Tacrolimus - 1 A Pharma 5 mg Hartkapseln

Abbildung Tacrolimus - 1 A Pharma 5 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Tacrolimus
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.02.2010

Zulassungsinhaber

1 A Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tacrolimus AL 1 mg Hartkapseln Tacrolimus ALIUD PHARMA GmbH
Prograf 0,5mg Hartkapseln Tacrolimus Astellas Pharma GmbH
Envarsus 0,75 mg Retardtabletten Tacrolimus Chiesi Farmaceutici S.p.A.
Advagraf 0,5 mg Hartkapseln, retardiert Tacrolimus Astellas Pharma Europe BV
Tacrolimus Heumann 5 mg Hartkapseln Tacrolimus Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tacrolimus - 1 A Pharma gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, die Immunsuppressiva genannt werden.

Nach erfolgter Organtransplantation (z. B. von Leber, Niere oder Herz), wird Ihr Immunsystem versuchen, das neue Organ abzusto√üen. Tacrolimus - 1 A Pharma wird angewendet, um die Immunantwort Ihres K√∂rpers unter Kontrolle zu halten und Ihrem K√∂rper die Annahme des transplantierten Organs zu erm√∂glichen. Tacrolimus - 1 A Pharma wird oft in Verbindung mit anderen Arzneimitteln verwendet, die das Immunsystem ebenfalls unterdr√ľcken.

Möglicherweise erhalten Sie Tacrolimus - 1 A Pharma auch zur Behandlung einer Abstoßung Ihres Leber-, Nieren- oder Herztransplantats oder eines anderen transplantierten Organs oder weil nach Ihrer Transplantation die Immunreaktion Ihres Körpers durch eine vorausgehende Therapie nicht beherrscht werden konnte.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tacrolimus - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tacrolimus oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich) gegen ein Antibiotikum aus der Untergruppe der Makrolid-Antibiotika (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin) sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tacrolimus - 1 A Pharma einnehmen.

  • Um die Absto√üung des transplantierten Organs zu verhindern, m√ľssen Sie Tacrolimus - 1 A Pharma t√§glich einnehmen, solange Ihr Immunsystem unterdr√ľckt werden muss. Bleiben Sie dabei mit Ihrem Arzt in regelm√§√üigem Kontakt.
  • Im Verlauf der Behandlung mit Tacrolimus - 1 A Pharma m√∂chte Ihr Arzt gegebenenfalls von Zeit zu Zeit gewisse Untersuchungen durchf√ľhren (einschlie√ülich Blut- und Harnuntersuchungen, Pr√ľfung der Herzfunktion, der Augen und des Nervensystems). Das ist ganz normal und erm√∂glicht es Ihrem Arzt, die f√ľr Sie geeignete Dosierung von Tacrolimus - 1 A Pharma richtig einzustellen.
  • Bitte vermeiden Sie pflanzliche Heilmittel wie Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder andere Pflanzenprodukte, da sie die Wirksamkeit von Tacrolimus - 1 A Pharma beeintr√§chtigen und die f√ľr Sie erforderliche Dosierung beeinflussen k√∂nnen. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt vor der Einnahme jeglicher pflanzlicher Pr√§parate oder Heilmittel.
  • Wenn Sie Leberbeschwerden haben oder an einer Krankheit litten, die Ihre Leber gesch√§digt haben k√∂nnte, so teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit, da dadurch die Dosierung von Tacrolimus - 1 A Pharma beeinflusst werden k√∂nnte.
  • Wenn Sie starke Bauchschmerzen mit oder ohne andere Symptome wie Sch√ľttelfrost, Fieber, √úbelkeit oder Erbrechen haben.
  • Verst√§ndigen Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie l√§nger als einen Tag Durchfall haben. Eine Anpassung der Dosierung von Tacrolimus - 1 A Pharma k√∂nnte erforderlich sein.
  • Wenn Sie √Ąnderungen der elektrischen Aktivit√§t Ihres Herzens, d.h. eine QT-Verl√§ngerung, haben.
    Setzen Sie sich m√∂glichst wenig Sonnenlicht und UV-Licht w√§hrend der Einnahme von Tacrolimus ‚Äď 1 A Pharma aus und tragen Sie geeignete Kleidung und ben√ľtzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Dies wird empfohlen wegen des Risikos b√∂sartiger Hautver√§nderungen unter einer Behandlung mit Immunsuppressiva.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt vor einer eventuell erforderlichen Impfung. Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten.
  • Bei Patienten, die mit Tacrolimus behandelt wurden, wurde √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von lymphoproliferativen Erkrankungen berichtet (siehe Abschnitt 4). Fragen Sie Ihren Arzt nach spezifischem Rat f√ľr diese Erkrankungen.

Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Heilmittel handelt.

Tacrolimus - 1 A Pharma darf nicht zusammen mit Ciclosporin eingenommen werden.

Die Konzentration von Tacrolimus - 1 A Pharma im Blut kann durch die Einnahme von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden, und die Blutkonzentration anderer Arzneimittel kann durch die Einnahme von Tacrolimus -

1 A Pharma beeinflusst werden. Möglicherweise muss die Dosierung von Tacrolimus - 1 A Pharma dann unterbrochen, erhöht oder herabgesetzt werden.

Insbesondere m√ľssen Sie Ihren Arzt verst√§ndigen, wenn Sie Arzneimittel mit folgenden Wirksubstanzen einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben:

  • Antimykotika und Antibiotika, vor allem sogenannte Makrolid-Antibiotika, angewendet zur Behandlung von Infektionen, z. B. Ketoconazol, Fluconazol, Itraconazol, Voriconazol, Clotrimazol und Isavuconazol, Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin und Rifampicin
  • Letermovir, angewendet zur Prophylaxe von Krankheiten, die durch CMV (Cytomegalovirus) verursacht werden
  • HIV-Protease-Hemmer (z. B. Ritonavir, Nelfinavir, Saquinavir), den Wirkungsverst√§rker Cobicistat, und Kombinationstabletten, die zur Behandlung von HIV-Infektionen angewendet werden
  • HCV-Protease-Hemmer (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir), die zur Behandlung von Hepatitis-C-Infektionen angewendet werden
  • Nilotinib und Imatinib, die zur Behandlung von bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt werden
  • Mycophenols√§ure, angewendet zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um eine Transplantatabsto√üung zu verhindern
  • Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren und Reflux von Magens√§ure (z. B. Omeprazol, Lansoprazol oder Cimetidin)
  • Antiemetika, angewendet zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen (z. B. Metoclopramid)
  • Magnesium-Aluminium-Hydroxid (Antazidum), angewendet zur Behandlung von Sodbrennen
  • Hormone wie Ethinylestradiol (z. B. orale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel) oder Danazol
  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Herzbeschwerden, wie Nifedipin, Nicardipin, Diltiazem und Verapamil
  • Antiarrhythmika (Amiodaron) zur Kontrolle von Arrhythmien (Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Arzneimittel, sogenannte ‚ÄěStatine‚Äú, die zur Behandlung erh√∂hter Cholesterin- und Triglyceridspiegel angewendet werden
  • die Antiepileptika Phenytoin oder Phenobarbital
  • die Kortikosteroide Prednisolon und Methylprednisolon
  • das Antidepressivum Nefazodon

pflanzliche Heilmittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder Extrakte aus Schisandra sphenanthera enthalten.

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung Folgendes auftritt:

  • Probleme mit Ihrem Sehverm√∂gen, wie z. B. verschwommenes Sehen, Ver√§nderungen des Farbsehens, Schwierigkeiten beim Erkennen von Einzelheiten oder Einschr√§nkungen Ihres Gesichtsfeldes.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Ibuprofen, Amphotericin B oder antivirale Substanzen (z. B. Aciclovir) einnehmen oder einnehmen m√ľssen. Diese k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme mit Tacrolimus - 1 A Pharma zu einer Verschlechterung von Nierenerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems beitragen.

Ihr Arzt muss auch wissen, ob Sie während einer Behandlung mit Tacrolimus - 1 A Pharma kaliumhaltige Nahrungsergänzungsmittel oder kaliumsparende Diuretika (z. B. Amilorid, Triamteren oder Spironolacton), gewisse Schmerzmittel (sogenannte nicht-steroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen), Blutgerinnungshemmer oder Arzneimittel zur oralen Behandlung von Diabetes mellitus einnehmen.

Wenn Sie Impfungen benötigen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt.

Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Im Allgemeinen soll Tacrolimus - 1 A Pharma auf n√ľchternen Magen oder mindestens 1 Stunde vor bzw. 2-3 Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Grapefruit und Grapefruitsaft sind bei Einnahme von Tacrolimus -

1 A Pharma zu vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Tacrolimus - 1 A Pharma geht in die Muttermilch √ľber. Deshalb sollten Sie w√§hrend der Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma schwindelig oder schl√§frig f√ľhlen oder verschwommen sehen. Diese Wirkungen sind bei Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma zusammen mit Alkohol h√§ufiger zu beobachten.

Tacrolimus - 1 A Pharma enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Stellen Sie sicher, dass Sie immer dasselbe Tacrolimus-Arzneimittel erhalten, wenn Sie Ihr Rezept einl√∂sen, es sei denn, Ihr Facharzt hat ausdr√ľcklich einem Wechsel zu einem anderen Tacrolimus-Arzneimittel zugestimmt.

Dieses Arzneimittel soll 2-mal am Tag eingenommen werden. Wenn Sie ein Arzneimittel erhalten, dessen Aussehen vom gewohnten abweicht oder dessen Dosierungsanweisungen verändert sind, sprechen Sie bitte so schnell wie möglich mit Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker, damit gewährleistet ist, dass Sie das richtige Arzneimittel bekommen haben.

Die Anfangsdosis zur Verhinderung einer Absto√üung Ihres Transplantats wird von Ihrem Arzt unter Ber√ľcksichtigung Ihres K√∂rpergewichts berechnet. Die Anfangsdosen unmittelbar nach der Transplantation liegen, je nach dem transplantierten Organ, gew√∂hnlich im Bereich von

0,075-0,30 mg pro kg Körpergewicht pro Tag.

Die Dosis von Tacrolimus - 1 A Pharma h√§ngt von Ihrem Allgemeinzustand und von den anderen Arzneimitteln ab, die Sie gleichzeitig zur Unterdr√ľckung Ihres Immunsystems einnehmen. Damit Ihr Arzt die richtige Dosis ermitteln und von Zeit zu Zeit einstellen kann, muss er regelm√§√üig Blutuntersuchungen durchf√ľhren. Sobald sich Ihr Zustand stabilisiert hat, wird Ihr Arzt gew√∂hnlich die Dosis von Tacrolimus - 1 A Pharma herabsetzen. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Kapseln Sie einnehmen m√ľssen und wie oft Sie Tacrolimus - 1 A Pharma einnehmen m√ľssen.

  • Tacrolimus - 1 A Pharma wird 2-mal t√§glich eingenommen, gew√∂hnlichmorgens und abends. Sie sollten Tacrolimus - 1 A Pharma generell auf leeren Magen oder mindestens 1 Stunde vor bzw. 2-3 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen.
  • Die Hartkapseln sind unzerkaut mit einem Glas Wasser zu schlucken.
  • Nehmen Sie die Hartkapseln sofort nach der Entnahme aus der Blisterpackung ein.
  • Vermeiden Sie den Genuss von Grapefruit und Grapefruitsaft, wenn Sie Tacrolimus ‚Äď 1 A Pharma einnehmen.
  • Das im Aluminiumbeutel enthaltene Trocknungsmittel darf nicht geschluckt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Tacrolimus - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge Tacrolimus - 1 A Pharma eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder die Notfallaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.

Wenn Sie die Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie vergessen haben, die Tacrolimus - 1 A Pharma Kapseln einzunehmen, warten Sie bis zu dem f√ľr die n√§chste Einnahme vorgesehenen Zeitpunkt und setzen Sie die Behandlung ganz normal fort

Wenn Sie die Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung mit Tacrolimus - 1 A Pharma kann sich das Risiko einer Abstoßung Ihres Transplantats erhöhen. Die Behandlung darf nur auf Anweisung Ihres Arztes abgebrochen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Tacrolimus - 1 A Pharma reduziert Ihre körpereigene Abwehrkraft, um eine Abstoßung Ihres transplantierten Organes zu verhindern. Dadurch kann Ihr Körper nicht so gut wie sonst mögliche Infektionen bekämpfen. Wenn Sie also Tacrolimus - 1 A Pharma einnehmen, können Sie sich mehr als sonst Infektionen zuziehen, z. B. Haut-, Mund-, Magen- , Darm-, Lungen- und Harnwegs-Infektionen.

Es k√∂nnen schwerwiegende Nebenwirkungen einschlie√ülich der unten aufgef√ľhrten Nebenwirkungen auftreten. Sprechen Sie unmittelbar mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen haben, oder vermuten, dass Sie eine der folgenden bedenklichen Nebenwirkungen haben k√∂nnten:

  • Opportunistische Infektionen (bakterielle, mykotische, virale und protozoale): langanhaltende Durchf√§lle, Fieber und Halsschmerzen
  • Als Folge der Immunsuppression wurde nach der Behandlung √ľber gutartige und b√∂sartige Tumore berichtet.
  • Thrombotische thrombozytopenische Purpura (oder TTP), ein Zustand, der gekennzeichnet ist durch Fieber und Verletzungen unter der Haut, die als rote winzige Punkte auftreten k√∂nnen, mit oder ohne unerkl√§rliche, extreme M√ľdigkeit, Verwirrtheit, Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht), mit Symptomen von akutem Nierenversagen (niedrige oder keine Harnmenge)
  • F√§lle von Pure Red Cell Aplasia (eine sehr schwere Reduktion der Anzahl roter Blutzellen) und h√§molytische An√§mie (erniedrigte Anzahl an roten Blutzellen wegen anormalen Abbaus begleitet von M√ľdigkeit) und febrile Neutropenie (erniedrigte Anzahl bestimmter wei√üer Blutzellen, die Infektionen bek√§mpfen, begleitet von Fieber) wurden berichtet. Es ist nicht genau bekannt wie oft diese Nebenwirkungen auftreten. Es kann sein, dass Sie keine Symptome haben oder abh√§ngig davon, wie schwerwiegend die Auspr√§gung ist, k√∂nnen Sie folgende Symptome sp√ľren: M√ľdigkeit, Apathie, anormale Bl√§sse der Haut (Pallor), Kurzatmigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Brustschmerzen und K√§lte in H√§nden und F√ľ√üen
  • F√§lle von Agranulozytose (eine schwerwiegende Verringerung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen begleitet von Geschw√ľren im Mund, Fieber und Infektion[en]). Es kann sein, dass Sie keine Symptome haben oder Sie k√∂nnen folgende Symptome sp√ľren: pl√∂tzliches Fieber, Muskelspannungen und Halsschmerzen
  • Allergische und anaphylaktische Reaktionen mit den folgenden Symptomen: pl√∂tzlich juckender Ausschlag (Nesselsucht), Anschwellen der H√§nde, F√ľ√üe, Fu√ügelenke, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen (was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursachen kann) und wenn Sie merken, dass Sie ohnm√§chtig werden
  • Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES): Kopfschmerzen, ver√§nderter Bewusstseinszustand, Krampfanf√§lle und Beeintr√§chtigung des Sehverm√∂gens
  • Torsades de Pointes: Ver√§nderungen in der Herzfrequenz, die von Symptomen begleitet sein k√∂nnen oder ohne Symptome verlaufen k√∂nnen, wie Brustschmerz (Angina), Ohnmacht, Schwindel oder √úbelkeit, Herzklopfen (sp√ľrbarer Herzschlag) und Schwierigkeiten beim Atmen
  • Gastrointestinale Perforation: starke abdominale Schmerzen, die von weiteren Symptomen begleitet werden oder ohne Symptome verlaufen k√∂nnen, wie Sch√ľttelfrost, Fieber, √úbelkeit oder Erbrechen
  • Stevens-Johnson-Syndrom: unerkl√§rliche, gro√üfl√§chige Hautschmerzen, Gesichtsschwellung, schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund, an den Augen und Geschlechtsorganen, Nesselsucht, Anschwellen der Zunge, sich ausbreitender roter oder purpurfarbener Hautausschlag, Hautschuppen
  • Toxische epidermale Nekrolyse: Erosion und Blasenbildung auf der Haut oder der Schleimh√§ute, rote geschwollene Haut, die sich gro√üfl√§chig √ľber den K√∂rper abl√∂sen kann
  • H√§molytisches ur√§misches Syndrom, ein Zustand mit folgenden Symptomen: niedrige oder keine Harnmenge (akutes Nierenversagen), extreme M√ľdigkeit, Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht) und abnorme Bluterg√ľsse oder Einblutungen und Anzeichen einer Infektion
  • Unzureichende Funktionsf√§higkeit Ihres transplantierten Organs

Die unten aufgef√ľhrten Nebenwirkungen k√∂nnen ebenfalls nach der Einnahme von Tacrolimus - 1 A Pharma auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • erh√∂hte Blutzuckerwerte, Diabetes mellitus, erh√∂hte Kaliumkonzentrationen im Blut
  • Schlafst√∂rungen
  • Zittern, Kopfschmerzen
  • erh√∂hter Blutdruck
  • Durchfall, √úbelkeit
  • Nierenbeschwerden

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verringerte Konzentrationen von Magnesium, Phosphat, Kalium, Calcium oder Natrium im Blut, Fl√ľssigkeits√ľberbelastung, erh√∂hte Harns√§ure- oder Fettspiegel im Blut, verringerter Appetit, erh√∂hte S√§urewerte des Blutes, andere Ver√§nderungen der Blutsalze
  • Angsterscheinungen, Verwirrtheit und Desorientiertheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Albtr√§ume, Halluzinationen, Geisteskrankheiten
  • Krampfanf√§lle, Bewusstseinsst√∂rungen, Prickeln und Taubheitsgef√ľhl (manchmal schmerzhaft) in H√§nden und F√ľ√üen, Schwindelgef√ľhle, Schreibst√∂rungen, St√∂rungen des Nervensystems
  • verschwommenes Sehen, verst√§rkte Lichtempfindlichkeit, Augenerkrankungen
  • Ohrensausen
  • verringerte Durchblutung der Herzgef√§√üe, beschleunigte Herzt√§tigkeit
  • Blutungen, teilweise oder vollst√§ndige Verstopfung von Blutgef√§√üen, niedriger Blutdruck
  • Kurzatmigkeit, Ver√§nderungen des Lungengewebes, Fl√ľssigkeitsansammlung um die Lunge, Rachenentz√ľndungen, Husten, grippeartige Symptome
  • Entz√ľndungen oder Geschw√ľre in Verbindung mit Bauchschmerzen oder Durchfall, Magenblutungen, Entz√ľndungen oder Geschw√ľre im Mund, Fl√ľssigkeitsansammlung im Bauch, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Darmgase, Bl√§hungen, lockere St√ľhle, Magenbeschwerden
  • Ver√§nderung der Leberenzyme und Leberfunktion, Gelbf√§rbung der Haut infolge von Lebererkrankungen, Sch√§digung des Lebergewebes und Leberentz√ľndungen
  • Juckreiz, Ausschlag, Haarausfall, Akne, verst√§rktes Schwitzen
  • Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Gliedma√üen, im R√ľcken und in den F√ľ√üen, Muskelkr√§mpfe
  • beeintr√§chtigte Nierenfunktion, verringerte Harnbildung, eingeschr√§nktes oder schmerzhaftes Harnlassen

allgemeine Schw√§che, Fieber, Fl√ľssigkeitsansammlung im K√∂rper, Schmerzen und Unwohlsein, erh√∂hte Konzentrationen des Enzyms alkalische Phosphatase in Ihrem Blut, Gewichtszunahme, gest√∂rtes Temperaturempfinden

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen der Blutgerinnung, Verringerung der Anzahl aller Blutk√∂rperchen
  • Dehydrierung, verringerte Eiwei√ü- oder Zuckerwerte im Blut, erh√∂hte Phosphatspiegel im Blut
  • Koma, Hirnblutungen, Schlaganfall, L√§hmung, Erkrankung des Gehirns, Sprech- und Sprachst√∂rungen, Ged√§chtnisausfall
  • Linsentr√ľbung
  • vermindertes H√∂rverm√∂gen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag, Herzstillstand, verminderte Herzleistung, Herzmuskelerkrankungen, Herzmuskelvergr√∂√üerung, starkes Herzklopfen, anormales EKG, anormale Herz- und Pulsfrequenz
  • Blutgerinnsel in einer Arm- oder Beinvene, Schock
  • Atembeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Asthma
  • Darmverschluss, erh√∂hte Blutkonzentrationen des Enzyms Amylase, R√ľckfluss des Mageninhalts in den Rachen, verlangsamte Magenentleerung
  • Dermatitis, brennendes Gef√ľhl unter Sonneneinwirkung
  • Gelenkerkrankungen
  • Unf√§higkeit zur Harnausscheidung, Menstruationsschmerz und anormale Regelblutungen
  • Versagen mehrerer Organe, grippeartige Erkrankung, erh√∂hte Empfindlichkeit gegen W√§rme und K√§lte, Druckgef√ľhl auf der Brust, Zittern oder Krankheitsgef√ľhl, Erh√∂hung der Konzentration des Enzyms Laktatdehydrogenase im Blut, Gewichtsverlust

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten)

  • kleine Einblutungen in die Haut durch Blutgerinnsel
  • starke Muskelsteifigkeit
  • Blindheit
  • Taubheit
  • Fl√ľssigkeitsansammlung um das Herz
  • akute Atemnot
  • Zystenbildung in der Bauchspeicheldr√ľse
  • Durchblutungsst√∂rungen in der Leber
  • verst√§rkter Haarwuchs
  • Durst, Sturz, beklemmendes Gef√ľhl im Brustbereich, verringerte Beweglichkeit, Geschw√ľre

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Muskelschw√§che
  • anormales Echokardiogramm
  • Leberversagen, Verengung der Gallengef√§√üe
  • schmerzhaftes Harnlassen mit Blut im Urin
  • Zunahme des Fettgewebes

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)St√∂rungen des Sehnervs (Neuropathie des Nervus opticus)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, dem Aluminiumbeutel und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach dem √Ėffnen des Aluminiumbeutels sollten die verblisterten Kapseln innerhalb von 12 Monaten aufgebraucht werden. Nach dem √Ėffnen des Aluminiumbeutels nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Nach der Entnahme aus der Blisterpackung sollten die Kapseln sofort eingenommen werden.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Tacrolimus - 1 A Pharma enthält

  • Der Wirkstoff ist Tacrolimus. Jede Kapsel enth√§lt 0,5 mg, 1 mg oder 5 mg Tacrolimus (als Monohydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Kapselinhalt:
      Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
    • Hartgelatinekapsel:
      Tacrolimus - 1 A Pharma 0,5 mg Hartkapseln: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, Sorbitanlaurat, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)
      Tacrolimus - 1 A Pharma 1 mg Hartkapseln: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, Sorbitanlaurat, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172) Tacrolimus - 1 A Pharma 5 mg Hartkapseln: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, Sorbitanlaurat, Eisen(III)-oxid (E 172)

Wie Tacrolimus - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Tacrolimus - 1 A Pharma 0,5 mg sind Hartkapseln mit opak-wei√üem Unterteil und elfenbeinfarbenem Oberteil bef√ľllt mit wei√üem bis cremefarbenem Pulver (L√§nge: 14,5 mm).

Tacrolimus - 1 A Pharma 1 mg sind Hartkapseln mit opak-wei√üem Unterteil und hellbraunem Oberteil, bef√ľllt mit wei√üem bis cremefarbenem Pulver (L√§nge: 14,5 mm).

Tacrolimus - 1 A Pharma 5 mg sind Hartkapseln mit opak-wei√üem Unterteil und orangefarbenem Oberteil, bef√ľllt mit wei√üem bis cremefarbenem Pulver (L√§nge: 15,8 mm).

Tacrolimus - 1 A Pharma Hartkapseln sind in PVC/F/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen in einem Aluminiumbeutel mit Trocknungsmittel verpackt um die Kapseln vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Das Trocknungsmittel sollte nicht geschluckt werden.

Packungen mit 50, 100 und 200 Hartkapseln

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

1 A Pharma GmbH

Keltenring 1 + 3

82041 Oberhaching

Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto- von- Guericke- Allee 1

D-39179 Barleben

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Tacrolimus - 1 A Pharma 0,5 mg/- 1 mg/- 5 mg Hartkapseln Niederlande: TACROLIMUS SANDOZ 0,5 MG/- 1 MG/- 5 MG, capsules, hard

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 07.07.2022

Quelle: Tacrolimus - 1 A Pharma 5 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tacrolimus
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 16.02.2010

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden