Xipagamma 10mg Tabletten

Abbildung Xipagamma 10mg Tabletten
Wirkstoff(e) Xipamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.09.2004
ATC Code C03BA10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Low-Ceiling-Diuretika, exkl. Thiazide

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Xipamid-Actavis 40mg Tabletten Xipamid Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Xipamid-CT 10 mg Tabletten Xipamid CT Arzneimittel GmbH
Xipamid Heumann 20mg Tabletten Xipamid Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Xipamid HEXAL 10 mg Tabletten Xipamid Hexal Aktiengesellschaft
Xipa TAD 10mg Xipamid TAD Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten sind ein blutdrucksenkendes und harntreibendes Mittel.

Anwendungsgebiet:

Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten werden angewendet bei: - Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

- Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme) bei Herz-, Leber- und

Nierenerkrankungen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Xipamid, anderen Sulfonamidderivaten oder Thiaziden (m√∂gliche Kreuzreaktionen beachten) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinsst√∂rungen (Coma und Praecoma hepaticum).
  • bei schweren Kaliummangelzust√§nden, die auf eine Behandlung nicht ansprechen (Hypokali√§mie).
  • bei schweren Natriummangelzust√§nden (Hyponatri√§mie).
  • bei erh√∂htem Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalz√§mie).
  • bei verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovol√§mie).
  • bei Gicht (erh√∂hte Harns√§urewerte im Blut mit Ablagerungen der harnsauren Salze an verschiedenen K√∂rperstellen, z.B. den Gelenken).
  • wenn Sie schwanger sind.
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten einnehmen.

  • Bei Lebererkrankungen kann es unter der Behandlung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten zu einer durch Lebersch√§digung ausgel√∂sten Gehirnerkrankung (hepatische Encephalopathie) kommen. In diesem Fall sind Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten sofort abzusetzen.
  • Der Wasser- und Salzhaushalt (z.B. Kalium, Natrium und Kalzium) im Blut sollte vor Behandlungsbeginn sowie w√§hrend der Behandlung in regelm√§√üigen Abst√§nden kontrolliert werden. Bei √§lteren Patienten und Patienten mit Leberzirrhose sind h√§ufigere Kontrollen erforderlich.
  • Bei einer behandlungsresistenten Entgleisung des Wasserhaushaltes sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.
  • Der Kalziumspiegel im Blut kann vor√ľbergehend erh√∂ht sein. Eine anhaltende Erh√∂hung kann auf eine Erkrankung der Nebenschilddr√ľse hinweisen. Vor einer eventuellen Untersuchung der Nebenschilddr√ľsenfunktion ist die Behandlung abzubrechen.
  • Bei Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel engmaschig zu kontrollieren.
  • Bei Patienten mit vermehrter Harns√§ure im Blut (Hyperurik√§mie) kann eine verst√§rkte Neigung zu Gichtanf√§llen bestehen.
  • Es kann zu einer Nierenfunktionsst√∂rung (funktionellen Niereninsuffizienz) kommen, die bei Nierengesunden ohne Folgen bleibt, sich bei einer bestehenden Niereninsuffizienz aber verschlechtern kann.
  • Wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten auftreten.

Die Anwendung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder

Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.

√Ąltere Menschen

Bei älteren Patienten sind häufigere Kontrollen des Kalium-, Natrium- und Kalzium- Spiegels im Blut erforderlich.

Dieses Arzneimittel (Thiaziddiuretikum) und damit verwandte Arzneistoffe sind nur bei normaler bzw. geringf√ľgig eingeschr√§nkter Nierenfunktion voll wirksam. Bei √§lteren Patienten ist dies entsprechend zu ber√ľcksichtigen.

Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten beeinflusst werden.

Von folgenden Kombinationen wird abgeraten:

Lithium:

Bei gleichzeitiger Lithiumbehandlung wird die schädigende (toxische) Wirkung des Lithiums auf Herz- und Nervensystem verstärkt.

Bei folgenden Kombinationen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich:

Substanzen, die zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de pointes, Kammerflimmern mit St√∂rung der Erregungsausbreitung im Herzen) f√ľhren k√∂nnen:

  • Bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Klasse I a Antiarrhythmika, z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid).
  • Klasse III Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid).
  • Bestimmte Psychopharmaka (Antipsychotika), Phenothiazine (z.B. Chlorpromazin, Cyamemazin, Levomepromazin, Thioridazin, Trifluoperazin), Benzamine (z.B. Amisulpirid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid), Butyrophenone (z.B. Droperidol, Haloperidol).
  • Andere: z.B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin i.v., Halofantrin, Mizolastin, Pentamidin, Sparfloxacin, Moxifloxacin, Vincamin i.V.

Das Risiko von Rhythmusstörungen der Herzkammern (ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes) wird durch einen erniedrigten Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) erhöht. Engmaschige Kontrollen durch den Arzt sind unbedingt erforderlich.

Entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (nichtsteroide Antiphlogistika, z.B. Indometacin und Acetylsalicyls√§ure) einschlie√ülich selektive

COX-2 Inhibitoren, hochdosierte Salicylsäure:

Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten k√∂nnen die blutdrucksenkende und harntreibende Wirkung vermindern.

Bei einem Mangel an Körperwasser (Dehydratation) besteht das Risiko eines akuten Nierenversagens.

Daher muss zu Behandlungsbeginn die Nierenfunktion vom Arzt kontrolliert werden. F√ľr eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu sorgen.

ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung z.B. von Bluthochdruck):
Wenn unter der bestehenden Behandlung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten zus√§tzlich ACE-Hemmer eingenommen werden, sind ein starker Blutdruckabfall und/oder ein akutes Nierenversagen m√∂glich. Der ACE-Hemmer ist vom Arzt entsprechend vorsichtig zu dosieren. Die Nierenfunktion muss vom Arzt regelm√§√üig kontrolliert werden.

Sonstige Mittel mit kaliumspiegelsenkender Wirkung:
Bei gleichzeitiger Gabe von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten und Arzneimitteln, die zu Kaliumverlusten f√ľhren, z.B. andere kaliumspiegelsenkende harntreibende Arzneimittel, Glykocortikoide (‚ÄěCortison‚Äú), Abf√ľhrmittel, Amphotericin B, Tetracosactid kann es zu einem erniedrigten Kaliumspiegel kommen. Dadurch k√∂nnen Wirkungen und Nebenwirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschw√§che) verst√§rkt werden.

Andere harntreibende oder blutdrucksenkende Arzneimittel, Betarezeptorenblocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck), Nitrate (Arzneimittel zur Behandlung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße), gefäßerweiternde Mittel, Barbiturate (Arzneimittel zur Betäubung und gegen das Anfallsleiden), Psychopharmaka (z.B. Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur

Behandlung von Depressionen) und Alkohol:
Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann durch diese Arzneimittel, sowie durch Alkohol, verst√§rkt werden.

Baclofen:

Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann verst√§rkt werden.

F√ľr ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu sorgen. Die Nierenfunktion muss vom Arzt zu Behandlungsbeginn kontrolliert werden.

Herzglykoside (Digitalis):
Bei erniedrigten Kaliumspiegeln im Blut können schädigende Wirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschwäche) verstärkt werden. Kontrollen des Kaliumplasmaspiegels im Blut und EKG-Überwachung durch den Arzt sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.

Bei folgenden Kombinationen sind ferner Wechselwirkungen möglich:

Kaliumsparende harntreibende Mittel (Amilorid, Spironolacton, Triamteren):

Auch wenn diese Kombination bei bestimmten Patienten sinnvoll ist, kann es zu einem √ľberm√§√üigen Abfall oder Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rung oder Diabetes) kommen. Kontrollen des Kaliumspiegels und eine EKG-√úberwachung sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.

Kaliumausscheidung fördernde harntreibende Mittel (z.B. Furosemid), ACTH,

Carbenoxolon, Penicillin G, Amphotericin:

Die gleichzeitige Anwendung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann zu einem verst√§rkten Abfall des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.

Insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten und bestimmten harntreibenden Arzneimittel (Schleifendiuretika z.B. Furosemid) ist das Risiko von St√∂rungen des Salz- und Fl√ľssigkeitshaushalts erh√∂ht.

Metformin (Mittel bei Zuckerkrankheit):
Xipamid kann die Nierenfunktion einschränken. Metformin sollte in solchen Fällen möglichst nicht angewendet werden.

Jodhaltige Kontrastmittel:
Vor der Anwendung eines jodhaltigen Kontrastmittels ist ein eventuell bestehender Fl√ľssigkeitsmangel durch Zufuhr von Salzl√∂sungen bzw. reichliches Trinken auszugleichen (Rehydratation).

Trizyklische Antidepressiva vom Imipramintyp (Arzneimittel zur Behandlung von

Depressionen), Neuroleptika:

Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann verst√§rkt werden und es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall beim Lagewechsel vom Liegen bzw. Sitzen zum Stehen (orthostatische Hypotonie).

Kalzium(salze):
Es besteht das Risiko eines Anstiegs des Kalziumspiegels im Blut durch eine verminderte Kalziumausscheidung im Urin.

Ciclosporin, Tacrolimus (Mittel mit immunsystemschwächender Wirkung):

Bei gleichzeitiger Anwendung kann der Kreatininspiegel ansteigen ohne Ver√§nderung im Wasser- oder Natriumhaushalt. Glykocortikoide (‚ÄěCortison‚Äú), Tetracosactid:

Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann vermindert sein.

Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat):

Bei gleichzeitiger Anwendung kann das Risiko einer verstärkten Knochenmarksschädigung, insbesondere einer Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozytopenie), bestehen.

Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika), harnsäuresenkende Arzneimittel

gegen Gicht, Noradrenalin, Adrenalin:

Die Wirkungen dieser Arzneimittel k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten abgeschw√§cht werden.

Chinidin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), Muskelrelaxantien

(Arzneimittel zur Senkung der Muskelspannung) vom Curare-Typ:

Die Ausscheidung dieser Arzneimittel kann vermindert werden. Grundsätzlich ist dadurch eine verstärkte oder verlängerte Wirkung möglich.

Colestipol und Colestyramin:
Die Aufnahme (Resorption) von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten im Magen-Darm- Trakt wird vermutlich durch diese Arzneimittel vermindert.

Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken

W√§hrend der Behandlung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann es sinnvoll sein, wegen der erh√∂hten Kaliumausscheidung kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen (Bananen, Gem√ľse, N√ľsse). Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob diese Empfehlung f√ľr Sie zutrifft und welche Fl√ľssigkeitsmenge Sie t√§glich trinken sollen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten nicht ein- nehmen, da aufgrund der Wirkungsweise von Xipamid, dem Wirkstoff von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten, ein Risiko f√ľr das ungeborene bzw. neugeborene Kind besteht.

Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind.

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, ob Xipamid, der Wirkstoff von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten in die Muttermilch ausgeschieden wird, d√ľrfen Sie w√§hrend der Stillzeit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten nicht einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung sollte individuell - vor allem nach dem Behandlungserfolg - festgelegt und ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden. Es ist stets die niedrigste Dosis anzuwenden, mit der der gew√ľnschte Effekt erzielt wird.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die empfohlene Dosis betr√§gt sowohl bei Bluthochdruck als auch bei Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe f√ľr Erwachsene 1-mal t√§glich 1‚Äď2 Tabletten Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten (entsprechend 10-20 mg Xipamid).

Zur Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe k√∂nnen Dosierungen bis zu 40 mg Xipamid erforderlich sein.

Bei höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion kann die Dosierung bis auf 80 mg Xipamid täglich gesteigert werden.

Hierf√ľr stehen Tabletten mit h√∂herer Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Eine Erh√∂hung der Dosis auf √ľber 80 mg Xipamid pro Tag wird nicht empfohlen.

Bei eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Leberfunktionsstörungen sollte Xipamid der Einschränkung entsprechend dosiert werden.

Bei eingeschränkter Herzfunktion:

Bei schwerer Herzschwäche (schwerer kardialer Dekompensation) kann es vorkommen, dass die Aufnahme von Xipamid deutlich eingeschränkt ist.

Anwendung bei Kindern

Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein, am besten morgens nach dem Fr√ľhst√ľck.

Dauer der Anwendung:

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

Nach einer Langzeitbehandlung sollte Xipamid ausschleichend abgesetzt werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit gr√∂√üeren Mengen von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten abbrechen

Nach einer Langzeitbehandlung sollte Xipamid ausschleichend abgesetzt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Senkung des Kaliumspiegels im Blut, die zu Erscheinungen wie √úbelkeit, Erbrechen, EKG-Ver√§nderungen, gesteigerter Empfindlichkeit gegen bestimmte Herzmittel (Glykoside), Herzrhythmusst√∂rungen und Spannungsverlust der Skelettmuskulatur f√ľhren kann.

Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Teilnahmslosigkeit (Lethargie).
  • Angst, Erregtheit (Agitiertheit).
  • Kreislaufbeschwerden beim Wechsel vom Liegen ins Stehen (orthostatische Hypotonie).
  • Herzklopfen.
  • Oberbauchbeschwerden, krampfartige Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit.
  • Schwitzen.
  • Muskelkr√§mpfe.
  • Antriebslosigkeit, M√ľdigkeit.
  • St√∂rungen im Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalt als Folge der vermehrten Fl√ľssigkeits- und Elektrolytausscheidung. Daher sind regelm√§√üige Kontrollen bestimmter Blutwerte (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium) angezeigt.

Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1000 betreffen)

  • Entz√ľndung der Bauspeicheldr√ľse mit Blutung (h√§morrhagische Pankreatitis).
  • Akute Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis) bei bestehenden Gallensteinleiden (Cholelithiasis).
  • Erh√∂hung der Blutfettwerte (Hyperlipid√§mie).
  • Allergische Hautreaktionen (Juckreiz, Hautr√∂tung, Nesselausschlag, Licht- empfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung).
  • Geringf√ľgige Sehst√∂rungen, Verst√§rkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie).
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen.

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10 000 betreffen)

  • Verringerung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verringerung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), Blutarmut durch Blutbildungsst√∂rung im Knochenmark (aplastische An√§mie), hochgradige Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose).
  • Gelbsucht (Ikterus)
  • Akute Entz√ľndung der Nieren (akute interstitielle Nephritis)

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bei hoher Dosierung ist insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen das Risiko von Thrombosen und Embolien erh√∂ht.
  • Ein latenter Diabetes kann zum Vorschein kommen. Bei Patienten mit Diabetes mellitus kann eine Erh√∂hung der Blutzuckerwerte auftreten.
  • In Einzelf√§llen kann sich eine arzneimittelallergische Erkrankung, das Stevens-Johnson Sydrom bis hin zu einer Toxischen Epidermalen Nekrolyse (Lyell-Sydrom) auspr√§gen.
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)
  • Insbesondere bei gleichzeitig verminderter Kaliumzufuhr oder erh√∂hten Kaliumverlusten (z.B. bei Erbrechen oder chronischem Durchfall, sehr starkem Schwitzen) kann als Folge erh√∂hter Kaliumausscheidung √ľber die Niere ein Kaliummangelzustand auftreten, der sich in Symptomen wie Muskelschw√§che, Missempfindungen in den Gliedma√üen (Par√§sthesien), L√§hmungen (Paresen), Erbrechen, Verstopfung, √ľberm√§√üiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus), √ľberm√§√üiger Harnausscheidung (Polyurie), krankhaft gesteigertem Durstgef√ľhl mit √ľberm√§√üiger Fl√ľssigkeitsaufnahme (Polydipsie) und Pulsunregelm√§√üigkeiten (z.B. Reizbildungs- und Reizleitungsst√∂rungen des Herzens) √§u√üern kann. Schwere Kaliumverluste k√∂nnen zu einer Darml√§hmung (paralytischer Ileus) oder zu Bewusstseinsst√∂rungen bis zum Koma f√ľhren.
    Infolge erh√∂hter Natriumverluste √ľber die Niere kann es - insbesondere bei eingeschr√§nkter Zufuhr von Kochsalz - zu Natriummangelzust√§nden mit entsprechenden Krankheitszeichen kommen (Teilnahmslosigkeit (Apathie), Wadenkr√§mpfe, Appetitlosigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schl√§frigkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszust√§nde).
    Erh√∂hte Kalziumausscheidung √ľber die Niere kann zu einem Kalziummangelzustand f√ľhren. Dieser kann in seltenen F√§llen einen Zustand neuromuskul√§rer √úbererregbarkeit (Tetanie) ausl√∂sen.
    Bei erh√∂hten Magnesiumverlusten √ľber die Niere kann als Folge ein Magnesiummangelzustand auftreten, in seltenen F√§llen wurde eine Tetanie oder das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen beobachtet.
    Als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste unter Behandlung mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten kann sich eine metabolische Alkalose (Anstieg des pH-Wertes im Blut) entwickeln bzw. eine bereits bestehende metabolische Alkalose verschlechtern.
    Eine Erh√∂hung der Harns√§urespiegel im Blut kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanf√§llen f√ľhren.

Bei sehr starker (exzessiver) Harnausscheidung (Diurese) kann es zu einem Mangel an Körperwasser (Dehydratation) kommen. Infolge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge (Hypovolämie) kann es zur Bluteindickung (Hämokonzentration) und in seltenen Fällen zu Krampfanfällen (Konvulsionen), Benommenheit, Verwirrtheitszuständen und zum Kreislaufkollaps kommen.

Besondere Hinweise:

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie so bald wie m√∂glich Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

Die Therapie sollte abgebrochen werden bei:

  • Therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts
  • Kreislaufbeschwerden bei aufrechter K√∂rperhaltung (orthostatischen Regulationsst√∂rungen)
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • Ausgepr√§gten Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Beschwerden)
  • Zentralnerv√∂sen St√∂rungen
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis)
  • Blutbildver√§nderungen (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
  • Akuter Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis)
  • Auftreten einer Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
  • Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie).

Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie sofort einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Therapie weitergef√ľhrt werden kann.

Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion d√ľrfen Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten nicht nochmals eingenommen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Aufbewahrungsbedingungen :

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten enthalten:

Der Wirkstoff ist: Xipamid.

1 Tablette enthält 10 mg Xipamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Povidon (K-Wert 25), Cetylalkohol (Ph.Eur.), Lactose-Monohydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Eisenoxidhydrat x H2O.

Wie Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung:

Runde, gelbe Tabletten mit Bruchkerbe (Snap-tab-Tabletten). Die Tabletten können dunkle Punkte aufweisen, die keine Minderung der Qualität darstellen.

Originalpackungen mit 30, 50 und 100 Tabletten. Klinikpackungen mit 500 (10 x 50) Tabletten. B√ľndelpackungen mit 100 (2 x 50) Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer

Zulassungsinhaber und Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG Calwer Str. 7

71034 Böblingen Telefon: 07031 / 620 4-0 Telefax: 07031 / 620 4-31

E-mail: info@woerwagpharma.com

Mitvertrieb: AAA-Pharma GmbH Calwer Str. 7 71034 Böblingen

Telefon: 0800/ 00 04 433 Telefax: 0800/ 00 04 434 E-Mail: info@aaa-pharma.de

Hersteller

ARTESAN Pharma GmbH & Co. KG Wendlandstr. 1

29439 L√ľchow

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2020

Liebe Patientin, lieber Patient,

Ihr Arzt hat Ihnen Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten verordnet und Sie sicherlich genau √ľber die Art Ihrer Erkrankung und die Notwendigkeit einer medikament√∂sen Therapie aufgekl√§rt. Hier, zur Erinnerung oder auch zur Erg√§nzung, noch einige Hinweise.

F√ľr Patienten mit zu hohem Blutdruck

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Kreislauferkrankungen und leider langfristig nicht ungefährlich: Das Herz wird vermehrt belastet, da es ständig gegen den erhöhten Druck anpumpen muss, also viel mehr Arbeit leisten muss als bei normalem Blutdruck. Auch die Wände der Adern können durch den hohen Blutdruck Schaden nehmen. Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelschwäche und Arterienverkalkung sind häufig u. a. Spätfolgen des Bluthochdrucks.

Ihr Herz arbeitet leichter und l√§nger, wenn der Blutdruck stimmt; deshalb ist eine blutdrucksenkende medikament√∂se Behandlung, wie in Ihrem Fall mit Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten, notwendig.

Sie k√∂nnen diese Behandlung wirksam unterst√ľtzen, wenn Sie zus√§tzliche Risikofaktoren wie Rauchen und √úbergewicht vermeiden. Au√üerdem k√∂nnen Sie mit kochsalzarmer Ern√§hrung und ausreichender k√∂rperlicher Bewegung dazu beitragen, Ihren Blutdruck in normaler H√∂he zu halten.

F√ľr Patienten mit Fl√ľssigkeitsansammlungen

Bei Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen k√∂nnen im Gewebe und in K√∂rperh√∂hlen Fl√ľssigkeitsansammlungen, sog. √Ėdeme, auftreten, die Ihre Gesundheit beeintr√§chtigen. √Ėdeme k√∂nnen durch Medikamente, die die t√§gliche Urinmenge erh√∂hen, wie Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten, ausgeschwemmt werden.

Sie werden bemerken, dass besonders zu Beginn der Tabletteneinnahme Ihre t√§gliche Urinmenge deutlich h√∂her ist als sonst. Die √ľbersch√ľssige Fl√ľssigkeit verschwindet so auf nat√ľrlichem Weg. Bei morgendlicher Einnahme von Xipagamma¬ģ 10 mg Tabletten ist die harntreibende Wirkung abends soweit beendet, dass Ihre Nachtruhe in der Regel nicht gest√∂rt wird.

Bitte beachten Sie:

F√ľr Ihr t√§gliches Wohlergehen ist die zuverl√§ssige und regelm√§√üige Tabletteneinnahme nach Verordnung des Arztes besonders wichtig, auch wenn Sie keine Beschwerden mehr haben. Eine eigenm√§chtige √Ąnderung oder gar ein Absetzen der t√§glichen Einnahme sollte nie ohne √§rztliche R√ľcksprache erfolgen. Bei andauerndem Missbrauch von harntreibenden Mitteln (Diuretika-Abusus) k√∂nnen Wasseransammlungen im K√∂rpergewebe (√Ėdeme) auftreten.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Xipagamma 10mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Xipamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.09.2004
ATC Code C03BA10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Low-Ceiling-Diuretika, exkl. Thiazide

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