Pamorelin LA 22,5 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension

Abbildung Pamorelin LA 22,5 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension
Wirkstoff(e) Triptorelin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Medipha-Santé
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.02.2010
ATC Code L02AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormone und verwandte Mittel

Zulassungsinhaber

Medipha-Santé

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pamorelin LA 22,5 mg enth√§lt Triptorelin, das dem Gonadotropin-Releasing-Hormon √§hnlich ist (GnRH-Analogon). Es handelt sich dabei um eine Formulierung mit Langzeitwirkung, die 22,5 mg Triptorelin √ľber einen Zeitraum von 6 Monaten (24 Wochen) langsam freisetzt. Bei M√§nnern senkt Triptorelin den Testosteron-Hormonspiegel. Bei Frauen senkt es den √Ėstrogenspiegel.

Bei erwachsenen M√§nnern dient Pamorelin LA 22,5 mg der Behandlung des lokal fortgeschrittenen, hormonabh√§ngigen Prostatakarzinoms (Krebserkrankung der Vorsteherdr√ľse) und des hormonabh√§ngigen Prostatakarzinoms, das sich auf andere K√∂rperregionen ausgebreitet hat (metastasierendes Karzinom).

Pamorelin LA 22,5 mg wird ebenfalls bei der Behandlung des lokalisierten Hochrisiko- oder lokal fortgeschrittenen, hormonabhängigen Prostatakarzinoms in Kombination mit Strahlentherapie angewendet.

Bei Kindern ab 2 Jahren wird Pamorelin LA 22,5 mg zur Behandlung der in sehr jungem Alter einsetzenden Pubertät (Pubertas praecox), z. B. bei Mädchen vor dem 8. Lebensjahr und bei Jungen vor dem 10. Lebensjahr, angewendet. Im weiteren Verlauf der Gebrauchsinformation wird diese als "vorzeitige Pubertät" bezeichnet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pamorelin LA 22,5 mg darf nicht angewendet werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Triptorelinembonat, Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH), anderen GnRH-Analoga oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Sie schwanger sind oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Pamorelin LA 22,5 mg angewendet wird, wenn

  • bei Ihnen depressive Verstimmungen auftreten. Es wurde bei mit Pamorelin LA 22,5 mg behandelten Patienten von Depressionen, die schwerwiegend sein k√∂nnen, berichtet.
  • Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da an der Einstichstelle Bluterg√ľsse entstehen k√∂nnen.

Das Arzneimittel sollte nur in den Muskel injiziert werden. Männer

  • Wenn Sie ein starker Trinker oder Raucher sind, Osteoporose (Krankheit, die die Knochen schw√§cht) haben oder in Ihrer Familie Osteoporose aufgetreten ist, sich ungesund ern√§hren, krampfl√∂sende Arzneimittel (Arzneimittel gegen Epilepsie oder Anf√§lle) oder Kortikosteroide einnehmen. Wenn Pamorelin LA 22,5 mg √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet wird, ist das Risiko f√ľr die Entwicklung schwacher Knochen erh√∂ht, insbesondere, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft.
  • Wenn Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen jeder Art, einschlie√ülich Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), haben, oder wenn Sie mit Medikamenten gegen diese Erkrankungen behandelt werden. Das Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen kann bei der Anwendung von Pamorelin LA 22,5 mg erh√∂ht sein.
  • Wenn Sie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.
  • Zu Beginn der Behandlung kommt es in Ihrem K√∂rper zu einer vor√ľbergehenden Erh√∂hung der Testosteronmenge. Dies kann zu einer Verschlechterung der Symptome Ihres Karzinoms f√ľhren. Bitte suchen Sie in diesem Fall Ihren Arzt auf. Ihr Arzt wird Ihnen entsprechende Arzneimittel (ein Antiandrogen) geben, um zu verhindern, dass Ihre Symptome sich verschlechtern.
  • Sie k√∂nnen (wie auch mit anderen GnRH-Analoga) Symptome aufgrund einer R√ľckenmarksquetschung (z. B. Schmerzen, Taubheit oder Schw√§che in den Beinen) oder Harnr√∂hrenverengung/-verschluss w√§hrend der ersten Behandlungswochen bekommen. Wenn entsprechende Beschwerden bei Ihnen auftreten, informieren Sie sofort Ihren Arzt, der Sie diesbez√ľglich untersuchen und entsprechend behandeln wird.
  • Wenn Sie chirurgisch kastriert wurden, kann Triptorelin keine weitere Senkung des Serumtestosteronspiegels bewirken und sollte deshalb nicht angewendet werden.
  • Wenn bei Ihnen diagnostische Funktionstests der Hirnanhangdr√ľse (Hypophyse) oder der Geschlechtsorgane anstehen, k√∂nnen die Ergebnisse irref√ľhrend sein, wenn Sie mit Pamorelin LA 22,5 mg behandelt werden, oder die Behandlung erst vor kurzem abgesetzt wurde.
  • Wenn Sie eine Ihnen unbekannte Vergr√∂√üerung (gutartiger Tumor) der Hirnanhangdr√ľse (Hypophyse) haben, kann diese w√§hrend der Behandlung mit Pamorelin LA 22,5 mg entdeckt werden. Anzeichen daf√ľr sind pl√∂tzliche Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehst√∂rungen und Augenmuskell√§hmung.

Kinder

  • Wenn ein fortschreitender Hirntumor vorliegt, informieren Sie bitte den Arzt. Dies kann die Entscheidung des Arztes bez√ľglich der Behandlungsart/-weise beeinflussen.
  • Bei M√§dchen mit vorzeitiger Pubert√§t k√∂nnen im ersten Monat der Behandlung Vaginalblutungen auftreten.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Die Anwendung des Arzneimittels Pamorelin LA 22,5 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von Pamorelin LA 22,5 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Pamorelin LA 22,5 mg kann bei gleichzeitiger Anwendung mit einigen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron und Sotalol) zu Wechselwirkungen f√ľhren. Pamorelin LA 22,5 mg kann bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln (z. B. Methadon (Arzneimittel zur Schmerzlinderung und als Bestandteil der Drogenersatztherapie), Moxifloxacin (ein Antibiotikum), Antipsychotika f√ľr schwere psychische Erkrankungen) das Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen erh√∂hen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Pamorelin LA 22,5 mg darf nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind.

Pamorelin LA 22,5 mg darf nicht angewendet werden, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Pamorelin LA 22,5 mg kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass z. B. die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√ü im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen sich schwindelig oder m√ľde f√ľhlen oder Probleme mit dem Sehen, wie z. B. Verschwommensehen, haben. Diese Beschwerden k√∂nnen als m√∂gliche Nebenwirkungen der Behandlung oder aufgrund der zugrundeliegenden Erkrankung auftreten. Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug lenken und das Bedienen von Maschinen vermeiden.

Pamorelin LA 22,5 mg enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Durchstechflasche. Das Arzneimittel ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú und kann w√§hrend einer

kochsalzarmen Diät angewendet werden.

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Wie wird es angewendet?

Pamorelin LA 22,5 mg wird bei Ihnen unter ärztlicher Aufsicht angewendet.

Männer

Die Behandlung des Prostatakarzinoms mit Pamorelin LA 22,5 mg erfordert eine Langzeittherapie. F√ľr die Behandlung des lokalisierten Hochrisiko- oder lokal fortgeschrittenen, hormonabh√§ngigen Prostatakarzinoms, in Kombination mit Strahlentherapie, wird eine Therapiedauer von 2-3 Jahren empfohlen.

Die √ľbliche Dosis ist 1 Durchstechflasche Pamorelin LA 22,5 mg, die alle 6 Monate

(24 Wochen) in den Muskel injiziert wird. Pamorelin LA 22,5 mg ist nur zur Injektion in den Muskel gedacht.

Ihr Arzt kann Blutabnahmen durchf√ľhren, um die Wirksamkeit der Behandlung zu √ľberpr√ľfen.

Kinder

Normalerweise erhalten Sie eine Injektion alle 6 Monate (24 Wochen). Pamorelin LA 22,5 mg ist nur zur Injektion in den Muskel gedacht. Ihr Arzt wird entscheiden, wann die

Behandlung zu beenden ist (in der Regel bei Mädchen im Alter von ca. 12-13 Jahren und bei Jungen im Alter von ca. 13-14 Jahren).

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Pamorelin LA 22,5 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Holen Sie sofort ärztlichen Rat ein, wenn Sie eine der folgenden Symptome bemerken:

Schwierigkeiten beim Schlucken oder Probleme beim Atmen, Schwellung von Lippen, Gesicht, Hals oder Zunge oder Auftreten von Nesselausschlag.

Diese können Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion oder eines Angioödems sein, die in seltenen Fällen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) berichtet wurden.

Andere Nebenwirkungen, die auftreten können:

Männer

Wie auch bei der Behandlung mit anderen GnRH-Agonisten oder nach chirurgischer Kastration gesehen, waren die Nebenwirkungen, die w√§hrend der Triptorelin-Behandlung am h√§ufigsten beobachtet wurden, auf die erwarteten pharmakologischen Effekte zur√ľckzuf√ľhren. Zu diesen Nebenwirkungen z√§hlten Hitzewallungen und verminderte Libido.

Bei Patienten unter Behandlung mit GnRH-Analoga wurde √ľber eine vermehrte Lymphozytenzahl berichtet.

Mit Ausnahme der allergischen Reaktionen und der Reaktionen an der Injektionsstelle ist von allen Nebenwirkungen bekannt, dass sie im Zusammenhang mit dem veränderten Testosteronspiegel stehen.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Hitzewallungen
  • Kraftlosigkeit
  • √úberm√§√üiges Schwitzen
  • R√ľckenschmerzen
  • Kribbelgef√ľhl in den Beinen
  • Verminderte Libido
  • Impotenz

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • √úbelkeit, trockener Mund
  • Schmerzen, Bluterguss, R√∂tung und Schwellung an der Injektionsstelle, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in den Armen und Beinen, √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe), Unterleibsschmerzen, Bluthochdruck
  • Allergische Reaktion
  • Gewichtszunahme
  • Schwindelanf√§lle, Kopfschmerzen
  • Libidoverlust, Depression, Stimmungsschwankungen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Zunahme der Blutpl√§ttchen
  • Herzklopfen
  • Summen im Ohr, Schwindel, Verschwommensehen
  • Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen
  • Benommenheit, Sch√ľttelfrost, Schl√§frigkeit, Schmerzen
  • Beeinflussung einiger Bluttestwerte (einschlie√ülich erh√∂hter Lebertestwerte), erh√∂hter Blutdruck
  • Gewichtsabnahme
  • Appetitlosigkeit, Appetitzunahme, Gicht (schwere Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken, normalerweise im gro√üen Zeh), Diabetes, √ľberh√∂hte Blutfettwerte
  • Gelenkschmerzen, Muskelkr√§mpfe, Muskelschw√§che, Muskelschmerzen, Schwellung und Schmerzempfindlichkeit, Knochenschmerzen
  • Kribbel- oder Taubheitsgef√ľhl
  • Schlaflosigkeit, Reizbarkeit
  • Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľsen, Brustschmerzen, Gr√∂√üenabnahme der Hoden, Schmerzen in den Hoden
  • Atemschwierigkeiten
  • Akne, Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, Hautr√∂tung, Nesselausschlag
  • Aufstehen f√ľr n√§chtliches Wasserlassen, Probleme beim Wasserlassen
  • Nasenbluten

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Rote oder violette Verf√§rbungen der Haut
  • Abnormes Empfinden in den Augen, Verschwommensehen oder Sehst√∂rungen
  • V√∂llegef√ľhl im Bauch, Bl√§hungen, Geschmacksver√§nderungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Gleichgewichtsst√∂rungen
  • Grippe√§hnliche Beschwerden, Fieber
  • Entz√ľndung von Nase/Rachen
  • Erh√∂hte K√∂rpertemperatur
  • Gelenkversteifung, Gelenkschwellung, Versteifung der Skelettmuskulatur, Osteoarthritis
  • Ged√§chtnisverlust
  • Verwirrtheit, verminderte Aktivit√§t, Hochgef√ľhl
  • Atemnot beim Liegen
  • Blasenausschlag
  • Niedriger Blutdruck

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Ver√§nderungen im EKG (QT-Verl√§ngerung)
  • Allgemeines Unwohlsein
  • √Ąngstlichkeit
  • Inkontinenz (Blasenschw√§che)

Kinder

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Vaginalblutungen, die bei Mädchen im ersten Monat der Behandlung auftreten können.

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Bauchschmerzen
  • Schmerzen
  • R√∂tung und Schwellung an der Injektionsstelle
  • Kopfschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Gewichtszunahme
  • Akne
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • √úbelkeit
  • allgemeines Unwohlsein
  • √úbergewicht
  • Nackenschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Brustschmerzen
  • Nasenbluten
  • Juckreiz
  • Ausschlag oder Blasenbildung auf der Haut

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Bluthochdruck
  • Abnormes Sehen
  • Schwere allergische Reaktionen, die Probleme beim Schlucken verursachen, Atemschwierigkeiten, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen bzw. Zunge oder Blasenbildung
  • Beeinflussung einiger Bluttests inklusive Hormonspiegel
  • rasche Bildung von Quaddeln aufgrund von Haut- oder Schleimhautschwellungen
  • Muskelschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Depression
  • Nervosit√§t

Über die zu ergreifenden Gegenmaßnahmen entscheidet Ihr behandelnder Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen: Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen Pamorelin LA 22,5 mg nach dem auf dem Umkarton und den Etiketten nach

‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Die zubereitete Suspension muss sofort angewendet werden.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

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Weitere Informationen

Was Pamorelin LA 22,5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Triptorelin.

1 Durchstechflasche enthält Triptorelinembonat entsprechend einer Menge von 22,5 mg Triptorelin. Nach dem Auflösen in 2 ml Lösungsmittel enthält 1 ml der zubereiteten Suspension 11,25 mg Triptorelin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Pulver: Polyglactin (25:75), Polyglactin(15:85)-dodecylester, Mannitol (Ph. Eur.), Carmellose-Natrium, Polysorbat 80

L√∂sungsmittel: Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie Pamorelin LA 22,5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Bei diesem Arzneimittel handelt es sich um Pulver und Lösungsmittel zur

Herstellung einer Depot-Injektionssuspension. Das Pulver ist weiß bis weißlich, und das Lösungsmittel ist eine klare Lösung.

Eine Packung enthält 1 Durchstechflasche, 1 Lösungsmittelampulle und 1 Blisterpackung mit 1 Einwegspritze und 2 Injektionsnadeln.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Medipha Santé

19 avenue de Norvège

91953 Courtaboeuf Frankreich

Mitvertrieb

Ipsen Pharma GmbH

76275 Ettlingen

Tel.: 07243 184-80

Fax: 07243 184-39

Hersteller

Ipsen Pharma Biotech SAS

Parc d’Activités du Plateau de Signes

Chemin Départemental 402 83870 Signes

Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich, Deutschland: Pamorelin LA 22,5 mg

Belgien, Luxemburg: Decapeptyl Sustained Release 22,5 mg Tschechische Republik, Polen, Slowakei: Diphereline SR 22,5 mg

Dänemark, Finnland, Niederlande, Norwegen, Schweden: Pamorelin 22,5 mg Griechenland: Arvekap 22,5 mg

Spanien: Decapeptyl Semestral 22,5 mg Frankreich: Decapeptyl LP 22,5 mg

Ungarn: Diphereline SR 22,5 mg por és oldószer retard szuszpenziós injekcióhoz

Lettland: Diphereline 22,5 mg

Slowenien: Pamorelin 22,5 mg praŇ°ek in vehikel za suspenzijo za injiciranje s podaljŇ°anim sproŇ°ńćanjem

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2018.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt

(siehe auch Abschnitt 3):

VORBEREITUNG DES PATIENTEN VOR HERSTELLUNG DER INJEKTIONSSUSPENSION

  • Bereiten Sie den Patienten auf die Injektion vor, indem Sie das Ges√§√ü an der Injektionsstelle desinfizieren. Dies ist als erstes n√∂tig, da die Injektionssuspension nach Herstellung sofort injiziert werden sollte.

VORBEREITUNG DER INJEKTION

In der Faltschachtel werden 2 Nadeln zur Verf√ľgung gestellt:

  • Nadel 1: 20 G Nadel (38 mm L√§nge) ohne Sicherheitssystem zur Rekonstitution
  • Nadel 2: 20 G Nadel (38 mm L√§nge) mit Sicherheitssystem zur Injektion
Nadel 1 - 38 mm Nadel 2 - 38 mm
   

Blasenbildung an der Oberfläche des Lyophilisats gehört zum normalen Erscheinungsbild des Produkts.

  • a
  • Nehmen Sie die L√∂sungsmittelampulle. Klopfen Sie die eventuell in der Ampullenspitze befindliche L√∂sung zur√ľck in das Hauptreservoir der L√∂sungsmittelampulle.
  • Drehen Sie Nadel 1 (ohne Sicherheitssystem) auf die Spritze. Den Nadelschutz noch nicht entfernen.
  • Brechen Sie die L√∂sungsmittelampulle mit dem Brechpunkt nach oben auf.
  • Entfernen Sie den Nadelschutz von Nadel 1. F√ľhren Sie die Nadel in die Ampulle ein und ziehen Sie das L√∂sungsmittel vollst√§ndig in die Spritze auf. Legen Sie die Spritze mit dem L√∂sungsmittel beiseite.
  • b
  • Nehmen Sie die Durchstechflasche mit Pulver. Klopfen Sie das Pulver, das sich eventuell im oberen Bereich der Durchstechflasche angesammelt hat, zur√ľck auf den Flaschenboden.
  • Entfernen Sie die Plastikabdeckung von der Durchstechflasche.
  • Nehmen Sie die Spritze mit dem L√∂sungsmittel und durchstechen Sie den Gummistopfen der Durchstechflasche senkrecht. Spritzen Sie das L√∂sungsmittel langsam in die Durchstechflasche, nach M√∂glichkeit so, dass es sich im oberen Teil der Durchstechflasche breitfl√§chig an der Flaschenwand ergie√üt.
  • c
  • Ziehen Sie Nadel 1 √ľber den Fl√ľssigkeitsspiegel. Entfernen Sie die Nadel nicht aus der Durchstechflasche. Stellen Sie die Suspension durch leichtes Hin-und-her-Schwenken her. Drehen Sie die Durchstechflasche nicht um.
  • Stellen Sie sicher, dass ausreichend lang geschwenkt wurde und eine homogene, milchige Suspension entstanden ist.
  • Wichtig: Vergewissern Sie sich, dass kein nicht suspendiertes Pulver in der Durchstechflasche ist (wenn Pulververklumpungen vorhanden sind, fahren Sie mit dem Schwenken fort, bis diese verschwunden sind).
  • d
  • Wenn die Suspension homogen ist, tauchen Sie die Nadel ein und ziehen Sie, ohne die Durchstechflasche umzudrehen, die Injektionssuspension m√∂glichst vollst√§ndig in die Spritze auf. Eine kleine Menge wird in der Durchstechflasche verbleiben und muss verworfen werden. Dieser Verlust ist durch √úberf√ľllung abgedeckt.
  • Umfassen Sie die farbige H√ľlse, die die Nadel mit der Spritze verbindet. Entfernen Sie Nadel 1, die zur Herstellung der Injektionssuspension benutzt wurde. Drehen Sie Nadel 2 auf die Spritze.
  • Bewegen Sie den Sicherheitsschutz von der Nadel weg in Richtung Spritzenzylinder. Der Sicherheitsschutz verbleibt in der gesetzten Position.
  • Entfernen Sie den Nadelschutz von der Injektionsnadel.
  • Entfernen Sie die Luft aus der Spritze und nehmen Sie die Injektion unverz√ľglich vor.
  • INTRAMUSKUL√ĄRE INJEKTION
  • Um eine Ausf√§llung (Pr√§zipitat) zu vermeiden, injizieren Sie die Suspension unverz√ľglich intramuskul√§r in das Ges√§√ü.
4 NACH DEM GEBRAUCH
Aktivierung des Sicherheitssystems mit einer Ein-Hand-Technik. Hinweis: Belassen Sie Ihren Finger die ganze Zeit √ľber hinter der Sicherheitsschutzh√ľlle. Es gibt zwei M√∂glichkeiten, um das Sicherheitssystem zu aktivieren: Methode A: Dr√ľcken Sie mit Ihrem Finger die Sicherheitsschutzh√ľlle nach vorne oder Methode B: Dr√ľcken Sie die Sicherheitsschutzh√ľlle auf eine flache Oberfl√§che. In beiden F√§llen dr√ľcken Sie mit einer schnellen und festen Bewegung nach unten, bis Sie ein h√∂rbares Klicken vernehmen. √úberpr√ľfen Sie visuell, dass die Nadel komplett bedeckt bzw. verschlossen ist. Benutzte Nadeln, jede nicht verwendete Suspension oder andere Abfallstoffe m√ľssen in Ubereinstimmung mit lokalen Anforderungen verworfen werden.<90 oder fest dr√ľcken /45¬į verschlossen

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Wirkstoff(e) Triptorelin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Medipha-Santé
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.02.2010
ATC Code L02AE04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormone und verwandte Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden