Furosemid Genericon 40 mg Tabletten

Abbildung Furosemid Genericon 40 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Furosemid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.06.1990
ATC Code C03CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Furon 40 mg - Ampullen Furosemid Teva B.V.
Furohexal 20 mg/2 ml - Ampullen Furosemid Hexal
Lasitace 5 mg/40 mg Kapseln Ramipril Furosemid sanofi-aventis GmbH
Furosemid Bluefish 40 mg Tabletten Furosemid Bluefish Pharmaceuticals AB
Furosemid 1A Pharma 40 mg - Tabletten Furosemid 1A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der in Furosemid Genericon enthaltene Wirkstoff Furosemid wirkt harntreibend. Furosemid f√∂rdert daher die Fl√ľssigkeitsausscheidung aus dem K√∂rper und senkt au√üerdem den Blutdruck.

Furosemid Genericon wird angewendet bei:

  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz- oder Lebererkrankungen,
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Erkrankungen oder Funktionsst√∂rungen der Nieren,
  • Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Furosemid Genericon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Furosemid, verwandte Wirkstoffe (Sulfonamide) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Nierenversagen mit stark eingeschr√§nkter oder fehlender Harnproduktion.
  • bei Bewusstseinsst√∂rungen, die mit neurologischen Symptomen aufgrund einer chronischen Lebersch√§digung in Zusammenhang stehen.
  • bei schwerem Kaliummangel.
  • bei schwerem Natriummangel.
  • bei verminderter Blutmenge oder Mangel an K√∂rperwasser.
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Furosemid Genericon einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Furosemid Genericon ist erforderlich,

  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • wenn Sie schon √§lter sind, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die zu einem Abfall des Blutdrucks f√ľhren k√∂nnen, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko f√ľr einen Blutdruckabfall verbunden sind.
  • bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus); hier ist eine regelm√§√üige Kontrolle des Blutzuckers erforderlich.
  • wenn Sie an Gicht leiden; dann ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Harns√§ure im Blut erforderlich.
  • wenn bei Ihnen eine Behinderung des Harnabflusses besteht (z.B. bei Prostatavergr√∂√üerung, Harnstauungsniere, Harnleiterverengung). Furosemid Genericon darf in diesem Fall nur eingenommen werden, wenn f√ľr freien Harnfluss gesorgt ist, da eine vermehrte Harnbildung zu einer √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.
  • bei einem verminderten Eiwei√ügehalt im Blut (z.B. bei Nierenerkrankungen mit Eiwei√üverlust, Fettstoffwechselst√∂rung und Wassereinlagerung); eine vorsichtige Dosierung ist dann erforderlich.
  • wenn Sie an Leberzirrhose und gleichzeitiger Einschr√§nkung der Nierenfunktion leiden.
  • wenn ein starker Blutdruckabfall f√ľr Sie schwere Folgen haben k√∂nnte (z.B. wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Hirngef√§√üe oder der Herzkranzgef√§√üe haben). Ein unerw√ľnscht starker Blutdruckabfall muss in diesem Fall vermieden werden.
  • bei Fr√ľhgeborenen (Gefahr der Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung); eine Funktionskontrolle der Nieren und eine Nierensonographie ist erforderlich.
  • bei Fr√ľhgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten Lebenswochen das Risiko f√ľr einen bestimmten Herzfehler erh√∂hen (eine offene Verbindung zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt l√§nger bestehen als unter normalen Bedingungen; ein sog. persistierender Ductus arteriosus Botalli).

Elektrolytmangelzust√§nde m√ľssen vor Behandlungsbeginn behoben werden.

Während einer Behandlung mit Furosemid Genericon wird der Arzt in regelmäßigen Abständen die Kontrolle des Blutbildes anordnen (inkl. Kalium, Natrium, Kalzium, Bikarbonat, Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure sowie Blutzucker). Bitte halten Sie die Kontrollen ein.

Eine enge √úberwachung ist besonders wichtig, wenn es bei Ihnen leicht zu Elektrolytst√∂rungen kommen kann, oder wenn es zu st√§rkeren Fl√ľssigkeitsverlusten kommt (z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder intensives Schwitzen). Unter Umst√§nden muss die Behandlung mit Furosemid Genericon solange unterbrochen werden, bis die entsprechenden Blut- und Elektrolytwerte oder Ihr S√§ure-Basen-Haushalt wieder korrigiert sind.

Der durch verst√§rkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust soll 1 kg/Tag nicht √ľberschreiten.

Bei zu starker Entw√§sserung d√ľrfen Sie w√§hrend der Behandlung mit Furosemid Genericon bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen oder Entz√ľndungen (sogenannte ‚Äěnicht-steroidale Antirheumatika‚Äú) nicht anwenden, da sie ein akutes Nierenversagen ausl√∂sen k√∂nnen.

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z. B. mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Fr√ľchte.

Wenn Sie Furosemid Genericon √ľber l√§ngere Zeit anwenden, empfiehlt es sich, zus√§tzlich Vitamin B1 (Thiamin) einzunehmen, um seinen Verlust auszugleichen. Vitamin B1 unterst√ľtzt die Herzleistung.

Es besteht das Risiko einer Autoimmunerkrankung, die zu entz√ľndlichen Ver√§nderungen in allen Organen f√ľhren kann, h√§ufig sind Gelenksschmerzen, Hautver√§nderungen und Nierenprobleme.

Doping-Test:

Die Anwendung des Arzneimittels Furosemid Genericon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Da Furosemid √ľber den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes √ľbergeht, d√ľrfen Sie Furosemid Genericon in der Schwangerschaft nur dann kurzfristig einnehmen, wenn es Ihr Arzt f√ľr

zwingend erforderlich hält. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.

Falls Furosemid bei Herz- oder Nierenfunktionsst√∂rung der Schwangeren eingenommen werden muss, wird Ihr Arzt das Blutbild (Elektrolyte und H√§matokrit) sowie das Wachstum des ungeborenen Kindes genau √ľberwachen.

Furosemid wird in die Muttermilch ausgeschieden und hemmt die Produktion der Muttermilch. Sie d√ľrfen daher Furosemid Genericon nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Gegebenenfalls m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Furosemid Genericon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Furosemid Genericon erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Hinweis 1: Besondere Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung

Ein freier Harnfluss muss sichergestellt sein.

Die hochdosierte Anwendung bei Nierenschäden, die durch nephrotoxische bzw. hepatotoxische Stoffe verursacht wurden, sowie bei schwerer Leberinsuffizienz, darf nur nach strengster Nutzen- Risiko-Abwägung erfolgen.

Liegt ein ausgeprägter Natriummangel vor, kann die Glomerulumfiltrationsrate vermindert und die diuretische Wirkung der Saluretika beeinträchtigt werden. In diesen Fällen kann durch Ausgleich des Natriummangels das Wiederansprechen der diuretischen Wirkung von Furosemid gefördert werden.

Gemeinsame Anwendung mit Risperidon:

In placebokontrollierten Studien mit Risperidon an älteren Patienten mit Demenz wurde eine höhere Mortalitätsinzidenz bei Patienten beobachtet, die mit Furosemid und Risperidon behandelt wurden

(7,3%: mittleres Alter 89 Jahre; range: 75‚Äď97 Jahre), im Vergleich zu Patienten, die ausschlie√ülich Risperidon (3,1%: mittleres Alter 84 Jahre; range: 70‚Äď96 Jahre) oder Furosemid (4,1%: mittleres Alter 80 Jahre; range: 67‚Äď90 Jahre) erhielten. Eine Anwendung von Risperidon zusammen mit anderen Diuretika (v.a. Thiaziddiuretika in niedriger Dosierung) war nicht mit vergleichbaren Ergebnissen assoziiert. Ein pathophysiologischer Mechanismus zur Erkl√§rung dieser Befunde wurde nicht identifiziert.

Vor der Anwendung soll eine Nutzen-Risiko-Abw√§gung f√ľr diese Kombination oder eine gemeinsame Behandlung mit anderen stark wirksamen Diuretika erfolgen. Eine erh√∂hte Mortalit√§tsinzidenz bei Patienten, die andere Diuretika in Kombination mit Risperidon anwendeten, wurde nicht festgestellt. Unabh√§ngig von der Behandlung war Dehydratation ein allgemeiner Risikofaktor f√ľr Mortalit√§t und muss daher bei √§lteren dementen Patienten vermieden werden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST FUROSEMID GENERICON EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

√Ąndern Sie auf keinen Fall von sich aus die verschriebene Dosierung. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr Erwachsene und √§ltere Patienten:

Bei Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen:

1 Furosemid Genericon 40 mg Tablette täglich.

Falls erforderlich, kann der Arzt diese Dosis entsprechend steigern. Zur schonenden Entw√§sserung kann Furosemid Genericon auch jeden 2. Tag oder jede Woche an 2-4 aufeinander folgenden Tagen eingenommen werden. Der Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosierung festlegen.

Bei Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe nach Verbrennungen:

1 bis 2 ¬Ĺ Furosemid Genericon 40 mg Tabletten t√§glich, in Ausnahmef√§llen bis zu 6 Furosemid Genericon 40 mg Tabletten t√§glich. Der Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosierung festlegen.

Bei Behandlung von Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades:

1 Furosemid Genericon 40 mg Tablette täglich, allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln.

Sollte zus√§tzlich die Einnahme eines sogenannten ‚ÄěACE-Hemmers‚Äú erforderlich sein, ist Furosemid Genericon 2-3 Tage vor der Gabe dieses ACE-Hemmers vom Arzt abzusetzen. Sollte dies nicht m√∂glich sein, hat der Arzt die Dosis von Furosemid Genericon zumindest zu reduzieren.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:

Kinder erhalten eine k√∂rpergewichtsbezogene Dosierung (1‚Äď2 mg pro Kilogramm K√∂rpergewicht), maximal 1 Furosemid Genericon 40 mg Tablette t√§glich. Gegebenenfalls muss auf andere Verabreichungsarten zur√ľckgegriffen werden (√ľber die Vene).

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

Die Tabletten werden morgens vor dem Fr√ľhst√ľck bzw. vor den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge Furosemid Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Bei √úberdosierung ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Anzeichen einer √úberdosierung:

Die Anzeichen einer akuten oder chronischen √úberdosierung sind vom Ausma√ü des Salz- und Fl√ľssigkeitsverlustes abh√§ngig.

Eine √úberdosierung kann zu vermindertem Blutdruck und Kreislaufst√∂rungen, Herzrhythmusst√∂rungen, Elektrolytst√∂rungen (z.B. erniedrigter Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel) oder zu einem Anstieg des pH-Wertes im Blut f√ľhren.

Bei st√§rkeren Fl√ľssigkeitsverlusten kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung‚Äú und als Folge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung mit Thromboseneigung kommen.

Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Ma√ünahmen bei √úberdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angef√ľhrt.

Wenn Sie die Einnahme von Furosemid Genericon vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie stattdessen die Behandlung wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Furosemid Genericon abbrechen

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt.

Hören Sie auch bei scheinbarer Besserung Ihres Zustandes nicht vorzeitig mit der Einnahme dieses Arzneimittels auf, da es ansonsten wieder zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit kommen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Furosemid Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Furosemid Genericon und andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.

Die Wirkung von Furosemid Genericon wird abgeschwächt durch:

  • nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen und Entz√ľndungen): Sie k√∂nnen die blutdrucksenkende Wirkung von Furosemid Genericon abschw√§chen. Bei Patienten mit verminderter Wasser- und Blutmenge k√∂nnen NSARs ein pl√∂tzliches Nierenversagen ausl√∂sen. Furosemid kann die sch√§digende Wirkung von Salizylaten verst√§rken.
  • Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle).
  • Sucralfat (Arzneimittel gegen Magengeschw√ľre): Es vermindert die Aufnahme von Furosemid aus dem Darm. Bei gleichzeitiger Anwendung m√ľssen die beiden Arzneimittel in einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden angewendet werden.
  • Aliskiren (Arzneimittel gegen Bluthochdruck).

Furosemid Genericon verstärkt die Wirkung von:

  • anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln: Es kann zu einem st√§rkeren Blutdruckabfall kommen (unter Umst√§nden bis hin zum Schock, einer Verschlechterung der Nierenfunktion oder einem akuten Nierenversagen). Wenn m√∂glich, ist daher die Behandlung mit Furosemid Genericon vor√ľbergehend einzustellen oder wenigstens die Dosis f√ľr drei Tage zu reduzieren, bevor die Behandlung insbesondere mit einem ‚ÄěACE-Hemmer‚Äú oder ‚ÄěAngiotensin-II- Rezeptor-Antagonisten‚Äú begonnen wird bzw. seine Dosis erh√∂ht wird.
  • anderen harntreibenden Arzneimitteln: Bei Patienten, die harntreibende Arzneimittel einnehmen, kann es zu einem stark erniedrigten Blutdruck und einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen. Bei einer Kombination mit Furosemid Genericon kann es zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen.
  • bestimmten Narkosemitteln (sog. ‚ÄěAn√§sthetika‚Äú) und curareartige Muskelrelaxanzien (zur Muskelentspannung w√§hrend der Narkose), deren Wirkung durch Furosemid Genericon verst√§rkt wird. Bitte informieren Sie den Narkosearzt √ľber die Einnahme von Furosemid Genericon.
  • bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (‚ÄěBlutverd√ľnnungsmittel‚Äú, orale Antikoagulanzien): Eine Dosisanpassung dieser Arzneimittel kann dadurch erforderlich werden.
  • Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (Rheumamittel und Mittel zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr) und anderen Arzneimitteln, die wie Furosemid √ľber die Niere ausgeschieden werden: Deren Wirkungen und Nebenwirkungen k√∂nnen durch Furosemid verst√§rkt werden. Zugleich kann die Wirkung von Furosemid durch derartige Arzneimittel verringert werden.
  • Theophyllin (Asthmamittel).

Elektrolytstörungen:

  • Abf√ľhrmittel sowie Arzneimittel, die als Wirkstoffe Glukokortikoide (‚ÄěCortison‚Äú),
    Carbenoxolon, ACTH, Salicylate, Amphotericin B oder Penicillin G enthalten: Die gleichzeitige Anwendung mit Furosemid kann zu verst√§rkten Kaliumverlusten f√ľhren (Risiko starker Kaliumverluste).
  • Wenn sich durch die Behandlung mit Furosemid Genericon ein Kalium- oder Magnesiummangel entwickelt, ist die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber bestimmten Herzmitteln (Herzglykoside) erh√∂ht. Es besteht auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen (inklusive ‚ÄěTorsades de pointes‚Äú), wenn bei einer Elektrolytst√∂rung

gleichzeitig Arzneimittel angewendet werden, die eine bestimmte EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall) verursachen können. Dazu zählt z.B. Terfenadin (gegen Allergien) und bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klassen I und III).

Nierenschädigung (Nephrotoxizität), Gehörschädigung (Ototoxizität):

  • Die geh√∂rsch√§digende Wirkung bestimmter Antibiotika, sog. ‚ÄěAminoglykoside‚Äú (z.B. Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin) und anderer ototoxischer Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Gabe von Furosemid Genericon verst√§rkt werden. Auftretende H√∂rst√∂rungen k√∂nnen dauerhaft sein. Die gleichzeitige Anwendung von Aminoglykosiden darf nur nach zwingenden medizinischen Gr√ľnden erfolgen.
  • Arzneimittel mit nierensch√§digender Nebenwirkung (z.B. Antibiotika wie Aminoglykoside, Cephalosporine, Polymyxine): Furosemid kann die sch√§dlichen Effekte verst√§rken und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren.
  • Cisplatin (Mittel gegen b√∂sartige Erkrankungen): Bei gleichzeitiger Anwendung mit Furosemid ist mit der M√∂glichkeit eines H√∂rschadens zu rechnen. Wird bei einer Cisplatinbehandlung eine forcierte Diurese mit Furosemid angestrebt, so darf Furosemid nur in niedriger Dosis (z.B. 40 mg bei normaler Nierenfunktion) und bei positiver Fl√ľssigkeitsbilanz eingesetzt werden. Andernfalls kann es zu einer Verst√§rkung der nierensch√§digenden Wirkung von Cisplatin kommen.
  • R√∂ntgenkontrastmittel: Bei Behandlung von Patienten mit einem hohen Risiko f√ľr eine Nierensch√§digung mit Furosemid trat h√§ufiger eine Verschlechterung der Nierenfunktion nach einer R√∂ntgenkontrastuntersuchung auf als bei Patienten, die nur eine intraven√∂se Fl√ľssigkeitszufuhr vor der Kontrastuntersuchung erhielten.

Sonstige Wechselwirkungen:

  • Blutzuckersenkende und blutdrucksteigernde Arzneimittel (pressorische Amine wie z.B. Epinephrin, Norepinephrin): Ihre Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Furosemid Genericon abgeschw√§cht werden.
  • Cyclosporin A: Die gleichzeitige Verwendung mit Furosemid Genericon ist mit einem erh√∂hten Risiko von Gelenkentz√ľndung durch Gicht (Arthritis urica) verbunden.
  • Lithium (gegen bestimmte Depressionen): Die gleichzeitige Verwendung mit Furosemid Genericon kann zu einer Verst√§rkung der herz- und nervensch√§digenden Nebenwirkungen von Lithium f√ľhren. Der Lithiumspiegel im Blut ist zu kontrollieren.
  • Hochdosierte Salizylate (Schmerzmittel): Die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel am Zentralnervensystem k√∂nnen durch gleichzeitige Anwendung von Furosemid Genericon verst√§rkt werden.
  • Risperidon: Vorsicht ist erforderlich; vor der Behandlung hat eine Nutzen-Risiko-Abw√§gung f√ľr die Kombination mit Furosemid oder die gemeinsame Behandlung mit anderen stark harntreibenden Arzneimitteln zu erfolgen.
  • Levothyroxin: Hohe Dosen von Furosemid k√∂nnen zu einer allgemeinen Reaktion des Schilddr√ľsenhormonspiegels f√ľhren, daher ist der Schilddr√ľsenhormonspiegel zu √ľberwachen.

Einnahme von Furosemid Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Um einem starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z.B. mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Fr√ľchte.

Gro√üe Mengen Lakritze k√∂nnen in Kombination mit Furosemid Genericon zu verst√§rkten Kaliumverlusten f√ľhren.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Mögliche Nebenwirkungen sind:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • St√∂rungen im Elektrolythaushalt (einschlie√ülich symptomatisch), verminderte Blutmenge und Austrocknung (v.a. bei √§lteren Patienten), Anstieg von Kreatinin im Blut, Anstieg von Blutfetten (Triglyzeride). Die m√∂gliche Entwicklung von Elektrolytst√∂rungen wird durch bereits bestehende Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose, Herzmuskelschw√§che), andere Arzneimittel und die Ern√§hrung beeinflusst.
  • Blutdruckabfall und Kreislaufst√∂rungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Bluteindickung, kann ‚Äď insbesondere bei √§lteren Patienten ‚Äď eine erh√∂hte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben

  • niedriger Gehalt an Natrium (Hyponatri√§mie, kann zu M√ľdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken, Kr√§mpfen und Bewusstlosigkeit f√ľhren), Chlor, Kalium (Hypokali√§mie, kann zu Muskelschw√§che, -zuckungen und ver√§nderter Herzt√§tigkeit f√ľhren) im Blut; Anstieg von Cholesterol im Blut; erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut (kann zu Gichtanf√§llen f√ľhren)
  • durch chronische Lebererkrankungen kann es zu neurologischen Beschwerden kommen (z.B. Unruhe, Vergesslichkeit, Zittern, Lethargie, Desorientiertheit, Schl√§frigkeit)
  • erh√∂htes Harnvolumen; bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung‚Äú und als Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • starke Verminderung der Blutpl√§ttchen, wodurch erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen besteht
  • Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen
  • der Blutzuckerspiegel kann unter Behandlung mit Furosemid ansteigen; das kann bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage f√ľhren; eine bisher nicht bekannte Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten
  • Sehst√∂rungen, zum Teil auch Verst√§rkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
  • Taubheit (manchmal irreversibel)
  • meist vor√ľbergehende H√∂rst√∂rungen; besonders empfindlich daf√ľr d√ľrften Patienten mit einer Nierensch√§digung sein
  • √úbelkeit
  • erh√∂hte Lichtempfindlichkeit; Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Haut- und Schleimhautreaktionen mit R√∂tung, Blasen- oder Schuppenbildung (Dermatitis bullosa, Pemphigoid bzw. Exanthem, Purpura, Erythema multiforme, Dermatitis exfoliativa)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Vermehrung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), Verringerung aller wei√üen Blutk√∂rperchen
  • schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen wie ein Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock); erste Anzeichen f√ľr einen Schock sind u.a. Hautreaktionen wie heftige Hautr√∂tung oder Nesselsucht, Schwei√üausbruch und bl√§uliche Verf√§rbung der Haut, weiters Unruhe, √úbelkeit, Kopfschmerz, Atemnot
  • Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen; nach sehr hoher Dosierung wurden Verwirrtheit und Teilnahmslosigkeit beobachtet
  • pl√∂tzlich oder st√§ndig auftretende Ohrenger√§usche, Ohrensausen; besonders empfindlich daf√ľr d√ľrften Patienten mit einer Nierensch√§digung sein
  • Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe, oft in Verbindung mit Hautausschl√§gen
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Erbrechen, Durchfall)
  • Nierenentz√ľndung
  • fieberhafte Zust√§nde
  • bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur ‚ÄěEntw√§sserung‚Äú und als Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen; Bluteindickung kann ‚Äď insbesondere bei √§lteren Patienten ‚Äď eine erh√∂hte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Blutarmut, durch Zerfall der roten Blutk√∂rperchen, kann zu blasser Gesichtsfarbe, Schw√§che und Kurzatmigkeit f√ľhren; starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (aplastische An√§mie, Agranulozytose)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, welche zu starken Schmerzen im Bauch- /Unterleibsbereich und R√ľcken f√ľhrt
  • Stau der Gallenfl√ľssigkeit und Erh√∂hung bestimmter Leberwerte (Transaminasen)

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • verminderte Konzentration von Kalzium und Magnesium im Blut; Harnstoffanstieg im Blut; als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste kann sich eine stoffwechselbedingte St√∂rung im S√§ure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) entwickeln bzw. eine bereits bestehende Alkalose verschlechtern
  • Nierenfunktionsst√∂rung (sog. ‚ÄěPseudo-Bartter-Syndrom‚Äú) im Zusammenhang mit Missbrauch und/oder Langzeitbehandlung mit Furosemid
  • Bildung eines Blutgerinnsels (sogenannte ‚ÄěThrombose‚Äú)
  • Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Schwindel, Sehst√∂rungen, Mundtrockenheit, Durst
  • Schwindel, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische Hypotonie)
  • schwere Hauterkrankung mit St√∂rung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich; schwere Erkrankung der Haut und Schleimhaut mit ausgedehnter Blasenbildung und R√∂tung
  • entz√ľndliche Ver√§nderung der Haut mit Pustelbildung (AGEP; akutes febriles Arzneimittelexanthem, akute generalisierte exanthemische Pustulose)
  • Arzneimittelausschlag mit Vermehrung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen im Blut und mit Beeintr√§chtigung des Allgemeinbefindens (DRESS)
  • eine Harnabflussbehinderung (z.B. bei Prostatavergr√∂√üerung, Harnstauungsniere, Harnleiterverengung) kann auftreten bzw. verschlechtert werden; Natrium- und Chloridkonzentration im Harn erh√∂ht; es kann zur Harnsperre (Harnverhaltung) mit darauf folgenden Komplikationen kommen
  • bei Fr√ľhgeborenen kann es zu einer Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung kommen
  • Nierenversagen
  • bei Fr√ľhgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten Lebenswochen das Risiko f√ľr einen bestimmten Herzfehler erh√∂hen (eine offene Verbindung zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt l√§nger bestehen als unter normalen Bedingungen; ein sog. persistierender Ductus arteriosus Botalli); Knochensch√§digungen bei Neugeborenen
  • Muskelsch√§digung (Muskelschw√§che, -spannung oder -schmerzen, sogenannte ‚ÄěRhabdomyolyse‚Äú), oft im Zusammenhang mit stark verminderter Konzentration von Kalium im Blut
  • Autoimmunreaktion, die zu entz√ľndlichen Ver√§nderungen in allen Organen f√ľhren kann, h√§ufig sind Gelenkschmerzen, Hautver√§nderungen und Nierenprobleme (sog. systemischer Lupus erythematodes)
  • Flechten√§hnliche Hautreaktionen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Hinweis 2: Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Manche Elektrolytstörungen (z.B. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie) können die Toxizität bestimmter Wirkstoffe (z.B. Digitalispräparate und Substanzen, die eine Verlängerung des QT-Intervalls hervorrufen können) verstärken.

Hinweis 3: √úberdosierung

Bei Überdosierung oder Anzeichen einer Hypovolämie (Hypotonie, orthostatische Regulationsstörungen) muss die Behandlung mit Furosemid sofort abgesetzt werden.

Bei nur kurze Zeit zur√ľckliegender oraler Aufnahme empfehlen sich Ma√ünahmen der prim√§ren Giftelimination (induziertes Erbrechen, Magensp√ľlung) und resorptionsmindernde Ma√ünahmen (medizinische Kohle).

In schwereren F√§llen m√ľssen die vitalen Parameter √ľberwacht sowie wiederholt Kontrollen des Wasser- und Elektrolyt-Haushalts, des S√§ure-Basen-Haushalts, des Blutzuckers und der harnpflichtigen Substanzen durchgef√ľhrt und Abweichungen gegebenenfalls korrigiert werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr einnehmen. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegeben Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Furosemid Genericon enthält

Der Wirkstoff ist: Furosemid.

Jede Tablette enthält 40 mg Furosemid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Copovidon, Lactose-Monohydrat, Kartoffelstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat.

Wie Furosemid Genericon aussieht und Inhalt der Packung

Furosemid Genericon 40 mg Tabletten sind weiße, ovale Tabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Furosemid Genericon 40 mg Tabletten sind in Blisterpackungen mit 20 und 50 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H.

A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Z.Nr.: 1-18995

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Furosemid Genericon 40 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Furosemid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.06.1990
ATC Code C03CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

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