Bezafibrat "Genericon" 200 mg - Dragees

Abbildung Bezafibrat "Genericon" 200 mg - Dragees
Wirkstoff(e) Bezafibrat
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C10AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Zulassungsinhaber

Genericon

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bezafibrat "Genericon" gehört zur Gruppe der Fibrate, einer Medikamentengruppe, die den Fettstoffwechsel (Lipidstoffwechsel) beeinflusst. Diese werden dazu verwendet, neben fettarmer Diät und anderen nichtmedikamentösen Behandlungen wie z.B.: sportliche Betätigung und Gewichtsabnahme, den Blutfettspiegel (Triglyceridspiegel) zu reduzieren.

In einigen Fällen kann Bezafibrat "Genericon" dazu verwendet werden auch den Cholesterinspiegel im Blut zu senken, wenn andere Behandlungsmethoden nicht angewendet werden können.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Bezafibrat oder einen der sonstigen Bestandteile von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees sind,

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

  • bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion (Serumkreatininwerte √ľber 6 mg/dl bzw. eine Kreatinin-Clearance unter 15ml/min),
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen,
  • bei Gallenblasenerkrankungen mit oder ohne Gallensteinleiden (da die M√∂glichkeit einer Leberbeteiligung nicht ausgeschlossen werden kann).

‚óŹ Schwangerschaft und Stillzeit

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bezafibrat "Genericon" 200 mg- Dragees ist erforderlich

Neben hohem Blutdruck und Rauchen gilt ein erh√∂hter Blutfettspiegel als einer der wesentlichen Risikofaktoren f√ľr die Entstehung und das Fortschreiten einer Arterienverkalkung und ihrer Folgen. Dies sind Ver√§nderungen an den Gef√§√üen, die zum Herzinfarkt f√ľhren oder Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen oder des Gehirns hervorrufen k√∂nnen.

Am Anfang jeder Behandlung einer Fettstoffwechselst√∂rung sollten Sie sich von Ihrem/Ihrer Arzt/√Ąrztin beraten lassen. In vielen F√§llen sind Fettstoffwechselst√∂rungen durch √Ąnderung der Ern√§hrungsweise, vermehrte k√∂rperliche Aktivit√§t, Gewichtsabnahme und ausreichende Behandlung einer wom√∂glich bestehenden anderen Stoffwechselerkrankung (z.B. Zuckerkrankheit, Gicht) g√ľnstig zu beeinflussen. F√ľhren Sie diese vor der medikament√∂sen Behandlung eingeleiteten Ma√ünahmen auch w√§hrend der Einnahme von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees weiter durch.

Eine Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees ist grundsätzlich nur als Zusatzmaßnahme und nur dann sinnvoll, wenn die Stoffwechselstörung durch die oben genannten Maßnahmen allein nicht zu beheben ist.

Die Wirkung von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees ist im Einzelfall verschieden stark ausgepr√§gt. Um das gew√ľnschte Behandlungsziel zu erreichen, ist eine langfristige regelm√§√üige Einnahme erforderlich. Weitere Vorraussetzung ist die strikte Einhaltung aller von Ihrem/Ihrer Arzt/√Ąrztin verordneten Ma√ünahmen.

Bitte informieren Sie Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin, wenn Sie √Ėstrogene oder ein √∂strogenhaltiges Verh√ľtungsmittel ("Pille") einnehmen, da dadurch der Fettstoffwechsel ung√ľnstig beeinflusst werden kann.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten blutgerinnungshemmenden Mittel (Antikoagulantien vom Cumarin-Typ) und blutzuckersenkenden Mitteln (z.B. Sulfonylharnstoffe, Insulin) wird Ihr/-e Arzt/√Ąrztin besonders zu Beginn die Blutgerinnungswerte bzw. den Blutzuckerspiegel kontrollieren. M√∂glicherweise muss die Dosierung dieser Mittel von Ihrem/Ihrer Arzt/√Ąrztin ge√§ndert werden. Bitte halten Sie deshalb die Kontrolltermine besonders sorgf√§ltig ein.

Muskulatur

Bei der Anwendung von Fibraten und anderen Arzneimitteln kann es unter der Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees zu einer Schädigung der Muskulatur und in sehr seltenen Fällen zu einer schweren Muskelschädigung mit Auflösung quergestreifter Muskelfasern (Rhabdomyolyse) kommen. Bei Patienten/Patientinnen mit deutlichem Eiweißmangel (Hypalbuminämie) oder schweren Nierenfunktionsstörungen in der Vorgeschichte treten muskuläre

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Sch√§digungen h√§ufiger auf. Zeichen einer Muskelsch√§digung sind Schmerzen Schw√§che, Kr√§mpfe der Muskulatur und/oder ein erheblicher Anstieg des Enzyms Kreatin-Phosphokinase (CPK) (Anstieg √ľber das Zehnfache des Normwertes). Suchen Sie beim Auftreten solcher Beschwerden Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin auf, der das Muskelenzym Kreatin-Phosphokinase (CPK) bestimmen wird und f√ľr den Fall, dass sich der Verdacht auf eine Muskelsch√§digung best√§tigt, das Arzneimittel absetzt. Das Risiko an einer Muskelsch√§digung zu erkranken kann sich erh√∂hen, wenn Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees mit bestimmten anderen Lipidsenkern (Fibraten oder Cholesterolsynthesehemmern [Statinen]) kombiniert wird. Dies gilt insbesondere, wenn Sie bereits an einer Muskelerkrankung leiden. Patienten/Patientinnen unter Kombinationstherapie m√ľssen sorgf√§ltig auf evtl. auftretende Muskelsch√§digungen hin √ľberwacht werden.

Niere

Die Nierenfunktion ist w√§hrend der Behandlung regelm√§√üig zu √ľberwachen. Bei eingeschr√§nkter Nierenleistung kann es zu akutem Nierenversagen kommen, wenn die Dosierungsanweisungen nicht strikt befolgt werden. Au√üerdem ist auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr zu achten.

Leber

Wie bei anderen lipidsenkenden Arzneimitteln kann es unter der Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees bei einigen Patienten/Patientinnen zu einem meist vor√ľbergehenden und leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Transaminasen SGOT und SGPT) kommen, ohne dass Beschwerden auftreten. Ihr/- e Arzt/√Ąrztin wird den Blutspiegel dieser Leberenzyme w√§hrend des ersten Behandlungsjahres regelm√§√üig √ľberwachen. Falls es bei Ihnen zu einer Erh√∂hung des Transaminasen-Spiegels kommt, wird Ihr/-e Arzt/√Ąrztin dies besonders kontrollieren und bei einer deutlichen √úberschreitung des √ľblichen Transaminasen- Spiegels (mehr als das Dreifache des oberen Normwertes) die Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees abbrechen.

Bauchspeicheldr√ľse

Unter der Behandlung mit Bezafibrat wurde √ľber das Auftreten von Entz√ľndungen der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis) berichtet. Bei Patienten/Patientinnen mit einer starken Erh√∂hung der Neutralfettwerte (Hypertriglycerid√§mie) kann dies auf eine nicht ausreichende Wirksamkeit des Arzneimittels, eine direkte Arzneimittelwirkung oder auf einen Sekund√§reffekt zur√ľckzuf√ľhren sein, der √ľber eine Gallensteinbildung (Cholelithiasis) mit Verschluss des gro√üen Gallengangs (Ductus choledochus) vermittelt wird.

Kinder:

Bei Kindern sollte die Notwendigkeit einer Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees vom Arzt/von der √Ąrztin sorgf√§ltig √ľberpr√ľft werden.

Bei Einnahme von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin oder Ihren/Ihre Apotheker/Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um selbstgekaufte und/oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees sollen nicht mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (HMG-CoA-Reduktasehemmer) kombiniert werden, da dann die Gefahr einer schweren Muskelschädigung mit Auflösung quergestreifter Muskelfasern (Rhabdomyolyse) besteht.

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees d√ľrfen nicht gleichzeitig mit Perhexilinhydrogenmaleat (gef√§√üerweiterndes Mittel) eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Colestyramin und Bezafibrat "Genericon" 200 mg ist zwischen der Einnahme beider Arzneimittel ein Abstand von mindestens 2 Stunden einzuhalten, da die Aufnahme von Bezafibrat durch Colestyramin beeinträchtigt wird.

In Einzelf√§llen wurde bei organtransplantierten Patienten/Patientinnen unter immunsuppressiver Therapie (Therapie mit Arzneimitteln zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Abwehr) bei gleichzeitiger Anwendung von Fibrat-haltigen Arzneimitteln √ľber eine erhebliche, wenn auch reversible Einschr√§nkung der Nierenfunktion (mit entsprechendem Anstieg des Serumkreatinins) berichtet. In diesem Fall wird Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin die Nierenfunktion sorgf√§ltig √ľberwachen lassen.

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees können die Wirkung bestimmter blutgerinnungshemmender und blutzuckersenkender Arzneimittel verstärken (siehe Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees ist erforderlich).

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees können die Wirkung von Phenytoin (Mittel gegen Anfallsleiden, Antiepileptikum) verstärken.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen Wechselwirkungen auftreten mit

  • bestimmten Medikamenten gegen Depressionen (MAO-Hemmern),
  • der "Antibabypille" oder anderen Arzneimitteln die √Ėstrogene enthalten (Osteoporosebehandlung),
  • Entw√§sserungsmitteln,
  • Mitteln zur Schilddr√ľsenbehandlung (Unterfunktion).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin oder Ihren/Ihre Apotheker/Apothekerin um Rat.

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees d√ľrfen w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit beim Menschen vorliegen.

Teilen Sie daher bitte Ihrem/Ihrer Arzt/√Ąrztin mit, falls Sie schwanger sind oder werden, stillen oder eine Schwangerschaft planen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees haben keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees enthalten 115 mg Lactose-Monohydrat, sowie 164 mg Saccharose. Wenn Sie einzelne Zucker nicht vertragen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees immer genau nach Anweisung des/der Arztes/√Ąrztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem/Ihrer Arzt/√Ąrztin oder Ihrem/Ihrer Apotheker/Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene nehmen 2-3 x t√§glich 1 Dragee ‚Äď jeweils 1 Dragee morgens, mittags und abends ‚Äď ein. Bei leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkter Nierenfunktion muss die Dosis von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees nach Verordnung des/der Arztes/√Ąrztin verringert werden.

Bei magenempfindlichen Patienten kann die verabreichte Dosis zu Beginn der Therapie geringer sein und später erhöht werden: man beginnt mit 1Dragee, erhöht nach 3 bis 4 Tagen auf 2 Dragees pro Tag und nach weiteren 3 bis 4 Tagen, wenn erforderlich, auf 3 Dragees pro Tag.

Nehmen Sie Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) zu oder nach den Mahlzeiten ein.

Die Behandlung mit Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees ist in der Regel √ľber einen l√§ngeren Zeitraum erforderlich. Bitte nehmen Sie Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees regelm√§√üig und in der vom/von der Arzt/√Ąrztin bestimmten Dauer ein.

Wie bei jeder Langzeitbehandlung ist auch hier eine laufende √úberwachung notwendig: Die Blutfettspiegel sind wiederholt und regelm√§√üig zu kontrollieren, gleichzeitig soll auf m√∂gliche Nebenwirkungen geachtet und die Notwendigkeit einer Fortsetzung der medikament√∂sen Behandlung √ľberpr√ľft werden.

Wenn Sie eine größere Menge Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees eingenommen haben als Sie sollten

√úberdosierungen k√∂nnen vor allem bei Patienten/Patientinnen mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion zu schweren Muskelsch√§digungen (Rhabdomyolyse) f√ľhren. Bitte informieren Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung einen/eine Arzt/√Ąrztin, damit gegebenenfalls Ma√ünahmen eingeleitet werden k√∂nnen, um die Ausscheidung des Wirkstoffes aus dem K√∂rper zu beschleunigen.

Hinweise f√ľr den Arzt/die √Ąrztin:

Bei Verdacht auf √úberdosierung und Rhabdomyolyse ist die Medikation abzubrechen. Bei Nierengesunden kann durch forcierte Diurese versucht werden, die Elimination zu beschleunigen. Bei Rhabdomyolyse ist durch ausreichende Fl√ľssigkeitsgabe der Entstehung einer Crushniere vorzubeugen. Bezafibrat ist nicht dialysierbar.

Wenn Sie die Einnahme von Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees vergessen haben

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin und Ihren/Ihre Apotheker/Apothekerin.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem/jeder auftreten m√ľssen. Informieren Sie bitte Ihren/Ihre Arzt/√Ąrztin oder Ihren/Ihre Apotheker/Apothekerin, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (>0) Häufig (>00, <0)

Gelegentlich (>.000, <00) Selten (>0.000, <.000)

Sehr selten (<0.000), einschließlich gemeldeter Einzelfälle

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten wurde eine leichte Abnahme der Konzentration des roten Blutfarbstoffes (H√§moglobin) und der Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen beobachtet. Ebenso kam es in Einzelf√§llen zu einer Abnahme der Blutpl√§ttchenzahl, wobei zum Teil Blutungen (z. B. punktf√∂rmige Hautblutungen) auftraten. In Einzelf√§llen wurde √ľber die gleichzeitige Abnahme der Bestandteile aller drei Blutzellreihen (Panzytopenie) berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten wurden akute allgemeine, eventuell lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) beobachtet, die mit Engegef√ľhl im Brustkorb, Atembeschwerden, beschleunigter Herzschlag, Hauterscheinungen, Blutdruckabfall, Wassereinlagerungen im K√∂rper, Kreislaufkollaps, Sch√ľttelfrost oder kurzzeitige Bewusstseinsst√∂rungen einhergingen. Das Auftreten dieser allergischen Reaktionen erfordert entsprechende Notfallma√ünahmen sowie ein sofortiges Absetzen des Arzneimittels (siehe Gegenma√ünahmen).

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich können Kopfschmerzen und Schwindel auftreten.

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:

Gelegentlich kann es zu gastrointestinalen St√∂rungen wie V√∂llegef√ľhl, √úbelkeit sowie Appetitlosigkeit kommen.

Leber- und Gallenerkrankungen

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Sehr selten wurden Leberfunktionsstörungen (z. B. Anstieg der Transaminasen, Cholestase) beobachtet.

Sehr selten wurde √ľber die Bildung von Gallensteinen berichtet. Bezafibrat ver√§ndert die Zusammensetzung der Gallenfl√ľssigkeit.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich k√∂nnen allergische Hautreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht oder andere Hauterscheinungen auftreten. In Einzelf√§llen kann es ‚ÄĒ auch nach monatelanger komplikationsloser Anwendung ‚ÄĒ zu Licht√ľberempfindlichkeit der Haut mit R√∂tung, Juckreiz, Bl√§schen- oder Kn√∂tchenbildung auf Hautpartien kommen, die Sonnenlicht oder k√ľnstlichem UV-Licht (z.B. Solarium) ausgesetzt waren. Bei Auftreten der genannten Hauterscheinungen darf Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees nicht weiter eingenommen werden. Nach Absetzen von Bezafibrat bilden Sich die Erscheinungen im Allgemeinen zur√ľck (siehe Gegenma√ünahmen). In sehr seltenen F√§llen wurde √ľber schwere Verlaufsformen von Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse) berichtet. Bezafibrat "Genericon" 200 mg ist in diesen F√§llen sofort abzusetzen und entsprechende Behandlungsma√ünahmen sind einzuleiten.

Im Allgemeinen klingen die meisten der vorgenannten Nebenwirkungen nach Absetzen von Bezafibrat rasch ab.

Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Eine wichtige, jedoch seltene Nebenwirkung ist eine Sch√§digung der Muskulatur, die mit Muskelschmerzen, Muskelschw√§che und Muskelkr√§mpfen einhergeht. In diesem Fall wird Ihr/-e Arzt/√Ąrztin eine bestimmte Blutuntersuchung (Bestimmung der Kreatinphosphokinase [CPK]) vornehmen. Selten kann es zu schweren Muskelsch√§digungen (Rhabdomyolyse) kommen. Diese sind meist auf √úberdosierung von Bezafibrat ‚Äď insbesondere bei Patienten/Patientinnen mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion ‚Äď zur√ľckzuf√ľhren.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Unter Langzeittherapie kommt es häufig zu einem leichten Anstieg des Serumkreatinins. (Blutbestandteil, dessen Konzentration bei abnehmender Nierenleistung ansteigt.)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

In seltenen Fällen kann es zu Haarausfall und in Einzelfällen zu Potenzstörungen kommen.

Im Allgemeinen klingen die meisten der vorgenannten Nebenwirkungen nach Absetzen von Bezafibrat rasch ab.

Untersuchungen

Gelegentlich kommt es zu einem Anstieg der Transaminasenwerte.

Gegenmaßnahmen:

Bei Auftreten von allergischen Reaktionen wie Juckreiz oder anderen Hauterscheinungen (insbesondere im Zusammenhang mit Lichteinwirkung) sowie bei Auftreten von Muskelschmerzen, Muskelschw√§che und Muskelkr√§mpfen d√ľrfen Sie

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees

Gebrauchsinformation/06.12.2007

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees nicht weiter einnehmen. Suchen Sie in diesen F√§llen einen/eine Arzt/√Ąrztin auf.

Bei Auftreten akuter allgemeiner, eventuell lebensbedrohlicher √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) muss sofort der/die n√§chste Arzt/√Ąrztin verst√§ndigt werden, damit die erforderlichen Notfallma√ünahmen eingeleitet werden k√∂nnen. Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees d√ľrfen in diesem Fall nicht weiter eingenommen werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzen Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihre/Ihre Apotheker/Apothekerin wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees enthalten

Der Wirkstoff ist: Bezafibrat 200 mg.

Drageekern: Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Carboxymethylstärke-Natrium, Magnesiumstearat.

Drageeh√ľlle: Saccharose; Talcum; Calciumcarbonat; Povidon, Gummi arabicum; Titandioxid (E171); Macrogol (6000).

Wie sehen Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees aus und was ist der Inhalt der Packung

√ľberzogene Tabletten (wei√ü, rund, flach gew√∂lbt).

Bezafibrat "Genericon" 200 mg-Dragees sind in Aluminium/Polyvinylchlorid-Blister zu je 30 St√ľck verpackt.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H, A-8054 Graz genericon@genericon.at

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt am:

Dezember 2007

Z.Nr.: 1-20191

Anzeige

Wirkstoff(e) Bezafibrat
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C10AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden