Benazepril-1A Pharma 10 mg Filmtabletten

Abbildung Benazepril-1A Pharma 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Benazepril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.01.2005
ATC Code C09AA07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

1 A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Benazepril - 1 A Pharma wird angewendet zur Behandlung von

Benazepril - 1 A Pharma enthält Benazeprilhydrochlorid, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als ACE-Hemmer bezeichnet werden. Es entlastet das Herz, indem es den Blutdruck senkt und die Blutgefäße erweitert.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Benazeprilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien vorliegt
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten
  • wenn bei Ihnen eine bedeutsame Verengung im Bereich der Herzklappen bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer vorliegen
  • wenn die Aldosteron-Konzentration in Ihrem Blut erh√∂ht ist (prim√§rer Hyperaldosteronismus)
  • wenn Sie in der Vergangenheit bereits eine meist schmerzhafte schwere Schwellung der tieferen Hautschichten, insbesondere im Gesicht, aufgewiesen haben
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind (Es wird empfohlen, Benazepril - 1 A Pharma auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú.)
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen

  • wenn Sie an √ľberm√§√üigem Wasserverlust leiden durch
    • Arzneimittel, die die Wasserausscheidung erh√∂hen
    • Dialyse
    • eine salzarme Di√§t
    • Erbrechen oder Durchfall

Ihr Blutdruck k√∂nnte zu Beginn der Behandlung stark abfallen und Sie k√∂nnten sich schwach oder benommen f√ľhlen.

  • wenn Sie neben der behandelten Erkrankung bestehende, weitere Herzerkrankungen haben. Dazu geh√∂ren Herzklappenerkrankungen, eine Verengung der Blutgef√§√üe oder eine Verdickung des Herzmuskels.
  • wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme oder eine Verengung der zu den Nieren f√ľhrenden Blutgef√§√üe
    haben. Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie eine Nierentransplantation hatten. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěBenazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú.
  • wenn Sie eine der folgenden Behandlungen erhalten:
    • Dialyse mit ‚ÄěHigh-Flux‚Äú-Membranen
    • dialyse√§hnliche Verfahren zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut
    • Behandlung zur Verminderung der Neigung zu allergischen Reaktionen

Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen. Er wird Ihre Behandlung gegebenenfalls umstellen, um einer m√∂glichen allergischen Reaktion vorzubeugen.

  • wenn Sie in der Vergangenheit bereits Allergien hatten
  • wenn Sie w√§hrend der Einnahme anderer Arzneimittel (einschlie√ülich eines ACE-Hemmers)
    Schwellungen vorwiegend im Gesicht und im Rachen hatten. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, brechen Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • wenn Sie sich einer Operation unter Vollnarkose unterziehen
    Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen.
  • wenn Sie an einer kollagenen Gef√§√üerkrankung leiden (verschiedene Krankheitsgruppen, bei denen der K√∂rper auf das eigene Gewebe reagiert und h√§ufig Gelenkschmerzen und Entz√ľndungen verursacht), wie z. B. systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie
  • wenn Sie Diabetes haben
    Die Dosierung des Antidiabetikums muss möglicherweise angepasst werden.
  • wenn Sie wegen einer Hyperkali√§mie behandelt werden (zu viel Kalium im Blut)
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
  • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
  • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium)

in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěBenazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú.

  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angio√∂dems erh√∂ht sein:
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (mTOR-Inhibitoren z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus)
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Benazepril - 1 A Pharma darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen
    werden, da die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Ihr Arzt wird Ihre Nierenfunktion sowie die Konzentration von Salzen, den Blutzuckerspiegel und die Anzahl der Blutzellen in Ihrem Blut regelm√§√üig √ľberpr√ľfen. Diese Untersuchungen erfolgen in k√ľrzeren Abst√§nden, wenn Sie an Nierenproblemen, Diabetes oder einer Hauterkrankung leiden.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung in dieser Altersgruppe vorliegen.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahre)

Ihr Arzt wird die Dosierung von Benazepril - 1 A Pharma bei Bedarf entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.

Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Insbesondere die folgenden Arzneimittel können Benazepril - 1 A Pharma beeinflussen oder durch Benazepril - 1 A Pharma beeinflusst werden:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck wie z. B.
    • Glyceroltrinitrat, auch bekannt als Nitroglycerin, oder andere gef√§√üerweiternde Arzneimittel
    • Methyldopa
    • Arzneimittel, deren Wirkstoff auf ‚Äě-olol‚Äú endet
    • Arzneimittel wie Nifedipin oder Verapamil (so genannte Calciumantagonisten)
  • Narkosemittel
  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika (Arzneimittel zur Steigerung der Wasserausscheidung wie Triamteren, Amilorid und Spironolacton) und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln)
  • andere Arzneimittel zur Steigerung der Wasserausscheidung wie Furosemid,
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, psychischen St√∂rungen oder Angstst√∂rungen wie Imipramin, Doxepin, Amitriptylin, Opipramol und andere Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen und krankhafter Angst
  • bestimmte Arzneimittel zur Entz√ľndungshemmung oder zur Verhinderung von Absto√üungsreaktionen nach Organtransplantationen wie z. B. Prednisolon
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie z. B. Insulin, Gliclazid, Metformin, Vildagliptin.
    Siehe auch Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
    Ihr Arzt muss die Dosierung dieser Arzneimittel möglicherweise anpassen.
  • Arzneimittel, die die F√§higkeit des K√∂rpers zu schnellen Reaktionen erh√∂hen, beispielsweise durch Erh√∂hung des Blutdrucks oder des Pulses oder durch Erweiterung der Atemwege. Beispiele daf√ľr sind
    Dobutamin, Dopexamin, Ephedrin.
  • nichtsteroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung und Entz√ľndungshemmung (z. B. Ibuprofen, Indometacin)
  • Acetylsalicyls√§ure, wenn diese als Schmerzmittel und Entz√ľndungshemmer verwendet wird
    (Benazepril kann in Kombination mit Acetylsalicylsäure angewendet werden, wenn Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen angewendet wird.)
  • Allopurinol und Probenecid, Arzneimittel zur Behandlung von Gicht
  • Procainamid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen wie z. B. Cyclophosphamid, Methotrexat
  • Erythropoietin, ein Arzneimittel zur Behandlung von An√§mie
  • Gold, das zur Behandlung von Gelenkschmerzen und -schwellungen als Spritze verabreicht wird
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen sowie zur
    Behandlung von Krebserkrankungen angewendet werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
    Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
  • Racecadotril zur Behandlung von Durchfall. Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
  • Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz). Siehe Abschnitt ‚ÄěBenazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěBenazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)

Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma zusammen Alkohol

Der Konsum von Alkohol wird nicht empfohlen, da er das Risiko eines starken Blutdruckabfalls erhöhen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

  • Schwangerschaft
    Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Benazepril - 1 A Pharma vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Benazepril - 1 A Pharma darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.
  • Stillzeit
    Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen.
    Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei der Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma kann es zu Schwindel kommen. F√ľhren Sie kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit herabgesetzt ist.

Benazepril - 1 A Pharma enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Benazepril - 1 A Pharma daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung bei Erwachsenen

  • Zur Behandlung von Bluthochdruck
    • Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 1-2 Filmtabletten 1-mal t√§glich oder auf 2 Dosen verteilt.
    • H√∂chstdosis: 4* Filmtabletten t√§glich
  • Zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che
    • Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 2,5 mg* Benazeprilhydrochlorid t√§glich.
      Der Arzt kann die Dosis, falls notwendig, nach 2-4 Wochen auf ¬Ĺ Filmtablette t√§glich erh√∂hen.
    • H√∂chstdosis: 2 Filmtabletten t√§glich

* F√ľr diese Dosierung stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Patienten mit Nierenproblemen

Der Arzt wird die Dosierung entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.

Hinweise zum Teilen der Filmtablette

Legen Sie die Filmtablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte Oberfl√§che. Dr√ľcken Sie zum Teilen der Filmtablette vorsichtig mit dem Daumen auf die Bruchkerbe.

Art der Anwendung

Nehmen Sie Benazepril - 1 A Pharma jeden Tag zur selben Uhrzeit, vorzugsweise morgens, mit einem Glas Wasser ein.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Benazepril - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, der √ľber das weitere Vorgehen entscheiden wird.

Symptome einer √úberdosierung sind:

  • starker Blutdruckabfall
  • Kreislaufschock
  • St√∂rungen im Fl√ľssigkeits- und Mineralstoffhaushalt
  • Nierenversagen
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • Schwindelgef√ľhl

Wenn Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma wie verordnet zum √ľblichen n√§chsten vorgesehenen Zeitpunkt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma abbrechen

Brechen Sie die Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, da ein pl√∂tzliches Absetzen von Benazepril - 1 A Pharma zur Erh√∂hung Ihres Blutdrucks f√ľhren kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt:

  • Schwellung von Gesicht, Augen, Lippen oder Zunge oder Probleme beim Schlucken oder Atmen (seltene Nebenwirkungen: k√∂nnen bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Atembeschwerden oder Atemnot (Bronchospasmus) (eine sehr seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • pl√∂tzliche und dr√ľckende Brustschmerzen, unregelm√§√üiger Herzschlag (m√∂gliche Anzeichen von Herzst√∂rungen) (seltene Nebenwirkungen: k√∂nnen bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall (Schw√§che oder L√§hmung der Gliedma√üen oder des Gesichts, Schwierigkeiten beim Sprechen) (sehr seltene Nebenwirkungen: k√∂nnen bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Bauchschmerzen mit √úbelkeit, Erbrechen, Fieber (m√∂gliches Anzeichen einer entz√ľndeten Bauchspeicheldr√ľse) (eine sehr seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Hautausschlag, rote Haut, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund, Hautpeeling, Fieber (eine sehr seltene Nebenwirkung, genannt Stevens-Johnson-Syndrom - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen, oder eine seltene Nebenwirkung, genannt Pemphigus - kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • gelbe Haut und Augen, √úbelkeit, Appetitlosigkeit, dunkel gef√§rbter Urin (m√∂gliche Anzeichen einer Lebererkrankung) (eine seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • stark erniedrigte Urinausscheidung (m√∂gliches Anzeichen einer Nierenerkrankung) (eine sehr seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • blasse Haut, M√ľdigkeit, Atemnot, dunkler Urin (m√∂gliche Anzeichen einer niedrigen Anzahl roter Blutk√∂rperchen) (eine sehr seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • spontane Blutungen oder Bluterg√ľsse (m√∂gliche Anzeichen einer niedrigen Anzahl an Blutpl√§ttchen) (eine sehr seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • M√ľdigkeit, Atemnot, Schwindel, blasse Haut, Schw√§che, Bluterg√ľsse oder erh√∂hte Wahrscheinlichkeit von Infektionen (m√∂gliche Anzeichen f√ľr einen Mangel an wei√üen und/oder roten Blutk√∂rperchen) (gelegentliche Nebenwirkungen: k√∂nnen bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Blutdruckabfall beim Aufstehen (m√∂gliche Anzeichen einer orthostatischen Hypotonie) (eine seltene Nebenwirkung: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Muskelkr√§mpfe, Herzrhythmusst√∂rungen (Anzeichen eines hohen Kaliumspiegels im Blut) (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt)
  • Halsschmerzen oder Geschw√ľre im Mund aufgrund von Infektionen, Fieber oder Sch√ľttelfrost, h√§ufigere Infektionen (Zeichen einer Bluterkrankung) (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen ist nicht bekannt)
  • Bauchschmerzen mit oder ohne Erbrechen und Durchfall (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt)
  • schwere allergische Reaktion (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt)

Wenn Sie diese Symptome haben, wenden Sie sich so bald wie möglich an Ihren Arzt:

konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Anfälle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein können. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt.

Andere Nebenwirkungen mit den folgenden Häufigkeiten:

Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgef√ľhl
  • M√ľdigkeit
  • Bewusstseinsverlust
  • Pharyngitis, Halsschmerzen und Halsreizungen (m√∂gliche Anzeichen von Infektionen der oberen Atemwege)
  • Entz√ľndung der Atemwege in den Lungen
  • Verdauungsst√∂rungen
  • verringerte Konzentration von rotem Blutfarbstoff
  • Verringerung des Anteils roter Blutzellen im Vergleich zu allen Blutzellen
  • Verringerung der Anzahl wei√üer Blutzellen
  • Err√∂ten mit Hitzegef√ľhl
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen gegen√ľber Sonnenlicht
  • √ľberm√§√üig h√§ufiges Wasserlassen
  • Herzklopfen
  • Hautausschlag
  • Juckreiz

Gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • vermehrte Eiwei√üausscheidung im Urin
  • Kurzatmigkeit
  • Appetitverlust
  • Stimmungsschwankungen
  • geistige Verwirrung
  • Impotenz

Selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • sehr hohe Konzentration von Stickstoffverbindungen im Blut infolge einer verminderten Nierenfunktion
  • aufgrund eines akuten Nierenversagens Anh√§ufung von Stoffen im Blut, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden
  • Gelenkschmerzen, Gelenkentz√ľndung, Muskelschmerzen
  • erh√∂hte Kreatinin-Konzentration (Kennzeichen f√ľr die Nierenfunktion) im Blut
  • Schlafst√∂rungen, Schl√§frigkeit
  • Nervosit√§t
  • ungew√∂hnliche Empfindungen wie Stechen, Kribbeln und Jucken
  • Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusst√∂rungen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • √úbelkeit
  • Nesselsucht

Sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • beschleunigter Herzschlag
  • entz√ľndete Zunge
  • Mundtrockenheit
  • Darmverschluss
  • Haarausfall
  • verdickte Stellen von roter / silberner Haut (Psoriasis)
  • taube oder kalte Zehen und Finger
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Tinnitus
  • Nierenfunktionsst√∂rungen

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Sehstörungen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Der Wirkstoff ist Benazeprilhydrochlorid.

Jede Filmtablette enthält 10 mg Benazeprilhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, hydriertes Rizinusöl, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000, hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)

Wie Benazepril - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Benazepril - 1 A Pharma sind gelbe, runde, konvexe Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Tabletten sind in Aclar/PCV/Aluminium-Blistern verpackt und in einen Umkarton eingeschoben.

Packungsgrößen mit 28, 42 und 98 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

1 A Pharma GmbH

Keltenring 1 + 3

82041 Oberhaching

Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 20.08.2022

Quelle: Benazepril-1A Pharma 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Benazepril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden