Pantoloc 40 mg - Filmtabletten

Abbildung Pantoloc 40 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.06.1995
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Takeda Pharma Ges.m.b.H.

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pantoloc - Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Pantoprazol. Dieser bewirkt, dass im Magen weniger Säure produziert wird, wodurch bestimmte Magen-Darmerkrankungen gelindert werden können.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie allergisch auf den enthaltenen Wirkstoff reagieren, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Bevor Sie Pantoloc 40 mg - Filmtabletten zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie die Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit mit etwas Wasser ein. Die √ľbliche Dosis betr√§gt 1-2 Tabletten t√§glich.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Eine häufige Nebenwirkung ist die Entstehung von Magenpolypen.

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pantoloc enthält den Wirkstoff Pantoprazol. Pantoloc ist ein so genannter selektiver Protonenpumpenhemmer, ein Arzneimittel welches bewirkt, dass im Magen weniger Säure produziert wird. Es wird zur Behandlung von säurebedingten Magen- und Darmerkrankungen angewendet.

Pantoloc wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Behandlung von:

  • Reflux√∂sophagitis. Dies ist eine Entz√ľndung der Speiser√∂hre, verbunden mit dem R√ľckfluss von Magens√§ure.

Pantoloc wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung von:

  • Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikationstherapie). Das Ziel dieser Behandlung ist es, die Bakterien zu vernichten und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass diese Geschw√ľre erneut auftreten.
  • Magengeschw√ľren und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
  • Zollinger-Ellison-Syndrom und andere Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel S√§ure produziert wird.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pantoloc darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pantoloc einnehmen,

  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schon einmal Leberbeschwerden hatten. Er wird dann Ihre Leberenzym-Werte √∂fter kontrollieren, insbesondere wenn Sie Pantoloc als Langzeittherapie einnehmen. Falls die Leberenzym-Werte ansteigen, sollte die Behandlung beendet werden.
  • wenn Sie geringe Vitamin-B12-Reserven oder besondere Risikofaktoren f√ľr eine Vitamin-B12- Unterversorgung haben und Pantoprazol als Langzeittherapie nehmen. Wie alle
    s√§urehemmenden Wirkstoffe kann Pantoprazol dazu f√ľhren, dass Vitamin B12 schlechter vom K√∂rper aufgenommen wird.
  • wenn Sie HIV-Proteasehemmer wie zum Beispiel Atazanavir (zur Behandlung einer HIV Infektion) gleichzeitig mit Pantoprazol einnehmen, fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.
  • Bei der Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Pantoloc, besonders √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann sich das Risiko f√ľr Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule leicht erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder Kortikosteroide einnehmen (diese Arzneimittel k√∂nnen das Risiko f√ľr Osteoporose erh√∂hen).
  • Wenn Sie Pantoloc f√ľr mehr als drei Monate einnehmen, ist es m√∂glich, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut absinkt. Ein niedriger Magnesiumspiegel zeigt sich durch M√ľdigkeit, unbeabsichtigte Muskelzuckungen, Verwirrtheit, Kr√§mpfe, Schwindel, beschleunigten Herzschlag. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Ein niedriger Magnesiumspiegel kann auch zu einer Verminderung des Kalium- oder Kalziumspiegels im Blut f√ľhren. Ihr Arzt wird daher eventuell regelm√§√üige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihres Magnesiumspiegels durchf√ľhren.
  • wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Pantoloc vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
  • Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Pantoloc eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder nach Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, die ein Zeichen f√ľr eine andere, schwerwiegendere Erkrankung sein k√∂nnen:

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • Erbrechen, insbesondere wiederholtes Erbrechen
  • Erbrechen von Blut; das Erbrochene kann kaffeesatz√§hnlich aussehen
  • Blut im Stuhl; der Stuhl kann dadurch schwarz oder teerartig aussehen
  • Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
  • Bl√§sse und Schw√§chegef√ľhl (An√§mie)
  • Brustschmerzen
  • Magenschmerzen
  • schwere und/oder anhaltende Durchf√§lle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infekti√∂sen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen, um eine b√∂sartige Erkrankung auszuschlie√üen, da Pantoprazol auch die Symptome von Krebserkrankungen lindern und so dazu f√ľhren kann, dass eine Krebserkrankung erst mit Verz√∂gerung erkannt wird. Wenn die Symptome trotz der Behandlung andauern, m√ľssen weitere Untersuchungen in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie Pantoloc √ľber l√§ngere Zeit einnehmen (l√§nger als 1 Jahr), wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich regelm√§√üig √ľberwachen. Berichten Sie ihm bei jedem Termin von allen neu aufgetretenen und auff√§lligen Symptomen und Umst√§nden.

Kinder und Jugendliche

Pantoloc wird nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern empfohlen, da die Wirksamkeit bei Kindern unter 12 Jahren nicht belegt ist.

Einnahme von Pantoloc zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Der Grund daf√ľr ist, dass Pantoloc die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen k√∂nnte. Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol und Posaconazol (Behandlung von Pilzinfektionen) oder Erlotinib (Behandlung bestimmter Krebsarten), denn Pantoloc kann dazu f√ľhren, dass diese und andere Arzneimittel nicht richtig wirken.
  • Warfarin und Phenprocoumon. Diese Arzneimittel wirken sich auf die Verdickung bzw. Verd√ľnnung des Blutes aus. M√∂glicherweise sind zus√§tzliche Untersuchungen erforderlich.
  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion, wie zum Beispiel Atazanavir .
  • Methotrexat (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs) ‚Äď wenn Sie Methotrexat einnehmen m√ľssen, setzt Ihr Arzt m√∂glicherweise Ihre Pantoloc-Therapie vorr√ľbergehend ab, da durch Pantoprazol die Methotrexatspiegel im Blut ansteigen k√∂nnen.
  • Fluvoxamin (zur Behandlung einer Depression und anderer psychischer Erkrankungen ‚Äď wenn Sie Fluvoxamin einnehmen, verringert Ihr Arzt eventuell die Dosierung).
  • Rifampicin (zur Behandlung von Infektionen).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).

Schwangerschaft und Stillzeit

Es liegen keine hinreichenden Daten √ľber die Verwendung von Pantoprazol bei Schwangeren vor. Ein √úbertritt des Wirkstoffes in die Muttermilch wurde berichtet.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten dieses Arzneimittel nur anwenden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen f√ľr Sie gr√∂√üer ist als das potenzielle Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind oder das Baby.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Pantoloc hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerbrechen. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut als Ganzes mit etwas Wasser.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

Zur Behandlung der Refluxösophagitis

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, auf 2 Tabletten t√§glich zu erh√∂hen. Die Behandlungsdauer bei Reflux√∂sophagitis betr√§gt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen sollen.

Erwachsene

Zur Behandlung von Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikations- therapie).

Zweimal t√§glich eine Tablette plus zwei Antibiotika-Tabletten, entweder Amoxicillin, Clarithromycin und Metronidazol (oder Tinidazol), jeweils zweimal t√§glich zusammen mit den Pantoprazol Tabletten. Nehmen Sie die erste Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck ein, die zweite Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Abendessen. Befolgen Sie alle Anweisungen Ihres Arztes und lesen Sie gr√ľndlich die Packungsbeilagen der Antibiotika. Die √ľbliche Behandlungsdauer betr√§gt eine bis zwei Wochen.

Zur Behandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren.

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Nach Absprache mit Ihrem Arzt kann die Dosis verdoppelt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Die Behandlungsdauer bei Magengeschw√ľren betr√§gt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Die Behandlungsdauer bei Zw√∂lffingerdarm-geschw√ľren betr√§gt in der Regel zwischen 2 und 4 Wochen.

Zur Langzeittherapie des Zollinger-Ellison-Syndroms und anderer Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird.

Die empfohlene Anfangsdosis ist normalerweise zwei Tabletten täglich.

Nehmen Sie beide Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein. Je nachdem, wie viel Säure Ihr Magen produziert, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis später noch anpassen. Wenn der Arzt Ihnen mehr als zwei Tabletten täglich verschrieben hat, sollten die Tabletten zweimal täglich eingenommen werden.

Wenn der Arzt Ihnen eine Tagesdosis von mehr als vier Tabletten verschreibt, sagt er Ihnen genau, wann Sie wieder aufhören sollen, das Arzneimittel einzunehmen.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, sollten Sie Pantoloc nicht zur Eradikation von Helicobacter pylori einnehmen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie nicht mehr als eine Tablette 20 mg Pantoprazol t√§glich einnehmen (hierf√ľr sind Tabletten mit 20 mg Pantoprazol erh√§ltlich).

Wenn Sie mäßige oder schwere Leberprobleme haben, sollten Sie Pantoloc nicht zur Eradikation von

Helicobacter pylori einnehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Diese Tabletten werden f√ľr Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge Pantoloc eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Es sind keine Symptome einer √úberdosierung bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von Pantoloc vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt Ihre normale Dosis ein.

Wenn Sie die Einnahme von Pantoloc abbrechen

Setzen Sie diese Tabletten nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notfall- ambulanz des nächsten Krankenhauses:

Schwerwiegende allergische Reaktionen (H√§ufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Nesselsucht (Quaddeln), Atembeschwerden, allergische Gesichts-schwellung (Quincke-√Ėdem/Angio√∂dem), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schwei√üausbr√ľchen.

Schwerwiegende Hautreaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Hauterosionen (einschlie√ülich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme) und Lichtempfindlichkeit.

Andere schwerwiegende Reaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Gelbf√§rbung der Haut oder der Aug√§pfel (schwere Leberzellsch√§digung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie Vergr√∂√üerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren R√ľckenbereich f√ľhren kann (schwerwiegende Nierenentz√ľndung), kann m√∂glicherweise zu Nierenversagen f√ľhren.

Weitere Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gutartige Magenpolypen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
Kopfschmerzen; Schwindel; Durchfall; √úbelkeit, Erbrechen; Bl√§hungen und Entweichen von Darmgasen; Verstopfung; Mundtrockenheit; Bauchschmerzen und Unwohlsein; Hautr√∂tung, Exanthem, Hautausschlag; Juckreiz; Schw√§chegef√ľhl, Ersch√∂pfungsgef√ľhl oder allgemeines Unwohlsein; Schlafst√∂rungen; Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
St√∂rungen oder Verlust des Geschmackssinns; Sehst√∂rungen wie Verschwommensehen; Nesselsucht, Gelenkschmerzen; Muskelschmerzen; Gewichtsver√§nderungen; erh√∂hte K√∂rpertemperatur; hohes Fieber; Schwellungen der Gliedma√üen (periphere √Ėdeme); allergische Reaktionen; Depressionen; Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brust.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) Desorientiertheit

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar) Halluzinationen, Verwirrtheit (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind); Abnahme des Natriumspiegels im Blut; Abnahme des Magnesiumspiegels im Blut (siehe Abschnitt 2); Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgef√ľhl; Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken.

Nebenwirkungen, die durch Bluttests festgestellt wurden

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Anstieg der Leberenzym-Werte

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
Anstieg des Bilirubin-Wertes, erhöhte Blutfettwerte, starker Abfall der Granulozyten (Unterart der weißen Blutkörperchen) gemeinsam mit hohem Fieber

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
Abnahme der Anzahl der Blutpl√§ttchen, was m√∂glicherweise eine st√§rkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirkt; Abnahme der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, wasnm√∂glicherweise zu h√§ufigerem Auftreten von Infektionen f√ľhrt; gleichzeitige Abnahme der Anzahl von wei√üen und roten Blutk√∂rperchen sowie Blutpl√§ttchen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr Flaschen: Verwenden Sie die Tabletten nach dem ersten √Ėffnen der Flasche nicht l√§nger als 100 Tage.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Pantoloc enthält

  • Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Eine magensaftresistente Tablette enth√§lt 40 mg Pantoprazol (als Natrium Sesquihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kern: Natriumcarbonat (wasserfrei), Mannitol, Crospovidon, Povidon K90, Calciumstearat.

Überzug: Hypromellose, Povidon K25, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Propylen- glycol, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat.

Drucktinte: Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E172), konzentrierte Ammoniak-Lösung.

Wie Pantoloc aussieht und Inhalt der Packung

Gelbe, ovale, bikonvexe magensaftresistente Tabletten mit dem Aufdruck ‚ÄěF‚Äú auf einer Seite. Packungen: Flaschen (Beh√§lter aus Polyethylen hoher Dichte mit Schraubverschluss aus Polyethylen niederer Dichte) und Blisterpackungen (ALU/ALU-Blister) ohne Kartonverst√§rkung, ALU/ALU- Blisterpackungen mit Kartonverst√§rkung (PocketPack).

Pantoloc ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Flaschen mit 7, 14, 15, 28, 30, 49, 56, 60, 98, 98 (2√ó49)*, 100 magensaftresistenten Tabletten. Klinikpackungen mit 50, 90, 140, 140 (10√ó14)*, 700 (5√ó140)* magensaftresistenten Tabletten.

Blisterpackungen mit 7, 14, 15, 24, 28, 30, 49, 56, 60, 90, 98, 98 (2x49)*, 100 magensaftresistenten Tabletten.

Klinikpackungen mit 50, 90, 140, 50 (50x1)*, 140 (10x14)*, 500, 700 (5x140)* magensaftresistenten Tabletten.

* B√ľndelpackungen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda Pharma Ges.m.b.H.

EURO PLAZA

Technologiestraße 5

A-1120 Wien

Hersteller

Takeda GmbH

Betriebsstätte Oranienburg

Lehnitzstraße 70-98

16515 Oranienburg

Deutschland

Delpharm Novara S.r.l.

Via Crosa 86

28065 Cerano (NO)

Italien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedsstaats Bezeichnung des Arzneimittels
   
Belgien Pantozol
   
Bulgarien Controloc
   
Deutschland Pantozol 40 mg
   
Estland Controloc 40 mg
   
Finnland Somac
   
Frankreich Eupantol 40 mg
   
Griechenland Controloc
   
Irland Protium 40 mg gastro-resistant tablets
   
Italien Pantorc
   
Lettland Controloc 40 mg
   
Litauen Controloc 40 mg
   
Luxemburg Pantozol-40
   
Norwegen Somac
   
Polen Controloc 40
   
Portugal Pantoprazol ALTAN 40 mg
   
Rumänien Controloc 40 mg
   
Schweden Pantoloc
   
Slowakei Controloc 40 mg
   
Slowenien Controloc 40 mg
   
Spanien Pantecta 40 mg comprimidos gastrorresistentes
   
Tschechische Republik Controloc 40 mg
   
Ungarn Controloc 40 mg
   
Zypern Controloc
   

Z.Nr.: 1-21015

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2022.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der AGES verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Pantoloc 40 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pantoprazol
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Hersteller Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.06.1995
ATC Code A02BC02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden