Furohexal 40 mg/4 ml - Ampullen

Abbildung Furohexal 40 mg/4 ml - Ampullen
Wirkstoff(e) Furosemid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C03CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Hexal

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Furohexal Ampullen sind indiziert, wenn mit oraler Gabe von Furosemid keine ausreichende Harnausscheidung durch die Niere erreicht wird.

  • Fl√ľssigkeitsr√ľckhaltung infolge Erkrankungen des Herzens, die trotz ausreichender Glykosidbehandlung nicht zu beseitigen sind
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Bauchh√∂hle infolge Leberzirrhose
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge Erkrankungen der Nieren
  • akute Funktionsst√∂rungen des Herzens, insbesondere bei Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge (die Anwendung erfolgt in Verbindung mit anderen therapeutischen Ma√ünahmen)
  • verminderte Harnproduktion infolge Schwangerschaftskomplikationen (Gestosen) nach Beseitigung des Volumenmangelzustandes
  • unterst√ľtzende Ma√ünahme beim Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gehirn
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge Verbrennungen unter Ber√ľcksichtigung deren Schweregrades, deren Ausdehnung und des Blutflusses in den Blutgef√§√üen
  • Bluthochdruckkrisen neben anderen blutdrucksenkenden Ma√ünahmen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Furohexal darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Furosemid, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen andere Sulfonamid-Pr√§parate sind.
  • bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion
  • bei Bewusstseinsst√∂rungen, die mit neurologischen Symptomen aufgrund einer chronischen Lebersch√§digung im Zusammenhang stehen.
  • bei schwerem Kaliummangel
  • bei schwerem Natriummangel
  • bei verminderter Blutmenge oder Mangel an K√∂rperwasser
  • wenn Sie stillen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Furohexal einnehmen.

  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • bei Zuckerkrankheit; hier ist eine regelm√§√üige Blutzuckerkontrolle erforderlich.
  • wenn Sie an Gicht leiden; dann ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Harns√§ure im Blut erforderlich.
  • wenn bei Ihnen eine Harnabflussbehinderung besteht (z.B. bei Prostatavergr√∂√üerung, Harnstauungsniere, Harnleiterverengung). Furohexal darf nur angewendet werden, wenn f√ľr freien Harnfluss gesorgt ist, da eine vermehrte Harnbildung zu einer √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.
  • bei einem verminderten Eiwei√ügehalt im Blut (z.B. bei Nierenerkrankungen mit Eiwei√üverlust, Fettstoffwechselst√∂rung und Wassereinlagerung); eine vorsichtige Dosierung ist dann erforderlich.
  • wenn Sie an Leberzirrhose und gleichzeitiger Einschr√§nkung der Nierenfunktion leiden.
  • wenn ein starker Blutdruckabfall f√ľr Sie schwere Folgen haben k√∂nnte (z.B. wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Hirngef√§√üe oder der Herzkranzgef√§√üe haben). Ein unerw√ľnscht starker Blutdruckabfall muss in diesem Fall vermieden werden.
  • bei Fr√ľhgeborenen (Gefahr der Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung; eine Funktionskontrolle der Nieren und Nierensonographie ist erforderlich).
  • bei Fr√ľhgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten Lebenswochen das Risiko f√ľr einen bestimmten Herzfehler erh√∂hen (eine offene Verbindung zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt l√§nger bestehen als unter normalen Bedingungen; ein sog. Persistierender Ductus arteriosus Botalli).

Während einer Behandlung mit Furohexal wird der Arzt in regelmäßigen Abständen Blutkontrollen anordnen (einschließlich Blutbild, Blutzucker Nierenfunktionswerte und Plasmaelektrolyte). Bitte halten Sie diese Kontrollen ein.

Eine enge √úberwachung ist besonders wichtig, wenn es bei Ihnen leicht zu Elektrolytst√∂rungen kommen kann, oder wenn es zu st√§rkeren Fl√ľssigkeitsverlusten kommt (z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder intensives Schwitzen). Unter Umst√§nden muss die Furohexal-Behandlung solange unterbrochen werden, bis die entsprechenden Blut- und Elektrolytwerte oder ihr S√§ure-Basen-Haushalt wieder korrigiert sind.

Der durch verst√§rkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust soll 1 kg/Tag nicht √ľberschreiten.

Bei zu starker Entw√§sserung d√ľrfen Sie w√§hrend der Behandlung mit Furohexal bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen oder Entz√ľndungen (sogenannte

‚Äěnichtsteroidale Antirheumatika‚Äú) nicht anwenden, da sie ein akutes Nierenversagen ausl√∂sen k√∂nnen.

Um einen starken Verlust von Kalium vorzubeugen, ist eine kaliumreiche Kost (mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Fr√ľchte usw.) zu empfehlen. Gelegentlich kann eine medikament√∂se Zufuhr von Kalium notwendig sein.

Wenn bei Ihnen Furohexal √ľber l√§ngere Zeit angewendet wird, empfiehlt es sich, zus√§tzlich Vitamin B1 (Thiamin) einzunehmen, um seinen Verlust auszugleichen. Vitamin B1 unterst√ľtzt die Herzleistung.

Die Anwendung des Arzneimittels Furohexal kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Bei Anwendung von Furohexal zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bestimmte Medikamente können die Wirkung von Furohexal beeinträchtigen.

Die Wirkung von Furohexal wird abgeschwächt durch:

  • nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR) (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen und Entz√ľndungen): Sie k√∂nnen die blutdrucksenkende Wirkung von Furohexal abschw√§chen. Bei Patienten mit verminderter Wasser- und Blutmenge k√∂nnen NSAR ein pl√∂tzliches Nierenversagen ausl√∂sen. Furosemid kann die sch√§digende Wirkung von Salicylaten verst√§rken.
  • Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle).
  • Sucralfat (Arzneimittel gegen Magengeschw√ľre): es vermindert die Aufnahme von Furohexal aus dem Darm. Bei gleichzeitiger Anwendung m√ľssen die beiden Arzneimittel in einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden angewendet werden.
  • Aliskiren ( Arzneimittel gegen Bluthochdruck)

Furohexal verstärkt die Wirkung von:

  • anderen blutdrucksenkenden oder harntreibenden Arzneimitteln: Es kann zu einem st√§rkeren Blutdruckabfall kommen (unter Umst√§nden bis hin zum Schock, einer Verschlechterung der Nierenfunktion oder einem akuten Nierenversagen). Wenn m√∂glich sollte daher die Furohexal-Behandlung vor√ľbergehend eingestellt werden oder wenigstens die Dosis f√ľr drei Tage reduziert werden, bevor die Behandlung insbesondere mit einem ‚ÄěACE-Hemmer‚Äú oder ‚ÄěAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten‚Äú begonnen wird bzw. seine Dosis erh√∂ht wird.
  • bestimmten Narkosemitteln (sog. ‚ÄěAn√§sthetika‚Äú) und curareartigen Muskelrelaxanzien (zur Muskelentspannung w√§hrend der Narkose), deren Wirkung durch Furohexal verst√§rkt wird. Bitte informieren Sie den Narkosearzt √ľber die Einnahme von Furohexal.
  • bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (‚ÄěBlutverd√ľnnungsmittel‚Äú, orale Antikoagulantien): Eine Dosisanpassung dieser Arzneimittel kann dadurch erforderlich werden.
  • Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (Rheumamittel und Mittel zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr) und anderen Arzneimitteln, die wie Furosemid √ľber die Niere ausgeschieden werden: Bei hochdosierter Behandlung (sowohl mit Furosemid als auch einem der anderen Arzneimittel) kann es zu verst√§rkten Wirkungen und Nebenwirkungen kommen. Zugleich kann die Wirkung von Furosemid durch derartige Arzneimittel verringert werden.
  • Theophyllin (Asthmamittel).

Elektrolytstörungen:

  • Abf√ľhrmittel, sowie Arzneimittel, die als Wirkstoffe Glukokortikoide (‚ÄěCortison"), Carbenoxolon, ACTH, Salicylate, Amphotericin B, oder Penicillin G enthalten: Die gleichzeitige Anwendung mit Furosemid kann zu verst√§rkten Kaliumverlusten f√ľhren (Risiko starker Kaliumverluste).
  • Wenn sich durch die Behandlung mit Furohexal ein Kalium- oder Magnesiummangel entwickelt, ist die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber bestimmten Herzmitteln (Herzglykoside) erh√∂ht. Es besteht auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen (inklusive Torsades de pointes), wenn bei einer Elektrolytst√∂rung gleichzeitig Arzneimittel angewendet werden, die eine bestimmte EKG-Ver√§nderung (verl√§ngertes QT-Intervall) verursachen k√∂nnen. Dazu z√§hlt z. B. Terfenadin (gegen Allergien) und bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika der Klassen I und III).

Nierenschädigung (Nephrotoxozität), Gehörschädigung (Ototoxizität):

  • Die geh√∂rsch√§digende Wirkung bestimmter Antibotika, sog. ‚ÄěAminoglykoside‚Äú (z. B. Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin) und anderer ototoxischer Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Gabe von Furosemid verst√§rkt werden. Auftretende H√∂rst√∂rungen k√∂nnen dauerhaft sein. Die gleichzeitige Anwendung der vorgenannten Arzneimittel darf nur bei zwingenden medizinischen Gr√ľnden erfolgen.
  • Arzneimittel mit nierensch√§digender Nebenwirkung (z. B. Antibiotika wie Aminoglykoside, Cephalosporine, Polymyxine): Furosemid kann die sch√§dlichen Effekte verst√§rken, und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren.
  • Cisplatin (Mittel gegen b√∂sartige Erkrankungen): Bei gleichzeitiger Anwendung mit Furosemid ist mit der M√∂glichkeit eines H√∂rschadens zu rechnen. Wird bei einer Cisplatinbehandlung eine forcierte Diurese mit Furosemid angestrebt, so darf Furosemid nur in niedriger Dosis (z. B. 40 mg bei normaler Nierenfunktion) und bei positiver Fl√ľssigkeitsbilanz eingesetzt werden. Andernfalls kann es zu einer Verst√§rkung der nierensch√§digenden Wirkung von Cisplatin kommen.

Sonstige Wechselwirkungen:

  • Blutzuckersenkende und blutdrucksteigernde Arzneimittel (pressorische Amine wie z. B. Epinephrin, Norepinephrin): Ihre Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Furohexal abgeschw√§cht werden.
  • Cyclosporin A: die gleichzeitige Verwendung mit Furohexal ist mit einem erh√∂hten Risiko von Gelenkentz√ľndung durch Gicht (Arthritis urica) verbunden.
  • Lithium (gegen bestimmte Depressionen): Die gleichzeitige Verwendung mit Furohexal kann zu einer Verst√§rkung der herz- und nervensch√§digenden Nebenwirkungen von Lithium f√ľhren. Der Lithiumspiegel im Blut sollte kontrolliert werden.
  • Hochdosierte Salizylate (Schmerzmittel): die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel am Zentralnervensystem k√∂nnen durch gleichzeitige Anwendung von Furohexal verst√§rkt werden.
  • Chloralhydrat (Schlafmittel): In einzelnen F√§llen kann es nach intraven√∂ser Gabe von Furosemid innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme von Chloralhydrat zu Hitzegef√ľhl, Schwei√üausbruch, Unruhe, √úbelkeit, Blutdruckanstieg und beschleunigtem Herzschlag kommen. Die gleichzeitige Anwendung von Furosemid und Chloralhydrat ist daher zu vermeiden.
  • Risperidon: Vorsicht ist erforderlich; vor der Behandlung wird der Arzt eine Nutzen- Risiko-Abw√§gung f√ľr die Kombination mit Furosemid oder die gemeinsame Behandlung mit anderen stark harntreibenden Arzneimitteln durchf√ľhren.

Bei der Anwendung von Furohexal zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z.B. mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Fr√ľchte.

Gro√üe Mengen Lakritze k√∂nnen in Kombination mit Furohexal zu verst√§rkten Kaliumverlusten f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Da Furosemid √ľber den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes √ľbergeht, darf Ihr Arzt Furohexal in der Schwangerschaft nur dann kurzfristig anwenden, wenn es f√ľr Sie zwingend erforderlich ist. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.

Falls Furosemid bei Herz- oder Nierenfunktionsst√∂rung der Schwangeren angewendet werden muss, wird ihr Arzt das Blutbild (Elektrolyte und H√§matokrit) sowie das Wachstum des ungeborenen Kindes genau √ľberwachen.

Furosemid wird in die Muttermilch ausgeschieden und hemmt die Produktion der Muttermilch. Furohexal darf daher nicht angewendet werden, wenn Sie stillen. Gegebenenfalls m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn und Pr√§paratewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Furohexal enthält Natrium

Furohexal-Ampullen enthalten Natrium. Seine Konzentration ist aber so gering, dass dieses Arzneimittel als nahezu natriumfrei angesehen werden kann (weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle).

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Wie wird es angewendet?

Die √ľbliche Dosis f√ľr Jugendliche √ľber 15 Jahren, Erwachsene und √§ltere Patienten ist:

Bei Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz-, Leber-, oder Nierenerkrankungen:

1 - 2 Ampullen (20 - 40 mg Furosemid) langsam in die Vene (maximal 4 mg/min, entsprechend 0,4 ml/min Injektionslösung).

Falls erforderlich, wird Ihr Arzt diese Dosis entsprechend steigern. Dabei kann in Abst√§nden von 2 Stunden die Dosis um jeweils 20 mg gesteigert werden, bis die gew√ľnschte Wirkung eintritt. Die f√ľr Sie geeignete Dosis wird danach 1 - 2 mal t√§glich verabreicht werden.

Wenn Sie unter einem ‚Äěnephrotischen Syndrom‚Äú leiden, wird Ihr Arzt, um das Risiko vermehrter Nebenwirkungen zu vermeiden, vorsichtig dosieren.

Bei Behandlung des ‚ÄěLungen√∂dems‚Äú:

z.B. bei akuter Herzschwäche, oder wenn eine schnell einsetzende Harnausscheidung notwendig ist:

1 - 2 Ampullen (20 - 40 mg Furosemid) langsam in die Vene (maximal 4 mg/min). Wenn die Harnausscheidung nicht stark genug zunimmt, Wiederholung nach 30 - 60 Minuten, ggf. mit doppelter Dosis.

Bei Behandlung der verminderten Harnausscheidung infolge einer ‚ÄěGestose‚Äú bei Schwangeren:

Ihr Arzt wird Furohexal-Ampullen nur nach strengster Abw√§gung des Nutzens anwenden. Gewebeschwellungen (√Ėdeme) und/oder zu hoher Blutdruck sind kein Grund f√ľr eine Behandlung mit Furohexal-Ampullen.

Vor Beginn der Behandlung muss die verminderte Blutmenge (Volumenmangel) durch Fl√ľssigkeitszufuhr ausgeglichen werden.

Die Dosierung liegt zwischen ¬Ĺ bis 5 Ampullen (10 - 100 mg Furosemid).

Bei Behandlung einer vermehrten Fl√ľssigkeitsansammlung im Gehirn:

Ihr Arzt wird 2 - 5 Ampullen (40 - 100 mg Furosemid) als Tages- und/oder Einzeldosis verwenden. In Ausnahmefällen, bei eingeschränkter Nierenfunktion, kann die Dosis bis zu 250 mg Furosemid betragen.

Bei Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe nach Verbrennungen:

Ihr Arzt wird 2 - 5 Ampullen (40-100 mg Furosemid) als Tages- oder Einzeldosis verwenden. In Ausnahmefällen, bei eingeschränkter Nierenfunktion, kann die Dosis bis zu 250 mg Furosemid betragen.

Vor Beginn der Behandlung muss bei Bedarf die verminderte Blutmenge durch Fl√ľssigkeitszufuhr ausgeglichen werden.

Bei Behandlung einer Bluthochdruckkrise:

1 - 2 Ampullen (20 - 40 mg Furosemid) neben anderen medizinischen Maßnahmen.

Säuglinge, Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren:

Der Arzt wird Furohexal-Ampullen nur bei einem bedrohlichen Krankheitszustand (eventuell als Dauertropfinfusion) anwenden.

F√ľr die Injektion in die Vene gilt folgende Dosierungsrichtlinie: 0,5 bis 1 mg Furosemid pro kg K√∂rpergewicht, bis zur Tagesdosis von maximal 20 mg Furosemid. Sobald als m√∂glich wird der Arzt die Behandlung auf eine orale Therapie umstellen.

Art der Anwendung:

Zur intravenösen Anwendung.

Furohexal - Ampullen werden in eine Vene verabreicht. Generell wird empfohlen, so rasch als möglich auf eine Therapie mit Furohexal-Tabletten umzustellen.

Bei Verabreichung in die Vene, soll Furosemid langsam injiziert werden. Die Injektionsgeschwindigkeit von 4 mg pro Minute (entspricht 0,4 ml Injektionsl√∂sung) darf nicht √ľberschritten werden. Bei Patienten mit fortgeschrittener St√∂rung der Nierenfunktion (Serum- Kreatinin > 5mg/dl) soll die Injektionsgeschwindigkeit 2,5 mg Furosemid pro Minute (entspricht 0,25 ml Injektionsl√∂sung) nicht √ľberschreiten.

In F√§llen, in denen eine Dosiserh√∂hung auf 250 mg Furosemid erforderlich wird, ist diese Dosis √ľber einen Perfusor zu verabreichen. Bei Bedarf kann die Injektionsl√∂sung mit isotonischer Kochsalzl√∂sung verd√ľnnt werden.

Bei der Herstellung von Mischungen ist folgendes zu beachten:

Furosemid l√∂st sich als Anthranils√§urederivat im alkalischen Milieu unter Salzbildung. Die L√∂sung zur parenteralen Applikation enth√§lt das Natriumsalz der Karbons√§ure ohne L√∂sungsvermittler, sie zeigt einen pH-Wert um 9 und besitzt keine Pufferwirkung. Im pH- Bereich unter 7 kann somit der Wirkstoff ausfallen. Bei Bedarf kann die Injektionsl√∂sung mit isotonischer Natriumchloridl√∂sung verd√ľnnt werden. Mischungen mit isotonischer Natriumchlorid-L√∂sung sind bis 24 Stunden verwendbar, falls der pH-Wert der gebrauchsfertigen L√∂sung im schwach alkalischen bis neutralen Bereich liegt.

Mischungen sollen möglichst unmittelbar vor Gebrauch hergestellt werden.

Das Präparat darf nicht mit anderen Arzneimitteln in der Mischspritze verwendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Furohexal erhalten haben, als Sie sollten

Die Anzeichen einer akuten oder chronischen √úberdosierung sind vom Ausma√ü des Salz- und Fl√ľssigkeitsverlustes abh√§ngig.

Eine √úberdosierung kann zu vermindertem Blutdruck und Kreislaufst√∂rungen, Elektrolytst√∂rungen (z. B. erniedrigte Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel) oder Anstieg des pH-Wertes im Blut f√ľhren.

Bei st√§rkeren Fl√ľssigkeitsverlusten kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung" und als Folge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung mit Thromboseneigung kommen.

Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten.

Informationen zu Gegenma√ünahmen sind f√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal am Ende der Gebrauchsinformation

Wenn Sie die Anwendung von Furohexal vergessen haben

Wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde, wird Ihr Arzt nicht die doppelte Dosis anwenden, sondern stattdessen die Behandlung wie gewohnt fortsetzen.

Wenn Sie die Anwendung von Furohexal abbrechen

Hören Sie auch bei scheinbarer Besserung Ihres Zustandes nicht vorzeitig mit der Anwendung dieses Arzneimittels auf, da es ansonsten wieder zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit kommen kann.

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (tritt bei mehr als 1 von 10 Anwendern auf):

  • St√∂rungen im Elektrolythaushalt (einschlie√ülich symptomatisch), verminderte Blutmenge und Austrocknung (v.a. bei √§lteren Patienten), Anstieg von Kreatinin im Blut, Anstieg von Blutfetten (Triglyzeride). Die m√∂gliche Entwicklung von Elektrolytst√∂rungen wird durch bereits bestehende Erkrankungen (z. B. Leberzirrhose, Herzmuskelschw√§che), andere Medikamente und die Ern√§hrung beeinflusst.
  • Blutdruckabfall und Kreislaufst√∂rungen.

Häufig (tritt bei 1 bis 10 von 100 Anwendern auf):

  • Bluteindickung, kann ‚Äď insbesondere bei √§lteren Patienten ‚Äď eine erh√∂hte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben.
  • Niedriger Gehalt an Natrium (Hyponatri√§mie, kann zu M√ľdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken, Kr√§mpfen und Bewu√ütlosigkeit f√ľhren), Chlor, Kalium (Hypokali√§mie, kann zu Muskelschw√§che, -zuckungen und ver√§nderter Herzt√§tigkeit f√ľhren) im Blut; Anstieg von Cholesterol im Blut; erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut (kann zu Gichtanf√§llen f√ľhren).
  • Durch chronische Lebererkrankungen kann es zu neurologischen Beschwerden kommen (z.B. Unruhe, Vergesslichkeit, Zittern, Lethargie, Desorientiertheit, Schl√§frigkeit).
  • Erh√∂htes Harnvolumen. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung" und als Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen.

Gelegentlich (tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern auf):

  • Starke Verminderung der Blutpl√§ttchen, wodurch erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen besteht.
  • Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen.
  • Der Blutzuckerspiegel kann unter Behandlung mit Furosemid ansteigen. Das kann bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage f√ľhren. Eine bisher nicht bekannte Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten.
  • Sehst√∂rungen, zum Teil auch Verst√§rkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.
  • Meist vor√ľbergehende H√∂rst√∂rungen. Besonders empfindlich daf√ľr d√ľrften Patienten mit einer Nierensch√§digung sein. Mit dieser M√∂glichkeit ist vor allem bei zu schneller Injektion in die Vene - insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Nierenfunktionsst√∂rung oder einer Vermehrung des Gesamteiwei√ües (z. B. bei nephrotischem Syndrom) - zu rechnen.
  • √úbelkeit.
  • Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen mit R√∂tung, Blasen- oder Schuppenbildung (Dermatitis bullosa, Pemphigoid bzw. Exanthem, Purpura, Erythem multiforme, Dermatitis exfoliativa); erh√∂hte Lichtempfindlichkeit.

Selten (tritt bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern auf):

  • Vermehrung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), Verringerung aller wei√üen Blutk√∂rperchen.
  • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen wie ein Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock). Erste Anzeichen f√ľr einen Schock sind u. a. Hautreaktionen wie heftige Hautr√∂tung oder Nesselsucht, Schwei√üausbruch und bl√§uliche Verf√§rbung der Haut, weiters Unruhe, √úbelkeit, Kopfschmerz, Atemnot.
  • Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen. Nach sehr hoher Dosierung wurden Verwirrtheit und Teilnahmslosigkeit beobachtet.
  • Pl√∂tzlich oder st√§ndig auftretende Ohrenger√§usche, Ohrensausen. Besonders empfindlich daf√ľr d√ľrften Patienten mit einer Nierensch√§digung sein. Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft in Verbindung mit Hautausschl√§gen.
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Erbrechen, Durchfall).
  • Nierenentz√ľndung.
  • Fieberhafte Zust√§nde. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung" und als Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen. Bluteindickung kann - insbesondere bei √§lteren Patienten - eine erh√∂hte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben.

Sehr selten (tritt bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern auf):

  • Blutarmut, durch Zerfall der roten Blutk√∂rperchen, kann zu blasser Gesichtsfarbe, Schw√§che und Kurzatmigkeit f√ľhren; starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (aplastische An√§mie, Agranulozytose).
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, welche zu starken Schmerzen im Bauch- /Unterleibsbereich und R√ľcken f√ľhrt.
  • Stau der Gallenfl√ľssigkeit und Erh√∂hung bestimmter Leberwerte (Transaminasen).
  • H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit kann mit den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden):
  • Verminderte Konzentration im Blut von Kalzium, und Magnesium; Harnstoffanstieg im Blut; Als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste kann sich eine stoffwechselbedingte St√∂rung im S√§ure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) entwickeln, bzw. eine bereits bestehende Alkalose verschlechtern.
  • Thrombose; Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Schwindel, Sehst√∂rungen, Mundtrockenheit, Durst.
  • Schwere Hauterkrankung mit St√∂rung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich; schwere Erkrankung der Haut und Schleimhaut mit ausgedehnter Blasenbildung und R√∂tung.
  • Entz√ľndliche Ver√§nderung der Haut mit Pustelbildung (AGEP).
  • Arzneimittelaussachlag mit Vermehrung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen im Blut und mit Beeintr√§chtigung des Allgemeinbefinden (DRESS)
  • Eine Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatavergr√∂√üerung, Harnstauungsniere, Harnleiterverengung) kann auftreten bzw. verschlechtert werden. Natrium- und Chloridkonzentartion im Harn erh√∂ht. Es kann zur Harnsperre (Harnverhaltung) mit darauf folgenden Komplikationen kommen.
  • Bei Fr√ľhgeborenen kann es zur Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung kommen.
  • Nierenversagen.
  • Bei Fr√ľhgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten Lebenswochen das Risiko f√ľr einen bestimmten Herzfehler erh√∂hen (eine offene Verbindung zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt l√§nger bestehen als unter

normalen Bedingungen; ein sog. persistierender Ductus arteriosus Botalli). Knochenschädigungen bei Neugeborenen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Orginalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Au√üenkarton und der Ampulle nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Furohexal enthält

  • Der Wirkstoff ist Furosemid.

1 Ampulle enthält 40 mg Furosemid.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie Furohexal aussieht und Inhalt der Packung

Klare, farblose Injektionslösung pH Wert: 8.5 - 9.3

Packungsgrößen: 5 Ampullen mit je 4 ml,

B√ľndelpackung mit 5 x 5 Ampullen mit je 4 ml.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, A-1020 Wien

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH; D-39179 Barleben

Ever Pharma Jena GmbH; D-07745 Jena

Z.Nr.: 1-24360

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2012.

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Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Gegenmaßnahmen bei Überdosierung

Fl√ľssigkeitssubstitution und wiederholte Kontrollen des Wasser- und Elektrolyt-Haushaltes und der Stoffwechselfunktionen. Bei nur kurze Zeit zur√ľckliegender oraler Aufnahme empfehlen sich Ma√ünahmen der prim√§ren Giftelimination (induziertes Erbrechen, Magensp√ľlung) und resorptionsmindernde Ma√ünahmen (medizinische Kohle).

In schwereren F√§llen m√ľssen die vitalen Parameter √ľberwacht sowie wiederholt Kontrollen des Wasser- und Elektrolyt-Haushalts, des S√§ure-Basen-Haushalts, des Blutzuckers und der harnpflichtigen Substanzen durchgef√ľhrt und Abweichungen gegebenenfalls korrigiert werden.

Bei Patienten mit Miktionsst√∂rungen (Prostatiker, Patienten mit Bewusstseinsst√∂rungen u.a.) ist f√ľr Harnabfluss unbedingt Sorge zu tragen.

Besonders zu beachten: durch plötzlich einsetzende Harnflut kann es z. B. bei Prostatikern zu einer Harnsperre mit akuter Überdehnung der Blase kommen.

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Wirkstoff(e) Furosemid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C03CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

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Medikamente

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Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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