Venlagamma retard 150 mg Hartkapseln, retardiert

Abbildung Venlagamma retard 150 mg Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 25.10.2008
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Venlafaxin Sandoz retard 75 mg Venlafaxin Hexal Aktiengesellschaft
Venlafaxin-Actavis 37,5 mg Filmtabletten Venlafaxin Actavis Group PTC ehf
Venlafaxin-Actavis 75 mg Filmtabletten Venlafaxin Actavis Group PTC ehf
Venlafaxin TAD 37,5 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin TAD Pharma GmbH
Venlafaxin Winthrop osmo 37,5 mg Retardtablette Venlafaxin Winthrop Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Venlagamma enthält den Wirkstoff Venlafaxin.

Venlagamma ist ein Antidepressivum, welches zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRIs) bezeichnet werden. Diese Arzneimittelgruppe wird zur Behandlung von Depressionen und anderen Leiden wie Angsterkrankungen angewendet. Man geht davon aus, dass Menschen, die an Depression und/oder Angsterkrankungen leiden, niedrigere Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn aufweisen. Es ist nicht vollständig geklärt, auf welche Weise Antidepressiva wirken, aber sie können helfen, indem sie die Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn erhöhen.

Venlagamma ist ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die an Depressionen leiden. Es ist auch ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die an den folgenden Angsterkrankungen leiden: generalisierte Angstst√∂rung, soziale Angstst√∂rung (Furcht vor oder Vermeiden von sozialen Situationen) und Panikst√∂rung (Panikattacken). Eine angemessene Behandlung der Depression oder Angsterkrankung ist wichtig, um Ihnen dabei zu helfen, sich davon zu erholen. Wenn es nicht behandelt wird, kann Ihr Leiden anhalten, es kann ernster werden und schwieriger zu behandeln sein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Venlagamma darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Venlafaxin, Gelborange S (nur in Venlagamma retard 150 mg Hartkapseln enthalten) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie au√üerdem Arzneimittel einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, welche als irreversible Monoaminooxidasehemmer (MAOI) bekannt sind und zur Behandlung einer Depression oder der Parkinsonschen Erkrankung verwendet werden. Die gleichzeitige Einnahme eines irreversiblen MAOI zusammen mit Venlagamma kann schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen. Au√üerdem m√ľssen Sie nach Beendigung der Einnahme von Venlagamma mindestens 7 Tage warten, bevor Sie einen MAOI

einnehmen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlagamma zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú und die Information in diesem Abschnitt √ľber das ‚ÄěSerotonin-Syndrom‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Venlagamma einnehmen.

  • wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, welche bei gleichzeitiger Einnahme mit Venlagamma das Risiko erh√∂hen k√∂nnten, ein Serotonin-Syndrom zu entwickeln (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlagamma zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • wenn Sie Augenerkrankungen wie bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben,
  • wenn Ihre Vorgeschichte Bluthochdruck aufweist,
  • wenn Ihre Vorgeschichte Herzbeschwerden aufweist,
  • wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie Herzrhythmusst√∂rungen haben,
  • wenn Ihre Vorgeschichte Anf√§lle (Kr√§mpfe) aufweist,
  • wenn Ihre Vorgeschichte niedrige Natrium-Blutwerte (Hyponatri√§mie) aufweist,
  • wenn bei Ihnen die Neigung besteht, blaue Flecken zu entwickeln oder leicht zu bluten (Blutgerinnungsst√∂rungen in der Vorgeschichte), oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen, z. B. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln) oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú),
  • wenn Ihre Vorgeschichte Manie bzw. eine bipolare St√∂rung (Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein) aufweist oder jemand in Ihrer Familie daran gelitten hat,
  • wenn Ihre Vorgeschichte aggressives Verhalten aufweist.

Venlagamma kann das Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder einer Unf√§higkeit, stillzusitzen oder stillzustehen, in den ersten Wochen der Behandlung hervorrufen. Sie sollten es Ihrem Arzt mitteilen, wenn dies bei Ihnen auftritt.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die √ľbliche empfohlene Tagesdosis zur Behandlung der Depression, der generalisierten Angstst√∂rung und der sozialen Angstst√∂rung betr√§gt 75 mg t√§glich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt allm√§hlich und, falls erforderlich, bei Depression bis auf eine maximale Dosis von 375 mg t√§glich erh√∂ht werden.

Wenn Sie wegen einer Panikstörung behandelt werden, wird Ihr Arzt mit einer niedrigeren Dosis (37,5 mg) beginnen und danach die Dosis schrittweise erhöhen. Die maximale Dosis beträgt bei generalisierter Angststörung, sozialer Angststörung und Panikstörung 225 mg täglich.

Nehmen Sie Venlagamma jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, entweder morgens oder abends, ein. Die Kapseln m√ľssen ganz mit Fl√ľssigkeit geschluckt werden und d√ľrfen nicht ge√∂ffnet, zerdr√ľckt, zerkaut oder aufgel√∂st werden.

Venlagamma sollte mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn bei Ihnen Leber- oder Nierenprobleme bestehen, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, weil eine andere Dosierung dieses Arzneimittels erforderlich sein kann.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, ohne vorher Ihren Arzt zu konsultieren (siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlagamma abbrechen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Venlagamma eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge dieses Arzneimittels eingenommen haben als von Ihrem Arzt verschrieben.

Die Symptome einer eventuellen √úberdosierung k√∂nnen einen raschen Herzschlag, √Ąnderungen des Wachheitsgrades (von Schl√§frigkeit bis Koma reichend), verschwommenes Sehen, Kr√§mpfe oder Anf√§lle und Erbrechen einschlie√üen.

Wenn Sie die Einnahme von Venlagamma vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vers√§umt haben, nehmen Sie diese ein, sobald Ihnen dies auff√§llt. Wenn es aber Zeit ist, Ihre n√§chste Dosis einzunehmen, √ľberspringen Sie die vers√§umte Dosis und nehmen nur eine einzelne Dosis wie √ľblich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie nicht mehr als die Ihnen verschriebene Tagesdosis von Venlagamma ein.

Wenn Sie die Einnahme von Venlagamma abbrechen

Brechen Sie Ihre Behandlung nicht ab oder reduzieren Sie nicht die Dosis, ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt gehalten zu haben, selbst wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Sie Venlagamma nicht mehr ben√∂tigen, wird er/sie Sie m√∂glicherweise anweisen, die Dosis langsam zu reduzieren, bevor die Behandlung ganz beendet wird. Es ist bekannt, dass Nebenwirkungen auftreten, wenn Patienten die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, vor allem, wenn es pl√∂tzlich abgesetzt oder die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei einigen Patienten kann es zu Beschwerden wie M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Albtr√§umen, Mundtrockenheit, vermindertem Appetit, √úbelkeit, Durchfall, Nervosit√§t, Unruhe, Verwirrtheit, Ohrger√§uschen, Kribbeln oder selten auch zu stromschlag√§hnlichen Empfindungen, Schw√§chegef√ľhl, Schwitzen, Krampfanf√§llen oder grippe√§hnlichen Symptomen kommen.

Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie Sie die Behandlung mit Venlagamma schrittweise beenden sollten. Wenn Sie eine der aufgef√ľhrten oder andere Nebenwirkungen bei sich bemerken, die Sie belasten, fragen Sie Ihren Arzt um weiteren Rat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, brechen Sie die Einnahme von Venlagamma ab. Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. suchen Sie die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Zunge, des Rachens, der H√§nde oder F√ľ√üe und/oder gesteigerter juckender Hautausschlag (Nesselsucht), Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Engegef√ľhl in der Brust, pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen.
  • starker Ausschlag, Jucken oder Nesselsucht (erhabene rote oder blasse Hautflecken, die oft jucken).
  • Zeichen und Symptome eines Serotonin-Syndroms, die Unruhe, Halluzinationen, Verlust der Koordination, schnellen Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, schnelle Ver√§nderungen des Blutdrucks, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit und Erbrechen umfassen k√∂nnen. In seiner schwersten Form, kann ein Serotonin-Syndrom einem malignen Neuroleptika- Syndrom (MNS) √§hneln. Anzeichen und Symptome des MNS k√∂nnen eine Kombination sein aus Fieber, beschleunigtem Herzschlag, Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrtheit und erh√∂hten Muskelenzymen (nachgewiesen durch eine Blutuntersuchung).
  • Anzeichen einer Infektion wie erh√∂hte Temperatur, Sch√ľttelfrost, Zittern, Kopfschmerzen, Schwitzen, grippe√§hnliche Beschwerden. Dies kann durch eine Erkrankung des Blutes, die das Risiko einer Infektion erh√∂ht, verursacht werden.
  • starker Ausschlag, der in starke Blasenbildung und Hautabsch√§lung √ľbergehen kann.
  • unerkl√§rliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schw√§che. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr Rhabdomyolyse sein.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Anzeichen und Symptome einer Stress-Kardiomyopathie, die Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindelgef√ľhl, Ohnmachtsanf√§lle und unregelm√§√üigen Herzschlag umfassen k√∂nnen.

Andere Nebenwirkungen, die Sie Ihrem Arzt mitteilen sollten, umfassen (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen ist in der Liste ‚ÄěAndere Nebenwirkungen, die auftreten k√∂nnen‚Äú, angegeben)

  • Husten, Keuchen, Kurzatmigkeit was auch durch eine hohe Temperatur begleitet sein kann.
  • schwarzer Stuhl (Teerstuhl) oder Blut im Stuhl.
  • Juckreiz, gelbe Haut oder Augen oder dunkler Urin, die Symptome einer Entz√ľndung der Leber (Hepatitis) sein k√∂nnen.
  • Beschwerden des Herzens wie beschleunigte oder unregelm√§√üige Herzfrequenz, erh√∂hter Blutdruck.
  • Beschwerden der Augen wie verschwommenes Sehen, geweitete Pupillen.
  • Beschwerden des Nervensystems wie Schwindelgef√ľhl, Kribbeln (Ameisenlaufen), Bewegungsst√∂rungen (Muskelkr√§mpfe oder Steifheit), Kr√§mpfe oder Anf√§lle.
  • psychiatrische Beschwerden wie Hyperaktivit√§t und das Gef√ľhl, ungew√∂hnlich √ľbererregt zu sein.
  • Entzugserscheinungen (siehe Abschnitt ‚ÄěWie ist Venlagamma einzunehmen?‚Äú, und ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlagamma abbrechen‚Äú).
  • verl√§ngerte Blutungsdauer ‚Äď wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es etwas l√§nger als normal dauern, bis die Blutung gestillt ist.

Seien Sie unbesorgt, falls Sie kleine wei√üe Teilchen nach Einnahme von Venlagamma Hartkapseln in Ihrem Stuhl bemerken. In den Venlagamma Hartkapseln befinden sich kleine wei√üe Minitabletten (Arzneistofftr√§ger), die den Wirkstoff Venlafaxin enthalten. Diese Arzneistofftr√§ger werden von der Kapsel in Ihren Magen-Darm-Trakt abgegeben. W√§hrend der Arzneistofftr√§ger Ihren Magen-Darm- Trakt entlangwandern, wird langsam Venlafaxin aus dem Arzneistofftr√§ger an den K√∂rper abgegeben. Das Arzneistofftr√§ger-‚ÄěGerippe‚Äú bleibt ungel√∂st zur√ľck und wird mit Ihrem Stuhl ausgeschieden. Deshalb wurde, auch wenn Sie eventuell den Arzneistofftr√§ger als kleine wei√üe Teilchen in Ihrem Stuhl bemerken, Ihre Venlafaxin-Dosis vom K√∂rper aufgenommen.

Andere Nebenwirkungen, die auftreten können

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerz, Schl√§frigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • √úbelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung
  • Schwitzen (einschlie√ülich Nachtschwei√ü)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

verminderter Appetit

  • Verwirrtheit, Gef√ľhl, von sich selbst abgetrennt (oder abgehoben) zu sein, ausbleibender Orgasmus, verminderter Geschlechtstrieb, Erregtheit, Nervosit√§t, ungew√∂hnliche Trauminhalte
  • Zittern, Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Unf√§higkeit, stillzusitzen oder stillzustehen, Kribbeln (Ameisenlaufen), Geschmacksver√§nderungen, erh√∂hte Muskelspannung
  • Sehst√∂rungen einschlie√ülich verschwommenem Sehen, erweiterten Pupillen, Unf√§higkeit des Auges automatisch zwischen Objekten in der Ferne und der N√§he scharfzustellen
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Herzklopfen, Herzrasen
  • Blutdruckanstieg, Hitzewallung
  • Atemnot, G√§hnen
  • Erbrechen, Durchfall
  • milder Hautausschlag, Juckreiz
  • erh√∂hte H√§ufigkeit des Wasserlassens, Harnverhalt, Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Unregelm√§√üigkeiten bei der Menstruation, z. B. verst√§rkte Blutung oder verst√§rkt unregelm√§√üige Blutung, Ejakulations- und Orgasmusst√∂rungen (beim Mann), erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Ersch√∂pfung (Asthenie), Abgeschlagenheit, Sch√ľttelfrost
  • Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme
  • erh√∂hter Cholesterinspiegel

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • √úberaktivit√§t, Gedankenrasen und herabgesetztes Schlafbed√ľrfnis (Manie)
  • Trugwahrnehmungen, Gef√ľhl, von der Wirklichkeit abgetrennt (oder abgehoben) zu sein, Orgasmusst√∂rungen, Verringerung von Gef√ľhlen/Emotionen, Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein, Z√§hneknirschen
  • Ohnmachtsanf√§lle, unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln, Einschr√§nkung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Schwindelgef√ľhl (vor allem beim zu schnellem Aufstehen), niedriger Blutdruck
  • Erbrechen von Blut, schwarzer, teerartiger Stuhl (F√§zes) oder Blut im Stuhl, was ein Anzeichen einer inneren Blutung sein kann
  • √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht, Hautblutungen (blaue Flecken), ungew√∂hnlicher Haarausfall
  • Unf√§higkeit, die Harnentleerung zu kontrollieren (Harninkontinenz)
  • Steifigkeit, Verkrampfungen und unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln
  • leichte Ver√§nderungen der Leberenzymwerte im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanf√§lle
  • Husten, Keuchen, Kurzatmigkeit was auch durch eine hohe Temperatur begleitet sein kann
  • Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit, oft von Trugwahrnehmungen begleitet (Delirium)
  • √ľberm√§√üige Wassereinlagerung (bekannt als SIADH)
  • Verringerung der Natriumkonzentration im Blut
  • starke Augenschmerzen und verschlechtertes oder verschwommenes Sehen
  • abnormer, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, was zur Ohnmacht f√ľhren kann
  • starke Bauch- oder R√ľckenschmerzen (was auf ernste Darm-, Leber- oder Bauchspeicheldr√ľsenbeschwerden hinweisen k√∂nnte)
  • Juckreiz, Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen, dunkel gef√§rbter Urin oder grippe√§hnliche Symptome, die Symptome einer Entz√ľndung der Leber (Hepatitis) sind

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • verl√§ngerte Blutungszeit, was ein Anzeichen f√ľr eine verringerte Anzahl der Pl√§ttchen in Ihrem Blut sein kann, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľhrt, blaue Flecken zu entwickeln oder zu bluten
  • abnorme Milchbildung
  • unerkl√§rliche Blutungen, z. B. Zahnfleischbluten, Blut im Urin oder in Erbrochenem oder das Auftreten unerkl√§rlicher blauer Flecken oder verletzter Blutgef√§√üe (geplatzte √Ąderchen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • suizidale Gedanken und suizidales Verhalten:
    Es wurden F√§lle berichtet, bei denen es w√§hrend der Therapie mit Venlafaxin oder direkt nach Behandlungsende zu suizidalen Gedanken und suizidalem Verhalten gekommen ist (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlagamma beachten?‚Äú)
  • Aggression
  • Schwindel
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú in Abschnitt 2

Venlagamma verursacht manchmal Nebenwirkungen, die Sie m√∂glicherweise nicht erkennen, wie z. B. Blutdruckanstieg oder St√∂rungen der Herzfrequenz, leichte Ver√§nderungen der Werte der Leberenzyme, des Natrium- oder Cholesterinspiegels im Blut. Seltener kann Venlagamma die Funktion Ihrer Blutpl√§ttchen verringern und zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Hautblutungen (blaue Flecken) und Blutungen f√ľhren. Daher m√∂chte Ihr Arzt bei Ihnen eventuell gelegentlich Blutuntersuchungen durchf√ľhren, vor allem, wenn Sie Venlagamma eine l√§ngere Zeit einnehmen.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Zus√§tzlich f√ľr Venlagamma retard 150 mg Hartkapseln, retardiert:

Gelborange S kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Venlagamma enthält

Der Wirkstoff ist Venlafaxin.

Venlagamma retard 37,5 mg Hartkapseln:

1 Hartkapsel, retardiert enthält 37,5 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid).

Venlagamma retard 75 mg Hartkapseln:

1 Hartkapsel, retardiert enthält 75 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid).

Venlagamma retard 150 mg Hartkapseln:

1 Hartkapsel, retardiert enthält 150 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt:

Kern: Mikrokristalline Cellulose Povidon (K90)

Talkum

hochdisperses Siliciumdioxid Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

Film√ľberzug:

Ethylcellulose (7 CP)

Copovidon

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Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 25.10.2008
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden