Cibacen 10 mg Filmtabletten

Abbildung Cibacen 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Benazepril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.04.1996
ATC Code C09AA07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Benazepril AL 10 mg Filmtabletten Benazepril ALIUD PHARMA GmbH
Benefortin Flavour 20 mg Tabletten f√ľr Hunde Benazepril LAVET Pharmaceuticals Ltd.
Benazepril HEXAL comp 10 mg/12,5 mg Filmtabletten Benazepril Hydrochlorothiazid (HCT) Hexal Aktiengesellschaft
Cibacen Cor 5 mg Filmtabletten Benazepril MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Cibacen 5 mg Filmtabletten Benazepril MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Cibacen ist ein ACE-Hemmer, d.h. ein Arzneimittel mit blutdrucksenkenden und herzentlastenden Eigenschaften.

Cibacen wird angewendet:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cibacen darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Benazeprilhydrochlorid, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn bei Ihnen eine Neigung zu Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem oder sonstige Angio√∂deme, auch in Folge einer fr√ľheren ACE-Hemmer-Therapie) vorliegt;
  • bei Verengung der Nierenarterien (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere);
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten;
  • bei bedeutsamer Verengung der Herzklappen der linken Herzkammer (h√§modynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose) bzw. anderen Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie);
  • bei prim√§r erh√∂hter Aldosteron-Konzentration im Blut;
    wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden;
  • w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft.

(Es wird empfohlen, Cibacen auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.

Die gleichzeitige Anwendung von Cibacen oder anderen ACE-Hemmern und bestimmten Verfahren der Blutw√§sche, die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren (z. B. ‚ÄěAN 69- Membran‚Äú bei Dialyse oder Dextransulfat bei LDL-Apherese) k√∂nnen schwere √úberempfindlichkeits- reaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock ausl√∂sen.

Im Falle einer notfallm√§√üigen Dialyse oder H√§mofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL-Apherese muss deshalb vorher auf ein anderes, f√ľr das betreffende Anwendungsgebiet geeignetes Arzneimittel ‚Äď keinen ACE-Hemmer ‚Äď umgestellt werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie mit Cibacen behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen kann.

Falls eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z. B. von Bienen oder Wespen) notwendig ist, ist der ACE-Hemmer vor√ľbergehend durch ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es k√∂nnen sonst lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Solche Reaktionen k√∂nnen auch nach Insektenstichen (z. B. von Bienen oder Wespen) vorkommen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cibacen einnehmen

  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet
      ‚Äď z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěCibacen darf nicht eingenommen werden‚Äú.

F√ľr alle unten aufgef√ľhrten Komplikationen, die w√§hrend der Einnahme von Cibacen auftreten k√∂nnen gilt: Sollten Sie die beschriebenen Anzeichen an sich feststellen, suchen Sie unverz√ľglich den behandelnden Arzt auf.

Anaphylaktoide und verwandte Reaktionen
Unter ACE-Hemmern (einschließlich Benazeprilhydrochlorid) können zahlreiche und zum Teil schwere anaphylaktoide und verwandte Reaktionen auftreten.

Hierbei handelt es sich um eine akute, pathologische (krankhafte) Reaktion des Immunsystems von Menschen und Tieren auf chemische Reize, die den gesamten Organismus betrifft. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen √ľber St√∂rungen von Organfunktionen, Kreislaufschock mit Organversagen bis zum t√∂dlichen Kreislaufversagen, dem anaphylaktischen Schock.

Angioödeme
Wenn bei Ihnen eine Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) w√§hrend der Behandlung auftritt, muss Cibacen sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Eine solche Gewebeschwellung kann mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge verlaufen.

Das Angio√∂dem ist in der Medizin eine sich rasch entwickelnde, schmerzlose, selten juckende Schwellung (√Ėdem) von Haut, Schleimhaut und der angrenzenden Gewebe

Angioödeme können während der ersten Wochen der Behandlung, in seltenen Fällen jedoch auch nach Langzeit-Einnahme auftreten. In einigen Fällen wurden Symptome bis zu 2 Jahre nach Therapiebeginn beobachtet.

Die Behandlung mit Cibacen sollte sofort abgebrochen und der Arzt konsultiert werden.

Aufgrund des erh√∂hten Risikos f√ľr Angio√∂deme darf Cibacen nicht gleichzeitig mit Sacubitril/Valsartan eingenommen werden.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems erhöht sein:

  • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
  • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Anaphylaktoide Reaktionen während der Desensibilisierung

Mit Desensibilisierung, auch Hyposensibilisierung, wird ein Verfahren bezeichnet, durch das eine auf bestimmte Stoffe allergisch reagierende Person mit zun√§chst geringen, im Verlauf der Behandlung steigenden Mengen dieses Stoffes (Allergen) an diesen ‚Äěgew√∂hnt‚Äú wird, damit das Allergen bei k√ľnftigen Kontakten keine allergische Reaktion mehr ausl√∂sen kann.

Unter einer anaphylaktoiden Reaktion versteht man eine akute, pathologische (krankhafte) Reaktion des Immunsystems von Menschen und Tieren auf chemische Reize, die den gesamten Organismus betrifft. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen √ľber St√∂rungen von Organfunktionen, Kreislaufschock mit Organversagen bis zum t√∂dlichen Kreislaufversagen, dem anaphylaktischen Schock.

Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf Cibacen nicht angewendet werden bei:

Falls Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder dies fr√ľher einmal bei Ihnen der Fall war:

  • St√∂rungen des Salz- oder Fl√ľssigkeitshaushaltes (z.B. erh√∂hte Kaliumwerte [Hyperkali√§mie], Natriummangel [Hyponatri√§mie], St√∂rungen durch anhaltendes Erbrechen oder Durchfall)
  • gest√∂rte Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (Lupus erythematodes, Sklerodermie)
  • gleichzeitige Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktion unterdr√ľcken (z.B. Korti- kosteroide, Zytostatika, Antimetabolite), oder mit Allopurinol, Procainamid oder Lithium.

Niedriger Blutdruck

Die erstmalige Anwendung oder eine Dosiserhöhung von Cibacen kann einen plötzlichen ausgeprägten Blutdruckabfall und eine Verschlechterung der Nierenfunktion auslösen:

  • wenn Sie gleichzeitig harntreibende Arzneimittel (Diuretika) einnehmen
  • wenn Sie einen Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel haben
  • wenn Sie unter schwerem Bluthochdruck leiden
  • wenn Sie unter Herzleistungsschw√§che leiden
  • wenn bei Ihnen eine Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (z.B. Aorten- oder Mitralklappenverengung, hypertrophe Kardiomyopathie) vorliegt
  • wenn bei Ihnen eine h√§modynamisch relevante Nierenarterienverengung besteht. (Das Absetzen einer bestehenden Diuretikabehandlung kann erforderlich sein.)

In diesen Fällen, d.h., wenn das komplexe Blutdruckregulationssystem Ihres Körpers (sogenanntes Renin-Angiotensin-System) bereits besonders aktiviert ist, muss der Blutdruck so lange sorgfältig kontrolliert werden, bis eine weitere Blutdrucksenkung nicht mehr zu erwarten ist.

Zu Behandlungsbeginn ist die Blutdruckver√§nderung auch besonders sorgf√§ltig zu √ľberwachen, wenn Sie durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z. B. bei Verengungen der Herzkranzgef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe).

Folgende Patientengruppen tragen ein erh√∂htes Risiko, welches der verordnende Arzt zu Beginn einer Behandlung mit Cibacen zu ber√ľcksichtigen hat:

  • √§ltere Patienten (√ľber 65 Jahre).
  • Patienten, die durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z.B. Patienten mit Stenosen der Koronargef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe).

Die Behandlung √§lterer Patienten (√ľber 65 Jahre) sollte mit Vorsicht erfolgen. Vor allem zu Behandlungsbeginn ist der Blutdruck im Sitzen und im Stehen zu kontrollieren.

Verschlechterte Nierenfunktion
Vor der Anwendung von Cibacen muss die Nierenfunktion √ľberpr√ľft werden. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion besonders in den ersten Wochen der Behandlung sorgf√§ltig zu √ľberwachen. Dies gilt insbesondere f√ľr Patienten mit:

Hyperkaliämie (Erhöhungen des Serum-Kaliums)

In seltenen F√§llen wurden Serum-Kalium-Erh√∂hungen bei Patienten beobachtet, die mit ACE-Hemmern behandelt wurden. In klinischen Studien bei Patienten mit Hypertonie wurde √ľber keinen Abbruch der Benazepril-Behandlung aufgrund einer Hyperkali√§mie berichtet.

Gew√∂hnlich werden beginnende Hyperkali√§mien im Zuge regelm√§√üiger Laboruntersuchungen entdeckt. Eine Hyperkali√§mie √§u√üert sich h√§ufig unspezifisch, gelegentlich durch Missempfindungen (Par√§sthesien) wie Kribbeln, Taubheitsgef√ľhle oder Muskelzuckungen. Im weiteren Verlauf sind Herzrhythmusst√∂rungen typisch.

Agranulozytose (starke Verminderung der Granulozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen [Leukozyten]) / Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granulozyten im Blut)
Kontrollen von bestimmten Blutwerten sind insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei folgenden Risikopatienten erforderlich:

Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen, vor allem bei gleichzeitiger Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika), Kollagenerkrankungen und bei Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die Blutbildver√§nderungen verursachen k√∂nnen (z.B. Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken, Allopurinol oder Procainamid).

Treten bei Ihnen im Verlauf einer Behandlung mit Cibacen Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndungen auf, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf (Kontrolle des wei√üen Blutbildes).

Patienten, die Benazepril erhalten und bei denen eine Gelbsucht oder starke Erh√∂hungen der Leberenzyme auftreten, sollten Benazepril absetzen und angemessen √§rztlich √ľberwacht werden.

Bei der Anwendung von ACE-Hemmern wurde √ľber Husten berichtet. Der Husten ist gew√∂hnlich gekennzeichnet als nicht produktiv, anhaltend und nach dem Absetzen reversibel. Husten, der durch ACE-Hemmer ausgel√∂st wird, sollte √§rztlicherseits in die Differentialdiagnose eines Hustens einflie√üen.

Vor einer Operation muss der Anästhesist informiert werden, dass der Patient ACE-Hemmer einnimmt.

Schwangerschaft
Eine Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht w√§hrend der Schwangerschaft begonnen werden. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverz√ľglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit). Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Cibacen in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und

Cibacen darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die

Einnahme von Cibacen in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

[AW1]Einnahme von Cibacen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • Wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěCibacen darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung wie Calciumkanalblocker, Betablocker und insbesondere harntreibende Arzneimittel (Diuretika) verst√§rken die blutdrucksenkende Wirkung von Cibacen. (Bei gleichzeitiger Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln wird die regelm√§√üige Kontrolle der Serum-Natrium-Konzentration empfohlen.)
  • Nichtsteroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung und Entz√ľndungshemmung (z. B. Ibuprofen, Indometacin);
  • Aspirin (Acetylsalicyls√§ure), wenn dieses als Schmerzmittel und Entz√ľndungshemmer verwendet wird (Benazepril kann in Kombination mit Aspirin angewendet werden, wenn Aspirin zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganf√§llen angewendet wird);
  • Cibacen kann den Kaliumspiegel im Blut zus√§tzlich erh√∂hen, wenn Sie Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika (wie Amilorid, Triamteren, Spironolacton, Eplerenon) und andere Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln).
  • Lithium darf zusammen mit Cibacen nur unter engmaschiger √úberwachung der Serum-Lithium- Konzentration eingenommen werden, um ein erh√∂htes Risiko von herz- und nervensch√§digenden Wirkungen des Lithiums zu vermeiden.
  • Andere Arzneimittel mit blutdrucksenkender Wirkung (z. B. Nitrate, trizyklische Antidepressiva, Schlafmittel und Bet√§ubungsmittel, die bei Narkosen eingesetzt werden [Hypnotika, Narkotika, An√§sthetika]) k√∂nnen den Blutdruckabfall verst√§rken.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von Cibacen kann dagegen abgeschw√§cht werden durch blutdrucksteigernde Arzneimittel wie vasopressorische Sympathomimetika (z.B. Wirkstoff in einigen Nasentropfen, Epinephrin).
  • Blutbildver√§nderungen k√∂nnen mit h√∂herer Wahrscheinlichkeit auftreten bei einer gleichzeitigen Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder Arzneimitteln, die die k√∂rpereigenen Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikosteroide).
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoffe, Metformin) und Insulin: Es besteht das Risiko, dass Blutzuckerwerte unter Normalwerte absinken (Hypoglyk√§mie), da eine Insulinresistenz durch Cibacen vermindert und der blutzuckersenkende Effekt der Medikamente verst√§rkt werden kann. (Zu Behandlungsbeginn wird eine besonders sorgf√§ltige Kontrolle des Blutzuckerspiegels empfohlen.)
  • Bei Patienten, die mit injizierbaren Goldpr√§paraten (Natriumaurothiomalat) therapiert werden und gleichzeitig ACE-Hemmer (Cibacen) erhalten, wurden selten Symptome wie Gesichtsr√∂tung, √úbelkeit, Erbrechen und starker Blutdruckabfall beobachtet.
  • ACE-Hemmer (z. B. Cibacen) sind daf√ľr bekannt, Schwellungen von Haut, Schleimhaut und der angrenzenden Gewebe (Angio√∂deme) zu verursachen. Aufgrund des erh√∂hten Risikos f√ľr Angio√∂deme darf Cibacen nicht gleichzeitig mit Sacubitril/Valsartan eingenommen werden. Dieses Risiko kann auch erh√∂ht sein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Racecadotril (Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall), Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus) und Vildagliptin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Einnahme von Cibacen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Kochsalz: Verminderte Blutdrucksenkung und geringere Wirkung auf Symptome der Herz- leistungsschw√§che (Herzinsuffizienz) durch Cibacen.
  • Alkohol: Verst√§rkte Blutdrucksenkung und verst√§rkte Wirkung von Alkohol.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Cibacen vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Cibacen in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Cibacen darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Cibacen in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit
Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Cibacen einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Cibacen in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit Cibacen bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Cibacen enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Cibacen erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Cibacen einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:

Nicht organbedingter Bluthochdruck (essenzielle Hypertonie)

Üblicherweise beträgt die Anfangsdosis 1 Filmtablette Cibacen 10 mg (entsprechend 10 mg Benazeprilhydrochlorid) morgens.

Wird mit dieser Dosis keine Blutdrucknormalisierung erreicht, kann nach fr√ľhestens 1-3 Wochen vom Arzt eine Dosiserh√∂hung auf 2 Filmtabletten Cibacen 10 mg (entsprechend 20 mg Benazeprilhydrochlorid) morgens erfolgen.

Die Erhaltungsdosis beträgt in der Regel 1 Filmtablette Cibacen 10 mg pro Tag (entsprechend 10 mg Benazeprilhydrochlorid), die Maximaldosis 4 Filmtabletten Cibacen 10 mg (entsprechend 40 mg Benazeprilhydrochlorid) pro Tag.

Dosierung bei Patienten mit essenzieller Hypertonie und mäßig eingeschränkter Nierenfunktion oder mäßiger Leberfunktionsstörung
Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, die Erhaltungsdosis beträgt in der Regel 1 Filmtablette Cibacen 10 mg (entsprechend 10 mg Benazeprilhydrochlorid) pro Tag.

Dosierung bei Patienten mit essenzieller Hypertonie und erheblich eingeschr√§nkter Nierenfunktion Die Anfangsdosis betr√§gt 5 mg Benazeprilhydrochlorid pro Tag. Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung. Die t√§gliche Dosis kann vom Arzt bis auf 1 Filmtablette Cibacen 10 mg (entsprechend 10 mg Benazeprilhydrochlorid) erh√∂ht werden. F√ľr eine weitere Senkung des Blutdrucks wird Ihnen Ihr Arzt ein harntreibendes Arzneimittel (Diuretikum) oder ein anderes blutdrucksenkendes Arzneimittel zus√§tzlich verordnen.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)
Die Anfangsdosis betr√§gt 5 mg Benazeprilhydrochlorid pro Tag. Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung. Die t√§gliche Dosis kann vom Arzt auf 1 Filmtablette Cibacen 10 mg (entsprechend 10 mg Benazeprilhydrochlorid) gesteigert werden.

Kinder und Jugendliche
Kinder im Alter von 7-16 Jahren und einem K√∂rpergewicht ‚Č• 25 kg

Die empfohlene Anfangsdosis von Benazeprilhydrochlorid ist 0,2 mg/kg (bis zu einer maximalen t√§glichen Dosis von 10 mg). Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung. Die Dosierung sollte entsprechend der Blutdruck√§nderung erfolgen. Dosen √ľber 0,6 mg/kg (oder √ľber 40 mg t√§glich) wurden bei Kindern nicht untersucht.

Cibacen wird nicht bei Kindern empfohlen, die unter 7 Jahren sind, keine Tabletten schlucken k√∂nnen oder f√ľr die keine Tablettenst√§rke entsprechend der kalkulierten Dosis zur Verf√ľgung steht.

Cibacen wird nicht bei Kindern mit einer glomerulären Filtrationsrate unter 30 ml empfohlen, da hier keine ausreichenden Daten zur Dosierung vorliegen.

Der Langzeiteffekt auf Wachstum und Entwicklung ist nicht untersucht worden.

Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
Cibacen kann als Zusatzmedikation zu einer bestehenden Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und Digitalis gegeben werden.

Die Anfangsdosis betr√§gt 2,5 mg Benazeprilhydrochlorid. Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung.

Eine Dosiserhöhung darf vom Arzt nur schrittweise in Abhängigkeit von Ihrem individuellen Ansprechen auf die Behandlung erfolgen.

Die Erhaltungsdosis betr√§gt in der Regel 5‚Äď10 mg Benazeprilhydrochlorid t√§glich, die Maximaldosis von 2 Filmtabletten Cibacen 10 mg pro Tag (entsprechend 20 mg Benazeprilhydrochlorid) sollte nicht √ľberschritten werden.

Dosierung bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che und m√§√üig eingeschr√§nkter Nierenfunktion, √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahre) oder m√§√üiger Leberfunktionsst√∂rung
Bei diesen Patienten ist keine √Ąnderung der Dosierung erforderlich.

Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Cibacen ist bei Kindern mit Herzmuskelerkrankung, bei der sich die Herzkammern vergrößern (kongestiver Kardiomyopathie) und zunehmendem Verlust der Nierenfunktion (progressiver Niereninsuffizienz) nicht belegt worden.

Art der Anwendung
Die Einnahme von Cibacen kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen, die angegebene Tagesmenge wird in der Regel morgens auf einmal eingenommen, kann aber auch auf 2 Einzelgaben (morgens und abends) verteilt werden. Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung.

Nehmen Sie die Filmtabletten bitte mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein (z. B. einem Glas Wasser).

Hinweis
Insbesondere bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Durchfall, Behandlung mit harntreibenden Mitteln), Herzleistungsschw√§che oder schwerem Bluthochdruck kann es zu Beginn der Behandlung mit Cibacen zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen.

Deshalb sollte ein m√∂glicher Salz- oder Fl√ľssigkeitsmangel vor Beginn der Behandlung mit Cibacen ausgeglichen werden. Harntreibende Arzneimittel (Diuretika) sollten reduziert bzw. 2-3 Tage vorher abgesetzt werden. Bei diesen Patienten ist die Behandlung mit ¬Ĺ Filmtablette Cibacen 5 mg morgens (2,5 mg Benazeprilhydrochlorid) zu beginnen. Anschlie√üend und nach jeder weiteren Dosissteigerung von Cibacen oder stark harntreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika) m√ľssen Sie mindestens 8 Stunden √§rztlich √ľberwacht werden, um eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung zu vermeiden.

Bei einigen √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahre) kann die Reaktion auf einen ACE-Hemmer st√§rker sein als bei j√ľngeren Patienten. Daher ist bei √§lteren Patienten ebenso wie bei Patienten, die durch einen starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z. B. Patienten mit Verengungen der Herzkranzgef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe), die niedrigste Anfangsdosis (2,5 mg Benazeprilhydrochlorid t√§glich) in Erw√§gung zu ziehen. Hierf√ľr stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkst√§rke zur Verf√ľgung.

Bei Patienten mit schwerwiegender Verlaufsform des Bluthochdrucks (maligner Hypertonie) oder bei schwerer Herzinsuffizienz soll die Einstellung der Behandlung mit Cibacen im Krankenhaus erfolgen.

Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cibacen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Cibacen eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben, den Verdacht auf eine √úberdosierung haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einsch√§tzen und √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

In Abh√§ngigkeit vom Ausma√ü der √úberdosierung sind folgende Symptome m√∂glich: Starker Blutdruckabfall, verlangsamte Herzschlagfolge, Kreislaufschock, St√∂rungen im Salz- und Fl√ľssigkeitshaushalt, Nierenversagen.

Wenn Sie die Einnahme von Cibacen vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Cibacen abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Cibacen nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen, und bei Patienten mit Herzmuskelschwäche können die Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Cibacen oder anderen ACE-Hemmern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Häufig: Abnahme von Blutwerten (Hämoglobin, Hämatokrit, weiße Blutzellen oder Blutplättchen)

Gelegentlich: Krankhafte Verringerung oder Ver√§nderung der Anzahl von Blutzellen (An√§mie, aplastische An√§mie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Eosinophilie), sehr selten v√∂lliger Verlust bestimmter oder aller Blutzellen (Agranulozytose oder Panzytopenie). Dies trifft insbesondere bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion, Kollagenkrankheiten oder gleichzeitiger Behandlung mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken, zu.

Sehr selten: Von Blutarmut (Hämolyse/hämolytische Anämie), auch im Zusammenhang mit einer seltenen Stoffwechselerkrankung (Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel), wurde berichtet, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang mit dem ACE-Hemmer gesichert werden konnte.

Erkrankungen des Immunsystems
Selten: Gewebeschwellungen (angioneurotische √Ėdeme) mit Beteiligung von Lippen, Gesicht und/oder Gliedma√üen k√∂nnen auftreten.

Sehr selten: Anaphylaktoide Reaktionen

Durch ACE-Hemmer ausgel√∂ste Gewebeschwellungen (angioneurotische √Ėdeme) mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge.

Patienten mit schwarzer Hautfarbe neigen eher zu solchen Gewebeschwellungen als Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: Appetitlosigkeit

Psychiatrische Erkrankungen
Häufig: Teilnahmslosigkeit (Apathie)

Gelegentlich: Depression, Schlafst√∂rungen, Nervosit√§t, Verwirrtheit, √Ąnderung der Gem√ľtslage, Angstzust√§nde

Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit

Gelegentlich: Schwindelgef√ľhl, Kribbeln, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesien), Gleichgewichtsst√∂rungen, Geschmacksver√§nderungen oder vor√ľbergehender Geschmacksverlust

Augenerkrankungen
Gelegentlich: Verschwommenes Sehen.

Erkrankungen des Ohres und des Labyrinths
Gelegentlich: Tinnitus (krankhafte Ohrger√§usche, die der Betroffene wahrnimmt und die keine √§u√üere, f√ľr andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen).

Herzerkrankungen und Gefäßerkrankungen
H√§ufig: Insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Cibacen sowie bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Durchfall, Vorbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln [Diuretika]), Herzleistungsschw√§che, schwerem Bluthochdruck, aber auch bei Erh√∂hung der Dosierung von Cibacen und/oder Diuretika kann eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung (Hypotonie, Orthostase) mit Symptomen wie Schwindel, Schw√§chegef√ľhl, Sehst√∂rungen, selten auch mit Bewusstseinsverlust (Synkope) auftreten.

Hitzewallung

Sehr selten: Im Zusammenhang mit einem verst√§rkten Blutdruckabfall: Erh√∂hte Herzschlagfolge (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen), Herzrhythmusst√∂rungen, Engegef√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), Herzinfarkt, kurzfristige, symptomatische Mangeldurchblutung des Gehirns (transitorische ish√§mische Attacke), Schlaganfall (apoplektischer Insult).

Bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che kann eine Behandlung mit ACE-Hemmern einen schweren Blutdruckabfall ausl√∂sen, welcher mit verminderter Harnausscheidung (Oligurie) oder Erh√∂hung des Reststickstoffs im Blut (Azot√§mie) vergesellschaftet sein kann und selten zu akutem Nierenversagen und Tod f√ľhren kann.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Häufig: Trockener Reizhusten und Bronchitis

Gelegentlich: Atemnot, Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen (Sinusitis), Schnupfen (Rhinitis) Sehr selten: Krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufig: Übelkeit, Oberbauchbeschwerden, Verdauungsstörungen

Gelegentlich: Erbrechen, Durchfall (Diarrhö) und Verstopfung (Obstipation). Ursache von Bauchschmerzen unter ACE-Hemmer-Behandlung kann eine Gewebeschwellung des Darms (intestinales Angioödem) sein.

Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis)

Sehr selten: Darmverschluss (Illeus), entz√ľndliche Ver√§nderungen der Zungenschleimhaut (Glossitis) und Mundtrockenheit.

Leber und Gallenerkrankungen
Gelegentlich: Gallenblasenentz√ľndung (Cholezystitis) insbesondere bei vorbestehenden Gallensteinen (Cholelithiasis)

Unter ACE-Hemmer-Behandlung wurde ein Syndrom beobachtet, das mit Gelbsucht durch Gallenstau (cholestatischem Ikterus) beginnt und bis zum Absterben von Leberzellen (hepatische Nekrose; manchmal mit tödlichem Ausgang) fortschreitet. Der Zusammenhang ist unklar.

Sehr selten: Leberfunktionsst√∂rungen und Leberentz√ľndung (Hepatitis)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen wie Hautausschlag (Exanthem), Juckreiz (Pruritus). Selten: Nesselsucht (Urtikaria), eine schwere blasenbildende Hauterkrankung (Pemphigus),

Stevens-Johnson-Syndrom.

Sehr selten: Schwerwiegende Hautreaktionen wie Erythema multiforme.

Hautver√§nderungen k√∂nnen mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien, Arthralgien), Gef√§√üentz√ľndungen und bestimmten Laborwertver√§nderungen

(Eosinophilie, Leukozytose, erhöhten ANA-Titern und erhöhter Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)) einhergehen.

Schuppige (psoriasiforme) Hautver√§nderungen, Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t), Schwitzen (Hyperhidrosis), Haarausfall (Alopezie), Nagelabl√∂sungen (Onycholyse) und Verst√§rkung der durch Gef√§√ükr√§mpfe bedingten Durchblutungsst√∂rungen an H√§nden und F√ľ√üen (Raynaud-Krankheit).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Schwäche der Skelettmuskulatur, Muskelschmerzen sowie Lähmungserscheinungen (Paresen).

Selten: Gelenkschmerzen, Gelenkentz√ľndung

Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Häufig: Häufiger Harndrang (Pollakisurie)

Es k√∂nnen Nierenfunktionsst√∂rungen auftreten oder verst√§rkt werden, die sehr selten bis zum akuten Nierenversagen f√ľhren k√∂nnen.

Gelegentlich: Vermehrte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie), teilweise mit gleichzeitiger Verschlechterung der Nierenfunktion.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Gelegentlich: Erektionsstörung

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
H√§ufig: Erm√ľdung, Schw√§che

Untersuchungen
Gelegentlich: Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen können Serumkonzentrationen von Harnstoff, Kreatinin und Kalium ansteigen sowie die Natriumkonzentration im Serum abfallen.

Sehr selten: Es kann zu einer Erhöhung der Bilirubin- und Leberenzymkonzentration kommen. Bei Vorliegen einer manifesten Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wurde ein Serum- Kalium-Anstieg beobachtet.

Im Urin kann eine vermehrte Eiweißausscheidung auftreten.

Hinweis
Die o. g. Laborparameter sollen vor und regelmäßig während der Behandlung mit Cibacen kontrolliert werden.

Gegenmaßnahmen
Durch ACE-Hemmer ausgel√∂ste pl√∂tzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (angioneurotische √Ėdeme) m√ľssen sofort √§rztlich behandelt werden. Sie m√ľssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang √ľberwacht werden. √úberm√§√üiger Blutdruckabfall, Gelbsucht (Ikterus) oder √úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen pl√∂tzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie das Arzneimittel auf keinen Fall ohne √§rztliche Aufsicht weiter.

Falls Sie den Verdacht haben, dass sich bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion entwickelt, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen und gegebenenfalls die Behandlung mit Cibacen abbrechen. √úberempfindlichkeitsreaktionen auf Insektengifte k√∂nnen unter ACE-Hemmern eher auftreten und schwerer verlaufen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgef√ľhrt sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen
Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Cibacen enthält:

Der Wirkstoff ist: Benazeprilhydrochlorid.

Jede Filmtablette enthält 10 mg Benazeprilhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat; Macrogol 8000; Hypromellose; Crospovidon; hydriertes Rizinusöl; Talkum; hochdisperses Siliciumdioxid; mikrokristalline Cellulose; vorverkleisterte Stärke (Mais); Titandioxid (E 171); Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172).

Wie Cibacen aussieht und Inhalt der Packung:

Dunkelgelbe, runde, leicht bikonvexe Filmtabletten mit leicht abgeschrägten Kanten.

Cibacen ist in Packungen mit 28 (N1), 42 (N2) und 98 (N3) Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen und Packmaterialien in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

Tel. (06172) 888 -01

Fax (06172) 888 -2740

Hersteller

MEDA Manufacturing GmbH

Neurather Ring 1

51063 Köln

oder

MADAUS GmbH

51101 Köln

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2019

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Cibacen 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Benazepril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.04.1996
ATC Code C09AA07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden