Wirkstoff(e) Insulin aspart
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Novo Nordisk Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code A10AB05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Novo Nordisk Pharma AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Fiasp® ultra-fast-acting Insulin aspart Novo Nordisk Pharma AG
NovoMix® 30 Penfill® Insulin aspart Novo Nordisk Pharma AG
Ryzodeg® FlexTouch® Insulin degludec Insulin aspart Novo Nordisk Pharma AG
NovoRapid® PumpCart® Insulin aspart Novo Nordisk Pharma AG
NovoRapid® FlexPen® Insulin aspart Novo Nordisk Pharma AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof├╝r wird es verwendet?

NovoRapid ist ein schnell wirkendes Insulin-Analogon.

NovoRapid wird auf Verschreibung des Arztes oder der ├ärztin zur Behandlung von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren eingesetzt. Diabetes mellitus ist eine Krankheit, bei der der K├Ârper nicht ausreichend Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. NovoRapid beginnt 10 bis 20 Minuten nach Verabreichung, Ihren Blutzucker zu senken. Das Wirkungsmaximum ist 1 bis 3 Stunden nach der Injektion erreicht, die Wirkung h├Ąlt ca. 3ÔÇô5 Stunden an. Wegen seiner kurzen Wirkung wird NovoRapid in der Regel mit einem lang wirkenden Insulinpr├Ąparat kombiniert.

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Was m├╝ssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer ├ärztin bzw. Diabetesberatungsteams bez├╝glich Insulintyp, Dosierung, Zeitpunkt der Verabreichung, Blutzuckerkontrolle, Ern├Ąhrung und k├Ârperlicher Bet├Ątigung, um eine optimale Regulierung des Blutzuckerspiegels sicherzustellen.

Wann darf NovoRapid nicht angewendet werden?

Verwenden Sie NovoRapid nicht:

  • wenn Sie allergisch sind (├╝berempfindlich) auf Insulin Aspart oder auf einen der anderen Bestandteile von NovoRapid (siehe unter ┬źWas ist in NovoRapid enthalten?┬╗);
  • wenn Sie erste Anzeichen einer Hypoglyk├Ąmie (Unterzuckerung) vermuten (siehe unter ┬źWelche Nebenwirkungen kann NovoRapid haben?┬╗).

Wann ist bei der Anwendung von NovoRapid Vorsicht geboten?

Unterzuckerung (Hypoglyk├Ąmie)

Beim mit Insulin behandelten Zuckerkranken besteht grunds├Ątzlich das Risiko einer Unterzuckerung, dies besonders bei unregelm├Ąssigen Injektionen, unregelm├Ąssiger Nahrungsaufnahme (z.B. Auslassen einer Mahlzeit), nach Erbrechen und/oder Durchfall, bei aussergew├Âhnlicher k├Ârperlicher Aktivit├Ąt, bei stark schwankenden oder bei durchschnittlich tiefen Blutzuckerwerten sowie zu Beginn der Behandlung.

NovoRapid hat einen raschen Wirkungseintritt, sodass eine Hypoglyk├Ąmie nach erfolgter Injektion rascher als beim l├Âslichen Humaninsulin auftreten kann.

In gewissen Situationen, so u.a. auch beim Wechsel auf ein anderes Pr├Ąparat, k├Ânnen die Warnsymptome einer Unterzuckerung (Hypoglyk├Ąmie) abgeschw├Ącht sein, so dass diese ├╝berraschend auftreten kann; siehe unter ┬źWelche Nebenwirkungen kann NovoRapid haben?┬╗).

Um einer Hypoglyk├Ąmie vorbeugen zu k├Ânnen, sollten Sie immer Trauben- oder W├╝rfelzucker o.├Ą. (keine Zuckerersatzstoffe) mit sich tragen und bei ersten Anzeichen einnehmen.

├ťberzuckerung (Hyperglyk├Ąmie)

Beim Diabetiker besteht grunds├Ątzlich das Risiko einer ├ťberzuckerung. Diese kann auftreten,

wenn Sie vergessen, Ihr Insulin anzuwenden;

wenn Sie sich wiederholt weniger Insulin als Sie brauchen verabreichen;

wenn Sie eine Infektion oder Fieber bekommen;

wenn Sie mehr als ├╝blich essen;

wenn Sie weniger k├Ârperliche Bewegung als ├╝blich haben.

Die Warnzeichen treten allm├Ąhlich auf. Sie beinhalten: verst├Ąrkten Harndrang; Durst; Appetitlosigkeit; sich schlecht f├╝hlen (├ťbelkeit oder Erbrechen); Benommenheit oder M├╝digkeit; ger├Âtete, trockene Haut; Mundtrockenheit und fruchtig (nach Aceton) riechenden Atem.

Wenn Sie eines von diesen Warnzeichen bemerken: messen Sie Ihren Blutzucker, und untersuchen Sie, wenn m├Âglich, Ihren Urin auf Ketone; dann fragen Sie unverz├╝glich um ├Ąrztlichen Rat.

Dies k├Ânnten Anzeichen eines sehr ernsten Zustandes, diabetische Ketoazidose genannt, sein. Unbehandelt kann dieser Zustand zu einem diabetischen Koma f├╝hren und eventuell mit dem Tod enden.

Wenn Sie aufh├Âren, sich Ihr Insulin zu verabreichen

Dies kann zu einer schweren Hyperglyk├Ąmie (sehr hoher Blutzuckerspiegel) und Ketoazidose f├╝hren (Bildung von S├Ąure im Blut, da der K├Ârper anstelle von Zucker Fett abbaut). H├Âren Sie nie auf, Ihr Insulin zu nehmen, ohne mit einem Arzt bzw. einer ├ärztin zu sprechen. Diese werden Ihnen sagen, was notwendig ist.

Wenn Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen

Wenn Ihr Blutzucker zu tief oder zu hoch ist, kann Ihre Konzentrations- und Reaktionsf├Ąhigkeit beeintr├Ąchtigt sein und somit auch Ihre F├Ąhigkeit, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen. Denken Sie daran, dass Sie sich oder andere gef├Ąhrden k├Ânnen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin, ob Sie Auto fahren k├Ânnen:

  • wenn Sie oft Unterzuckerungen haben.
  • wenn es f├╝r Sie schwierig ist, Unterzuckerungen zu erkennen.
  • wenn Sie fr├╝her schwere Hypoglyk├Ąmien durchgemacht haben.

Seien Sie besonders vorsichtig

  • Wenn Sie Funktionsst├Ârungen der Nieren, der Leber, der Nebennieren, der Hirnanhangs- oder der Schilddr├╝se haben.
  • Wenn Sie sich k├Ârperlich mehr als ├╝blich bewegen oder wenn Sie Ihre ├╝bliche Ern├Ąhrung ├Ąndern wollen. Dies kann Ihren Blutzucker beeinflussen.
  • Wenn Sie krank sind (insbesondere bei Durchfall und Erbrechen sowie bei Infektionskrankheiten). Nehmen Sie weiterhin Ihr Insulin und kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin.
  • Wenn Sie ins Ausland reisen. Reisen in andere Zeitzonen kann Ihren Insulinbedarf und die Zeit der Injektionen beeinflussen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin, wenn Sie eine solche Reise planen.

Hautver├Ąnderungen an der Injektionsstelle

Die Injektionsstelle ist regelm├Ąssig zu wechseln, dies kann helfen, Ver├Ąnderungen des Unterhautfettgewebes, wie z.B. Verdickungen oder Vertiefungen der Haut oder Knoten unter der Haut, vorzubeugen. Das Insulin wirkt m├Âglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten, Vertiefungen oder Verdickungen injizieren (siehe ┬źWie verwenden Sie NovoRapid Penfill?┬╗). Falls Sie irgendwelche Hautver├Ąnderungen an der Injektionsstelle bemerken, berichten Sie Ihrem Arzt dar├╝ber. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie aktuell in einen dieser betroffenen Bereiche injizieren, bevor Sie mit der Injektion in einen anderen Bereich beginnen. Ihr Arzt weist Sie m├Âglicherweise an, Ihren Blutzucker engmaschiger zu ├╝berwachen und die Dosis Ihres Insulins oder Ihrer anderen Antidiabetika anzupassen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder ├Ąusserlich anwenden!

Dies ist wichtig, weil diese die Wirkung von Insulin und/oder den Blutzucker beeinflussen k├Ânnen. In diesem Fall kann es notwendig sein, die verabreichte Insulinmenge entsprechend anzupassen, um zu niedrige oder zu hohe Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Ber├╝cksichtigen Sie dies nicht nur dann, wenn Sie ein neues Arzneimittel einnehmen, sondern auch, wenn Sie es wieder absetzen. Die nachfolgende Liste erw├Ąhnt Beispiele von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln; Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre ├ärztin oder Apothekerin ist im Besitz einer ausf├╝hrlichen Liste!

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzucker senken k├Ânnen, z├Ąhlen u.a. gewisse Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, von Infektionskrankheiten, von Depression und von Fieber/Schmerzen (Aspirin). Alkohol kann eine Hypoglyk├Ąmie (Unterzuckerung) gef├Ąhrlich verst├Ąrken. ╬▓-Blocker k├Ânnen die Anzeichen einer Hypoglyk├Ąmie abschw├Ąchen oder maskieren.

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzucker erh├Âhen k├Ânnen, z├Ąhlen u.a. orale Kontrazeptiva, Kortikosteroide, gewisse AIDS-, Asthma- oder Allergiebehandlungen, sowie gewisse Neuroleptika und Diuretika.

Marihuana-Konsum kann auch einen erh├Âhten Blutzucker verursachen (andere illegale Substanzen wurden nicht getestet).

Wenn Sie Alkohol trinken, kann sich Ihr Insulinbedarf ├Ąndern, da Ihr Blutzucker entweder ansteigt oder sinkt. Eine sorgf├Ąltige ├ťberwachung ist ratsam.

Mit einigen Arzneimitteln kann der Blutzucker sowohl ansteigen als auch abfallen.

Pioglitazon (orales Antidiabetikum zur Behandlung von Typ 2 Diabetes mellitus)

Einige Patienten mit bereits seit langem bestehendem Typ 2 Diabetes mellitus und Herzerkrankung oder Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzinsuffizienz. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin so schnell wie m├Âglich, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz wie ungew├Âhnliche Kurzatmigkeit oder eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (├ľdeme) auftreten.

Fragen Sie immer nach m├Âglichen Wechselwirkungen, wenn Ihnen ein Arzneimittel neu verschrieben wird oder Sie in der Apotheke ein Heilmittel kaufen. Denken Sie daran, dass Interaktionen mit anderen Heilmitteln nicht immer voraussagbar sind und dass Blutzuckermessungen h├Ąufig stattfinden sollten.

Es wurden keine Studien mit Kindern unter 2 Jahren durchgeführt. Daher dürfen Sie NovoRapid bei Kindern unter 2 Jahren nur anwenden, wenn es Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ausdrücklich geraten hat.

Bei Kindern kann NovoRapid anstatt l├Âslichem Humaninsulin angewendet werden, wenn ein schneller Wirkungseintritt bevorzugt wird, beispielsweise wenn es schwierig ist, die Insulindosis entsprechend den Mahlzeiten festzulegen.

Wie bei allen Insulinen soll bei ├Ąlteren Patienten und bei Patienten mit einer Nieren- oder Leberfunktionsst├Ârung die Blutzucker├╝berwachung intensiviert und die NovoRapid Dosierung individuell angepasst werden.

Sie sollten Ihren Diabetikerausweis immer mit sich tragen und Ihre Umgebung ├╝ber Ihre Zuckerkrankheit informieren (siehe unter ┬źWelche Nebenwirkungen kann NovoRapid haben?┬╗).

Wichtige Information ├╝ber einige der Bestandteile von NovoRapid

NovoRapid enth├Ąlt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu ┬źnatriumfrei┬╗.

Darf NovoRapid w├Ąhrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen oder ein Kind stillen: Fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin um Rat. NovoRapid kann w├Ąhrend der Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden. Es kann sein, dass Ihre Insulindosis w├Ąhrend der Schwangerschaft und nach der Entbindung angepasst werden muss. Eine sorgf├Ąltige Einstellung Ihres Diabetes und Vorbeugung von Hypoglyk├Ąmien ist, auch f├╝r die Gesundheit Ihres Babys, wichtig.

Die Verabreichung von Insulin w├Ąhrend der Stillzeit stellt kein Risiko f├╝r das Neugeborene dar, Insulindosis und Ern├Ąhrung m├╝ssen aber u.U. umgestellt werden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer ├ärztin und mit Ihrer Diabetesberaterin ├╝ber Ihren Insulinbedarf. Die Dosierung und den Zeitpunkt der Injektion bestimmt der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde ├ärztin aufgrund Ihrer individuellen Stoffwechsellage und Ihrer Lebensweise. ├ändern Sie Ihr Insulin nur auf Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer ├ärztin. Befolgen Sie ihre Ratschl├Ąge sorgf├Ąltig. Diese Packungsbeilage ist nur ein allgemeiner Leitfaden.

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre ├ärztin Sie von einer Insulinart oder -marke auf eine andere umgestellt hat, muss m├Âglicherweise Ihre Dosis durch Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin angepasst werden. Essen Sie innerhalb von 10 Minuten nach der Injektion eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit oder einen Snack um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Falls notwendig, k├Ânnen Sie NovoRapid auch kurz nach einer Mahlzeit injizieren. Dies kann in Situationen hilfreich sein, in denen Sie z.B. nicht im Voraus wissen, wie viel Sie essen oder wie viel das Kind essen wird.

Es ist empfehlenswert, den Blutzucker regelm├Ąssig zu messen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Anwendungshinweise

Vor der Anwendung von NovoRapid

Kontrollieren Sie auf der Etikette, ob es das richtige Insulin enth├Ąlt.

Entfernen Sie die Schutzkappe.

Desinfizieren Sie die Gummimembran mit einem medizi┬şnischen Tupfer.

Verwenden Sie NovoRapid nicht

  • Wenn die Schutzkappe lose ist oder fehlt. Jede Durchstechflasche hat eine manipulationssch├╝tzende Plastikkappe. Wenn Ihre Durchstechflasche nicht einwandfrei ist, geben Sie sie Ihrer Apotheke zur├╝ck.
  • Wenn das Insulin nicht korrekt aufbewahrt wurde oder wenn es gefroren war (siehe unter ┬źWas ist ferner zu beachten?┬╗).
  • Wenn das Insulin nicht klar und farblos aussieht.

NovoRapid wird unter die Haut (subkutan) gespritzt oder zur kontinuierlichen Infusion, ebenfalls subkutan unter die Haut, in einem Pumpensystem angewendet.

NovoRapid kann unter ├Ąrztlicher ├ťberwachung auch intraven├Âs verabreicht werden.

Wechseln Sie innerhalb der gew├Ąhlten K├Ârperregion immer die Injektionsstelle, um das Risiko von Verdickungen zu vermindern (siehe unter ┬źWelche Nebenwirkungen kann NovoRapid haben?┬╗).

Die besten Injektionsstellen sind: Ihre Bauchdecke; Ihr Ges├Ąss, die Vorderseite Ihres Oberschenkels oder Ihres Oberarms. Ihr Insulin wirkt rascher, wenn Sie es in die Bauchdecke injizieren.

Gebrauchsanweisung/Handhabung

Wie verwenden Sie dieses Insulin

Wenn Sie nur NovoRapid injizieren

  1. Ziehen Sie Luft in die Spritze auf, die dem Volumen der zu injizierenden Insulindosis entspricht. Injizieren Sie die Luft in die Durchstechflasche.
  2. Drehen Sie die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf und ziehen Sie die korrekte Insulindosis in die Spritze auf. Dann ziehen Sie die Nadel aus der Durchstechflasche. Spritzen Sie die Luft aus der Spritze, und ├╝berpr├╝fen Sie, ob Sie die korrekte Dosis aufgezogen haben.

Was m├╝ssen Sie beachten, wenn Sie eine Kombination zweier Insuline injizieren?

Wenn Sie zwei Insuline mischen (nur auf ├Ąrztliche Anweisung):

  1. Unmittelbar vor der Injektion rollen Sie das lang wirkende (tr├╝be) Insulin zwischen den Handfl├Ąchen, bis die Fl├╝ssigkeit gleichm├Ąssig milchig weiss ist.
  2. Ziehen Sie Luft in die Spritze auf, die dem Volumen des zu injizierenden lang wirkenden Insulins entspricht. Injizieren Sie die Luft in die Stechampulle mit dem lang wirkenden Insulin, und ziehen Sie die Nadel heraus.
  3. Ziehen Sie Luft in die Spritze auf, die dem Volumen des zu injizierenden NovoRapid entspricht. Injizieren Sie die Luft in die Durchstechflasche mit NovoRapid. Drehen Sie die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf und ziehen Sie die korrekte Dosis an NovoRapid in die Spritze auf. Dann ziehen Sie die Nadel aus der Durchstechflasche. Spritzen Sie die Luftblasen aus der Spritze, und ├╝berpr├╝fen Sie, ob Sie die korrekte Dosis aufgezogen haben.
  4. Stechen Sie die Nadel in die Durchstechflasche mit dem langwirkenden Insulin, drehen Sie die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf und ziehen Sie die korrekte Dosis an lang wirkendem Insulin in die Spritze auf. Spritzen Sie die Luft aus der Spritze, und ├╝berpr├╝fen Sie, ob Sie die korrekte Dosis aufgezogen haben. Injizieren Sie die Mischung sofort.
  5. Mischen Sie NovoRapid und das lang wirkende Insulin immer in dieser Reihenfolge.

Injizieren des Insulins

Drücken Sie die Haut mit zwei Fingern zu einer Hautfalte zusammen, stechen Sie die Nadel in die Haut und injizieren Sie das Insulin unter die Haut oder wenden Sie die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrem Diabetesteam empfohlene Injektionstechnik an.

Nach der Injektion sollte die Nadel mindestens 6 Sekunden unter der Haut bleiben, um sicherzustellen, dass das Insulin vollst├Ąndig injiziert ist.

Gebrauch in einem Insulinpumpensystem

NovoRapid darf bei Verwendung in einer Pumpe niemals mit einem anderen Insulin gemischt werden.

Befolgen Sie die Instruktionen und Empfehlungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin bezüglich der Verwendung von NovoRapid in einer Insulinpumpe.

Vor Verwendung von NovoRapid in einem Pumpensystem m├╝ssen Sie eine umfassende Instruktion ├╝ber die Handhabung sowie Informationen dar├╝ber erhalten, welche Massnahmen im Falle einer Krankheit, bei zu hohem oder zu niedrigem Blutzucker oder bei einem Versagen des Pumpensystems zu ergreifen sind.

Bevor Sie eine Nadel einsetzen, reinigen Sie H├Ąnde und Injektionsstelle mit Seife und Wasser, um Infektionen an der Infusionsstelle zu vermeiden.

Wenn Sie ein neues Pumpenreservoir selbst f├╝llen, stellen Sie sicher, dass sich weder im Reservoir noch im Schlauch grosse Luftblasen befinden.

Wechseln Sie das Infusionsset (Schlauch und Nadel) gem├Ąss den Anleitungen in der Produktinformation des Infusionssets.

Um von der Insulininfusion zu profitieren und um eine m├Âgliche Fehlfunktion der Insulinpumpe feststellen zu k├Ânnen, wird empfohlen, den Blutzucker regelm├Ąssig zu messen.

Was m├╝ssen Sie im Falle eines Versagens des Pumpensystems tun?

Sie sollten immer ein alternatives Insulin bei sich haben, das Sie im Falle eines Versagens des Pumpensystems unter die Haut injizieren k├Ânnen.

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Was sind m├Âgliche Nebenwirkungen?

Wie bei allen Medikamenten k├Ânnen bei NovoRapid Nebenwirkungen auftreten, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten m├╝ssen.

Sehr h├Ąufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Unterzuckerung (Hypoglyk├Ąmie)/├ťberzuckerung (Hyperglyk├Ąmie)

Eine Unterzuckerung kann auftreten:

  • wenn Sie sich zu viel Insulin verabreichen.
  • wenn Sie zu wenig essen oder eine Mahlzeit auslassen.
  • wenn Sie sich mehr als sonst k├Ârperlich bewegen.

Die Warnzeichen einer Unterzuckerung k├Ânnen pl├Âtzlich auftreten und beinhalten: kalten Schweiss; k├╝hle blasse Haut, Kopfweh; starkes Herzschlagen; sich schlecht f├╝hlen; Heisshunger; vor├╝bergehende Sehst├Ârungen; Benommenheit; ungew├Âhnliche M├╝digkeit und Schw├Ąche; Nervosit├Ąt oder Zittern, ├ängstlichkeit; Verwirrtheit; Koordinationsst├Ârungen; Konzentrationsschwierigkeiten; Sprachst├Ârungen.

Die Warnsymptome einer Unterzuckerung k├Ânnen abgeschw├Ącht sein. Dies kann insbesondere nach der Einstellung auf tiefe Blutzuckerwerte, bei lange bestehender Zuckerkrankheit oder bei einem Pr├Ąparatewechsel der Fall sein.

Wenn Sie Anzeichen einer Unterzuckerung feststellen, nehmen Sie eine stark zuckerhaltige Zwischenmahlzeit ein und messen Sie dann den Blutzucker.

Ist Ihr Blutzucker zu niedrig, essen Sie Traubenzucker oder eine stark zuckerhaltige Zwischenmahlzeit (S├╝ssigkeiten, Kekse, Fruchtsaft) und ruhen Sie sich dann aus.

Tragen Sie deshalb f├╝r alle F├Ąlle immer Traubenzucker, S├╝ssigkeiten, Kekse oder Fruchtsaft bei sich.

Wenn die Symptome einer Unterzuckerung verschwunden sind oder wenn sich Ihr Blutzucker normalisiert hat, f├╝hren Sie Ihre Insulinbehandlung wie gewohnt fort.

Informieren Sie Angeh├Ârige, Freunde oder Arbeitskollegen dar├╝ber, dass Sie Diabetes haben und welche Konsequenzen damit verbunden sind, insbesondere dass Sie aufgrund einer Unterzuckerung ohnm├Ąchtig werden k├Ânnen.

Informieren Sie diese Personen dar├╝ber, dass sie Sie, falls Sie ohnm├Ąchtig (bewusstlos) sind, auf die Seite drehen und unverz├╝glich ├Ąrztliche Hilfe rufen. Sie d├╝rfen Ihnen weder zu trinken noch zu essen geben. Sie k├Ânnten daran ersticken.

Verwendung von Glucagon

Sie k├Ânnen das Bewusstsein schneller wiedererlangen, wenn Ihnen jemand, der zuvor instruiert worden ist, das Hormon Glucagon injiziert. Wenn Ihnen Glucagon verabreicht wurde, m├╝ssen Sie, sobald Sie bei Bewusstsein sind, einen zuckerhaltigen Snack einnehmen. Falls Sie auf eine Glucagon-Behandlung nicht reagieren, m├╝ssen Sie in einem Spital behandelt werden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin nach Anwendung von Glucagon. Wenn Sie eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit durchgemacht haben (mit oder ohne Anwendung von Glucagon) oder wenn Sie viele Hypoglyk├Ąmien haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer ├ärztin. Es ist wichtig, den Grund Ihrer Unterzuckerung herauszufinden, um diese zu vermeiden. Die Menge oder der Zeitpunkt der Insulinverabreichung, das Essen oder die k├Ârperlichen Aktivit├Ąten m├╝ssen allenfalls angepasst werden. Wenn eine anhaltende schwere Unterzuckerung nicht behandelt wird, kann dies zu Hirnsch├Ąden (vor├╝bergehend oder bleibend) und sogar zum Tode f├╝hren.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Sehst├Ârungen: Wenn Sie mit einer Insulintherapie beginnen, k├Ânnen gelegentlich Sehst├Ârungen auftreten, die aber normalerweise wieder verschwinden.

Hautver├Ąnderungen an der Injektionsstelle: Wenn Sie Insulin zu oft in dieselbe Stelle injizieren, kann das Fettgewebe entweder schrumpfen (Lipoatrophie) oder dicker werden (Lipohypertrophie). Ausserdem k├Ânnen Knoten unter der Haut durch die Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht werden (kutane Amyloidose; H├Ąufigkeit unbekannt). Das Insulin wirkt m├Âglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren. Wechseln Sie die Injektionsstelle bei jeder Injektion, um diesen Hautreaktionen vorzubeugen.

Symptome einer Allergie: Es k├Ânnen Reaktionen (Schmerzen, R├Âtung, Nesselsucht [Quaddeln], Entz├╝ndungen, Schwellung, Juckreiz) an der Injektionsstelle auftreten. Diese verschwinden gew├Âhnlich nach ein paar Wochen Anwendung Ihres Insulins. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin, falls dies nicht der Fall ist.

Fragen Sie sofort um ├Ąrztlichen Rat:

  • Wenn sich Anzeichen einer Allergie auf andere K├Ârperteile ausbreiten.
  • Wenn Sie sich pl├Âtzlich unwohl f├╝hlen und Sie Schweissausbr├╝che, ├ťbelkeit (Erbrechen), Atembeschwerden, Herzrasen, Schwindel haben.

Dies k├Ânnte eine sehr seltene aber ernsthafte generalisierte allergische Reaktion auf NovoRapid oder auf einen der Inhaltsstoffe sein (systemische allergische Reaktion genannt).

Diabetische Retinopathie: Wenn Sie eine diabetische Retinopathie haben und der Blutzucker sich sehr rasch verbessert, k├Ânnte sich Ihre Retinopathie verschlechtern. Fragen Sie diesbez├╝glich Ihren Arzt bzw. Ihre ├ärztin.

Geschwollene Gelenke: Zu Beginn einer Insulinbehandlung kann eine Wasseransammlung Schwellungen um Ihre Kn├Âchel und andere Gelenke verursachen. Diese verschwinden bald wieder.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Schmerzende Neuropathie (Nervenschmerzen): Wenn sich Ihr Blutzucker sehr rasch verbessert, k├Ânnen Sie Schmerzen haben, die durch die Nerven verursacht werden. Dies wird als akute schmerzhafte Neuropathie bezeichnet und ist normalerweise vor├╝bergehend.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh├Ąlter mit ┬źExp.┬╗ bezeichneten Datum verwendet werden.

Vorrat: Im K├╝hlschrank lagern (2-8 ┬░C), aber nicht in der N├Ąhe des K├╝hlelementes. Nicht einfrieren.

Aufbrauchfrist nach Anbruch

In Gebrauch befindliche NovoRapid Durchstechflaschen und solche, die als Ersatz mitgef├╝hrt werden, sind nach Anbruch nicht im K├╝hlschrank aufzubewahren. Sie k├Ânnen sie mit sich f├╝hren und bei Raumtemperatur (unterhalb 30┬á┬░C) bis zu 4 Wochen lang aufbewahren. Danach m├╝ssen sie entsorgt werden. Daher wird empfohlen, das Anbruchsdatum auf der Etikette der Durchstechflasche zu notieren.

Lagerungshinweis

NovoRapid muss vor ├╝berm├Ąssiger Hitze und Licht gesch├╝tzt werden.

In der Originalverpackung vor Licht gesch├╝tzt lagern.

Ausser Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.

Nur klare, farblose L├Âsungen anwenden.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in NovoRapid enthalten?

Wirkstoffe

Insulin Aspart 100 E/ml.

Hilfsstoffe

Glycerol, Phenol, Metacresol, Zinkchlorid, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumchlorid, Salzs├Ąure/Natriumhydroxid zur Einstellung des pH-Wertes und Wasser f├╝r Injektionszwecke

Zulassungsnummer

55045 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie NovoRapid? Welche Packungen sind erh├Ąltlich?

In Apotheken nur gegen ├Ąrztliche Verschreibung.

Einzelpackungen mit Durchstechflasche zu 10 ml (100 E/ml).

Zulassungsinhaberin

Novo Nordisk Pharma AG, Kloten

Domizil: Z├╝rich

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Wirkstoff(e) Insulin aspart
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Hersteller Novo Nordisk Pharma AG
Suchtgift Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k├Ânnen f├╝r die Korrektheit der Daten keine Haftung ├╝bernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F├╝r Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden