Was ist es und wofür wird es verwendet?

    BetaGalen Salbe ist ein Dermatikum, welches als Wirkstoff ein Corticosteroid (Nebennierenrin- denhormon) enthält.
    BetaGalen Salbe wird angewendet zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen, die sich durch Rötung, Bläschen, Schuppung, Juckreiz manifestieren können und auf eine äußerliche Behandlung mit Corticosteroiden ansprechen sowie einer Therapie mit stark wirksamen Corticosteroiden bedürfen.
2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON BETAGALEN SALBE BEACHTEN? BetaGalen Salbe darf nicht angewendet werden bei
    • Akne
    • Mykosen (Pilzbefall)
    • bakteriell und viral bedingten Hauterkrankungen
    • Impfreaktionen
    • Rosacea
    • rosaceaartiger (perioraler) Dermatitis (Hautentzündungen in Mundnähe)
    • Pruritus anogenitalis (Juckreiz am After und am Genitale)
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sowie
  • am Auge
  • wenn eine Allergie auf den Wirkstoff oder Bestandteile der Grundlage besteht.
Bei Erkrankungen, die mit einer Störung der hypophysär-hypothalamischen Regulation (z.B. Cus- hing-Syndrom) einhergehen, sollte eine Behandlung mit Corticosteroiden unterbleiben.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von BetaGalen Salbe ist erforderlich
Die Anwendung im Gesicht, in Achselhöhle, Leiste und Genitalbereich sollte nur ausnahmswei- se und auf wenige Tage begrenzt nach ärztlicher Abwägung des Nutzen-Risikoverhältnisses er- folgen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
In der ersten Hälfte der Schwangerschaft sollte die Anwendung von Corticoiden vermieden werden. Während der Schwangerschaft soll eine langfristige lokale Anwendung nur auf Anraten des Arztes erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen mit der Anwendung von Glucocorticoiden beim Menschen haben keinen Verdacht auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko ergeben.
Betamethason geht in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht be- kannt geworden. Trotzdem sollte die Indikation in der Stillzeit streng gestellt werden. Sind aus Krankheitsgründen höhere Dosen erforderlich, sollte abgestillt werden. Stillende Mütter sollten Betamethason nicht im Bereich der Brust auftragen.

Wie wird es angewendet?

WIE IST BETAGALEN SALBE ANZUWENDEN?
Wenden Sie BetaGalen Salbe immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
BetaGalen Salbe wird zweimal täglich auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.
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Art und Dauer der Anwendung
BetaGalen Salbe wird dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.
Die Dauer der externen Anwendung hat sich nach der Art der Erkrankung und dem Behand- lungserfolg zu richten. Sie sollte üblicherweise 3 Wochen nicht überschreiten. Eine länger dau- ernde Anwendung hat unter regelmäßiger z.B. 14-täglicher ärztlicher Kontrolle stattzufinden.
Bei äußerlicher Behandlung umschriebener Körperstellen soll der Gewöhnungseffekt vermieden werden, indem eine Tandem-/Abwechslungstherapie mit Pflegepräparaten zwischengeschaltet wird.
Die Anwendung auf großen Hautflächen sollte täglich 25 g BetaGalen Salbe nicht überschrei- ten, der Anteil der behandelten Körperoberfläche sollte nicht größer als 20 % der Gesamtkör- peroberfläche sein.
Nicht vorgenommen werden sollten Langzeit-Ganzkörperanwendungen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wir- kung von BetaGalen Salbe zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge BetaGalen Salbe angewendet haben, als Sie sollten
Dosisreduktion, oder - wenn möglich - Absetzen des Medikaments nach hochdosierter und lang andauernder Anwendung.
Wenn Sie die Anwendung von BetaGalen Salbe vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung, wie vorgesehen, fort.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann BetaGalen Salbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:
mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:
1 bis 10
Behandelte von 100
Gelegentlich:
1 bis 10
Behandelte von 1.000
Selten:
1 bis 10
Behandelte von 10.000
Sehr selten:
weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:
Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind Nebenwirkungen selten. Nicht auszuschließen, ins- besondere bei einer Anwendung über zwei Wochen, unter luftdichten Verbänden oder in Haut-
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falten sind jedoch deutliches Dünnerwerden der Haut, Dehnungsstreifen, Teleangiektasien (Er- weiterung und Vermehrung kleiner oberflächlicher Hautgefäße), akneähnliche Erscheinungen, Haarwurzelentzündung, vermehrte Behaarung, Pigmentverminderung, rosaceaartige (periorale) Dermatitis und die Begünstigung von Sekundärinfektionen. Die Wundheilung wird verzögert, Kontaktallergien gegen den Wirkstoff bzw. gegen die Grundlage der Zubereitung sind möglich (Symptome: Brennen, Juckreiz, Rötung, Bläschen). Denkbar sind auch Allgemeinwirkungen in- folge der Resorption des Wirkstoffes wie Verminderung der Nebennierenrindenfunktion, Symp- tome des Cushing Syndroms, Steigerung des Augeninnendrucks.

Wie soll es aufbewahrt werden?

WIE IST BETAGALEN SALBE AUFZUBEWAHREN?
    Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
    Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf der Tube nach “Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung
    Nach Anbruch der Tube ist die Salbe 1 Jahr haltbar.

Weitere Informationen

WEITERE INFORMATIONEN Was BetaGalen Salbe enthält
    Der Wirkstoff ist: Betamethasonvalerat
    1 g Salbe enthält 1,22 mg Betamethasonvalerat (Ph. Eur.) (entspricht 1 mg Betamethason)
    Die sonstigen Bestandteile sind weißes Vaselin, mikrokristallines Paraffin, dickflüssiges Paraf- fin.
Pharmazeutischer Unternehmer
GALENpharma GmbH
Wittland 13, 24109 Kiel
Postfach 3764, 24036 Kiel
Hersteller
Paul W. Beyvers GmbH
Schaffhausenerstraße 26-34, 12099 Berlin (Tempelhof)

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