Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten

Abbildung Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Nifedipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bayer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C08CA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Gefäßwirkung

Zulassungsinhaber

Bayer

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten werden zur Behandlung von Bluthochdruck bei Erwachsenen eingesetzt.

Sie enthalten als Wirkstoff Nifedipin, einen Calciumkanalblocker, der gefäßerweiternd wirkt. Dadurch werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Herzens gesteigert, das Herz entlastet und ein erhöhter Blutdruck gesenkt.

Die blutdrucksenkende Wirkung setzt nach Einnahme einer Tablette langsam ein und erreicht nach etwa 6-11 Stunden ihr Maximum.

Dar√ľber hinaus kann Nifedipin beim Raynaud Syndrom die in den Fingern auftretenden Gef√§√ükr√§mpfe reduzieren oder verhindern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Nifedipin, andere Dihydropyridine oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Herz-Kreislauf-Schock.
  • bei h√∂hergradiger Aortenstenose (Einengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer).
  • bei instabiler Angina pectoris (Schmerzen im Brustraum, die in andere K√∂rperregionen ausstrahlen k√∂nnen).
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Rifampicin (bestimmtes Antibiotikum, das vorwiegend gegen Tuberkulose eingesetzt wird).
  • bei und nach einem Herzinfarkt (innerhalb der ersten 4 Wochen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten einnehmen. Besondere Vorsicht ist geboten bei:

  • ausgepr√§gt niedrigem Blutdruck (schwere Hypotonie mit weniger als 90 mmHg systolisch)
  • mittelschwerer und schwerer Herzmuskelschw√§che (chronischer Herzinsuffizienz)
  • Dialysepatienten mit maligner Hypertonie (konstante Erh√∂hung des diastolischen Blutdrucks auf gr√∂√üer 120 mmHg mit Organsch√§den) und Hypovol√§mie (Verminderung der zirkulierenden Blutmenge): ein massiver Blutdruckabfall durch Gef√§√üerweiterung ist m√∂glich.
  • Wenn Sie an einer eingeschr√§nkten Nierenfunktion leiden, kann eine sorgf√§ltige √úberwachung n√∂tig und in schweren F√§llen eine Dosisreduktion notwendig sein.
  • Leberfunktionsst√∂rungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen kann eine sorgf√§ltige √úberwachung und in schweren F√§llen eine Dosisreduktion durch den Arzt notwendig sein.
  • Schwangerschaft: Nifedipin soll nicht w√§hrend der Schwangerschaft angewendet werden, au√üer Ihr klinischer Zustand erfordert die Behandlung mit Nifedipin. Nifedipin soll Frauen mit schwerer Hypertonie vorbehalten sein, wenn andere Arzneimittel nicht wirken.
  • Stillzeit: Die Anwendung von Nifedipin ist w√§hrend der Stillzeit nicht empfohlen, da Nifedipin in die Muttermilch √ľbergeht und die Wirkung bei Einnahme von kleinen Nifedipin-Mengen nicht bekannt ist.

Der Blutdruck muss sorgf√§ltig √ľberwacht werden, auch bei Verabreichung von Nifedipin gemeinsam mit Magnesiumsulfat i.v., da die Wahrscheinlichkeit eines starken Blutdruckabfalles besteht und Sie oder Ihr Kind beeintr√§chtigen k√∂nnte.

Vor allem bei der Langzeittherapie sollen Leberfunktionswerte, Serumelektrolyte (z.B.: Kalium und Natrium), Blutbild, Blutzuckerspiegel (bei Diabetikern) sowie EKG in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Adalat Eins Filmtabletten wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe vorliegen.

Einnahme von Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Mit den folgenden Arzneimitteln sind Wechselwirkungen möglich.

Die gleichzeitige Einnahme kann die Wirkung von Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten und dem gleichzeitig verabreichten Arzneimittel entweder abschw√§chen oder verst√§rken. Deshalb ist es notwendig, bei gleichzeitiger Einnahme der folgenden Arzneimittel regelm√§√üige Kontrollen des Blutdrucks durchf√ľhren zu lassen. Halten Sie unbedingt die von Ihrem Arzt angeordneten Kontrollvisiten ein. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosierungen Ihrer Medikamente anpassen, um eine f√ľr Sie optimale Wirkung zu erzielen.

Kombinationen, die vermieden werden m√ľssen:

  • Rifampicin (Antibiotikum, das vor allem gegen Tuberkulose eingesetzt wird)

Die Wirksamkeit von Nifedipin wird durch Rifampicin massiv herabgesetzt, deshalb muss die gemeinsame Einnahme vermieden werden.

Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:

Einfluss von anderen Arzneimitteln auf Nifedipin (Wirkstoff von Adalat)

bestimmte antiepileptische Arzneimittel (Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital) Die Wirksamkeit von Nifedipin wird geschw√§cht. Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassung sollten durchgef√ľhrt werden.

Regelmäßige Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassungen können auch mit folgenden Arzneimitteln nötig sein, da diese den Abbau von Nifedipin hemmen können:

  • sogenannte Makrolid-Antibiotika (wie z.B. Erythromycin)
  • bestimmte Anti-HIV-Pr√§parate (Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (Ketoconazol, Itraconazol, Fluconazol)
  • Fluoxetin und Nefazodon (Arzneimittel, die gegen Depressionen eingesetzt werden)
  • Reserveantibiotika (Quinupristin / Dalfopristin)
  • Valproins√§ure (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
  • Cimetidin (Arzneimittel zur Hemmung der Magens√§ureproduktion)
  • Cisaprid (Arzneimittel, das die Darmbewegungen beschleunigt)
  • Diltiazem (ein blutdrucksenkendes Arzneimittel)

Einfluss von Nifedipin auf andere Arzneimittel

  • blutdrucksenkende Arzneimittel

(Diuretika, Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker, andere Calcium-Kanalblocker, Alpha-Blocker, PDE-5-Hemmer, Alpha-Methyldopa) Nifedipin kann den blutdrucksenkenden Effekt dieser Medikamente bei gleichzeitiger Verabreichung verstärken.

  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che und bestimmter Herzrhythmus- st√∂rungen) Nifedipin kann die Ausscheidung von Digoxin vermindern, was zu einer Digoxin- √úberdosierung f√ľhren kann.
  • Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)

Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Chinidin sollten die Chinidinspiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe √ľberwacht und gegebenenfalls die Dosis angepasst werden.

  • Tacrolimus (Arzneimittel gegen Absto√üungsreaktionen nach Transplantationen)

Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Tacrolimus sollten die Tacrolimusspiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe √ľberwacht und gegebenenfalls die Dosis angepasst werden.

  • Magnesiumsulfat (intraven√∂s)

Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Nifedipin kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall auftreten.

  • bestimmte Antibiotika-Gruppe (Cephalosporine)

Nifedipin kann den Plasmaspiegel von Cephalosporinen erhöhen.

  • Vincristin (Arzneimittel gegen bestimmte Krebsformen)

Nifedipin vermindert die Ausscheidung von Vincristin, wodurch dessen Nebenwirkungen zunehmen können.

Sonstige Wechselwirkungen (Einfluss auf Laborwerte)

  • Vanillinmandels√§ure-Messung: Durch Nifedipin kann bei Labormessungen f√§lschlich ein Anstieg der Vanillinmandels√§ure im Harn angezeigt werden.

Einnahme von Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken

Das Verzehren von Grapefruit oder das Trinken von Grapefruitsaft sollte w√§hrend einer Nifedipin- Therapie vermieden werden, weil es dadurch zu einer verst√§rkten blutdrucksenkenden Wirkung kommen kann (Grapefruitsaft hemmt den Abbau von Nifedipin). Nach regelm√§√üigem Grapefruitsaftkonsum h√§lt der beschriebene Effekt zumindest 3 Tage √ľber die letzte Aufnahme von Grapefruitsaft an.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten sollten w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, au√üer Ihr klinischer Zustand erfordert die Behandlung mit Nifedipin. Nifedipin soll Frauen mit schwerer Hypertonie vorbehalten sein, wenn andere Arzneimittel nicht wirken.

Stillzeit

Nifedipin geht in die Muttermilch √ľber. Ein Aussetzen des Stillens von 3 bis 4 Stunden nach Verabreichung des Arzneimittels wird empfohlen.

Fertiliät

Nifedipin kann in Einzelf√§llen die Spermienfunktion beeintr√§chtigen. Wenn wiederholte k√ľnstliche Befruchtungen erfolglos bleiben, sollte Nifedipin als m√∂gliche Ursache in Betracht gezogen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten enthalten Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 1x täglich morgens eine Filmtablette zu 30 mg.

Falls notwendig, kann die Dosierung den individuellen Erfordernissen entsprechend in etwa 3- bis 4- wöchigen Intervallen auf 1 x 60 mg bis maximal 1 x 90 mg als morgendliche Einmaldosis gesteigert werden.

Die Tabletten sollen im Abstand von 24 Stunden eingenommen werden, d.h. immer zur selben Tageszeit, vorzugsweise eine halbe Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck.

Die Einnahme zu den Mahlzeiten ist möglich, kann aber die Aufnahme des Wirkstoffes verzögern. Die gleichzeitige Einnahme mit einer fettreichen Mahlzeit sollte allerdings vermieden werden.

Um die Langzeitwirkung von Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten zu gew√§hrleisten, muss die Tablette unzerkaut und unzerteilt mit ausreichend Fl√ľssigkeit geschluckt werden.

Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten d√ľrfen jedoch nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden. √úber die Dauer der Einnahme entscheidet der behandelnde Arzt.

Besondere Patientengruppen

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Aufgrund einer ge√§nderten Verstoffwechselung von Adalat Eins 30 mg ‚Äď Filmtabletten bei √§lteren Menschen kann eine niedrigere Erhaltungsdosis im Vergleich zu j√ľngeren Patienten notwendig sein.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist eine sorgfältige Überwachung und in schweren Fällen möglicherweise eine Dosisreduktion erforderlich.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Aufgrund der vorliegenden Daten ist bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen keine Dosisanpassung erforderlich.

Wenn Sie eine größere Menge von Adalat Eins 30 - mg Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten eingenommen haben, benachrichtigen Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Er entscheidet √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen.

Bei starker √úberdosierung von Nifedipin k√∂nnen folgende Symptome beobachtet werden: Blutdruckabfall, Herzrhythmusst√∂rungen, erh√∂hter Blutzuckerspiegel (Hyperglyk√§mie), Ver√§nderung des S√§ure-Basen-Haushaltes (Azidose), Sauerstoffmangel (Hypoxie), Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma, lebensbedrohlich verminderte Blutzirkulation mit Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (kardiogener Schock mit Lungen√∂dem).

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten abbrechen:

Setzen Sie das Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit ihrem Arzt ab. Beim Auftreten von Nebenwirkungen besprechen Sie mit Ihrem Arzt eventuelle Gegenma√ünahmen oder andere Therapiem√∂glichkeiten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn einer der folgenden Fälle auf Sie zutrifft, beenden Sie bitte umgehend die Einnahme von Adalat und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder den diensthabenden Notarzt:

  • Haut- und Schleimhautschwellungen mit Beteiligung von Gliedma√üen, Gesicht, Lippen, Zunge, und/oder Kehlkopfs, eventuell begleitet von Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Hautausschlag (allergische Reaktionen).
  • Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten/Augenwei√ü (Gelbsucht)
  • Schwerwiegender Blutdruckabfall, der zu Schwindel, Schw√§chegef√ľhl und Benommenheit f√ľhrt (massiver Blutdruckabfall).

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

Kopfschmerzen, Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe z.B. im Bereich der Kn√∂chel (√Ėdeme, inkl. periphere √Ėdeme), Erweiterung der Gef√§√üe (Vasodilatation), Verstopfung, Unwohlsein

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

Allergische Reaktionen wie schmerzhafte Schwellungen von Haut und Schleimhaut im Gesichtsbereich (einschlie√ülich Kehlkopf), Angstreaktionen, Schlafst√∂rungen, Schwindel (Vertigo), Migr√§ne, Benommenheit, Muskelzittern (Tremor), Ohnmacht (Synkope), Sehst√∂rungen, Erh√∂hung der Herzfrequenz (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen), niedriger Blutdruck (Hypotonie), Nasenbluten, Schwellung der Nasenschleimhaut, Magen-, Darm- und Bauchschmerzen, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen, Appetitlosigkeit, Bl√§hungen (Flatulenz), Mundtrockenheit, vor√ľbergehender Anstieg der Leberenzyme, Hautr√∂tungen (Erytheme), Muskelkr√§mpfe, Gelenkschwellung, vermehrte Harnbildung (Polyurie), erschwerte Blasenentleerung (Dysurie), Erektionsst√∂rungen, unspezifische Schmerzen, Sch√ľttelfrost

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Sensibilitätsstörungen der Haut wie Kribbeln oder Taubheit (Parästhesien), Fehlempfindungen (Dysästhesien), Juckreiz, Nesselauschlag, Hautausschlag, Verdickung des Zahnfleisches

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose), allgemeiner Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), akute √úberreaktion des Immunsystems (anaphylaktische/ anaphylaktoide Reaktionen), zu hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglyk√§mie), verminderte Empfindlichkeit der Haut (Hyp√§sthesie), Schl√§frigkeit, Augenschmerzen, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris bis hin zu vereinzelt aufgetretenen Herzinfarkten), Atemnot (Dyspnoe), Erbrechen, Schlie√ümuskelschw√§che der Speiser√∂hre (gastro-√∂sophageale Sphinkterinsuffizienz), Gelbsucht (Ikterus), massive blasenbildende Hauterkrankung (toxische epidermale Nekrolyse), Lichtempfindlichkeit, tastbare Hautblutungen (palpable Purpura), Gelenksschmerzen (Arthralgie), Muskelschmerzen (Myalgie), vergr√∂√üerte m√§nnliche Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)

Bei Dialysepatienten mit schwerem Bluthochdruck und Hypovolämie (Verminderung der im Kreislauf zirkulierenden Blutmenge) kann es zum Blutdruckabfall aufgrund einer Gefäßerweiterung kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nehmen Sie die Tabletten erst unmittelbar vor der Einnahme aus der Verpackung.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten enthalten:

Der Wirkstoff ist: Jede Filmtablette enthält 30 mg Nifedipin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Kern: Lactose-Monohydrat Magnesiumstearat Maisst√§rke Cellulose Crospovidon
  • Mantel: Siliciumdioxid Hydroxypropylcellulose (mittlere Viskosit√§t)

Hydroxypropylcellulose (niedrige Viskosität)

Magnesiumstearat

Lactose-Monohydrat

  • √úberzug:

Hypromellose (Methylhydroxypropylcellulose)

Macrogol 4000 (Polyethylenglykol)

Eisenoxid rot (E 172)

Titandioxid (E 171)

Wie Adalat Eins 30 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Aussehen:

Runde grau-rosa Tablette, eine Seite bedruckt mit dem Bayer-Kreuz, die andere Seite bedruckt mit ‚ÄěAdalat 30cc‚Äú.

Arzneiform:

Filmtablette

Packungsgr√∂√üen: 30 St√ľck in Polypropylen/Aluminium Blisterpackungen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Zulassungsinhaber

Bayer Austria Ges.m.b.H., 1160 Wien

Hersteller

Bayer Pharma AG, Betrieb: 51368 Leverkusen, Deutschland

Z. Nr.: 1 - 20859

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2014.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung der √úberdosierung:

Sofern eine Behandlung notwendig ist, sollten Maßnahmen zur Elimination des Wirkstoffes und die Wiederherstellung stabiler Herz- Kreislauffunktionen im Vordergrund stehen.

Nach oraler Ingestion ist eine ausgiebige Magensp√ľlung evtl. in Kombination mit einer D√ľnndarmsp√ľlung indiziert.

Insbesondere bei einer Vergiftung mit Retard-Pr√§paraten ist eine m√∂glichst vollst√§ndige Elimination auch aus dem D√ľnndarm anzustreben, um die sonst unvermeidliche Nachresorption der Wirksubstanz zu verhindern.

Im Fall eines massiven Blutdruckabfalls ist der Patient in Schocklagerung zu bringen.

Die Vitalfunktionen sind kontinuierlich zu √ľberwachen.

Eine Hämodialyse ist wegen fehlender Dialysierbarkeit von Nifedipin nicht sinnvoll, eine Plasmapherese (hohe Plasmaeiweißbindung, relativ kleines Verteilungsvolumen) wird jedoch empfohlen.

Bradykarde Herzrhythmusstörungen können symptomatisch mit -Sympathomimetika behandelt werden. Bei lebensbedrohlichen bradykarden Herzrhythmusstörungen kann eine temporäre Schrittmachertherapie empfehlenswert sein.

Hypotonie als Ergebnis eines kardialen Schocks und arterieller Vasodilatation kann mit 10-20 ml einer 10%igen Calciumgluconat-L√∂sung (langsam i.v. appliziert) behandelt werden. Wiederholte Gabe, falls erforderlich. Die Serumcalciumkonzentration erreicht somit langsam den normalen oberen bis geringf√ľgig erh√∂hten Wert. Falls mit Calcium kein gen√ľgender Blutdruckanstieg erreicht werden kann, werden zus√§tzlich vasokonstriktorische Sympathomimetika wie Dopamin oder Noradrenalin appliziert. Die Dosierung dieser Medikamente orientiert sich allein an der erzielten Wirkung.

Eine zus√§tzliche Fl√ľssigkeits- oder Volumenzufuhr sollte wegen der drohenden kardialen √úberlastung mit Vorsicht erfolgen.

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Wirkstoff(e) Nifedipin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bayer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C08CA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Pharmakologische Gruppe Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Gefäßwirkung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden