Brexin 20 mg - Tabletten

Abbildung Brexin 20 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Piroxicam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Chiesi Farmaceutici
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Chiesi Farmaceutici

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Felden 20 mg - Kapseln Piroxicam Pfizer Corporation Austria GmbH
Felden 10 mg - Kapseln Piroxicam Pfizer Corporation Austria GmbH
Piroxistad 20 mg Tabs lösbare Tabletten Piroxicam STADA Arzneimittel GmbH
Felden 0,5% - Gel Piroxicam Pfizer Corporation Austria GmbH
Felden Quick-Solve 20 mg - Lyotabletten Piroxicam Pfizer Corporation Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Brexin ist Piroxicam, ein entz√ľndungshemmendes, schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel. Es geh√∂rt zur Kategorie der sogenannten nicht-steroidalen (kortisonfreien) Anti-Rheumatika (NSAR).

Vor einer Verschreibung von Brexin wird Ihr Arzt die Nutzen dieses Arzneimittels gegen das Risiko f√ľr das Auftreten m√∂glicher Nebenwirkungen abw√§gen. Ihr Arzt wird unter Umst√§nden einige Untersuchungen bei Ihnen durchf√ľhren und wird Ihnen auch mitteilen, wie oft Sie untersucht werden m√ľssen, w√§hrend Sie mit Brexin behandelt werden.

Brexin wird zur Linderung der Beschwerden bei aktivierter Arthrose (Reizzuständen degenerativer Gelenkerkrankungen), rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew/Spondylitis ankylosans (rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule) wie etwa Schwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen angewendet. Brexin bewirkt keine Heilung der Arthritis und wird Ihnen nur solange helfen, solange Sie es verwenden.

Ihr Arzt wird Ihnen Brexin nur dann verschreiben, wenn andere nicht-steroidale Anti- Rheumatika (NSAR) keine zufriedenstellende Linderung der Beschwerden mit sich gebracht haben.

Wegen des verzögerten Erreichens eines konstanten Wirkspiegels ist Brexin nicht zur Einleitung der Behandlung von Erkrankungen geeignet, bei denen ein rascher Wirkungseintritt benötigt wird.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Brexin darf nicht eingenommen werden,

¬ģGesch√ľtzte Marke

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

  • bei √úberempfindlichkeit gegen den im Brexin enthaltenen Wirkstoff Piroxicam, gegen andere Oxicame oder weitere Bestandteile des Arzneimittels
  • bei √úberempfindlichkeit gegen acetylsalicyls√§urehaltige Schmerzmittel oder andere Arzneimittel zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, vor allem dann, wenn bei deren Einnahme Asthma, Nesselausschlag, allergischer Schnupfen oder Schwellungen aufgetreten sind
  • wenn in der Vergangenheit bereits Hautreaktionen (ungeachtet des Schweregrads) auf Piroxicam, andere NSAR oder andere Arzneimittel aufgetreten sind
  • wenn Sie derzeit ein Magen- oder Darmgeschw√ľr, eine Blutung oder einen Durchbruch (Perforation) im Magen-Darm-Bereich haben.
  • wenn Sie bereits einmal ein Magen- oder Darmgeschw√ľr, eine Blutung oder einen Durchbruch (Perforation) im Magen-Darm-Bereich hatten
  • wenn Sie derzeit oder in Ihrer Vorgeschichte eine Magen-Darm-Erkrankung (Magen- oder Darmentz√ľndung) haben, welche das Risiko einer Blutung erh√∂hen kann, wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magen- oder Darmkrebs oder Divertikulitis (entz√ľndete oder infizierte Ausst√ľlpungen oder ‚ÄěTaschen‚Äú im Dickdarm).
  • wenn Sie andere NSAR einschlie√ülich COX-2-selektiver NSAR und Acetylsalicyls√§ure (eine Substanz, die in vielen Medikamenten enthalten ist, die zur Linderung von Schmerzen und zur Fiebersenkung eingesetzt werden) verwenden
  • wenn Sie gerinnungshemmende Arzneimittel, wie etwa Warfarin, zur Vorbeugung gegen Blutgerinnsel verwenden
  • wenn Sie bereits einmal eine schwere allergische Reaktion auf Piroxicam, andere NSAR oder andere Arzneimittel hatten
  • Es wurde von potenzielllebensbedrohlichen Hautausschl√§gen ( Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermaleNekrolyse) bei der Verwendung von Brexin berichtet, die zun√§chst als r√∂tliche Flecken mit dunklerem Zentrum oder kreisf√∂rmige Flecken mit zentraler Blasenbildung am Rumpf erscheinen.
  • Zus√§tzliche Anzeichen, auf die zu achten sind, sind Geschw√ľre im Bereich Mund,Rachen und Nase, sowie im Genitalbereich; sowie Konjunktivitis ( rote und geschwollene Augen ).
  • Diese potenziell lebensbedrohlichen Hautausschl√§ge gehen oft mit grippe√§hnlichen Symptomen einher. Der Ausschlag kann in einer gro√üfl√§chige Blasenbildung oder in ein Absch√§len der Haut √ľbergehen.
  • Das h√∂chste Risiko f√ľr das Auftreten von schweren Hautreaktionen besteht w√§hrend der ersten Wochen der Behandlung.
  • Wenn sich bei Ihnen das Stevens ‚ÄďJohnson-Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse w√§hrend der Einnahme von Brexin entwickelt hat, darf die Behandlung mit Brexin zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.
  • Wenn Sie einen Ausschlag oder die genannten Hautsymptome entwickeln, setzen Sie Brexin sofort ab und nehmen Sie unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch und sagen Sie dem Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • bei St√∂rungen der Blutbildung
  • bei St√∂rungen der Blutgerinnung
  • bei Hirnblutungen oder anderen bestehenden Blutungen
  • bei schwerer Herzschw√§che
  • unmittelbar nach einer Bypass-Operation am Herz
  • bei schweren St√∂rungen der Nieren- oder Leberfunktion
  • w√§hrend Schwangerschaft und Stillzeit
  • von Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren

Falls einer dieser Punkte f√ľr Sie zutrifft, d√ľrfen Sie Brexin nicht verwenden. Sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Brexin ist erforderlich:

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Bei der Anwendung von Brexin ist besondere Vorsicht geboten; informieren Sie daher vor der Anwendung von Brexin immer Ihren Arzt.

Die vom Arzt verordneten Einnahmemengen m√ľssen genau eingehalten werden, da sich die M√∂glichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen, vor allem von seiten des Magen-Darm- Traktes, mit zunehmender Einnahmemenge pro Tag steigert.

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Wie alle nichtsteroidalen Antirheumatika kann Brexin schwerwiegende Reaktionen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Schmerzen, Blutung, Geschw√ľre und Durchbruch (Perforation) verursachen.

Sie m√ľssen die Anwendung von Brexin sofort beenden und einen Arzt verst√§ndigen, wenn Sie Magenschmerzen haben oder Anzeichen f√ľr eine Blutung im Magen oder Darm wie etwa schwarzen oder blutigen Stuhl oder Erbrechen von Blut, oder kaffeesatzartiges Erbrechen, bei sich feststellen.

Sie m√ľssen die Anwendung von Brexin sofort beenden und einen Arzt verst√§ndigen, wenn Sie eine allergische Reaktion wie etwa einen Hautausschlag, eine Schwellung im Gesicht, pfeifendes Atmen oder Schwierigkeiten beim Atmen haben.

Falls Sie bereits einmal Probleme mit Arzneimitteln oder Allergien (z.B. Pollenallergie) hatten oder derzeit haben oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie Brexin verwenden können, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihren Arzt √ľber alle anderen Arzneimittel informiert haben, die Sie verwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkungen bei älteren Personen

Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

Wenn Sie älter als 70 Jahre sind, wird Ihr Arzt unter Umständen die Behandlungsdauer reduzieren und Sie während der Behandlung mit Brexin häufiger untersuchen wollen.

Wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind oder andere Arzneimittel wie Kortikosteroide, bestimmte Arzneimittel gegen Depression (auch als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bezeichnet) oder Acetylsalicyls√§ure (niedrig dosiert/zur Vermeidung von Blutgerinnseln) verwenden, wird Ihnen Ihr Arzt unter Umst√§nden eine Kombinationstherapie mit Brexin und einem Magenschleimhaut-sch√ľtzenden Arzneimittel verschreiben.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie √§lter als 80 Jahre sind.

Wirkungen am Magen-Darm-Trakt

Bei allen Medikamenten mit diesen antirheumatischen Wirkstoffen kann es w√§hrend der Therapie zu einer Verschlechterung von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes bzw. der Leberfunktion kommen. Deshalb wird der Arzt die Therapie bei diesen Erkrankungen sorgf√§ltig √ľberwachen bzw. gegebenenfalls die Behandlung mit dem Medikament unterbrechen, weil in sehr seltenen F√§llen sowohl eine schwer verlaufende Leberentz√ľndung als auch Magengeschw√ľre (durch Blutungen und Durchbr√ľche) einen lebensgef√§hrlichen Verlauf nehmen k√∂nnen.

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Die Anwendung von Medikamenten wie Brexin k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr diese Umst√§nde vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber diese Behandlung.

Wirkungen an den Atemwegen:

Bei Personen, die an Asthma oder verschiedenen anderen Lungenkrankheiten leiden, wird der Arzt sehr genau pr√ľfen, ob Brexin angewendet werden kann.

Wirkungen an den Nieren

In seltenen F√§llen k√∂nnen NSAR schwerwiegende Nierenfunktionsst√∂rungen verursachen. Das h√∂chste Risiko f√ľr eine derartige Reaktion haben Patienten mit chronischer Herzmuskelschw√§che, Fl√ľssigkeitsmangel (z.B. zu geringe Trinkmenge √ľber einen l√§ngeren Zeitraum), schweren Lebersch√§den und bestehenden Nierenkrankheiten. In diesen F√§llen wird Ihr Arzt zus√§tzliche Untersuchungen anordnen.

Wirkungen an der Leber

Eine Lebersch√§digung durch NSAR ist m√∂glich. Die ersten Anzeichen einer Lebersch√§digung k√∂nnen z.B. sein: √úbelkeit, Mattigkeit, Juckreiz, Oberbauchbeschwerden und / oder grippe√§hnliche Beschwerden. Falls diese Symptome bei Ihnen auftreten, unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme von Brexin und suchen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat.

Hautreaktionen

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens- Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom; s. Abschnitt 4). Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautr√∂tungen, Hautausschl√§gen, Schleimhautwunden (z.B. im Mund) oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte Brexin abgesetzt und umgehend ein Arzt konsultiert werden.

Augen

Unter NSAR wie Brexin wurden unerw√ľnschte Reaktionen am Auge beobachtet. Beim Auftreten von Sehst√∂rungen unterbrechen Sie bitte die Behandlung und suchen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat.

Sonstige Hinweise

Brexin sollte bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie) nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses durch den Arzt angewendet werden.

Operationen

Bei Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln (NSAR) wie auch Brexin vor operativen Eingriffen ist wegen einer möglichen Beeinträchtigung der Blutgerinnung der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren. Unmittelbar nach größeren chirurgischen Eingriffen sollte Brexin nicht angewendet werden.

Gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren. Falls Sie h√§ufiger Schmerzmittel ben√∂tigen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Brexin h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Infektion als Begleiterkrankung

Die Milderung von Schmerzen und die fiebersenkende Wirkung von Brexin k√∂nnen die Zeichen einer eventuell vorhandenen Infektion (Entz√ľndung, z.B. durch Bakterien) verschleiern. Bei Verschlimmerung von Beschwerden oder neu auftretenden Anzeichen einer Infektion (z.B. starke Abgeschlagenheit, unklare Schwellungen und/oder R√∂tungen, z.B. an einem Gelenk) w√§hrend der Behandlung mit Brexin suchen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt auf, um eine eventuell notwendige antiinfekti√∂se/antibiotische Therapie nicht zu verz√∂gern.

Was ist bei Kindern und Jugendlichen zu ber√ľcksichtigen?

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren d√ľrfen Brexin nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu hoch ist (siehe Abschnitt 2: Brexin darf nicht eingenommen werden).

Laborkontrollen

Bei l√§ngerdauernder Anwendung von Brexin wird der Arzt Kontrollen von Blut, Leber und Niere veranlassen. Wenn Ihr Arzt Labor- oder andere Untersuchungen anordnet, m√ľssen diese unbedingt durchgef√ľhrt werden.

Bei Einnahme von Brexin mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle anderen Arzneimittel, die Sie einnehmen bzw. vor kurzem (in der letzten Woche) eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Arzneimittel k√∂nnen sich in manchen F√§llen gegenseitig beeinflussen. Ihr Arzt wird unter Umst√§nden die Anwendung von Brexin oder von anderen Arzneimitteln reduzieren oder Sie werden unter Umst√§nden andere Arzneimittel verwenden m√ľssen.

F√ľr Ihren Arzt ist es besonders wichtig zu wissen, ob Sie folgende Arzneimittel verwenden:

  • Acetylsalicyls√§ure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung
  • Kortikosteroide, d.h. Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie etwa Allergien oder St√∂rungen im Hormonhaushalt
  • gerinnungshemmende Arzneimittel wie etwa Warfarin zur Vermeidung von Blutgerinnsel
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die man als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bezeichnet
  • Arzneimittel wie Acetylsalicyls√§ure zur Vermeidung einer Verklumpung der Blutpl√§ttchen

Falls Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt dar√ľber:

Arzneimittel:

Mögliche Reaktionen bei gemeinsamer Anwendung mit

Brexin:

 

 

 

Andere Schmerz- bzw.

Verstärkung der Nebenwirkungen (Kombination nicht

Rheumamittel ("NSAR")

empfohlen)

 

 

Acetylsalicylsäure

Erhöhtes Risiko einer Magen-/Darmschädigung (Kombination

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

(gerinnungshemmendes

nicht empfohlen)

Arzneimittel gegen Schmerzen,

 

Entz√ľndungen und Fieber)

 

 

 

Kortison-haltige Arzneimittel

Erh√∂hung des Risikos von Magen-/Darm-Geschw√ľren oder -

(Glukokortikoide)

Blutung

 

 

Blutgerinnungshemmer,

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung

Arzneimittel zur "Blutverd√ľnnung"

(Kombination nicht empfohlen)

 

 

Bestimmte Arzneimittel gegen

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darmblutung

Angst bzw. Depression ("SSRI")

(Kombination nicht empfohlen)

 

 

Blutdrucksenkende und

Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich

(auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr achten, Blutdruck

entwässerndeArzneimittel

kontrollieren)

 

 

 

Bestimmte entwässernde

 

Arzneimittel (kaliumsparende

Risiko von erhöhten Kaliumwerten im Blut

Diuretika)

 

 

 

Arzneimittel zur Behandlung von

Mögliche Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im

Herzschwäche (Herzglykoside)

Blut durch bestimmte Schmerzmittel

 

 

Arzneimittel zur Behandlung der

Blutzuckerschwankungen möglich

Zuckerkrankheit

(vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen)

 

 

Arzneimittel zur Behandlung von

Erh√∂hung des Phenytoin-Blutspiegels m√∂glich ‚Äď es k√∂nnte

bestimmten Erkrankungen des

eine Dosisanpassung erforderlich sein

Zentralnervensystems (Phenytoin )

 

 

 

Bestimmtes Arzneimittel zur

Verst√§rkung der Lithium-Wirkung ‚Äď es k√∂nnte eine

Behandlung von Depressionen

Dosisanpassung erforderlich sein

(Lithium)

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel gegen

Verzögerung der Ausscheidung von Brexin, dadurch erhöhte

Gicht (Probenecid, Sulfinpyrazon)

Gefahr von Nebenwirkungen

 

 

Bestimmtes Arzneimittel zur

Gabe von Brexin vor oder nach der Behandlung mit

Methotrexat kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von

Behandlung von Krebs oder

Methotrexat f√ľhren und in der Folge die Nebenwirkungen

Arthritis (Methotrexat)

dieser Substanz verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel zur

Gabe von Brexin vor oder nach der Behandlung mit diesen

Behandlung von Krebs

Arzneimitteln kann die Nebenwirkungen dieser Substanzen

(Cyclophosphamid, Vincaalkaloide)

verstärken (Kombination ist zu vermeiden)

 

 

Arzneimittel zur Unterdr√ľckung von

Verstärkung des Risikos von Magen-/Darmschäden,

Schädigung der Nieren bzw. der Leber (Kombination sollte

Abstoßungsreaktionen bzw.

vermieden werden; es könnten Dosisanpassung sowie

Immunreaktionen (Ciclosporin)

Laborkontrollen erforderlich sein)

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel zur

Verzögerung der Ausscheidung von Brexin mit Verstärkung

Verminderung der Magensäure

der Nebenwirkungen

(Cimetidin )

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel zur

 

Cholesterinsenkung (Colestyramin

Beschleunigung der Ausscheidung von Brexin

)

 

 

 

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Bei Einnahme von Brexin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie während der Einnahme von Brexin möglichst den Genuss von Alkohol, da sich dadurch die Magenverträglichkeit von Brexin verschlechtert.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Brexin nicht angewendet werden. Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Brexin es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Der Wirkstoff Piroxicam in Brexin wurde nicht auf seine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit hin untersucht.

Sie d√ľrfen allerdings keine Fahrzeuge lenken oder gef√§hrliche Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen, falls Sie Nebenwirkungen bemerken, die die Aufmerksamkeit beeintr√§chtigen, wie z.B. M√ľdigkeit, Sehst√∂rungen oder Schwindel.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Brexin

Eine Brexin 20 mg-Tablette enth√§lt 102,8 mg Milchzucker (Laktose). Bitte nehmen Sie Brexin daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Brexin immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Bitte nehmen Sie die Tabletten zu oder nach den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.

Ihr Arzt wird bei Ihnen regelm√§√üige Kontrollen durchf√ľhren, um sicherzustellen, dass Sie die optimale Dosis von Brexin erhalten. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung auf die niedrigste Dosis einstellen, mit der Ihre Symptome am besten unter Kontrolle sind. Sie d√ľrfen unter keinen Umst√§nden die Dosis √§ndern, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

F√ľr die entsprechende Dosisanpassung verf√ľgt die Tablette √ľber eine Bruchrille.

Erwachsene, Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr und ältere Patienten:

Die Tageshöchstdosis ist 20 mg Brexin (1 Tablette) in Form einer einzelnen Dosis pro Tag. Falls Sie älter als 70 Jahre sind, wird Ihnen Ihr Arzt unter Umständen eine niedrigere Dosis verschreiben oder die Dauer der Behandlung reduzieren.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie √§lter als 80 Jahre sind.

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren:

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren d√ľrfen Brexin nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt zu hoch ist.

Patienten mit engeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:

Ihr Arzt wird sich bei der Dosierung nach dem Schweregrad der Beeinträchtigung richten; bei schwerer Organfunktionsstörung ist Brexin nicht anzuwenden.

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Ihr Arzt kann Ihnen Brexin gemeinsam mit einem anderen Arzneimittel verschreiben, um so Ihren Magen und Darm gegen m√∂gliche Nebenwirkungen zu sch√ľtzen.

Die Dosis darf nicht erhöht werden.

Falls Sie das Gef√ľhl haben, dass das Arzneimittel nicht ausreichend wirkt, sprechen Sie bitte immer mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Brexin eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie auf alle F√§lle einen Arzt, dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Folgende Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen auftreten: √úbelkeit, Erbrechen,

Magenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Ohrensausen, gesteigerte Atmung. Im späteren Verlauf kann es zu Bewusstseinsstörungen, Temperaturerhöhung, Kreislauf- und Nierenversagen, Hirn- und Lungenödem sowie gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma kommen. Bei Kindern ist eine Unterzuckerung möglich.

Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Informationen zur Intoxikation durch Piroxicam finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation !

Wenn Sie die Anwendung von Brexin vergessen haben:

Holen Sie die Anwendung nach, sobald Sie sich daran erinnern. Falls jedoch fast die Zeit f√ľr die n√§chste Dosis erreicht ist, nehmen Sie bitte die vers√§umte Dosis nicht ein, sondern setzen Sie die Behandlung einfach mit der n√§chsten Dosis zur vorgesehenen Zeit fort. Die Dosis darf nicht verdoppelt werden.

Wenn sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Brexin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden √ľblicherweise folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000

Selten:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Mögliche Nebenwirkungen

Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und interindividuell unterschiedlich sind.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Durchbr√ľche (Perforationen) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe

Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme/ Anwendung von Brexin ist erforderlich‚Äú)

√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschw√ľre im Mund (ulcerative Stomatitis), Verschlimmerung von Darmentz√ľndungen (Colitis und Morbus Crohn; siehe Abschnitt 1: Brexin darf nicht eingenommen werden) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Wassereinlagerung (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Brexin sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (Herzinfarkt) oder Schlaganf√§lle verbunden.

Folgende Nebenwirkungen wurden beobachtet:

Herzerkrankungen

Gelegentlich: Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzjagen

Selten: Schock und seine Vorstadien, akute Herzschwäche Sehrselten: Herzinfarkt

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich: Störungen der Blutbildung mit Verminderung der roten und/oder weißen Blutkörperchen bzw. Blutplättchen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose), Verminderung des Blutfarbstoffes und der roten Blutkörperchen durch andauernde geringe (nicht sichtbare) Magen-Darm-Blutung.

Sehr selten: Die Dauer und Stärke von Blutungen kann durch Brexin verlängert bzw. verstärkt sein.

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Benommenheit, Fieber

Gelegentlich: Hautkribbeln (‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú)

Selten: Krampfanfälle

Augenerkrankungen

Gelegentlich: Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Schwellung und Reizung der Augen

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohres

H√§ufig: Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú)

Gelegentlich: Hörstörungen, Schwerhörigkeit

Erkrankungen des Magen-Darm-trakts

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Sehr h√§ufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.

H√§ufig: Appetitlosigkeit oder Appetitsteigerung, Aufsto√üen, V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen, Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung, Magenentz√ľndung, Verst√§rkung einer Dickdarm- oder D√ľnndarmentz√ľndung (Morbus Crohn)

Gelegentlich: Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut (kann kaffeesatzartig aussehen) Sehr selten: Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Entz√ľndung der Speiser√∂hre,

Beschwerden im Unterbauch z. B. blutende Darmentz√ľndungen zum Teil mit Ausbildung von Geschw√ľren

Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

H√§ufig: St√∂rungen des Wasserhaushaltes (Fl√ľssigkeitsspeicherung), Anstieg des Harnstoffgehaltes im Blut

Gelegentlich: Schwellungen (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion;

Anstieg von Nierenwerten, Nierenfunktionsst√∂rungen, Nierenversagen, Nierenentz√ľndung, Schmerzen beim Urinieren, h√§ufiger Harndrang, Blut im Harn

Selten: akutes Nierenversagen.

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Häufig: Hautausschlag, Juckreiz, Schwitzen

Gelegentlich: Licht√ľberempfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, R√∂tung und fleckigen bis blasigen Ausschl√§gen, allergische Schwellungen

Selten: Haarausfall, Nagelablösung, Nagelwachstumsstörung

Sehr selten: Es wurde von lebensbedrohlichen Hautausschlägen ( Stevens- Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse ) berichtet ( siehe Abschnitt 2 )

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Blutzuckerschwankungen

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten: ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer Entz√ľndung mit Bindegewebesch√§den) beschrieben worden. Die Anzeichen sind: R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber

Gefäßerkrankungen

Selten: Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe

Sehr selten: Hautblutungen, Mund- und Schleimhautblutungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Gelegentlich: Gewichtsschwankungen, Unwohlsein, Grippeartige Symptome

(K√§ltegef√ľhl, Muskelschmerzen)

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: allergische Reaktionen (juckender Nesselausschlag, Schwellungen, Verengung der Atemwege/Bronchien, Kreislaufversagen)

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

Selten: Atemnot; Auftreten von abnormen Antik√∂rpern im Blut, Verschlimmerung einer bestehenden Kollagenose (eine bestimmte Bindegewebskrankheit), entz√ľndliche Gewebesch√§digung (mit Fieber, Lymphknotenschwellung, R√∂tung, etc.)

Sehr selten : schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen

Leber- und Gallenerkrankungen

H√§ufig: Anstieg von Leberwerten, Gallestauung, Leberentz√ľndung Gelegentlich: Gelbsucht

Sehr selten: pl√∂tzliche Leberentz√ľndung mit Leberversagen (auch ohne Vorzeichen)

Pychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Traumveränderungen, Depression, Stimmungs-

veränderungen, Reizbarkeit, Nervosität, Halluzinationen, Erregungs-

und Verwirrungszustände

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Unter Umst√§nden k√∂nnen Nebenwirkungen auftreten, die ein sofortiges Beenden der Einnahme von Brexin und rasche √§rztliche Hilfe erfordern, siehe auch: ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Brexin ist erforderlich‚Äú.

Hier folgt die Zusammenfassung der Anzeichen solcher ernster Nebenwirkungen:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen
  • Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen
  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • verminderte Harnausscheidung mit Schwellungen und Abgeschlagenheit
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren!

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

GI / Brexin 20 mg ‚Äď Tabletten

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Weitere Informationen

Was Brexin enthält:

  • Der Wirkstoff ist Piroxicam
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Milchzucker (Laktose), Crospovidon, Natriumst√§rkeglycolat, Siliciumdioxid, vorgelatinierte St√§rke und Magnesiumstearat.

Wie Brexin aussieht und Inhalt der Packung

Es handelt sich um hellgelbe, sechseckige Tabletten mit Bruchrille zur Dosierung auf einer Seite.

Packungen zu 10, 30 und 50 St√ľck

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Chiesi Pharmaceuticals GmbH, 1010 Wien

Zulassungsnummer: 1-21207

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im September 2012

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √ĄrztInnen bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome der √úberdosierung:

Im Vordergrund stehen gastrointestinale Reizerscheinungen, wie Nausea, Erbrechen, Magenschmerzen sowie Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Tinnitus, Hyperventilation mit respiratorischer Alkalose. Im späteren Verlauf kommt es zu zentraler Dämpfung, Hyperpyrexie, respiratorischer und metabolischer Azidose, toxischem Kreislaufversagen, Störungen der Nierenfunktion (Hämaturie, Proteinurie, akutes Nierenversagen) sowie der Leber (Hypoprothrombinämie);

Hirn- und Lungenödem, gesteigerter Krampfbereitschaft und Koma. Bei Kindern ist eine Hypoglykämie möglich.

Therapie bei √úberdosierung:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Die lange Halbwertzeit von Piroxicam ist zu ber√ľcksichtigen. Aufgrund von Tierversuchen ist anzunehmen, dass durch die Gabe von Antazida und Aktivkohle die Ausscheidung von Piroxicam beschleunigt werden kann.

  • Prim√§re Giftelimination (vorsichtige Magensp√ľlung);
  • √úberwachung des S√§ure-Basen-Haushalts;
  • Elektrolytausgleich, Glukosekorrektur;
  • intensivmedizinische Betreuung (Beatmung, Fl√ľssigkeitszufuhr);
  • Beschleunigung der Ausscheidung (alkalisierte, forcierte Diurese);
  • Gaben von Diazepam bei Kr√§mpfen;.
  • Verabreichung von Tierkohle (ausschlie√ülich bei Patienten, die bei Bewusstsein sind!) kann die Resorption und Reabsorption von Piroxicam und somit die Gesamtmenge des Wirkstoffes reduzieren.

Obwohl keine diesbez√ľglichen Untersuchungen vorliegen, d√ľrfte eine H√§modialyse zur Beschleunigung der Elimination aufgrund der starken Proteinbindung von Piroxicam nicht zielf√ľhrend sein.

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Wirkstoff(e) Piroxicam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Chiesi Farmaceutici
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden