Wirkstoff(e) Cariprazin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Recordati AG
Suchtgift Nein
ATC Code N05AX15
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Recordati AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Reagila enth√§lt den Wirkstoff Cariprazin und geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, bei denen eine Schizophrenie vorliegt. Bei Schizophrenie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch Symptome wie das H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich da sind (Halluzination), Misstrauen, Wahnvorstellungen, zusammenhanglose Sprechweise, wirres Verhalten sowie eine verflachte Stimmungslage gekennzeichnet ist. Personen mit dieser Erkrankung k√∂nnen sich auch deprimiert, schuldig, √§ngstlich oder angespannt f√ľhlen. Es kann auch sein, dass Personen mit dieser Erkrankung nicht in der Lage sind, geplante Aktivit√§ten zu beginnen oder fortzuf√ľhren, oder dass sie nicht sprechen wollen, oder dass sie in Situationen, die bei anderen Menschen normalerweise Gef√ľhle ausl√∂sen, keine Gef√ľhlsreaktion haben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Reagila Vorsicht geboten?

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin

  • wenn Sie daran denken oder sich danach f√ľhlen, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Suizidgedanken und -verhalten sind zu Beginn der Behandlung wahrscheinlicher.
  • wenn bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, beschleunigter Atmung, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schl√§frigkeit (hierbei kann es sich um Anzeichen des malignen neuroleptischen Syndroms handeln) vorliegt.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. die √Ąrztin oder Apothekerin, bevor Sie Reagila anwenden oder w√§hrend Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn

  • bei Ihnen jemals Unruhezust√§nde oder die Unf√§higkeit, stillzusitzen aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Diese Symptome k√∂nnen zu Beginn der Behandlung mit Reagila auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt oder √Ąrztin, wenn dies geschieht.
  • bei Ihnen jemals ungew√∂hnliche, unwillk√ľrliche Bewegungen, am h√§ufigsten der Zunge oder des Gesichts aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn dies geschieht.
  • Sie Sehst√∂rungen haben. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Ihnen den Besuch bei einem Augenarzt oder einer Augen√§rztin empfehlen
  • Sie einen unregelm√§ssigen Herzschlag haben oder bei irgendjemandem in Ihrer Familie ein unregelm√§ssiger Herzschlag bekannt ist (einschliesslich einer sogenannten Verl√§ngerung des QT-Intervalls, die im EKG festgestellt wird); informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin auch, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, da derartige EKG-Ver√§nderungen durch diese hervorgerufen oder verschlimmert werden k√∂nnen.
  • bei Ihnen ein hoher oder niedriger Blutdruck oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin muss dann regelm√§ssig Ihren Blutdruck √ľberpr√ľfen.
  • es bei Ihnen beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls zu Schwindel kommt, der einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann.
  • in Ihrer Krankengeschichte oder in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder Blutgerinnsel bekannt sind, da Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden.
  • in Ihrer Krankengeschichte ein Schlaganfall bekannt ist, insbesondere, wenn Sie zum √§lteren Personenkreis geh√∂ren oder wissen, dass Sie andere Risikofaktoren f√ľr einen Schlaganfall aufweisen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie Anzeichen eines Schlaganfalls bemerken
  • bei Ihnen Demenz (Verlust des Ged√§chtnisses und anderer geistiger F√§higkeiten) vorliegt, insbesondere, wenn Sie zum √§lteren Personenkreis geh√∂ren
  • bei Ihnen die Parkinson-Krankheit vorliegt
  • bei Ihnen Diabetes oder Risikofaktoren f√ľr Diabetes (z.B. Fettleibigkeit oder Diabetes in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder) vorliegen. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin muss dann regelm√§ssig Ihren Blutzuckerspiegel √ľberpr√ľfen, da dieser durch Reagila erh√∂ht sein k√∂nnte. Anzeichen f√ľr einen hohen Blutzuckerspiegel sind √ľberm√§ssiger Durst, das Ausscheiden grosser Harnmengen, ein gesteigerter Appetit sowie Schw√§chegef√ľhl
  • in Ihrer Krankengeschichte Krampfanf√§lle oder Epilepsie bekannt sind

Gewichtszunahme

Reagila kann zu einer Gewichtszunahme f√ľhren, was Einfluss auf Ihre Gesundheit haben k√∂nnte. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird daher regelm√§ssig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.

Empf√§ngnisverh√ľtung

Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Reagila und noch mindestens 10¬†Wochen nach Ende der Behandlung √§usserst zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden anwenden. Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode (z.B. Kondom oder Diaphragma) anwenden. (Siehe Abschnitt ¬ęDarf Reagila w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ.)

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Reagila kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen. W√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel k√∂nnen Benommenheit, Schwindel und Sehst√∂rungen auftreten (siehe Abschnitt¬†¬ęWelche Nebenwirkungen kann Reagila haben?¬Ľ). F√ľhren Sie keine Fahrzeuge, benutzen Sie keine Werkzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, dass dieses Arzneimittel Sie nicht in negativer Weise beeinflusst.

Einnahme von Reagila zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

W√§hrend der Behandlung mit Reagila d√ľrfen Sie keinen Grapefruitsaft trinken.

Bei Einnahme von Reagila sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

Einnahme von Reagila zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Sie d√ľrfen bestimmte Arzneimittel nicht zusammen mit Reagila anwenden (siehe Abschnitt ¬ęWann darf Reagila nicht eingenommen werden?¬Ľ).

Wenn Sie Reagila zusammen mit einigen anderen Arzneimitteln anwenden, muss möglicherweise die Dosis von Reagila oder die Dosis des anderen Arzneimittels angepasst werden.

Hierbei handelt es sich um Arzneimittel, die zur Behandlung von Herzerkrankungen angewendet werden und die Digoxin enthalten, Blutverd√ľnner, die Dabigatran enthalten, sowie Arzneimittel, die sich auf Ihre geistigen Funktionen auswirken.

Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode anwenden (siehe Abschnitt ¬ęDarf Reagila w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ weiter unten).

Reagila 3¬†mg, 4,5¬†mg und 6¬†mg Hartkapseln enthalten den Azofarbstoff Allurarot¬†(E¬†129). Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicyls√§ure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) √ľberempfindlich reagieren, sollen Reagila nicht anwenden.

Darf Reagila während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Frauen im gebärfähigen Alter

Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Reagila zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden anwenden.

Die Verh√ľtung muss auch nach dem Absetzen der Behandlung mindestens 10¬†Wochen lang nach der letzten Dosis Reagila fortgesetzt werden. Der Grund hierf√ľr ist, dass das Arzneimittel nach der Einnahme der letzten Dosis noch einige Zeit im K√∂rper bleibt. Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode (z.B. Kondom oder Diaphragma) anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin nach geeigneten Verh√ľtungsmethoden.

Schwangerschaft

Nehmen Sie diese Arzneimittel nicht w√§hrend der Schwangerschaft ein, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin hat Ihnen die Einnahme empfohlen.

Wenn Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin entscheidet, dass Sie dieses Arzneimittel w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen sollen, wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin Ihr Baby nach der Geburt engmaschig √ľberwachen. Dies geschieht, da bei Neugeborenen von M√ľttern, die dieses Arzneimittel im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben, die folgenden Symptome auftreten k√∂nnen:

Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Probleme beim Atmen und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme.

Wenn bei Ihrem Baby irgendwelche dieser Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

Stillzeit

Stillen Sie nicht, wenn Sie Reagila einnehmen, da eine Gefahr f√ľr das Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin um Rat.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. die √Ąrztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 1,5¬†mg (1 Hartkapsel √† 1,5¬†mg) und wird einmal t√§glich eingenommen. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin kann die Dosis anschliessend langsam in Schritten von 1,5¬†mg anpassen, je nachdem wie die Behandlung bei Ihnen wirkt.

Die maximale Dosis sollte 6¬†mg einmal t√§glich nicht √ľbersteigen.

Nehmen Sie Reagila jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit oder ohne eine Mahlzeit ein.

Wenn Sie vor dem Beginn der Behandlung mit Reagila ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie eingenommen haben, wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin entscheiden, ob das andere Arzneimittel schrittweise oder sofort abgesetzt werden muss und wie die Reagila-Dosis angepasst wird. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Ihnen auch sagen, wie Sie vorgehen m√ľssen, wenn Sie von Reagila zu einem anderen Arzneimittel wechseln.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Wenn bei Ihnen schwerwiegende Nieren- oder Leberprobleme vorliegen, ist die Behandlung mit Reagila m√∂glicherweise nicht f√ľr Sie geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird sorgf√§ltig die f√ľr Sie geeignete Dosis ausw√§hlen.

Reagila sollte nicht von älteren Patienten mit Demenz (Gedächtnisverlust) angewendet werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Reagila bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht gepr√ľft worden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Reagila eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Reagila eingenommen haben, als Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin empfohlen hat, oder wenn beispielsweise ein Kind es versehentlich eingenommen hat, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin oder begeben Sie sich in das n√§chste Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. M√∂glicherweise kommt es bei Ihnen zu Schwindel infolge von niedrigem Blutdruck oder zu ungew√∂hnlichen Herzschl√§gen. Es kann auch sein, dass Sie sich schl√§frig oder m√ľde f√ľhlen oder bei Ihnen ungew√∂hnliche K√∂rperbewegungen auftreten und Sie Schwierigkeiten beim Stehen oder Gehen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Reagila vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast schon Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis ist, lassen Sie die vers√§umte Dosis aus und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie zwei oder mehr Dosen vers√§umt haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Reagila nicht eingenommen werden?

  • wenn Sie allergisch gegen Cariprazin oder einen der in der Rubrik ¬ęWas ist in Reagila enthalten?¬Ľ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Erkrankungen anwenden:
    • Hepatitis, die durch das Hepatitis-C-Virus hervorgerufen wird (Arzneimittel, die Boceprevir oder Telaprevir enthalten)
    • Bakterielle Infektionen (Arzneimittel, die Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin oder Nafcillin enthalten)
    • Tuberkulose (Arzneimittel, die Rifampicin enthalten)
    • HIV-Infektion (Arzneimittel, die Cobicistat, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Efavirenz oder Etravirin enthalten)
    • Pilzinfektionen (Arzneimittel, die Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol oder Fluconazol enthalten)
    • Cushing-Syndrom, eine Erkrankung, bei der der K√∂rper zu viel Cortisol bildet (Arzneimittel, die Ketoconazol enthalten)
    • Depressionen (pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, und Arzneimittel, die Nefazodon enthalten)
    • Epilepsie und Krampfanf√§lle (Arzneimittel, die Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin enthalten)
    • Herzerkrankungen (Arzneimittel, die Diltiazem oder Verapamil enthalten)
    • Schl√§frigkeit (Arzneimittel, die Modafinil enthalten)
    • Bluthochdruck in der Lunge (Arzneimittel, die Bosentan enthalten)

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da keine Daten zu diesen Patienten vorliegen.

Welche Nebenwirkungen kann Reagila haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin sofort mit, wenn

  • Sie eine schwere allergische Reaktion in Form von Fieber, Schwellungen im Bereich des Mundes, des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und eventuell niedrigem Blutdruck haben. (Seltene Nebenwirkung)
  • bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schl√§frigkeit auftritt. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom sein. (Nebenwirkung mit nicht bekannter H√§ufigkeit)
  • es bei Ihnen zu unerkl√§rlichen Muskelschmerzen, Muskelkr√§mpfen oder Muskelschw√§che kommt. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Muskelsch√§digung sein, die sehr schwerwiegende Nierenprobleme ausl√∂sen kann. (Seltene Nebenwirkung)
  • es bei Ihnen zu Symptomen kommt, die mit Blutgerinnseln in den Venen, insbesondere der Beine, zusammenh√§ngen (zu den Symptomen geh√∂ren Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen im betroffenen Bein). Solche Blutgerinnsel k√∂nnen durch die Blutgef√§sse in die Lunge wandern und zu Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren. (Nebenwirkung mit nicht bekannter H√§ufigkeit)
  • bei Ihnen Gedanken oder Gef√ľhle √ľber Selbstverletzung oder Suizid auftreten oder es zu einem Suizidversuch kommt. (Gelegentliche Nebenwirkung)

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gef√ľhl der Unruhe und Unf√§higkeit stillzusitzen,

Parkinsonismus ‚Äď hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild mit vielen verschiedenen Symptomen. Zu den Symptomen geh√∂ren: weniger oder verlangsamte Bewegungen; Langsamkeit beim Denken; ruckartige Bewegung beim Beugen von Gliedmassen (Negro-Zeichen); schlurfende Schritte; Zittern; wenig oder keine Mimik im Gesicht; Muskelsteifigkeit, Speichelfluss

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Angstzustände

Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Schlafen, ungewöhnliche Träume, Albträume, Schlafwandeln

Schwindelgef√ľhl

Unwillk√ľrliche Verdrehungen und ungew√∂hnliche K√∂rperhaltung

Übermässiges Zähneknirschen oder Kieferpressen, Speichelfluss, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf ein Antippen der Stirn (abnormaler Reflex), Probleme bei der Bewegung, Störungen der Zungenbewegung (auch als extrapyramidale Symptome bezeichnet)

Verschwommenes Sehen

Hoher Blutdruck

Schneller, unregelmässiger Herzschlag

Verringerter oder gesteigerter Appetit

√úbelkeit, Erbrechen, Obstipation

Gewichtszunahme

M√ľdigkeit

Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:

Erhöhung der Leberwerte

Erhöhung des Kreatinkinase-Werts im Blut

Ungewöhnliche Blutlipidwerte (z.B. Cholesterin und/oder Fett)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Depression

Plötzliche und schwere Verwirrtheit

Drehschwindel

Unangenehmer, ungewöhnlicher Tastsinn

Benommenheit, Energielosigkeit oder mangelndes Interesse an Aktivitäten

Unwillk√ľrliche Bewegungen, am h√§ufigsten der Zunge oder des Gesichts. Dies kann nach einer kurzfristigen oder nach einer langfristigen Anwendung auftreten.

Verringertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen, Erektionsstörungen

Augenreizung, hoher Druck im Auge, Sehschwäche

Probleme bei der Anpassung des Auges vom Sehen in die Ferne an das Sehen in die
Nähe

Niedriger Blutdruck

Ungewöhnlicher EKG-Befund, ungewöhnliche Nervenimpulse im Herzen

Langsamer, unregelmässiger Herzschlag

Schluckauf

Sodbrennen

Durst

Schmerzen beim Wasserlassen

Ungewöhnlich häufiges und reichliches Wasserlassen

Juckreiz, Hautausschlag

Diabetes

Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:

Ungewöhnlicher Natriumspiegel im Blut

Erhöhte Blutglukose (Blutzucker), erhöhter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut

Blutarmut (verringerte Zahl der roten Blutkörperchen)

Anstieg der Zahl einer Art der weissen Blutkörperchen

Verringerter Spiegel an Thyreotropin (TSH) im Blut

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen)

Krampfanfall

Gedächtnisverlust, Verlust des Sprechvermögens

Augenbeschwerden bei hellem Licht

Tr√ľbung der Linse im Auge, die zu einer Abnahme der Sehf√§higkeit f√ľhrt (Katarakt)

Schluckbeschwerden

Verringerte Zahl einer Art der weissen Blutkörperchen, wodurch die Infektanfälligkeit erhöht sein kann

Schilddr√ľsenunterfunktion

Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Entz√ľndung der Leber (Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelbf√§rbung der Augen und der Haut, Schw√§che, Fieber)

Reagila 3 mg, 4,5 mg und 6 mg Hartkapseln enthalten den Azofarbstoff Allurarot (E 129) und können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 30¬†¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Reagila enthalten?

Wirkstoff:

Hartkapseln zu 1,5 mg, 3 mg, 4,5 mg oder 6 mg Cariprazin (als Hydrochlorid)

Hilfsstoffe:

Reagila 1,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Tinte (Schellack, Eisenoxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).

Reagila 3 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Allurarot (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), Eisenoxid (E 172), Gelatine, schwarze Tinte (Schellack, Eisenoxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).

Reagila 4,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Allurarot (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), Eisenoxid (E 172), Gelatine, weisse Tinte (Schellack, Titandioxid (E 171), Propylenglycol, Simeticon).

Reagila 6 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Brillantblau FCF (E 133), Allurarot (E 129), Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Tinte (Schellack, Eisenoxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).

Zulassungsnummer

66364 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Reagila? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Reagila Hartkapseln zu 1,5 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 3 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 4,5 mg: Packungen 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 6 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Zulassungsinhaberin

Recordati AG, 6340 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im M√§rz 2018 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Cariprazin
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Hersteller Recordati AG
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden