Clindac Sandoz 600 mg - Filmtabletten

Abbildung Clindac Sandoz 600 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.07.2004
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Clindac Sandoz 300 mg - Kapseln Clindamycin Sandoz GmbH
Dalacin - Lotion Clindamycin Pfizer Corporation Austria GmbH
Clindamycin 1A Pharma 150 mg - Kapseln Clindamycin 1A Pharma
Clindamycin-MIP 150 mg/ml Injektionslösung Clindamycin MIP Pharma Austria GmbH
Clindamycin G.L. 300 mg - Kapseln Clindamycin GL Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Clindac Sandoz enthält Clindamycin-Hydrochlorid. Clindac Sandoz ist ein Antibiotikum. Clindac Sandoz wirkt gegen bestimmte Arten von Bakterien und wird eingesetzt zur Behandlung von akuten und chronischen bakteriellen Infektionen (Krankheiten aufgrund von Übertragung), wie Infektionen

  • der Knochen und Gelenke
  • der Ohren, Nase und des Halsbereiches
  • im Zahn- und Kieferbereich
  • der unteren Atemwege
  • des Becken- und Bauchraumes
  • der weiblichen Geschlechtsorgane
  • der Haut und Weichteile und
  • Scharlach

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Clindac Sandoz darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine Begleitallergie) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Clindac Sandoz einnehmen, wenn Sie:

  • eine eingeschr√§nkte Leberfunktion haben (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Clindac Sandoz einzunehmen?‚Äú)
  • an St√∂rungen der √úbertragung der Nervenimpulse an die Muskeln (z. B. Myasthenia gravis: krankhafte Muskelschw√§che; Parkinson-Krankheit) leiden (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú)
  • Magen-/Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte haben (z. B. fr√ľhere Entz√ľndungen des Dickdarms). Wenn Sie an schwerem, andauerndem Durchfall w√§hrend oder in den ersten Wochen nach der Behandlung mit Clindac Sandoz leiden, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt. In diesen F√§llen ist an eine pseudomembran√∂se Kolitis (schwerwiegende Darmerkrankung) zu denken. Diese Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige entsprechende Behandlung. Wenden Sie keine Arzneimittel gegen Durchfall an, die die Darmpassage hemmen.
  • zu atopischen (allergischen) Reaktionen neigen oder bereits Allergien oder Asthma haben oder hatten.
  • Es k√∂nnen akute Nierenerkrankungen auftreten. Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Arzneimittel, die Sie aktuell einnehmen und √ľber bestehende Nierenprobleme. Wenn Sie eine verminderte Harnausscheidung, Wassereinlagerungen mit Schwellungen in Beinen, Kn√∂cheln oder F√ľ√üen, Kurzatmigkeit oder √úbelkeit feststellen, sollten Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt wenden.

Eine Clindamycin-Behandlung ist eine m√∂gliche Behandlungsalternative, wenn Sie eine Penicillin-Allergie haben. Eine sogenannte Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin ist nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten. Es gibt jedoch in Einzelf√§llen Informationen √ľber Anaphylaxie (√úberempfindlichkeit) auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie.

Dies sollte bei der Behandlung von Patienten mit Penicillin-Allergie beachtet werden.

Im Fall einer seltenen schweren allergischen Reaktion bzw. √úberempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktion, Angio√∂dem, DRESS) oder schwerer Hautentz√ľndungen mit oder ohne Gewebsabl√∂sung (siehe Nebenwirkungen in Abschnitt 4.) m√ľssen Sie Clindac Sandoz sofort absetzen und unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen, welcher die geeigneten Notfallma√ünahmen einleiten wird.

Clindamycin soll nicht zur Behandlung von Patienten mit einer akuten, viralen Infektion der Atemwege verwendet werden.

Nachdem Clindamycin nicht ad√§quat in die Cerebrospinalfl√ľssigkeit diffundieren kann, soll das Arzneimittel nicht zur Behandlung von Meningitis verwendet werden.

Im Falle einer Langzeitbehandlung (länger als 10 Tage) wird Ihr Arzt Ihre Leber- und Nierenfunktion in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

Langfristige und wiederholte Einnahme von Clindac Sandoz kann sowohl zu einer Infektion mit Erregern f√ľhren, gegen die Clindac Sandoz unwirksam ist, als auch zu einer Besiedelung mit Sprosspilzen auf Haut und Schleimh√§uten.

Einnahme von Clindac Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. In einigen F√§llen kann ein Arzneimittel die Wirkungsweise eines anderen beeintr√§chtigen.

Dies kann der Fall sein, wenn Clindac Sandoz gleichzeitig eingenommen wird mit:

  • erythromycinh√§ltigen Arzneimitteln (Antibiotika), da eine gegenseitige Wirkungsverminderung nicht auszuschlie√üen ist
  • lincomycinh√§ltigen Arzneimitteln (Antibiotika). Es besteht eine Kreuzresistenz der Erreger gegen√ľber Clindamycin, dem Wirkstoff von Clindac Sandoz, und Lincomycin.
  • Arzneimitteln zur Muskelentspannung (z. B. Ether, Tubocurarin, Pancuroniumhalogenid). Aufgrund seiner neuromuskul√§r-blockierenden Eigenschaften kann Clindac Sandoz die Wirkung von diesen Arzneimitteln verst√§rken. Dadurch k√∂nnen bei Operationen unerwartete, lebensbedrohliche Zwischenf√§lle auftreten.
  • Warfarin oder √§hnlichen Arzneimitteln, die zur Blutverd√ľnnung eingesetzt werden. Bei Ihnen kann mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit eine Blutung auftreten. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise regelm√§√üige Bluttests durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, wie gut Ihr Blut gerinnen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Eine Studie an schwangeren Frauen, in der ca. 650 Neugeborene untersucht wurden, die w√§hrend des ersten Trimesters der Schwangerschaft Clindamycin ausgesetzt waren, zeigte keinen Anstieg an Missbildungen. Nichtsdestotrotz sind die Daten bez√ľglich der Sicherheit von Clindamycin w√§hrend der Schwangerschaft sehr limitiert.

Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen.

Clindamycin passiert die Plazenta. Es wird angenommen, dass eine therapeutisch wirksame Konzentration im Fötus erreicht wird.

Clindamycin darf daher nur eingenommen werden, wenn dies nach sorgfältiger Nutzen-Risiko- Abwägung unbedingt notwendig ist.

Stillzeit

Clindamycin geht in die Muttermilch √ľber. Beim gestillten S√§ugling k√∂nnen Durchfall, Blut im Stuhl, Sensibilisierungen (Entwicklung einer √úberempfindlichkeit), Hautausschlag und Sprosspilzbesiedlung der Schleimh√§ute auftreten.

Wegen der Gefahr von schwerwiegende Nebenwirkungen beim gestillten S√§uglingen soll Clindamycin von stillenden M√ľttern nicht eingenommen werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

In tierexperimentellen Studien konnte kein Hinweis auf verminderte Fruchtbarkeit oder Fortpflanzungsfähigkeit gezeigt werden.

Es sind keine Daten √ľber die Auswirkung von Clindamycin auf die menschliche Fortpflanzungsf√§higkeit vorhanden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Clindamycin hat einen geringen oder m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrsf√§higkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige Nebenwirkungen (z. B. Schwindelgef√ľhl, Schl√§frigkeit, siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) k√∂nnen das Konzentrations- und Reaktionsverm√∂gen und somit die Verkehrsf√§higkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen.

Clindac Sandoz enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Clindac Sandoz erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung ist abhängig von Ort, Art und Schweregrad der Infektion.

Um Entz√ľndungen der Schleimh√§ute der Speiser√∂hre zu verhindern, soll Clindac Sandoz mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) in aufrechter Position eingenommen werden.

Die empfohlene Dosierung beträgt:

Erwachsene, Jugendliche √ľber 14 Jahre sowie √§ltere Patienten

600 - 1800 mg Clindamycin/Tag aufgeteilt auf 3 - 4 gleiche Gaben, also bis zu 4 x 1 Clindac Sandoz 450 mg - Filmtablette bzw. 3 x 1 Clindac Sandoz 600 mg ‚Äď Filmtablette pro Tag.

Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren

Clindac Sandoz Filmtabletten sind nicht geeignet f√ľr Kinder, welche die Filmtabletten nicht im Ganzen schlucken k√∂nnen. F√ľr die Altersgruppe bis 14 Jahre stehen andere clindamycinh√§ltige Arzneimittel in niedrigerer Dosierung zur Verf√ľgung.

Clindamycin soll basierend auf dem Gesamtkörpergewicht unabhängig von Fettleibigkeit dosiert werden.

Die maximale Tagesdosis soll die von Erwachsenen nicht √ľberschreiten.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkter Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung von Clindac Sandoz normalerweise nicht notwendig. Bei Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Nierenfunktion muss der Clindamycinspiegel im Blut sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Eine entsprechende Dosisverminderung oder Verl√§ngerung der Dosisintervalle auf 8 oder auch 12 Stunden kann erforderlich sein. Ihr Arzt wird f√ľr Sie den richtigen Dosierungsplan ausw√§hlen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion ist eine Dosisanpassung von Clindac Sandoz normalerweise nicht notwendig, wenn Clindac Sandoz alle 8 Stunden eingenommen wird.

Dennoch sollen diese Patienten sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Bei Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Leberfunktion sollen die Clindamycinspiegel im Blut genau √ľberwacht werden. Eine entsprechende Dosisverminderung oder Verl√§ngerung der Dosisintervalle kann erforderlich sein. Ihr Arzt wird f√ľr Sie den richtigen Dosierungsplan ausw√§hlen.

Dauer der Anwendung

Ihr Arzt wird √ľber die Dauer der Anwendung entscheiden. Die Dauer ist abh√§ngig von der Infektionsart und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung.

Wenn Sie eine größere Menge von Clindac Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Obwohl bisher keine √úberdosierungserscheinungen beobachtet wurden, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, wenn Sie eine gr√∂√üere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten. Nehmen Sie die Clindac Sandoz Packung mit. Wenn notwendig, ist eine Magensp√ľlung angezeigt. Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von Clindac Sandoz vergessen haben

In der Regel f√ľhrt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Krankheitsanzeichen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Beachten Sie aber bitte, dass Clindac Sandoz nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen wird!

Wenn Sie die Einnahme von Clindac Sandoz abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel bis zum Ende der vorgeschriebenen Behandlungsdauer einnehmen. Wenn Sie die Einnahme zu fr√ľh beenden, kann die Infektion erneut auftreten.

Wenn Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Setzen Sie keinesfalls das Arzneimittel ohne R√ľcksprache mit dem Arzt ab!

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Nebenwirkungen erfordern eine dringende medizinische Behandlung:

  • schwere allergische Reaktionen auf dieses Arzneimittel beinhalten:
    • (hohes) Fieber
    • Gelenksschmerzen
    • Schwellungen des Halses, der Augenlider, von Gesicht und Lippen
  • schwere Hautreaktionen wie

    schwere Hautausschläge, die Blasen bilden können, wobei Augen, Mund, Hals und Genitalien betroffen sein können

  • schwere Durchf√§lle oder blutige Durchf√§lle (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen in Beinen, Kn√∂cheln oder F√ľ√üen f√ľhren, Kurzatmigkeit oder √úbelkeit

Wenn Sie glauben, an einer dieser Reaktionen zu leiden, nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und verständigen Sie Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • √úbelkeit
  • Erbrechen
  • Entz√ľndungen der Speiser√∂hre
  • Entz√ľndungen der Mundschleimhaut

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Pseudomembran√∂se Colitis
  • milder, vor√ľbergehender Anstieg in Leberparametern
  • vor√ľbergehende Nebenwirkungen auf Blutzellen, die toxischer oder allergischer Natur sind und sich durch die Reduktion von verschiedenen wei√üen Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen bemerkbar machen
  • masern√§hnliche Hautausschl√§ge
  • aus Bl√§schen und Papeln bestehende Ausschl√§ge
  • Nesselausschlag

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Blockade der Weiterleitung von Nervenimpulsen in den Muskel
  • Geschmacksst√∂rungen

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • schwere Hautreaktionen mit entz√ľndlichen roten Flecken und Blasenbildung auf der Haut, Mund, Augen und Genitalien (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • Juckreiz der Haut
  • arzneimittelbedingtes Fieber

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • Entz√ľndung der Leber
  • Entz√ľndung der Haut
  • Entz√ľndung der Gelenke

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Clostridioides difficile-assoziierte Durchf√§lle
  • schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schl√§frigkeit
  • roter, schuppiger Ausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und Blasenbildung (exanthemische Pustulosis)
  • schwere Hautreaktionen mit entz√ľndlichen roten Flecken und Blasenbildung auf der Haut, Mund, Augen und Genitalien (siehe Beginn dieses Abschnitts), Schwellung vor allem im Gesicht und am Hals, Arzneimittelfieber, Wechselwirkungen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
  • vaginale Infektionen
  • Geschw√ľrbildung der Speiser√∂hre
  • gelbe Verf√§rbung Ihrer Haut oder Augen (Gelbsucht)
  • akute Nierensch√§digung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen bzw. Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis/Verw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Clindac Sandoz enthält

  • Der Wirkstoff ist Clindamycin.
    450 mg: Jede Filmtablette enthält 488,7 mg Clindamycinhydrochlorid, entsprechend 450 mg Clindamycin.
    600 mg: Jede Filmtablette enthält 651,5 mg Clindamycinhydrochlorid, entsprechend 600 mg Clindamycin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Povidon K 28-32, hochdisperses Siliciumdioxid (wasserfrei), Magnesiumstearat
    √úberzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000, Titandioxid (E171)

Wie Clindac Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, ovale Filmtabletten mit Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Die Filmtabletten sind in PVC/Alu Blistern in einem Umkarton verpackt.

Packungsgrößen:

Clindac Sandoz 450 mg: 10, 12, 14, 28, 30, 32 oder 42 Filmtabletten.

Clindac Sandoz 600 mg: 8, 10, 12, 14, 15, 25, 28, 30, 32 oder 42 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

S.C. Sandoz S.R.L., 540472 Targu-Mures, Rumänien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: ClindaHEXAL 450 mg / 600 mg Filmtabletten

Clindac Sandoz 450 mg ‚Äď Filmtabletten: Z.Nr.: 1-25479

Clindac Sandoz 600 mg ‚Äď Filmtabletten: Z.Nr.: 1-25480

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Clindac Sandoz 600 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.07.2004
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden