Wirkstoff(e) Metronidazol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller LAGAP
Suchtgift Nein
ATC Code P01AB01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Antibiotika

Zulassungsinhaber

LAGAP

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metronidazol-Mepha Metronidazol Mepha Pharma AG
Arilin¬ģ 1000 mg Vaginalz√§pfchen Metronidazol Alcina AG
Rozex¬ģ Metronidazol Galderma
Metronidazole Zentiva¬ģ Metronidazol Helvepharm AG
Perilox¬ģ Metronidazol

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metrolag enthält einen Wirkstoff, der gegen durch Bakterien oder Einzeller verursachte Infektionen wirkt. Die Erreger, die mit Metrolag bekämpft werden können, leben in sauerstoffarmer oder -freier Umgebung und befallen meistens die Geschlechtsorgane oder den Magen-Darm-Trakt.

Metrolag darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin angewendet werden.

Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Ihnen Metrolag Tabletten verschreiben, wenn eine der folgenden Erkrankungen vorliegt: Befall der Geschlechtsorgane mit Gardnerella (unspezifische Vaginitis) oder Trichomonaden; Befall des Darmtraktes mit Lamblien; Befall von Darm und/oder Leber mit Am√∂ben; Befall mit Bakterien, die in ¬†sauerstoffarmer oder -freier Umgebung leben (anaerobe Bakterien).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Der Urin kann bei einer Behandlung mit Metrolag dunkel gefärbt werden.

Infektionen im Genitalbereich sind √ľbertragbare Erkrankungen. Bitte beachten Sie allgemeine Hygienemassnahmen wie regelm√§ssige K√∂rperpflege. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin √ľber eine allf√§llige Partnerbehandlung.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin zur Behandlung Ihrer gegenw√§rtigen Erkrankung verschrieben.

Metrolag ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionen verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gew√§hlten oder nicht richtig dosierten Arzneimittels kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie dieses Arzneimittel deshalb nie von sich aus f√ľr die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei sp√§teren neuen Infektionen d√ľrfen Sie Metrolag nicht ohne erneute √§rztliche Konsultation anwenden.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Metrolag Vorsicht geboten?

W√§hrend der Behandlung mit Metrolag und einen Tag danach, sollten Sie auf alkoholische Getr√§nke und auf Arzneimittel, die Alkohol enthalten, verzichten, da die gleichzeitige Einnahme zu Erbrechen und Magenkr√§mpfen f√ľhrt (¬ęAntabus-Effekt¬Ľ). Nehmen Sie Metrolag nicht gleichzeitig mit dem Arzneimittel Antabus¬ģ ein.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrt√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Bei Anzeichen von unerw√ľnschten Wirkungen wie Verwirrtheit, Schwindel, Halluzinationen, Kr√§mpfen, vor√ľbergehenden Sehst√∂rungen sowie St√∂rungen in der Bewegungskoordination sollten Sie nicht Auto fahren oder eine Maschine oder Werkzeuge bedienen.

Falls die Behandlung mit Metrolag wegen einer Infektion der Geschlechtsorgane erfolgt, ist der Geschlechtsverkehr f√ľr die Dauer der Behandlung zu vermeiden.

Beim Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen (siehe Rubrik ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Metrolag haben?¬Ľ) sollten Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin aufsuchen.

Bei einer Therapiedauer von mehr als 10 Tagen, bei Einnahme von hohen Dosen und bei Blutbildstörungen ist eine regelmässige ärztliche Kontrolle nötig.

Metrolag kann die Wirkung verschiedener Arzneimittel verst√§rken. Darunter fallen gewisse Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Ciclosporin. Epilepsiemittel (Phenytoin, Phenobarbital) k√∂nnen die Wirkung von Metrolag abschw√§chen. Es k√∂nnen aber auch verschiedene Arzneimittel (u.a. Cimetidin, ein Mittel gegen Magen√ľbers√§uerung) die Wirkung von Metrolag verst√§rken. Eine gleichzeitige Lithiumtherapie kann zu unerw√ľnschten Wirkungen f√ľhren. Sie ist deshalb vor Beginn der Behandlung mit Metrolag abzusetzen oder mit reduzierter Dosierung und nur unter strenger √§rztlicher √úberwachung fortzusetzen.

Bei einigen mit Metrolag behandelten Personen k√∂nnen psychische Gesundheitsprobleme auftreten, wie z.B. irrationale Gedanken, Halluzinationen, Verwirrtheit oder Niedergeschlagenheit, einschliesslich Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Diese Symptome k√∂nnen auch bei Personen auftreten, die nie zuvor √§hnliche Probleme hatten. Sollten Sie oder andere Personen in Ihrem Umfeld eine dieser unerw√ľnschten Wirkungen feststellen, holen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein und beenden Sie die Behandlung. Zudem wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin bei Alkoholabh√§ngigkeit oder Parkinson sowie bei wiederholter oder l√§ngerer Anwendung von Metrolag aufgrund des Risikos, eine Psychose zu entwickeln, Vorsicht walten lassen.

Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems k√∂nnen sich w√§hrend der Therapie mit Metrolag verschlechtern. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin und brechen Sie die Behandlung ab, wenn Sie w√§hrend der Behandlung folgende Symptome versp√ľren: Schwindel (Drehgef√ľhl), Bewusstseinsver√§nderungen und Verwirrtheit, Ver√§nderungen des Urteilsverm√∂gens, des Schlafes, L√§hmungen, Fieber, unwillk√ľrliche Muskelkr√§mpfe, Nackensteifheit oder -schmerzen, Lichtempfindlichkeit, Koordinationsverlust beim Gehen und Sprechen, Zittern, Empfindlichkeitsst√∂rungen (Verletzung peripherer Nerven).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung oder am Cockayne-Syndrom leiden. Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurde im Zusammenhang mit Produkten, die Metronidazol enthalten, √ľber F√§lle schwerer Lebertoxizit√§t oder akuter Leberfunktionsst√∂rung berichtet, darunter auch F√§lle mit Todesfolge.

Wenn Sie am Cockayne-Syndrom leiden, muss Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin w√§hrend und nach Ihrer Behandlung mit Metronidazol regelm√§ssig Ihre Leberfunktion √ľberwachen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin und beenden Sie die Behandlung mit Metronidazol, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten: Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein, M√ľdigkeit, Gelbsucht, dunkler Urin, grauer Stuhl oder Juckreiz.

Es wurde √ľber F√§lle von schwerwiegenden Hautreaktionen mit m√∂glichem letalem Ausgang berichtet. Falls bei Ihnen Hautausschl√§ge mit Blasenbildung oder mit Hautabl√∂sung, die sich auf den gesamten K√∂rper erstrecken kann, oder Blasen auf der Haut (besonders um den Mund, die Augen, die Nase und die Geschlechtsorgane herum), potenziell begleitet von Fieber, auftreten, brechen Sie die Behandlung mit Metrolag ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

In diesem Fall darf die Behandlung mit Metronidazol niemals wieder aufgenommen werden.

Einige im Elektrokardiogramm (EKG) sichtbaren Ver√§nderungen der Herzt√§tigkeit wurden berichtet, insbesondere wenn Metronidazol zusammen mit Arzneimitteln verwendet wurde, die das QT-Intervall verl√§ngern k√∂nnen. Informieren Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie an Herzproblemen leiden und/oder andere Arzneimittel einnehmen, die Ver√§nderungen im EKG verursachen k√∂nnen (bestimmte Antiarrhythmika, wobei es sich Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen handelt, Antibiotika oder Psychopharmaka).

Metrolag enth√§lt Laktose. Wenn Ihnen von Ihrem Arzt mitgeteilt wurde, dass Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern haben, kontaktieren Sie ihn, bevor Sie dieses

Medikament einnehmen.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen !

Darf Metrolag während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden nie durchgef√ľhrt. Die Sicherheit einer Anwendung von Metrolag in der Schwangerschaft ist nicht ausreichend belegt. W√§hrend der ersten drei Monate der Schwangerschaft darf Metrolag nicht angewendet werden. W√§hrend des zweiten und dritten Trimesters der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Metrolag nur anwenden, wenn der Arzt oder die √Ąrztin Ihnen das Arzneimittel ausdr√ľcklich verschrieben hat.

Während der Anwendung von Metrolag darf nicht gestillt werden (bis zu 24 Stunden nach der letzten Anwendung von Metrolag).

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Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird je nach Art der Krankheitserreger f√ľr Sie die Dosierung und Behandlungsdauer festlegen.

F√ľr die Tabletten gelten folgende Dosierungen:

1. Infektion mit Gardnerella vaginalis: Es sind zwei Behandlungsarten m√∂glich: entweder 2‚Äď3 mal t√§glich eine Tablette zu 500 mg w√§hrend 5‚Äď7 Tagen oder 4 Tabletten zu 500 mg gleichzeitig am 1. Tag und 4 Tabletten zu 500 mg gleichzeitig am 3. Tag der Behandlung. Die gleiche Therapie ist f√ľr den Partner zu empfehlen.

2. Infektion mit Trichomonaden: Es sind zwei Behandlungsarten m√∂glich: Einmaldosis-Therapie: 4 Tabletten zu 500 mg gleichzeitig, am besten abends einnehmen oder 10-Tages-Therapie: w√§hrend 10 Tagen morgens und abends je 1 Tablette zu 250 mg einnehmen. Die gleiche orale Dosis (Tabletten) ist f√ľr den Partner zu empfehlen.

3. Infektion mit Lamblien: Behandlung an 5 aufeinanderfolgenden Tagen. Erwachsene: 3 x t√§glich 1 tablette zu 250 mg. Kinder: 15 mg Metronidazol pro kg K√∂rpergewicht und Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten k√∂nnen bei Kindern angewendet werden, wenn diese in der Lage sind, eine Tablette zu schlucken und wenn ihr K√∂rpergewicht mindestens 50¬†kg betr√§gt. Wenn es der Arzt bzw. die √Ąrztin als notwendig erachtet, so kann er bzw. sie die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholen.

4. Infektion mit Am√∂ben: Erwachsene: 3 - 4 mal t√§glich 1 tablette zu 500 mg. Kinder: 40 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag, aufgeteilt¬†in 3 ‚Äď 4¬†Einnahmen. Die Tabletten k√∂nnen bei Kindern angewendet werden, wenn diese in der Lage sind, eine Tablette zu schlucken und wenn ihr K√∂rpergewicht mindestens 19¬†kg betr√§gt. Behandlungsdauer: 7 - 10 Tage bei akuter Erkrankung.

5. Infektion mit anaeroben Bakterien: 3-mal täglich 1 tablette zu 500 mg während  mindestens 10 Tagen.

Eine begonnene Antibiotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt oder der √Ąrztin verordnet durchgef√ľhrt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollst√§ndig ausgeheilt ist. Eine ungen√ľgende Anwendungsdauer oder ein zu fr√ľhes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Metrolag-Tabletten zu 250 und 500 mg haben eine Rille, die nur dekorativ ist. Die Tablette darf auf keinen Fall in zwei H√§lften gebrochen werden.√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Metrolag nicht eingenommen / angewendet werden?

Falls Sie auf den Wirkstoff von Metrolag oder andere Stoffe der gleichen chemischen Gruppe √ľberempfindlich sind, d√ľrfen Sie Metrolag nicht anwenden (Wirkstoff = Metronidazol; Gruppe = Imidazolderivate).

Welche Nebenwirkungen kann Metrolag haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Metrolag auftreten:

Häufig treten leichte Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Appetitlosigkeit und Anorexie auf..

Selten kommt es zu Entz√ľndungen der Mundschleimhaut.

Beim Auftreten von schwerem anhaltendem Durchfall sollten Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. √Ąrztin oder Apothekerin aufsuchen.

Als √úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen gelegentlich Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl, Fieber und sehr selten schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen des Gesichtes, der Zunge, des Kehlkopfes, Herzklopfen, Atemnot, Blutdruckabfall (bis hin zum Kollaps und Schock) auftreten. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, falls solche √úberempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

H√§ufig k√∂nnen Kopfschmerzen, Schwindelgef√ľhle und Juckreiz auftreten. Selten kann es zu depressiver Stimmung, Depression, Schlaflosigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Empfindlichkeitsst√∂rungen wie Taubheitsgef√ľhl, das in sehr seltenen F√§llen bis zu einem H√∂rverlust oder Ohrensausen reichen kann, oder Kribbelgef√ľhl und St√∂rungen in der Bewegungs- und und Sprachkoordination ¬†kommen. Es wurden F√§lle von irrationalen Gedanken, Halluzinationen, Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, mit nicht bekannter H√§ufigkeit beobachtet (psychische Gesundheitsprobleme).

Falls eine depressive Stimmung oder psychische Gesundheitsprobleme beobachtet werden, konsultieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Sehr selten k√∂nnen vor√ľbergehende Sehst√∂rungen (z.B. Doppeltsehen, Kurzsichtigkeit), Halluzinationen, Verwirrtheit und krampfartige Zust√§nde auftreten. Es k√∂nnen Schwindelgef√ľhle (Drehgef√ľhl) auftreten.

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, falls solche Nebenwirkungen auftreten.

Sehr selten konnten abnorme Werte bei Leberfunktionstests gemessen, eine Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung oder eine durch Gallenstauung verursachte Leberentz√ľndung beobachtet werden. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls schwere Bauchkr√§mpfe, √úbelkeit, Erbrechen oder Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und Augen) auftreten.

Es wurde √ľber F√§lle von schwerwiegenden Hautreaktionen mit m√∂glichem letalem Ausgang berichtet. Falls bei Ihnen Hautausschl√§ge mit Blasenbildung oder Hautabl√∂sung, die sich auf den gesamten K√∂rper erstrecken kann, oder Blasen auf der Haut (besonders um den¬†Mund, die Augen, die Nase und die Geschlechtsorgane herum), potenziell begleitet von Fieber, auftreten, brechen Sie die Behandlung mit Metrolag ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Es wurden im Elektrokardiogramm (EKG) sichtbare Ver√§nderungen der Herzt√§tigkeit berichtet, insbesondere wenn Metronidazol zusammen mit Arzneimitteln verwendet wurde, die das QT-Intervall verl√§ngern k√∂nnen. Sollten Sie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanf√§lle versp√ľren, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt informieren (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme / Anwendung von Metrolag Vorsicht geboten?¬Ľ).

Bei Pilzbefall kann sich die Zunge verf√§rben und belegt anf√ľhlen, und es kann zu einer √∂rtlich begrenzten Nekrose der Haut kommen.

Selten kann es zu Blasenentz√ľndung, erschwerter Harnentleerung, Harninkontinenz und Pilzbefall im Genitalbereich kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich anIhren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre√Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Metrolag darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Das Arzneimittel in der geschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬įC), vor Licht gesch√ľtzt aufbewahren.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Metrolag enthalten?

Wirkstoffe

Metrolag enthält den Wirkstoff Metronidazol zu 250 oder 500 mg.

Hilfsstoffe

Tabletten zu 250 mg: Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Gelatine, Magnesiumstearat.

Tabletten zu 500 mg: Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Gelatine, Magnesiumstearat, Natriumstärkeglycolat.

Zulassungsnummer

40'215 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Metrolag? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten (mit Bruchkerbe ) zu 250 mg:20, 100.

Tabletten (mit Bruchkerbe ) zu 500 mg: 8, 24 und 100.

Zulassungsinhaberin

Lagap SA, CH-6943 Vezia

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Metronidazol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller LAGAP
Suchtgift Nein
ATC Code P01AB01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden