Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten

Abbildung Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AX16
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
VENLAGAB 150 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin M.R. Pharma GmbH
Venlafaxin Heumann 37,5 mg Tabletten Venlafaxin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Venlafaxin Krewel 37,5 mg retard Hartkapseln, retardiert Venlafaxin KRKA, tovarna zdravil, d.d. NOVO mesto
Venlafaxin Sandoz 37,5 mg Tabletten Venlafaxin Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Venlafaxin Krka 37,5 mg Kapseln Hartkapseln, retardiert Venlafaxin KRKA, tovarna zdravil, d.d. NOVO mesto

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten ist ein Arzneimittel gegen Depression und Angst.
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten wird angewendet bei
- Depressiven Erkrankungen, einschließlich Depressionen mit begleitenden Angstzuständen
- Erhaltungstherapie depressiver Erkrankungen zur Verhinderung eines R√ľckfalls sowie Dauerbehandlung zur Verhinderung des Wiederauftretens neuer depressiver Erkrankungen.
Was ist bei √§lteren Menschen zu ber√ľcksichtigen?
Bei älteren Patienten ist nicht selten die Nierentätigkeit eingeschränkt, so dass die Ausscheidung von Venlafaxin verlangsamt erfolgen kann. Die erforderliche Dosis ist daher bei älteren Patienten besonders sorgfältig zu ermitteln.
Wie und wann sollten Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einnehmen?
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sollte zusammen mit den Mahlzeiten mit ausreichend Fl√ľssigkeit eingenommen werden, da es dann besser vertragen wird. Wenn Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten zweimal t√§glich einnehmen sollen, sollten Sie die Tabletten zum Fr√ľhst√ľck und zum Abendessen einnehmen. Wenn Sie eine h√∂here Tagesdosis auf drei Gaben am Tag verteilen sollen, sollten Sie als dritten Einnahmezeitpunkt das Mittagessen w√§hlen.
Bitte nehmen Sie die Tabletten nicht im Liegen und nicht mit zu wenig, sondern immer mit einer gr√∂√üeren Menge Fl√ľssigkeit ein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Venlafaxin oder einen der sonstigen Bestandteile von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sind.
- Sie d√ľrfen Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nicht zusammen mit so genannten MAO-Hemmern einnehmen, einer speziellen Gruppe anderer Antidepressiva. Wenn Sie bisher einen MAO-Hemmer eingenommen haben, sollten Sie mit der Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten erst beginnen, wenn seit Beendigung der MAO-Hemmer-Einnahme mindestens 14 Tage vergangen sind; bei bestimmten MAO-Hemmern (bei reversiblen, z. B. Moclobemid) kann dieser Zeitraum entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes auch k√ľrzer sein. Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten beendet haben, sollten Sie mindestens 14 Tage warten, bevor Sie einen MAO-Hemmer einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten ist erforderlich
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression/Angststörung
Wenn Sie depressiv sind oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.


Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden. Wird Venlafaxin bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt, sollten Gewicht und Blutdruck regelm√§√üig bestimmt werden. Es sollte erwogen werden, bei Kindern und Jugendlichen mit einem lang anhaltenden Blutdruckanstieg die Behandlung zu beenden, bzw. bei einer Langzeitbehandlung die Cholesterinwerte zu bestimmen. Die Sicherheit bei Kindern unter 6 Jahren wurde nicht untersucht.
Welche Vorsichtsma√ünahmen m√ľssen beachtet werden?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen d√ľrfen (siehe auch Dosierungshinweise). Sprechen Sie dar√ľber mit Ihrem Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.
Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Lebertätigkeit, insbesondere bei Erkrankung der Nieren oder der Leber, sollen Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nur mit Vorsicht verordnet bekommen.
Unter der Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten wurden vereinzelt Krampfanf√§lle beobachtet. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie unter Krampfanf√§llen (besonders Epilepsie) leiden oder fr√ľher gelitten haben, da Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten dann nur mit Vorsicht angewendet werden sollte.
Vorsicht ist gleichfalls geboten, wenn Sie vor der Anwendung von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einer Elektroheilkrampfbehandlung unterzogen wurden, da noch keine Erfahrungen √ľber die gleichzeitige Anwendung von Heilkr√§mpfen und Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten vorliegen.
W√§hrend der Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten kann Ihr Blutdruck ansteigen, besonders wenn Sie h√∂here Dosen einnehmen. Es wurden F√§lle von starkem Blutdruckanstieg berichtet, die eine sofortige Behandlung - darunter bei einigen Patienten eine station√§re Behandlung - erforderten. Daher ist es ratsam, den Blutdruck regelm√§√üig zu √ľberpr√ľfen. Ein schon bestehender Bluthochdruck sollte vor einer Behandlung mit Venlafaxin eingestellt werden.
Wenn Sie k√ľrzlich einen Herzinfarkt erlitten haben oder an einer nicht stabilisierten Herzerkrankung leiden, ist besondere Vorsicht angeraten und die f√ľr Sie erforderliche Dosis sollte besonders sorgf√§ltig eingestellt werden.
Insbesondere bei höherer Dosierung kann es zu einer Erhöhung der Herzfrequenz kommen. Vorsicht ist geboten bei Patienten, deren Gesundheitszustand durch eine Erhöhung der Herzfrequenz beeinträchtigt werden könnte.
Bei Anwendung von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten kann eine Mydriasis (Pupillenerweiterung) auftreten. Deshalb sollten Patienten mit erhöhten Augeninnendruck oder solche, bei denen das Risiko, an einem akuten Engwinkelglaukom (bzw. Winkelblockglaukom) zu erkranken, erhöht ist, sorgfältig beobachtet werden.
Unter der Behandlung mit Venlafaxin kann ein erniedrigter Natriumblutspiegel (Hyponatriämie) und/oder das so genannte ?Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion? (SIADH) auftreten. Betroffen sind gewöhnlich Patienten, bei denen die zirkulierende Blutmenge vermindert ist oder deren Körper zu wenig Wasser enthält, wie z. B. ältere Patienten oder Patienten, die mit harntreibenden Mitteln (Diuretika) behandelt werden. Deshalb ist bei diesen Patienten besondere Vorsicht geboten.
Bei Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung, die Antidepressiva (eingeschlossen Venlafaxin) erhalten haben, k√∂nnen Phasen von √úberaktivit√§t und Erregungszust√§nde auftreten. Wie bei anderen Antidepressiva auch, sollte Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten bei Patienten, die in der Vergangenheit an einer manisch-depressiven Erkrankung gelitten haben oder noch leiden oder Betroffene in der Familie haben, mit Vorsicht verwendet und bei jedem Patienten abgesetzt werden, der in eine manische Phase √ľbergeht.
Aggression kann bei einem geringen Teil der Patienten, die Antidepressiva (eingeschlossen eine Behandlung mit Venlafaxin, Dosisänderung bzw. Absetzen) erhalten haben, auftreten. Bei Patienten mit Aggression in der Vorgeschichte sollte Venlafaxin, wie andere Antidepressiva auch, mit Vorsicht verwendet werden.
Möglicherweise ist das Risiko von Haut- oder Schleimhautblutungen während der Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten erhöht. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie wissen, dass Sie unter Blutgerinnungsstörungen leiden.
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten ist f√ľr eine Behandlung zur Gewichtsreduktion in Monotherapie oder in Kombination mit entsprechenden Wirkstoffen weder untersucht noch daf√ľr zugelassen.
Da unter einer Langzeitbehandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten erhöhte Cholesterinwerte auftreten können, sollten Cholesterinspiegel-Bestimmungen in Erwägung gezogen werden.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nur in der vom Arzt verordneten Dosis einnehmen, also keinesfalls mehr Tabletten als täglich vorgesehen.
- Akathisie/psychomotorische Unruhe
Im Zusammenhang mit der Anwendung von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten kam es zur Entwicklung von Akathisien, die charakterisiert sind durch eine subjektiv unangenehme oder als qu√§lend erlebte Ruhelosigkeit und Notwendigkeit sich zu bewegen, oft zusammen mit einer Unf√§higkeit still zu sitzen oder still zu stehen. Dies tritt am ehesten w√§hrend der ersten Behandlungswochen auf. F√ľr Patienten, bei denen solche Symptome auftreten, kann eine Dosiserh√∂hung sch√§dlich sein.
- Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit einem Serotoninwiederaufnahmehemmer
Absetzreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung h√§ufig auf, besonders wenn die Behandlung pl√∂tzlich abgebrochen wird (siehe Abschnitt Nebenwirkungen). Das Risiko von Absetzsymptomen kann von verschiedenen Faktoren abh√§ngig sein, einschlie√ülich der Behandlungsdauer, der Dosis und der Geschwindigkeit der Dosisverringerung. Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis m√§√üig schwer, bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch schwerwiegend sein. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Im Allgemeinen bilden sich diese Symptome von selbst zur√ľck und klingen innerhalb von 2 Wochen ab. Bei einigen Personen k√∂nnen sie l√§nger anhalten (2-3 Monate oder l√§nger). Es wird daher empfohlen bei einer Beendigung der Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten die Dosis √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten schrittweise zu reduzieren, entsprechend den Bed√ľrfnissen des Patienten (siehe Abschnitt ?Wie ist Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einzunehmen??).
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger geworden sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden.
Zur Anwendung von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten bei schwangeren Frauen liegen keine hinreichenden Daten vor. Sie sollten Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, das Arzneimittel wurde Ihnen ausdr√ľcklich von Ihrem Arzt verschrieben. Sie sollten die Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nicht pl√∂tzlich absetzen.
Falls Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten vor der Geburt eingenommen haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, da Ihr Kind bei der Geburt einige Beschwerden zeigen k√∂nnte. Manche Neugeborene, die Venlafaxin sp√§t in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft ausgesetzt waren, entwickelten Komplikationen, die Unterst√ľtzung der Atmung und verl√§ngerten Klinikaufenthalt erforderten.
Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Ihr Kind stillen. Venlafaxin und sein aktives Abbauprodukt gehen in die Muttermilch √ľber. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie stillen/abstillen sollen oder ob Sie die Behandlung mit Venlafaxin fortsetzen/absetzen sollen. Der gestillte S√§ugling sollte sorgsam √ľberwacht werden und wenn Beschwerden wie gesteigerte Erregbarkeit, Schlaflosigkeit oder schlechte Nahrungsaufnahme auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nach den bisher vorliegenden Erfahrungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten in Einzelfällen auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung die Fähigkeit herabsetzt, im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen auf unerwartete oder plötzliche Ereignisse schnell und gezielt genug zu reagieren. Besonders zu Beginn und auch bei plötzlicher Beendigung der Behandlung sollten Sie mit Einschränkungen Ihres Urteils- und Reaktionsvermögens rechnen. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge, bedienen Sie keine gefährlichen elektrischen Werkzeuge oder Maschinen, bis Sie sicher sind, dass Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten Ihre Reaktionsfähigkeit nicht verschlechtert! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Denken Sie besonders daran, dass Alkohol oder andere beruhigende Medikamente Ihr Reaktionsvermögen zusätzlich verschlechtern können!

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Wie wird es angewendet?

WIE IST Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nicht anders verordnet. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sonst nicht richtig wirken kann!
Wie oft und in welcher Menge sollten Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einnehmen?
Die Dosierung und Behandlungsdauer muss von Ihrem Arzt individuell f√ľr Sie bestimmt und eingestellt werden. √Ąndern Sie die vom Arzt festgesetzte Dosis nicht eigenm√§chtig!
Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt in der Regel drei Tabletten Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten t√§glich (entsprechend 75 mg Venlafaxin) auf zwei Einzeldosen nach Anweisung des Arztes verteilt (z. B. eine Tabletten morgens und zwei Tablette abends). Die Dosis kann bei Bedarf auf sechs Tabletten t√§glich, auf zwei Einzeldosen verteilt, heraufgesetzt werden, (drei Tabletten morgens und drei Tabletten abends, entsprechend 150 mg Venlafaxin t√§glich); falls erforderlich, kann die Tagesdosis weiter bis auf dreimal t√§glich drei Tabletten Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten erh√∂ht werden (entsprechend 225 mg Venlafaxin t√§glich). Die Dosiserh√∂hung sollte gew√∂hnlich in Abst√§nden von etwa zwei Wochen, fr√ľhestens jedoch nach vier Tagen erfolgen.
Wenn ein schneller Wirkungseintritt erw√ľnscht ist, z. B. bei schwer depressiven oder station√§ren Patienten, betr√§gt die empfohlene Anfangs-Tagesdosis 3 bis 6 Tabletten (entsprechend 75-150 mg Venlafaxin, verteilt auf 2 Einzelgaben. Innerhalb einer Woche wird die Tagesdosis dann alle 2 bis 3 Tage um 2 bis 3 Tabletten (entsprechend 50 - 75 mg Venlafaxin) bis auf 12 Tabletten Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten (entsprechend 300 mg Venlafaxin) gesteigert. Die h√∂chste empfohlene Tagesdosis betr√§gt 15 Tabletten (entsprechend 375 mg Venlafaxin). Tagesdosen oberhalb der Anfangsdosis sollten auf 3 Einzelgaben aufgeteilt werden. Die Erhaltungsdosis ist in Abh√§ngigkeit vom therapeutischen Ansprechen des Patienten und der Vertr√§glichkeit zu ermitteln.
Der Nutzen h√∂herer Tagesdosen (√ľber 200 mg Venlafaxin, entsprechend mehr als 8 Tabletten) √ľber einen Zeitraum von mehr als 4 Wochen ist bisher nicht nachgewiesen.
- Patienten mit Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion
Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen sollten niedrigere Dosen erhalten. Folgen Sie bitte der Anweisung Ihres Arztes. Als allgemeine Regel gilt, dass bei Nierenfunktionsstörungen die Dosis um 25 bis 50 % gesenkt werden sollte; dialysepflichtige Patienten erhalten die halbe Dosis, die erst nach Beendigung der Dialyse einzunehmen ist. Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Einschränkung der Lebertätigkeit wird die Dosis halbiert; bei einigen Patienten kann eine weitere Dosissenkung erforderlich sein.
- √Ąltere Patienten
Bei √§lteren Patienten wird keine Dosisanpassung ausschlie√ülich aufgrund ihres Alters empfohlen, jedoch sollte grunds√§tzlich bei √§lteren Patienten die Dosis besonders sorgf√§ltig eingestellt werden (siehe unter Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung).
Wie lange sollten Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten einnehmen?
Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Bei schwerwiegenderen depressiven Erkrankungen dauert die Behandlung gew√∂hnlich mehrere Monate. Dabei soll Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten auch nach Besserung der Symptome zur Verhinderung eines R√ľckfalls weiter genommen werden. Zur Verhinderung neu auftretender depressiver Erkrankungen kann es erforderlich sein Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten dauerhaft einzunehmen, wobei die gleichen Dosierungen angewendet werden wie bei der Anfangsbehandlung. Die Beendigung der Behandlung sollte durch eine schrittweise Verringerung der t√§glichen Dosis erfolgen. Bei einer Behandlungsdauer von mehr als sechs Wochen sollte sich die allm√§hliche Verringerung der Dosis √ľber mindestens zwei Wochen erstrecken.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn nach Einnahme großer Mengen Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten ein Verdacht auf eine Vergiftung vorliegt, sollte umgehend ein Arzt informiert werden.
Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme f√ľr mehr als zw√∂lf Stunden vergessen haben, nehmen Sie die n√§chste Dosis wie √ľblich ein. Es ist dann nicht erforderlich, die vergessene Einnahme nachzuholen.
Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten abbrechen wollen
Sie sollten die Behandlung niemals eigenm√§chtig beenden, es sei denn, Sie vermuten eine schwerwiegende Nebenwirkung. In jedem Fall sollten Sie sofort R√ľcksprache mit ihrem behandelnden Arzt nehmen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bez. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Wenn Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten und bestimmte andere Antidepressiva aus der Gruppe der "MAO-Hemmer" gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander eingenommen werden, k√∂nnen gef√§hrliche Wechselwirkungen auftreten, die nur schwer zu beherrschen sind. Die diesbez√ľglichen Hinweise unter " Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten darf nicht eingenommen werden, wenn..." sind daher zu beachten.
Aufgrund der Möglichkeit eines Serotonin-Syndroms ist Vorsicht ratsam bei einer Kombination mit anderen Wirkstoffen, die das serotonerge Neurotransmittersystem beeinflussen können (z.B. mit Lithium, Triptanen, selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI)).
Bei einer gleichzeitigen Anwendung mit Haloperidol (Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Störungen) kann es zu erhöhten Blutspiegeln von Haloperidol kommen. Eine Dosisanpassung von Haloperidol kann erforderlich sein.
Bei einigen Patienten, die Clozapin (anderes Mittel zur Behandlung geistig-seelischer St√∂rungen) erhielten, kam es nach zus√§tzlicher Gabe von Venlafaxin zu erh√∂hten Clozapin-Blutspiegeln, die vor√ľbergehend von Nebenwirkungen (z.B. Krampfanf√§lle) begleitet waren.
Eine Zunahme der Blutgerinnungszeit wurde nach Gabe von Venlafaxin bei Patienten beobachtet, die unter Therapie mit Warfarin (ein gerinnungshemmendes Mittel) standen. Es wird eine engmaschige Kontrolle von Patienten unter Therapie mit Gerinnungshemmern empfohlen.
Sie sollten Ihren Arzt darauf hinweisen, wenn Sie h√§ufiger Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cimetidin (ein Mittel zur Behandlung von Entz√ľndungen und Geschw√ľren der Magen- und Darmschleimhaut) einnehmen. Cimetidin kann die Verstoffwechselung des Venlafaxins beeinflussen. Gew√∂hnlich hat dies keine klinische Bedeutung und es ist keine Anpassung der Dosis erforderlich. Bei √§lteren Patienten und bei Patienten mit gest√∂rter Leberfunktion k√∂nnte die Wechselwirkung m√∂glicherweise ausgepr√§gter sein; daher ist bei solchen Patienten ggf. eine niedrigere Anfangsdosierung und eine entsprechende √úberwachung bez√ľglich eventuell auftretender Nebenwirkungen angezeigt, wenn Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten und Cimetidin gleichzeitig eingenommen werden.
Die Wirkung und die Nebenwirkungen von Imipramin, einem anderen Wirkstoff zur Behandlung der Depression, können bei gleichzeitiger Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten und Imipramin verändert werden.
Die gleichzeitige Gabe von Ketokonazol (einem Mittel u.a. zur Behandlung von Pilzinfektionen) kann zu erh√∂hten Blutspiegeln von Venlafaxin und seinem Hauptstoffwechselprodukt f√ľhren.
Bei einer gleichzeitigen Gabe von Venlafaxin und Metoprolol (ein Mittel u.a. zur Behandlung des Bluthochdrucks) wurde ein erhöhter Blutspiegel von Metoprolol beobachtet; die klinische Bedeutung dieses Sachverhalts ist nicht bekannt.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Allgemeine Erscheinungen:
Häufig: Schwäche/Erschöpfung;
Gelegentlich: √úberempfindlichkeitsreaktion gegen√ľber Licht;
Sehr selten: akute allergische Reaktionen.
Herz-Kreislauf-System:
Häufig: Blutdruckanstieg, Gefäßerweiterung (meist Hitzewallungen);
Gelegentlich: kurze Ohnmachtsanfälle, Herzjagen, erniedrigter Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen;
Sehr selten: EKG-Veränderungen (QT- und QRS- Verlängerung, Kammerflimmern, ventrikuläre Tachykardie).
Blut- und Lymphsystem:
Gelegentlich: kleinflächige Hautblutungen, Schleimhautblutungen;
Selten: verlängerte Blutungsdauer, Verminderung der Blutplättchen (Thrombopenie);
Sehr selten: Blutbildveränderungen (Agranulozytose, aplastische Anämie, Neutropenie, Panzytopenie).
Atmung:
Häufig: Gähnen;
Sehr selten: Eosinophilie in der Lunge.
Verdauungssystem:
Sehr häufig: Übelkeit;
Häufig: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Verstopfung;
Gelegentlich: unbewusstes Knirschen mit den Zähnen, Diarrhoe;
Sehr selten: Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung.
Stoffwechsel:
Häufig: Erhöhte Cholesterinwerte (insbesondere bei längerer Anwendung und möglicherweise höherer Dosierung), Gewichtsabnahme;
Gelegentlich: Leberwertveränderungen, Gewichtszunahme, Abnahme des Natriumspiegels im Blut;
Selten: Leberentz√ľndung, unangemessene Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (SIADH);
Sehr selten: Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut.
Skelettmuskulatur und Bindegewebe:
Sehr selten: Muskelzelluntergang der quergestreiften Muskulatur (Rhabdomyolyse).
Nervensystem:
H√§ufig: Schwindel, Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, D√§mpfung, ungew√∂hnliche Trauminhalte, Abnahme des geschlechtlichen Verlangens, Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gef√ľhl, Zittern, erh√∂hte Muskelspannung;
Gelegentlich: Teilnahmslosigkeit, Sinnestäuschungen, Muskelzuckungen, Bewegungsdrang;
Selten: Krampfanf√§lle, Manie, malignes neuroleptisches Syndrom mit Fieber, Muskelstarre und St√∂rungen des vegetativen Nervensystems (z.B. Herzjagen, Bluthochdruck, Bewusstseinstr√ľbungen), Serotonin-Syndrom, gekennzeichnet durch mehrere der folgenden Symptome: Erregung, Verwirrtheit, gesteigerte Reflexe, Muskelzuckungen, Zittern, Schwitzen, Durchfall, psychomotorische Unruhe/Akathisie (Unf√§higkeit zum ruhigen Sitzenbleiben (s. Abschnitt ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten?).
Sehr selten: Delirium, Bewegungsstörungen (extrapyramidale Reaktionen, z.B. fehlerhafte Muskelspannungen (Dystonien) und fehlerhafte Bewegungsabläufe (Dyskinesien)).
Häufigkeit unbekannt: Suizidale Gedanken, suizidales Verhalten*
Sinnesorgane:
Häufig: Störungen der Akkommodation (Einstellung des Auges auf Nah- oder Fernsehen), Pupillenerweiterung, Sehstörungen;
Gelegentlich: Geschmacksveränderungen, Ohrgeräusche (Tinnitus);
Sehr selten: Engwinkelglaukom (bzw. Winkelblockglaukom).
Haut:
Häufig: Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß);
Gelegentlich: Ausschlag, Haarausfall;
Sehr selten: schwere Hautveränderungen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom), Hautjucken, Nesselsucht (Urtikaria).
Nieren und Fortpflanzungssystem:
Häufig: Ejakulations-, Orgasmus- und Potenzstörungen beim Mann, Probleme beim Wasserlassen (meistens Verzögerung);
Gelegentlich: Orgasmusstörungen bei der Frau, Menorrhagie, Harnverhaltung.
*Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Venlafaxin oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten?)
Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten:
Absetzreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung h√§ufig auf. Schwindelgef√ľhl, Empfindungsst√∂rungen (einschlie√ülich Par√§sthesien), Schlafst√∂rungen (einschlie√ülich Schlaflosigkeit und intensiver Tr√§ume), Erregtheit oder Angst, √úbelkeit und/ oder Erbrechen, Zittern und Kopfschmerzen sind die am h√§ufigsten berichteten Reaktionen.
Ebenfalls beobachtet wurden: M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Ohrger√§usche, Krampfanf√§lle, Benommenheit, Nervosit√§t, Erregung, Verwirrtheit, leichte Manie, Kribbeln in den Gliedma√üen, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Durchfall und Schwitzen.
Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis m√§√üig schwer und gehen von selbst zur√ľck, bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch schwerwiegend sein und l√§nger bestehen bleiben. Es wird daher geraten, wenn eine Behandlung mit Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten nicht mehr erforderlich ist, die Dosis schrittweise zu reduzieren.
In klinischen Studien mit Kindern und Jugendlichen ähnelte das Nebenwirkungsprofil insgesamt dem bei Erwachsenen. Wie bei Erwachsenen wurden verminderter Appetit, Gewichtsabnahme, Blutdruckanstieg und erhöhte Cholesterinwerte beobachtet. Außerdem wurden Bauchschmerzen, Bewegungsdrang, gestörte Verdauung (Dyspepsie), kleinflächige Hautblutungen, Nasenbluten und Muskelschmerzen (Myalgien) beobachtet.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfalldatum ist auf der Faltschachtel und dem Behältnis (Blister oder Plastikfläschen) angegeben. Verwenden Sie das Arzneimittel nach diesem Datum nicht mehr!
Achten Sie stets darauf, dass Sie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten so aufbewahren, dass es f√ľr Kinder nicht zu erreichen ist!

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Weitere Informationen

Was Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten enthält
Der Wirkstoff ist: Venlafaxinhydrochlorid.
1 Tablette enthält 28,29 mg Venlafaxinhydrochlorid, entsprechend 25 mg Venlafaxin.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose
Maisstärke
Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)
Carboxymethylstärke Natrium (Typ A) (Ph.Eur)
Magnesiumstearat (Ph.Eur)
Wie Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten aussieht und Inhalt der Packung:
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sind gelbe, kapselförmige Tabletten mit der Prägung ?25? auf der einen Seite und einer glatten Oberfläche auf der anderen Seite.
Venlafaxin-neuraxpharm 25 mg Tabletten sind in Packungen mit 20 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
neuraxpharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Elisabeth-Selbert-Straße 23
40764 Langenfeld
Deutschland
Hersteller
neuraxpharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Elisabeth-Selbert-Straße 23
40764 Langenfeld, Deutschland
oder
Sofarimex-Ind. Quimica e Farmaceutica, Lda.
Av. Indstrias-Alto do Colaride
Agualva, 2735-213 Cac?m, Portugal
oder
FARMA-APS Produtos Farmacutica, S.A.
Rua Juo de Deus, no 19, Venda Nova
2700-487 Amadora, Portugal
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2008

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Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AX16
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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