Aedon 5 mg - Filmtabletten

Abbildung Aedon 5 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Olanzapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.04.2011
ATC Code N05AH03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Espanzapin 10 mg Filmtabletten Olanzapin ESP Pharma
Olanzapin 1A Pharma 2,5 mg - Filmtabletten Olanzapin 1A Pharma GmbH
Olanzapin Bluefish 5 mg Schmelztabletten Olanzapin Bluefish Pharmaceuticals AB
Olanzapin Actavis 15 mg Schmelztabletten Olanzapin Actavis Group PTC ehf
Espanzapin 2,5 mg Filmtabletten Olanzapin ESP Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Aedon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden, und wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder eingesetzt:

  • Schizophrenie, einer Krankheit mit Beschwerden wie h√∂ren, sehen oder f√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen √úberzeugungen, ungew√∂hnlichem Misstrauen und R√ľckzug von der Umwelt. Patienten mit dieser Krankheit k√∂nnen sich au√üerdem depressiv, √§ngstlich oder angespannt f√ľhlen.
  • m√§√üig schwere bis schwere manische Episoden, einem Zustand mit Beschwerden wie Aufgeregtheit und Hochstimmung.

Es konnte gezeigt werden, dass Aedon dem Wiederauftreten dieser Beschwerden bei Patienten mit bipolarer Störung, deren manische Episoden auf eine Olanzapin-Behandlung angesprochen haben, vorbeugt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Aedon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Olanzapin, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Wenn dies bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
  • wenn bei Ihnen fr√ľher Augenprobleme wie bestimmte Glaukomarten (erh√∂hter Druck im Auge) festgestellt wurden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aedon einnehmen.

  • Bei √§lteren Patienten mit Demenz (Verwirrtheit und Ged√§chtnisverlust) wird die Anwendung von Aedon nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten k√∂nnen.
  • Vergleichbare Arzneimittel k√∂nnen ungew√∂hnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, ausl√∂sen. Falls dies w√§hrend der Einnahme von Aedon auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
  • Sehr selten k√∂nnen vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schl√§frigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurde Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelm√§√üig √ľberpr√ľfen.
  • Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurden hohe Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) beobachtet. Ihr Arzt wird Ihren Blutzucker- und bestimmte Blutfettspiegel √ľberpr√ľfen, bevor Sie mit der Einnahme von Aedon beginnen sowie regelm√§√üig w√§hrend der Behandlung.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnsel in Verbindung gebracht.

Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt.

  • Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Sch√§digung (kurzzeitige Anzeichen eines Schlaganfalles)
  • Parkinson-Krankheit
  • Schwierigkeiten mit der Prostata
  • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
  • Leber- oder Nierenerkrankung
  • Blutbildver√§nderung
  • Herzerkrankung
  • Diabetes
  • Krampfanf√§lle

Wenn Sie an Demenz leiden, sollen Sie oder die f√ľr Ihre Pflege zust√§ndige/n Person/ Angeh√∂rigen Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Sch√§digung hatten.

Falls Sie √ľber 65 Jahre alt sind, lassen Sie als routinem√§√üige Vorsichtsma√ünahme von Ihrem Arzt den Blutdruck √ľberwachen.

Kinder und Jugendliche

Aedon ist nicht f√ľr Patienten unter 18 Jahren geeignet.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die folgenden Beschwerden k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Aedon im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schw√§che der Muskeln, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim F√ľttern. Wenn Ihr Baby eines dieser Anzeichen entwickelt, kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Da der Wirkstoff aus Aedon in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, wird es nicht empfohlen, während einer Aedon-Behandlung zu stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen f√ľhlen, wenn Ihnen Aedon gegeben wurde. Wenn dies eintritt, lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

Aedon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Aedon erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Aedon enthält Sojalecithin

Wenn Sie allergisch gegen Erdn√ľsse oder Soja sind, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Aedon einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Aedon-Filmtabletten und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Die tägliche Aedon-Dosis beträgt zwischen 5 und 20 mg. Falls Ihre Beschwerden wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Hören Sie jedoch nicht auf Aedon einzunehmen, es sei denn Ihr Arzt sagt es Ihnen.

Nehmen Sie Ihre Aedon-Filmtabletten einmal täglich nach den Anweisungen Ihres Arztes ein. Versuchen Sie, die Filmtabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen. Es ist nicht wichtig, ob Sie diese mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Aedon-Filmtabletten sind zum Einnehmen. Bitte schlucken Sie Aedon-Filmtabletten unzerkaut mit Wasser.

Wenn Sie eine größere Menge von Aedon eingenommen haben als Sie sollten

Patienten, die eine größere Menge Aedon eingenommen haben als sie sollten, hatten folgende Beschwerden: schneller Herzschlag, Agitation/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderung. Andere Beschwerden können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.

Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus, wenn Sie eine der oben genannten Beschwerden haben. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Hinweis f√ľr den Arzt

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Aedon vergessen haben

Nehmen Sie Ihre Filmtabletten ein, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Aedon abbrechen

Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser f√ľhlen. Es ist wichtig, dass Sie Aedon so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt.

Wenn Sie plötzlich aufhören Aedon einzunehmen, können Beschwerden wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt kann Ihnen vorschlagen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Aedon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte nehmen Sie w√§hrend der Behandlung mit Aedon andere Arzneimittel nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt. Sie k√∂nnen sich benommen f√ľhlen, wenn Sie Aedon zusammen mit Antidepressiva oder Arzneimitteln gegen Angstzust√§nde oder zum Schlafen (Tranquilizer) nehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie Folgendes einnehmen/anwenden:

Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

  • Carbamazepin (ein Antiepileptikum und Stimmungsstabilisierer), Fluvoxamin (ein Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (ein Antibiotikum), da es notwendig sein kann, Ihre Aedon-Dosis zu √§ndern.

Einnahme von Aedon zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit Aedon behandelt werden, da beides zusammen dazu f√ľhren kann, dass Sie sich benommen f√ľhlen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

  • Ungew√∂hnliche Bewegungen (eine h√§ufige Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 10 Behandelten betroffen sein k√∂nnen), insbesondere des Gesichts oder der Zunge.
  • Blutgerinnsel in den Venen (eine gelegentliche Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 100 Behandelten betroffen sein k√∂nnen), vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eine dieser Beschwerden bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • Eine Kombination aus Fieber, schneller Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit, Benommenheit oder Schl√§frigkeit (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung kann auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden).

Folgende Nebenwirkungen wurden außerdem berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Gewichtszunahme
  • Schl√§frigkeit
  • Erh√∂hung der Prolaktinwerte im Blut
  • Zu Beginn der Behandlung k√∂nnen sich einige Patienten schwindlig oder der Ohnmacht nahe f√ľhlen (mit einem langsamen Puls), insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen. Dies gibt sich √ľblicherweise von selbst. Falls nicht, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfette sowie zu Beginn der Behandlung erh√∂hte Leberwerte
  • Erh√∂hung der Zuckerwerte im Blut und Urin
  • Erh√∂hung der Harns√§ure- und Kreatinphosphokinasewerte (CK) im Blut
  • verst√§rktes Hungergef√ľhl
  • Schwindel
  • Ruhelosigkeit
  • Zittern
  • ungew√∂hnliche Bewegungen (Dyskinesien)
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Ausschlag
  • Schw√§che
  • starke M√ľdigkeit
  • Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der H√§nde, Kn√∂chel oder F√ľ√üe f√ľhren
  • Fieber
  • Gelenkschmerzen
  • sexuelle Funktionsst√∂rungen wie verminderter Sexualtrieb bei M√§nnern und Frauen oder Erektionsst√∂rungen bei M√§nnern

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeit (z.B. Schwellung im Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag)
  • Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonk√∂rper im Blut und Urin) oder Koma
  • Krampfanf√§lle, eher bei einem Anfallsleiden (Epilepsie) in der Vorgeschichte
  • Muskelsteifheit oder Muskelkr√§mpfe (einschlie√ülich Blickkr√§mpfe)
  • Restless-Legs-Syndrom
  • Sprachst√∂rungen
  • langsamer Herzschlag
  • Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht
  • Nasenbluten
  • gebl√§hter Bauch
  • vermehrter Speichelfluss
  • Ged√§chtnisverlust oder Vergesslichkeit
  • Harninkontinenz
  • Unf√§higkeit Wasser zu lassen
  • Haarausfall
  • Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen
  • Ver√§nderungen der Brustdr√ľse bei M√§nnern und Frauen wie abnorme Bildung von Milch oder Vergr√∂√üerung

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Erniedrigung der normalen K√∂rpertemperatur
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • pl√∂tzlicher ungekl√§rter Tod
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die schwere Magenschmerzen, Fieber und √úbelkeit verursacht
  • Lebererkrankungen mit Gelbf√§rbungen der Haut und der wei√üen Teile des Auges
  • Muskelerkrankung, die sich in Form von nicht erkl√§rbaren Schmerzen zeigt
  • verl√§ngerte und/oder schmerzhafte Erektion

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) sind schwere allergische Reaktionen wie Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). DRESS tritt zunächst mit grippeähnlichen Beschwerden und Ausschlag im Gesicht auf, gefolgt von großflächigem Ausschlag, hohem Fieber, vergrößerten Lymphknoten, erhöhten Leberenzymwerten, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden, und einem Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).

Bei √§lteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentz√ľndung, Harninkontinenz, St√ľrzen, extremer M√ľdigkeit, optischen Halluzinationen, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur, Hautr√∂tung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden damit zusammenh√§ngend einige Todesf√§lle berichtet.

Bei Patienten mit Parkinson-Krankheit kann Aedon die Beschwerden verschlechtern.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Aedon enthält

  • Der Wirkstoff ist: Olanzapin. 1 Filmtablette enth√§lt 5 mg Olanzapin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Crospodivon, Hydroxypropylcellulose, Talkum, Magnesiumstearat

Tablettenfilm: Sojalecithin (E 322), Polyvinylalkohol ‚Äď teilweise hydrolysiert, Talkum, Xanthangummi (E 415), Titandioxid (E 171).

Wie Aedon aussieht und Inhalt der Packung

Aedon 5 mg-Filmtabletten sind weiße, runde, beidseitig nach außen gewölbte Filmtabletten.

Packungsgrößen: Blisterpackungen mit 7, 10, 14, 20, 28, 30, 35, 56 oder 70 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-30149

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2020.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: √úberdosierung

Symptome

Zu den sehr häufigen Symptomen einer Überdosierung (Häufigkeit > 10%) gehören Tachykardie, Agitation/Aggressivität, Dysarthrie, verschiedene extrapyramidale Symptome und Bewusstseinsverminderungen, die von Sedierung bis hin zum Koma reichen.

Andere medizinisch relevante Folgeerscheinungen einer Überdosierung sind Delirium, Krampfanfälle, Koma, mögliches malignes neuroleptisches Syndrom, Atemdepression, Aspiration, Hypertonie oder Hypotonie, Herzarrhythmien (Fälle von Überdosierung) und Herz-Atemstillstand. Ein letaler Ausgang wurde bei einer akuten Überdosis von nicht mehr als 450 mg, ein Überleben jedoch auch nach einer akuten Überdosis von etwa 2 g oralem Olanzapin berichtet.

Therapie

Es gibt kein spezifisches Antidot f√ľr Olanzapin. Das Herbeif√ľhren von Erbrechen wird nicht empfohlen. Standardverfahren zur Behandlung einer √úberdosis k√∂nnen angezeigt sein (d.h. Magensp√ľlung, Gabe von Aktivkohle). Die gleichzeitige Gabe von Aktivkohle reduzierte die orale Bioverf√ľgbarkeit von Olanzapin um 50 bis 60%.

Entsprechend dem klinischen Bild sollen eine symptomatische Behandlung und √úberwachung der lebenswichtigen Organfunktionen eingeleitet werden, einschlie√ülich Behandlung von Hypotonie und Kreislaufkollaps und Unterst√ľtzung der Atemfunktion.

Verwenden Sie kein Adrenalin, Dopamin oder andere Sympathomimetika mit beta- agonistischer Aktivität, da die Betastimulation eine Hypotonie verschlimmern kann. Kardiovaskuläres Monitoring ist notwendig, um mögliche Arrhythmien zu erkennen. Eine

engmaschige ärztliche Überwachung soll bis zur Erholung des Patienten fortgesetzt werden.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Aedon 5 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Olanzapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.04.2011
ATC Code N05AH03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden