Autor: GALENpharma GmbH

Kurzinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

BetaGalen Salbe ist ein Dermatikum, welches als Wirkstoff ein Corticosteroid (Nebennierenrin-denhormon) enthält. Es wird zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker. Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie das Arzneimittel nicht auftragen.

Wie wird es angewendet?

Tragen Sie die Salbe 2 mal täglich dünn auf die betroffenen Stellen auf.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Möglichen Nebenwirkungen sind hauptsächlich auf die Haut beschränkt. Diese umfassen:

  • Dehnungsstreifen und Dünnerwerden der Haut
  • Rötungen und Jucken
  • vermehrt Behaarung

Hier finden Sie genauere Informationen zum Thema Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Nicht über 25 °C lagern


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

BetaGalen Salbe ist ein Dermatikum, welches als Wirkstoff ein Corticosteroid (Nebennierenrin-denhormon) enthält.
BetaGalen Salbe wird angewendet zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen, die sich durch Rötung, Bläschen, Schuppung, Juckreiz manifestieren können und auf eine äußerliche Behandlung mit Corticosteroiden ansprechen sowie einer Therapie mit stark wirksamen Corticosteroiden bedürfen.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

 

BetaGalen Salbe darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen Betamethasonvalerat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    sowie bei
  • Akne
  • Mykosen (Pilzbefall)
  • bakteriell und viral bedingten Hauterkrankungen
  • Impfreaktionen
  • Rosacea
  • rosaceaartiger (perioraler) Dermatitis (Hautentzündungen in Mundnähe)
  • Pruritus anogenitalis (Juckreiz am After und am Genitale)
    sowie
  • am Auge.

 

Bei Erkrankungen, die mit einer Störung der hypophysär-hypothalamischen Regulation (z.B. Cushing-
Syndrom) einhergehen, sollte eine Behandlung mit Corticosteroiden unterbleiben.

 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie BetaGalen Salbe anwenden. Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Die Anwendung im Gesicht, in Achselhöhle, Leiste und Genitalbereich sollte nur ausnahmsweise
und auf wenige Tage begrenzt nach ärztlicher Abwägung des Nutzen-Risikoverhältnisses erfolgen.

 

Kinder
BetaGalen Salbe ist bei Kindern nicht angezeigt.

 

Anwendung von BetaGalen Salbe zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

 

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

In der ersten Hälfte der Schwangerschaft sollte die Anwendung von Corticoiden vermieden
werden. Während der Schwangerschaft soll eine langfristige lokale Anwendung nur auf Anraten
des Arztes erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen mit der Anwendung von Glucocorticoiden beim
Menschen haben keinen Verdacht auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko ergeben.

Betamethason geht in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt
geworden. Trotzdem sollte die Indikation in der Stillzeit streng gestellt werden. Sind aus
Krankheitsgründen höhere Dosen erforderlich, sollte abgestillt werden. Stillende Mütter sollten
Betamethason nicht im Bereich der Brust auftragen.

 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bisher liegen keine Hinweise vor, dass BetaGalen Salbe die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme
am Straßenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt. Gleiches gilt auch für
Arbeiten ohne sicheren Halt.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.
Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
BetaGalen Salbe wird zweimal täglich auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.

 

Art und Dauer der Anwendung
BetaGalen Salbe wird dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen. Die Dauer der externen Anwendung hat sich nach der Art der Erkrankung und dem Behandlungserfolg zu richten. Sie sollte üblicherweise 3 Wochen nicht überschreiten. Eine länger dauernde Anwendung hat unter regelmäßiger z.B. 14-täglicher ärztlicher Kontrolle stattzufinden. Bei äußerlicher Behandlung umschriebener Körperstellen soll der Gewöhnungseffekt vermieden werden, indem eine Tandem-/Abwechslungstherapie mit Pflegepräparaten zwischengeschaltet wird.

Die Anwendung auf großen Hautflächen sollte täglich 25 g BetaGalen Salbe nicht überschreiten, der Anteil der behandelten Körperoberfläche sollte nicht größer als 20 % der Gesamtkörperoberfläche sein.

Nicht vorgenommen werden sollten Langzeit-Ganzkörperanwendungen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von BetaGalen Salbe zu stark oder zu schwach ist.

 

Wenn Sie eine größere Menge BetaGalen Salbe angewendet haben, als Sie sollten
Dosisreduktion, oder - wenn möglich - Absetzen des Medikaments nach hochdosierter und lang andauernder Anwendung.

 

Wenn Sie die Anwendung von BetaGalen Salbe vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung, wie vorgesehen, fort.

 

Wenn Sie die Anwendung von BetaGalen Salbe abbrechen
Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei
jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

 

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind Nebenwirkungen selten. Nicht auszuschließen, insbesondere bei einer Anwendung über zwei Wochen, unter luftdichten Verbänden oder in Hautfalten sind jedoch deutliches Dünnerwerden der Haut, Dehnungsstreifen, Teleangiektasien (Erweiterung und Vermehrung kleiner oberflächlicher Hautgefäße), akneähnliche Erscheinungen, Haarwurzelentzündung, vermehrte Behaarung, Pigmentverminderung, rosaceaartige (periorale)
Dermatitis und die Begünstigung von Sekundärinfektionen. Die Wundheilung wird verzögert, Kontaktallergien gegen den Wirkstoff bzw. gegen die Grundlage der Zubereitung sind möglich (Symptome: Brennen, Juckreiz, Rötung, Bläschen). Denkbar sind auch Allgemeinwirkungen infolge der Resorption des Wirkstoffes wie Verminderung der Nebennierenrindenfunktion, Symptome des Cushing Syndroms, Steigerung des Augeninnendrucks.

 

Augenerkrankungen

Nicht bekannt: verschwommenes Sehen

 

Besondere Hinweise
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Dosisreduktion oder Absetzen des Medikaments nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt
auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,
Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite
www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass
mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf der Tube nach “Verwendbar
bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den
letzten Tag des angegebenen Monats.

 

Aufbewahrungsbedingungen
Nicht über 25 °C lagern

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung
Nach Anbruch der Tube ist die Salbe 1 Jahr haltbar.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,
wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum
Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was BetaGalen Salbe enthält
Der Wirkstoff ist: Betamethasonvalerat
1 g Salbe enthält 1,22 mg Betamethasonvalerat (Ph. Eur.) (entspricht 1 mg Betamethason)
Die sonstigen Bestandteile sind weißes Vaselin, mikrokristallines Paraffin, dickflüssiges Paraffin.

 

Wie BetaGalen Salbe aussieht und Inhalt der Packung
BetaGalen Salbe ist eine weiße, einheitliche Salbe; sie ist geruchlos oder kann einen schwachen
Eigengeruch haben.

BetaGalen Salbe ist in Tuben mit 25 g (N1), 50 g (N2) oder 100 g (N3) Salbe erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer
GALENpharma GmbH
Wittland 13, 24109 Kiel
Postfach 3764, 24036 Kiel

Hersteller
Paul W. Beyvers GmbH
Schaffhausenerstraße 26-34, 12099 Berlin (Tempelhof)
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im August 2017

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK