Xipamid-Actavis 40mg Tabletten

Abbildung Xipamid-Actavis 40mg Tabletten
Wirkstoff(e) Xipamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C03BA10
Pharmakologische Gruppe Low-Ceiling-Diuretika, exkl. Thiazide

Zulassungsinhaber

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Xipamid AAA-Pharma 20mg Tabletten Xipamid AAA-Pharma GmbH
Xipamid 10 - 1 A Pharma Xipamid 1 A Pharma GmbH
Xipamid AbZ 40 mg Tabletten Xipamid AbZ-Pharma GmbH
Xipagamma 10mg Tabletten Xipamid Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Xipamid Heumann 20mg Tabletten Xipamid Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST XIPA-ISIS UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
XIPA-ISIS ist ein blutdrucksenkendes und harntreibendes Mittel.
XIPA-ISIS wird angewendet bei
Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme) bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

XIPA-ISIS darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Xipamid, anderen Sulfonamidderivaten oder Thiaziden (m√∂gliche Kreuzreaktionen beachten) oder einem der sonstigen Bestandteile von XIPA-ISIS sind
bei schweren Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinsstörungen (Coma und Praecoma hepaticum)
bei schweren Kaliummangelzuständen, die auf eine Behandlung nicht ansprechen (Hypokaliämie)
bei schweren Natriummangelzuständen (Hyponatriämie)
bei erhöhtem Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalziämie)
bei verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie)
bei Gicht (erhöhte Harnsäurewerte im Blut mit Ablagerungen der harnsauren Salze an verschiedenen Körperstellen, z. B. den Gelenken)
wenn Sie schwanger sind
wenn Sie stillen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von XIPA-ISIS ist erforderlich
Warnhinweis:
Bei Lebererkrankungen kann es unter der Behandlung mit XIPA-ISIS zu einer durch Leberschädigung ausgelösten Gehirnerkrankung (hepatische Encephalopathie) kommen. In diesem Fall ist XIPA-ISIS sofort abzusetzen.
Der Wasser- und Salzhaushalt (z. B. Kalium, Natrium) im Blut sollte vor Behandlungsbeginn sowie während der Behandlung in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Bei älteren Patienten und Patienten mit Leberzirrhose sind häufigere Kontrollen erforderlich.
Bei einer behandlungsresistenten Entgleisung des Wasserhaushaltes sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.
Der Kalziumspiegel im Blut kann vor√ľbergehend erh√∂ht sein. Eine anhaltende Erh√∂hung kann auf eine Erkrankung der Nebenschilddr√ľse hinweisen. Vor einer eventuellen Untersuchung der Nebenschilddr√ľsenfunktion ist die Behandlung abzubrechen.
Bei Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel engmaschig zu kontrollieren.
Bei Patienten mit vermehrter Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) kann eine verstärkte Neigung zu Gichtanfällen bestehen.
Es kann zu einer Nierenfunktionsstörung (funktionellen Niereninsuffizienz) kommen, die bei Nierengesunden ohne Folgen bleibt, sich bei einer bestehenden Niereninsuffizienz aber verschlechtern kann
Die Anwendung von XIPA-ISIS kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.
Kinder
Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.
Bei folgenden Kombinationen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Substanzen, die zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de pointes, Kammerflimmern mit St√∂rung der Erregungsausbreitung im Herzen) f√ľhren k√∂nnen.
Bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Klasse I a Antiarrhythmika, z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid)
Klasse III Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid)
Bestimmte Psychopharmaka (Antipsychotika), Phenothiazine (z. B. Chlorpromazin, Cyamemazin, Levomepromazin, Thioridazin, Trifluoperazin), Benzamine (z. B. Amisulpirid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid), Butyrophenone (z. B. Droperidol, Haloperidol)
Andere: z. B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin i.v., Halofantrin, Mizolastin, Pentamidin, Sparfloxacin, Moxifloxazin, Vincamin i.v.
Das Risiko von Rhythmusstörungen der Herzkammern (ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes) wird durch einen erniedrigten Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) erhöht. Engmaschige Kontrollen durch den Arzt sind unbedingt erforderlich.
Entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (nichtsteroide Antiphlogistika, z.¬†B. Indometacin und Acetylsalicyls√§ure) einschlie√ülich selektive COX-2 Inhibitoren, hochdosierte Salicyls√§ure:
Die blutdrucksenkende und harntreibende Wirkung von XIPA-ISIS Tabletten kann vermindert werden.
Bei einem Mangel an Körperwasser (Dehydratation) besteht das Risiko eines akuten Nierenversagens.
Daher muss zu Behandlungsbeginn die Nierenfunktion vom Arzt kontrolliert werden. F√ľr eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu sorgen.
ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung z. B. von Bluthochdruck:
Wenn unter der bestehenden Behandlung mit XIPA-ISIS zusätzlich ACE-Hemmer eingenommen werden, sind ein starker Blutdruckabfall und/oder ein akutes Nierenversagen möglich Der ACE-Hemmer ist vom Arzt entsprechend vorsichtig zu dosieren. Die Nierenfunktion muss vom Arzt regelmäßig kontrolliert werden.
Sonstige Mittel mit kaliumspiegelsenkender Wirkung:
Bei gleichzeitiger Gabe von XIPA-ISIS und Arzneimitteln, die zu Kaliumverlusten f√ľhren, z.¬†B. andere kaliumspiegelsenkende harntreibende Arzneimittel, Glykocortikoide (?Cortison?), Abf√ľhrmittel, Amphotericin B oder Tetracosactid, kann es zu einem erniedrigten Kaliumspiegel im Blut kommen. Dadurch k√∂nnen Wirkungen und Nebenwirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschw√§che) verst√§rkt werden.
Andere harntreibende oder blutdrucksenkende Arzneimittel, Betarezeptorenblocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck), Nitrate (Arzneimittel zur Behandlung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße), gefäßerweiternde Mittel, Barbiturate (Arzneimittel zur Betäubung und gegen das Anfallsleiden), Psychopharmaka (z. B. Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) und Alkohol:
Die blutdrucksenkende Wirkung von XIPA-ISIS Tabletten kann durch diese Arzneimittel sowie durch Alkohol verstärkt werden.
Baclofen:
Die blutdrucksenkende Wirkung von XIPA-ISIS Tabletten kann verstärkt werden.
F√ľr ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu sorgen. Die Nierenfunktion muss vom Arzt zu Behandlungsbeginn kontrolliert werden.
Herzglykoside (Digitalis):
Bei erniedrigten Kaliumspiegeln im Blut können schädigende Wirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschwäche) verstärkt werden. Kontrollen des Kaliumspiegels im Blut und eine EKG-Überwachung durch den Arzt sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.
Bei folgenden Kombinationen sind ferner Wechselwirkungen möglich:
Kaliumsparende harntreibende Mittel (Amilorid, Spironolacton, Triamteren):
Auch wenn diese Kombination bei bestimmten Patienten sinnvoll ist, kann es zu einem √ľberm√§√üigen Abfall oder Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rung oder Diabetes mellitus) kommen. Kontrollen des Kaliumspiegels im Blut und eine EKG-√úberwachung sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.
Kaliumausscheidung fördernde harntreibende Mittel (z. B. Furosemid), ACTH, Carbenoxolon, Penicillin G, Amphotericin:
Die gleichzeitige Anwendung mit XIPA-ISIS Tabletten kann zu einem verst√§rkten Abfall des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.
Insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von XIPA-ISIS Tabletten und bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika, z.¬†B. Furosemid) ist das Risiko von St√∂rungen des Salz- und Fl√ľssigkeitshaushaltes erh√∂ht.
Metformin (Mittel bei Zuckerkrankheit):
Xipamid kann die Nierenfunktion einschränken. Metformin sollte in solchen Fällen möglichst nicht angewendet werden.
Jodhaltige Kontrastmittel:
Vor der Anwendung eines jodhaltigen Kontrastmittels ist ein eventuell bestehender Fl√ľssigkeitsmangel durch Zufuhr von Salzl√∂sungen bzw. reichliches Trinken auszugleichen (Rehydratation).
Trizyklische Antidepressiva vom Imipramintyp (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), Neuroleptika:
Die blutdrucksenkende Wirkung von XIPA-ISIS Tabletten kann verst√§rkt werden und es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall beim Lagewechsel vom Liegen bzw. Sitzen zum Stehen (orthostatische Hypotonie).
Calcium(salze):
Es besteht das Risiko eines Anstiegs des Calciumspiegels im Blut durch eine verminderte Calciumausscheidung im Urin.
Ciclosporin, Tacrolimus (Mittel mit immunsystemschwächender Wirkung) :
Bei gleichzeitiger Anwendung kann der Kreatininspiegel im Blut ansteigen ohne Veränderung im Wasser- oder Natriumhaushalt.
Glykocortikoide (?Cortison?), Tetracosactid:
Die blutdrucksenkende Wirkung von XIPA-ISIS Tabletten kann vermindert sein.
Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat):
Bei gleichzeitiger Anwendung kann das Risiko einer verstärkten Knochenmarksschädigung, insbesondere einer Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozytopenie), bestehen.
Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika), harnsäuresenkende Arzneimittel gegen Gicht, Noradrenalin, Adrenalin:
Die Wirkungen dieser Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme von XIPA-ISIS Tabletten abgeschwächt werden.
Chinidin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Senkung der Muskelspannung) vom Curare-Typ:
Die Ausscheidung dieser Arzneimittel kann vermindert werden. Grundsätzlich ist dadurch eine verstärkte oder verlängerte Wirkung möglich.
Colestipol und Colestyramin:
Die Aufnahme (Resorption) von XIPA-ISIS Tabletten im Magen-Darm-Trakt wird vermutlich durch diese Arzneimittel vermindert.
Bei Einnahme von XIPA-ISIS zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
W√§hrend der Behandlung mit XIPA-ISIS kann es sinnvoll sein, wegen der erh√∂hten Kaliumausscheidung kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen (Bananen, Gem√ľse, N√ľsse). Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob diese Empfehlung f√ľr Sie zutrifft und welche Fl√ľssigkeitsmenge Sie t√§glich trinken sollen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie XIPA-ISIS nicht einnehmen, da aufgrund der Wirkungsweise von Xipamid, dem Wirkstoff von XIPA-ISIS, ein Risiko f√ľr das ungeborene bzw. neugeborene Kind besteht.
Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind.
Stillzeit
Da nicht bekannt ist, ob Xipamid, der Wirkstoff von XIPA-ISIS in die Muttermilch ausgeschieden wird, d√ľrfen Sie w√§hrend der Stillzeit XIPA-ISIS nicht einnehmen.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von XIPA-ISIS
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie XIPA-ISIS daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST XIPA-ISIS EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie XIPA-ISIS immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung sollte individuell ‚Äď vor allem nach dem Behandlungserfolg ‚Äď festgelegt und ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden. Es ist stets die niedrigste Dosis anzuwenden, mit der der gew√ľnschte Effekt erzielt wird.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Bei Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe nehmen Erwachsene 1-mal t√§glich 20 mg Xipamid.
Hierf√ľr stehen Tabletten mit niedrigerer Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.
Zur Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe k√∂nnen Dosierungen von bis zu 1-mal t√§glich 1 Tablette XIPA-ISIS (40 mg Xipamid) erforderlich sein.
Bei höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion kann die Dosierung auf bis zu 2-mal täglich 1 Tablette XIPA-ISIS (entsprechend 80 mg Xipamid) gesteigert werden.
Eine Erh√∂hung der Dosis auf √ľber 80 mg Xipamid pro Tag wird nicht empfohlen.
Nach erfolgter Ausschwemmung der Fl√ľssigkeitsansammlungen kann zur Verhinderung eines R√ľckfalls auf 20 mg oder 10¬†mg Xipamid umgestellt werden.
Nach Langzeitbehandlung sollte Xipamid ausschleichend abgesetzt werden.
Bei eingeschränkter Leberfunktion
Bei Leberfunktionsstörungen sollte Xipamid der Einschränkung entsprechend dosiert werden.
Bei eingeschränkter Herzfunktion
Bei schwerer Herzschwäche (schwerer kardialer Dekompensation) kann es vorkommen, dass die Aufnahme von Xipamid deutlich eingeschränkt ist.
Bei Kindern
Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.¬†B. 1 Glas Wasser) ein, am besten morgens nach dem Fr√ľhst√ľck.
√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von XIPA-ISIS zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge XIPA-ISIS eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit gr√∂√üeren Mengen von XIPA-ISIS ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme von XIPA-ISIS vergessen haben
Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern f√ľhren Sie die Einnahme in der verordneten Dosierung fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von XIPA-ISIS mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit XIPA-ISIS beeinflusst werden.
Von folgenden Kombinationen wird abgeraten:
Lithium
Bei gleichzeitiger Lithiumbehandlung wird die schädigende (toxische) Wirkung des Lithiums auf Herz- und Nervensystem verstärkt.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann XIPA-ISIS Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen
Blut und lymphatisches System:
Sehr selten: Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verringerung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), Blutarmut durch Blutbildungsstörung im Knochenmark (aplastische Anämie), hochgradige Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose).
Nervensystem:
H√§ufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Mundtrockenheit, M√ľdigkeit, Schwitzen.
Psychiatrische Störungen:
Häufig: Antriebslosigkeit, Teilnahmslosigkeit (Lethargie), Angst, Erregtheit (Agitiertheit).
Herz und Kreislauf:
Häufig: Kreislaufbeschwerden beim Wechsel vom Liegen ins Stehen (orthostatische Hypotonie), Herzklopfen.
Bei hoher Dosierung ist insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen das Risiko von Thrombosen und Embolien erhöht.
Magen-Darm-Trakt:
Häufig: Oberbauchbeschwerden, krampfartige Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung.
Selten: Entz√ľndung der Bauspeicheldr√ľse mit Blutung (h√§morrhagische Pankreatitis).
Leber-Galle:
Selten: Akute Gallenblasenentz√ľndung (Cholecystitis) bei bestehenden Gallensteinleiden (Cholelithiasis).
Sehr selten: Gelbsucht (Ikterus).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Selten: Erhöhung der Blutfettwerte (Hyperlipidämie).
Ein latenter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) kann zum Vorschein kommen. Bei Patienten mit Diabetes mellitus kann eine Erhöhung der Blutzuckerwerte auftreten.
Haut und Unterhautbindegewebe:
Selten: Allergische Hautreaktionen (Juckreiz, Hautrötung, Nesselausschlag, Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung).
Augen:
Selten: Geringf√ľgige Sehst√∂rungen, Verst√§rkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie).
Bewegungsapparat:
Häufig: Muskelkrämpfe.
Nieren und Harnwege
Sehr selten: Akute Entz√ľndung der Nieren (akute interstitielle Nephritis)
St√∂rungen des Elektrolyt- (Salz-) und Fl√ľssigkeitshaushalts
H√§ufig werden w√§hrend einer Behandlung mit XIPA-ISIS als Folge der vermehrten Fl√ľssigkeits- und Elektrolytausscheidung St√∂rungen im Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalt beobachtet. Daher sind regelm√§√üige Kontrollen bestimmter Blutwerte (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium) durch den Arzt angezeigt.
Sehr h√§ufig kommt es zu einem Abfall des Kaliumspiegels im Blut, der zu Erscheinungen wie √úbelkeit, Erbrechen, EKG-Ver√§nderungen, gesteigerter Empfindlichkeit gegen bestimmte Herzmittel (Glykoside), Herzrhythmusst√∂rungen und Spannungsverlust der Skelettmuskulatur f√ľhren kann.
Insbesondere bei gleichzeitig verminderter Kaliumzufuhr oder erh√∂hten Kaliumverlusten (z.¬†B. bei Erbrechen oder chronischem Durchfall, sehr starkem Schwitzen) kann als Folge erh√∂hter Kaliumausscheidung √ľber die Niere ein Kaliummangelzustand auftreten, der sich in Symptomen wie Muskelschw√§che, Missempfindungen in den Gliedma√üen (Par√§sthesien), L√§hmungen (Paresen), Erbrechen, Verstopfung, √ľberm√§√üiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus), √ľberm√§√üiger Harnausscheidung (Polyurie), krankhaft gesteigertem Durstgef√ľhl mit √ľberm√§√üiger Fl√ľssigkeitsaufnahme (Polydipsie) und Pulsunregelm√§√üigkeiten (z.¬†B. Reizbildungs- und Reizleitungsst√∂rungen des Herzens) √§u√üern kann. Schwere Kaliumverluste k√∂nnen zu einer Darml√§hmung (paralytischer Ileus) oder zu Bewusstseinsst√∂rungen bis zum Koma f√ľhren.
Infolge erh√∂hter Natriumverluste √ľber die Niere kann es ‚Äď insbesondere bei eingeschr√§nkter Zufuhr von Kochsalz ‚Äď zu Natriummangelzust√§nden mit entsprechenden Krankheitszeichen kommen (Teilnahmslosigkeit (Apathie), Wadenkr√§mpfe, Appetitlosigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schl√§frigkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszust√§nde).
Erh√∂hte Kalziumausscheidung √ľber die Niere kann zu einem Kalziummangelzustand f√ľhren. Dieser kann in seltenen F√§llen einen Zustand neuromuskul√§rer √úbererregbarkeit (Tetanie) ausl√∂sen.
Bei erh√∂hten Magnesiumverlusten √ľber die Niere kann als Folge ein Magnesiummangelzustand auftreten, in seltenen F√§llen wurde eine Tetanie oder das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen beobachtet.
Als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste unter Behandlung mit XIPA-ISIS kann sich eine metabolische Alkalose (Anstieg des pH-Wertes im Blut) entwickeln bzw. eine bereits bestehende metabolische Alkalose verschlechtern.
Eine Erh√∂hung der Harns√§urespiegel im Blut kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanf√§llen f√ľhren.
Bei sehr starker (exzessiver) Harnausscheidung (Diurese) kann es zu einem Mangel an Körperwasser (Dehydratation) kommen. Infolge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge (Hypovolämie) kann es zur Bluteindickung (Hämokonzentration) und in seltenen Fällen zu Krampfanfällen (Konvulsionen), Benommenheit, Verwirrtheitszuständen und zum Kreislaufkollaps kommen.
Allgemeine Störungen:
Selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen
Gegenmaßnahmen
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie so bald wie m√∂glich Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.
Die Therapie sollte abgebrochen werden bei:
Therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts
Kreislaufbeschwerden bei aufrechter Körperhaltung (orthostatischen Regulationsstörungen)
√úberempfindlichkeitsreaktionen
Ausgeprägten Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Beschwerden)
Zentralnervösen Störungen
Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis)
Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
Akuter Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis)
Auftreten einer Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie).
Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie sofort einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Therapie weitergef√ľhrt werden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf XIPA-ISIS nicht nochmals eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Nicht √ľber 25 ¬įC, vor Licht gesch√ľtzt im Umkarton lagern/aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was XIPA-ISIS 40 mg enthält
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Xipamid. 1 Tablette enthält 40 mg Xipamid.
Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Povidon (K-Wert 25), Cetylalkohol (Ph.Eur.), Lactose-Monohydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Eisenoxidhydrat x H2O (E 172), Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132).
Wie XIPA-ISIS 40 mg aussieht und Inhalt der Packung
Gr√ľne, runde Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe.
XIPA-ISIS 40 mg ist in Packungen zu 10 (N1), 30 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Elisabeth-Selbert-Str. 1
40764 Langenfeld
Telefon: 02173 / 1674 ‚Äď 0
Telefax: 02173 / 1674 ‚Äď 240
Hersteller
ARTESAN Pharma GmbH & Co. KG
Wendlandstr. 1
29439 L√ľchow
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2009.

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Wirkstoff(e) Xipamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C03BA10
Pharmakologische Gruppe Low-Ceiling-Diuretika, exkl. Thiazide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden