Benazepril beta comp 20 mg/25 mg Filmtabletten

Abbildung Benazepril beta comp 20 mg/25 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Benazepril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA07
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

betapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Benazepril beta comp ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen, Benazepril und Hydrochlorothiazid. Benazepril beta comp gehört zur Wirkstoffklasse der ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin-Konversions-Enzym). Es wirkt, indem es:
‚ÄĘ die k√∂rpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die den Blutdruck steigen lassen,
‚ÄĘ Ihre Blutgef√§√üe entspannt und erweitert,
‚ÄĘ es dem Herzen erleichtert, Blut durch Ihren K√∂rper zu pumpen.
Hydrochlorothiazid geh√∂rt zur Gruppe der Thiaziddiuretika oder Wassertabletten. Es wirkt, indem es die Fl√ľssigkeitsausscheidung (Urinausscheidung) erh√∂ht und dadurch den Blutdruck senkt.
Benazepril beta comp wird zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet. Die beiden Wirkstoffe erg√§nzen einander bei der Senkung des Blutdrucks und werden dann gemeinsam eingesetzt, wenn die Behandlung mit Benazepril allein nicht das gew√ľnschte Ergebnis erzielt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Benazepril beta comp darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Benazeprilhydrochlorid, Hydrochlorothiazid, andere ACE-Hemmer, Sulfonamide (gegen bakterielle Infektionen), Thiazide oder einen der sonstigen Bestandteile von Benazepril beta comp sind.
- wenn Sie nicht urinieren können
- wenn Sie an schweren Nieren- oder Leberproblemen leiden
- wenn Sie einen Kalium- oder Natriummangel im Blut haben, der schwierig zu behandeln ist
- wenn Sie Probleme auf Grund eines hohen Harnsäuregehalts im Blut haben
- wenn Sie fr√ľher Angio√∂deme hatten (z.B. Anschwellen von Zunge, Gesicht oder Lippen mit Atem- und Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Verengung im Hals)
- w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (es wird empfohlen, Benazepril beta comp auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit)
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Benazepril beta comp ist erforderlich,
Fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker,

  • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, au√üer derjenigen, die behandelt wird
  • wenn Sie gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, eine salzarme Di√§t, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] √ľber lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind) oder wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck erhalten. Wenn ein niedriger Blutdruck auftritt, sollten Sie in R√ľckenlage gebracht werden. Sie m√ľssen einen Arzt aufsuchen, der √ľber eine angemessene Behandlung entscheiden wird.
  • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung).
  • wenn Sie ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen, zum Beispiel in Verbindung mit einer Operation oder beim Zahnarzt.
  • wenn Sie eine Erkrankung haben, bei der das k√∂rpereigene Abwehrsystem die Haut und innere Organe angreift (systemischer Lupus erythematodes)
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Benazepril beta comp in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Benazepril beta comp darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Benazepril beta comp in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Sie eine H√§modialyse mit ?High-Flux? Membranen erhalten oder Ihrem Blut Cholesterin mit einer Methode, die der Dialyse √§hnelt, entzogen wird.
  • wenn Sie Kortikoide (Arzneimittel, die dem nat√ľrlichen Hormon Kortison √§hneln) oder ACTH (auch bekannt als Kortikotropin) zusammen mit Benazepril beta comp einnehmen oder wenn Sie eine schnelle Zunahme der Urinproduktion feststellen. Dies k√∂nnte die Mineralstoffspiegel in Ihrem Blut und anderen K√∂rperfl√ľssigkeiten ver√§ndern.
  • wenn Sie Diabetes (erh√∂hten Blutzucker) haben.


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Benazepril beta comp ein angioneurotisches √Ėdem (Schwellungen in Gesicht, Mund oder Hals), Ikterus (Gelbsucht) oder anhaltenden Husten entwickeln.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Benazepril beta comp Ihren Arzt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Benazepril beta comp vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Benazepril beta comp in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Benazepril beta comp darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Benazepril beta comp in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann

Stillzeit

Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Benazepril beta comp einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Benazepril beta comp in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Einnahme von Benazepril beta comp kann Schwindel auftreten. In diesem Fall d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen (siehe auch 4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?).

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Benazepril beta comp

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Benazepril beta comp erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.


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Wie wird es angewendet?

WIE IST Benazepril beta comp EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Benazepril beta comp immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Einnahme des Arzneimittels

  • Nehmen Sie das Arzneimittel jeden Tag immer zur gleichen Tageszeit, normalerweise morgens, ein.
  • Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.


Dosis des Arzneimittels

Behandlung von Bluthochdruck

Ihr Arzt wird die einzunehmende Dosis ggf. anpassen, bis Ihr Blutdruck unter Kontrolle ist.

Erwachsene

Die Anfangsdosis ist gew√∂hnlich eine halbe Tablette Benazepril beta comp 10 mg/12,5 mg einmal t√§glich. Wenn der Blutdruck nach 3-4 Wochen nicht gen√ľgend gesenkt wurde, wird Ihr Arzt die Dosis auf 10 mg Benazepril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid erh√∂hen. Wenn Ihr Blutdruck nach weiteren 3 bis 4 Wochen immer noch nicht gen√ľgend gesenkt wurde, wird Ihr Arzt die Dosis auf 20 mg Benazepril und 25 mg Hydrochlorothiazid erh√∂hen.

F√ľr Patienten, bei denen eine niedrige Dosierung nicht gen√ľgt und f√ľr Patienten mit erh√∂htem Blutdruck oder Blutdruck, der schwierig zu kontrollieren ist, betr√§gt die Dosis 20 mg Benazepril und 25 mg Hydrochlorothiazid zweimal t√§glich. Hier√ľber wird Ihr Arzt entscheiden.

Vorhergehende Behandlung mit einem Diuretikum

Vor der Behandlung mit Benazepril beta comp sollten Sie die Behandlung mit Hydrochlorothiazid oder anderen Thiaziden seit mindestens 3 Tagen beendet haben. Ihr Arzt wird entscheiden, welche Dosis f√ľr Sie richtig ist.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Behandlung langsamer anpassen.

Die Filmtabletten k√∂nnen in gleiche H√§lften geteilt werden. F√ľr niedrigere Dosierungen sind auch Benazepril beta comp 10 mg/12,5 mg Filmtabletten erh√§ltlich.

Kinder und Jugendliche < 18 Jahre

Benazepril beta comp wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen. Der Grund hierf√ľr ist fehlende Erfahrung f√ľr die Anwendung dieses Arzneimittel in dieser Altersgruppe.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie denken, dass Benazepril beta comp zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Benazepril beta comp eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf. Sie d√ľrfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt wei√ü, was Sie eingenommen haben. Symptome einer √úberdosierung sind: schneller Blutdruckabfall, Fl√ľssigkeits- oder Mineralstoffungleichgewicht zusammen mit Herzrhythmusst√∂rungen und Muskelkr√§mpfen, Schwindel, √úbelkeit und Benommenheit.

Wenn Sie die Einnahme von Benazepril beta comp vergessen haben

Nehmen Sie Ihre normale Dosis zur √ľblichen Zeit ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Benazepril beta comp abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Benazepril beta comp nicht ohne Erlaubnis Ihres Arztes ab, da ein plötzliches Absetzen Ihren Blutdruck erhöhen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Benazepril beta comp mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (einschließlich pflanzlicher Arzneimittel) handelt.
Benazepril beta comp kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, aber auch selbst in seiner Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, wie z.B. Glyceryltrinitrat oder andere Nitrate zur Weitung der Blutgef√§√üe (Vasodilatatoren), Methyldopa oder jedes andere Arzneimittel, das Sie zur Senkung Ihres Blutdrucks einnehmen, wie z.B. -Blocker, Kalzium-Antagonisten oder ACE-Inhibitoren.
  • Nahrungserg√§nzungsmittel mit Kalium oder Salzersatz mit Kalium
  • Arzneimittel, die die Urinausscheidung erh√∂hen (Kalium-sparende Diuretika), wie z.B. Triamteren, Amilorid und Spironolacton.
  • Kortikoide (entz√ľndungshemmende Arzneimittel)
  • ACTH (zur √úberpr√ľfung Ihrer Nebennieren)
  • Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Speiser√∂hren- und Magengeschw√ľren)
  • Amphothericin B: Ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Lithium (zur Behandlung mentaler Gesundheitsprobleme). Benazepril beta comp kann die Lithiummenge in Ihrem Blut erh√∂hen. Ihr Lithiumspiegel muss von Ihrem Arzt engmaschig √ľberwacht werden.
  • Arzneimittel, die die Reaktionsschnelligkeit des K√∂rpers verlangsamen, z.B. durch Senkung von Blutdruck und Puls (wie Guanethidin, Reserpin).
  • Trizyklische Antidepressiva/Antipsychotika/ An√§sthetika (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, mentalen St√∂rungen oder Angstst√∂rungen). Es besteht das Risiko einer weiteren Blutdrucksenkung.
  • Steroide zur Behandlung von Entz√ľndungen wie z.B. Prednisolon.
  • Digitalis (zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie z.B. orale Glucose-senkende Arzneimittel und Insulin. Benazepril beta comp kann Ihren Blutzuckergehalt senken. √úberpr√ľfen Sie Ihren Blutzuckerspiegel engmaschig w√§hrend Sie Benazepril beta comp einnehmen.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSARs) (hierbei handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerz- und Entz√ľndungsbehandlung, z.B. Ibuprofen, Indometacin oder Aspirin)
  • Colestyramin oder Colestipol (zur Verminderung des Fettgehalts in Ihrem Blut)
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht oder Nierensteinen)
  • Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung von Parkinson oder viralen Infekten)
  • Diazoxid (Arzneimittel zur Erh√∂hung der Blutzuckerwerte)
  • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie), wie z.B. Cyclophosphamid und Methotrexat.
  • Anticholinerge Substanzen (Arzneimittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten, wie z.B. Bauchkr√§mpfe, Blasen- und Muskelkr√§mpfe, Reisekrankheit, Parkinson und f√ľr die Vorbereitung von An√§sthesien) wie z.B. Atropin, Biperiden.
  • Sympathomimetika (Arzneimittel, die die Reaktionsf√§higkeit des K√∂rpers erh√∂hen z.B. durch Erh√∂hung von Blutdruck, Puls und Weitung der Atemwege)
  • Nahrungserg√§nzungsmittel mit Kalzium/Vitamin D.
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Verhinderung von Absto√üreaktionen nach Organtransplantation)


Bei Einnahme von Benazepril beta comp zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Alkoholgenuss w√§hrend der Einnahme von Benazepril beta comp kann Schwindel und Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie w√§hrend der Einnahme von Benazepril beta comp trinken d√ľrfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. Blutdrucksenkende Mittel und Alkohol k√∂nnen sich gegenseitig in ihrer Wirkung verst√§rken.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Benazepril beta comp Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

H√∂ren Sie sofort mit der Einnahme von Benazepril beta comp auf und wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn Sie eine der aufgef√ľhrten schweren Nebenwirkungen bemerken ‚Äď Sie m√ľssen m√∂glicherweise umgehend √§rztlich versorgt werden:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschl√§ge. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion auf Benazepril beta comp sein (Angio√∂dem und √Ėdeme von Lippen und/oder Gesicht).
  • Schwere Hautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľre im Mund, Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell Syndrom)).


Häufig (bei weniger als 1 von 10 Patienten)

Ungleichm√§√üiger oder starker Herzschlag (Palpitationen), Kopfschmerzen, Schwindel, Drehschwindel (Vertigo), M√ľdigkeit, Husten, Atemschwierigkeiten, Magen-Darm-Probleme, Appetitverlust, √úbelkeit (leichte √úbelkeit und Erbrechen), h√§ufigeres Wasserlassen im Laufe des Tages, Hautausschlag mit oder ohne Schwellung, Gesichtsr√∂tung, Juckreiz, erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht (Photosensitivit√§t), ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck, vor allem, wenn Sie schnell aufstehen oder sich aufsetzen (orthostatische Symptome, orthostatische Hypotension (dies kann durch Alkoholkonsum, An√§sthesiemittel oder Beruhigungsmittel verst√§rkt werden)), Impotenz.

Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Patienten):

Bluttests, die weniger Kalium als gew√∂hnlich in Ihrem Blut zeigen (Hypokal√§mie); Bluttests, die einen Anstieg von Harnstoff, Stickstoff und Serumkreatinin in Ihrem Blut anzeigen. Diese Symptome gingen nach Abbruch der Therapie zur√ľck. Brustschmerzen, Angina pectoris (schwere Brustschmerzen auf Grund eines Blutmangels und dadurch bedingten Sauerstoffmangels des Herzmuskels), unregelm√§√üiger Herzschlag (Herzrhythmusst√∂rungen), kardiale Dyssomnie (Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen), Thrombozytopenie (zu wenig Blutpl√§ttchen), gelegentlich mit Purpura (rote oder violette Verf√§rbung der Haut). Somnolenz (Schl√§frigkeit w√§hrend des Tages), Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen (Schlaflosigkeit), Nervosit√§t, Desorientierung, Dyssomnie (Schlafst√∂rung), ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Kribbeln, Stechen, Brennen oder Krabbeln auf Ihrer Haut (Par√§sthesie), Sehst√∂rungen (vor allem in den ersten Behandlungswochen), Durchfall, Verstopfung, √úbelkeit, Magen- oder Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Blasenbildung der Haut und Schleimh√§ute (Pemphigus), Gelenkschmerzen (Arthralgie); schmerzhafte, rote und geschwollene Gelenke (Arthritis), Muskelschmerzen, ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck (Hypotension). Ansammlung von Fl√ľssigkeit unter der Haut von Lippen und/oder Gesicht (Angio√∂dem, √Ėdem der Lippen und/oder des Gesichts), Leberentz√ľndung (Hepatitis, vor allem cholestatische), Gelbsucht (cholestatischer Ikterus, intrahepatische Cholestase), √Ąngstlichkeit, Depression, Erh√∂hung von Harns√§urekonzentrationen im Blut (Harns√§ure ist eine chemische Substanz, die vom K√∂rper beim Abbau von so genannten Purinen produziert wird), leichter Schwindel.

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten):

Bluttests, die geringere Natriumwerte im Blut anzeigen als normal (Hyponatri√§mie); Herzinfarkt, starke Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen, begleitet von hohem Fieber, Halsschmerzen und Blasen im Mund (Agranulozytose); Abnahme der Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, begleitet von h√∂herer Infektanf√§lligkeit (Neutropenie), Knochenmarkssuppression, die zu einer geringeren Produktion von Blutzellen f√ľhrt (Myelosuppression), unnormaler Abbau roter Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie), Abfall der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen begleitet von h√∂herer Infektanf√§lligkeit (Leukopenie), Verlust oder Ver√§nderung des Geschmackssinns, Ohrenklingeln, Atemschwierigkeiten (einschlie√ülich Entz√ľndung des Lungengewebes (Pneumonie) und Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungen√∂deme), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, begleitet von starken Schmerzen im Oberbauch oder R√ľcken, √úbelkeit oder Erbrechen (Pankreatitis), Nierenprobleme, rote Hautflecken (Reaktionen, die dem kutanen Lupus erythematodes √§hneln, Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes, √úberempfindlichkeitsreaktionen, nekrotisierende Vaskulitis (Entz√ľndung der Blutgef√§√üw√§nde)).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Blister nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Benazepril beta comp enthält
Die Wirkstoffe sind: Benazeprilhydrochlorid und Hydrochlorothiazid. Eine Filmtablette enthält 20 mg Benazeprilhydrochlorid und 25 mg Hydrochlorothiazid.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Crospovidon, hydriertes Rizinusöl, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Macrogol 4000, Titandioxid (E 171)
Wie Benazepril beta comp aussieht und Inhalt der Packung
Weiße bis cremefarbene, runde Filmtablette, konvex, mit einer Kreuzbruchkerbe auf einer Seite. Die Filmtabletten sind in Packungen mit 28 (N1), 42 (N2) und 98 (N3) Filmtabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
betapharm Arzneimittel GmbH
Kobelweg 95, 86156 Augsburg
Tel.: 08 24 88 10, Fax: 08 24 88 14 20
Hersteller
Dragenopharm Apotheker P√ľschl GmbH
Göllstr. 1, 84529 Tittmoning
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2010.

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Wirkstoff(e) Benazepril Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA07
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden