Matever 500 mg Filmtabletten

Abbildung Matever 500 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Levetiracetam
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Pharmathen S.A.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.10.2011
ATC Code N03AX14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Pharmathen S.A.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Levetiracetam ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Matever wird angewendet:

  • alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung einer bestimmten Art von Epilepsie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde. Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der die Patienten wiederholte Anf√§lle haben. Levetiracetam wird bei der Art von Epilepsie angewendet, bei der die Anf√§lle zun√§chst nur eine Seite des Gehirns betreffen, sich aber sp√§ter auf gr√∂√üere Bereiche auf beiden Seiten des Gehirns ausweiten k√∂nnen (partielle Anf√§lle mit oder ohne sekund√§re Generalisierung). Levetiracetam wurde Ihnen von Ihrem Arzt verordnet, um die Anzahl Ihrer Anf√§lle zu verringern..

  • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimittel gegen Epilepsie von:
      • partiellen Anf√§llen mit oder ohne sekund√§re Generalisierung bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und S√§uglingen ab einem Alter von 1 Monat.
      • myoklonischen Anf√§llen (kurze schockartige Zuckungen eines Muskels oder einer Muskelgruppe) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit Juveniler Myoklonischer Epilepsie.
      • prim√§r generalisierten tonisch-klonischen Anf√§llen (ausgepr√§gte Anf√§lle, einschlie√ülich
        Bewusstlosigkeit) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit Idiopathischer Generalisierter Epilepsie (die Form von Epilepsie, die genetisch bedingt zu sein scheint).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Matever darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam, Pyrrolidonderivate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Matever einnehmen.

  • falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er/Sie wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
  • falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubert√§t ungew√∂hnlich verl√§uft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Matever behandelt wurden, dachten daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Wenn Sie eine famili√§re Vorgeschichte oder Krankengeschichte mit unregelm√§√üigem
    Herzschlag haben (sichtbar im Elektrokardiogramm) oder wenn Sie eine Erkrankung haben und/oder eine Behandlung erhalten, die Sie anf√§llig f√ľr einen unregelm√§√üigen Herzschlag oder
    Störungen des Salzhaushaltes machen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als ein paar Tage anhält:

  • Ungew√∂hnliche Gedanken, Reizbarkeit oder aggressivere Reaktionen als gew√∂hnlich, oder wenn Sie oder Ihre Familie und Freunde wesentliche Ver√§nderungen der Stimmung oder des Verhaltens bemerken.
  • Verschlechterung der Epilepsie
    Ihre Anf√§lle k√∂nnen sich in seltenen F√§llen verschlechtern oder h√§ufiger auftreten. Dies geschieht haupts√§chlich im ersten Monat nach Beginn der Behandlung oder bei einer Erh√∂hung der Dosis. Bei einer sehr seltenen Form einer fr√ľh einsetzenden Epilepsie (einer Epilepsie verbunden mit Mutationen im Gen SCN8A), die mit mehreren Arten von Anf√§llen und dem Verlust von F√§higkeiten einhergeht, werden Sie vielleicht merken, dass die Anf√§lle w√§hrend der
    Behandlung bestehen bleiben oder schlimmer werden.

Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Matever eines dieser neuen Symptome versp√ľren, suchen Sie so schnell wie m√∂glich einen Arzt auf.

Kinder und Jugendliche

Matever darf nicht zur alleinigen Behandlung (Monotherapie) bei Kindern und Jugendlichen unter16 Jahren angewendet werden.

Einnahme von Matever zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Sie d√ľrfen Macrogol (ein Arzneimittel, das als Abf√ľhrmittel verwendet wird) eine Stunde vor und eine

Stunde nach der Einnahme von Levetiracetam nicht einnehmen, da es dessen Wirkung herabsetzen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Levetiracetam darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies nach sorgf√§ltiger Abw√§gung f√ľr erforderlich h√§lt.

Sie d√ľrfen Ihre Behandlung nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt abbrechen.

Ein Risiko von Geburtsfehlern f√ľr Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollst√§ndig ausgeschlossen

werden.

Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es kann Ihre F√§higkeit zum F√ľhren eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder

Maschinen beeintr√§chtigen, denn Sie k√∂nnen sich bei der Behandlung mit Matever m√ľde f√ľhlen. Dies

gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug f√ľhren oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre F√§higkeit zur

Durchf√ľhrung solcher Aktivit√§ten nicht beeintr√§chtigt ist.

Matever 250 mg, 750 mg Tabletten enthalten den Farbstoff Gelborange S, Aluminiumsalz (E

110)

Gelborange S, Aluminiumsalz (E 110) kann allergische Reaktionen auslösen. Die anderen Stärken der Matever -Tabletten enthalten diesen Bestandteil nicht.

Matever 1000 mg Tabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Matever erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Die anderen Stärken der Matever -Tabletten enthalten diesen Bestandteil nicht.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten in der Anzahl ein, die Ihr Arzt verordnet hat.

Matever muss zweimal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit.

Begleittherapie und Monotherapie (ab 16 Jahre)

  • Erwachsene (‚Č• 18 Jahre) und Jugendliche (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg K√∂rpergewicht:
    Empfohlene Dosierung: zwischen 1 000 mg und 3 000 mg täglich.
    Zu Beginn der Behandlung mit Matever wird Ihr Arzt Ihnen zun√§chst f√ľr zwei Wochen eine niedrigere Dosis verschreiben, bevor Sie die niedrigste Tagesdosis erhalten.
    Beispiel: Bei einer vorgesehenen Tagesdosis von 1 000 mg besteht Ihre verringerte
    Anfangsdosis aus einer (1) 250-mg-Tablette morgens und einer (1) 250-mg-Tablette abends.
    Die Dosis wird schrittweise erhöht, um nach 2 Wochen eine Tagesdosis von 1 000 mg zu erreichen.
  • Jugendliche (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg K√∂rpergewicht:
    Ihr Arzt wird Ihnen die am besten geeignete Darreichungsform von Matever bezogen auf Gewicht und Dosis verordnen.
  • Dosierung bei S√§uglingen (1 Monat bis 23 Monate) und Kindern (2 bis 11 Jahre) unter 50 kg K√∂rpergewicht:
    Ihr Arzt wird die am besten geeignete Darreichungsform von Matever bezogen auf Alter,
    Gewicht und benötigte Dosis verordnen.
    Levetiracetam 100mg / ml L√∂sung zum Einnehmen ist f√ľr S√§uglinge und Kinder unter 6 Jahren, f√ľr Kinder und Jugendliche (von 6 bis 17 Jahren), die weniger als 50 kg wiegen, und wenn die genaue Dosierung nicht mit den Filmtabletten erreicht werden kann eine besser geeignete Darreichungsform.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein. Sie k√∂nnen Matever unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen. Nach der oralen Einnahme kann

Levetiracetam einen bitteren Geschmack hinterlassen.

Dauer der Anwendung:

  • Matever ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten Matever so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.
  • Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, denn dadurch k√∂nnten Ihre Anf√§lle h√§ufiger auftreten.

Wenn Sie eine größere Menge von Matever eingenommen haben, als Sie sollten

Mögliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis Matever sind Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit,

Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma.

Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie mehr Tabletten als vorgeschrieben eingenommen haben. Ihr Arzt wird die f√ľr eine √úberdosierung am besten geeignete Behandlung einleiten.

Wenn Sie die Einnahme von Matever vergessen haben

Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Matever abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung sollte Matever genauso schrittweise abgesetzt werden, um eine

Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden.

Wenn Ihr Arzt entscheidet, die Behandlung mit Matever zu beenden, wird er Ihnen genaue Anweisungen zum schrittweisen Absetzen geben

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder suchen Sie Ihre nächstgelegene Notfallambulanz auf bei:

  • Schw√§che, Gef√ľhl von Benommenheit oder Schwindel oder Schwierigkeiten zu atmen, da dies Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen (anaphylaktischen) Reaktion sein k√∂nnen
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen (Quincke-√Ėdem)
  • grippe√§hnlichen Symptomen und Ausschlag im Gesicht gefolgt von einem ausgedehnten
    Ausschlag mit hoher Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Bluttests und erhöhter Anzahl einer bestimmten Art weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten (Arzneimittelexa nthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
  • Symptome wie geringe Urinmengen, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Schwellungen der Beine, Kn√∂chel oder F√ľ√üe, da dies Anzeichen f√ľr eine pl√∂tzlich verringerte
    Nierenfunktion sein können
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
  • ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom)
  • schwerwiegendere Auspr√§gung eines Ausschlags, der eine Hautabl√∂sung an mehr als 30 % der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Anzeichen schwerwiegender geistiger Ver√§nderung oder wenn jemand in Ihrem Umfeld Anzeichen von Verwirrtheit, Somnolenz (Schl√§frigkeit), Amnesie (Ged√§chtnisverlust), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses (Vergesslichkeit), anormales Verhalten oder andere
    neurologische Symptome einschließlich unfreiwillige oder unkontrollierte Bewegungen. Dies könnten Symptome einer Enzephalopathie sein.

Die am h√§ufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Entz√ľndungen des Nasen-Rachen-Raumes (Nasopharyngitis), Schl√§frigkeit (Somnolenz), Kopfschmerzen, M√ľdigkeit und Schwindel.

Zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung können Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit,

M√ľdigkeit und Schwindel h√§ufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schw√§cher werden..

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen, verminderte Anzahl an wei√üen Blutk√∂rperchen;
  • Gewichtsverlust, Gewichtszunahme;
  • Suizidversuch und Suizidgedanken, mentale St√∂rungen, anormales Verhalten, Halluzination, Wut, Verwirrtheit, Panikattacke, emotionale Instabilit√§t/Stimmungsschwankungen, Agitiertheit;
  • Ged√§chtnisverlust (Amnesie), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses (Vergesslichkeit),
    Koordinationsstörung/Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Kribbeln
    (Parästhesie), Aufmerksamkeitsstörungen (Konzentrationsstörungen);
  • Doppeltsehen (Diplopie), verschwommenes Sehen;
  • Erh√∂hte/anormale Werte in Leberfunktionstests
  • Haarausfall, Ekzem, Juckreiz;
  • Muskelschw√§che, Myalgie (Muskelschmerzen);
  • Verletzung.

Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen

  • Infektion;
  • verminderte Anzahl aller Arten von Blutk√∂rperchen;
  • Schwere allergische Reaktionen (DRESS-Syndrom, anaphylaktische Reaktion [schwerwiegende und bedeutende allergische Reaktion], Quincke-√Ėdem [Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen]);
  • verringerte Natriumkonzentration im Blut;
  • Suizid, Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen (Verhaltensst√∂rungen), anormales Denken (langsames Denken, Unf√§higkeit sich zu konzentrieren);
  • Fieberwahn (Delirium);
  • Enzephalopathie (ein bestimmter krankhafter Zustand des Gehirns; siehe Unterabschnitt
    ‚ÄěSprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt‚Äú f√ľr eine ausf√ľhrliche Beschreibung der Symptome);
  • Verschlechterung von Anf√§llen oder Erh√∂hung ihrer H√§ufigkeit;
  • unwillk√ľrliche und nicht unterdr√ľckbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedma√üen betreffen; Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, Hyperkinesie (√úberaktivit√§t);
  • Ver√§nderung des Herzrhythmus (Elektrokardiogramm);
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis);
  • Leberversagen, Leberentz√ľndung (Hepatitis);
  • pl√∂tzliche Verringerung der Nierenfunktion;
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkle Flecken in
    der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme); ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders
    um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom), und eine schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse);
  • Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe) und damit assoziierter erh√∂hter
    Kreatinphosphokinase im Blut. Die Häufigkeit bei japanischen Patienten ist bedeutend höher als bei nicht-japanischen Patienten;
  • Hinken oder Schwierigkeiten beim Gehen.
  • Kombination aus Fieber, Muskelsteifigkeit, instabilem Blutdruck und instabiler Herzfrequenz, Verwirrtheit und niedrigem Bewusstseinszustand (k√∂nnen Symptome des sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein). Die H√§ufigkeit ist bei japanischen Patienten bedeutend h√∂her als bei nicht-japanischen Patienten.

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen

wiederholte unerw√ľnschte Gedanken oder Empfindungen oder der Drang, etwas immer und immer wieder zu tun (Zwangsst√∂rung).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen m√∂gliche

Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Matever enthält

Der Wirkstoff ist Levetiracetam.

Eine Tablette Matever 250 mg enthält 250 mg, Levetiracetam.

Eine Tablette Matever 500 mg enthält 500 mg Levetiracetam.

Eine Tablette Matever 750 mg enthält 750 mg Levetiracetam.

Eine Tablette Matever 1 000 mg enthält 1 000 mg Levetiracetam.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon (Typ A), Hyprolose

250 mg:

Film√ľberzug: Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Talkum, Propylenglycol (E1520), Farbstoffe (Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132), Gelborange S, Aluminiumsalz (E 110), Chinolingelb, Aluminiumsalz (E104))

500 mg:

Film√ľberzug: Hyprolose (E463), Hypromellose (E464), Propylenglycol (E1520), Sorbins√§ure(Ph.Eur.) (E200), Sorbitanoleat (E494), Titandioxid (E171), Vanillin, Farbstoff (Chinolingelb, Aluminiumsalz (E104).

750 mg:

Film√ľberzug: Hypromellose (E464), Macrogol4000 , Titandioxid (E171) Farbstoffe (Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132), Gelborange S, Aluminiumsalz (E 110), Eisen (III)oxid (E 172)).

1 000 mg:

Film√ľberzug: Hypromellose (E464), Lactose-Monohydrat, Macrogol4000, Titandioxid (E171).

Wie Matever aussieht und Inhalt der Packung

Matever 250 mg: Die Filmtabletten sind blau, länglich, bikonvex.

Matever 500mg: Die Filmtabletten sind gelb, länglich, bikonvex.

Matever 750mg: Die Filmtabletten sind rosafarben, länglich, bikonvex.

Matever 1 000mg: Die Filmtabletten sind weiß, länglich, bikonvex.

Weiße undurchsichtige PVC/F/PVDC//Aluminium-Blisterpackung in Faltschachteln.

Matever Filmtabletten sind in Blisterpackungen, verpackt in Faltschachteln, erhältlich.

Packungsgrößen:

  • 250 mg: 20, 30, 50, 60, 100 Filmtabletten und B√ľndelpackung mit 200 (2x100) Filmtabletten.
  • 500 mg: 10, 20, 30, 50, 60, 100, 120 Filmtabletten und B√ľndelpackung mit 200 (2x100)

Filmtabletten.

750 mg: 20, 30, 50, 60, 80, 100, 120 Filmtabletten und B√ľndelpackung mit 200 (2x100)

Filmtabletten.

  • 1 000 mg: 10, 20, 30, 50, 60, 100 Filmtabletten und B√ľndelpackung mit 200 (2x100) Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Pharmathen S.A, 6 Dervenakion Str., 15351 Pallini, Attiki, Griechenland.

Hersteller

Pharmathen S.A.

6 Dervenakion Str.

15351 Pallini, Attiki

Griechenland

oder

Pharmathen International S.A.

Industrial Park Sapes,

Rodopi Prefecture, Block No 5,

Rodopi 69300,

Griechenland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

DeutschlandNederland
Pharmathen S.A.Pharmathen S.A.
Tel.: +30 210 66 04 300Tel: +30 210 66 04 300
Eesti (Estonia)Norge
SIA ELVIM Tel: +371 67808450Pharmathen S.A. Tlf: +30 210 66 04 300
√Ėsterreich
INNOVIS PHARMA AEBEPharmathen S.A.
Tnt: +30 210 66 64 805-806Tel: +30 210 66 04 300
Espa√ĪaPolska
Pharmathen S.A. Tel: +30 210 66 04 300Pharmathen S.A. Tel.: +30 210 66 04 300
FrancePortugal
Pharmathen S.A. Tél: +30 210 66 04 300Pharmathen S.A. Tel: +30 210 66 04 300
HrvatskaRom√Ęnia
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IrelandSlovenija
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√ćsland Alvogen ehf. Tel: +354 522 2900Slovensk√° republika ARDEZ Pharma, spol. sr.o. Tel: +420 220 400 391
Italia Ecupharma S.r.l Tel : +39-02-38238790Suomi/Finland Ailon Pharma Oy Puh/Tel: +358 407024992
KózposSverige
The Star Medicines Importers Co. Ltd Tnt: +357 25371056Pharmathen S.A. Tel: +30 210 66 04 300
Latvija SIA ELVIM Tel: +371 67808450United Kingdom (Northern Ireland) Pharmathen S.A. Tel: +30 210 66 04 300
Belgie/Belgique/BelgierLietuva
Pharmathen S.A.SIA ELVIM
Tél/Tel: +30 210 66 04 300Tel: +371 67808450
EbjraphsLuxembourg/Luxemburg
Pharmathen S.A. TeJ.: +30 210 66 04 300Pharmathen S.A. Tel: +30 210 66 04 300
Cesk√° republikaMagyarorsz√°g
ARDEZ Pharma, spol. sr.o. Tel: +420 220 400 391Pharmathen S.A. Tel.: +30 210 66 04 300
DanmarkMalta
Pharmathen S.A.Pharmathen S.A.
Tel: +30 210 66 04 300Tel: +30 210 66 04 300

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema .europa .eu/verf√ľgbar.

Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-

Amtssprachen verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 14.07.2023

Quelle: Matever 500 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Levetiracetam
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden