Vendal 10 mg - Ampullen

Vendal 10 mg - Ampullen
Wirkstoff(e)Morphin
ZulassungslandAT
ZulassungsinhaberG.L. Pharma GmbH
Suchtgift1
Zulassungsdatum10.03.1949
ATC CodeN02AA01
AbgabestatusAbgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
VerschreibungsstatusArzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische GruppeOpioide

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Vendal 10 mg - Ampullen enthalten den Wirkstoff Morphin. Morhin ist ein sehr stark wirksames Schmerzmittel, welches nur zur Behandlung sehr starker Schmerzen eingesetzt werden sollte.

[Kurzzusammenfassung]

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn der Patient an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leidet, darf Vendal nicht verabreicht werden.

[Kurzzusammenfassung]

Wie wird es angewendet?

Die Verabreichung von Vendal 10 mg - Ampullen darf nur durch einen Arzt oder geschultes Fachpersonal erfolgen. Die Dosis hängt sehr stark vom Patienten und Verabreichungsweg ab und kann in diesen Tabellen eingesehen werden.

[Kurzzusammenfassung]

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Verengung der Pupillen und Benommenheit.

Hier finden Sie eine ausführliche Auflistung der Nebenwirkungen.

[Kurzzusammenfassung]

Wie soll es aufbewahrt werden?

Der Inhalt muss vor Licht geschützt werden und darf nicht über 25° C gelagert werden. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

[Kurzzusammenfassung]

Weitere Informationen

Was Vendal 10 mg-Ampullen enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Morphinhydrochlorid-Trihydrat. Eine Ampulle mit 1 ml Lösung enthält 10 mg Morphinhydrochlorid-Trihydrat entsprechend 7,6 mg Morphin (Base).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure (zur pH-Wert Einstellung), Natriumhydroxid (zur pH-Wert Einstellung).

Wie Vendal 10 mg-Ampullen aussehen und Inhalt der Packung

Klare, farblose bis schwach gelbliche Lösung (pH-Wert 2,9 - 3,1) in Ampullen. Packungsgrößen: 10 x 1 ml und 10 x 10 x 1 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 36

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2018.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome
Anzeichen von Morphin-Intoxikation und -Überdosierung sind stecknadelkopfgroße Pupillen,
Atemdepression und niedriger Blutdruck. Es kann zu Todesfällen aufgrund von
Atemversagen kommen. Kreislaufversagen und tiefes Koma können in besonders schweren
Fällen auftreten. Zusätzlich wurden Aspirationspneumonie, Tachykardie, Schwindel, Abfall
der Körpertemperatur, Relaxation der Skelettmuskulatur und bei Kindern Krampfanfälle
beobachtet.

Behandlung
Zu Beginn sollte das Hauptaugenmerk auf freie Atemwege und eine kontrollierte oder
künstliche Beatmung gelegt werden.
Bei massiver Überdosierung ist die Gabe von Naloxon i.v. angezeigt. Die
Infusionsgeschwindigkeit sollte auf die vorhergehende Bolusverabreichung und auf das
Ansprechen des Patienten abgestimmt sein. Da die Wirkdauer von Naloxon relativ kurz ist,
muss der Patient sorgfältig bis zum zuverlässigen Wiedereintritt der spontanen Atmung
überwacht werden.
Wenn keine signifikanten klinischen Zeichen einer Atem- oder Kreislaufdepression vorliegen,
sollte Naloxon nicht verabreicht werden. Naloxon soll bei Patienten, von denen bekannt oder
anzunehmen ist, dass sie physisch von Morphin abhängig sind, mit Vorsicht verabreicht
werden. Abrupte oder völlige Aufhebung der Morphinwirkung könnte in solchen Fällen ein
akutes Entzugssyndrom bewirken.

Inkompatibilitäten
Es wurden physikalisch-chemische Unvereinbarkeiten (Fällungsbildung) zwischen Lösungen
mit Morphinsulfat und 5-Fluorouracil nachgewiesen.

Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Lektor


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Zuletzt aktualisiert am 26.07.2023

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