Dalacin C 300 mg - Kapseln

Abbildung Dalacin C  300 mg - Kapseln
Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.04.1990
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der in Dalacin C enthaltene Wirkstoff ist Clindamycin, ein stark wirksames Antibiotikum. Es wird eingesetzt um bakterielle Infektionen der:

  • oberen und unteren Atemwege
  • Haut und Weichteile
  • des Magen-Darm-Trakt und diverse andere zu bek√§mpfen

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie allergisch auf den enthaltenen Wirkstoff reagieren, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Bevor Sie Dalacin C 300 mg - Kapseln zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Kapseln sollten unzerkaut und mit reichlich Wasser eingenommen werden. Die tägliche Dosis beträgt 2-6 Kapseln.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Hautausschl√§ge
  • Durchfall und Entz√ľndungen des Dickdarms

Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Der Inhalt muss vor Licht gesch√ľtzt werden und darf nicht √ľber 25¬į C gelagert werden. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der in Dalacin C enthaltene Wirkstoff ist ein Antibiotikum. Die Erkrankung, an der Sie leiden, wird durch bestimmte Bakterien verursacht. Dalacin C hemmt die Vermehrung dieser Bakterien bzw. tötet sie ab.

Dalacin C ist chemisch mit den meisten anderen Antibiotika (Ausnahme: Lincomycin) nicht verwandt. Daher können Sie es auch bei bestehender Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Penicilline oder Cephalosporine einnehmen.

Ihr Arzt hat Ihnen Dalacin C zur Behandlung einer der folgenden Infektionen verschrieben:

Obere Atemwege: Entz√ľndungen des Rachens, der Mandeln, der Nebenh√∂hlen und des Mittelohrs, Scharlach.

Untere Atemwege: Bronchitis, Lungenentz√ľndung, Empyem (Eiteransammlung z.B. im Brustraum) und Lungenabszess.

Schwer behandelbare Infektionen der Haut und Weichteile: Akne, Furunkel, Zellulitis, Impetigo (Eiterflechte), Abszesse, Wundinfektionen, Erysipel (Wundrose) und Panaritium (Nagelgeschw√ľr).

Knochen und Gelenke: Osteomyelitis (Knochenmarksentz√ľndung) und septische Arthritis (Gelenksentz√ľndung).

Gyn√§kologische Infektionen: Entz√ľndungen der Geb√§rmutterschleimhaut, der Scheide oder des Eileiters, Abszesse an Eierstock und Eileiter, Entz√ľndung des Muttermundes aufgrund einer Infektion mit Chlamydia trachomatis.

Magen-Darm-Trakt: Bauchfellentz√ľndung, Abszesse.

Mund- und Zahnbereich: Periodontitis, Periodontalabszess (Entz√ľndungen und Eiteransammlung im Bereich des Zahnfleisches).

Andere: Entz√ľndungen der Herzinnenhaut, Sepsis (Blutvergiftung). Toxoplasmatische Entz√ľndung des Gehirns bei Patienten mit AIDS: bei dieser Erkrankung wird Dalacin C mit dem Arzneimittel Pyrimethamin gemeinsam verabreicht.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dalacin C darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Clindamycin und/oder Lincomycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dalacin C einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dalacin C ist erforderlich, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben:

  • Asthma,
  • Bekannte Neigung zu allergischen Reaktionen,
  • Entz√ľndung des Dickdarmes oder andere schwere Erkrankungen des Magens oder Darmes, auch wenn diese schon l√§nger zur√ľckliegen,
  • Schwere Leber- oder Nierenerkrankungen,
  • St√∂rungen der neuromuskul√§ren √úbertragung (Myasthenia gravis, Parkinson-Krankheit). Informieren Sie dar√ľber Ihren Arzt. Nur wenn er Ihre Krankengeschichte vollst√§ndig kennt, kann er das f√ľr Sie wirksamste und sicherste Arzneimittel ausw√§hlen.

Im Fall einer seltenen schweren allergischen Reaktion bzw. √úberempfindlichkeitsreaktion (z.B. anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktion, Angio√∂dem, DRESS) oder schwerer Hautentz√ľndungen mit oder ohne Gewebsabl√∂sung (siehe Nebenwirkungen in Abschnitt 4) m√ľssen Sie Dalacin C sofort absetzen und unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen, welcher die geeigneten Notfallma√ünahmen einleiten wird.

In seltenen F√§llen kann es w√§hrend und bis zu zwei Monaten nach der Behandlung zu einer antibiotikabedingten Dickdarmentz√ľndung kommen. Sie ist gekennzeichnet durch w√§ssrigen oder mehrmals am Tag auftretenden Durchfall, Fieber und schwere Bauchkr√§mpfe, die von Blut- und Schleimabgang begleitet sein k√∂nnen. In diesem Fall beenden Sie bitte die Behandlung und informieren Sie sofort Ihren Arzt, der entsprechende diagnostische und therapeutische Schritte einleiten wird. Unter diesen Umst√§nden d√ľrfen Sie keine Arzneimittel einnehmen, welche die Darmbewegung hemmen oder verlangsamen.

Im Falle einer Dauertherapie mit Dalacin C Kapseln wird Ihr Arzt Ihre Leber- und Nierenfunktion regelm√§√üig √ľberpr√ľfen.

Wie bei anderen Antibiotika kann es auch unter der Einnahme von Dalacin C zu vermehrtem Wachstum von nicht-empfindlichen Keimen kommen. Sollte während der Behandlung eine Superinfektion auftreten, wird Ihr Arzt geeignete Maßnahmen treffen.

Bitte melden Sie erste Anzeichen von Nebenwirkungen, insbesondere schwere Durchf√§lle, √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschl√§ge, Pulsjagen, Atemnot oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes unverz√ľglich Ihrem Arzt.

Einnahme von Dalacin C zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dalacin C verst√§rkt die Wirkung von Arzneimitteln, die zu einer Entspannung der Muskulatur f√ľhren (curareartige Muskelrelaxantien).

Bestimmte Arzneimittel, welche zur Blutverd√ľnnung verwendet werden (Vitamin K Antagonisten wie Phenprocoumon, Acenocoumarol und Warfarin): Blutungen k√∂nnen bei Ihnen mit erh√∂hter Wahrscheinlichkeit auftreten. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise regelm√§√üig Bluttests bei Ihnen durchf√ľhren, um Ihre Blutgerinnung zu kontrollieren.

Wie bei anderen Antibiotika kann w√§hrend der Verabreichung von Clindamycin m√∂glicherweise die Sicherheit von oralen Empf√§ngnisverh√ľtungsmitteln (‚ÄěAntibabypille‚Äú) beeintr√§chtigt werden. Wenden Sie daher w√§hrend der Behandlung mit Dalacin C zus√§tzliche Verh√ľtungsmethoden an.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Wie alle Arzneimittel d√ľrfen Sie Dalacin C Kapseln in der Schwangerschaft nur nach Verordnung durch Ihren Arzt anwenden. Informieren Sie Ihren Arzt √ľber eine bestehende oder zwischenzeitlich eingetretene Schwangerschaft.

Stillzeit

Der Wirkstoff von Dalacin C gelangt in die Muttermilch. Deshalb sind negative Auswirkungen auf die Magen-Darm-Flora, wie Durchfälle oder Blut im Stuhl, sowie Hautausschläge beim gestillten Säugling nicht auszuschließen.

Ihr Arzt wird den Nutzen einer Behandlung mit Dalacin C gegen ein m√∂gliches Risiko f√ľr Ihr Baby abw√§gen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Obwohl keine Auswirkungen von Dalacin C auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bekannt sind, muss beachtet werden, dass es durch das Auftreten von bestimmten Nebenwirkungen zu einer Beeintr√§chtigung der Konzentrationsf√§higkeit und des Reaktionsverm√∂gens kommen kann.

Dalacin C Kapseln enthalten Lactose

Dalacin C 150 mg ‚Äď Kapseln enthalten ca. 209,5 mg Lactose pro Kapsel, Dalacin C 300 mg ‚Äď Kapseln enthalten 254 mg Lactose pro Kapsel. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Dalacin C Kapseln

Bitte schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit reichlich (mindestens l) Wasser. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen, die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Arzneimittels werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Die unten angegebenen Dosierungen beziehen sich auf die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete und können nur Richtwerte darstellen. Halten Sie sich daher unbedingt genau an die Anweisungen Ihres Arztes, der die genauen Begleitumstände Ihrer Erkrankung kennt und dementsprechend die Dosierung vornehmen wird.

Erwachsene und Jugendliche √ľber 12 Jahre:

600 bis 1800 mg täglich entsprechend 4 bis 12 Kapseln zu 150 mg oder 2 bis 6 Kapseln zu 300 mg. Die Einnahme ist auf zwei, drei oder vier gleich große Teilgaben aufzuteilen.

Kinder (√ľber 1 Monat bis 12 Jahre):

8 bis 25 mg Clindamycin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Diese Menge ist auf drei bis vier Einzelgaben aufzuteilen.

F√ľr Kinder steht auch Dalacin C 75 mg/5 ml - Granulat f√ľr orale L√∂sung zur Verf√ľgung.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren):

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:

Bei Patienten mit leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit schweren Nieren- oder Lebererkrankungen wird die Dosis bzw. das Dosierungsintervall vom Arzt individuell f√ľr den Patienten angepasst.

Dauer der Behandlung:

Die Behandlungsdauer hängt von der Art und Schwere Ihrer Erkrankung ab; häufig beträgt sie 7 bis 10 Tage. Die Behandlungsdauer wurde von Ihrem Arzt so festgelegt, dass eine völlige Heilung möglichst sichergestellt ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Dalacin C eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie im Falle einer √úberdosierung einen Arzt, dieser kann √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Dalacin C vergessen haben

Falls Sie auf eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese bitte nicht nach und nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht die doppelte Menge ein. Setzen Sie die Einnahme einfach wie vorgeschrieben fort.

Wenn Sie die Einnahme von Dalacin C abbrechen

Bitte beenden Sie die Einnahme von Dalacin C im Interesse Ihrer Gesundheit keinesfalls vorzeitig. Auch wenn Sie sich sehr rasch beschwerdefrei f√ľhlen, k√∂nnen noch Krankheitskeime in Ihrem K√∂rper vorhanden sein.

F√ľr eine erfolgreiche Behandlung ist es unbedingt notwendig, dass Sie die vom Arzt vorgeschriebene Dosierung und die Behandlungsdauer genau einhalten. Wenn Sie zu geringe Mengen des Arzneimittels einnehmen oder die Behandlung vorzeitig abbrechen, k√∂nnen sich noch nicht abget√∂tete Bakterien weiter vermehren. Dadurch entsteht die Gefahr eines neuerlichen Ausbruchs der Erkrankung. Auch schwere Folgeerkrankungen, wie Entz√ľndungen der Gelenke oder des Herzens, k√∂nnen dadurch beg√ľnstigt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn folgende Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten (Häufigkeiten der einzelnen Nebenwirkungen laut Auflistung unten):

  • Schwerer, anhaltender oder blutiger Durchfall (der mit Bauchkr√§mpfen oder Fieber verbunden sein kann). Dies ist eine Nebenwirkung, die w√§hrend oder nach Abschluss einer Behandlung mit Antibiotika auftreten und ein Anzeichen f√ľr eine schwere Darmentz√ľndung sein kann.
  • Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie pl√∂tzliches Keuchen, Atembeschwerden, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (insbesondere, wenn diese am ganzen K√∂rper auftreten),
  • Blasenbildung auf und/oder Absch√§len von gro√üen Fl√§chen der Haut, eventuell begleitet von Fieber, Husten, Unwohlsein und/oder Anschwellen von Zahnfleisch, Zunge oder Lippen,
  • Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√ü der Augen (Gelbsucht).

Häufig auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Antibiotikabedingte Entz√ľndung des Dickdarms (pseudomembran√∂se Colitis)
  • Vermehrung von bestimmten Abwehrzellen im Blut (Eosinophilie)
  • Durchfall
  • Abweichende Ergebnisse bei Leberfunktionstests
  • Fleckiger und kn√∂tchenf√∂rmiger Hautausschlag (makulopapul√§res Exanthem)

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Selten auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung (Erythema multiforme), Juckreiz

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Gelenksentz√ľndung

Nebenwirkungen, deren H√§ufigkeit nicht bekannt ist (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Clostridium difficile-bedingte Entz√ľndung des Dickdarms (Clostridium difficile Colitis)
  • Blutbildver√§nderungen (Anzeichen daf√ľr sind allergische Reaktionen oder grippeartige Beschwerden)
  • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. anaphylaktischer Schock, anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen
  • Sonstige √úberempfindlichkeitsreaktionen
  • Kopfschmerzen, Schl√§frigkeit, Schwindel
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hre, Geschw√ľrbildung an der Speiser√∂hre
  • Gelbsucht
  • Schwere Hautentz√ľndungen mit oder ohne Gewebsabl√∂sung (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse; exfoliative, bull√∂se oder vesikulobull√∂se Dermatitis; akute generalisierte exanthemat√∂se Pustulose (AGEP))
  • Arzneimittelausschlag mit Vermehrung von bestimmten Abwehrzellen im Blut und Beeintr√§chtigung des Allgemeinbefindens (DRESS)
  • Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge und/oder des Halses mit Schluck- oder Atemproblemen (Angio√∂dem)
  • Masern√§hnliche Hautausschl√§ge
  • Scheidenentz√ľndung (Vaginitis), Infektionen der Scheide

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Dalacin C enthält

  • Der Wirkstoff ist: Clindamycin. 1 Kapsel enth√§lt 150 mg Clindamycin als Clindamycin-Hydrochlorid (Dalacin C 150 mg ‚Äď Kapseln) bzw. 300 mg Clindamycin als Clindamycin-Hydrochlorid (Dalacin C 300 mg ‚Äď Kapseln).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat (ca. 209,5 mg pro 150 mg Kapsel bzw. 254 mg pro 300 mg Kapsel), Maisst√§rke, Talkum, Magnesiumstearat; Kapselh√ľlle: Titandioxid (E-171), Gelatine und zus√§tzlich Erythrosin (E-127) und Indigotin I (E-132) f√ľr Dalacin C 300 mg ‚Äď Kapseln; Drucktinte: Schellack, modifiziert, Eisenoxid schwarz (E-172), Sojalecithin, Antifoam DC150.

Wie Dalacin C aussieht und Inhalt der Packung

Dalacin C 150 mg ‚Äď Kapseln

Alu/PVC Blisterpackung mit 16 wei√üen Hartkapseln in Blisterstreifen zu je 8 St√ľck mit dem Aufdruck ‚ÄěPfizer‚Äú auf dem Oberteil und ‚ÄěCLIN 150‚Äú auf dem Unterteil der Kapsel

Dalacin C 300 mg ‚Äď Kapseln

Alu/PVC Blisterpackung mit 16 lavendelfarbenen Hartkapseln in Blisterstreifen zu je 8 St√ľck mit dem Aufdruck ‚ÄěPfizer‚Äú auf dem Oberteil und ‚ÄěCLIN 300‚Äú auf dem Unterteil der Kapsel

B√ľndelpackung mit 10 x 16 lavendelfarbenen Hartkapseln

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Fareva Amboise, 37530 Pocé-sur-Cisse, Frankreich

Z.Nr.: 1-16138 (Dalacin C 150 mg - Kapseln)

Z.Nr.: 1-18937 (Dalacin C 300 mg - Kapseln)

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2022.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung:

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Hämodialyse und Peritonealdialyse sind bei der Elimination von Clindamycin aus dem Serum unwirksam.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Dalacin C 300 mg - Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.04.1990
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden