Ceolat 10 mg-Injektionslösung

Abbildung Ceolat 10 mg-Injektionslösung
Wirkstoff(e) Metoclopramid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.11.2017
ATC Code A03FA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Prokinetika

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoceolat 4 mg/ml - Tropfen Metoclopramid GL Pharma
Paspertin 4 mg/ml - Tropfen Metoclopramid Abbott Laboratories
Metogastron 10 mg - Ampullen Metoclopramid Hexal
Paspertin - Filmtabletten Metoclopramid Mylan √Ėsterreich GmbH
Metoclopramidhydrochlorid Accord 10 mg Tabletten Metoclopramid Accord Healthcare B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ceolat ist ein Arzneimittel gegen Erbrechen (Antiemetikum). Es enth√§lt den Wirkstoff Metoclopramid. Dieser wirkt in dem Teil Ihres Gehirns, der Sie davor sch√ľtzt, dass Ihnen schlecht wird (√úbelkeit) oder Sie sich √ľbergeben m√ľssen (Erbrechen).

Ceolat wird angewendet bei Erwachsenen

  • zur Vorbeugung gegen √úbelkeit und Erbrechen nach Operationen
  • zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen, einschlie√ülich √úbelkeit und Erbrechen, die in Zusammenhang mit einer Migr√§ne auftreten k√∂nnen
  • zur Vorbeugung gegen √úbelkeit und Erbrechen, die durch Strahlentherapie verursacht werden.

Ceolat wird bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1 bis 18 Jahren) nur angewendet, wenn andere Behandlungen versagen oder nicht in Frage kommen

  • zur Vorbeugung gegen verz√∂gert auftretende √úbelkeit und verz√∂gert auftretendes Erbrechen nach einer Chemotherapie
  • zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ceolat darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Metoclopramidhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss (Perforation) in Ihrem Magen oder Darm haben.
  • wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere (Ph√§ochromozytom) vermutet wird oder nachgewiesen wurde.
  • wenn Sie unwillk√ľrliche Muskelkr√§mpfe (Sp√§tdyskinesie) haben oder jemals hatten, wenn Sie mit einem Arzneimittel behandelt wurden.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden.
  • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden, sowie bei St√∂rungen des nat√ľrlichen Bewegungsablaufs (extrapyramidale Erkrankungen).
  • wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe einnehmen (siehe ‚ÄěAnwendung von Ceolat zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Meth√§moglobin√§mie) oder einen NADH- Cytochrom-b5-Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten.
  • wenn Sie an einem prolaktinabh√§ngigen Tumor leiden, z.B. einem Mammakarzinom (Tumor in der Brust) oder einem Hypophysenadenom (Tumor in der Hirnanhangsdr√ľse).

Ceolat darf Kindern unter 1 Jahr nicht verabreicht werden (siehe weiter unten: ‚ÄěKinder und Jugendliche‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ceolat anwenden, wenn

  • Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verl√§ngerung) oder andere
  • Herzprobleme hatten.
  • Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben.
  • Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben.
  • Sie an einer Erkrankung des Nervensystems leiden.
  • Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren (siehe Abschnitt 3).

Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um den Blutfarbstoffspiegel (H√§moglobin- spiegel) Ihres Blutes zu pr√ľfen. In F√§llen abnormer Werte (Meth√§moglobin√§mie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft abgebrochen werden.

Ihr Arzt muss nach jeder Metoclopramid-Anwendung mindestens 6 Stunden warten, bevor er Ihnen die nächste Dosis verabreicht, um eine Überdosis zu vermeiden.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und jungen Erwachsenen k√∂nnen unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankung) auftreten. Das Arzneimittel darf aufgrund des erh√∂hten Risikos unkontrollierbarer Bewegungen bei Kindern unter 1 Jahr nicht angewendet werden (siehe oben ‚ÄěCeolat darf nicht angewendet werden‚Äú).

Anwendung von Ceolat zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Der Grund hierf√ľr ist, dass andere Arzneimittel die Wirkungsweise von Ceolat beeinflussen k√∂nnen oder dass Ceolat Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann. Dazu geh√∂ren:

  • Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (siehe oben ‚ÄěCeolat darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkr√§mpfen oder Spasmen (wiederholende Verkrampfungen))
  • Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)
  • Arzneimittel mit d√§mpfender Wirkung auf das Nervensystem
  • s√§mtliche anderen Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen
  • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che)
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter St√∂rungen des Immunsystems)
  • Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Muskelentspannung)
  • Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Die Aufnahme und die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva k√∂nnen bei gleichzeitiger Gabe mit Metoclopramidhydrochlorid vermindert sein. Zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Ma√ünahmen werden empfohlen

Anwendung von Ceolat zusammen mit Alkohol

Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser die dämpfende Wirkung von Ceolat erhöht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Falls notwendig kann Ceolat während der Schwangerschaft angewendet werden. Am Ende der Schwangerschaft ist die Anwendung jedoch zu vermeiden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird oder nicht.

Stillzeit
Ceolat wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die Muttermilch √ľbergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit

beeinträchtigen.

Nach der Anwendung von Ceolat f√ľhlen Sie sich eventuell schl√§frig, schwindlig, oder es k√∂nnen unkontrollierbare Bewegungsst√∂rungen (Dyskinesie) auftreten, wie Zittern, Zuckungen und Kr√ľmmung, sowie eine ungew√∂hnliche Muskelspannung mit abnormer K√∂rperhaltung (Dystonie). Dies kann Ihr Sehverm√∂gen beeintr√§chtigen und damit Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit, Maschinen zu bedienen, einschr√§nken.

Ceolat enth√§lt NatriumDieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Sie erhalten das Arzneimittel normalerweise von einem Arzt oder vom medizinischen Fachpersonal.

Sie erhalten es als langsame Injektion in eine Vene (intraven√∂se Anwendung, √ľber einen Zeitraum von mindestens 3 Minuten) oder als Injektion in einen Muskel (intramuskul√§re Anwendung).

Erwachsene

Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in Zusammenhang mit einer Migräne auftreten, und zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, die durch eine Strahlentherapie verursacht werden: Die empfohlene Einzeldosis beträgt 10 mg (2 ml), die bis zu dreimal täglich gegeben wird.

Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg (6 ml) oder 0,5 mg (0,1 ml)/kg Körpergewicht.

Zur Vorbeugung von √úbelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten: Es wird eine

Einzeldosis von 10 mg empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 1 bis 18 Jahren

Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden (siehe Abschnitt 2).

Die empfohlene Einzeldosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg (0,02 bis 0,03 ml)/kg Körpergewicht und kann bis zu dreimal täglich langsam in eine Vene injiziert werden.

Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg (0,1 ml)/kg Körpergewicht, aber nicht mehr als 30 mg (6 ml) pro Tag.

Dosiertabelle

AlterKörpergewichtDosierung (mg)Dosierung (ml)Häufigkeit
1-3 Jahre10-14 kg1 mg0,2 ml
3-5 Jahre15-19 kg2 mg0,4 ml
5-9 Jahre20-29 kg2,5 mg0,5 mlbis zu dreimal täglich
9-18 Jahre30-60 kg5 mg1 ml
15-18 Jahremehr als 60 kg10 mg2 ml

Die maximal empfohlene Dauer der Anwendung zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen beträgt 48 Stunden.

Die maximal empfohlene Dauer der Anwendung zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und von verzögert auftretendem Erbrechen beträgt 5 Tage.

√Ąltere Personen (ab 65 Jahren)

Eine Reduzierung der Dosis kann in Abhängigkeit von der Nieren- und Leberfunktion sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.

Patienten mit Nierenfunktionsstörung

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung haben.

Patienten mit Leberfunktionsstörung

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.

Wenn zu große Mengen Ceolat angewendet wurden

Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt oder an die Ambulanz eines Krankenhauses. Sie k√∂nnen unter unkontrollierbaren Bewegungen leiden (extrapyramidale Erkrankung), sich schl√§frig oder unruhig f√ľhlen, oder schwitzen, Schwierigkeiten mit Ihrem Bewusstsein haben, verwirrt sein und R√∂tungen der Haut, Halluzinationen sowie Herzprobleme oder Kr√§mpfe bekommen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Beschwerden behandeln.

Information f√ľr den Arzt: Ma√ünahmen bei √úberdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angegeben.

Wenn Sie die Anwendung von Ceolat vergessen haben

Die doppelte Menge ist nicht anzuwenden, wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverz√ľglich mit einem Arzt oder Apotheker, wenn Sie w√§hrend der Anwendung des Arzneimittels eines der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Unkontrollierbare Bewegungen (h√§ufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosierungen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf und k√∂nnen selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese Bewegungen h√∂ren wieder auf, wenn sie ordnungsgem√§√ü behandelt werden.
  • Hohes Fieber, hoher Blutdruck, Kr√§mpfe, Schwei√üausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein.
  • Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies k√∂nnen Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die m√∂glicherweise schwerwiegend ist.
  • Kopfschmerzen, Benommenheit, Verf√§rbungen der Haut oder der Lippen (Zyanose), Verwirrtheit, M√ľdigkeit, Kraftlosigkeit, oder Atemnot. Dies k√∂nnen Zeichen einer mangelnden Sauerstoffversorgung sein, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schläfrigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Depression
  • Unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Zusammen- ziehen der Muskulatur (Steifheit, Starre)
  • √Ąhnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor)
  • Gef√ľhl von Ruhelosigkeit
  • Niedriger Blutdrucks (insbesondere bei Verabreichung in eine Vene)
  • Durchfall
  • Schw√§chegef√ľhl, Kraftlosigkeit
  • Kopfschmerzen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdr√ľse bei M√§nnern und nicht stillenden Frauen ausl√∂sen kann
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • Halluzination
  • Sehst√∂rungen und unwillk√ľrliche Bewegung des Augapfels
  • Bewusstseinsst√∂rungen
  • Bewegungsst√∂rungen
  • Langsamer oder schneller Herzschlag (besonders bei Verabreichung in eine Vene)
  • Allergie

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verwirrtheit
  • Krampfanf√§lle (besonders bei epileptischen Patienten)
  • Schwindel
  • Angst
  • Unruhe
  • Krankhafter Brustmilchausfluss

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Abnorme Blutfarbstoffwerte (H√§moglobin) - die Farbe der Haut kann sich dadurch ver√§ndern
  • Hautausschlag

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Abnormes Wachstum von Br√ľsten (Gyn√§komastie)
  • Unfreiwillige Muskelkr√§mpfe nach l√§ngerer Anwendung, besonders bei √§lteren Patienten
  • Hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krampfanf√§lle, Schwei√üausbruch, vermehrte Speichelbildung
    Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein.
  • Ver√§nderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung) erkennbar sind
  • Herzstillstand (besonders bei der Anwendung als Injektion)
  • Schock (starker Blutdruckabfall) (besonders bei der Anwendung als Injektion)
  • Ohnmacht (besonders bei Verabreichung in eine Vene)
  • Allergische Reaktion, die schwerwiegend sein kann (besonders bei Verabreichung in eine Vene)
  • Sehr hoher Blutdruck, vor√ľbergehender Anstieg des Blutdrucks
  • Mundtrockenheit - vor allem bei Verabreichung in gro√üen Mengen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis‚Äú bzw. ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Restmengen verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ceolat enthält

  • Der Wirkstoff ist: Metoclopramidhydrochlorid. Jede Ampulle (=2 ml) enth√§lt 10 mg Metoclopramidhydrochlorid (als Monohydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Salzs√§ure, Natronlauge und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Ceolat aussieht und Inhalt der Packung

Klare, farblose, wässrige Injektionslösung, frei von sichtbaren Partikeln. pH-Wert 4,5 bis 6,0.

Osmolalität 275 bis 320 mOsm/kg

Ceolat ist in Wei√üglas-OPC (one-point-cut)-Ampullen (Typ I) zu 3, 5 oder 10 St√ľck erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach, √Ėsterreich

Z.Nr.: 138044

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2021.

__________________________________________________________________________

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise zur Handhabung

Nur verwenden, wenn die Lösung klar ist und keinen Niederschlag enthält.

Hinweis zum √Ėffnen der OPC (= one point cut)-Ampullen:

√Ėffnen Sie bitte die Ampulle sachgem√§√ü, indem der Daumen am Punkt angesetzt wird und das K√∂pfchen durch seitliches Abknicken abgesprengt wird. Idealerweise verwenden Sie bitte einen Ampullen√∂ffner.

Vom mikrobiologischen Standpunkt aus gesehen ist die L√∂sung unverz√ľglich zu verwenden. Wird die L√∂sung nicht unmittelbar aufgebraucht, liegt die Verantwortung f√ľr die Lagerung beim Anwender und hat 12 Stunden bei 2 bis 8 ¬įC nicht zu √ľberschreiten, vorausgesetzt die Entnahme, Verd√ľnnung, usw. hat unter kontrollierten und gepr√ľft aseptischen Bedingungen stattgefunden.

√úberdosierung

Symptome

Extrapyramidale Erkrankungen, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Hallu- zination und Reizbarkeit, Unruhe bzw. Unruhesteigerung, Hyperhidrosis, Erytheme, Krämpfe, Störungen der Herz-Kreislauf-Funktion mit Bradykardie und Blutdruckanstieg bzw. -abfall, Herz- und Atemstillstand können auftreten.

Vereinzelt wurde √ľber das Auftreten einer Meth√§moglobin√§mie berichtet.

Therapie
Im Fall von extrapyramidalen Symptomen, die mit √úberdosierung in Zusammenhang stehen oder nicht, erfolgt die Behandlung nur symptomatisch (Benzodiazepine bei Kindern und/oder anticholinerge Antiparkinsonmittel bei Erwachsenen).

Eine symptomatische Behandlung und anhaltende √úberwachung der kardiovaskul√§ren und respiratorischen Funktionen m√ľssen in Einklang mit dem klinischen Zustand durchgef√ľhrt werden.

Therapie beim Auftreten eines malignen neuroleptischen Syndroms
Hydratation, K√ľhlung, Dantrolen und Bromocriptin.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ceolat 10 mg-Injektionslösung - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoclopramid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.11.2017
ATC Code A03FA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden