Autor: RECKITT BENCKISER


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Strepfen Lutschtabletten enthalten den Wirkstoff Flurbipro­fen. Strepfen eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, d.h. zur maximal 3 Tage dauernden Behandlung von schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut.

Eine Wirkung wurde etwa 30?40 Min. nach der Anwendung beobachtet.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Hinweis für Diabetiker: Diabetiker sollten den Gehalt von 0,22 Broteinheiten berücksichtigen.

Strepfen Lutschtabletten enthalten Zucker, weshalb die Entstehung von Karies begünstigt werden kann. Eine sorgfältige Zahnpflege ist daher notwendig.

Wenn Sie überempfindlich sind gegenüber dem Wirkstoff Flurbiprofen oder gegenüber anderen Entzündungshemmern (Rheumamittel), Schmerz- oder Fiebermitteln (z.B. Acetylsalicylsäure, Aspirin). Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

Wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel «Darf Strepfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»).

Wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden oder Magen-Darm-Blutungen haben.

Bei Kindern unter 12 Jahren. Strepfen wurde für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht geprüft.

Wenn Sie unter Blutungs-, Blutbildungs- oder Blutgerinnungsstörungen leiden.

Wenn Sie an einer Intoleranz gegenüber gewissen Zuckerarten leiden.


In folgenden Situationen dürfen Sie Strepfen nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung einnehmen:

wenn Sie an Asthma leiden;

wenn Sie früher an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür erkrankt sind;

wenn Sie ein Nierenleiden oder ein Leberleiden haben;

wenn Sie wegen einer Herzkrankheit, besonders wegen Herzschwäche oder Bluthochdruck, behandelt werden;

wenn Sie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Blutverdünner, Antikoagulantien) behandelt werden oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden;

wenn Sie Rheumamittel oder andere Schmerzmittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Aspirin) einnehmen.

Verschlechtern sich die Beschwerden oder treten neue Beschwerden auf (z.B. Fieber, Schluckbeschwerden) muss ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) anwenden!

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Strepfen Lutschtabletten sollten keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder auf das Bedienen von Maschinen haben.


Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Strepfen nicht eingenommen werden, ausser auf ausdrückliche ärztliche Verschreibung.

Wichtig: Im letzten Drittel der Schwangerschaft und in der Stillzeit darf Strepfen grundsätzlich nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Alle 3 bis 6 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Wie bei allen Lutschtabletten sollte, zur Vermeidung einer Reizung der Mundschleimhaut, die Lutschtablette während des Auflösens im Mund bewegt werden.

Maximale Tagesdosis

Die Tagesdosis darf 5 Lutschtabletten nicht überschreiten. Wenden Sie Strepfen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage und nur zur Behandlung der oben aufgeführten Beschwerden an. Wenn sich die Beschwerden nicht spätestens innert 3 Tagen bessern, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren, damit der Grund abgeklärt werden kann.

Kinder unter 12 Jahren

Strepfen darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Ältere Patienten

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin melden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Strepfen auftreten, die unter Umständen einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

Sehr häufig: Wärmegefühl, Brennen im Mund, Ungewöhnliche Müdigkeit, Schlaflosigkeit.

Häufig: Durchfall, Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, kribbelndes Gefühl im Mund, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Mundtrockenheit, Schwindel, Kopfschmerzen.

Gelegentlich: Blähungen, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Hauterscheinungen wie Ausschlag.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbewahrung/Lagerung

In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15?25 °C) aufbewahren. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

1 Lutschtablette Strepfen enthält:

Wirkstoff: 8,75 mg Flurbiprofen.

Hilfsstoffe: Aromastoffe, Macrogol 300, Levomenthol, Antioxidans: E320 Butylhydroxyanisol (BHA) sowie weitere Hilfsstoffe.

Hinweis für Diabetiker: 1 Lutschtablette entspricht 0,22

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