Capecitabin Fair-Med 150 mg Filmtabletten

Abbildung Capecitabin Fair-Med 150 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Capecitabin
Zulassungsland Ă–sterreich
Hersteller Fair-Med Healthcare
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code L01BC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

Zulassungsinhaber

Fair-Med Healthcare

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂĽr wird es verwendet?

Capecitabin Fair-Med gehört zu der Arzneimittelgruppe der „Zytostatika“, die das Wachstum von Krebszellen stoppen. Capecitabin Fair-Med enthält 150 mg Capecitabin, das selbst noch kein Zytostatikum ist. Capecitabin wird erst nach Aufnahme in den Körper zu einem aktiven Krebsmittel umgewandelt (vorwiegend im Tumorgewebe).

Capecitabin Fair-Med wird zur Behandlung von Krebserkrankungen des Dickdarmes, des Enddarmes, des Magens oder der Brust angewendet.

Darüber hinaus wird Capecitabin Fair-Med angewendet, um das erneute Auftreten eines Darmkrebses nach vollständiger operativer Entfernung des Tumors zu verhindern.

Capecitabin Fair-Med kann entweder allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden.

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Was mĂĽssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Capecitabin Fair-Med darf nicht eingenommen werden,

• wenn Sie allergisch gegen Capecitabin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Daher müssen Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie wissen, dass Sie auf Capecitabin Fair-Med allergisch oder überempfindlich reagieren;

• wenn Sie früher einmal schwere Nebenwirkungen bei einer Behandlung mit einem Fluoropyrimidin (eine Gruppe von Krebsmedikamenten wie Fluorouracil) hatten;

• wenn Sie schwanger sind oder stillen;

• wenn Sie bedenklich niedrige Werte der weißen Blutzellen oder der Blutplättchen haben (eine Leukopenie, Neutropenie oder Thrombozytopenie);

• wenn Sie schwere Leber- oder Nierenprobleme haben;

• wenn bekannt ist, dass bei Ihnen ein Mangel an dem Enzym Dihydropyrimidindehydrogenase

(DPD) vorliegt, das an dem Abbau von Uracil oder Thymin beteiligt ist, oder

  • wenn Sie im Rahmen einer Herpes-Zoster-Therapie (Windpocken oder GĂĽrtelrose) mit Brivudin, Sorivudin oder einer ähnlichen Substanzklasse behandelt werden oder innerhalb der letzten 4 Wochen behandelt wurden.

Warnhinweise und VorsichtsmaĂźnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Capecitabin Fair-Med einnehmen,

  • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben;
  • wenn Sie Herzprobleme haben oder hatten, z. B. einen unregelmäßigen Herzschlag oder Brust-, Kiefer- und RĂĽckenschmerzen nach körperlicher Anstrengung, aufgrund von Problemen mit der Blutversorgung des Herzens;
  • wenn Sie Krankheiten des Gehirns haben, z. B. eine Krebserkrankung, die ins Gehirn gestreut hat, oder Nervenschäden (Neuropathie);
  • wenn Ungleichgewichte im Calcium-Haushalt bestehen, die bei Blutuntersuchungen festgestellt wurden;
  • wenn Sie Diabetes haben;
  • wenn Sie aufgrund schwerer Ăśbelkeit oder Erbrechens weder Nahrung noch Wasser in Ihrem Körper behalten können;
  • wenn Sie Durchfall haben;
  • wenn Sie einen Wassermangel haben (ausgetrocknet sind) oder bekommen;
  • wenn Sie Ungleichgewichte bei Ionen im Blut, d.h. Störungen im Elektrolythaushalt haben, die bei Blutuntersuchungen festgestellt wurden;
  • wenn Sie in der Vergangenheit Augenprobleme hatten, eventuell benötigen Sie zusätzliche Kontrollen Ihrer Augen,
  • wenn Sie eine schwere Hautreaktion haben.

DPD-Mangel: DPD-Mangel ist eine seltene angeborene Erkrankung, die normalerweise nicht mit Gesundheitsproblemen verbunden ist, bis man bestimmte Arzneimittel einnimmt. Wenn Sie einen nicht bekannten DPD-Mangel haben und Capecitabin Fair-Med einnehmen, kann es sein, dass bei Ihnen schwere Formen der Nebenwirkungen auftreten, die unter Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ gelistet sind. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Kinder und Jugendliche

Capecitabin Fair-Med ist fĂĽr Kinder und Jugendliche nicht angezeigt. Capecitabin Fair-Med darf nicht an Kinder und Jugendliche gegeben werden.

Einnahme von Capecitabin Fair-Med zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist besonders wichtig, denn bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Arzneimittel kann die Wirkung der einzelnen Arzneimittel verstärkt oder abgeschwächt werden. Sie müssen besonders vorsichtig sein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Gichtmittel (Allopurinol),
  • Arzneimittel zur BlutverdĂĽnnung (Kumarin, Warfarin),
    • bestimmte antivirale Arzneimittel (Sorivudin und Brivudin),
  • Mittel gegen epileptische Anfälle (Phenytoin),
  • Interferon alpha,
  • Strahlentherapie und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen (Folinsäure, Oxaliplatin, Bevacizumab, Cisplatin, Irinotecan),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Folsäuremangel.

Einnahme von Capecitabin Fair-Med zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie sollten Capecitabin Fair-Med nicht später als 30 Minuten nach einer Mahlzeit einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigenschwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenn Sie schwanger sind oder dies vermuten, dürfen Sie Capecitabin Fair- Med nicht einnehmen. Während der Behandlung mit Capecitabin Fair-Med dürfen Sie nicht stillen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Nach der Einnahme von Capecitabin Fair-Med können Sie sich schwindlig oder müde fühlen, oder es kann Ihnen übel sein. Es ist daher möglich, dass Capecitabin Fair-Med Ihre Fahrtüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Capecitabin Fair-Med sollte nur von einem Arzt mit Erfahrung in der Anwendung von Arzneimitteln gegen Krebserkrankungen verschrieben werden.

Capecitabin Fair-Med Tabletten sollten als Ganzes mit Wasser und innerhalb von 30 Minuten nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Ihr Arzt wird Ihnen eine Dosierung sowie ein Behandlungsschema verordnen, das auf Sie zugeschnitten ist. Die Basis für die Berechnung der Dosis von Capecitabin Fair-Med ist Ihre Körperoberfläche. Diese wird aus Ihrer Körpergröße und Ihrem Körpergewicht berechnet. Die

übliche Dosierung für Erwachsene beträgt 1250 mg/m2 Körperoberfläche, diese muss zweimal täglich (morgens und abends) eingenommen werden. Im Folgenden werden zwei Beispiele

angegeben: Eine 64 kg schwere und 1,64 m große Person hat eine Körperoberfläche von 1,7 m2 und soll dementsprechend 4 Tabletten zu 500 mg und 1 Tablette zu 150 mg zweimal täglich einnehmen.

Eine 80 kg schwere und 1,80 m große Person hat eine Körperoberfläche von 2,00 m2 und soll dementsprechend 5 Tabletten zu 500 mg zweimal täglich einnehmen.

Capecitabin Fair-Med Tabletten werden üblicherweise über 14 Tage eingenommen, gefolgt von einer 7-tägigen Einnahmepause, während der keine Tabletten eingenommen werden. Diese 21- tägige Periode ist ein Behandlungszyklus.

Bei Kombination mit anderen Arzneimitteln kann die übliche Dosis für Erwachsene weniger als 1250 mg/m2 Körperoberfläche betragen. Außerdem kann es notwendig sein, dass die Tabletten über eine andere Periode eingenommen werden müssen (z. B. täglich, ohne Einnahmepause).

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, welche Dosis Sie einnehmen mĂĽssen und wann und fĂĽr wie lange Sie diese einnehmen mĂĽssen.

Es kann sein, dass Ihr Arzt möchte, dass Sie für jede Dosis eine Kombination aus 150 mg und 500 mg Tabletten nehmen.

• Nehmen Sie die Tabletten morgens und abends ein, so wie es Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat.

  • Nehmen Sie die Tabletten spätestens 30 Minuten nach einer Mahlzeit (FrĂĽhstĂĽck und Abendessen) ein.
  • Es ist wichtig, dass Sie Ihre sämtlichen Arzneimittel so einnehmen, wie es Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat.

Wenn Sie eine größere Menge von Capecitabin Fair-Med eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Capecitabin Fair-Med eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt, bevor Sie die nächste Dosis nehmen.

Wenn Sie wesentlich mehr Capecitabin eingenommen haben, als Sie sollten, könnten die folgenden Nebenwirkungen auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Entzündung oder Geschwürbildung im Bauch oder Mund, Schmerzen oder Blutung aus dem Darm oder Magen oder ein Abfall bestimmter Blutzellen (Knochenmarksdepression). Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Wenn Sie die Einnahme von Capecitabin Fair-Med vergessen haben

Nehmen Sie diese vergessene Dosis nicht ein, und verdoppeln Sie die nächste Dosis nicht. Fahren Sie stattdessen mit Ihrem normalen Dosierungsschema fort und setzen sich mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie die Einnahme von Capecitabin Fair-Med abbrechen

Es sind keine Nebenwirkungen aufgrund eines Abbruchs der Behandlung mit Capecitabin bekannt. Wenn Sie gleichzeitig gerinnungshemmende Mittel vom Kumarin-Typ (die z. B. Phenprocoumon enthalten) anwenden und Capecitabin absetzen, könnte es erforderlich sein, dass Ihr Arzt die Dosis des gerinnungshemmenden Mittels anpasst.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂĽssen.

STOPPEN Sie die Einnahme von Capecitabin Fair-Med sofort und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn eines dieser Symptome auftritt:

  • Durchfall: Falls Sie einen Anstieg auf 4 oder mehr Stuhlgänge täglich haben, im Vergleich zu Ihren ĂĽblichen Stuhlgängen, oder Durchfall während der Nacht bekommen.
  • Erbrechen: Falls Sie sich mehr als einmal innerhalb von 24 Stunden ĂĽbergeben mĂĽssen.
  • Ăśbelkeit: Falls Sie den Appetit verlieren und Ihre tägliche Nahrungsmenge deutlich geringer als normal ist.
  • MundschleimhautentzĂĽndung: Falls Sie Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und EntzĂĽndungen in Ihrem Mund und/oder Rachen haben.
  • Hand-FuĂź-Hautreaktion: Falls Sie Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und/oder

Kribbeln an/in den Händen und/oder Füßen haben.

  • Fieber: Falls Sie mindestens 38 °C Fieber haben.
  • Infektionen: Falls Sie Anzeichen einer Infektion durch Bakterien oder Viren oder andere Organismen haben.
  • Brustschmerzen: Falls Sie Schmerzen in der Brustmitte verspĂĽren, insbesondere, wenn diese bei körperlicher Belastung auftreten.
  • Stevens-Johnson-Syndrom: Falls Sie schmerzenden, roten oder violettfarbenen Ausschlag haben, der sich ausbreitet und/oder andere Läsionen auf den Schleimhäuten (z. B. Mund und Lippen) auftreten, insbesondere wenn Sie vorher unter Lichtempfindlichkeit leiden, Infektionen der Atemwege (z. B. Bronchitis) und/oder Fieber haben.

Falls frĂĽh entdeckt, bessern sich diese Nebenwirkungen normalerweise innerhalb von 2 - 3 Tagen, nachdem das Arzneimittel abgesetzt wurde. Falls diese Nebenwirkungen jedoch anhalten, unterrichten Sie umgehend Ihren Arzt davon. Es kann sein, dass Ihr Arzt Sie anweist, die Behandlung mit einer geringeren Dosis fortzusetzen.

Zusätzlich zu oben Genanntem, wenn Capecitabin Fair-Med allein angewendet wird, sind sehr häufige Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten können:

  • Bauchschmerzen
  • Ausschlag, trockene oder juckende Haut
  • MĂĽdigkeit
  • Appetitverlust (Anorexie).

Diese Nebenwirkungen können sich verstärken. Darum ist es wichtig, dass Sie sich immer umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, wenn Sie eine Nebenwirkung bemerken. Es kann sein, dass Ihr Arzt Sie anweist, die Dosis zu reduzieren und/oder die Behandlung mit Capecitabin Fair-Med zeitweise zu unterbrechen. Dies wird die Wahrscheinlichkeit herabsetzen, dass eine Nebenwirkung anhält oder sich verschlimmert.

Andere Nebenwirkungen sind:

Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten) beinhalten:

  • Verminderung der Anzahl an weiĂźen und roten Blutzellen, die in Blutuntersuchungen festgestellt wird
  • Austrocknung, Gewichtsverlust
  • Schlaflosigkeit, Depression
  • Kopfschmerz, Schläfrigkeit, Schwindel, ungewöhnliche Hautempfindungen (TaubheitsgefĂĽhl oder Kribbeln), Ă„nderungen im Geschmacksempfinden
  • AugenentzĂĽndung, verstärkte Tränensekretion, Augenrötung (Konjunktivitis)
  • VenenentzĂĽndungen (Thrombophlebitis)
  • Kurzatmigkeit, Nasenbluten, Husten, laufende Nase
  • Fieberblasen oder andere Herpesinfektionen
  • LungenentzĂĽndung oder EntzĂĽndungen der Atemwege (z. B. Bronchitis)
  • Darmblutung, Verstopfung, Oberbauchschmerzen, Verdauungsstörungen, exzessive Blähungen, trockener Mund
  • Hautausschlag, Haarausfall, Hautrötung, trockene Haut, Hautjucken (Pruritus), Hautverfärbungen, Hautverlust, HautentzĂĽndung, Nagelveränderungen
  • Schmerzen in den GliedmaĂźen, Gelenk-, Brust- oder RĂĽckenschmerzen
  • Fieber, Schwellungen der Beine, allgemeines KrankheitsgefĂĽhl
  • Störungen der Leberfunktion (veränderte Laborwerte) und erhöhter Bilirubinwert im Blut

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten) beinhalten:

• Blutvergiftung (Sepsis), Entzündung des Harntrakts, Hautentzündung, Entzündungen der Nase und des Rachens, Pilzinfektionen (einschließlich solche des Mundes), Grippe, Magen- Darm- Entzündung, Zahnabszess

• Knoten unter der Haut (Lipome)

• Verringerung der Blutzellen einschließlich der Blutplättchen und Blutverdünnung, die in Laborwertuntersuchungen festgestellt wurde

• Allergie

• Diabetes, Verringerung der Kaliumwerte im Blut, Mangelernährung, erhöhte Triglyceridwerte im Blut

• Verwirrtheit, Panikattacken, depressive Verstimmung, verringertes sexuelles Bedürfnis

• Sprechstörungen, Gedächtnisstörungen, Verlust des geordneten Zusammenwirkens der Bewegungen, Gleichgewichtsstörungen, Ohnmacht, Nervenschädigung (Neuropathie) und Wahrnehmungsstörungen

• verzerrtes Sehen oder Doppeltsehen

  • Schwindel, Ohrenschmerzen
  • unregelmäßiger Herzschlag und Herzklopfen (Herzrhythmusstörungen), Brustschmerzen und Herzanfall (Herzinfarkt)
  • Blutgerinnsel in den tiefen Venen, hoher oder niedriger Blutdruck, Hitzewallung, kalte GliedmaĂźen, violette Flecken auf der Haut
  • Blutgerinnsel in den Lungenvenen (Lungenembolie), Lungenkollaps, Bluthusten, Asthma, Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung
  • Darmverschluss, FlĂĽssigkeitsansammlung im Bauch, DĂĽnndarm-, Dickdarm-, Magen- oder SpeiseröhrenentzĂĽndung, Unterbauchschmerzen, Unwohlsein im Bauch, Sodbrennen (RĂĽckfluss von Nahrung aus dem Magen), Blut im Stuhl
  • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augen)
  • HautgeschwĂĽre und -blasen, Hautreaktionen auf Sonnenlicht, Rötung der Handflächen, Schwellung oder Schmerzen im Gesicht
  • Gelenkschwellung oder –versteifung, Knochenschmerzen, Muskelschwäche oder –steifheit
  • FlĂĽssigkeitsansammlung in den Nieren, häufigerer nächtlicher Harndrang, Harnverlust, Blut im Urin, Erhöhung des Kreatininwertes im Blut, was auf eine Nierenfunktionsstörung hinweist
  • ungewöhnliche Blutung aus der Scheide
  • Schwellungen (Ă–deme), SchĂĽttelfrost und generelle Kraftlosigkeit

Einige dieser Nebenwirkungen können häufiger auftreten, wenn Capecitabin in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet wird. Andere Nebenwirkungen, die bei der Kombinationsbehandlung beobachtet werden, sind:

Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten) beinhalten:

  • verringerte Natrium-, Magnesium- oder Kalziumwerte im Blut, erhöhte Blutzuckerwerte
  • Nervenschmerzen
  • Klingeln oder Summen in den Ohren (Tinnitus), Hörverlust
  • VenenentzĂĽndung
  • Schluckauf, Veränderungen der Stimme
  • Schmerzen im Mund, verändertes oder ungewöhnliches GefĂĽhl im Mund, Kieferschmerzen
  • Schwitzen, nächtliches Schwitzen
  • Muskelkrämpfe
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Blut oder EiweiĂź im Urin
  • Bluterguss oder Reaktionen an der Einstichstelle, die durch gleichzeitig angewendete Injektionsarzneimittel verursacht werden

Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Personen auftreten) beinhalten:

  • Verengung oder Blockade des Tränenganges (Tränenwegsstenose)
  • Leberversagen
  • EntzĂĽndungen, die zur Einschränkung oder zum Verschluss der Gallenausscheidung fĂĽhren (cholestatische Hepatitis)
  • spezifische Veränderungen im Elektrokardiogramm (Verlängerung der QT-Zeit),
  • bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen (einschlieĂźlich Kammerflimmern, Torsades de pointes und verlangsamter Herzschlag)
  • AugenentzĂĽndungen mit Augenschmerzen und möglichen Sehstörungen
  • EntzĂĽndungen der Haut, die aufgrund einer Erkrankung des Immunsystems zu roten schuppigen Flecken fĂĽhren

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10.000 Personen auftreten) beinhalten:

  • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag, GeschwĂĽrbildung und Blasenbildung. Damit können GeschwĂĽre an Mund, Nase, Genitalien, Händen, FĂĽĂźen und Augen (rote und geschwollene Augen) einhergehen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesamt fĂĽr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN Ă–STERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht ĂĽber 30 ÂşC lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Capecitabin Fair-Med enthält:

  • Der Wirkstoff ist: Jede Filmtablette enthält 150 mg Capecitabin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat;
    • Ăśberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Talkum, Macrogol 400, rotes Eisenoxid (E172) und gelbes Eisenoxid (E172).

Wie Capecitabin Fair-Med aussieht und Inhalt der Packung

Hell pfirsichfarbene, ovale Filmtabletten mit dem Aufdruck „150“ auf der einen Seite. Abmessung ca. 11,4 mm x 5,9 mm.

Eine Packung Capecitabin Fair-Med 150 mg Filmtabletten enthält 60 Filmtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Fair-Med Healthcare GmbH

PlanckstraĂźe 13

22765 Hamburg

Deutschland

Hersteller:

Remedica Ltd

Aharnon Street

Limassol Industrial Estate

3056 Limassol

Zypern

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Capécitabine Fair-Med

Dänemark:

Capecitabin Fair-Med

Schweden:

Capecitabine Fair-Med 150 mg

Ungarn:

Capecitabin Fair-Med 150 mg filmtabletta

Vereinigtes Königreich:

Capecitabine Fair-Med

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂĽberarbeitet im Februar 2015.

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Wirkstoff(e) Capecitabin
Zulassungsland Ă–sterreich
Hersteller Fair-Med Healthcare
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code L01BC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden