Lamotrigin Sandoz¬ģ, Tabletten

Abbildung Lamotrigin Sandoz¬ģ, Tabletten
Wirkstoff(e) Lamotrigin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N03AX09
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lamotrigin Zentiva¬ģ Lamotrigin Helvepharm AG
Lamotrin-Mepha, Tabletten Lamotrigin Mepha Pharma AG
Lamotrigin Desitin¬ģ Tabletten Lamotrigin Desitin Pharma GmbH
Lamotrigin Actavis Lamotrigin Actavis
Lamotrigin Desitin¬ģ dispersible Lamotrigin Desitin Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lamotrigin Sandoz enth√§lt den Wirkstoff Lamotrigin und wird auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin zur Behandlung von folgenden Erkrankungen angewendet:

Epilepsie:

Lamotrigin Sandoz wird bei bestimmten Epilepsieformen allein oder in Kombination mit anderen Epilepsiemitteln angewendet. Es unterdr√ľckt die Anf√§lle ganz oder vermindert die Anfallsh√§ufigkeit.

Bipolare Störung (psychische Erkrankung, bei welcher sich depressive und manische Phasen abwechseln):

Lamotrigin Sandoz wird bei Erwachsenen zur Vorbeugung von depressiven Phasen angewendet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Lamotrigin Sandoz Vorsicht geboten?

Unter der Behandlung mit Lamotrigin Sandoz kann es zu Hautreaktionen wie Hautauschlag kommen. Die Hauterscheinungen treten meist innerhalb der ersten 8 Wochen auf. In seltenen F√§llen k√∂nnen sie schwer verlaufen. Hauterscheinungen k√∂nnen auch im Rahmen von √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber, Lymphknotenschwellung, Gesichtsschwellung, St√∂rungen des Blutes, der Leber oder anderer Organe auftreten. Wenn w√§hrend der Therapie mit Lamotrigin Sandoz, insbesondere in den ersten 8 Wochen nach Therapiebeginn, ein Hautausschlag oder andere der genannten Reaktionen auftreten, ist der Arzt bzw. die √Ąrztin unverz√ľglich aufzusuchen. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird entscheiden, ob die Therapie weitergef√ľhrt werden kann. Informieren Sie auch Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie fr√ľher bereits einen Hautausschlag unter anderen antiepileptischen Arzneimitteln entwickelt haben oder wenn Sie w√§hrend einer fr√ľheren Einnahme von Lamotrigin Sandoz an einer sogenannten aseptischen Meningitis erkrankt sind (siehe auch ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Lamotrigin Sandoz haben?¬Ľ).

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn sie am sogenannten Brugada-Syndrom (einer Erbkrankheit mit Auswirkungen auf das Herz) oder an anderen Herzproblemen leiden.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Lamotrigin Sandoz behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Diese Ereignisse traten meist bei Patientinnen und Patienten mit bipolaren St√∂rungen auf, wurden aber auch bei Patientinnen und Patienten beobachtet, die Lamotrigin Sandoz zur Behandlung von Epilepsie erhielten. Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin oder suchen Sie ein nahegelegenes Spital auf, wenn Sie unter der Behandlung mit Lamotrigin Sandoz Gedanken der Selbstsch√§digung oder Selbstt√∂tung haben. Eventuell kann es hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen, einer Pflegeperson oder einem guten Freund bzw. einer guten Freundin mitzuteilen, dass bei Ihnen Depressionen oder starke Stimmungsschwankungen auftreten k√∂nnen, und ihnen diese Packungsbeilage zum Durchlesen zu geben. Sie k√∂nnten diese Personen darum bitten, Ihnen mitzuteilen, wenn sie an Ihnen besorgniserregende, depressive oder sonstige Verhaltens√§nderungen bemerken.

Bei einer sehr geringen Anzahl mit Lamotrigin behandelter Patienten (weniger als 1 von 10'000) wurde eine schwere Erkrankung des Immunsystems beobachtet, bei der die k√∂rpereigene Krankheitsabwehr √ľberaktiv ist (die sogenannte H√§mophagozytotische Lymphohistiozytose). Diese Erkrankung kann lebensbedrohlich sein und sich durch folgende Symptome bemerkbar machen: Fieber, Hautausschlag, Geh- oder Sehst√∂rungen, erstmals oder h√§ufiger auftretende Anf√§lle, vergr√∂sserte Leber und/oder Milz mit Schmerzen und/oder Druckempfindlichkeit im Bereich oberhalb des Magens, Gelbf√§rbung der Haut und/oder Augen, Dr√ľsenschwellung im Hals-, Achsel- und/oder Leistenbereich, schnellere Blutungen und/oder Bluterg√ľsse, Bl√§sse, M√ľdigkeit. In den meisten F√§llen sind solche Beschwerden Ausdruck weniger gravierender Nebenwirkungen, jedoch m√ľssen Sie wissen, dass es sich auch um Anzeichen einer Erkrankung handeln kann, die bei nicht rechtzeitiger Erkennung schwerwiegend sein kann. Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.

Wenn Sie hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel (z.B. ¬ęPille¬Ľ) und gleichzeitig Lamotrigin Sandoz anwenden, k√∂nnen Zyklusver√§nderungen (z.B. Durchbruchblutungen) auftreten. Sollten Sie solche Ver√§nderungen beobachten, ist der Arzt bzw. die √Ąrztin unverz√ľglich zu benachrichtigen, da eine verminderte schwangerschaftsverh√ľtende Wirksamkeit unter Einnahme von Lamotrigin Sandoz nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

Ferner k√∂nnen hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel die Wirkung von Lamotrigin Sandoz beeinflussen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit, wenn Sie solche anwenden, denn m√∂glicherweise muss in diesem Fall die Dosis von Lamotrigin Sandoz angepasst werden (siehe auch ¬ęWie verwenden Sie Lamotrigin Sandoz?¬Ľ).

Wechselwirkungen zwischen weiteren Arzneimitteln und Lamotrigin Sandoz:

Weitere Arzneimittel wie Antiepileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon, Valproat), Rifampicin zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen oder Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS k√∂nnen die Wirkung von Lamotrigin Sandoz vermindern oder verst√§rken. Bei gleichzeitiger Anwendung von Lamotrigin Sandoz und Risperidon, einem Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen, kann es vermehrt zu Schl√§frigkeit kommen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit, wenn Sie die genannten Arzneimittel anwenden, denn m√∂glicherweise muss in diesem Fall die Dosis von Lamotrigin Sandoz angepasst werden (siehe auch ¬ęWie verwenden Sie Lamotrigin Sandoz?¬Ľ).

Lamotrigin Sandoz kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen beeintr√§chtigen. Bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, sollte die individuelle Reaktion auf Lamotrigin Sandoz abgewartet und die Situation mit dem Arzt bzw. der √Ąrztin besprochen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Dieses Arzneimittel enthält 15,06 mg Sorbitol pro 5 mg Tablette bzw. 2,89 mg Sorbitol pro 25 mg Tablette bzw. 5,79 mg Sorbitol pro 50 mg Tablette bzw. 11,59 mg Sorbitol pro 100 mg Tablette bzw. 23,18 mg Sorbitol pro 200 mg Tablette.

Darf Lamotrigin Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Bei Kindern, deren M√ľtter w√§hrend der Schwangerschaft Antiepileptika einnehmen, ist das Risiko einer angeborenen Fehlbildung erh√∂ht.

Lamotrigin Sandoz darf w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, ausser wenn dies vom Arzt bzw. von der √Ąrztin ausdr√ľcklich verordnet wurde.

Wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, wenden Sie sich baldm√∂glichst an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Diese werden √ľber die weitere Behandlung w√§hrend der Schwangerschaft entscheiden.

Lamotrigin Sandoz wird in die Muttermilch ausgeschieden. Daher ist das Stillen während einer Therapie mit Lamotrigin Sandoz nicht zu empfehlen.

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Wie wird es angewendet?

Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird f√ľr jeden Patienten bzw. jede Patientin die Dosis festlegen. Sie h√§ngt ab von der zu behandelnden Erkrankung und der gleichzeitigen Anwendung von anderen Arzneimitteln (z.B. andere Antiepileptika, hormonale Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel). Zu Beginn der Therapie wird mit einer niedrigen Dosis begonnen, dann wird sie langsam bis zur optimalen Wirkung und Vertr√§glichkeit gesteigert. Um Nebenwirkungen m√∂glichst zu vermeiden, ist die langsame Dosissteigerung unbedingt einzuhalten. Wenn im Laufe der Behandlung andere Arzneimittel hinzukommen oder abgesetzt werden, muss die Dosis von Lamotrigin Sandoz eventuell angepasst werden, das wird der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde √Ąrztin entscheiden.

Wiederaufnahme der Behandlung:

Wenden Sie sich vor der Wiederaufnahme der Behandlung mit Lamotrigin Sandoz an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, auch wenn Sie nur wenige Tage mit der Einnahme ausgesetzt haben.

Je nach Dosis wird Lamotrigin Sandoz einmal oder zweimal t√§glich eingenommen. Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird Sie dar√ľber informieren. Die Tabletten k√∂nnen entweder zerkaut oder in einer kleinen Menge Wasser (Wasser sollte mindestens die Tablette decken) suspendiert oder mit ein wenig Fl√ľssigkeit ganz geschluckt werden. Sie k√∂nnen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden. Die Tablette zu 5 mg hat eine Bruchrille und ist teilbar. Nehmen Sie bei den anderen Dosisst√§rken niemals nur eine Teilmenge einer Tablette oder der Fl√ľssigkeit ein. Die Tabletten zu 25 mg, 50 mg, 100 mg und 200 mg d√ľrfen vor der Einnahme NICHT geteilt werden und nur als Ganzes zerkaut, suspendiert oder geschluckt werden.

Lamotrigin Sandoz soll in der Regel nicht pl√∂tzlich abgesetzt werden, da dadurch ein epileptischer Anfall ausgel√∂st werden k√∂nnte. Wenn die Behandlung mit Lamotrigin Sandoz beendet werden soll, wird der Arzt bzw. die √Ąrztin die Dosis von Lamotrigin Sandoz allm√§hlich reduzieren, bevor die Einnahme ganz gestoppt wird. Falls medizinisch notwendig (z.B. im Falle einer Hautreaktion), wird der Arzt bzw. die √Ąrztin entscheiden, ob das Arzneimittel sofort abzusetzen ist.

Wenn Kinder (ab 2 Jahren) Lamotrigin Sandoz zur Behandlung einer Epilepsie erhalten, wird die Dosis entsprechend dem Körpergewicht festgelegt. Lamotrigin Sandoz darf nicht zur Behandlung von bipolaren Störungen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.

Bei Patienten bzw. Patientinnen mit einer mässigen oder schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion wird die Dosis von Lamotrigin Sandoz reduziert.

Wenn Sie Lamotrigin Sandoz zur Vorbeugung von bipolaren Störungen anwenden, tritt die volle Wirkung unter Umständen erst nach einigen Wochen ein.

Lamotrigin Sandoz Tabletten gibt es in St√§rken von 5 mg, 25 mg, 50 mg, 100 mg und 200 mg. Je nach der festgesetzten Dosis kann es sein, dass Sie zwei Tabletten verschiedener St√§rke einnehmen m√ľssen, z.B. f√ľr eine Dosis von 150 mg eine Tablette zu 100 mg und eine Tablette zu 50 mg.

Wenn Sie eine gr√∂ssere Menge von Lamotrigin Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten, besteht eine h√∂here Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden Nebenwirkungen, die auch t√∂dlich verlaufen k√∂nnten. M√∂gliche Nebenwirkungen, die nach einer √úberdosis von Lamotrigin Sandoz auftreten k√∂nnen, umfassen: Schnelle, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus), Unsicherheit und Koordinationsst√∂rungen, die sich auf Ihr Gleichgewicht auswirken (Ataxie), Bewusstseinseintr√ľbung oder Ohnmacht, Anf√§lle (Konvulsionen) oder Koma. Wenn Sie eine gr√∂ssere Menge von Lamotrigin Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Spitals auf. Wenn m√∂glich, zeigen Sie dem Personal die Lamotrigin Sandoz-Packung.

Halten Sie sich an die Vorschriften Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin. √Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung! Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Lamotrigin Sandoz nicht eingenommen werden?

Bei bekannter √úberempfindlichkeit gegen√ľber dem Wirkstoff Lamotrigin oder einem der sonstigen Bestandteile des Pr√§parates sowie bei schwerer Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion.

Welche Nebenwirkungen kann Lamotrigin Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lamotrigin Sandoz auftreten:

Sehr häufig:

Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, Koordinationsst√∂rungen (Ataxie), Schl√§frigkeit, Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautauschlag, M√ľdigkeit.

Häufig:

Aggressivit√§t, Reizbarkeit, Agitation, Schlaflosigkeit, Zittern (Tremor), Augenzittern (Nystagmus), Schmerzen, Gelenkschmerzen, R√ľckenschmerzen.

Selten:

Blutbildver√§nderungen wie Verringerung der Zahl der weissen Blutk√∂rperchen (Leukopenie) oder der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verwirrtheit, Augenbindehautentz√ľndung (Konjunktivitis), Haarausfall, schwerwiegende Hautreaktionen (wie Stevens-Johnson-Syndrom), Angio√∂dem, Entz√ľndung der Hirn- und R√ľckenmarkh√§ute (aseptische Meningitis: Leitsymptome sind Kopfschmerz, Fieber, √úbelkeit, Erbrechen, Nackensteifigkeit und ungew√∂hnliche Lichtempfindlichkeit. Daneben kann es auch zu Hautausschlag, Sch√ľttelfrost, Verwirrtheit und Benommenheit kommen).

Sehr selten:

andere Blutbildver√§nderungen wie andere Formen der Verringerung der Zahl weisser Blutk√∂rperchen (Neutropenie, Agranulozytose), Verringerung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie), Verringerung der Anzahl aller Blutzellen (Panzytopenie), Verringerung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen aufgrund einer Bildungsst√∂rung (aplastische An√§mie); Verminderung der Anzahl an Abwehrk√∂rpern (Immunglobuline), Erkrankungen im Bereich der Lymphknoten (Lymphadenopathie), √úberempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Symptome wie Fieber, aufgedunsenes Gesicht, Ver√§nderungen der Blut- und Leberwerte; Tics, Halluzinationen, Albtr√§ume, Unsicherheit, Bewegungsst√∂rungen, Verschlimmerung eines vorbestehenden Parkinson-Syndroms, St√∂rungen des Muskeltonus und der Bewegungsabl√§ufe (extrapyramidale St√∂rungen, z.B. Bewegungsunruhe, Choreoathetose), Zunahme der Anfallsh√§ufigkeit, Erh√∂hung der Leberwerte, Leberfunktionsst√∂rungen, Leberversagen, schwerwiegende Hautreaktionen (wie toxische epidermale Nekrolyse), Erkrankung des Gef√§ssbindegewebes (Lupus-√§hnliche Reaktionen), eine schwere Erkrankung des Immunsystems (H√§mophagozytotische Lymphohistiozytose, HLH, siehe auch ¬ę Wann ist bei der Einnahme von Lamotrigin Sandoz Vorsicht geboten?¬Ľ), Nierenentz√ľndung (tubulointerstitielle Nephritis), auch in Verbindung mit einer Augenentz√ľndung (Uveitis).

Nicht bekannt: Zwangsstörung.

Es wurden F√§lle von Knochenerkrankungen einschliesslich Osteopenie und Osteoporose (Verd√ľnnung des Knochens) und Knochenbr√ľche berichtet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie Antiepileptika √ľber eine lange Zeit anwenden, wenn bei Ihnen eine Osteoporose festgestellt wurde oder wenn Sie Steroide einnehmen.

Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin aufsuchen, wenn sich Ihre Erkrankung zu irgendeinem Zeitpunkt w√§hrend der Behandlung verschlechtert.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15‚ąí25¬įC), vor Licht und Feuchtigkeit gesch√ľtzt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Weitere Hinweise

Lamotrigin Sandoz kann gewisse Laboruntersuchungen zum Nachweis anderer Medikamente oder Drogen st√∂ren. Informieren Sie daher Ihren Arzt resp. Ihre √Ąrztin, dass Sie Lamotrigin Sandoz einnehmen, wenn Laboruntersuchungen durchgef√ľhrt werden sollen.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Lamotrigin Sandoz enthalten?

Wirkstoffe

Lamotrigin Sandoz enthält als Wirkstoff Lamotrigin.

1 kaubare, in einer Fl√ľssigkeit suspendierbare oder ganz zu schluckende Tablette enth√§lt 5 mg (teilbar), 25 mg, 50 mg, 100 mg oder 200 mg Lamotrigin.

Hilfsstoffe

Lamotrigin Sandoz 5 mg:

Calciumcarbonat-Sorbitol (E420), silizifizierte mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Maisstärke, Talk, Saccharin-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Glyceroldibehenat, Aroma (Cassis).

Lamotrigin Sandoz 25 mg, 50 mg, 100 mg, 200 mg:

Calciumcarbonat-Sorbitol (E420), silizifizierte mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Maisstärke, Talk, Saccharin-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumstearylfumarat, Aroma (Cassis).

Zulassungsnummer

57412 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Lamotrigin Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Lamotrigin Sandoz 5 mg (teilbar/suspendierbar/kaubar): Packung zu 56 Tabletten.

Lamotrigin Sandoz 25 mg (suspendierbar/kaubar): Packung zu 56 Tabletten.

Lamotrigin Sandoz 50 mg (suspendierbar/kaubar): Packung zu 56 Tabletten.

Lamotrigin Sandoz 100 mg (suspendierbar/kaubar): Packung zu 56 Tabletten.

Lamotrigin Sandoz 200 mg (suspendierbar/kaubar): Packung zu 56 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Lamotrigin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N03AX09
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden