Alendronsäure comp. ratiopharm 70 mg/0.07 mg (2800 IU) Tabletten

Alendronsäure comp. ratiopharm 70 mg/0.07 mg (2800 IU) Tabletten
Wirkstoff(e)Alendronsäure, Cholecalciferol (Vitamin D3)
Zulassungslandat
Zulassungsinhaberratiopharm
ATC CodeM05BB03
AbgabestatusAbgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
VerschreibungsstatusArzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische GruppeMittel mit Einfluss auf die Knochenstruktur und die Mineralisation

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Alendronsäure comp. ratiopharm ist eine Tablette, die zwei arzneilich wirksame Bestandteile, Alendronsäure (als Natriumalendronat Monohydrat) und Colecalciferol (bekannt als Vitamin D3), enthält.

Ihr Arzt hat Ihnen Alendronsäure comp. ratiopharm zur Behandlung der Osteoporose und aufgrund des Risikos für einen Vitamin-D-Mangel verordnet. Alendronsäure comp. ratiopharm vermindert bei Frauen nach den Wechseljahren das Risiko für Knochenbrüche an der Wirbelsäule und im Hüftbereich.

Alendronsäure gehört zu einer bestimmten Gruppe von nicht hormonellen Arzneimitteln, den Bisphosphonaten. Alendronsäure verhindert den Verlust an Knochensubstanz (Osteoporose) und unterstützt die Knochenneubildung. Alendronsäure vermindert das Risiko für Knochenbrüche an der Wirbelsäule und im Hüftbereich.

Was ist Osteoporose?

Bei Osteoporose verringert sich die Knochendichte und dadurch sinkt die Belastbarkeit der Knochen.

Rauchen erhöht offensichtlich die Geschwindigkeit des Knochenverlustes und kann so Ihr Risiko für Knochenbrüche erhöhen. Wie Muskeln brauchen auch Knochen Bewegung, um stark und gesund zu bleiben. Sprechen Sie aber mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit einem Übungsprogramm beginnen.

Sie kommt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren (Menopause) vor. In den Wechseljahren produzieren die Eierstöcke keine weiblichen Hormone, Östrogen, mehr, die helfen, das Skelett von Frauen gesund zu erhalten. Daher kommt es zu Knochenschwund und Schwächung der Knochen. Je früher eine Frau in die Wechseljahre kommt, desto höher ist ihr Risiko für eine Osteoporose. Zunächst verläuft eine Osteoporose häufig ohne Beschwerden. Wenn sie jedoch unbehandelt bleibt, kann sie zu Knochenbrüchen führen. Obwohl diese normalerweise schmerzhaft sind, können Wirbelbrüche so lange unentdeckt bleiben, bis sie zu Verlust an Körpergröße führen. Die Knochenbrüche können bei normaler Alltagstätigkeit entstehen, wie z. B. Sachen zu heben, oder durch kleine Verletzungen, die normalerweise einen gesunden Knochen nicht brechen würden. Die Brüche entstehen gewöhnlich an der Hüfte, der Wirbelsäule oder dem Handgelenk und können nicht nur Schmerzen, sondern auch erhebliche Probleme bis hin zu einer gebeugten Haltung („Witwenbuckel“) und einem Verlust der Beweglichkeit verursachen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Alendronsäure comp. ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Alendronsäure, Colecalciferol (Vitamin D3) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie unter Problemen mit der Speiseröhre (Ösophagus – die Verbindung zwischen Ihrem Mund und Magen) leiden, wie z. B. Verengung der Speiseröhre oder Schluckbeschwerden,

wenn es Ihnen nicht möglich ist, mindestens 30 Minuten aufrecht zu stehen oder zu sitzen,wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Calciumgehalt im Blut erniedrigt ist.

Wenn Sie der Meinung sind, dass einer oder mehrere dieser Umstände auf Sie zutreffen, nehmen Sie die Tablette nicht ein, ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt zu halten, und folgen Sie seinen Ratschlägen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Alendronsäure comp. ratiopharm einnehmen, wenn:

Sie eine Nierenerkrankung haben,

Sie Probleme beim Schlucken oder mit der Verdauung haben,

wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass bei Ihnen eine Erkrankung, die mit Veränderungen der Zellen im unteren Speiseröhrenbereich einhergeht, vorliegt (Barrett-Ösophagus),

Sie schlechte Zähne bzw. eine Zahnfleischerkrankung haben, Ihnen ein Zahn gezogen werden soll oder Sie nicht regelmäßig zum Zahnarzt gehen,

Sie Krebs haben,

Sie eine Chemotherapie oder Strahlenbehandlung erhalten,

Sie Kortisonpräparate (wie Prednison oder Dexamethason) einnehmen,

Sie rauchen oder früher geraucht haben (dadurch wird das Risiko für Zahnerkrankungen erhöht).

Vor der Behandlung mit Alendronsäure comp. ratiopharm wurde Ihnen möglicherweise eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung empfohlen.

Während der Behandlung mit Alendronsäure comp. ratiopharm sollten Sie Ihre Zähne sorgfältig pflegen. Im Verlauf der Behandlung sollten Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen vom Zahnarzt durchführen lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihren Zahnarzt, wenn Sie Beschwerden im Mundbereich bemerken, wie lockere Zähne, Schmerzen oder Schwellungen.

Reizungen, Entzündungen oder Geschwüre der Speiseröhre (Ösophagus – die Verbindung zwischen Ihrem Mund und Magen) stehen oft in Verbindung mit Schmerzen im Brustkorb, Sodbrennen oder Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken. Diese Beschwerden können insbesondere dann auftreten, wenn die Patienten die Alendronsäure comp. ratiopharm Tablette nicht mit einem vollen Glas Wasser einnehmen und/oder sich vor Ablauf von 30 Minuten nach der Einnahme wieder hinlegen. Wenn Sie nach Auftreten solcher Beschwerden Alendronsäure comp. ratiopharm weiter einnehmen, können sich diese Nebenwirkungen weiter verschlechtern (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Kinder und Jugendliche

Alendronsäure comp. ratiopharm ist nicht für Kinder unter 18 Jahren geeignet.

Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Andere Arzneimittel zum Einnehmen, insbesondere Calciumergänzungsmittel, sowie magensäurebindende Arzneimittel (Antazida) können die Wirksamkeit von Alendronsäure comp. ratiopharm bei gleichzeitiger Einnahme behindern. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3. „Wie ist Alendronsäure comp. ratiopharm einzunehmen?“ halten. Warten Sie mindestens 30 Minuten nach der Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm, bis Sie andere Arzneimittel zum Einnehmen oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma oder lang anhaltenden Schmerzen, die als nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), bezeichnet werden (wie z. B. Acetylsalicylsäure [z. B. Handelsname Aspirin] oder Ibuprofen), können zu Verdauungsbeschwerden führen.

Daher ist Vorsicht geboten, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig mit Alendronsäure comp. ratiopharm eingenommen werden.

Bestimmte Arzneimittel oder Lebensmittelzusätze können die Aufnahme des in Alendronsäure comp. ratiopharm enthaltenen Vitamin D in den Körper behindern, einschließlich künstlicher Fettersatzstoffe, Mineralöle, des Wirkstoffs Orlistat zur Unterstützung der Gewichtsabnahme und der cholesterinsenkenden Arzneimittel Cholestyramin und Colestipol. Arzneimittel gegen Krämpfe/Anfallsleiden können die Wirksamkeit von Vitamin D vermindern. In manchen Fällen wird Ihr Arzt unter Umständen eine Nahrungsergänzung mit zusätzlichem Vitamin Din Erwägung ziehen.

Bei Arzneimitteln, die Colecalciferol (Vitamin D3) enthalten, kann es mit folgenden Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen:

  • Tiaziddiuretika (zur Ausschwemmung von Flüssigkeit aus dem Körper durch Erhöhung der Harnproduktion)
  • Steroide, wie Hydrocortison oder Prednisolon (zur Behandlung von Entzündungen)
  • Herzglykoside wie Digitalis (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Actinomycin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen)
  • Imidazol-Antimykotika (Arzneimittel wie Clotrimazol und Ketoconazol zur Behandlung von Pilzerkrankungen)

Wenn Sie eines der oben angeführten Arzneimittel anwenden, wird Sie Ihr Arzt darüber informieren.

Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke (einschließlich Mineralwasser) können die Wirksamkeit von Alendronsäure comp. ratiopharm bei gleichzeitiger Einnahme behindern. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3. „Wie ist Alendronsäure comp ratiopharm

einzunehmen? halten. Sie müssen mindestens 30 Minuten warten, bevor Sie Nahrungsmittel oder Getränke (außer Wasser) zu sich nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Alendronsäure comp. ratiopharm ist nur für Frauen nach den Wechseljahren vorgesehen. Wenn Sie schwanger sind bzw. vermuten, schwanger zu sein, oder wenn Sie stillen, dürfen Sie Alendronsäure comp. ratiopharm nicht einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:

Es wurden bestimmte Nebenwirkungen (z. B. Verschwommensehen, Schwindel und starke Knochen, Muskel- oder Gelenkschmerzen) unter Alendronsäure comp. ratiopharm berichtet, welche Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Wenn solche Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie erst wieder ein Fahrzeug steuern, wenn Sie sich besser fühlen.

Alendronsäure comp. ratiopharm enthält Sucrose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie diese Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Alendronsäure comp. ratiopharm wird angewendet bei Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren.

Nehmen Sie eine Alendronsäure comp. ratiopharm Tablette einmal pro Woche ein.

Bitte halten Sie sich genau an die folgenden Anweisungen, um den Nutzen der Behandlung mit Alendronsäure comp. ratiopharm sicherzustellen.

  1. Wählen Sie den Wochentag aus, der am besten in Ihre regelmäßige Planung passt. Nehmen Sie jede Woche an dem von Ihnen gewählten Wochentag eine Alendronsäure comp. ratiopharm Tablette.
  2. Nehmen Sie die Alendronsäure comp. ratiopharmTablette als Ganzes nach dem morgendlichen Aufstehen und vor der Aufnahme jeglicher Nahrungsmittel oder Getränke sowie vor Einnahme jeglicher anderer Arzneimittel ausschließlich mit einem Glas (mindestens 200 ml) Leitungswasser ein.

Nicht mit Mineralwasser (mit oder ohne Kohlensäure) oder mit jeglichen anderen Flüssigkeiten, einschließlich Kaffee, Tee, Saft oder Milch einnehmen. Ausschließlich mit Leitungswasser einnehmen

Sie dürfen die Tablette nicht zerdrücken, nicht kauen und nicht im Mund zergehen lassen.Sie dürfen Alendronsäure comp ratiopharm nicht vor dem Schlafengehen oder vor dem morgendlichen Aufstehen einnehmen.

3) Legen Sie sich mindestens 30 Minuten lang nach Einnahme der Tablette nicht hin – bleiben Sie aufrecht. Sie können dabei sitzen, stehen oder gehen. Legen Sie sich erst nach der ersten Nahrungsaufnahme des Tages hin.

4) Warten Sie nach dem Schlucken Ihrer Alendronsäure comp. ratiopharm Tablette mindestens 30 Minuten, bevor Sie Ihre erste Nahrung oder Getränke oder andere Arzneimittel wie Antazida (magensäurebindende Arzneimittel), Calcium- oder Vitaminpräparate an diesem Tag zu sich nehmen. Alendronsäure comp. ratiopharm ist nur wirksam, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird.

Kinder und Jugendliche

Alendronsäure comp. ratiopharm ist nicht für Kinder unter 18 Jahren geeignet.

Wenn Sie eine größere Menge von Alendronsäure comp. ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie versehentlich zu viele Tabletten auf einmal eingenommen haben, trinken Sie ein volles Glas Milch und wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Vermeiden Sie Maßnahmen, die zum Erbrechen führen, und legen Sie sich nicht hin.

Wenn Sie die Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Tablette versäumt haben, nehmen Sie nur eine Tablette am nächsten Morgen ein, nachdem Sie Ihr Versäumnis bemerkt haben. Nehmen Sie nicht zwei Tabletten am selben Tag ein. Setzen Sie danach die Einnahme einer Tablette einmal pro Woche wie planmäßig vorgesehen an dem von Ihnen gewählten Tag fort.

Wenn Sie die Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm abbrechen

Es ist wichtig, die Einnahme von Alendronsäure comp. ratiopharm so lange fortzusetzen, wie Ihr Arzt Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben hat.

Die Behandlung mit Alendronsäure comp. ratiopharm kann nur erfolgreich sein, wenn die Tabletten über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, denn diese können schwerwiegend sein, so dass Sie möglicherweise notärztliche Behandlung benötigen:

allergische Reaktionen wie Nesselsucht; Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen können; schwere Hautreaktionen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Knochen-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen, manchmal auch stark.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken, Geschwüre der Speiseröhre (Ösophagus – die Verbindung zwischen Ihrem Mund und Magen), die Schmerzen im Brustkorb, Sodbrennen und Schmerzen oder Beschwerden beim Schlucken verursachen können,Gelenkschwellungen,

Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Blähbauch, Durchfall, Blähungen,Haarausfall

Juckreiz,Kopfschmerzen,

(Dreh-)Schwindel,Müdigkeit,

Schwellungen an Händen oder Beinen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Übelkeit, Erbrechen,

Reizungen und Entzündungen der Speiseröhre (Ösophagus – die Verbindung zwischen Ihrem Mund und Magen) oder des Magens (siehe Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Anwendung von Alendronsäure comp. ratiopharm beachten?“),

schwarzer oder teerähnlicher Stuhl,

Verschwommensehen, Augenschmerzen oder gerötete Augen,Hautausschlag, gerötete Haut,

vorübergehende grippeartige Beschwerden, wie Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein und manchmal Fieber, üblicherweise bei Behandlungsbeginn,

Störung der Geschmackswahrnehmung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Beschwerden bedingt durch einen niedrigen Calciumspiegel im Blut einschließlich Muskelkrampf oder -zuckung und/oder ein kribbelndes Gefühl in den Fingern oder um den Mund,

Magen- oder Darmgeschwüre (manchmal schwerwiegend oder mit Blutungen),

Verengung der Speiseröhre (Ösophagus – die Verbindung zwischen Ihrem Mund und Magen),durch Sonnenlicht verstärkter Ausschlag, schwerwiegende Hautreaktionen,

Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, Schwellungen oder wunde Mundschleimhaut, Taubheits-oder Schweregefühl des Kiefers, oder Lockerung eines Zahnes. Diese Beschwerden können

Anzeichen einer Schädigung des Knochens am Kiefer sein (Osteonekrose), im Allgemeinen in Verbindung mit verzögerter Wundheilung und Infektionen, oft nach dem Ziehen von Zähnen (siehe Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Anwendung von Alendronsäure comp. ratiopharm beachten?“). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihren Zahnarzt, wenn bei Ihnen solche Beschwerden

auftreten.

Ungewöhnliche (atypische) Brüche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwäche oder Beschwerden an Oberschenkel, Hüfte oder Leiste verspüren, da es sich dabei um ein frühes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.

Geschwüre im Mund nach Kauen oder Lutschen der Tablette.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

• Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen für eine Schädigung der Knochen im Ohr sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Dabei ist es hilfreich, wenn Sie notieren, welche Beschwerden Sie hatten, wann sie begannen und wie lange sie anhielten.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Alendronsäure comp. ratiopharm enthält

Die Wirkstoffe sind Alendronsäure und Colecalciferol (Vitamin D3).

Jede Tablette enthält 70 mg Alendronsäure als Natriumalendronat Monohydrat und 2800 I.E. (70 Mikrogramm) Colecalciferol (Vitamin D3).

Die sonstigen Bestandteile sind Mannitol (E421), Mikrokristalline Cellulose (E460), Hochdisperses Siliciumdioxid, wasserfrei (E551), Magnesiumstearat (E572), Sucrose, Copovidon (E1201), Butylhydroxytoluen (BHT) (E321), Mittelkettige Triglyceride, Polyvinylalkohol– partiell hydrolysiert; Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talk (E553b).

Wie Alendronsäure comp. ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Alendronsäure comp. ratiopharm 70 mg/0,07 mg (2800 IU) Tabletten sind weiße bis gebrochen weiße längliche Tablette, ca. 12,7 mm x 6,4 mm, mit Prägung “A70” auf der einen Seite und “2800” auf der anderen.

Die Tabletten stehen in Aluminium-Blisterpackungen in Umkartons zu 4, 4x1, 4 (Kalenderpackung), 12, 12 (Kalenderpackung), 16, 24 oder 28 Tabletten zur Verfügung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH Albert-Schweitzer-Gasse 3

A-1140 Wien

Tel. Nr.: +4/97007-0

Fax-Nr.: +4/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company

Pallagi str. 13

H-4042 Debrecen

Ungarn

Pharmachemie B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

TEVA Santé

Rue Bellocier

89100 Sens

Frankreich

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Merckle GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Deutschland

Z.Nr.: 135580

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien

Alendronate Vitamin(e) D3 Teva 70 mg/2800 IU tabletten

Zypern

Alendronate+Cholecalciferol /Teva 70 mg/0,07 mg (2800 IU) Δισκία

Deutschland

Alendronsäure-ratiopharm plus Colecalciferol 70 mg/2800 I.E.

 

Tabletten

Estland

Alendronic acid/Colecalciferol Teva

Frankreich

Acide alendronique Vitamine D3 70 mg/2800 UI, comprimés

Griechenland

Alendronate+Cholecalciferol /Teva 70 mg/0,07 mg (2800 IU) Δισκία

Irland

Alendronate/Colecalciferol Teva 70 mg/2800 IU Tablets

Italien

ALENDRONATO E COLECALCIFEROLO TEVA

Luxemburg

Alendronsäure-ratiopharm plus Colecalciferol 70 mg/2800 I.E.

 

Tabletten

Niederlande

alendroninezuur/cholecalciferol 70 mg/2800 IE Teva, tabletten

Österreich

Alendronsäure comp. ratiopharm 70 mg/0.07 mg (2800 IU) Tabletten

Portugal

Ácido alendrónico + Colecalciferol Teva

Rumänien

Da-Bone 70 mg/ 2800 UI comprimate

Spanien

Ácido alendrónico/Colecalciferol Tevagen 70 mg/2.800 UI

 

comprimidos

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2016.

Zuletzt aktualisiert am 26.07.2023

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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