Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflaster

Abbildung Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflaster
Wirkstoff(e) Buprenorphin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Acino AG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AE01
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Acino AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Transtec PRO 52,5 ¬Ķg/h transdermales Pflaster Buprenorphin Gr√ľnenthal GmbH
Buprenorphin-CD 0,3 mg Ampullen Buprenorphin Pharma Resources Dr. Schluttig GmbH
Buprenorphin SUN 2 mg Sublingualtabletten Buprenorphin Sun Pharmaceuticals Germany GmbH
Buprenorphin SUN 8 mg Sublingualtabletten Buprenorphin Sun Pharmaceuticals Germany GmbH
Buprenorphin Sandoz 0,4 mg Sublingualtabletten Buprenorphin Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Trapamaphin ist ein Schmerzmittel (ein schmerzlinderndes Arzneimittel), das bei m√§√üig starken bis starken Tumorschmerzen und bei starken Schmerzen mit ungen√ľgender Wirksamkeit von anderen Schmerzmitteln angewendet wird.
Buprenorphin ist ein Opioid (starkes Schmerzmittel), das den Schmerz durch seine Wirkung im zentralen Nervensystem (an spezifischen Nervenzellen des R√ľckenmarks und des Gehirns) verringert. Trapamaphin ist nicht zur Behandlung von akuten (kurz andauernden) Schmerzen geeignet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Trapamaphin darf nicht angewendet werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Buprenorphin, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile von Trapamaphin sind.
- wenn Sie an einer Abhängigkeit von starken Schmerzmitteln (Opioide) leiden
- wenn Sie an Krankheiten mit starken Atembeschwerden leiden
- wenn Sie gleichzeitig Monoaminoxidase (MAO)-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen Depression wirken) einnehmen oder innerhalb der letzten 2 Wochen eingenommen haben (siehe "Bei Anwendung von Trapamaphin mit anderen Arzneimitteln?)
- wenn Sie an Myasthenia gravis (bestimmte schwere krankhafte Muskelschwäche) leiden
- wenn Sie an Delirium tremens (geistige Verwirrung und Zitteranfälle, die bei Alkoholentzug nach gewohnheitsmäßigem exzessivem Trinken oder während einer Phase von starkem Alkoholkonsum auftreten) leiden
Trapamaphin darf nicht als Ersatzmittel beim Drogenentzug eingesetzt werden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Trapamaphin ist erforderlich
- wenn Sie vor kurzem viel Alkohol getrunken haben
- wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanfällen neigen
- wenn Sie an einer Bewusstseinsst√∂rung leiden, deren Ursache nicht bekannt ist (wenn Sie sich benommen oder einer Ohnmacht nahe f√ľhlen)
- wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schwei√ü kann ein Anzeichen daf√ľr sein)
- wenn Sie an Zust√§nden mit erh√∂htem Hirndruck (z. B. nach Kopfverletzungen oder bei Erkrankungen des Gehirns) leiden und eine k√ľnstliche Beatmung nicht m√∂glich ist
- wenn Sie Atembeschwerden haben oder gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die verlangsamend oder schwächend auf die Atmung wirken können (siehe "Bei Anwendung von Trapamaphin mit anderen Arzneimitteln?)
- wenn Sie ein Leberleiden haben
- wenn Sie zu Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch neigen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zugetroffen hat.
Bitte beachten Sie auch die folgenden Vorsichtsmaßnahmen
- Bei einigen Patienten kann sich eine Abh√§ngigkeit von starken Schmerzmitteln wie z. B. Trapamaphin einstellen, wenn diese √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet werden. In diesem Fall k√∂nnen Entzugserscheinungen auftreten, wenn die Anwendung beendet wird (siehe ?Wenn Sie die Anwendung von Trapamaphin abbrechen?).
- Fieber und √§u√üerliche W√§rmeanwendung k√∂nnen die Hautdurchl√§ssigkeit steigern, wodurch der Wirkstoff Buprenorphin in gr√∂√üerer Menge ins Blut gelangt. Ebenfalls kann eine √§u√üere W√§rmeanwendung dazu f√ľhren, dass das Pflaster nicht mehr ausreichend klebt. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fieber haben, und vermeiden Sie √§u√üerliche W√§rmeanwendung (z. B. Sauna, Infrarot-Bestrahlung, elektrische Heizdecken, W√§rmeflaschen).
- Trapamaphin soll nicht bei Patienten unter 18 Jahren angewendet werden, da bisher keine Studien zu dieser Altersgruppe vorliegen.
- Die Anwendung dieses Arzneimittels kann zu einem positiven Ergebnis bei einem Doping Test f√ľhren.
Bei Anwendung von Trapamaphin mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Trapamaphin darf nicht zusammen mit Monoaminoxidase (MAO)-Hemmstoffen (bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen und Parkinson) angewendet werden, oder wenn Sie innerhalb der letzten 2 Wochen MAO-Hemmstoffe eingenommen haben.
- Trapamaphin kann gelegentlich zu Benommenheit, √úbelkeit oder Ohnmachtsanf√§llen f√ľhren. Es kann auch zur Verlangsamung oder Abflachung der Atmung kommen. Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls diese Wirkungen besitzen, kann zu einer Verst√§rkung der Nebenwirkungen von Trapamaphin f√ľhren. Zu diesen Arzneimitteln geh√∂ren andere starke Schmerzmittel (Opioide), bestimmte Schlafmittel, Narkosemittel und Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten seelischen Erkrankungen, wie z. B. Beruhigungsmittel, Antidepressiva und Neuroleptika. Einige dieser Kombinationen in hoher Dosierung k√∂nnen zu schwerwiegenden Problemen bei der Atemregulation im Gehirn f√ľhren. Dies kann lebensbedrohlich sein.
- Wenn Sie Trapamaphin zusammen mit einigen anderen Arzneimitteln anwenden, kann die Wirkung des transdermalen Pflasters verst√§rkt werden. Zu diesen Arzneimitteln z√§hlen z. B. gewisse Antiinfektiva/Antimykotika (z. B. mit dem Wirkstoff Erythromycin oder Ketoconazol) oder HIV ‚Äď Pr√§parate (z. B. mit dem Wirkstoff Ritonavir).
- Wenn Sie Trapamaphin zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden, kann die Wirkung des transdermalen Pflasters verringert werden. Zu diesen Arzneimitteln zählen z. B. Dexamethason, Arzneimittel gegen Epilepsie (z. B. mit dem Wirkstoff Carbamazepin oder Phenytoin) oder Arzneimittel gegen Tuberkulose (z. B. Rifampicin).
Schwangerschaft
Es liegen bisher keine ausreichenden Erfahrungen √ľber die Anwendung von Trapamaphin bei Schwangeren vor. Daher sollten Sie Trapamaphin nicht anwenden, wenn Sie schwanger sind.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Stillzeit
Buprenorphin, der Wirkstoff im transdermalen Pflaster, hemmt die Milchbildung und geht in die Muttermilch √ľber. Daher sollten Sie Trapamaphin nicht w√§hrend der Stillzeit anwenden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Trapamaphin kann Schwindel verursachen und Ihr Reaktionsvermögen so beeinträchtigen, dass Sie nicht ausreichend und schnell genug auf unerwartete oder plötzliche Vorfälle reagieren können.
Dies trifft besonders zu
- am Beginn der Behandlung,
- wenn Sie von einem anderen Schmerzmittel auf Trapamaphin wechseln,
- wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, die auf Ihr Gehirn einwirken,
- wenn Sie Alkohol trinken.
W√§hrend der Anwendung von Trapamaphin und bis zu 24 Stunden nach der Entfernung des Pflasters sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Trapamaphin
Dieses Arzneimittel enth√§lt Soja√∂l. Wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Soja oder Erdn√ľssen sind, d√ľrfen Sie es nicht anwenden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST TRAPAMAPHIN ANZUWENDEN?
Trapamaphin ist in drei Stärken erhältlich:
Trapamaphin 35 Mikrogramm/h transdermales Pflaster,
Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/h transdermales Pflaster und
Trapamaphin 70 Mikrogramm/h transdermales Pflaster.
Ihr Arzt entscheidet, welche St√§rke von Trapamaphin f√ľr Sie am besten geeignet ist. W√§hrend der Behandlung kann der Arzt Sie, wenn es sich als notwendig erweist, auf ein schw√§cheres oder st√§rkeres Pflaster umstellen.
Wenden Sie Trapamaphin immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Dieses Pflaster ist zur transdermalen Anwendung. Trapamaphin wirkt √ľber die Haut. Wenn das transdermale Pflaster auf der Haut klebt, dann wird der Wirkstoff Buprenorphin durch die Haut ins Blut aufgenommen.
Die √ľbliche Dosis ist f√ľr:
Erwachsene:
Kleben Sie ein Trapamaphin transdermales Pflaster auf (so wie es unten ausf√ľhrlich beschrieben ist), und wechseln Sie es sp√§testens jeden dritten Tag, au√üer Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes gesagt. Zur Erinnerung sollten Sie diese Tage im Kalender auf dem Umkarton vermerken. Wenn Ihr Arzt Ihnen zus√§tzlich zum transdermalen Pflaster weitere Schmerzmittel verordnet hat, dann befolgen Sie genau seine Anweisungen, andernfalls kann der vollst√§ndige Nutzen aus der Behandlung mit Trapamaphin nicht gezogen werden.
Patienten unter 18 Jahren
Trapamaphin soll nicht von Patienten unter 18 Jahren angewendet werden, da noch keine Erfahrungen f√ľr diese Altersgruppe vorliegen.
√Ąltere Patienten
Eine √Ąnderung der Dosierung von Trapamaphin ist bei √§lteren Patienten nicht erforderlich.
Patienten mit Nierenerkrankung / Dialyse-Patienten
Bei Patienten mit Nierenerkrankungen und bei Dialyse-Patienten ist keine √Ąnderung der Dosierung von Trapamaphin erforderlich.
Patienten mit Lebererkrankung
Bei Patienten mit Erkrankungen der Leber kann die Stärke und Dauer der Wirkung von Trapamaphin verändert sein. Wenn dieses auf Sie zutrifft, dann wird Sie Ihr Arzt darauf hin genauer untersuchen.
Hinweise zum √Ėffnen des kindergesicherten Beutels:
1. Einschnitt jeweils bis zu den Pfeilspitzen / Schneidmarken
2. Den Beutel an beiden Kerben entlang der Siegelnaht aufreißen
3. Aufklappen des Beutels; Entnahme des Pflasters
Art der Anwendung
Vor Anwendung des transdermalen Pflasters
W√§hlen Sie an Ihrem Oberk√∂rper eine Hautstelle aus, die eben, sauber und unbehaart ist, bevorzugt an der oberen R√ľckenpartie oder vorne unterhalb des Schl√ľsselbeins auf der Brust.
Lassen Sie sich von jemandem helfen, falls Sie das transdermale Pflaster nicht selbst anbringen können.
Wenn die ausgewählte Hautstelle Haare aufweist, schneiden Sie diese mit einer Schere ab. Rasieren Sie die Haare nicht!
Vermeiden Sie Hautstellen, die gerötet oder gereizt sind oder andere Schäden( z. B. größere Narben) aufweisen.
Die Hautstelle, die Sie ausgew√§hlt haben, muss trocken und sauber sein. Falls erforderlich, reinigen Sie diese mit kaltem oder lauwarmem Wasser. Benutzen Sie keine Seife oder andere Reinigungsmittel. Haben Sie hei√ü gebadet oder geduscht, warten Sie, bis Ihre Haut v√∂llig trocken und abgek√ľhlt ist. Tragen Sie auf die ausgew√§hlte Klebestelle keine Lotionen, Cremes oder Salben auf. Sie k√∂nnten verhindern, dass das transdermale Pflaster richtig klebt.
Anbringen des transdermalen Pflasters
1. √Ėffnen Sie den Beutel erst unmittelbar vor der Anwendung. Jedes transdermale Pflaster ist in einem Beutel eingeschwei√üt.
2. Beginnen Sie mit dem Entfernen der losen Trennfolie.
3. Entfernen Sie vorsichtig die H√§lfte der Abziehfolie des Pflasters. Versuchen Sie, dabei nicht die Klebeschicht zu ber√ľhren.
4. Kleben Sie das transdermale Pflaster auf die ausgewählte Hautstelle und entfernen Sie den Rest der Abziehfolie.
5. Pressen Sie das transdermale Pflaster f√ľr ungef√§hr 30 ‚Äď 60 Sekunden mit der flachen Hand auf Ihre Haut. Vergewissern Sie sich, dass das gesamte transdermale Pflaster auf der Haut klebt, besonders an den R√§ndern.
Dauer der Anwendung
Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie Trapamaphin anwenden sollen. Brechen Sie die Behandlung mit Trapamaphin nicht eigenm√§chtig ab, da die Schmerzen erneut auftreten, und Sie sich unwohl f√ľhlen k√∂nnten (siehe auch ?Wenn Sie die Anwendung von Trapamaphin abbrechen?).
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Trapamaphin transdermalem Pflaster zu schwach oder zu stark ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie eine größere Menge von Trapamaphin angewendet haben, als Sie sollten
Wenn dieses passiert, können Anzeichen einer Überdosierung mit dem Wirkstoff Buprenorphin auftreten. Durch eine Überdosis Buprenorphin können die Nebenwirkungen, wie Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen verstärkt werden. Ihre Pupillen können sich stark verengen, und Ihre Atmung kann langsamer und flacher werden. Sie können dabei auch einen Herz-Kreislauf-Kollaps erleiden.
Sobald Sie feststellen, dass Sie mehr transdermale Pflaster aufgeklebt haben, als Sie sollten, entfernen Sie die √ľberz√§hligen transdermalen Pflaster und sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie die Anwendung von Trapamaphin vergessen haben
Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, kleben Sie ein neues transdermales Pflaster auf, so bald Sie dies bemerken.
Wenn Sie den Zeitpunkt des Wechsels sehr weit √ľberschritten haben, k√∂nnen Ihre Schmerzen erneut auftreten. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Arzt.
Sie d√ľrfen auf keinen Fall die vergessene Dosis durch das Aufkleben der doppelten Anzahl an transdermalen Pflastern nachholen.
Wenn Sie die Anwendung von Trapamaphin abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Trapamaphin unterbrechen oder vorzeitig beenden, kann dies zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen f√ľhren.
M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Nebenwirkungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Er wird mit Ihnen besprechen, welche Gegenma√ünahmen es hierf√ľr gibt, und ob andere Arzneimittel f√ľr die Behandlung in Frage kommen.
Wenn starke Schmerzmittel √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet werden und die Behandlung beendet wird, kann es bei manchen Menschen zu Entzugserscheinungen kommen. Das Risiko f√ľr Entzugserscheinungen ist nach dem Absetzen von Trapamaphin sehr gering. Wenn Sie sich dennoch unruhig, √§ngstlich, nerv√∂s oder zittrig f√ľhlen, √ľberaktiv sind, nicht schlafen k√∂nnen oder Verdauungsbeschwerden haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Anwendung von Trapamaphin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie keinen Alkohol w√§hrend Sie Trapamaphin anwenden. Alkohol kann bestimmte Nebenwirkungen des transdermalen Pflasters verst√§rken, und Sie k√∂nnen sich unwohl f√ľhlen. Grapefruit-Saft kann die Wirkungen von Trapamaphin verst√§rken.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Trapamaphin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

√úber folgende Nebenwirkungen wurde berichtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: schwere allergische Reaktionen
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Selten: Appetitverlust
Psychische Erkrankungen
Gelegentlich: Verwirrtheit, Schlafstörungen, Unruhe
Selten: Sinnes- und Wahrnehmungstäuschungen, Angstzustände und Albträume, vermindertes sexuelles Interesse
Sehr selten: Abhängigkeit, Stimmungsschwankungen
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen
Gelegentlich: Sedierung (Beruhigung) in unterschiedlichem Ausma√ü, von leichter M√ľdigkeit bis zur Benommenheit
Selten: Konzentrationsst√∂rungen, Sprachst√∂rungen, Benommenheit, Gleichgewichtsst√∂rungen, Missempfindungen der Haut (z. B. Taubheitsgef√ľhl, Hautprickeln oder brennende Hautirritationen)
Sehr selten: Muskelzuckungen, Geschmacksstörungen
Augenerkrankungen
Selten: Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Schwellung der Augenlider
Sehr selten: Pupillenverengung
Erkrankungen des Ohrs
Sehr selten: Ohrenschmerzen
Herz- und Gefäßerkrankungen
Gelegentlich: Kreislaufstörungen (wie niedriger Blutdruck oder in seltenen Fällen sogar Kreislaufkollaps)
Selten: Hitzewallungen
Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
Häufig: Kurzatmigkeit
Selten: eingeschränkte Atemtätigkeit (Atemdepression)
Sehr selten: rasches Atmen (Hyperventilation), Schluckauf
Magen-Darm-Beschwerden
Sehr h√§ufig: √úbelkeit (Gef√ľhl des Unwohlseins)
Häufig: Erbrechen, Verstopfung
Gelegentlich: Mundtrockenheit
Selten: Sodbrennen
Sehr selten: Brechreiz
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes (allgemein am Anwendungsbereich)
Sehr häufig: Hautrötung, Jucken
Häufig: Hautveränderungen (Exanthem, im Allgemeinen bei wiederholter Pflasteranwendung), Schwitzen
Gelegentlich: Hautausschlag
Selten: Nesselausschlag
Sehr selten: Pusteln, kleine Hautbläschen
Erkrankungen der Harnwege
Gelegentlich: Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Harnverhalten (weniger Urin als normal)
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Selten: Erektionsschwäche
Allgemeine Erkrankungen
H√§ufig: √Ėdeme (z. B. Schwellung der Beine), M√ľdigkeit
Gelegentlich: Abgeschlagenheit
Selten: Entzugserscheinungen (siehe unten), lokale Nebenwirkungen
Sehr selten: Brustschmerz
Sollten Sie eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
In einigen F√§llen traten verz√∂gert allergische Reaktionen mit deutlichen Entz√ľndungsmerkmalen auf. In diesen F√§llen soll die Behandlung mit Trapamaphin beendet werden, nachdem Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen haben.
Wenn Sie Schwellungen an H√§nden, F√ľssen, Kn√∂cheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Kehle mit Schluck- oder Atembeschwerden, Nesselausschlag, Ohnmacht, Gelbf√§rbung der Haut und Augen (auch Gelbsucht genannt) beobachten, entfernen Sie das transdermale Pflaster, und rufen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt an, oder suchen Sie Hilfe in der Ambulanz des n√§chsten Krankenhauses. Dies k√∂nnen Symptome einer sehr seltenen, ernst zunehmenden allergischen Reaktion sein.
Manche Menschen k√∂nnen Entzugssymptome entwickeln, wenn Sie √ľber einen l√§ngeren Zeitraum starke Schmerzmittel verwendet haben, und die Behandlung abbrechen. Das Risiko f√ľr Entzugssymptome, wenn Sie die Behandlung mit Trapamaphin beenden, ist dabei gering. Wenn Sie sich jedoch unruhig, √§ngstlich, nerv√∂s oder zittrig f√ľhlen, wenn Sie hyperaktiv sind, Schlaf- oder Verdauungsst√∂rungen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem versiegelten Beutel (verschwei√üter Beutel) aufgedruckten Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
√Ėffnen Sie den Beutel nur wenn Sie das Pflaster gleich anwenden m√∂chten.
Aufbewahrungsbedingungen :
Nicht √ľber 25C lagern
Nicht einfrieren
Entsorgung von gebrauchten und ungebrauchten transdermalen Pflastern
Benutze transdermale Pflaster sollten mit der Klebeseite nach innen zusammengefaltet werden und entsorgt oder wenn m√∂glich zur Apotheke zur√ľckgebracht werden. Jedes nicht verwendete Arzneimittel sollte ebenfalls entsorgt oder zur Apotheke zur√ľckgebracht werden.

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Weitere Informationen

Was Trapamaphin enthält
Der Wirkstoff ist Buprenorphin.
Jedes transdermale Pflaster enthält 30 mg Buprenorphin und gibt etwa 52,5 Mikrogramm Buprenorphin pro Stunde ab.
Die wirkstoffhaltige Fläche des transdermalen Pflasters beträgt 37,5 cm.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Aloe-vera Blätter, FE mit raffiniertem Sojabohnenöl und all-rac--Tocopherolacetat (Ph.Eur.))
Wirkstoffhaltige adhäsive Matrix: Styrol-Butadien-Styrol (SBS) und Poly(butadien-block-styrol)(11,3:17) mit Klebstoff und Antioxidans
Tr√§gerschicht: Pigmentiertes Polyethylen und aluminiumbedampftes √ľberzogenes Polyester, blaue Beschriftungstinte
Schutzfolie mit Abziehhilfe: Polyesterfilm, einseitig silikonisiert (wird vor dem Aufkleben abgezogen)
Wie Trapamaphin aussieht und Inhalt der Packung
Die Pflaster sind hautfarben, rechteckig mit vier abgerundeten, gekappten Ecken und mit dem Aufdruck Buprenorphin 52,5 ¬Ķg/h versehen.
Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/h ist in Packungen mit einzelverpackten Beutel zu 4, 8 oder 16 transdermalen Pflaster erhältlich.
Es sind folgenden St√§rken des Pflasters verf√ľgbar:
Trapamaphin 35 Mikrogramm/h
Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/h
Trapamaphin 70 Mikrogramm/h
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Acino AG
Am Windfeld 35
83714 Miesbach
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Deutschland: Trapamaphin 52,5 Mikrogramm/Stunde
Transdermales Pflaster
Tschechische Republik: Trapamaphin 52,5 ¬Ķg/h transdermln nplast
Polen Buprenorphin Novosis
Portugal Trapamafin sistema transd?rmico
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im [MM/JJJJ]

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Wirkstoff(e) Buprenorphin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Acino AG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AE01
Pharmakologische Gruppe Opioide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden