Was ist es und wofür wird es verwendet?

Benazepril - 1 A Pharma wird angewendet zur Behandlung von
  • Bluthochdruck - allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln
  • Herzleistungsschwäche - zusätzlich zu anderen Arzneimitteln.
Benazepril - 1 A Pharma enthält Benazeprilhydrochlorid, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als ACE-Hemmer bezeichnet werden. Es entlastet das Herz, indem es den Blutdruck senkt und die Blutgefäße erweitert.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Benazeprilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien vorliegt
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten
  • wenn bei Ihnen eine bedeutsame Verengung im Bereich der Herzklappen bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer vorliegen
  • wenn die Aldosteron-Konzentration in Ihrem Blut erhöht ist (primärer Hyperaldosteronismus)
  • wenn Sie in der Vergangenheit bereits eine meist schmerzhafte schwere Schwellung der tieferen Hautschichten, insbesondere im Gesicht, aufgewiesen haben
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind (Es wird empfohlen, Benazepril - 1 A Pharma auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.)
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen
  • wenn Sie an übermäßigem Wasserverlust leiden durch
    • Arzneimittel, die die Wasserausscheidung erhöhen
    • Dialyse
  • eine salzarme Diät
  • Erbrechen oder Durchfall
Ihr Blutdruck könnte zu Beginn der Behandlung stark abfallen und Sie könnten sich schwach oder benommen fühlen.
  • wenn Sie neben der behandelten Erkrankung bestehende, weitere Herzerkrankungen haben. Dazu gehören Herzklappenerkrankungen, eine Verengung der Blutgefäße oder eine Verdickung des Herzmuskels.
  • wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme oder eine Verengung der zu den Nieren führenden Blutgefäße haben. Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie eine Nierentransplantation hatten. Siehe auch Abschnitt „Benazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden“.
  • wenn Sie eine der folgenden Behandlungen erhalten:
    • Dialyse mit „High-Flux“-Membranen
    • dialyseähnliche Verfahren zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut
    • Behandlung zur Verminderung der Neigung zu allergischen Reaktionen
Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen. Er wird Ihre Behandlung gegebenenfalls umstellen, um einer möglichen allergischen Reaktion vorzubeugen.
  • wenn Sie in der Vergangenheit bereits Allergien hatten
  • wenn Sie sich einer Operation unter Vollnarkose unterziehen
    Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen.
  • wenn Sie Diabetes haben
    Die Dosierung des Antidiabetikums muss möglicherweise angepasst werden.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren
Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Siehe auch Abschnitt „Benazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden“.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Benazepril - 1 A Pharma darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
Ihr Arzt wird Ihre Nierenfunktion sowie die Konzentration von Salzen, den Blutzuckerspiegel und die Anzahl der Blutzellen in Ihrem Blut regelmäßig überprüfen. Diese Untersuchungen erfolgen in kürzeren Abständen, wenn Sie an Nierenproblemen, Diabetes oder einer Hauterkrankung leiden.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung in dieser Altersgruppe vorliegen.
Ältere Patienten (ab 65 Jahre)
Ihr Arzt wird die Dosierung von Benazepril - 1 A Pharma bei Bedarf entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.
Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Insbesondere die folgenden Arzneimittel können Benazepril - 1 A Pharma beeinflussen oder durch Benazepril - 1 A Pharma beeinflusst werden:
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck wie z. B.
    • Glyceroltrinitrat, auch bekannt als Nitroglycerin, oder andere gefäßerweiternde Arzneimittel
    • Methyldopa
    • Arzneimittel, deren Wirkstoff auf „-olol“ endet
    • Arzneimittel wie Nifedipin oder Verapamil (so genannte Calciumantagonisten)
  • Narkosemittel
  • Arzneimittel zur Steigerung der Wasserausscheidung wie Triamteren, Amilorid, Furosemid, Eplerenon und Spironolacton
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, psychischen Störungen oder Angststörungen wie Imipramin, Doxepin, Amitriptylin, Opipramol und andere Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen und krankhafter Angst
  • bestimmte Arzneimittel zur Entzündungshemmung oder zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen wie z. B. Prednisolon
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie z. B. Insulin, Gliclazid, Metformin Ihr Arzt muss die Dosierung dieser Arzneimittel möglicherweise anpassen.
  • Arzneimittel, die die Fähigkeit des Körpers zu schnellen Reaktionen erhöhen, beispielsweise durch Erhöhung des Blutdrucks oder des Pulses oder durch Erweiterung der Atemwege. Beispiele dafür sind
    Dobutamin, Dopexamin, Ephedrin.
  • nichtsteroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung (z. B. Ibuprofen, Indometacin)
  • Acetylsalicylsäure, wenn diese als Schmerzmittel und Entzündungshemmer verwendet wird
    (Benazepril kann in Kombination mit Acetylsalicylsäure angewendet werden, wenn Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen angewendet wird.)
  • Allopurinol und Probenecid, Arzneimittel zur Behandlung von Gicht
  • Procainamid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
  • Diazoxid, ein Arzneimittel zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen wie z. B. Cyclophosphamid, Methotrexat
  • Ciclosporin, ein das Immunsystem unterdrückendes Arzneimittel (Immunosuppressivum), das angewendet wird, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern
  • Heparin, ein blutverdünnendes Arzneimittel
  • Erythropoietin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Anämie
  • Gold, das zur Behandlung von Gelenkschmerzen und -schwellungen als Spritze verabreicht wird
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen sowie zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet wird (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus)
Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch
    Abschnitte „Benazepril - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol
  • Alkohol
    Der Konsum von Alkohol wird nicht empfohlen, da er das Risiko eines starken Blutdruckabfalls erhöhen kann.
  • Kochsalz
    Eine übermäßige Verwendung von Kochsalz wird nicht empfohlen, da es die blutdrucksenkende Wirkung verringern kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Benazepril - 1 A Pharma vor einer Schwangerschaft bzw.
sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Benazepril - 1 A Pharma darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Benazepril - 1 A Pharma einnehmen.
    Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.
Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und ähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei der Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma kann es zu Schwindel kommen. ühren Sie kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit herabgesetzt ist.
Benazepril - 1 A Pharma enthält Lactose
Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung bei Erwachsenen
  • Zur Behandlung von Bluthochdruck
    • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 2-4 Filmtabletten 1-mal täglich oder auf 2 Dosen verteilt.
    • Höchstdosis: 8* Filmtabletten täglich
  • Zur Behandlung von Herzleistungsschwäche
    • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt ½ Filmtablette täglich.
      Der Arzt kann die Dosis, falls notwendig, nach 2-4 Wochen auf 1 Filmtablette täglich erhöhen.
    • Höchstdosis: 4* Filmtabletten täglich
* ür diese Dosierung stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkstoffstärke zur Verfügung.
Patienten mit Nierenproblemen
Der Arzt wird die Dosierung entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.
Hinweise zum Teilen der Filmtablette
Legen Sie die Filmtablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte Oberfläche. Drücken Sie zum Teilen der Filmtablette vorsichtig mit dem Daumen auf die Bruchkerbe.
Art der Anwendung
Nehmen Sie Benazepril - 1 A Pharma jeden Tag zur selben Uhrzeit, vorzugsweise morgens, mit einem Glas Wasser ein.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.
Wenn Sie eine größere Menge von Benazepril - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, der über das weitere Vorgehen entscheiden wird.
Symptome einer Überdosierung sind:
  • starker Blutdruckabfall
  • Kreislaufschock
  • Störungen im Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt
  • Nierenversagen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Schwindelgefühl
Wenn Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma wie verordnet zum üblichen nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort.
Wenn Sie die Einnahme von Benazepril - 1 A Pharma abbrechen
Brechen Sie die Anwendung von Benazepril - 1 A Pharma nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da ein plötzliches Absetzen von Benazepril - 1 A Pharma zur Erhöhung Ihres Blutdrucks führen kann.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Nebenwirkungen können mit den folgenden Häufigkeiten auftreten:
Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Müdigkeit
  • Bewusstseinsverlust
  • laufende Nase
  • Entzündung der Nasennebenhöhlen
  • Entzündung der Atemwege in den Lungen
  • Verdauungsstörungen
  • verringerte Konzentration von rotem Blutfarbstoff
  • Verringerung des Anteils roter Blutzellen im Vergleich zu allen Blutzellen
  • Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen
  • Erröten mit Hitzegefühl
  • Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Sonnenlicht
  • übermäßig häufiges Wasserlassen
  • Herzklopfen
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
Gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
  • vermehrte Eiweißausscheidung im Urin
  • Kurzatmigkeit
  • Appetitverlust
  • Stimmungsschwankungen
  • geistige Verwirrung
  • Impotenz
  • Mangel an rotem Blutfarbstoff und roten Blutzellen (einschließlich einer verminderten Bildung von rotem Blutfarbstoff und roten Blutzellen)
  • krankhafte Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen, die die Wahrscheinlichkeit von Infektionen erhöht
Selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
  • allergische Reaktionen, gekennzeichnet durch Gewebeschwellungen mit Beteiligung des Gesichts, der Gliedmaßen, Lippen, Zunge, Stimmbänder und/oder des Rachens
  • sehr hohe Konzentration von Stickstoffverbindungen im Blut infolge einer verminderten Nierenfunktion
  • aufgrund eines akuten Nierenversagens Anhäufung von Stoffen im Blut, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden
  • Gelenkschmerzen, Gelenkentzündung, Muskelschmerzen
  • erhöhte Kreatinin-Konzentration (Kennzeichen für die Nierenfunktion) im Blut
  • Schlafstörungen, Schläfrigkeit
  • Nervosität
  • ungewöhnliche Empfindungen wie Stechen, Kribbeln und Jucken
  • Blutdruckabfall nach schnellem Aufstehen
  • Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusstörungen
  • Erkrankung, die zur Verengung der Herzkranzgefäße führt
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Leberentzündung
  • Hauterkrankung mit rötlichen, juckenden, Stellen mit Blasen oder Wunden
  • Nesselsucht
Sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • beschleunigter Herzschlag
  • Verengung der Atemwegsmuskulatur
  • entzündete Zunge
  • Mundtrockenheit
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Darmverschluss
  • Mangel an roten Blutzellen infolge eines vermehrten Abbaus
  • Haarausfall
  • schwere Hauterkrankungen:
    • schwere Hauterkrankungen mit Blasenbildung ohne erkennbare Ursache
    • Hautausschlag mit Fieber und Bläschen
  • krampfartige Gefäßerkrankung, die zu Verfärbung der Finger, Zehen und gelegentlich anderen Körperteilen führt
  • Geschmacksstörungen
  • Tinnitus
  • Verringerung der Anzahl an Blutplättchen, wodurch sich das Risiko für Blutungen und Blutergüsse erhöht
  • Nierenfunktionsstörungen
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Sehstörungen
  • erhöhter Kaliumspiegel im Blut
  • Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen, die als neutrophile Granulozyten bezeichnet werden
  • starke Verringerung bestimmter weißer Blutzellen, die als Granulozyten bezeichnet werden
  • Gewebeschwellung des Dünndarms
  • schwere allergische Reaktionen
  • weniger Natrium als üblich im Blut, was durch Bluttests nachgewiesen wird
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 30 °C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Der Wirkstoff ist Benazeprilhydrochlorid.
Jede Filmtablette enthält 5 mg Benazeprilhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, hydriertes Rizinusöl, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000, hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (Mais), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)
Wie Benazepril - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung
Benazepril - 1 A Pharma sind hellgelbe, runde, konvexe Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe.
Benazepril - 1 A Pharma ist in Packungen mit 28, 42 und 98 Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
1 A Pharma GmbH
Keltenring 1 + 3
82041 Oberhaching
Telefon: (089) 6138825-0
Hersteller
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2016.

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