Celecoxib ratiopharm 100 mg Hartkapseln

Abbildung Celecoxib ratiopharm 100 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Celecoxib
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.10.2012
ATC Code M01AH01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Celecoxib ratiopharm wird zur Behandlung von Beschwerden bei Erwachsenen angewendet, die durch rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis und Spondylitis ankylosans verursacht werden.

Celecoxib ratiopharm mit dem Wirkstoff Celecoxib gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und speziell zur Untergruppe der so genannten Cyclooxygenase-2 (COX-2)-Hemmer.

Ihr K√∂rper bildet Prostaglandine, die Schmerzen und Entz√ľndungen verursachen k√∂nnen. Bei Erkrankungen wie z. B. einer entz√ľndlichen Erkrankung der Gelenke (rheumatoide Arthritis) und einem ‚ÄěGelenkverschlei√ü‚Äú (Osteoarthritis) werden diese in Ihrem K√∂rper vermehrt gebildet. Celecoxib ratiopharm wirkt, indem es die Bildung von Prostaglandinen einschr√§nkt und dadurch Schmerzen und Entz√ľndungen lindert.

Es ist zu erwarten, dass das Arzneimittel innerhalb von Stunden nach der ersten Einnahme Wirkung zeigt. Die vollst√§ndige Wirkung k√∂nnte sich jedoch √ľber Tage entfalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Celecoxib ratiopharm darf NICHT eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Celecoxib oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie schon einmal allergisch auf Arzneimittel reagiert haben, die man als ‚ÄěSulfonamide‚Äú bezeichnet (z. B. bestimmte Antibiotika zur Behandlung von Infektionen);
  • wenn Sie derzeit an einem Magen- oder Darmgeschw√ľr oder an Magen- oder Darmblutungen leiden;
  • wenn bei Ihnen nach Anwendung von Acetylsalicyls√§ure oder anderen entz√ľndungshemmenden und schmerzlindernden Mitteln (NSAR) schon einmal Asthma, Nasenpolypen, eine schwere Verstopfung der Nase oder allergische Reaktionen wie juckender Hautausschlag, Schwellungen im

Bereich von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Atembeschwerden oder pfeifender Atem aufgetreten sind.

  • wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung schwanger werden k√∂nnten, m√ľssen Sie mit Ihrem Arzt √ľber geeignete Verh√ľtungsmethoden sprechen.
  • wenn Sie stillen;
  • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden;
  • wenn Sie an einer entz√ľndlichen Darmerkrankung wie z. B. Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden;
  • wenn Sie an einer Herzschw√§che leiden;
  • wenn Sie eine Herzleistungsschw√§che, eine klinisch gesicherte isch√§mische Herzkrankheit (Mangeldurchblutung der Herzkranzgef√§√üe) oder eine zerebrovaskul√§re Erkrankung haben, z.B. einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, eine so genannte transitorische isch√§mische Attacke (d.h. einen Mini-Schlaganfall oder eine vor√ľbergehende Verminderung der Blutversorgung des Gehirns), Angina pectoris oder einen Gef√§√üverschluss der zum Herz oder zum Gehirn f√ľhrenden Gef√§√üe;
  • wenn Sie bereits einmal Durchblutungsst√∂rungen (periphere arterielle Verschlusskrankheit) hatten oder derzeit haben oder wenn Sie bereits an den Beinarterien operiert wurden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Celecoxib ratiopharm einnehmen

  • wenn Sie schon einmal ein Geschw√ľr oder Blutungen im Magen- oder Darm-Bereich hatten. Sie d√ľrfen Celecoxib ratiopharm nicht einnehmen, wenn Sie derzeit ein Magen- oder Darmgeschw√ľr oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich haben
  • wenn Sie Acetylsalicyls√§ure einnehmen (auch in niedriger Dosierung zum Schutz des Herzens).
  • wenn Sie Thrombozytenaggregationshemmer verwenden.
  • wenn Sie Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z. B. Warfarin/Warfarin-√§hnliche Gerinnungshemmer oder neuartige Gerinnungshemmer zum Einnehmen, z.B. Apixaban) anwenden.
  • wenn Sie Arzneimittel verwenden, die als Kortikosteroide bezeichnet werden (z.B. Prednison)
  • wenn Sie Celecoxib ratiopharm gemeinsam mit anderen NSAR einnehmen, die keine Acetylsalicyls√§ure enthalten, wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac, da diese Arzneimittel nicht gemeinsam eingenommen werden sollten
  • wenn Sie rauchen oder wenn Sie Diabetes, Bluthochdruck oder erh√∂hte Cholesterinspiegel haben.
  • wenn die Funktion Ihres Herzens, Ihrer Leber oder Ihrer Nieren eingeschr√§nkt ist. Ihr Arzt m√∂chte m√∂glicherweise regelm√§√üige Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren.
  • wenn es bei Ihnen zu Fl√ľssigkeitsansammlungen (z. B. geschwollene Kn√∂chel und F√ľ√üe) kommt.
  • wenn Sie an Fl√ľssigkeitsmangel leiden, z. B. infolge einer Erkrankung, Durchfall oder der Anwendung von entw√§ssernden Arzneimitteln gegen √ľbersch√ľssige Fl√ľssigkeit im K√∂rper (Diuretika).
  • wenn bei Ihnen schon einmal eine schwere allergische Reaktion oder schwere Hautreaktion auf andere Arzneimittel aufgetreten ist.
  • wenn Sie an einer Infektion leiden oder glauben, eine Infektion zu haben, da Celecoxib ratiopharm Fieber oder andere Anzeichen von Infektionen und Entz√ľndungen √ľberdecken kann.
  • wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind, da Ihr Arzt Sie in diesem Fall regelm√§√üig √ľberwachen wollen wird.
  • Der Genuss von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit NSAR kann unter Umst√§nden das Risiko f√ľr Probleme im Verdauungstrakt erh√∂hen

Wie andere Schmerz‚Äď und Rheumamittel (NSAR, z. B. Ibuprofen oder Diclofenac) kann dieses Arzneimittel erh√∂hten Blutdruck verursachen. Daher wird Ihr Arzt m√∂glicherweise vorschlagen, Ihren Blutdruck regelm√§√üig zu √ľberwachen.

Im Zuge einer Behandlung mit Celecoxib wurden einige F√§lle von schwerwiegenden Leberreaktionen beobachtet. Dies waren u. a. schwere Leberentz√ľndung, Lebersch√§den und Leberversagen (manchmal

mit t√∂dlichem Ausgang oder einer Lebertransplantation als Folge). F√ľr jene F√§lle, bei denen der Zeitpunkt des Auftretens gemeldet wurde, wei√ü man, dass die schwersten Leberreaktionen innerhalb von einem Monat nach Behandlungsbeginn auftraten.

Unter Behandlung mit Celecoxib ratiopharm kann es schwieriger sein, schwanger zu werden. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt (siehe Abschnitt √ľber Schwangerschaft und Stillzeit).

Einnahme von Celecoxib ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden:

  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Husten (Dextromethorphan);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschw√§che (z. B. ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten, Betablocker und Diuretika);
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen und bakteriellen Infektionen (Fluconazol und Rifampicin);
  • ‚Äěblutverd√ľnnende‚Äú Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Warfarin oder andere Warfarin-√§hnliche Arzneimittel (blutverd√ľnnende Arzneimittel zur Hemmung
    der Blutgerinnung) einschließlich neuerer Arzneimittel wie Apixaban);
  • Arzneimittel gegen Depressionen (z. B. Lithium);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schlafst√∂rungen oder unregelm√§√üigem Herzschlag;
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (Neuroleptika);
  • bestimmte Arzneimittel (Methotrexat), die bei rheumatoider Arthritis, Schuppenflechte (Psoriasis) und Blutkrebs (Leuk√§mie) angewendet werden;
  • bestimmte Arzneimittel (Carbamazepin) zur Behandlung von Epilepsie/Krampfanf√§llen und einigen Formen von Schmerzen oder Depressionen;
  • bestimmte Arzneimittel (Barbiturate) zur Behandlung von Epilepsie/Krampfanf√§llen und bestimmten Schlafst√∂rungen;
  • bestimmte Arzneimittel (Ciclosporin und Tacrolimus) zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, z. B. nach Transplantationen;
  • Acetylsalicyls√§ure. Celecoxib ratiopharm kann zusammen mit Acetylsalicyls√§ure eingenommen werden, die Tagesdosis der Acetylsalicyls√§ure muss jedoch niedrig sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie beide Arzneimittel zusammen einnehmen.

Celecoxib ratiopharm kann zusammen mit niedrigdosierter Acetylsalicylsäure eingenommen werden (75 mg pro Tag oder weniger). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie beide Arzneimittel gemeinsam einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Celecoxib ratiopharm darf nicht von Frauen angewendet werden, die schwanger sind oder w√§hrend der Behandlung schwanger werden k√∂nnten (z. B. Frauen, die Kinder bekommen k√∂nnen und nicht verh√ľten). Wenn Sie w√§hrend der Anwendung von Celecoxib ratiopharm schwanger werden, m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sich bez√ľglich einer Behandlung mit einem anderen Arzneimittel an Ihren Arzt wenden.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Celecoxib ratiopharm nicht einnehmen.

Fortpflanzungsfähigkeit

NSAR (einschließlich Celecoxib ratiopharm) können den Eintritt einer Schwangerschaft erschweren. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden oder Probleme haben schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Bevor Sie aktiv am Stra√üenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen, sollten Sie wissen, wie Sie auf Celecoxib ratiopharm reagieren. Wenn Sie sich nach der Einnahme von Celecoxib ratiopharm benommen oder schl√§frig f√ľhlen, d√ľrfen Sie nicht aktiv am Stra√üenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder normal f√ľhlen.

Celecoxib ratiopharm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatrium-frei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Celecoxib ratiopharm zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Die Dosis, die Sie t√§glich einnehmen sollen, wird von Ihrem Arzt f√ľr Sie bestimmt. Da sich das Risiko f√ľr Nebenwirkungen in Verbindung mit Herzproblemen mit der Dosis und mit der Dauer der Anwendung erh√∂ht, ist es wichtig, dass Sie immer die niedrigste Dosis anwenden, mit denen Ihre Schmerzen gelindert werden, und dass Sie Celecoxib ratiopharm nicht l√§nger einnehmen als dies zur Linderung Ihrer Symptome notwendig ist.

Art der Anwendung

Celecoxib ratiopharm ist zum Einnehmen. Die Kapseln können zu jeder Tageszeit mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden. Versuchen Sie jedoch, Celecoxib ratiopharm immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen.

Falls Sie Schwierigkeiten haben, die Kapseln zu schlucken: Der gesamte Inhalt einer Kapsel kann auf einen gestrichenen Teel√∂ffel halbfester Nahrung (wie zum Beispiel Apfelmus, Reisbrei, Joghurt oder zerdr√ľckte Banane - alles gek√ľhlt oder zimmerwarm) gestreut und dann sofort mit einem Glas Wasser (ca. 240 ml) heruntergeschluckt werden.

Halten Sie die Kapsel zum √Ėffnen aufrecht, damit sich die K√∂rnchen am Boden sammeln, dr√ľcken Sie die Oberseite leicht zusammen und drehen Sie sie ab.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie zwei Wochen nach Behandlungsbeginn noch keine Besserung feststellen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei Osteoarthritis (entz√ľndliche Gelenkerkrankung) betr√§gt die empfohlene Dosis 200 mg pro Tag, die von Ihrem Arzt bei Bedarf auf maximal 400 mg erh√∂ht werden kann.

Die √ľbliche Dosis ist

  • einmal t√§glich eine 200 mg Hartkapsel oder
  • zweimal t√§glich eine 100 mg Hartkapsel.

Bei rheumatoider Arthritis (chronisch verlaufende Entz√ľndung mehrerer Gelenke) betr√§gt die

empfohlene Dosis 200 mg pro Tag (eingenommen in zwei geteilten Dosen), die von Ihrem Arzt bei Bedarf auf maximal 400 mg (eingenommen in zwei geteilten Dosen) erhöht werden kann.

Die √ľbliche Dosis ist

‚ÄĘ zweimal t√§glich eine 100 mg Hartkapsel.

Bei Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) beträgt die empfohlene Dosis 200 mg pro Tag, die von Ihrem Arzt bei Bedarf auf maximal 400 mg erhöht werden kann.

Die √ľbliche Dosis ist

  • einmal t√§glich eine 200 mg Hartkapsel oder
  • zweimal t√§glich eine 100 mg Hartkapsel.

Nieren- oder Leberprobleme

Falls Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, achten Sie darauf, dass Ihr

Arzt dar√ľber Bescheid wei√ü, da Sie m√∂glicherweise eine niedrigere Dosis ben√∂tigen.

√Ąltere Patienten, besonders mit einem K√∂rpergewicht unter 50 kg

Wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind und vor allem wenn Sie weniger als 50 kg wiegen, kann Ihr Arzt eine genauere Kontrolle Ihres Befindens f√ľr sinnvoll erachten.

Anwendung bei Kindern

Celecoxib ratiopharm ist nur f√ľr Erwachsene und nicht zur Anwendung bei Kindern bestimmt.

Wenn Sie eine größere Menge von Celecoxib ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Sie d√ľrfen nicht mehr Hartkapseln einnehmen, als Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Wenn Sie zu viele Hartkapseln eingenommen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder Ihr Krankenhaus und bringen Sie Ihr Arzneimittel mit.

Wenn Sie die Einnahme von Celecoxib ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Celecoxib ratiopharm vergessen haben, holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie jedoch nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Celecoxib ratiopharm abbrechen

Das pl√∂tzliche Absetzen der Behandlung mit Celecoxib ratiopharm kann zur Verschlimmerung Ihrer Beschwerden f√ľhren Beenden Sie die Einnahme von Celecoxib ratiopharm nur dann, wenn Ihr Arzt Sie dazu auffordert. Ihr Arzt schl√§gt Ihnen vielleicht vor, die Dosis √ľber ein paar Tage hinweg zu verringern, bevor Sie Celecoxib ratiopharm vollst√§ndig absetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die nachfolgend genannten Nebenwirkungen traten bei Patienten mit Gelenkerkrankungen auf, die Celecoxib einnahmen. Die mit einem Sternchen (*) markierten Nebenwirkungen sind mit der h√∂heren H√§ufigkeit aufgef√ľhrt, mit der sie bei Patienten auftraten, die Celecoxib zur Verh√ľtung von Dickdarmpolypen erhielten. Diese Patienten nahmen Celecoxib in hohen Dosierungen und √ľber einen langen Zeitraum ein.

Beenden Sie die Einnahme von Celecoxib ratiopharm und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt,

wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt, z. B. Hautausschlag, Gesichtsschwellung, pfeifender Atem oder Atemnot;

  • wenn es bei Ihnen zu Hautreaktionen wie z. B. Ausschlag, Bl√§schenbildung oder Absch√§lung der Haut kommt;
  • wenn Sie Herzbeschwerden haben, z. B. Schmerzen im Brustraum;
  • wenn bei Ihnen starke Magenschmerzen auftreten, sowie bei Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm (z. B. schwarzer oder blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut);
  • wenn es bei Ihnen zu einem Leberversagen kommt (die m√∂glichen Symptome sind √úbelkeit, Durchfall, Gelbsucht (Ihre Haut oder das Wei√üe in Ihren Augen erscheint gelb)).

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten):

‚ÄĘ Bluthochdruck, einschlie√ülich einer Verschlechterung eines bestehenden Bluthochdrucks*.

Häufig (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten):

  • Herzinfarkt*
  • Ansammlung von Fl√ľssigkeit mit geschwollenen Kn√∂cheln, Beinen und/oder H√§nden
  • Infektionen der Harnwege
  • Kurzatmigkeit*, Sinitus (Entz√ľndung der Nebenh√∂hlen, Nebenh√∂hleninfektion, verstopfte oder schmerzhafte Nebenh√∂hlen), verstopfte oder rinnende Nase, Rachenentz√ľndung, Husten, Erk√§ltung, grippeartige Symptome
  • Schwindel, Schlaflosigkeit
  • Erbrechen*, Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen, Bl√§hungen
  • Ausschlag, Juckreiz
  • Muskelsteifheit
  • Schluckbeschwerden*
  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Verschlechterung einer bestehenden Allergie
  • Unbeabsichtigte Verletzungen

Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten):

  • Schlaganfall*
  • Herzschw√§che, Herzklopfen (f√ľhlbarer Herzschlag), rascher Herzschlag
  • Abnormale Leberfunktionswerte im Blut
  • Abnormale Nierenfunktionswerte im Blut
  • An√§mie (Ver√§nderung bei den roten Blutk√∂rperchen, die zu M√ľdigkeit und Atemlosigkeit f√ľhren k√∂nnen)
  • Angstzust√§nde, Depression, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Empfindungsst√∂rungen (Ameisenlaufen)
  • Erh√∂hter Blutkaliumgehalt (kann zu √úbelkeit, M√ľdigkeit, Muskelschw√§che oder Herzklopfen f√ľhren)
  • Beeintr√§chtigtes oder verschwommenes Sehen, Ohrger√§usch, Schmerzen oder Entz√ľndungen im Mund, verminderte H√∂rleistung*
  • Verstopfung, Aufsto√üen, Magenentz√ľndung (Verdauungsst√∂rungen, Magenschmerzen oder Erbrechen), Verschlechterung einer Magen- oder Darmentz√ľndung
  • Beinkr√§mpfe
  • Juckender Hautausschlag (Nesselsucht)
  • Augenentz√ľndung
  • Atemprobleme
  • Hautverf√§rbung (Bluterguss)
  • Brustschmerzen (generalisierte Schmerzen, die nicht das Herz betreffen)
  • Gesichtsschwellung

Selten (betrifft bis zu 1 von 1.000 Behandelten):

  • Magen-, Speiser√∂hren- oder Darmgeschw√ľre (Blutungen) oder Darmdurchbruch (kann mit Magenschmerzen, Fieber, √úbelkeit, Erbrechen, Darmverstopfung verbunden sein), dunkel verf√§rbter oder schwarzen Stuhl, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (kann zu Magenschmerzen f√ľhren), Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsphagus)
  • Niedrige Natriumwerte im Blut (Hyponatri√§mie)
  • Verminderung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (helfen bei der Abwehr von Infektionen) oder der Blutpl√§ttchen (erh√∂hte Neigung f√ľr Blutungen und Bluterg√ľsse)
  • Koordinationsst√∂rung von Bewegungsabl√§ufen
  • Verwirrung, Ver√§nderung der Geschmacksempfindung
  • Erh√∂hte Lichtempfindlichkeit
  • Haarausfall
  • Halluzinationen
  • Blutungen im Auge
  • Akute Reaktion, die zu einer Lungenentz√ľndung f√ľhren kann
  • Unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Fl√ľchtige Hautr√∂tung (Flush)
  • Blutgerinnsel in den Blutgef√§√üen in der Lunge. Zu den m√∂glichen Symptomen z√§hlen pl√∂tzliche Atemnot, stechende Schmerzen beim Atmen oder Kollaps
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich (k√∂nnen zu Blut im Stuhl oder Erbrechen f√ľhren), Darm- oder Dickdarmentz√ľndung
  • Schwere Leberentz√ľndung (Hepatitis), zu den m√∂glichen Symptomen und Beschwerden z√§hlen √úbelkeit, Durchfall, Gelbsucht (Gelbverf√§rbung der Haut oder der Augen), Dunkelf√§rbung des Harns, heller Stuhl, Blutungsneigung, Juckreiz oder Sch√ľttelfrost
  • Akutes Nierenversagen
  • Menstruationsst√∂rungen
  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens oder Probleme beim Schlucken

Sehr selten (betrifft bis zu 1 von 10.000 Behandelten):

  • Schwerwiegende allergische Reaktionen (einschlie√ülich anaphylaktischem Schock mit m√∂glicherweise t√∂dlichem Ausgang)
  • Schwerwiegende Hautver√§nderungen wie Steven-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis und toxische epidermale Nekrolyse (k√∂nnen Hautausschlag, Blasenbildung oder Absch√§len der Haut hervorrufen) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (zu den Symptomen geh√∂ren eine Hautr√∂tung mit Schwellungen und zahlreiche kleinen Pusteln)
  • Eine verz√∂gerte allergische Reaktion mit m√∂glichen Symptomen wie Ausschlag, Gesichtsschwellung, Fieber, Dr√ľsenschwellung und abnormale Testergebnissen (z.b. Leber, Blutzellen (Eosinophilie ‚Äď eine Erh√∂hung der Zahl bestimmter wei√üer Blutzellen))
  • Hirnblutung mit t√∂dlichem Ausgang
  • Meningitis (Entz√ľndung im Bereich von Hirnhaut und R√ľckenmark
  • Leberversagen, Lebersch√§den und schwere Leberentz√ľndung (fulminante Hepatitis) (in einigen F√§llen mit t√∂dlichem Ausgang oder mit Bedarf f√ľr eine Lebertransplantation). Zu den m√∂glichen Symptomen z√§hlen √úbelkeit, Durchfall, Gelbsucht (Gelbverf√§rbung der Haut oder der Augen), Dunkelf√§rbung des Harns, heller Stuhl, Blutungsneigung, Juckreiz oder Sch√ľttelfrost
  • Leberprobleme (wie Cholestase und cholestatische Hepatitis, die mit Symptomen wie verf√§rbten Stuhlgang, √úbelkeit und Gelbverf√§rbung der Haut oder der Augen einhergehen k√∂nnen)
  • Nierenentz√ľndung und andere Nierenprobleme (wie nephrotisches Syndrom und Minimal-Change- Glomerulonephritis, die mit Symptomen wie Wassereinlagerungen (√Ėdeme), sch√§umende Urin, M√ľdigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen k√∂nnen)
  • Verschlechterung einer Epilepsie (m√∂glicherweise mit h√§ufigeren und/oder schwereren Anf√§llen)
  • Verstopfung einer Arterie oder Vene im Auge mit teilweisem oder vollst√§ndigem Verlust des Sehverm√∂gens
  • Entz√ľndung von Blutgef√§√üen (kann Fieber, Schmerzen und blaue Flecken auf der Haut hervorrufen)
  • Verminderung der Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen sowie Blutpl√§ttchen (kann zu M√ľdigkeit, h√§ufigen Bluterg√ľssen, h√§ufigem Nasenbluten und erh√∂htem Risiko f√ľr Infektionen f√ľhren)
  • Muskelschmerzen und Muskelschw√§che
  • Beeintr√§chtigung des Geruchssinns
  • Verlust des Geschmacksinns

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen, die normalerweise bei Absetzen des Arzneimittels wieder verschwindet

In klinischen Studien, die nicht die Anwendung bei Arthritis oder anderen Gelenkerkrankungen zum Gegenstand hatten und deren Teilnehmer bis zu 3 Jahre lang Celecoxib in Tagesdosen von 400 mg erhielten, wurden die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen beobachtet:

Häufig (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten):

Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten):

  • Tiefe Venenthrombose (Blutgerinnsel, normalerweise im Bein, kann mit Schmerzen, Schwellungen oder R√∂tung der Wade oder Atemproblem verbunden sein)
  • Magenprobleme: Mageninfektion (kann zu Reizungen und zu Geschw√ľren im Magen und Darm f√ľhren)
  • Knochenbruch in den unteren Gliedma√üen
  • G√ľrtelrose, Hautinfektion, Ekzem (trockener juckender Hautausschlag), Lungenentz√ľndung (m√∂glicherweise mit Husten, Fieber, Atemprobleme)
  • ‚ÄěM√ľckensehen‚Äú (Glask√∂rpertr√ľbungen) mit verschwommenen Sehen oder beeintr√§chtigter Sehfunktion, Blutung der Augenbindehaut, Drehschwindel aufgrund einer St√∂rung des Innenohrs, Zahnfleischentz√ľndung oder ‚Äď blutung, Mundgeschw√ľre
  • √úberm√§√üiges n√§chtliches Wasserlassen, H√§morrhoidenblutung, h√§ufiger Stuhlgang
  • Fettgewebegeschwulst in der Haut oder anderen Bereichen, Ganglionzyste oder √úberbein (harmlose Schwellung an Gelenken oder Sehnen an der Hand oder am Fu√ü), Sprechst√∂rung, abnormale oder besonders starke Scheidenblutung, Brustschmerzen
  • Erh√∂hte Natriumwerte im Blut

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett, der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú oder ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

ALU/ALU-Blisterpackung

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

PVC/PVDC/ALU-Blisterpackung

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Tablettenbehältnis

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Tablettenbehältnisse:

Haltbarkeit nach Anbruch: 6 Monate.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Celecoxib ratiopharm enthält

  • Der Wirkstoff ist Celecoxib. Jede Hartkapsel enth√§lt 100 mg Celecoxib.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumdodecylsulfat, Crospovidon (Typ B), Povidon (K30), Povidon (K90), Magnesiumstearat, Gelatine, Schellack, Propylenglycol, Gereinigtes Wasser, Titandioxid (E171), Indigocarmin-Aluminiumlack (E132).

Wie Celecoxib ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Celecoxib ratiopharm sind wei√üe, undurchsichtige Hartgelatinekapseln mit dem blauen Aufdruck ‚Äě100‚Äú.

Celecoxib ratiopharm ist in Blisterpackungen mit 5, 10, 20, 30, 50, 60, 90 und 100 Hartkapseln, in perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen mit 50 x 1 Hartkapseln und im Tablettenbehältnis mit 100 Hartkapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

HBM Pharma s.r.o. 03680 Martin Slabinsk√° 30 Slowakei

TEVA Pharmaceutical Works Private Limited Company Pallagi √ļt 13

4042 Debrecen Ungarn

Zulassungsnummer: 1-31615

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Celecoxib-ratiopharm 100 mg Hartkapseln
Luxemburg: Celecoxib-ratiopharm 100 mg Hartkapseln
Portugal: Celecoxib ratiopharm

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Celecoxib ratiopharm 100 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Celecoxib
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.10.2012
ATC Code M01AH01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden