Pantoloc 20 mg - Filmtabletten

Abbildung Pantoloc 20 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.01.1999
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Takeda Pharma Ges.m.b.H.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pantoloc enthält den Wirkstoff Pantoprazol. Pantoloc ist ein so genannter selektiver Protonenpumpenhemmer, ein Arzneimittel, welches bewirkt, dass im Magen weniger Säure produziert wird. Es wird zur Behandlung von säurebedingten Magen- und Darmerkrankungen angewendet.

Pantoloc wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur:

Pantoloc wird angewendet bei Erwachsenen zur:

Vorbeugung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren bei Risikopatienten, die dauerhaft nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer (NSARs, z. B. Ibuprofen) einnehmen m√ľssen, da diese Arzneimittel solche Geschw√ľre verursachen k√∂nnen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pantoloc darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pantoloc einnehmen,

  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schon einmal Leberbeschwerden hatten. Ihr Arzt wird dann Ihre Leberenzym-Werte √∂fter kontrollieren, insbesondere wenn Sie Pantoloc als Langzeittherapie einnehmen. Falls die Leberenzym-Werte ansteigen, sollte die Behandlung beendet werden.
  • wenn Sie durch die dauerhafte Einnahme von so genannten nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern (NSARs) ein erh√∂htes Risiko f√ľr Erkrankungen des Magens und des

Darms haben und Ihnen deshalb Pantoloc verschrieben wurde. Die Beurteilung eines erh√∂hten Risikos erfolgt vor dem Hintergrund Ihrer pers√∂nlichen Risikofaktoren wie z. B. Ihr Alter (√ľber 65 Jahre) sowie Ihrer Vorgeschichte von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren oder Magen- und Darmblutungen.

  • wenn Sie geringe Vitamin-B12-Reserven oder besondere Risikofaktoren f√ľr eine Vitamin-B12- Unterversorgung haben und Pantoprazol als Langzeittherapie nehmen. Wie alle s√§urehemmenden Wirkstoffe kann Pantoprazol dazu f√ľhren, dass Vitamin B12 schlechter vom K√∂rper aufgenommen wird.
  • wenn Sie HIV-Proteasehemmer wie zum Beispiel Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) gleichzeitig mit Pantoprazol einnehmen, fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.
  • Bei der Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Pantoloc, besonders √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann sich das Risiko f√ľr Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule leicht erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose (verringerte Knochendichte) haben oder Ihnen gesagt wurde, dass ein Risiko besteht Osteoporose zu bekommen (zum Beispiel, wenn Sie Steroide einnehmen).
  • Wenn Sie Pantoprazol l√§nger als drei Monate einnehmen, kann es vorkommen, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut absinkt. Niedrige Magnesiumspiegel k√∂nnen als M√ľdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Kr√§mpfe, Schwindel oder Herzrasen in Erscheinung treten. Wenn eins dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie Ihren Arzt bitte umgehend. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut f√ľhren. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelm√§√üig durch Blutuntersuchungen √ľberwacht werden.
  • wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Pantoloc vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
  • Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Pantoloc eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder nach Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, die ein Zeichen f√ľr eine andere, schwerwiegendere Erkrankung sein k√∂nnen:

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • Erbrechen, insbesondere wiederholtes Erbrechen
  • Erbrechen von Blut; das Erbrochene kann kaffeesatz√§hnlich aussehen
  • Blut im Stuhl; der Stuhl kann dadurch schwarz oder teerartig aussehen
  • Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
  • Bl√§sse und Schw√§chegef√ľhl (An√§mie)
  • Brustschmerzen
  • Magenschmerzen
  • schwere und/oder anhaltende Durchf√§lle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infekti√∂sen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen, um eine b√∂sartige Erkrankung auszuschlie√üen, da Pantoprazol auch die Symptome von Krebserkrankungen lindern und so dazu f√ľhren kann, dass eine Krebserkrankung erst mit Verz√∂gerung erkannt wird. Wenn die Symptome trotz der Behandlung andauern, m√ľssen weitere Untersuchungen in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie Pantoloc √ľber l√§ngere Zeit einnehmen (l√§nger als 1 Jahr), wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich regelm√§√üig √ľberwachen. Berichten Sie ihm bei jedem Termin von allen neu aufgetretenen und auff√§lligen Symptomen und Umst√§nden.

Kinder und Jugendliche

Pantoloc wird nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern empfohlen, da die Wirksamkeit bei Kindern unter 12 Jahren nicht belegt ist.

Einnahme von Pantoloc zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Der Grund daf√ľr ist, dass Pantoloc die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen k√∂nnte. Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol und Posaconazol (Behandlung von Pilzinfektionen) oder Erlotinib (Behandlung bestimmter Krebsarten). Pantoloc kann dazu f√ľhren, dass diese und andere Arzneimittel nicht richtig wirken.
  • Warfarin und Phenprocoumon. Diese Arzneimittel wirken sich auf die Verdickung bzw. Verd√ľnnung des Blutes aus. M√∂glicherweise sind zus√§tzliche Untersuchungen erforderlich.
  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion, wie zum Beispiel Atazanavir.
  • Methotrexat (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs) ‚Äď wenn Sie Methotrexat einnehmen, setzt Ihr Arzt m√∂glicherweise Ihre Pantoloc-Therapie vorr√ľbergehend ab, da durch Pantoprazol die Methotrexatspiegel im Blut ansteigen k√∂nnen.
  • Fluvoxamin (zur Behandlung einer Depression und anderer psychischer Erkrankungen ‚Äď wenn Sie Fluvoxamin einnehmen, verringert Ihr Arzt eventuell die Dosierung).
  • Rifampicin (zur Behandlung von Infektionen).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).

Schwangerschaft, Stillzeit und Fertilität

Es liegen keine hinreichenden Daten √ľber die Verwendung von Pantoprazol bei Schwangeren vor. Ein √úbertritt des Wirkstoffes in die Muttermilch wurde berichtet.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten dieses Arzneimittel nur anwenden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen f√ľr Sie gr√∂√üer ist als das potenzielle Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind oder das Baby.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Pantoloc hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Pantoloc enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1mmol Natrium (23mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerbrechen. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut als Ganzes mit etwas Wasser.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Behandlung von Symptomen (zum Beispiel Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schmerzen beim Schlucken) in Verbindung mit gastroösophagealer Refluxkrankheit

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Diese Dosis bringt in der Regel innerhalb von 2‚Äď4 Wochen Linderung, sp√§testens jedoch nach weiteren 4 Wochen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Danach k√∂nnen gegebenenfalls wiederkehrende Symptome kontrolliert werden, indem bei Bedarf eine Tablette t√§glich eingenommen wird.

Zur Langzeitbehandlung und Vorbeugung von R√ľckf√§llen der Reflux√∂sophagitis

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich. Wenn die Krankheit erneut auftritt, kann Ihr Arzt die Dosis verdoppeln. In diesem Fall k√∂nnen Sie eine Tablette Pantoloc 40 mg einmal t√§glich einnehmen. Sobald die Erkrankung geheilt ist, kann die Dosis wieder auf eine Tablette mit 20 mg pro Tag gesenkt werden.

Erwachsene

Vorbeugung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren bei Patienten, die dauerhaft NSARs einnehmen m√ľssen

Die √ľbliche Dosis ist eine Tablette t√§glich.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie nicht mehr als eine Tablette mit 20 mg pro Tag einnehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Diese Tabletten werden f√ľr Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Pantoloc eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Es sind keine Symptome einer √úberdosierung bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von Pantoloc vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt Ihre normale Dosis ein.

Wenn Sie die Einnahme von Pantoloc abbrechen

Setzen Sie die Tabletten nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses:

  • Schwerwiegende allergische Reaktionen (H√§ufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Nesselsucht (Quaddeln), Atembeschwerden, allergische Gesichtsschwellung (Quincke-√Ėdem / Angio√∂dem), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schwei√üausbr√ľchen.
  • Schwerwiegende Hautreaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit aufgrund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Sie bemerken m√∂glicherweise eine oder mehrere der

folgenden Reaktionen: Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Hauterosionen (einschlie√ülich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien, oder Hautsensitivit√§t/Hautausschlag, vor allem an Stellen die dem Licht/der Sonne ausgesetzt sind. Es k√∂nnen auch Gelenksschmerzen oder grippe√§hnliche Symptome, Grippe, angeschwollene Dr√ľsen (zum Beispiel in den Achselh√∂hlen) auftreten. Bluttests k√∂nnen auch Ver√§nderungen von bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen oder Leberenzymen aufweisen (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme, Subakut kutaner Lupus erythematodes, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen).

Andere schwerwiegende Reaktionen (H√§ufigkeit nicht bekannt: H√§ufigkeit aufgrund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Gelbf√§rbung der Haut und der Aug√§pfel (schwere Leberzellsch√§digung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie Vergr√∂√üerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren R√ľckenbereich f√ľhren kann (schwerwiegende Nierenentz√ľndung), kann m√∂glicherweise zu Nierenversagen f√ľhren.

Weitere Nebenwirkungen:

  • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Gutartige Magenpolypen
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    Kopfschmerzen; Schwindel; Durchfall; √úbelkeit, Erbrechen; Bl√§hungen und Entweichen von Darmgasen; Verstopfung; Mundtrockenheit; Bauchschmerzen und Unwohlsein; Hautr√∂tung, Exantheme, Hautausschlag; Juckreiz; Schw√§chegef√ľhl, Ersch√∂pfungsgef√ľhl oder allgemeines Unwohlsein; Schlafst√∂rungen; Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule.
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    St√∂rungen oder Verlust des Geschmackssinns; Sehst√∂rungen wie verschwommenes Sehen; Nesselsucht, Gelenkschmerzen; Muskelschmerzen; Gewichtsver√§nderungen; erh√∂hte K√∂rpertemperatur; hohes Fieber; Schwellungen der Gliedma√üen (periphere √Ėdeme); allergische Reaktionen; Depressionen; Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brust.
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) Desorientiertheit
  • Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar) Halluzinationen, Verwirrtheit (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind); Gef√ľhl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit; Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken; Dickdarmentz√ľndung, die einen persistenten w√§ssrigen Durchfall verursacht.

Nebenwirkungen, die durch Bluttests festgestellt wurden:

  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Anstieg der Leberenzym-Werte.
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    Anstieg des Bilirubin-Wertes; erhöhte Blutfettwerte, starker Abfall der Granulozyten (Unterart der weißen Blutkörperchen) gemeinsam mit hohem Fieber.
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    Abnahme der Anzahl der Blutpl√§ttchen, was m√∂glicherweise eine st√§rkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirkt; Abnahme der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, was m√∂glicherweise zu h√§ufigerem Auftreten von Infektionen f√ľhrt; gleichzeitige Abnahme der Anzahl von wei√üen und roten Blutk√∂rperchen sowie Blutpl√§ttchen.
  • Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar) Abnahme des Natrium-, Magnesium-, Calcium- oder Kaliumspiegels im Blut (siehe Abschnitt 2).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar/Verw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr Flaschen: Verwenden Sie die Tabletten nach dem ersten √Ėffnen der Flasche nicht l√§nger als 120 Tage.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Pantoloc enthält

  • Der Wirkstoff ist Pantoprazol. Eine magensaftresistente Tablette enth√§lt 20 mg Pantoprazol (als Natrium Sesquihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kern: Natriumcarbonat (wasserfrei), Mannitol, Crospovidon, Povidon K90, Calciumstearat. Überzug: Hypromellose, Povidon K25, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Propylenglycol, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat.
    Drucktinte: Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E172), konzentrierte Ammoniak-Lösung.

Wie Pantoloc aussieht und Inhalt der Packung

Gelbe, ovale, bikonvexe magensaftresistente Tabletten mit dem Aufdruck ‚ÄěF‚Äú auf einer Seite. Packungen: Flaschen (Beh√§lter aus Polyethylen hoher Dichte mit Schraubverschluss aus Polyethylen niederer Dichte) und Blisterpackungen (ALU/ALU-Blister) ohne Kartonverst√§rkung, ALU/ALU- Blisterpackungen mit Kartonverst√§rkung (PocketPack).

Pantoloc ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Flaschen mit 7, 14, 15, 28, 30, 49, 56, 60, 84, 98, 98 (2√ó49)*, 100, 112 magensaftresistenten Tabletten.

Klinikpackungen mit 50, 84, 90, 112, 140, 140 (10√ó14 oder 5√ó28)*, 280 (20√ó14 oder 10√ó28)*, 500, 700 (5√ó140)* magensaftresistenten Tabletten.

Blisterpackungen mit 7, 14, 15, 28, 30, 49, 56, 60, 84, 98, 98 (2x49)*, 100, 112 magensaftresistenten Tabletten.

Klinikpackungen mit 50, 84, 90, 112, 140, 50 (50x1)*, 140 (10x14 oder 5x28)*, 280 (20x14 oder 10x28)*, 500, 700 (5x140)* magensaftresistenten Tabletten.

* B√ľndelpackungen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda Pharma Ges.m.b.H.

EURO PLAZA,

Technologiestraße 5

A-1120 Wien

Hersteller

Takeda GmbH

Betriebsstätte Oranienburg

Lehnitzstraße 70-98

16515 Oranienburg

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedsstaats Bezeichnung des Arzneimittels
Belgien Pantozol
Bulgarien Controloc
Dänemark Pantoloc
Deutschland Pantozol 20 mg
Estland Controloc 20 mg
Finnland Somac
Frankreich Eupantol 20 mg
Griechenland Controloc 20 mg
Irland Protium 20 mg gastro-resistant tablets
Italien Pantorc
Lettland Controloc 20 mg
Litauen Controloc 20 mg
Luxemburg Pantozol-20
Niederlande Pantozol 20 mg
Norwegen Somac
Polen Controloc 20
Portugal Pantoc
Rumänien Controloc 20 mg
Schweden Pantoloc
Slowakei Controloc 20 mg
Slowenien Controloc 20 mg
Spanien Pantecta 20 mg comprimidos gastrorresistentes
Tschechische Republik Controloc 20 mg
Ungarn Controloc 20 mg
Zypern Controloc
 

Z.Nr.: 1-22885

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2022.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der AGES verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Pantoloc 20 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pantoprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.01.1999
ATC Code A02BC02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden