher das Gehirn, die Lunge oder die Nieren mit betroffen sind,
  • wenn Sie Herzleiden haben, wie Herzrhythmusst√∂rungen, langsamer Herzschlag, eine schwere Herzkrankheit oder z.B. ein anormales elektrisches Signal im EKG, das als ¬ęVerl√§ngerung des QT-Intervalls¬Ľ bezeichnet wird,
  • wenn ein Familienangeh√∂riger von Ihnen (z.B. Eltern, Grosseltern, Br√ľder und Schwestern) aufgrund eines Herzproblems pl√∂tzlich verstorben ist oder bereits bei der Geburt Herzprobleme hatte,
  • wenn die Blutkonzentration von Elektrolyten wie Kalium oder Magnesium bei Ihnen niedrig ist,
  • bei starkem Wasserverlust oder bei Problemen mit der Nahrungsaufnahme. In diesen F√§llen muss das n√§chstgelegene Spital aufgesucht werden.
  • Wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen:
    • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhytmika), wie z. B. Flecainide, Metoprolol,
    • Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks (Betablocker),
    • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Neuroleptika, Antidepressiva) wie Imipramine, Amitriptyline, Clomipramine,
    • Gewisse Antibiotika und Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Rifampicin, ein Antibiotikum zur Behandlung von Lepra oder Tuberkulose, Makrolide, Fluoroquinolone, Imidazole, Triazole),
    • nicht erm√ľdende Arzneimittel gegen Allergien (z.B: Terfenadin, Astemizol),
    • Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cisaprid (z.B. Prepulsid¬ģ),
    • gewisse Medikamente zur Behandlung von Epilepsie (wie Carbamazepine, Phenytoin),
    • Johanniskraut (Hypericum perforatum) eine Pflanze zur Behandlung von Depressionen.

Welche Nebenwirkungen kann Riamet haben?

Die meisten Nebenwirkungen sind mild bis mässig und verschwinden meistens nach einigen Tagen bis Wochen ab Behandlung. Einige Nebenwirkungen traten häufiger bei Kindern auf und andere häufiger bei den Erwachsenen.

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Appetitverlust, Schlafst√∂rungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, Husten, Magenschmerzen, √úbelkeit und/oder Erbrechen, Muskel - und Gelenkschmerzen, M√ľdigkeit und generelle Abgeschlagenheit.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Ungewollte Muskelanspannungen, Durchfall, Jucken der Haut oder Hautausschlag, Symptome wie unerkl√§rliche anhaltende √úbelkeit, Magenprobleme, Appetitverlust oder ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder Schw√§che (Anzeichen von Leberproblemen), Elektrokardiogramm QT verl√§ngert.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Schläfrigkeit. Die folgenden gelegentlichen Nebenwirkungen wurden nur bei Erwachsenen verzeichnet:

Verringerte Sinnesempfindung oder Sensitivität (insbesondere Haut), unkoordinierte Bewegungsabläufe, Gangstörungen und Schlaflosigkeit.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Allergische Reaktion (z.B. Ausschlag, Juckreiz, Schwellung vor allem des Gesichts oder des Rachens, Atem- oder Schluckbeschwerden oder Schwindelgef√ľhl) und Herzrhythmusst√∂rungen (sogenannte QT Verl√§ngerung).

Einige Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein. Sobald Sie die nachfolgend erw√§hnte unerw√ľnschte Wirkung bemerken, sollten Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin sprechen: Allergische Reaktion (Hautausschlag und/oder Gesichtsr√∂tung, Schwellung vorallem im Gesicht oder Halsbereich, Schwierigkeit beim Atmen oder Schlucken).

Die √ľbrigen erw√§hnten unerw√ľnschten Wirkungen erfordern in der Regel keine Behandlung, jedoch sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin Kontakt aufnehmen, falls eine davon √ľber l√§ngere Zeit anh√§lt oder sehr unangenehm wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht √ľber 30¬†¬įC lagern.

In der Originalpackung, vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Riamet enthalten?

1 Tablette enthält:

Wirkstoffe

Artemether 20 mg, Lumefantrin 120 mg

Hilfsstoffe

Mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Polysorbat 80, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

54594 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Riamet? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packung zu 24 Tabletten. Es gibt keine spezielle Packung f√ľr Kinder und Kleinkinder. Eltern oder dem Betreuer des Kindes sollte die n√∂tige Information zur Dosierung anhand des K√∂rpergewichts des Kindes gegeben werden. Je nach n√∂tiger Dosis ist es m√∂glich, dass nicht alle Tabletten in der Packung gebraucht werden. Die √ľberz√§hligen Tabletten sollten zur fachgerechten Entsorgung in eine Apotheke gebracht werden.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2019 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Artemether Lumefantrin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Novartis Pharma Schweiz AG
Suchtgift Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden