Vesikur 1 mg/ml Suspension zum Einnehmen

Abbildung Vesikur 1 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Wirkstoff(e) Solifenacin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Astellas Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 26.11.2015
ATC Code G04BD08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Urologika

Zulassungsinhaber

Astellas Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
VELOXSOL 10 mg Schmelztabletten Solifenacin Intas Third Party Sales 2005 S.L.
Solifenacin Accord 10 mg Filmtabletten Solifenacin Accord Healthcare B.V.
Solifenacin AbZ 10 mg Filmtabletten Solifenacin AbZ-Pharma GmbH
Solifenacin Heumann 10 mg Filmtabletten Solifenacin Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Solifenacin-ratiopharm 10 mg Filmtabletten Solifenacin Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff von Vesikur geh√∂rt zur Gruppe der Anticholinergika. Diese Arzneimittel werden zur Verringerung der Aktivit√§t einer √ľberaktiven Blase angewendet. Dadurch wird die Zeitspanne zwischen den einzelnen Toiletteng√§ngen verl√§ngert und die in der Blase zu haltende Urinmenge vergr√∂√üert.

Vesikur wird angewendet, um:

  • die Symptome einer als √ľberaktive Blase bezeichneten Erkrankung bei Erwachsenen zu behandeln. Zu diesen Beschwerden geh√∂ren ein starker, unvorhergesehener, pl√∂tzlich auftretender, zwingender Harndrang, h√§ufiges Harnlassen oder Einn√§ssen, weil die Toilette nicht rechtzeitig aufgesucht werden konnte.
  • eine Erkrankung, die als neurogene Detrusorhyperaktivit√§t bezeichnet wird, bei Kindern von 2 bis18 Jahren zu behandeln. Bei der neurogenen Detrusorhyperaktivit√§t kommt es zu unwillk√ľrlichen Blasenkontraktionen aufgrund einer angeborenen St√∂rung oder einer Sch√§digung der Nerven, die die
    Blasenfunktion steuern. Unbehandelt kann die neurogene Detrusorhyperaktivit√§t zur Sch√§digung von Blase und/oder Nieren f√ľhren.
    Vesikur wird angewendet, um die Urinmenge, die Ihre Blase halten kann, zu vergrößern und ungewollten Harnabgang zu verringern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Vesikur darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:

  • die Blase nicht oder nicht ganz entleeren k√∂nnen (Harnverhalt) und Sie keine hygienische intermittierende Katheterisierung (CIC) durchf√ľhren;
  • an einer schweren Magen- oder Darmerkrankung leiden (einschlie√ülich eines toxischen Megakolons, einer mit einer Colitis ulcerosa verbundenen Komplikation);
  • an einer als Myasthenia gravis bezeichneten Muskelerkrankung leiden, die eine extreme Schw√§che bestimmter Muskeln hervorrufen kann;
  • an erh√∂htem Augeninnendruck mit allm√§hlichem Verlust des Sehverm√∂gens leiden (gr√ľner Star);
  • allergisch gegen Solifenacin, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • h√§modialysepflichtig sind;
  • eine schwere Leberkrankheit haben;
  • an einer schweren Nierenkrankheit oder einer mittelschweren Leberkrankheit leiden UND gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, welche die Ausscheidung von Vesikur aus dem K√∂rper verringern k√∂nnen (z. B. Ketoconazol). Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie bereits darauf hingewiesen haben, wenn dies der Fall ist.

Informieren Sie bitte vor Beginn der Behandlung mit Vesikur Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben genannten Erkrankungen haben oder hatten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Vesikur einnehmen, wenn Sie:

  • Schwierigkeiten mit der Blasenentleerung haben (Blasenobstruktion) oder das Wasserlassen schwierig ist (z. B. ein d√ľnner Harnstrahl) und Sie keine hygienische intermittierende Katheterisierung (CIC) durchf√ľhren. In diesem Fall ist das Risiko einer Ansammlung von Harn in Ihrer Blase (Harnverhalt) stark erh√∂ht;
  • an einer Obstruktion des Verdauungssystems leiden (Verstopfung);
  • anf√§llig f√ľr Verdauungstr√§gheit sind (Verlangsamung der Wandbewegungen von Magen und Darm). Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie bereits darauf hingewiesen haben, wenn dies der Fall ist;
  • an bestimmten Formen von Herzrhythmusst√∂rungen leiden, insbesondere an Unregelm√§√üigkeiten, die als QT-Verl√§ngerung bekannt sind;
  • an einer schweren Nierenkrankheit leiden;
  • eine mittelschwere Leberkrankheit haben;
  • an einem Zwerchfellbruch (Hiatushernie) oder an Sodbrennen leiden;
  • ein Nervenleiden (autonome Neuropathie) haben.

Informieren Sie bitte vor Beginn der Behandlung mit Vesikur Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben genannten Erkrankungen haben oder hatten.

Vor Beginn der Behandlung mit Vesikur stellt Ihr Arzt fest, ob andere Gr√ľnde f√ľr Ihren h√§ufigen Harndrang vorliegen (z. B. Herzinsuffizienz [ungen√ľgende Pumpleistung des Herzens] oder eine Nierenkrankheit). Wenn Sie an einer Harnwegsinfektion leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt ein Antibiotikum (eine Behandlung bestimmter bakterieller Infektionen).

Kinder und Jugendliche

Vesikur darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht zur Behandlung einer neurogenen Detrusorhyperaktivität angewendet werden.

Vesikur darf bei Kindern unter 18 Jahren nicht zur Behandlung einer √ľberaktiven Blase angewendet werden.

Einnahme von Vesikur zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenn Sie die folgenden Arzneimittel anwenden, m√ľssen Sie dies unbedingt Ihrem Arzt mitteilen:

  • andere Anticholinergika, welche die Wirkungen und Nebenwirkungen beider Arzneimittel verst√§rken k√∂nnen.
  • Cholinergika, weil sie die Wirkung von Vesikur abschw√§chen k√∂nnen.
  • Arzneimittel wie Metoclopramid oder Cisaprid, die eine Beschleunigung der Verdauungsfunktion hervorrufen und deren Wirkung durch Vesikur abgeschw√§cht werden kann.
  • Arzneimittel wie Ketoconazol, Ritonavir, Nelfinavir, Itraconazol, Verapamil und Diltiazem, die den Abbau von Vesikur im K√∂rper verlangsamen.
  • Arzneimittel wie Rifampicin, Phenytoin und Carbamazepin, weil sie den Abbau von Vesikur im K√∂rper beschleunigen k√∂nnen.
  • Arzneimittel wie Bisphosphonate, die Entz√ľndungen der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) verursachen oder verschlimmern k√∂nnen.

Einnahme von Vesikur zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vesikur Suspension zum Einnehmen darf nicht zusammen mit Nahrungsmitteln und/oder anderen Getr√§nken au√üer Wasser eingenommen werden. Trinken Sie nach der Einnahme einer Dosis ein Glas Wasser nach. Siehe Abschnitt 3. Wenn Sie die Suspension versehentlich mit Nahrungsmitteln und/oder Getr√§nken eingenommen haben, kann es sein, dass Sie einen bitteren Geschmack oder ein Taubheitsgef√ľhl in Ihrem Mund wahrnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Vesikur darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Vesikur nicht anwenden, weil Solifenacin in die Muttermilch gelangen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Vesikur kann verschwommenes Sehen und gelegentlich Schl√§frigkeit oder M√ľdigkeit hervorrufen. F√ľhren Sie daher bitte keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, wenn diese Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten.

Vesikur Suspension zum Einnehmen enthält Benzoesäure: Dieses Arzneimittel enthält 0,015 mg Benzoesäure pro ml, entsprechend 0,15 mg / 10 ml.

Vesikur Suspension zum Einnehmen enth√§lt Ethanol: Dieses Arzneimittel enth√§lt geringe Mengen Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg pro maximaler Tagesdosis (10 ml Vesikur Suspension zum Einnehmen). Ethanol stammt aus dem nat√ľrlichen Orangen-Aroma.

Vesikur Suspension zum Einnehmen enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) und Propyl-4- hydroxybenzoat (Ph.Eur.): Diese können Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen), auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen. Zu den Zeichen einer allergischen Reaktion gehören: Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Anschwellen der Lippen, des Gesichts, des Rachens oder der Zunge.

Vesikur Suspension zum Einnehmen enthält Propylenglycol: Dieses Arzneimittel enthält 20 mg Propylenglycol pro ml, entsprechend 200 mg / 10 ml.

Vesikur Suspension zum Einnehmen enth√§lt Natriumhydroxid: Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Wenn Vesikur Suspension zum Einnehmen in Ihre Augen gelangt: Sp√ľlen Sie diese zur Reinigung gr√ľndlich mit Wasser aus.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Vesikur einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel einmal t√§glich ein. Sie k√∂nnen dieses Arzneimittel vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen. Trinken Sie nach der Einnahme einer Dosis Vesikur ein Glas Wasser nach. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht zusammen mit Nahrungsmitteln und/oder anderen Getr√§nken ein. Wenn Sie die Suspension versehentlich mit Nahrungsmitteln und/oder anderen Getr√§nken eingenommen haben, kann es sein, dass Sie einen bitteren Geschmack oder ein Taubheitsgef√ľhl in Ihrem Mund wahrnehmen.

Erwachsene mit √ľberaktiver Blase
Die √ľbliche Dosis ist t√§glich 5 mg (5 ml), sofern Ihnen der Arzt nicht t√§glich 10 mg (10 ml) verordnet hat. Wenn Sie eine Dosis von 5 mg einnehmen m√ľssen, sollten Sie eine 5 ml Applikationsspritze f√ľr Zubereitungen zum Einnehmen verwenden. Wenn Sie eine Dosis von 10 mg einnehmen m√ľssen, sollten Sie eine 10 ml Applikationsspritze f√ľr Zubereitungen zum Einnehmen verwenden.

Kinder und Jugendliche (von 2 bis 18 Jahren) mit neurogener Detrusorhyperaktivität
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Dosis Sie/Ihr Kind einnehmen soll(en). Ihr Arzt berechnet die richtige Dosis f√ľr jeden Patienten entsprechend dem K√∂rpergewicht. Ihr Apotheker und Ihr Arzt erkl√§ren Ihnen, welche Spritze Sie verwenden sollten. Es ist wichtig, dass Sie diese Anweisungen genau befolgen.

Wie ist Vesikur mithilfe einer Applikationsspritze einzunehmen?

Verwenden Sie die Applikationsspritze und den Adapter, die Ihnen vom Apotheker oder anderem medizinischem Fachpersonal zur Verf√ľgung gestellt werden, damit Sie die richtige Dosis abmessen k√∂nnen.

  1. Sch√ľtteln Sie die Flasche vor jeder Anwendung mindestens 20 mal.
  2. Vor der ersten Anwendung einer Flasche: Schrauben Sie den Deckel ab und befestigen Sie den Flaschenadapter auf dem Flaschenhals, wie vom Apotheker oder medizinischem Fachpersonal angewiesen.
  3. F√ľhren Sie die Spitze der Applikationsspritze so in den Adapter ein, dass sie fest sitzt.
  4. Drehen Sie die Flasche mit der aufgesteckten Applikationsspritze vorsichtig auf den Kopf.
  5. Ziehen Sie den Spritzenkolben zur√ľck, bis Sie die von Ihrem Arzt verordnete Menge aus der umgedrehten Flasche in die Spritze gezogen haben.
  6. Belassen Sie die Spritze in der Flasche und drehen Sie diese wieder mit der √Ėffnung nach oben; achten Sie darauf, dass sich der Kolben nicht bewegt. Ziehen Sie die Applikationsspritze vorsichtig aus dem Adapter und vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Dosis entnommen haben.
  7. Spritzen Sie die Suspension zum Einnehmen nun langsam direkt in den Mund des Patienten, bis Sie die gesamte Menge des fl√ľssigen Arzneimittels abgegeben haben.
  8. Falls es sich um einen Adapter zum Eindr√ľcken handelt, belassen Sie den Adapter im Flaschenhals oder befolgen Sie die Anweisungen Ihres Apothekers bzw. medizinischen Fachpersonals.
  9. Verschließen Sie die Flasche wieder mit der Schraubkappe.
  10. Ziehen Sie den Spritzenkolben vorsichtig aus dem Spritzenzylinder. Sp√ľlen Sie Kolben und Zylinder der Applikationsspritze mit Wasser und trocknen Sie beide Teile ab, bevor Sie sie aufbewahren.

Wenn Sie eine größere Menge von Vesikur eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine zu große Menge Vesikur eingenommen haben oder wenn ein Kind versehentlich Vesikur eingenommen hat, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zu den möglichen Symptomen einer Überdosierung können Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel, Benommenheit und verschwommenes Sehen, Wahrnehmung nicht existenter Erscheinungen (Halluzinationen), Übererregbarkeit, Krampfanfälle (Konvulsionen), Atemnot, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Ansammlung von Harn in der Blase (Harnverhalt) und Erweiterung der Pupillen (Mydriasis) gehören.

Wenn Sie die Einnahme von Vesikur vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis zur gewohnten Zeit einzunehmen, holen Sie diese Einnahme so bald wie möglich nach, es sei denn, es ist bereits Zeit, die nächste Dosis einzunehmen. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis am Tag ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Vesikur abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Vesikur abbrechen, können die Symptome Ihrer zugrundeliegenden Blasenerkrankung erneut auftreten oder sich verschlechtern. Fragen Sie stets Ihren Arzt um Rat, wenn Sie die Behandlung abbrechen möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Einnahme von Vesikur und suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Wenn Sie eine allergische Reaktion (eine plötzliche und rasch auftretende Nebenwirkung mit Juckreiz am ganzen Körper, Nesselsucht, Schwellung, Atemnot und/oder andere allergische Reaktionen, Anaphylaxie genannt) oder eine schwere Hautreaktion bemerken (z.B. Bläschenbildung und Schälen der Haut).

Wenn Sie ein Angio√∂dem (eine Hautallergie, die zur Schwellung des Gewebes unterhalb der Hautoberfl√§che f√ľhrt) mit Blockierung der Atemwege (Atemnot) bemerken. Angio√∂deme wurden bei einigen Vesikur-behandelten Patienten berichtet.

Vesikur kann folgende andere Nebenwirkungen hervorrufen.

Sehr häufig (können bei mehr als einem von 10 Behandelten auftreten):

Mundtrockenheit

Häufig (können bei bis zu einem von 10 Behandelten auftreten):

  • verschwommenes Sehen
  • Verstopfung, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen mit Beschwerden wie V√∂llegef√ľhl, Bauchschmerzen, Aufsto√üen, √úbelkeit und Sodbrennen (Dyspepsie), Magenbeschwerden

Gelegentlich (können bei bis zu einem von 100 Behandelten auftreten):

  • Harnwegsinfektion, Blaseninfektion
  • Schl√§frigkeit
  • Geschmacksst√∂rung (Dysgeusie)
  • trockene (gereizte) Augen
  • Trockenheit der Nase
  • Refluxkrankheit (gastro√∂sophagealer Reflux)
  • trockene Kehle
  • trockene Haut
  • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
  • M√ľdigkeit
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Unterschenkeln (√Ėdem)

Selten (können bei bis zu einem von 1.000 Behandelten auftreten):

  • Stauung gro√üer Mengen von verh√§rtetem Kot im Dickdarm (Stuhlimpaktion)
  • Ansammlung von Harn in der Blase wegen gest√∂rter Blasenentleerung (Harnverhalt)
  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Juckreiz, Hautausschlag

Sehr selten (können bei bis zu einem von 10.000 Behandelten auftreten):

  • Halluzinationen, Verwirrtheit
  • allergischer Hautausschlag

Unbekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • verminderter Appetit, erh√∂hte Kaliumspiegel im Blut, welche einen anormalen Herzrhythmus verursachen k√∂nnen
  • erh√∂hter Augeninnendruck
  • Ver√§nderungen in der elektrischen Aktivit√§t des Herzens (EKG), unregelm√§√üiger Herzschlag, sp√ľrbarer Herzschlag, beschleunigter Herzschlag
  • St√∂rungen der Stimme
  • St√∂rungen der Leberfunktion
  • Muskelschw√§che
  • St√∂rungen der Nierenfunktion

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen Vesikur nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett der Flasche nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel in der Originalflasche auf, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach Anbruch der Flasche kann die Suspension 28 Tage lang aufbewahrt werden.

28 Tage nach Anbruch der Flasche verbliebene Restmenge verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Vesikur enthält

  • Der Wirkstoff ist Solifenacinsuccinat 1 mg pro ml Suspension.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Polacrilin-Kalium, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 216), Propylenglycol (E 1520), Simeticon-Emulsion 30 % (bestehend aus Simeticon, Polysorbat 65 (E 436), Methylcellulose (E 461), Macrogolstearate (Ph.Eur.), Glycerolmono/dialkanoat (C14‚ÄďC18), Xanthangummi (E 415), Benzoes√§ure (E 210), Sorbins√§ure (Ph.Eur.) (E 200), Schwefels√§ure (E 513) und Wasser), Carbomer (Homopolymer Typ B nach USP/NF), Xylitol (E 967), Acesulfam-Kalium (E 950), nat√ľrliches Orangen-Aroma (bestehend aus S√ľ√üorangenschalen√∂l, nat√ľrlichen Aromastoffen, Ethanol, Propylenglycol (E 1520), Butylhydroxyanisol (Ph.Eur.) (E 320) und Wasser), Natriumhydroxid-L√∂sung, gereinigtes Wasser.

Wie Vesikur aussieht und Inhalt der Packung

Vesikur Suspension ist eine weiße bis weißgraue, wässrige, homogene Suspension mit Orangengeschmack. Vesikur Suspension ist in einer braunen Polyethylenterephthalat (PET)- Flasche mit 150 ml mit einem Schraubdeckel aus Polyethylen (F) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Astellas Pharma GmbH Ridlerstraße 57

80339 M√ľnchen

Tel.: +49 (0)89 454401 Fax: +49 (0)89 45441329

E-Mail: info.de@astellas.com

Hersteller

Astellas Pharma Europe B.V.

Sylviusweg 62

2333 BE Leiden

Niederlande

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Bulgarien, D√§nemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Gro√übritannien, Island, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, √Ėsterreich, Polen, Portugal, Rum√§nien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern: Vesicare

Italien: Vesiker Deutschland: Vesikur Irland: Vesitirim

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet in 10/2019.

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Zuletzt aktualisiert: 07.07.2022

Quelle: Vesikur 1 mg/ml Suspension zum Einnehmen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Solifenacin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Astellas Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 26.11.2015
ATC Code G04BD08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden