Myfortic 360 mg - magensaftresistente Filmtabletten

Abbildung Myfortic 360 mg - magensaftresistente Filmtabletten
Wirkstoff(e) Mycophenolsäure
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Haemato Pharm GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.01.2021
ATC Code L04AA06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Haemato Pharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Myfortic enthält eine Substanz mit der Bezeichnung Mycophenolsäure. Diese gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Immunsuppressiva bezeichnet werden. Myfortic wird angewendet, um die Abstoßung einer transplantierten Niere durch das

körpereigene Immunsystem zu verhindern. Es wird gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet, die Ciclosporin und Kortikosteroide enthalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WARNHINWEIS Mycophenolat verursacht Geburtsfehler und Missbildungen. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie vor Beginn der Behandlung einen negativen Schwangerschaftstest vorweisen und die Anweisungen Ihres Arztes zur Empf√§ngnis- verh√ľtung befolgen.

Ihr Arzt wird mit Ihnen sprechen und Ihnen schriftliches Informationsmaterial aus- händigen, vor allem zu den Effekten von Mycophenolat auf ungeborene Babys. Lesen Sie diese Informationen aufmerksam durch und folgen Sie den Anweisungen. Wenn Sie die Anweisungen nicht vollumfänglich verstehen, bitten Sie Ihren Arzt ihnen diese noch einmal zu erklären bevor Sie Mycophenolat einnehmen.

Entnehmen Sie weitere Informationen hierzu in diesem Abschnitt unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú.

Myfortic darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Mycophenols√§ure, Natrium-Mycophenolat, Mycophenolat- Mofetil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (aufgef√ľhrt in Abschnitt6).
  • wenn Sie eine Frau sind, die schwanger sein k√∂nnte und keinen negativen Schwangerschaftstest vor Ihrer ersten Verschreibung vorgelegt haben, da Mycophenolat Geburtsfehler und Missbildungen verursacht.
  • wenn Sie schwanger sind, beabsichtigen schwanger zu werden oder vermuten schwanger zusein.
  • wenn Sie keine effektive Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden (siehe Verh√ľtung bei Frauen und M√§nnern).
  • wenn Sie stillen (siehe auch ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Wenn einer der oberen Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Myfortic nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Myfortic einnehmen:

  • wenn Sie schwere Verdauungsprobleme, z. B. Magengeschw√ľre, haben oder jemals hatten.
  • wenn Sie einen seltenen, erblichen Mangel des Enzyms Hypoxanthin-Guanin- Phosphoribosyl- Transferase (HGPRT) haben, wie z. B. das Lesch-Nyhan- oder das Kelley-Seegmiller-Syndrom.

Sie sollten sich √ľber Folgendes bewusst sein:

  • Myfortic setzt den hauteigenen Schutz gegen Sonnenlicht herab. Dadurch ist das Risiko f√ľr Hautkrebs erh√∂ht. Sie sollten sich nur begrenzt Sonnen- und ultraviolettem (UV) Licht aussetzen, indem Sie exponierte Hautregionen so gut wie m√∂glich bedecken und regelm√§√üig Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Fragen
    Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie sich vor der Sonne sch√ľtzen k√∂nnen.
  • Wenn Sie bereits eine Hepatitis B oder C-Infektion hatten, kann Myfortic das Risiko des Auftretens dieser beiden Krankheiten erh√∂hen. Ihr Arzt soll Blutunter- suchungen durchf√ľhren und Sie auf Symptome dieser Krankheiten untersuchen. Wenn Sie irgendein Symptom (gelbe F√§rbung der Haut und Augen, √úbelkeit, Appetitverlust,

dunkler Urin) selbst feststellen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren.

  • Wenn bei Ihnen ein persisitierender Husten auftritt oder Sie atemlos sind, vor allem wenn Sie andere Immunsuppressiva einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt sofort informieren.
  • Ihr Arzt kann Ihre Antik√∂rperspiegel im Blut w√§hrend der Therapie mit Myfortic

Besonders wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen:

- Andere Immunsuppressiva, wie z. B. Azathioprin oder Tacrolimus.

- Arzneimittel zur Behandlung von hohen Cholesterin-Blutspiegeln, wie z. B. Colestyramin.

  • Aktivkohle zur Behandlung von Verdauungsst√∂rungen, wie z. B. Durchfall, Magenverstimmung und Bl√§hungen.
  • S√§urehemmer, die Magnesium oder Aluminium enthalten.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen, wie z. B. Aciclovir oder Ganciclovir.

Sie sollten Ihrem Arzt auch mitteilen, wenn Sie eine Impfung planen.

Sie d√ľrfen w√§hrend der Behandlung mit Myfortic und f√ľr mindestens 6 Wochen nach Ende der Behandlung kein Blut spenden.

M√§nner d√ľrfen w√§hrend der Behandlung mit Myfortic und f√ľr mindestens 90 Tage nach Ende der Behandlung keinen Samen spenden.

Einnahme von Myfortic zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken Myfortic kann mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden. Sie m√ľssen sich entscheiden, ob Sie Ihre Tabletten mit oder ohne Nahrungsmittel einnehmen, und Sie m√ľssen sie dann jeden Tag auf diese Weise einnehmen. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie jeden Tag immer die gleiche Menge Ihres Arzneimittels in Ihren K√∂rper aufnehmen.

√Ąltere Menschen √Ąlteren Patienten (65 Jahre und √§lter) k√∂nnen Myfortic einnehmen, ohne dass die √ľbliche Dosis angepasst werden muss.

Kinder und Jugendliche Da keine ausreichenden Erfahrungen f√ľr die Anwendung von Myfortic bei Kindern und

Jugendlichen vorliegen, wird Myfortic nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugend-
lichen empfohlen.  
Schwangerschaft und Stillzeit  
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, glauben schwanger zu sein oder planen, ein Kind
zu bekommen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie dieses
Medikament einnehmen. Ihr Arzt wird mit Ihnen die Risiken im Fall einer Schwanger-

schaft und weitere Maßnahmen besprechen, die Sie zur Verhinderung einer Abstoßung Ihres transplantierten Organs ergreifen können, wenn:

Sie planen, schwanger zu werden.

- Ihre Periode ausbleibt oder wenn Sie glauben, eine Periode √ľbersprungen zu haben, oder
  wenn Sie unregelmäßige Blutungen haben, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein.
- Sie Sex haben ohne eine wirksame Verh√ľtungsmethode.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Mycophenolat schwanger werden, m√ľssen Sie Ihren Arzt unverz√ľglich informieren. Aber nehmen Sie Mycophenolat weiterhin bis zu Ihrem Arztbesuch ein.

Schwangerschaft Mycophenolat verursacht eine sehr hohe Fehlgeburtsrate (50 %) und eine schwerwiegende Missbildungsrate (23 ‚Äď 27 %) im ungeborenen Kind. Es wurden Geburtsfehler wie Missbil- dungen der Ohren, der Augen, des Gesichts (Lippen-/Gaumenspalte), der Entwicklung der Finger, des Herzens, der Speiser√∂hre (R√∂hre, die den Hals mit dem Magen verbindet), der Nieren und des Nervensystems (z. B. Spina Bifida, ein Defekt bei dem die Knochen der Wirbels√§ule nicht vollst√§ndig entwickelt sind), berichtet. Ihr Baby kann von einem oder mehreren Defekten betroffen sein. Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie einen negativen Schwangerschaftstest vorweisen, bevor Sie die Behandlung beginnen, und m√ľssen die Anweisungen Ihres Arztes zur Schwangerschaftsverh√ľtung befolgen. Ihr Arzt k√∂nnte mehr als einen Schwangerschaftstest fordern um sicherzustellen, dass Sie vor Behandlungsbeginn nicht schwanger sind.

Stillzeit Nehmen Sie Myfortic nicht ein, wenn Sie stillen. Der Grund ist, dass kleine Mengen des Medikaments in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen.

Schwangerschaftsverh√ľtung bei Frauen, die Myforticanwenden Wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind, m√ľssen Sie unter Myfortic immer zwei wirksame Methoden zur Schwangerschaftsverh√ľtung anwenden. Das bedeutet:

  • Bevor Sie mit der Behandlung beginnen.
  • W√§hrend Ihrer gesamten Behandlung mit Myfortic.
  • √úber 6 Wochen nach Absetzen von Myfortic.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber die f√ľr Sie am besten geeignete Methode der Schwan- gerschaftsverh√ľtung. Dies wird von Ihrer individuellen Situation abh√§ngen. Wenden Sie vorzugsweise zwei Formen der Empf√§ngnisverh√ľtung an, um das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft zu verringern. Kontaktieren Sie Ihren Arzt sobald wie m√∂glich, wenn Sie glauben, dass Ihre Methode der Schwangerschaftsverh√ľtung nicht wirksam war, oder wenn Sie vergessen haben, Ihre Pille zur Verh√ľtung der Schwangerschaft einzunehmen. Sie sind eine Frau, die nicht schwanger werden kann, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Sie sind postmenopausal, d.h. mindestens 50 Jahre alt und Ihre letzte Periode liegt mehr als ein Jahr zur√ľck (wenn Ihre Periode ausgeblieben ist, weil Sie sich einer Behandlung gegen Krebs unterzogen haben, besteht immer noch die M√∂glichkeit, dass Sie schwanger werdenk√∂nnten).
  • Ihre Eileiter und beiden Eierst√∂cke wurden operativ entfernt (bilateraleSalpingo-

Ovarektomie).

- Ihre Gebärmutter (Uterus) wurde operativ entfernt (Hysterektomie).

  • Ihre Eierst√∂cke sind nicht mehr funktionsf√§hig (vorzeitiges Versagen der Eierst√∂cke, das durch einen Facharzt f√ľr Gyn√§kologie best√§tigt wurde)
  • Sie wurden mit einer der folgenden, seltenen, angeborenen Erkrankung geboren, die das Eintreten einer Schwangerschaft ausschlie√üt: XY-Gonadendysgenesie, Turner- Syndrom oder Uterusagenesie
  • Sie sind ein Kind oder Teenager, dessen Periode noch nicht eingetreten ist

Schwangerschaftsverh√ľtung bei M√§nnern, die Myfortic anwenden

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Myfortic immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Myfortic wird Ihnen nur von einem Arzt verschrieben, der mit der Behandlung von Transplantationspatienten Erfahrung hat. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Wie viel m√ľssen Sie einnehmen? Die empfohlene Tagesdosis von Myfortic betr√§gt 1440 mg (4 Tabletten Myfortic 360 mg). Diese Dosis wird auf zwei einzelne Gaben zu je 720 mg aufgeteilt (2 Tabletten

Myfortic 360 mg).

Nehmen Sie Ihre Tabletten morgens und abends ein.

Die erste Dosis von 720 mg erhalten Sie innerhalb von 72 Stunden nach Ihrer Transplantation.

Wenn Sie schwere Nierenprobleme haben Ihre t√§gliche Dosis darf 1440 mg (4 Tabletten Myfortic 360 mg) nicht √ľberschreiten.

Wie ist Myfortic einzunehmen? Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser ein. Die Tabletten d√ľrfen nicht zerbrochen oder zersto√üen werden.

Nehmen Sie keine zerbrochenen oder zersplitterten Tabletten ein.

Die Behandlung wird fortgesetzt solange Sie eine Immunsuppression benötigen, um die Abstoßung des Transplantats durch Ihren Körper zu verhindern.

Wenn Sie eine größere Menge Myfortic eingenommen haben als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge Myfortic eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn je- mand anderes Ihre Tabletten eingenommen hat, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder be- geben Sie sich umgehend in ein Krankenhaus. Medizinische Beobachtung kann notwendig sein. Bringen Sie Ihre Tabletten mit und zeigen Sie diese Ihrem Arzt oder dem Krankenhaus- personal. Sollten Sie keine Tabletten mehr haben, bringen Sie die leere Verpackung mit.

Wenn Sie die Einnahme von Myfortic vergessen haben Wenn Sie eine Einnahme von Myfortic vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie sich daran erinnern ein, es sei denn, es ist schon fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie dann die n√§chste Dosis zur √ľblichen Zeit ein. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Myfortic abbrechen Brechen Sie die Einnahme von Myfortic nicht ab, außer Ihr Arzt gibt Ihnen die Anweisung dazu. Wenn Sie aufhören Myfortic zu nehmen, kann sich das Risiko erhöhen, dass Ihr Körper Ihr Nierentransplantat abstößt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

√Ąltere Patienten k√∂nnen wegen einer verminderten Immunabwehr mehr Nebenwirkungen haben. Immunsuppressiva, Myfortic eingeschlossen, verringern Ihren eigenen K√∂rperab- wehrmechanismus, um die Absto√üung des transplantierten Organs zu verhindern. In der Folge kann Ihr K√∂rper nicht so gut wie normal Infektionen abwehren. Wenn Sie Myfortic einnehmen, k√∂nne Sie mehr Infektionen als sonst bekommen, z.B. Infektionen des Gehirns, der Haut, des Mundes, des Magens und Darms, der Lungen und des Harntrakts.

Ihr Arzt wird regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um jegliche Ver√§nderungen der Zahl Ihrer Blutzellen oder der Konzentration an Substanzen, die sich in Ihrem Blut befinden, wie z. B. Zucker, Fett und Cholesterin, zu beobachten.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:

Anzeichen einer Infektion, einschlie√ülich Fieber, Sch√ľttelfrost, Schwitzen, M√ľdig- keitsgef√ľhl, Schl√§frigkeit oder Antriebslosigkeit. Wenn Sie Myfortic einnehmen, kann die Anf√§lligkeit f√ľr virale, bakterielle und mykotische Infektionen im Vergleich zum normalen Ma√ü erh√∂ht sein. Solche Infektionen k√∂nnen verschiedene K√∂rperregionen betreffen, aber die am h√§ufigsten betroffenen sind die Nieren, Harnblase, obere und/

  oder untere Atemwege.
- Erbrechen von Blut, schwarzer oder blutiger Stuhl, Magen- oder Darmgeschw√ľre.
- Dr√ľsenschwellung, Entwicklung von neuem Hautwachstum oder Vergr√∂√üerung von
  bereits bestehendem Hautwachstum oder Veränderungen eines schon vorhandenen
  Leberflecks. Eine sehr geringe Zahl an Patienten, die Myfortic eingenommen haben,
  entwickelten Hautkrebs oder Lymphknotenkrebs, wie dies bei Patienten, die Immun-
  suppressiva einnehmen, vorkommenkann.

Falls Sie eine der oben aufgef√ľhrten Nebenwirkungen nach der Einnahme von Myfortic bei sich feststellen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt.

Folgende andere Nebenwirkungen wurden beschrieben: Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Patienten betroffen)

  • verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen.
  • verminderter Kalziumspiegel im Blut (Hypokalzi√§mie)
  • verminderter Kaliumspiegel im Blut (Hypokali√§mie)
  • erh√∂hter Harns√§urespiegel im Blut (Hyperurik√§mie)
  • erh√∂hter Blutdruck (Hypertonie)
  • Angst
  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Häufig (weniger als 1 von 10 Patienten betroffen)

  • verminderte Anzahl von roten Blutk√∂rperchen. Dies kann zu M√ľdigkeit, Atemnot oder Bl√§sse (An√§mie) f√ľhren.
  • verminderte Anzahl von Bluttpl√§ttchen, die zu unerwarteten Blutungen und blauen Flecken (Thrombozytopenie) f√ľhren kann.
  • Eine Schwellung, die wie ein Beutel (Zyste) aussieht und Fl√ľssigkeit (Lymphe) (Lymphozele) enth√§lt
  • Zittern, Schlafschwierigkeiten
  • Jucken, R√∂tung und Schwellung der Augen (Konjunktivitis), verschwommenes Sehen
  • keuchende Atmung
  • Aufsto√üen, schlechter Atem, Darmverschluss (Ileus), Lippengeschw√ľr, Sodbrennen, Zungenverf√§rbung, trockener Mund, Zahnfleischentz√ľndung, Entz√ľndung der Bauch- speicheldr√ľse (Pankreatitis) , die zu schweren Oberbauchschmerzen f√ľhrt, Verschluss der Speicheldr√ľsen, Bauchfellentz√ľndung (Peritonitis)
  • Knochen-, Blut- und Hautinfektion
- blutiger Urin, Nierenschädigung, Schmerzen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Haarausfall, Bluterg√ľsse auf der Haut
- Gelenkentz√ľndung (Arthritis), R√ľckenschmerzen, Muskelkr√§mpfe
  • Appetitlosigkeit, erh√∂hte Blutspiegel von Lipiden (Hyperlipid√§mie), Zucker (Diabetes), Cholesterin (Hypercholesterol√§mie) oder verminderte Blutspiegel von Phosphat (Hypophosphat√§mie)
  • Anzeichen einer Grippe oder eines grippalen Infekts (wie z. B. M√ľdigkeit, Sch√ľttel- frost, Halsschmerzen, schmerzende Gelenke oder Muskeln), geschwollene Fu√ükn√∂chel und F√ľ√üe, Schmerz, Muskelsteifigkeit Durst- oder Schw√§chegef√ľhl
  • ungew√∂hnliche Tr√§ume, Wahnwahrnehmungen

- Unvermögen eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten.

Husten, Schwierigkeiten beim Atmen, schmerzhaftes Atmen (mögliche Symptome einer interstitiellen Lungenerkrankung)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Hautausschlag
  • Fieber, Halsschmerzen, h√§ufige Infektionen (m√∂gliche Symptome des Fehlens wei√üer Blutk√∂rperchen im Blut) (Agranulozytose)

Andere Nebenwirkungen, die von Arzneimittel berichtet wurden, die Myfortic √§hnlich sind In der Arzneimittelgruppe, zu der Myfortic geh√∂rt, wurden weitere Nebenwirkungen be- richtet: Entz√ľndung des Dickdarms, durch Zytomegalieviren verursachte Entz√ľndung der Magenschleimhaut, Bildung eines Lochs in der Darmwand, das schwere Bauchschmerzen und m√∂glicherweise Blutungen hervorruft, Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre,

eine niedrige Zahl einer bestimmten Art wei√üer Blutk√∂rperchen oder aller Blutzellen, schwerwiegende Infektionen, wie z. B. Entz√ľndung des Herzens und der Herzklappen und der Haut, die das Gehirn und das R√ľckenmark bedeckt, Kurzatmigkeit, Husten, der durch Bronchiektasen bedingt ist (ein Zustand in dem die Atemwege ungew√∂hnlich geweitet sind), und andere weniger h√§ufige bakterielle Infektionen, die meist zu einer schwerwiegende Lungenfehlfunktion f√ľhren (Tuberkulose und atypische mykobakterielle Infektionen). Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie einen persisitierenden Husten oder Kurzatmigkeit entwickeln.

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informa- tionen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbe- dingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Sie d√ľrfen Myfortic nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass die Verpackung besch√§- digt ist oder Anzeichen von Ver√§nderungen aufweist.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

- Der Wirkstoff ist: Mycophenolsäure (als Natrium-Mycophenolat). Jede Tablette Myfortic enthält 360 mg Mycophenolsäure.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Tablettenkern: Maisst√§rke, Povidon, Crospovidon, Lactose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
    • Tabletten√ľberzug: Hypromellosephthalat, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb(E 172) Eisenoxid rot (E 172).

Wie Myfortic aussieht und Inhalt der Packung Myfortic ‚Äď 360 mg magensaftresistente Tabletten sind hellorange, mit einem Film √ľber- zogen, oval und mit der Pr√§gung ‚ÄěCT‚Äú auf einer Seite.

Myfortic ‚Äď 360 mg magensaftresistenten Tabletten sind in Blisterpackungen zu 50, 100,

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Wirkstoff(e) Mycophenolsäure
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Haemato Pharm GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.01.2021
ATC Code L04AA06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden