Xipamid-CT 10 mg Tabletten

Abbildung Xipamid-CT 10 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Xipamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller CT Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C03BA10
Pharmakologische Gruppe Low-Ceiling-Diuretika, exkl. Thiazide

Zulassungsinhaber

CT Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Xipamid-ratiopharm 20 mg Tabletten Xipamid Ratiopharm GmbH
Xipamid-ratiopharm 10 mg Tabletten Xipamid Ratiopharm GmbH
Aquaphor 10 Xipamid Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Xipa TAD 20mg Xipamid TAD Pharma GmbH
Xipamid-CT 20 mg Tabletten Xipamid CT Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

- Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
- Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme) bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Xipamid-CT 10 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Xipamid, andere Sulfonamidderivate oder Thiazide oder einen der sonstigen Bestandteile von Xipamid-CT 10 mg sind
- bei schweren Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinsstörungen (Coma und Praecoma hepaticum)
- bei schweren Kaliummangelzuständen, die auf eine Behandlung nicht ansprechen (Hypokaliämie)
- bei schweren Natriummangelzuständen (Hyponatriämie)
- bei erhöhtem Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- bei verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie)
- bei Gicht (erhöhte Harnsäurewerte im Blut mit Ablagerungen der harnsauren Salze an verschiedenen Körperstellen, z. B. den Gelenken)
- wenn Sie schwanger sind
- wenn Sie stillen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Xipamid-CT 10 mg ist erforderlich
Der Wasser- und Salzhaushalt (z. B. Kalium, Natrium) im Blut sollte vor Behandlungsbeginn sowie während der Behandlung in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Bei älteren Patienten und Patienten mit Leberzirrhose sind häufigere Kontrollen erforderlich.
Bei einer behandlungsresistenten Entgleisung des Wasserhaushaltes sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.
Der Kalziumspiegel im Blut kann vor√ľbergehend erh√∂ht sein. Eine anhaltende Erh√∂hung kann auf eine Erkrankung der Nebenschilddr√ľse hinweisen. Vor einer eventuellen Untersuchung der Nebenschilddr√ľsenfunktion ist die Behandlung abzubrechen.
Bei Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel engmaschig zu kontrollieren.
Bei Patienten mit vermehrter Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) kann eine verstärkte Neigung zu Gichtanfällen bestehen.
Kinder
Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Bei Lebererkrankungen kann es unter der Behandlung mit Xipamid-CT 10 mg zu einer durch Leberschädigung ausgelösten Gehirnerkrankung (hepatische Enzephalopathie) kommen. In diesem Fall ist Xipamid-CT 10 mg sofort abzusetzen.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Dieses Arzneimittel (Thiazid-Diuretikum) und damit verwandte Arzneistoffe sind nur bei normaler bzw. geringf√ľgig eingeschr√§nkter Nierenfunktion voll wirksam. Bei √§lteren Patienten ist dies entsprechend zu ber√ľcksichtigen.
Es kann zu einer Nierenfunktionsstörung (funktionellen Niereninsuffizienz) kommen, die bei Nierengesunden ohne Folgen bleibt, sich bei einer bestehenden Niereninsuffizienz aber verschlechtern kann.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Xipamid-CT 10 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Xipamid-CT 10 mg als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.
Bei folgenden Kombinationen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Substanzen, die zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de pointes, Kammerflimmern mit St√∂rung der Erregungsausbreitung im Herzen) f√ľhren k√∂nnen
- Bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Klasse-Ia-Antiarrhythmika, z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid)
- Klasse-III-Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid)
- Bestimmte Psychopharmaka (Antipsychotika), Phenothiazine (z. B. Chlorpromazin, Cyamemazin, Levomepromazin, Thioridazin, Trifluoperazin), Benzamine (z. B. Amisulpirid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid), Butyrophenone (z. B. Droperidol, Haloperidol)
- Andere: z. B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin i.v., Halofantrin, Mizolastin, Pentamidin, Sparfloxacin, Moxifloxacin, Vincamin i.v.
Das Risiko von Rhythmusstörungen der Herzkammern (ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes) wird durch einen erniedrigten Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) erhöht. Engmaschige Kontrollen durch den Arzt sind unbedingt erforderlich.
Entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (nicht-steroidale Antiphlogistika [z. B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure], inklusive selektive COX-2-Inhibitoren, hochdosierte Salicyls√§ure)
Die blutdrucksenkende und harntreibende Wirkung von Xipamid-CT 10 mg kann vermindert werden.
Bei einem Mangel an K√∂rperwasser (Dehydratation) besteht das Risiko eines akuten Nierenversagens. Zu Behandlungsbeginn muss daher die Nierenfunktion kontrolliert und f√ľr eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr gesorgt werden.
ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung z. B. von Bluthochdruck)
Wenn unter der bestehenden Behandlung mit Xipamid-CT 10 mg zusätzlich ACE-Hemmer eingenommen werden, sind ein starker Blutdruckabfall und/oder ein akutes Nierenversagen möglich; der ACE-Hemmer ist entsprechend vorsichtig zu dosieren. Die Nierenfunktion muss vom Arzt regelmäßig kontrolliert werden.
Sonstige Mittel mit Kaliumspiegel-senkender Wirkung
Bei gleichzeitiger Gabe von Xipamid-CT 10 mg und Arzneimitteln, die zu Kaliumverlusten f√ľhren, z. B. andere Kaliumspiegel-senkende, harntreibende Arzneimittel, Kortikosteroide, Abf√ľhrmittel, Amphotericin B, Tetracosactid kann es zu einem erniedrigten Kaliumspiegel kommen. Dadurch k√∂nnen Wirkungen und Nebenwirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschw√§che) verst√§rkt werden.
Andere harntreibende oder blutdrucksenkende Arzneimittel
Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipamid-CT 10 mg kann durch andere harntreibende oder blutdrucksenkende Arzneimittel, Beta-Rezeptorenblocker (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck), Nitrate (Arzneimittel zur Behandlung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße), gefäßerweiternde Mittel, Barbiturate (Arzneimittel zur Betäubung und gegen Anfallsleiden), Psychopharmaka (z. B. Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) verstärkt werden.
Baclofen
Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipamid-CT 10 mg kann verstärkt werden.
F√ľr ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu sorgen. Die Nierenfunktion muss vom Arzt zu Behandlungsbeginn kontrolliert werden.
Herzglykoside (Digitalis)
Bei erniedrigten Kaliumspiegeln im Blut können schädigende Wirkungen von Herzglykosiden (Mittel gegen Herzschwäche) verstärkt werden. Kontrollen des Kaliumspiegels und EKG-Überwachung sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.
Bei folgenden Kombinationen sind ferner Wechselwirkungen möglich:
Kaliumsparende harntreibende Mittel (Amilorid, Spironolacton, Triamteren)
Auch wenn diese Kombination bei bestimmten Patienten sinnvoll ist, kann es zu einem √ľberm√§√üigen Abfall oder Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rung oder Diabetes mellitus) kommen. Kontrollen des Kaliumspiegels und EKG-√úberwachung sind erforderlich, ggf. ist die Dosierung anzupassen.
Kaliumausscheidung fördernde harntreibende Mittel (z. B. Furosemid), ACTH, Carbenoxolon, Penicillin G, Amphotericin
Die gleichzeitige Anwendung mit Xipamid-CT 10 mg kann zu einem verst√§rkten Abfall des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren. Insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von Xipamid-CT 10 mg und bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika, z. B. Furosemid) ist das Risiko von St√∂rungen des Salz- und Fl√ľssigkeitshaushalts erh√∂ht.
Metformin (Mittel bei Zuckerkrankheit)
Durch eine Einschr√§nkung der Ausscheidung √ľber die Niere kann Metformin zu einer √úbers√§uerung des Blutes (Laktatazidose) f√ľhren. Metformin ist daher nicht anzuwenden, wenn die Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist.
Jodhaltige Kontrastmittel
Vor der Anwendung eines jodhaltigen Kontrastmittels ist ein eventuell bestehender Fl√ľssigkeitsmangel durch Zufuhr von Salzl√∂sungen bzw. reichliches Trinken auszugleichen (Rehydratation).
Trizyklische Antidepressiva vom Imipramintyp (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), Neuroleptika
Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipamid-CT 10 mg kann verst√§rkt werden und es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall beim Lagewechsel vom Liegen bzw. Sitzen zum Stehen (orthostatische Hypotonie).
Ciclosporin, Tacrolimus (Mittel mit Immunsystem-schwächender Wirkung)
Bei gleichzeitiger Anwendung kann der Kreatininspiegel ansteigen ohne Veränderung im Wasser- oder Natriumhaushalt.
Glukocortikoide (?Cortison?), Tetracosactid
Die blutdrucksenkende Wirkung von Xipamid-CT 10 mg kann vermindert sein.
Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat)
Bei gleichzeitiger Anwendung kann das Risiko einer verstärkten Knochenmarkschädigung, insbesondere einer Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozytopenie) bestehen.
Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika), Harnsäure-senkende Arzneimittel gegen Gicht, Noradrenalin, Adrenalin
Die Wirkungen dieser Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme von Xipamid-CT 10 mg abgeschwächt werden.
Kalzium(salze), Chinidin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), Muskelrelaxanzien vom Curare-Typ (Arzneimittel zur Senkung der Muskelspannung)
Die Ausscheidung dieser Mittel kann vermindert werden. Grundsätzlich ist dadurch eine verstärkte oder verlängerte Wirkung möglich.
Colestipol und Colestyramin
Die Aufnahme (Resorption) von Xipamid-CT 10 mg im Magen-Darm-Trakt wird vermutlich durch diese Arzneimittel vermindert.
Bei Einnahme von Xipamid-CT 10 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
W√§hrend der Behandlung mit Xipamid-CT 10 mg kann es sinnvoll sein, wegen der erh√∂hten Kaliumausscheidung kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen (Bananen, Gem√ľse, N√ľsse). Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob diese Empfehlung f√ľr Sie zutrifft und welche Fl√ľssigkeitsmenge Sie t√§glich trinken sollen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Xipamid-CT 10 mg nicht einnehmen, da aufgrund der Wirkungsweise von Xipamid, dem Wirkstoff von Xipamid-CT 10 mg, ein Risiko f√ľr das ungeborene bzw. neugeborene Kind besteht.
Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen, bzw. bereits schwanger sind.
Da nicht bekannt ist, ob Xipamid, der Wirkstoff von Xipamid-CT 10 mg, in die Muttermilch ausgeschieden wird, d√ľrfen Sie Xipamid-CT 10 mg w√§hrend der Stillzeit nicht einnehmen.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Xipamid-CT 10 mg
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Xipamid-CT 10 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Xipamid-CT 10 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Xipamid-CT 10 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung sollte individuell - vor allem nach dem Behandlungserfolg - festgelegt und ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden. Es ist stets die niedrigste Dosis anzuwenden, mit der der gew√ľnschte Effekt erzielt wird.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis
Sowohl bei Bluthochdruck als auch bei Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe nehmen Erwachsene 1-mal t√§glich 1-2 Tabletten (entsprechend 10-20 mg Xipamid).
Zur Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe k√∂nnen Dosierungen bis zu 40 mg Xipamid t√§glich erforderlich sein.
Bei h√∂hergradig eingeschr√§nkter Nierenfunktion kann die Dosierung bis auf 80 mg Xipamid t√§glich gesteigert werden. Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit h√∂heren St√§rken zur Verf√ľgung.
Eine Erh√∂hung der Dosis auf √ľber 80 mg Xipamid pro Tag wird nicht empfohlen.
Nach Langzeitbehandlung sollte Xipamid ausschleichend abgesetzt werden.
Bei eingeschränkter Leberfunktion
Bei Leberfunktionsstörungen sollte Xipamid der Einschränkung entsprechend dosiert werden.
Bei eingeschränkter Herzfunktion
Bei schwerer Herzschwäche (schwerer kardialer Dekompensation) kann es vorkommen, dass die Aufnahme von Xipamid deutlich eingeschränkt ist.
Kinder
Bei Kindern sollte Xipamid nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Kenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bestehen.
Art und Dauer der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ein, am besten morgens nach dem Fr√ľhst√ľck.
√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Xipamid-CT 10 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Xipamid-CT 10 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit gr√∂√üeren Mengen von Xipamid-CT 10 mg ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme von Xipamid-CT 10 mg vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme in der verordneten Dosierung fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Xipamid-CT 10 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Xipamid-CT 10 mg beeinflusst werden.
Von folgenden Kombinationen wird abgeraten:
Lithium
Bei gleichzeitiger Lithiumbehandlung wird die toxische Wirkung des Lithiums auf Herz- und Nervensystem verstärkt.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Xipamid-CT 10 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufigmehr als 1 Behandelter von 10
häufig1 bis 10 Behandelte von 100
gelegentlich1 bis 10 Behandelte von 1.000
selten1 bis 10 Behandelte von 10.000
sehr seltenweniger als 1 Behandelter von 10.000
nicht bekanntH√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

H√§ufig werden w√§hrend einer Behandlung mit Xipamid-CT 10 mg als Folge der vermehrten Fl√ľssigkeits- und Elektrolytausscheidung entsprechende St√∂rungen beobachtet. Daher sind regelm√§√üige Kontrollen bestimmter Blutwerte (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium) angezeigt.
Insbesondere bei gleichzeitig verminderter Kaliumzufuhr oder erh√∂hten Kaliumverlusten (z. B. bei Erbrechen oder chronischem Durchfall, sehr starkem Schwitzen) kann als Folge erh√∂hter Kaliumausscheidung √ľber die Niere ein Kaliummangelzustand auftreten, der sich in Symptomen wie Muskelschw√§che, Missempfindungen in den Gliedma√üen (Par√§sthesien), L√§hmungen (Paresen), Erbrechen, Verstopfung, √ľberm√§√üiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus), √ľberm√§√üiger Harnausscheidung (Polyurie), krankhaft gesteigertem Durstgef√ľhl mit √ľberm√§√üiger Fl√ľssigkeitsaufnahme (Polydipsie) und Pulsunregelm√§√üigkeiten (z. B. Reizbildungs- und Reizleitungsst√∂rungen des Herzens) √§u√üern kann. Schwere Kaliumverluste k√∂nnen zu einer Darml√§hmung (paralytischer Ileus) oder zu Bewusstseinsst√∂rungen bis zum Koma f√ľhren.
Infolge erh√∂hter Natriumverluste √ľber die Niere kann es - insbesondere bei eingeschr√§nkter Zufuhr von Kochsalz - zu Natriummangelzust√§nden mit entsprechenden Krankheitszeichen kommen (Teilnahmslosigkeit [Apathie], Wadenkr√§mpfe, Appetitlosigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schl√§frigkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszust√§nde).
Erh√∂hte Kalziumausscheidung √ľber die Niere kann zu einem Kalziummangelzustand f√ľhren. Dieser kann in seltenen F√§llen einen Zustand neuromuskul√§rer √úbererregbarkeit (Tetanie) ausl√∂sen.
Bei erh√∂hten Magnesiumverlusten √ľber die Niere kann als Folge ein Magnesiummangelzustand auftreten, in seltenen F√§llen wurde eine Tetanie oder das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen beobachtet.
Sehr häufig

  • Senkung des Kaliumspiegels im Blut, was zu Erscheinungen wie √úbelkeit, Erbrechen f√ľhren kann.
  • EKG-Ver√§nderungen, gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber bestimmten Herzmitteln (Glykoside), Herzrhythmusst√∂rungen.
  • Spannungsverlust der Skelettmuskulatur.


Häufig

  • St√∂rungen des Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitshaushalts:


Mangel an Körperwasser (Dehydratation).
Senkung des Natriumspiegels im Blut (Hyponatriämie).
Senkung des Magnesiumspiegels im Blut (Hypomagnesiämie).
Es kann sich eine metabolische Alkalose (Anstieg des pH-Wertes im Blut) entwickeln bzw. eine bereits bestehende metabolische Alkalose verschlechtern.
Reversibler Anstieg stickstoffhaltiger, harnpflichtiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Behandlungsbeginn.
Eine Erh√∂hung der Harns√§urespiegel im Blut kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanf√§llen f√ľhren.

  • Angst, Erregtheit (Agitiertheit)
  • Kopfschmerzen, Teilnahmslosigkeit (Lethargie), Schwindel.
  • Herzklopfen
  • Kreislaufbeschwerden beim Wechsel vom Liegen ins Stehen (orthostatische Hypotonie).
  • Oberbauchbeschwerden, krampfartige Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit.
  • Schwitzen
  • Muskelkr√§mpfe
  • Antriebslosigkeit, M√ľdigkeit


Selten

√úberempfindlichkeitsreaktionen Erh√∂hung der Blutfettwerte (Hyperlipid√§mie). Geringf√ľgige Sehst√∂rungen, Verst√§rkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit (Myopie). Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit Blutung (h√§morrhagische Pankreatitis). Akute Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis) bei bestehendem Gallensteinleiden (Cholelithiasis). Allergische Hautreaktionen (Juckreiz, Hautr√∂tung, Nesselausschlag, Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung). Bei sehr starker Harnausscheidung (exzessiver Diurese) kann es infolge einer verminderten Blutmenge (Hypovol√§mie) zu Krampfanf√§llen (Konvulsionen), Benommenheit, Verwirrtheitszust√§nden und Kreislaufkollaps kommen.


Sehr selten

  • Verringerung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verringerung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), Blutarmut durch Blutbildungsst√∂rung im Knochenmark (aplastische An√§mie), hochgradige Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose).
  • Gelbsucht (Ikterus)
  • Akute Entz√ľndung der Nieren (akute interstitielle Nephritis).


Nicht bekannt

  • Ein latenter Diabetes kann zum Vorschein kommen. Bei Patienten mit Diabetes mellitus kann eine Erh√∂hung der Blutzuckerwerte auftreten.
  • Bei hoher Dosierung ist insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen das Risiko von Thrombosen und Embolien erh√∂ht.
  • Bei sehr starker Harnausscheidung (exzessiver Diurese) kann es infolge einer verminderten Blutmenge (Hypovol√§mie) zur Bluteindickung kommen (H√§mokonzentration).


Gegenmaßnahmen
Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie sofort einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Therapie weitergef√ľhrt werden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf Xipamid-CT 10 mg nicht nochmals eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
In der Originalverpackung aufbewahren.

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Weitere Informationen

Was Xipamid-CT 10 mg enthält
Der Wirkstoff ist Xipamid.
Jede Tablette enthält 10 mg Xipamid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose Natrium, Povidon K25, Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).
Wie Xipamid-CT 10 mg aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, runde, beidseits gewölbte Tablette mit der Prägung ?10? auf einer Seite.
Xipamid-CT 10 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
CT Arzneimittel GmbH
Lengeder Str. 42a, 13407 Berlin
info@ct-arzneimittel.de
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im
Januar 2010
CT Arzneimittel w√ľnscht Ihnen gute Besserung!
Versionscode: Z06

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Zulassungsland Deutschland
Hersteller CT Arzneimittel GmbH
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden