Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH
Suchtgift Nein
ATC Code N04BC05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pramipexol-Mepha ER Depotabs¬ģ Pramipexol Mepha Pharma AG
Pramipexol ER Zentiva¬ģ Pramipexol Helvepharm AG
Pramipexol-Mepha Tabletten Pramipexol Mepha Pharma AG
Pramipexol Mylan Pramipexol Mylan Pharma GmbH
Pramipexol ER Sandoz¬ģ Pramipexol Pramipexoldihydrochlorid Sandoz Pharmaceuticals AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sifrol geh√∂rt zur Gruppe der Dopaminagonisten, die die Dopaminrezeptoren im Gehirn stimulieren. Es enth√§lt den Wirkstoff Pramipexol-Dihydrochlorid-Monohydrat und wird zur Behandlung von Beschwerden, die bei Parkinson-Krankheit auftreten, von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verschrieben. Sifrol kann allein oder in Kombination mit Levodopa oder anderen Arzneimitteln gegen die Parkinson-Krankheit verabreicht werden.

Sifrol wird auch zur Behandlung des Syndroms der unruhigen Beine (idiopathischen Restless Legs Syndroms) eingesetzt.

Das Arzneimittel soll nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin eingenommen werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Sifrol Vorsicht geboten?

Wenn die Nierenfunktion beeintr√§chtigt ist, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere Arzneimittel, die die Nierenfunktion beeinflussen, oder Arzneimittel, die √ľber die Nieren ausgeschieden werden, z.B. Magens√§uresekretionshemmer, Arzneimittel zur Behandlung des erworbenen Immundefektsyndroms (AIDS) mit dem Wirkstoff Zidovudin, Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Wirkstoff Cisplatin, oder wenn Sie andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit oder Arzneimittel, die M√ľdigkeit (Somnolenz) hervorrufen k√∂nnen, einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin davon in Kenntnis setzen.

Die Einnahme von antipsychotischen Arzneimitteln während einer Behandlung mit Sifrol sollte vermieden werden.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie an einer Herzkrankheit leiden. Ihr Blutdruck sollte regelm√§ssig √ľberpr√ľft werden, besonders zu Beginn der Behandlung. Damit soll ein Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie) vermieden werden.

Sifrol kann bei manchen Patienten und Patientinnen Verhaltens√§nderungen, z.B. Spielsucht (pathologisches Spielen), Kaufsucht sowie gesteigertes sexuelles Verlangen (erh√∂hte Libido), Essattacken sowie Sinnest√§uschungen und Schl√§frigkeit hervorrufen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. √Ąrztin, wenn Sie oder Ihre Familie/Betreuungspersonen solche ungew√∂hnlichen Verhaltensweisen an Ihnen bemerken. M√∂glicherweise muss Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihre Betreuungspersonen bemerken, dass Sie manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit) oder Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust) entwickeln. M√∂glicherweise muss Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie nach dem Absetzen Ihrer Sifrol-Behandlung oder einer Dosisreduktion Symptome wie Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen versp√ľren. Wenn diese Probleme l√§nger als wenige Wochen anhalten, muss Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihre Behandlung eventuell anpassen. Patienten und Patientinnen mit einer Parkinson-Krankheit haben gegen√ľber der Gesamtbev√∂lkerung ein erh√∂htes Risiko, einen schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu entwickeln. Daher sollten Sie in regelm√§ssigen Abst√§nden eine Hautuntersuchung durch einen erfahrenen Hautarzt resp. eine erfahrene Haut√§rztin unternehmen und unter anderem auf eine Vergr√∂sserung, eine Farb√§nderung sowie auf ein Jucken von Hautbereichen (z.B. Leberflecken) achten und Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin unverz√ľglich dar√ľber informieren.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Sifrol kann bei manchen Patienten und Patientinnen zu Schl√§frigkeit f√ľhren. Alkoholgenuss kann ebenfalls m√ľde machen und daher durch Sifrol ausgel√∂ste M√ľdigkeit noch verst√§rken. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie pl√∂tzliche √ľberm√§ssige Schl√§frigkeit versp√ľren. Auch dar√ľber sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren, ebenso wenn Sie feststellen, dass Sie w√§hrend der Aus√ľbung von Alltagsaktivit√§ten pl√∂tzlich eingeschlafen sind. In seltenen F√§llen wurde, wie bei anderen Parkinsonmitteln, √ľber pl√∂tzliches Einschlafen berichtet, das ohne Vorwarnung jederzeit w√§hrend der Behandlung auftreten kann. Falls Sie an pl√∂tzlichem Einschlafen oder an starker M√ľdigkeit tags√ľber leiden, d√ľrfen Sie daher w√§hrend der Einnahme von Sifrol kein Motorfahrzeug f√ľhren oder andere Aktivit√§ten aus√ľben (z.B. Bedienen von Maschinen), bei denen eine verminderte Aufmerksamkeit Sie selbst oder andere gef√§hrdet.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie oder Ihre Familie/Betreuungsperson bemerken, dass Sie sucht√§hnliche Symptome entwickeln, die zum heftigen Verlangen nach hohen Dosen von Sifrol und anderen dopaminergen Arzneimitteln f√ľhren (bekannt als Dopamin-Dysregulationssyndrom).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie folgende Beschwerden oder Symptome haben oder entwickeln:

  • Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind). Die meisten Halluzinationen sind visueller Art.
  • Motorische Fehlfunktionen (Dyskinesien; z.B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmassen). Wenn Sie an fortgeschrittener Parkinson-Krankheit leiden und auch Levodopa einnehmen, k√∂nnten Sie w√§hrend der schrittweisen Erh√∂hung der Dosierung von Sifrol motorische Fehlfunktionen (Dyskinesien) entwickeln.
  • Unf√§higkeit, den K√∂rper und den Hals gerade und aufrecht zu halten (axiale Dystonie). Insbesondere kann bei Ihnen eine Beugung des Kopfes und Halses nach vorn (Antecollis), eine Vorw√§rtsneigung des Rumpfes (Kamptokormie) oder eine seitliche Beugung des R√ľckens (auch als Pleurothotonus oder Pisa-Syndrom bezeichnet) auftreten.
  • Sehst√∂rungen. Lassen Sie w√§hrend der Behandlung mit Sifrol Ihre Augen in regelm√§ssigen Abst√§nden untersuchen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen

Darf Sifrol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Sifrol sollte w√§hrend der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn dies absolut notwendig ist. Nur Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kann entscheiden, ob Sie w√§hrend der Schwangerschaft Sifrol anwenden d√ľrfen. Sifrol sollte in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Ist eine Behandlung notwendig, sollte abgestillt werden. Kontaktieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

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Wie wird es angewendet?

Sifrol sollte w√§hrend oder ausserhalb der Mahlzeiten mit Wasser eingenommen werden. Die Dosierung wird nur von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin festgelegt.

Sifrol Tabletten sind nur f√ľr Erwachsene und sollten nicht von Kindern oder Jugendlichen bis zu 18 Jahren eingenommen werden.

Parkinson-Krankheit

Die Behandlung beginnt mit der Einnahme von 1 Tablette (0,125 mg) Sifrol 3 x täglich.

Die Tagesdosis wird dann schrittweise im Abstand von 5-7 Tagen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin erh√∂ht, bis die f√ľr Sie geeignete Dosis erreicht ist.

Mit dieser Dosierung, sie liegt zwischen 0,375¬†mg und 4,5¬†mg Sifrol pro Tag, erfolgt dann Ihre weitere Behandlung. Nehmen Sie diese Tagesdosis in drei gleich grossen Teilen ein. Besteht eine Nierenfunktionsst√∂rung, so kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin auch eine niedrigere Dosis verschreiben.

Restless Legs Syndrom

Die Behandlung beginnt mit der Einnahme von 1¬†Tablette (0,125¬†mg) Sifrol einmal t√§glich 2‚ÄĎ3¬†Stunden vor dem Zubettgehen. Falls diese Dosis zur Symptomlinderung nicht ausreicht, kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin empfehlen, die Dosis alle 4‚ÄĎ7¬†Tage schrittweise auf 0,25¬†mg, 0,5¬†mg oder 0,75¬†mg pro Tag zu erh√∂hen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Ihre Nierenfunktion beeintr√§chtigt ist.

Falls Sie einmal die Einnahme von Sifrol vergessen haben, setzen Sie Ihre Behandlung so fr√ľh wie m√∂glich fort. Nehmen Sie also nie mehr als eine Dosis auf einmal.

Sollten Sie versehentlich zu viele Tabletten genommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin auf oder seiner/ihrer Stellvertretung. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit und fahren Sie nicht selbst Auto.

Brechen Sie die Einnahme von Sifrol nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin gesprochen zu haben.

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen m√ľssen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosis schrittweise verringern. Bei einem pl√∂tzlichen Absetzen besteht ein hohes Risiko zur Verschlechterung der Symptome.

Zudem kann der plötzliche Abbruch, wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden, einen Krankheitszustand hervorrufen, der malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Zu den Symptomen zählen: herabgesetzte oder fehlende Muskelbewegungen (Akinesie), Muskelsteifheit, Fieber, instabiler Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie), Verwirrtheit, eingeschränktes Bewusstsein (z.B. Koma).

Wenn Sie die Einnahme von Sifrol abbrechen oder reduzieren, k√∂nnte dies bei Ihnen auch einen Krankheitszustand hervorrufen, der Dopaminagonistenentzugssyndrom genannt wird. Zu den Symptomen z√§hlen Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Sifrol nicht eingenommen / angewendet werden?

Bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber Pramipexol oder einem anderen Bestandteil des Pr√§parates.

Welche Nebenwirkungen kann Sifrol haben?

Wenn Sie unter der Parkinson-Krankheit leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Schwindel, unwillk√ľrliche Bewegungen, Schl√§frigkeit, √úbelkeit

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Schlaflosigkeit, Sinnest√§uschungen (Halluzinationen), Verwirrtheit, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Drang sich ungew√∂hnlich zu verhalten, Kopfschmerzen, Sehst√∂rungen einschliesslich Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, schlechteres Sehen, niedriger Blutdruck, Erbrechen, Verstopfung, Fl√ľssigkeitsansammlung z.B. in den Armen oder in den Beinen (peripheres √Ėdem), M√ľdigkeit, Gewichtsabnahme einschliesslich vermindertem Appetit

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Lungenentz√ľndung (Pneumonie), unzureichende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (ADH) mit Zeichen der √úberw√§sserung des K√∂rpers/Abfall der Blutsalze (mit z.B. St√∂rungen des Bewusstseins inkl. Koma, von Ged√§chtnis und Konzentration, Krampfanf√§llen, Sinnest√§uschungen (Halluzinationen), Kopfschmerzen, Muskelkr√§mpfen), St√∂rungen der Libido, Wahnvorstellungen, Paranoia (z.B. √ľbertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden), Spielsucht, √ľberm√§ssige sexuelle Aktivit√§t, Kaufsucht, Unruhe, Essattacken (Verzehr grosser Mengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr als normal und √ľber das S√§ttigungsgef√ľhl hinaus), Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust), √ľberm√§ssiger Bewegungsdrang, pl√∂tzliches Einschlafen mit und ohne vorhergehender M√ľdigkeit (Somnolenz), Ohnmachtsanfall, Ged√§chtnisst√∂rung (Amnesie), Beugung des Kopfes und Halses nach vorn (Antecollis), Herzschw√§che einschliesslich Herzversagen, Atemnot, Schluckauf, Hautsymptome wie Hautausschlag, Juckreiz und weitere allergische Reaktionen, Gewichtszunahme

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Nach dem Absetzen Ihrer Sifrol-Behandlung oder einer Dosisreduktion k√∂nnen Depression, Apathie, Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen auftreten (das sogenannte Dopaminagonistenentzugssyndrom).

Wenn Sie unter dem Restless Legs Syndrom leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

√úbelkeit

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Schlaflosigkeit, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Schwindel, Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Verstopfung, M√ľdigkeit

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Lungenentz√ľndung (Pneumonie), unzureichende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (ADH) mit Zeichen der √úberw√§sserung des K√∂rpers/Abfall der Blutsalze (mit z.B. St√∂rungen des Bewusstseins inkl. Koma, von Ged√§chtnis und Konzentration, Krampfanf√§llen, Sinnest√§uschungen (Halluzinationen), Kopfschmerzen, Muskelkr√§mpfen), Sinnest√§uschungen (Halluzinationen), Verwirrtheit, Unruhe, St√∂rung der Libido, Wahnvorstellungen, Paranoia (z.B. √ľbertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden), Drang sich ungew√∂hnlich zu verhalten wie z.B. Essattacken (Verzehr grosser Mengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr als normal und √ľber das S√§ttigungsgef√ľhl hinaus), Kaufsucht, √ľberm√§ssige sexuelle Aktivit√§t, krankhafte Spielsucht, manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit), Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust), unwillk√ľrliche Bewegungen, pl√∂tzliches Einschlafen mit und ohne vorhergehender M√ľdigkeit (Somnolenz), Ohnmachtsanfall, Ged√§chtnisst√∂rung (Amnesie), √ľberm√§ssiger Bewegungsdrang, Beugung des Kopfes und Halses nach vorn (Antecollis), Sehst√∂rungen einschliesslich Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, schlechteres Sehen, Herzschw√§che einschliesslich Herzversagen, niedriger Blutdruck, Atemnot, Schluckauf, Hautsymptome wie Hautausschlag, Juckreiz und weitere allergische Reaktionen, Fl√ľssigkeitsansammlung z.B. in den Armen oder in den Beinen (peripheres √Ėdem), Gewichtszunahme bzw. Gewichtsabnahme einschliesslich verminderte Appetit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Nach dem Absetzen Ihrer Sifrol-Behandlung oder einer Dosisreduktion k√∂nnen Depression, Apathie, Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen auftreten (das sogenannte Dopaminagonistenentzugssyndrom).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Bei Raumtemperatur (15‚ÄĎ25¬†¬įC) lagern.

Sifrol Tabletten sind bis zur Verwendung in den Originalblisterstreifen aufzubewahren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Sifrol enthalten?

Wirkstoffe

Der Wirkstoff ist Pramipexoldihydrochlorid-Monohydrat

Jede Tablette enthält 0,125 mg, 0,25 mg, 0,5 mg oder 1,0 mg Pramipexoldihydrochlorid-Monohydrat entsprechend 0,088 mg, 0,18 mg, 0,35 mg oder 0,7 mg Pramipexol

Hilfsstoffe

Mannitol, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Povidon K25, Magnesiumstearat

Zulassungsnummer

54277 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Sifrol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 0,125 mg: 30

Tabletten (teilbar) zu 0,25 mg: 30 und 100

Tabletten (teilbar) zu 0,5 mg: 100

Tabletten (teilbar) zu 1,0 mg: 100

Zulassungsinhaberin

Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH, Basel

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH
Suchtgift Nein
ATC Code N04BC05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden