Ospocard 5 mg - Sublingualspray

Abbildung Ospocard 5 mg - Sublingualspray
Wirkstoff(e) Nifedipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Unipack Beratung
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.03.1990
ATC Code C08CA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Gefäßwirkung

Zulassungsinhaber

Unipack Beratung

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Adalat 2-Phasen 20 mg - Filmtabletten Nifedipin Bayer
Buconif 5 mg - Sublingualspray Nifedipin Terrapharm Pharmazeutische Produktions- und Handels GmbH
Fedip - Tropfen Nifedipin Gebro
Niften mite - Kapseln Atenolol Nifedipin Astra Zeneca
Adalat 5 mg - Infusionsflasche Nifedipin Bayer Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ospocard 5 mg Sublingualspray enthält als Wirkstoff Nifedipin, einen Calciumkanalblocker, der gefäßerweiternd wirkt. Dadurch werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Herzens gesteigert und ein erhöhter Blutdruck gesenkt.

Angewendet wird Ospocard bei Erwachsenen

  • zur Behandlung von stabiler Angina pectoris (Belastungsangina)
    Angina pectoris (‚ÄěBrustenge‚Äú) = anfallsartige Schmerzen in der Brust, die durch eine Durchblutungsst√∂rung des Herzens ausgel√∂st werden. Meist beruhen sie auf einer Engstelle eines Herzkranzgef√§√ües. Eine stabile Angina pectoris liegt dann vor, wenn der Schmerzcharakter der Anf√§lle immer gleich ist und die Beschwerden durch entsprechende Gegenma√ünahmen nachlassen.
  • zur Behandlung einer durch Gef√§√ükr√§mpfe in den Herzkranzarterien ausgel√∂sten sogenannten vasospastischen oder Prinzmetal-Angina
  • zur Behandlung von Bluthochdruck (essentieller Hypertonie) / akutem Blutdruckanstieg

Wichtiger Hinweis:

Es gibt Hinweise, dass Nifedipin in schnell freisetzender Darreichungsform (Ospocard z√§hlt dazu) bei Patienten mit ‚ÄěBrustenge‚Äú-Anf√§llen (Angina pectoris) oder Bluthochdruck (essentieller Hypertonie) zu Komplikationen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. Herzinfarkt) und sogar zu einer Erh√∂hung der Sterblichkeit f√ľhren kann. Deshalb sollte Ihnen Ospocard nur vom Facharzt verschrieben werden, und es ist bei diesen Erkrankungen nur dann einzusetzen, wenn andere Arzneimittel nicht angezeigt sind.

Die Wirkung nach dem Spr√ľhen in den Mund tritt nach ca. 2-3 Minuten ein und h√§lt etwa 4-6 Stunden an.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ospocard beachten?

Error!

Ospocard darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Nifedipin, andere Dihydropyridine (z.B.: Amlodipin, Nitrendipin, Nimodipin, Felodipin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Herz-Kreislauf-Schock.
  • bei h√∂hergradiger Aortenstenose (Engstelle in der Hauptschlagader).
  • bei instabiler Angina pectoris (soll hei√üen, wenn die Brustenge-Schmerzen erstmals auftreten, wenn sich der Schmerzcharakter der Anf√§lle √§ndert (h√§ufiger, st√§rker, andauernder, schmerzhafter) oder bei Auftreten der Schmerzen in Ruhe).
  • w√§hrend und in den ersten 4 Wochen nach einem Herzinfarkt.
  • bei kritischem Blutdruckanstieg mit Beeintr√§chtigung wichtiger Organsysteme wie Gehirn oder R√ľckenmark, Herz oder Nieren (Hypertensiver Notfall)
  • bei stark erniedrigtem Blutdruck (weniger als 90 mm Hg systolisch = oberer Wert).
  • bei Patienten mit Asthma bronchiale oder einer anderen √úberempfindlichkeit der Atemwege, da Ospocard zu einer Verengung der Bronchien f√ľhren kann.
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Rifampicin (bestimmtes Antibiotikum, das vorwiegend gegen Tuberkulose eingesetzt wird und die Wirkung von Nifedipin blockiert).
  • bei Alkoholkranken.
  • in der Schwangerschaft und in der Stillzeit.
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ospocard anwenden.

Besondere Vorsicht ist geboten bei:

Es gibt Hinweise, dass Nifedipin in schnell freisetzender Darreichungsform (Ospocard z√§hlt dazu) bei Patienten mit ‚ÄěBrustenge‚Äú-Anf√§llen (Angina pectoris) oder Bluthochdruck (essentieller Hypertonie) zu Komplikationen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. Herzinfarkt) und sogar zu einer Erh√∂hung der Sterblichkeit f√ľhren kann. Deshalb sollte Ihnen Ospocard nur vom Facharzt verschrieben werden, und es ist in diesen F√§llen nur dann einzusetzen, wenn andere Arzneimittel nicht angezeigt sind.

Da es bei der Anwendung von Ospocard zu einem massiven Blutdruckabfall und in der Folge zu beschleunigter Herzfrequenz kommen kann, m√ľssen Blutdruck und Herzfrequenz engmaschig √ľberwacht werden.

Insbesondere zu Behandlungsbeginn kann in Einzelfällen erstmals ein Angina pectoris Anfall (anfallsartige Brustschmerzen durch mangelnde Durchblutung des Herzens) auftreten oder Häufigkeit, Dauer und Schweregrad von wiederkehrenden Angina pectoris Anfällen können zunehmen.

Ospocard 5 mg-Sublingualspray sollte keinesfalls angewendet werden, wenn im Zusammenhang mit einer fr√ľheren Anwendung Schmerzen aufgrund einer Mangeldurchblutung aufgetreten sind.

Vereinzelt wurde auch √ľber das Auftreten von Herzinfarkten im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Nifedipin berichtet.

Die vom Arzt gegebenenfalls verordneten Laborkontrollen (Serumelektrolyte, Blutbild, Leber- und Nierenfunktionsparameter, Blutzuckerspiegel (bei Diabetikern) und Digoxinplasmaspiegel (bei gleichzeitiger Digoxinbehandlung) sind genau einzuhalten.

Error!

Die Anwendung von Ospocard kann, wegen des enthaltenen Glycerols, bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von Ospocard zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Mit folgenden Arzneimitteln sind Wechselwirkungen möglich:

Einfluss von anderen Arzneimitteln auf Nifedipin:

  • Rifampicin (Antibiotikum vor allem gegen Tuberkulose):
    Die Wirksamkeit von Nifedipin wird durch Rifampicin massiv herabgesetzt, deshalb muss die gemeinsame Einnahme vermieden werden.
  • Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie): Die Wirksamkeit von Nifedipin wird geschw√§cht. Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassung sollten durchgef√ľhrt werden.

Regelmäßige Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassungen können auch mit folgenden Arzneimitteln nötig sein, da diese den Abbau von Nifedipin hemmen können:

  • sogenannte Makrolid-Antibiotika wie z.B.: Erythromycin
  • bestimmte Anti-HIV-Pr√§parate wie Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir
  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen wie Ketoconazol, Itraconazol oder Fluconazol
  • Fluoxetin und Nefazodon (Antidepressiva)
  • Quinupristin/Dalfopristin (antibiotische Kombination)
  • Valproins√§ure (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
  • Cimetidin (Arzneimittel zur Hemmung der Magens√§ureproduktion)
  • bestimmte (trizyklische und tetrazyklische) Antidepressiva und Antipsychotika (z.B.: Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Mianserin, Mirtazapin, Maprotilin, Risperidon, Haloperidol)
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen)
  • Diltiazem (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)

Einfluss von Nifedipin auf andere Arzneimittel:

  • blutdrucksenkende Arzneimittel (Diuretika, Beta-Rezeptoren-Blocker, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten, andere Calciumantagonisten, Alpha-Rezeptoren-Blocker, PDE5 Hemmer, Methyldopa): Nifedipin kann den blutdrucksenkenden Effekt dieser Medikamente bei gleichzeitiger Verabreichung verst√§rken.
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che und bestimmter Herzrhythmusst√∂rungen): Nifedipin kann die Ausscheidung von Digoxin vermindern, was zu einer Digoxin-√úberdosierung f√ľhren kann.
  • Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen): Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Chinidin sollten die Chinidinspiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe √ľberwacht und gegebenenfalls die Dosis angepasst werden.
  • Tacrolimus (Arzneimittel gegen Absto√üreaktionen nach Transplantationen): Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Tacrolimus sollten die Tacrolimusspiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe √ľberwacht und gegebenenfalls die Dosis angepasst werden.
  • Antibiotika-Gruppe der Cephalosporine: Nifedipin kann den Plasmaspiegel von Cephalosporinen erh√∂hen.
  • Vincristin (Arzneimittel gegen bestimmte Krebsformen): Nifedipin vermindert die Ausscheidung von Vincristin, wodurch dessen Nebenwirkungen zunehmen k√∂nnen.
Error!

Magnesiumsulfat; zusammen mit i.v. verabreichtem Magnesiumsulfat kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall auftreten

Durch Nifedipin kann das Ergebnis eines Harntest (Messung von Vanillinmandelsäure) verfälscht werden.

Ospocard enth√§lt Alkohol (30 mg pro Spr√ľhsto√ü), deshalb k√∂nnen andere Arzneimittel, die nicht mit Alkohol gemeinsam eingenommen werden sollten (z.B.: Medikamente gegen Epilepsie, gegen Parkinson, manche Schmerzmittel) durch die gemeinsame Anwendung mit Ospocard beeinflusst werden.

Anwendung von Ospocard zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Eine Anwendung von Ospocard mit Grapefruitsaft ist zu vermeiden, weil es dadurch zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung von Nifedipin (Wirkstoff von Ospocard) kommen kann. Der beschriebene Effekt hält bis ca. 3 Tage nach der letzten Aufnahme von Grapefruitsaft an. Das Verzehren von Grapefruit oder Trinken von Grapefruitsaft sollte daher während einer Nifedipin-Therapie vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ospocard darf während der gesamten Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit

W√§hrend der Stillzeit darf Ospocard nicht angewendet werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergeht und nur unzureichende Erfahrungen mit einer Anwendung in der Stillperiode vorliegen.

Ist eine Behandlung mit Ospocard während der Stillzeit zwingend erforderlich, muss abgestillt werden.

Zeugungsfähigkeit

Nifedipin kann in Einzelf√§llen die Spermienfunktion beeintr√§chtigen. Wenn wiederholte k√ľnstliche Befruchtungen erfolglos bleiben, sollte Nifedipin als m√∂gliche Ursache in Betracht gezogen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen (wie z.B.: Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit) kann die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol, bei Behandlungsbeginn und bei Pr√§paratewechsel.

Ospocard enthält Alkohol

Dieses Arzneimittel enth√§lt geringe Mengen an Ethanol (weniger als 100 mg pro Spr√ľhsto√ü). Es besteht daher ein gesundheitliches Risiko f√ľr Patienten, die unter Alkoholismus leiden (siehe auch ‚ÄěOspocard darf nicht angewendet werden‚Äú). Der Alkoholgehalt ist bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen oder Epilepsie besonders zu ber√ľcksichtigen.

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Wie wird es angewendet?

Error!

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Der Spray soll vor Gebrauch nicht gesch√ľttelt werden. Er ist sofort funktionsbereit. Vor der Anwendung sollte geschluckt werden.

Anschlie√üend erfolgt der Spr√ľhsto√ü, indem man die aufrechte Dose mit oben liegendem Spr√ľhkopf m√∂glichst nahe an den Mund h√§lt und ohne einzuatmen (nicht inhalieren) direkt in die Mundh√∂hle, am besten unter die Zunge, spr√ľht.

Nach einer kurzen Einwirkungszeit kann die Spr√ľhl√∂sung geschluckt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosierung im Akutfall:

1 Spr√ľhsto√ü unter die Zunge

Wenn nach 10 Minuten keine Besserung eintritt, kann ein zweiter Spr√ľhsto√ü verabreicht werden. Die Tagesmaximaldosis sollte 3x2 Spr√ľhst√∂√üe (3x am Tag je 2 Spr√ľhst√∂√üe) nicht √ľberschreiten.

Die Behandlung sollte m√∂glichst individuell nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten sowie unter Kontrolle des Blutdrucks und der Herzfrequenz durchgef√ľhrt werden. Vor wiederholten Anwendungen sollten Sie unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt R√ľcksprache halten.

Besondere Patientengruppen:

Patienten mit Nierenfunktionsstörung

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit Leberfunktionsstörung

Nifedipin wird in der Leber verstoffwechselt. Bei Leberfunktionsst√∂rungen kann es passieren, dass Nifedipin langsamer ausgeschieden wird. Die Einzeldosis sollte deshalb 1 Spr√ľhsto√ü nicht √ľbersteigen. (Keine Wiederholung nach 10 Minuten.) Eine sorgf√§ltige √úberwachung ist notwendig.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

√Ąltere Personen reagieren meist st√§rker auf die Gabe von Nifedipin.

Daher sollte bei dieser Patientengruppe nicht mehr als 1 Spr√ľhsto√ü pro Einzeldosis gegeben werden.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren):

Ospocard darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden (siehe auch: ‚ÄěOspocard darf nicht angewendet werden‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Ospocard angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viel Ospocard angewendet haben, benachrichtigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt. Er entscheidet √ľber die erforderlichen weiteren Ma√ünahmen.

Mögliche Symptome einer Überdosierung:

Es kann zu massivem, anhaltendem Blutdruckabfall, Herzrhythmusst√∂rungen, Hyperglyk√§mie (erh√∂hter Blutzuckerspiegel), Ver√§nderungen des S√§ure-Basen-Haushaltes, Sauerstoffmangel, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma und zu einer lebensbedrohlich verminderten Blutzirkulation mit Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (kardiogener Schock mit Lungen√∂dem) kommen.

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zur Therapie einer √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage.

Error!

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn einer der folgenden Fälle auf Sie zutrifft, beenden Sie bitte umgehend die Anwendung von Ospocard und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder den diensthabenden Notarzt:

  • Haut- und Schleimhautschwellungen mit Beteiligung von Gliedma√üen, Gesicht, Lippen, Zunge, und/oder Kehlkopfs, eventuell begleitet von Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Hautausschlag (allergische Reaktionen/allergische √Ėdeme).
  • Schwerwiegender Blutdruckabfall, der zu Schwindel, Schw√§chegef√ľhl und Benommenheit (besonders, wenn Sie schnell aufstehen) f√ľhrt (massiver Blutdruckabfall).
  • Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten/Augenwei√ü (Gelbsucht).

Sonstige Nebenwirkungen:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

Kopfschmerzen

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

Schwindel, Herzklopfen, schnelle Herzt√§tigkeit (Tachykardie), Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe z.B. im Bereich der Kn√∂chel (periphere √Ėdeme), Gef√§√üerweiterung (Vasodilatation), Verstopfung, Hautr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl, Unwohlsein, M√ľdigkeit, Hitzegef√ľhl

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

Allergische Reaktionen, Angstreaktionen, Schlafst√∂rungen, Migr√§ne, Benommenheit, Zittern,Sehst√∂rungen; insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zum Auftreten von Angina pectoris - Anf√§llen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von H√§ufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anf√§lle kommen; Blutdruckabfall (Hypotonie), kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope), Nasenbluten, verstopfte Nase, Magen-Darm-Schmerzen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rung, Appetitlosigkeit, Bl√§hungen, Mundtrockenheit, Durchfall, Leberfunktionsst√∂rungen (Gallestau in der Leber, erh√∂hte Leberfunktionsparameter im Blut), √ľberm√§√üiges Schwitzen, Muskelkr√§mpfe, Gelenksschwellung, vermehrte Harnproduktion (Polyurie), erschwerte Blasenentleerung (Dysurie), Impotenz (Erektionsst√∂rungen), unspezifische Schmerzen, Sch√ľttelfrost

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Verminderte Anzahl an roten Blutk√∂rperchen (kann zu Bl√§sse, Schw√§che und Kurzatmigkeit f√ľhren), Mangel an Blutpl√§ttchen (kann die Blutgerinnung verz√∂gern), zu hoher Blutzuckerspiegel, Empfindungsst√∂rungen der Haut (wie Ameisenkribbeln, evtl. schmerzhafte Fehlempfindung), √úberwuchern des Zahnfleischs, V√∂llegef√ľhl, Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), Hautausschlag (Exanthem), Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse, die nach Absetzen von Nifedipin wieder zur√ľckgeht

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

Massive Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose), Verminderung sämtlicher weißer Blutkörperchen (kann die Infektanfälligkeit erhöhen), Herzinfarkt

Error!

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Unruhe, Depression, Verminderte Ber√ľhrungsempfindung (Hyp√§sthesie), Schl√§frigkeit, St√∂rung des Geschmackempfindens, Riechst√∂rung, Augenschmerzen, Schmerzen in der Brust, vereinzelt auftretende Herzinfarkte, Atemnot, Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungen√∂dem), Erbrechen, Schw√§che des Schlie√ümuskels der Speiser√∂hre, Gelbsucht, blasenf√∂rmige gro√üfl√§chige Hautabhebungen (Toxische epidermale Nekrolyse), Lichtempfindlichkeit der Haut, kleinfleckige Hautblutungen wegen Blutpl√§ttchen-Mangels, Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen, vor√ľbergehende Verschlechterung der Nierenfunktion (Harnstoff- und Kreatinin-Anstiege im Blut) bei vorbestehender Nierenfunktionsst√∂rung, n√§chtlicher Harndrang bei Patienten mit Prostatavergr√∂√üerung, bestimmte Nierenerkrankungen (Glomerulosklerose, Immunkomplexnephritis), erh√∂hte K√∂rpertemperatur, Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (alkalische Phosphatase, Laktatdehydrogenase, Creatinkinase)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Weitere Informationen

Was Ospocard enthält

Der Wirkstoff ist: Nifedipin.

1 Spr√ľhsto√ü (ca. 160 mg) enth√§lt 5 mg Nifedipin.

Error!

Die sonstigen Bestandteile sind:

i, i‚Äô-(Propylendinitrilo)-di-o-cresol, Dichlordifluormethan, Ethanol (1 Spr√ľhsto√ü enth√§lt bis zu 30 mg Alkohol), Copovidon, Saccharin-Natrium 2 H2O, Pfefferminz√∂l, Menthol, Glycerol, gereinigtes Wasser

Wie Ospocard aussieht und Inhalt der Packung

Aussehen:

Klare, gelbe Lösung

Arzneiform:

Sublingualspray

Packungsgrößen: 16 g und 32 g Lösung

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Unipack Beratung, Abpack ‚Äď und Abf√ľll GmbH Br√§unlichgasse 40-42

2700 Wiener Neustadt √Ėsterreich

Z.Nr.: 1-18932

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2014.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ospocard 5 mg - Sublingualspray - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Nifedipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Unipack Beratung
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.03.1990
ATC Code C08CA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Gefäßwirkung

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